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Hund & Mensch

Das Geheimnis unserer Seelenverwandtschaft

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Trotz aller technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ist die Sehnsucht nach einer intensiven Beziehung zu einem Hund ungebrochen. Aus gutem Grund: Kinder, die mit Hunden aufwachsen, profitieren massiv in ihrer körperlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung. Hundehalter sind glücklicher, gesünder und emotional stabiler. Hunde schützen uns vor Altersdepression und Vereinsamung. Der Verhaltensforscher und Biologe Kurt Kotrschal spürt der außergewöhnlichen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund seit vielen Jahren nach. Auf wissenschaftlicher Basis belegt er, warum Menschen Hunde brauchen, um ganz Mensch zu sein. Denn seine spannenden neuen Erkenntnisse belegen, was Hundehalter seit vielen Jahren spüren. Ohne die Beziehung zu einem Hund ist der Mensch psychisch nicht vollständig. Und: Hunde sind uns noch ähnlicher als bisher angenommen.
Rezension
"In seinem aktuellen Buch belegt Kurt Kotrschal auf unterhaltsame Weise, warum Hunde uns noch ähnlicher sind als bisher vermutet, und erklärt, warum sie sozial und psychologisch eine große Rolle in unserem Leben spielen."
Meike Dinklage, Brigitte Woman

Kotrschal schafft es auf leidenschaftliche Art, ein wissenschaftlich untermauertes und positives Bild vom Mensch-Hund-Verhältnis zu schaffen. Sein Buch ist kurzweilig und flüssig zu lesen.
Tanja Neuvians, Spektrum.de
Portrait
Kurt Kotrschal widmet der Erforschung der Hundeseele fast sein gesamtes Berufsleben. Als Leiter eines Wolfsforschungszentrums beobachtet er Wölfe als ihre nächsten Anverwandten. Auch nach Dienstschluss begleitet ihn sein Lebensthema: Seine Hündin
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 05.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7106-0054-8
Verlag Brandstätter Verlag
Maße (L/B/H) 216/144/32 mm
Gewicht 549
Abbildungen 20 farbige Abbildungen
Verkaufsrang 4.107
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neues an Wissen über Mensch und Hund
von Andreas Schmidt aus Wien am 04.09.2016

Nun ist das versprochene (und langersehnte) Werk über Hund und Mensch erhältlich. Es umfaßt in der Einleitung kurzzusammengefaßtes über die dann folgenden Acht Kapitel. Die wunderbare Verständlichkeit ist wieder - wie gewohnt - gewährt und auch spannend zu lesen. Im Ersten Kapitel beschreibt der namhafte Verhaltensbiologe kurz den biographischen Zugang... Nun ist das versprochene (und langersehnte) Werk über Hund und Mensch erhältlich. Es umfaßt in der Einleitung kurzzusammengefaßtes über die dann folgenden Acht Kapitel. Die wunderbare Verständlichkeit ist wieder - wie gewohnt - gewährt und auch spannend zu lesen. Im Ersten Kapitel beschreibt der namhafte Verhaltensbiologe kurz den biographischen Zugang zum Thema Hund. Nun gibt es (endlich) Einblick in die „Ontogenese“ der eigenen Familienhunde (seit 1978) namens Rolfi, Basko, Briska und die (spätere Wolfs-Hilfs-Aufzieh/Erziehungsmutter der Wölfe) Bolita. Sie veränderten auch einiges im „Lernzustand“ des Wissenschafters! Um die Jahrtausendwende entstand ein größerer Neuzugang an Wissensstand gegenüber dem Hund als auch zu Wölfen. Die Wichtigkeit der immer stärker entstehenden tiergestützen Pädagogik und Psychotherapie wird anhand mehrer aktueller Studien angeführt (bspw. Herzerkrankungen, Psychischen Störungen, Bindungs- und Entwicklungsverbesserungen bei Kindern und Geriatrie). Es wird der Hund als sozialer Kumpan und soziales Beziehungstier immer stärker eingesetzt. Das zweite Kapitel beginnt mit der Beschreibung der akuten Problematik digitaler Beziehungen („social media“), drastischer Artensterben, Verstädterung, Landverminderungen, Heimatverluste, Armut, Krieg, Ängste, Flucht und enorme Stressfaktoren für die Menschen in heutiger Zeit – auch hier ist der Hund als „soziales Schmiermittel“ oder „Kumpantier“ als essentielles Beziehungslebewesen fast schon unverzichtbar. Das (umfangreiche) dritte Kapitel beschreibt die (bereits auch von mir selbst bei Erik Zimen aufgestellte These) der „sozialen Passung“ von Mensch – Wolf und Hund im Detail. Hierzu sind als „work in progress“ die Leser des Werkes eingeladen, gemeinsam in die (mittlerweile) vielen NEUESTEN Studien und Untersuchungen des Wolf Science Centers (WSC) einzutauchen und zu reflektieren. Immerwieder werden da „Unterschiede“ von Wolf und Hund anhand der vielen Ergebnisse herausgeschält und liefert sehr viel neue Daten sowie Erkenntnisse. (Diese tierischen Mitarbeiter als „Forschungskumpane“ sind gleichartig aufgezogene menschensozialisierte Mischlingshunde und Timberwölfe). Im Vierten Kapitel diskutiert der Autor u.A. die Biophilie- und Neotänie-Hypothesen – ein „Bedürfnis des Menschen an sozialen Beziehungen von Mensch zu Hund (und Wolf). Ebenso ist hier vergleichende Hirnbiologie und Persönlichkeitstheorien angeführt (letztere werden seit WSC Gründung von allen Tieren aufgezeichnet). Das Fünfte Kapitel befaßt sich mit dem (biogeographischen) Zusammentreffen in der Menschheitsgeschichte sowie plausible Erklärungsansätze für die „Spiritualitäts-Beziehung“ oder „Mythologisierungen“ zum Wolf. Das Sechste Kapitel widmet sich dem Prozess des Hundewerdens, Domestikationsschritten als Ursprungs- oder Herkunftstheorie, Genetik, Hybridisierung und Rassenzüchtung. Das Siebente Kapitel beschreibt aufgrund dieses vielen neuen Wissens beziehungsweise Theorien neue Anssätze zur Erziehung oder „Haltung“ gegenüber einer sinnvollen heutigen Hund-Mensch-Gemeinschaft (3 Empfehlungspunkte!). Das Achte und letzte Kapitel skizziert die Gegenwartssituation von Vermenschlichung, Krankenversicherung, technisierungsbedingte (menschliche) Defizite – wodurch bei mehr partnerschaftlichem Zusammenleben mit dem sozialen Kumpantier Hund ein Überleben des Menschen (auch der Kinder) wohl besser gelingen könne...

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