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Hotline

Psychothriller

(1)
Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang ...
Portrait
Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war u.a. als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalterin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Ihr Psychothriller „Hotline“ ist im Knaur Verlag erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426425374
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 41.896
eBook (ePUB)
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„Ich werde ein neugeborenes Kind vergraben. Lebendig vergraben.“ (S. 20)
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 02.12.2014

Christian „Chris“ Stein, Doktor der Psychologie, hat mit seiner Beicht-Hotline eine innovative und bis dato noch nie dagewesene Geschäftsidee ins Rollen gebracht – eine Hotline, bei der die Menschen anrufen können, um ihre Sünden zu beichten. Sollten die Anrufer nur ungern persönlich bei einem anderen Menschen beichten, steht ihnen... Christian „Chris“ Stein, Doktor der Psychologie, hat mit seiner Beicht-Hotline eine innovative und bis dato noch nie dagewesene Geschäftsidee ins Rollen gebracht – eine Hotline, bei der die Menschen anrufen können, um ihre Sünden zu beichten. Sollten die Anrufer nur ungern persönlich bei einem anderen Menschen beichten, steht ihnen alternativ auch ein Band zur Verfügung. Soweit so gut und tatsächlich, die Idee war so neu und einzigartig, dass sogar die Presse groß darüber berichtet hat. Von diesem Zeitpunkt an standen die Leitungen so gut wie nicht mehr still. Doch nach dem Boom wurde es ruhiger. Zwar gelingt es Chris noch, kostendeckend zu arbeiten, aber einen „Verdienst“ in dem Sinne gibt es nicht mehr. Chris zur Seite stehen sein Jugendfreund Richard „Rick“ Winter, Konrad und dessen hochschwangere Freundin Paula. Alle zusammen bilden sie das Grundgerüst der Beicht-Hotline und es gibt nur eine Maxime: Nicht (ver)urteilen und keine Polizei – never ever!!! An einem Abend im Frühjahr, der Winter ist noch nicht lange vorbei, hat Rick Dienst an der Beicht-Hotline und erhält einen Anruf, der sein Leben und das seiner Freunde verändern wird. Eine Frau ruft mit unterdrückter Nummer an und kündigt an, ein neugeborenes Kind lebendig auf dem Friedrichshainer Friedhof zu vergraben – dann legt sie auf. Rick ist mehr als erschüttert und da er Chris telefonisch nicht erreichen kann, tut er das, was absolut untersagt ist: Er meldet diesen Vorfall bei der Polizei. Diese teilt ihm jedoch lediglich mit, dass sie nichts tun können, bevor nicht ein Verbrechen verübt wurde und so ist Rick auf sich allein gestellt. Doch dieser Anruf lässt ihm keine Ruhe und so beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen. Ihm zur Seite steht die hochschwangere Paula, die ebenfalls entsetzt über die angekündigte Tat ist, zumal sie selbst die Geburt ihres Kindes kaum erwarten kann, will sie diesem doch eine Kindheit ermöglichen, die sie selbst nie gemacht hat. Schlussendlich finden sich beide nachts auf dem Friedhof ein, doch anstelle eines vergrabenen Neugeborenen, finden sie lediglich eine Puppe – ein makabrer Scherz? Diese Hoffnung keimt nur kurz in Rick auf, denn die Frau meldet sich erneut bei ihm und gibt ihm zu verstehen, dass das erst der Anfang war und tatsächlich, nach und nach geschehen immer merkwürdigere Dinge. Der Gesundheitszustand von Ricks Mutter, die seit dem Verschwinden von Ricks Schwester Marie vor sechs Jahren unter schweren Depressionen leidet, verschlechtert sich Zusehens, sodass auch sein Vater sich bald keinen Rat mehr weiß, Konrad und Paula haben beide unterschiedliche Vorstellungen von der gemeinsamen Zukunft und Chris wird von Zukunftssorgen geplagt, denn die Hotline ist sein „Baby“, das er um jeden Preis zum Erfolg führen will. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt, die Anruferin hat Pläne, an deren Ausführung sie nichts und niemand hindern wird, auch nicht die Teammitglieder der Beicht-Hotline, koste es, was es wolle … „Ich werde ein neugeborenes Kind vergraben. Lebendig vergraben.“ (S. 20) Der Plot des Buches wurde spannend und authentisch erarbeitet. Gerade mir als Berliner war es eine Freude, den Figuren durch das mir bekannte Berlin zu folgen, denn zu meinem allergrößten Glück spielte das Buch fast durchgängig in den Gegenden, die mir ebenfalls vertraut sind. Auch fand ich die erzählerische Darstellung aus verschiedenen Perspektiven als sehr spannend, denn so erfuhr ich als Leser, was im Team der Beicht-Hotline vor sich ging, wie auch im Kopf der Anruferin und bereits nach einigen Seiten konnte ich erahnen, dass die Frau es alles andere als gut mit ihrer Umgebung meint bzw. mit den Menschen, die ihren Plänen im Weg stehen. Leider war für mich relativ schnell ersichtlich, wie sich die Geschichte auflösen würde und genauso ist es gekommen. An dieser Stelle hätte ich mir gerne noch ein paar falsche Fährten gewünscht, die mich in die Irre geführt hätten. Den Schreibstil an sich empfand ich als sehr spannend und fesselnd zu lesen, gerade die perspektiven Wechsel des Erzählstils haben mir sehr gut gefallen. Die Figuren wurden facettenreich und anschaulich erarbeitet, wobei mein Herz hier eindeutig für die Figur des Rick, der so manches Päckchen mit sich herumzutragen hat, geschlagen hat, denn trotz seiner eigenen Sorten, versteht er es ganz wundervoll, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und er steht seinen Freunden und seiner Familie immer zur Seite. Leider befürchte ich, dass es solch einen (Traum-)Mann wohl doch nur in der Literatur gibt. Ich würde mich jedoch sehr freuen (und gebe meine Hoffnung an dieser Stelle zum Ausdruck) wenn ich Rick nochmals wiederlesen würde.

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Gelungenes Debut
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 22.02.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Schon auf der Buchmesse in Frankfurt ist mir Hotline aufgefallen und ich habe einige Seiten in das Buch hineingelesen. Aber diese wenigen Seiten haben genügt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Hotline ist das Debut der Berlinerin Jutta Maria Herrmann und ein wie ich finde, ein mehr als gelungenes... Schon auf der Buchmesse in Frankfurt ist mir Hotline aufgefallen und ich habe einige Seiten in das Buch hineingelesen. Aber diese wenigen Seiten haben genügt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Hotline ist das Debut der Berlinerin Jutta Maria Herrmann und ein wie ich finde, ein mehr als gelungenes Debut. Die Spannung von Beginn an sanft ansteigend um dann bis zum Ende hin in einem hochspannenden Finale zu gipfeln. Die Story und die Figuren wirken Authentisch und gut durchdacht. Es ist ihr gelungen den Leser zu fesseln und zwar in einer Art und Weise, dass man nach Abschluss einer jeden Kapitels gespannt war auf das nächste. So war es nicht leicht das Buch zwischendurch abzusetzen bzw zu pausieren um seine täglichen Aufgaben zu erledigen. Ich habe mich dabei erwischt wie ich während der Hausarbeit das Buch immer wieder zur Hand nahem um zb beim Kochen nebenbei zu lesen. Plastisch beschreibt sie Schauplätze und Figuren, so sehr dass das Buch wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Ich vergebe für Hotline hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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Psychothriller mit Gänsehaut-Feeling
von janaka aus Rendsburg am 24.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Was tun, wenn bei einer Beichthotline ein Anrufer ein Verbrechen angekündigt? Diese Frage stellen sich gerade die Gründer einer Berliner Hotline Chris, Rick, Konrad und Paula. Chris hat die Devise, never-ever die Polizei anzurufen. Doch eines Abends erklärt eine unbekannte Frau, sie werde nun ein neugeborenes Baby lebendig auf... Was tun, wenn bei einer Beichthotline ein Anrufer ein Verbrechen angekündigt? Diese Frage stellen sich gerade die Gründer einer Berliner Hotline Chris, Rick, Konrad und Paula. Chris hat die Devise, never-ever die Polizei anzurufen. Doch eines Abends erklärt eine unbekannte Frau, sie werde nun ein neugeborenes Baby lebendig auf einem Friedhof vergraben. Rick entscheidet sich gegen Chris' Maxime und ruft die Polizei an, doch diese tut dies als einen Scherz ab. Rick lässt der Anruf keine Ruhe und er durchforstet mit Paula die Friedhöfe. Sie entdecken ein frisches Grab, hat die unbekannte Frau Ernst gemacht? Nein, es ist nur eine Puppe, was für ein makaberer Scherz, oder ist es erst der Anfang? Gleich mit den ersten Worten hat mich die Autorin Jutta Maria Herrmann mit ihrem Debüt-Thriller "Hotline" in den Bann gezogen. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit über hoch gehalten und zum Schluss nochmals gesteigert. Die Szene auf dem Friedhof z.B. fand ich richtig gruselig. Die Autorin hat ein gutes Gespür für Worte, gerade bei diesem Abschnitt war die Atmosphäre beim Lesen für mich spürbar, die Spannung war unglaublich, ich habe immer schneller gelesen, habe Gänsehaut bekommen und auch den Atem angehalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, die Kapitel sind kurz gehalten, so war ich immer in der Versuchung noch ein Kapitel zu lesen, was ich dann auch getan habe. Die wechselnde Erzählperspektive (Ich - Du - Er/Sie) macht die Story sehr spannend und fesselnd. Der Leser hat somit gute Einblicke in die verschiedenen Charaktere und deren Gefühlsleben, was die Spannung noch zusätzlich steigert. Die Protagonisten sind gut dargestellt, sie haben verschiedene Charaktere und sind alle sehr authentisch beschrieben worden. Die Kombination Chris, Rick, Paula und Konrad gefällt mir gut und mir sind alle vier auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und man weiß am Anfang gar nicht so genau, wer denn von den Vieren Schuld auf sich geladen hat und im Fokus der unbekannten Anruferin steht. Die Auflösung zum Ende ist schlüssig, alle verschlungenen Fäden werden entwirrt, aber sie ist auch sehr schockierend. Hier geht es um keinen blutrünstigen, sondern um einen psychologisch tiefgründigen und unter die Haut gehenden Thriller. Der Leser schaut in die Abgründe der menschlichen Seele. Dieses Buch hat die Bezeichnung Psychothriller echt verdient und ich kann ihn nur jeden Thriller-Fan ans Herz legen. Volle 5 Sterne!!!

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Flammen aus Hass – Ein lesenswerter Psychothriller
von Nisnis aus Dortmund am 27.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die vier Freunde Chris, Paula, Konrad und Rick betreiben als Gemeinschaftsprojekt eine Beicht-Hotline. Eines Tages meldet sich eine anonyme Anruferin und kündigt an, ihr neugeborenes Kind lebendig zu begraben. Zunächst gehen die vier von einem verdammt üblen Scherz aus, doch bald müssen sie erfahren, dass es die Anruferin ernst... Die vier Freunde Chris, Paula, Konrad und Rick betreiben als Gemeinschaftsprojekt eine Beicht-Hotline. Eines Tages meldet sich eine anonyme Anruferin und kündigt an, ihr neugeborenes Kind lebendig zu begraben. Zunächst gehen die vier von einem verdammt üblen Scherz aus, doch bald müssen sie erfahren, dass es die Anruferin ernst meint. Ricks und Paulas erste Recherchen führen sie auf einen Friedhof, auf dem sie eine Babypuppe aus einem Kreis von Grablichtern ausgraben. Als sich die mysteriöse Anruferin erneut bei der Hotline meldet, kündigt diese an, dies sei erst der Anfang. Die Autorin: Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war u.a. als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalterin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Ihr Psychothriller „Hotline“ ist im Knaur Verlag erschienen. (Quelle: Droemer Knaur Verlag) Reflektionen: Hotline ist der Debütroman von Autorin Jutta Maria Herrmann, den ich längst gelesen haben wollte. Ohne Umschweife und wunderbar schnörkellos startet die Geschichte und ich bin prompt inmitten des Geschehens, als eine geheimnisvolle Anruferin erschreckende Ankündigungen tätigt. Die Thematik geht unter die Haut, denn wer ist nicht betroffen, wenn ein Neugeborenes lebendig begraben werden soll. Dieser Umstand allein treibt mich schon zügig durch die Seiten. Da der Schreibstil von Jutta Maria Herrmann sehr angenehm und leicht zu lesen ist und ihre Sprache im Ausdruck klar und unverblümt auf meiner Wellenlänge agiert, kann ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Jutta Maria Herrmann hat mit den vier Hauptprotagonisten Konrad, Chris, Rick und Paula überwiegend sympathische Protagonisten erschaffen. Die authentischen Charaktere werden dadurch unterstrichen, dass nicht alle Handlungen und Gedankengänge der Figuren sympathisch rüber kommen und sie so sehr menschlich wirken. Ecken und Kanten hat hier jeder und jeder hat auch ein sehr persönliches, sorgenvolles Päckchen zu tragen. Alle Viere besitzen eine Lebensgeschichte, innerhalb derer das Motiv für die angekündigte, grausame Tat der mysteriösen Anruferin zu finden sein könnte. Die Verknüpfungen der einzelnen Lebensgeschichten, die im Haupterzählstrang zusammen laufen, fand ich sehr gelungen. Die Perspektiven springen maßvoll und geschickt von Figur zu Figur und jeweils von der Vergangenheit zur Gegenwart. Dadurch knistert die Spannung gleichbleibend gut, auch wenn ich mir davon noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Für mich gab es ein paar Längen, über die ich aber sehr gern hinweg gelesen habe. Überrascht hat mich gegen Ende eine Wendung, die mir kurz den Atem raubte, denn damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Wunderbar angenehm fand ich es, dass die Autorin am Ende Offenes auflöste und so eine harmonische Geschichte erzählte. Ich kann es kaum abwarten, Jutta Maria Herrmanns zweiten Psychothriller „Schuld bis du“ zu lesen. Fazit und Bewertung: Ein empfehlenswerter Psychothriller mit interessanten und sympathischen Charakteren, der mich sehr gut unterhalten hat.

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Rache
von eskimo81 am 21.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Keine Polizei - never ever. Das ist die Regel der Beicht-Hotline. Nur, wie soll man reagieren, wenn eine Frau ankündigt, ihr Neugeborenes zu ermorden? Ein Albtraum beginnt. "Jemand von ihnen hat Schuld auf sich geladen. Schwere Schuld. Und dafür müssen sie jetzt alle büssen!" (Seite 21) Ein wundervolles Thriller-Debüt. Fantastisch, nahezu perfekt! Nichts... Keine Polizei - never ever. Das ist die Regel der Beicht-Hotline. Nur, wie soll man reagieren, wenn eine Frau ankündigt, ihr Neugeborenes zu ermorden? Ein Albtraum beginnt. "Jemand von ihnen hat Schuld auf sich geladen. Schwere Schuld. Und dafür müssen sie jetzt alle büssen!" (Seite 21) Ein wundervolles Thriller-Debüt. Fantastisch, nahezu perfekt! Nichts wird bleiben von dir ausser der Erinnerung an mich (Seite 73) Wer sich auf diesen Thriller nicht einlässt ist selber schuld. Etwas zu vorhersehbar jedoch mit so hohem Spannungsbogen, dass das nicht allzu schlimm ist. Gänsehaut-Feeling pur. Man fiebert mit der WG-Truppe mit und hofft und bangt. Jutta Maria Herrmann lässt einen durch die Seiten fliegen. Sie schreibst von allen Sichten, die Mitglieder der WG, des Täters. Es ist immer übersichtlich und klar. Man sitzt händeringend auf dem Sofa, spürt die Gänsehaut über den Körper gleiten und möchte nur eines. Endlich, endlich wissen, wer der Täter ist. Man möchte schneller lesen können, man möchte einfach endlich wissen, wer für diesen Albtraum verantwortlich ist. Ein Buch dass sich nicht eignet, alleine an einem Abend im Dunkeln zu lesen. Es gibt eine Szene (ich geh nicht näher darauf ein, dafür müsst ihr es selber lesen) bei der ich so was von - ich kanns nicht sagen, die Angst, die Gänsehaut spüre ich noch immer. In dem Moment wusste ich, dieser Psychothriller hat den Namen / das Genre verdient, aber ich lese es nie mehr alleine im Bett! Fazit: Ein Thriller, etwas zu vorhersehbar, jedoch nichts desto trotz, super, super spannend, fesselnd, man legt ihn nicht mehr aus der Hand. Ein Psychischer Albtraum. Obwohl es für mich etwas zu vorhersehbar war, runde ich die 4.5 Sterne auf :-) Es ist ein Debüt, da darf man noch einen "Bonus" haben.

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Bei Anruf Mord
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Never ever
von leseratte1310 am 22.12.2014
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Rick, Chris, Konrad und Paulas Unternehmen „Beichthotline“ bietet Menschen die Möglichkeit ihre Probleme abzuladen. Auch privat leben die jungen Leute zusammen in einer Wohngemeinschaft. Rick ist ziemlich verunsichert, als er einen Anruf erhält, in dem eine Frau droht, ein Baby auf dem Friedhof lebendig zu begraben. Er würde gerne... Rick, Chris, Konrad und Paulas Unternehmen „Beichthotline“ bietet Menschen die Möglichkeit ihre Probleme abzuladen. Auch privat leben die jungen Leute zusammen in einer Wohngemeinschaft. Rick ist ziemlich verunsichert, als er einen Anruf erhält, in dem eine Frau droht, ein Baby auf dem Friedhof lebendig zu begraben. Er würde gerne die Polizei einschalten, aber Chris ist dagegen, denn seine Devise ist ganz klar: „Keine Polizei.“ Da der Vorgang Rick aber keine Ruhe lässt, fährt er zusammen mit Paula auf dem Friedhof. Was will die Frau? Auf wen hat sie es abgesehen? Ziemlich schnell zeichnet sich sowohl Motivation als auch Ziel der mysteriösen Frau ab. Trotzdem bleibt es spannend, denn Schlag auf Schlag passieren Dinge, die die Protagonisten reagieren lassen. Aber die Frau ist immer einen Schritt voraus. Durch wechselnde Perspektiven bleibt die Handlung spannend und man lernt die einzelnen Personen besser kennen. Chris hat viel Energie in das Unternehmen gesteckt. Auch machen ihm die Probleme mit seinem Bruder zu schaffen. Die sympathische und warmherzige Paula ist schwanger. Sie möchte eine perfekte Familie mit einer eigenen Wohnung haben. Ihr Freund Konrad möchte aber auch Karriere als Musiker machen zusammen mit seiner Band. Auch Rick hat in seiner Familie schon einiges hinter sich. Die Gefühle der jungen Leute kann man sehr gut nachvollziehen. Je mehr man über die Anruferin erfährt, umso mehr erkennt man, dass sie psychisch krank ist. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt .

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Nichts wird bleiben von dir. Außer der Erinnerung an mich.
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 08.11.2014
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»Ich fürchte, ich habe Sie nicht ganz verstanden. Können Sie den Satz noch mal wiederholen?«, sagt er und fügt hastig ein »Bitte« hinzu. »Aber selbstverständlich«, antwortet sie ihm in einem so liebenswürdigen Ton, als habe sie eine Einladung zum Essen ausgesprochen und nicht gerade einen Mord angekündigt. »Ich werde ein neugeborenes... »Ich fürchte, ich habe Sie nicht ganz verstanden. Können Sie den Satz noch mal wiederholen?«, sagt er und fügt hastig ein »Bitte« hinzu. »Aber selbstverständlich«, antwortet sie ihm in einem so liebenswürdigen Ton, als habe sie eine Einladung zum Essen ausgesprochen und nicht gerade einen Mord angekündigt. »Ich werde ein neugeborenes Kind vergraben. Lebendig vergraben. Auf dem Friedhof am Friedrichshain.« Rick schluckt. Ihn überläuft es heiß und kalt. Chris hat sie gebrieft, ihnen immer wieder eingeschärft, wie sie in Situationen wie dieser reagieren sollen, aber Ricks Kopf ist wie leer gefegt. Ihm fehlen die Worte. »Jetzt fragen Sie sich sicher, warum ich so etwas Furchtbares tun will.« Rick krächzt ein: »Ja.« »Nun«, sagt die Frau und lacht leise. In Ricks Ohren klingt ihr Lachen jetzt eindeutig irre. »Es ist eine Art Ritual: ein Abschied und gleichzeitig ein Neubeginn. Ich zerschneide ein Band und knüpfe es wieder neu.« »Wieso laden Sie das ausgerechnet bei mir ab?« Rick ist so angespannt, dass sein Nacken zu schmerzen beginnt. »Ist das nicht Sinn und Zweck einer Beicht-Hotline? Seine Sünden zu gestehen?« Die Stimme der Frau klingt amüsiert. … »Ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen«, hört Rick sie sagen, und er hält automatisch die Luft an. »Jemand von Ihnen hat Schuld auf sich geladen. Schwere Schuld. Und dafür müssen Sie jetzt alle büßen.« Seit Rick und seine Freunde Chris, Paula und Konrad die Beicht-Hotline betreiben, haben sie schon viele Anrufe bekommen. Die meisten Dinge, die man ihnen am Telefon „beichtet“ sind jedoch harmloser Natur und die Freunde haben sich auch darüber verständigt, wie sie sich verhalten wollen, wenn ihnen begangene „richtige“ Verbrechen erzählt werden. Keiner von ihnen hat jedoch mit einer Anruferin gerechnet, die ihnen droht, ein neugeborenes Kind auf einem Friedhof lebendig begraben zu wollen. Und die noch dazu erklärt, dass einer von ihnen sie zu dieser Handlung veranlasst. Tatsächlich finden die Freunde auf dem genannten Friedhof ein frisches Grab und darin einen Karton. Der Inhalt jedoch besteht nicht aus der erwarteten Babyleiche, sondern aus einer lebensgroßen Puppe. Alles war also nur ein schlechter Scherz? Leider nicht. Denn die Anruferin meldet sich erneut und erklärt, dass es noch nicht zu Ende sei. »Genau genommen, fängt es gerade erst an.« Was für eine Handlung! Die Drohung, ein neugeborenes Baby zu ermorden – lebendig zu begraben – löst bei jedem normalen Menschen blankes Entsetzen aus. Auch für mich erschien es wie der Horror schlechthin! Das macht natürlich neugierig ;-) Unsere Freunde von der Beicht-Hotline müssen sich zunächst die Frage stellen, wie sie überhaupt mit der Information umgehen wollen. An sich hatten sie ja versprochen, alles geheim und ohne Polizei zu behandeln. Aber irgendwo sind da sicher Grenzen, oder? Ist diese Frau nur eine Irre? Das möchte jeder hoffen und befürchtet doch etwas anderes. Und wer kann der Schuldige sein, den sie benennt? Schuldig woran? Keiner ahnt, wo er ansetzen könnte. Dabei hat jeder von ihnen auch noch genug eigene Probleme: Rick beispielsweise muss sich um seine Mutter sorgen. Und Paula ängstigt die Thematik ganz besonders, denn sie ist selbst hochschwanger. Werden sie es schaffen, die Wahnsinnige aufzuhalten? Und was steckt überhaupt hinter der ganzen Horrorgeschichte? Diese Fragen beschäftigen den Leser das Buch hindurch. Eine Weile habe ich auch völlig im Dunkeln getappt. Sehr interessant sind die Kapitel, die aus der Sicht der Täterin geschrieben sind. Die Autorin hat sich dabei der „Du“-Perspektive bedient. Das schafft eine besondere Nähe zwischen Täterin und Leser, die natürlich aufgrund des – wie sich jeder schon denken kann – verstörten Geisteszustands der Frau recht befremdlich wirkt. Mir kam es zudem vor wie eine Methode der erzählenden Täterin, sich von ihren eigenen Handlungen zu distanzieren. In den übrigen Kapiteln ist man mal mit Paula unterwegs, mal mit Rick, Chris oder Konrad. Der Schreibstil hier ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Das ist auch gut so, denn das Buch ist spannend und man möchte schon gerne dranbleiben ;-) Die diversen privaten Probleme, die man beim Lesen erfährt, schaffen Nähe zu den Personen und haben dafür gesorgt, dass ich mich immer wieder fragte, wie all das möglicherweise zusammenhängt. Schon recht früh ahnte ich, wer die Täterin ist. Das war aber nicht schlimm, denn mit den möglichen Gründen für das „Warum“ hat es dann noch ein wenig länger gedauert. Und selbst als das geklärt war, blieb immer noch die Frage, ob sie gestoppt werden kann. Fazit: Schauriges Grundthema, interessante Charaktere und Spannung bis zum Schluss.

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