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Ich bin Tess

(1)
Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen?
Leila hat Tess nie zuvor getroffen.
Doch sie weiß mehr über sie als irgendjemand sonst.
Tess hat Leila nie zuvor getroffen.
Doch wenn sie unbemerkt aus der Welt scheiden will,
muss sie Leila ihr Leben anvertrauen.
Zu Beginn ist es leicht für Leila, sich online als Tess auszugeben. Niemand durchschaut ihr Spiel.
Doch wie lange lässt sich eine solche Lüge aufrechterhalten?
Okay, nehmen wir uns einmal dieses hypothetische Dilemma vor: Eine Frau leidet an einer Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt und auch nicht heilbar ist. Nach reiflicher Überlegung kommt sie zu dem Schluss, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Aber sie weiß, dass sie damit ihrer Familie und ihren Freunden großen Kummer bereiten würde und handelt daher nicht. Dennoch wünscht sie sich verzweifelt den Tod und an dieser Einstellung ändert sich auch über die Jahre nichts. Irgendwann kommt sie zu dir und sagt, ihr sei ein Weg eingefallen, wie sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, ohne ihre Familie und ihre Freunde unglücklich zu machen, aber dafür brauche sie deine Hilfe. Was würdest du tun? Würdest du ihr helfen?
Lottie Moggach ist mit ihrem in Großbritannien unter dem Titel "Kiss me first" erschienen Debütroman für junge Erwachsene für zahlreiche Literaturpreise nominiert. Dieser Roman rund um das Social-Media-Zeitalter verdeutlicht, wie das Internet unsere Vorstellung von Realität und Identität verändert.
Portrait
Lottie Moggach ist freiberufliche Journalistin, liebt ihre Heimatstadt London und hat ein Faible für das 18. Jahrhundert. In ihrer Freizeit spaziert sie am liebsten mit ihrem Sohn durch die Straßen der britischen Hauptstadt und träumt davon, in einem der georgianischen Häuser zu wohnen. Die Idee zu ihrem ersten Roman Ich bin Tess kam ihr vor einigen Jahren, als sie viel zu viel Zeit mit Facebook verbrachte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783732001347
Verlag Script5
eBook (ePUB)
5,99
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„Interessante Thematik“

Anna Weidinger, Thalia-Buchhandlung Passau

"Ich bin Tess" befasst sich mit dem Thema Selbstmord mit "sanftem" Ausstieg für die Angehörigen. Eine fremde Person soll das Leben in öffentlichen Netzwerken übernehmen und nach und nach auslaufen lassen. Die Story um diese andere Art der Sterbehilfe hat mich teilweise gefesselt, aber teilweise war die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, "Ich bin Tess" befasst sich mit dem Thema Selbstmord mit "sanftem" Ausstieg für die Angehörigen. Eine fremde Person soll das Leben in öffentlichen Netzwerken übernehmen und nach und nach auslaufen lassen. Die Story um diese andere Art der Sterbehilfe hat mich teilweise gefesselt, aber teilweise war die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich mit der Hauptfigur Leila nicht so ganz anfreunden konnte.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Beklemmender Roman über das Thema soziale Außenseiter, Selbstmord und Social-Media. Durchaus spannend, aber sehr bedrückend. Hebt sich aber von der Masse ab, was auch mal schön ist Beklemmender Roman über das Thema soziale Außenseiter, Selbstmord und Social-Media. Durchaus spannend, aber sehr bedrückend. Hebt sich aber von der Masse ab, was auch mal schön ist

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Du bist tot, doch alle denken du lässt gerade am anderen Ende der Welt die Seele baumeln. Niemand merkt es! Oder doch? Nächstenliebe oder unentschuldbares Lügengebilde? Lesenswert. Du bist tot, doch alle denken du lässt gerade am anderen Ende der Welt die Seele baumeln. Niemand merkt es! Oder doch? Nächstenliebe oder unentschuldbares Lügengebilde? Lesenswert.

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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Ich bin Tess von Lottie Moggach
von Sanderein am 30.05.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Was für ein Buch! Es hat mir wirklich gut gefallen, denn es war mal etwas ganz anderes. Leila ist komplett allein auf dieser Welt und lebt sehr zurückgezogen. Sie arbeitet von zuhause und geht nur nachts einkaufen, um möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Das Internet ist ihre... Was für ein Buch! Es hat mir wirklich gut gefallen, denn es war mal etwas ganz anderes. Leila ist komplett allein auf dieser Welt und lebt sehr zurückgezogen. Sie arbeitet von zuhause und geht nur nachts einkaufen, um möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Das Internet ist ihre zweite Heimat, ebenso wie Red Pill, ein Forum das zum selbständigen Denken anregen soll. Über den Leiter von Red Pill lernt Leila Tess kennen, deren Rolle sie über das Internet übernehmen soll. Denn Tess möchte ihre altes Leben los werden. Postiv aufgefallen ist der flüssige Stil, denn das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen, obwohl es keine richtigen Spannungsspitzen gibt. Es ist mehr wie ein Erfahrungsbericht geschrieben und Leila wirkt oft emotionslos, im Gegensatz zu Tess die nur so vor Emotionen strotzt. Wirklich unglaublich, dass Leila Tess Rolle übernehmen konnte. Die Gefühle aller Personen werden sehr gut widergespiegelt und man kann sich perfekt in sie hinein versetzen. Ich habe oft Parallelen zwischen mir un Leila ziehen können, aber ebenso gut zwischen Tess und mir selbst. Dies zeugt dafür, dass die Autorin einen sehr realistischen Schreibstil hat. Die manchmal abrupten Szenenwechsel haben etwas mich gestört. Doch da es sich um Leilas Bericht handelt und ihr Leben dabei "nebenher" weitergeht, ist es nur verständlich, dass Lottie Moggach diesen Stil gewählt hat, denn auch dies macht die Handlung realistischer. Auch die vielen Namen und anderen Daten die man über Tess erfährt, machen manche Szenen schwerer verständlich. Ein wirklich gutes Buch das ich nur empfehlen kann.

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Aktuell, fesselnd und spannend!
von Inge Weis aus Pirmasens am 29.06.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Buch wirkt aus meiner Sicht deshalb so fesselnd, da es sich aktueller Probleme annimmt, die im Informationszeitalter leider zum täglichen online-Umgang dazugehören. Wie schnell ist so mancher bereit, in Foren, Chats und anderen Social Networks persönliche Informationen wie reale Namen, persönliche Details und Fotos preiszugeben? Die Anonymität der... Das Buch wirkt aus meiner Sicht deshalb so fesselnd, da es sich aktueller Probleme annimmt, die im Informationszeitalter leider zum täglichen online-Umgang dazugehören. Wie schnell ist so mancher bereit, in Foren, Chats und anderen Social Networks persönliche Informationen wie reale Namen, persönliche Details und Fotos preiszugeben? Die Anonymität der Teilnehmer wird schnell zur Gefahr, kann man doch selbst nie wissen, wer sich hinter irgendwelchen Pseudonymen verbirgt. Wie auch hier im Focus, sind sicherlich viele Jugendliche heute der Gefahr ausgeliefert, durch Naivität und Leichtsinn im Internet in Kontakt mit Verbrechern wie bspw. Pädophilen zu kommen. Die Anonymität bietet diesen Personenkreisen einen guten Schutz, sich unbehelligt das Vertrauen ihrer Zielgruppe zu erschleichen, oftmals ungestraft. Das Buch würde ich selbst als gelungene Warnung an so manchen Elternteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verstehen, den eigenen Kindern intensiv die möglichen Gefahren zu großen Vertrauens im Internet aufzuzeigen. Ich würde den Kreis sogar bis zu den immer wieder auftauchenden Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche ziehen. Auch hier lässt sich in der Anonymität der Glaubensschaft der Mantel des Schweigens wunderbar über die Taten legen. Die persönliche Verstrickung des Agenten macht die Geschichte besonders glaubwürdig, räumt sie doch so mit entsprechenden Vorurteilen über andere Gesellschaftsschichten auf. Das Böse kann jeden treffen, ungeachtet von Herkunft und Hautfarbe. Cover und Titel: Der Titel des Buches umschreibt meiner Meinung nach perfekt, womit wir es hier zu tun haben. Denn man kann sicherlich durchaus von Jagd sprechen, wenn jemand im Internet durch gezielte falsche Benutzerprofile Böses im Schilde führt. Für mich eine perfekte Beschreibung des Buchthemas. Das Cover, wenn auch schlicht, gefällt mir. Es nimmt Bezug auf die im Buch geschilderten Kunstwerke, die der Täter von seinen Opfern malt. Fazit: Mit aktuellem Bezug liest sich das Werk spannend und leichtfüßig. Der Spannungsbogen wird mit den unterschiedlichen, mit einander verwobenen Handlungssträngen, stetig gehalten. Es bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, was der Täter möglicherweise mit seinen Opfern anstellt. Das sorgt für echtes Gänsehautfeeling.

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Würdest du?
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Umschlagtext erwähnt es bereits: Tess leidet an einer unheilbaren Krankheit, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität erheblich beeinflusst; sie leidet unter einer bipolaren Störung. In den manischen Phasen ist sie rastlos, voller Tatendrang, kreativ und konsumiert nahezu alles, was ihr in die Hände fällt; während sie... Der Umschlagtext erwähnt es bereits: Tess leidet an einer unheilbaren Krankheit, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität erheblich beeinflusst; sie leidet unter einer bipolaren Störung. In den manischen Phasen ist sie rastlos, voller Tatendrang, kreativ und konsumiert nahezu alles, was ihr in die Hände fällt; während sie es in den depressiven Phasen kaum schafft, die Wohnung oder auch nur das Bett zu verlassen. Entsprechende Medikamente führen nur dazu, dass Tess sich wie betäubt fühlt, sie kann weder Traurigkeit noch Freude noch Glück spüren – ein Zustand der Apathie. Tess lebt nicht mehr, sie existiert nur noch. Sie erkennt, dass die Depression ebenso ein Teil ihres Wesens ist, wie die Manie. Damit muss sie leben. Aus diesem Grund will Tess sich umbringen. Um das unbemerkt tun zu können und um ihrer Familie und ihren Freunden möglichst wenig Kummer zu bereiten, benötigt sie jemanden, der ihr Leben übernimmt – zumindest im Internet. Leila hingegen führt ein zurückgezogenes Leben. Besonders nach dem Tod ihrer Mutter verbringt sie den überwiegenden Teil ihrer Zeit im Internet. Seit Neustem beteiligt sie sich rege an philosophischen Debatten auf der Diskussionsplattform „Red Pill“. Hierüber lernt sie auch den Gründer Adrian Dervish kennen, von dessen Persönlichkeit Leila geradezu fasziniert ist. Adrian vermittelt zwischen ihr und Tess. Leila willigt nach kurzem Überlegen schließlich ein, sich nach dem „Auschecken“ als Tess auszugeben und ihre Internetpräsenz fortzuführen. Bedenken hat Leila zunächst keine. Sie vertritt die Auffassung, ein Mensch habe das Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Doch ist das zum Wohle der Beteiligten? Schnell wird klar, das die Angelegenheit nicht reibungslos verlaufen ist. Die Polizei tritt auf den Plan. Leila kommen Zweifel daran, dass Tess sich wirklich umgebracht hat. Bereits zu Beginn des Buches wird eröffnet, dass Leila sich nach Spanien begeben hat, auf der Suche nach Spuren, die Tess' Tod belegen. Die Erzählweise wechselt zwischen Ereignissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit; trotzdem ist der Stil flüssig. Während des Lesens stellten sich mir Fragen über Fragen, deren Beantwortung die Autorin bis zum Letzten Augenblick hinauszögert. Die Geschiche ist spannend, aber nicht nervenaufreibend. Als Thriller würde ich dieses Buch daher nicht bezeichnen. Die Story hinter diesem Buch hat Potenzial, das die Autorin auch genutzt hat. Fazit: Lesenwert!

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Gelungenes Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 17.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als Leilas Mutter stirbt, flüchtet sie sich in die Welt des Internets. In einem Philosophie-Forum namens Red Pill lernt sie dann den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, den alle verehren. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu Tess, einer jungen Frau mit einer Krankeheit, die den... Als Leilas Mutter stirbt, flüchtet sie sich in die Welt des Internets. In einem Philosophie-Forum namens Red Pill lernt sie dann den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, den alle verehren. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu Tess, einer jungen Frau mit einer Krankeheit, die den Wunsch hat zu sterben. Weil sie aber ihre Freunde und Familie nicht verletzen will, beschließt sie unterzutauchen und sich im stillen das Leben zu nehmen, während Leila ihre Identität übernimmt. Zunächst läuft alles wie geplant, doch dann ergeben sich ungeahnte Komplikationen. Die Geschichte läuft zunächst spannend an, als Leser interessiert vor allem die Frage, wie Leila in diese Situation hereingeraten ist und wie das eigentlich funktionieren soll, dass sie einfach so Tess' Identität übernehmen kann. Schnell wird dem Leser jedoch klar, dass es eine noch viel spannendere Frage gibt: Lebt Tess vielleicht noch? In Tagebuch-Form geschrieben wird die Geschichte rückblickend erzählt und es werden immer mal wieder kleine Andeutungen eingestreut, wie die Geschichte ausgeht und was aktuell passiert. Im mittleren Teil lässt der Spannungsgrad dann jedoch nach, als dem Leser klar wird, wie das Projekt "Tess" funktioniert. Hier hätte man die Geschichte ruhig ein wenig raffen können, um die Spannung zu erhalten. Im letzten Drittel kommt dann eine unerwartete Wendung, die den Leser wieder vollkommen in die Geschichte hineinzieht, so dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen möchte. Das Ende wird dann relativ offen gehalten, was ich an dieser Stelle aber nicht als schlimm empfunden habe, weil die sämtliche anderen Fragen des Lesers befriedigend geklärt wurden. Insgesamt ein durchaus lesenswertes Buch, das durch die Themen Internet, Sterbehilfe und Identität einen sehr aktuellen Bezug hat. Der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig zu lesen und verschafft gute Einblicke in den Charakter von Leila. Fazit: ein gelungenes Debüt!

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Zetty
von vöglein aus B.-W. am 15.02.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen? Unglaublich!!! Es kann tatsächlich funktionieren.....zumindest eine Zeitlang. Leila die Tess nie zuvor real getroffen hat, übernimmt im virtuellen Leben ihre Identität, ohne das dies von jemanden bemerkt wird.Anfangs gelingt ihr das auch gaz gut, bis.......... Es ist schon fast unvorstellbar, was... Würdest du dein Leben aufgeben, um das eines anderen zu übernehmen? Unglaublich!!! Es kann tatsächlich funktionieren.....zumindest eine Zeitlang. Leila die Tess nie zuvor real getroffen hat, übernimmt im virtuellen Leben ihre Identität, ohne das dies von jemanden bemerkt wird.Anfangs gelingt ihr das auch gaz gut, bis.......... Es ist schon fast unvorstellbar, was virtuell alles umzusetzen ist......und beängstigend ist es zudem. Das Buch ist schön und leicht zu lesen. Es passiert nicht wirklich etwas spektakuläres und trotzdem muss man einfach dranbleiben. Ich würde mir wünschen, dass sich vor allem Jugendliche das Buch vornehmen und mal in sich gehen, was sie Tag für Tag in den öffentlichen Netzwerken "posten". Es ist schon erschreckend, wie viele persönliche Dinge sie von sich preisgeben und wie persönliches veröffentlicht wird. Ein gleichermaßen gutes Buch für Eltern und ihre Halbwüchsigen Kids (sollten diese zwischen dem Posten auch mal Zeit finden, ein Buch in die Hand zu nehmen und dieses auch zu lesen :-))

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hm... 3,5*
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Kein so leichtes Jugendbuch!!! Leila hat so gut wie keine Freunde und ihre Mutter ist erst vor kurzem gestorben. Das einzige was Leila interessiert, ist das Internetforum „Red Pill“. Dann wäre das Tess, 38 Jahre alt, sie ist manisch depressiv und möchte ihrem Leben ein Ende setzen. Leila soll... Kein so leichtes Jugendbuch!!! Leila hat so gut wie keine Freunde und ihre Mutter ist erst vor kurzem gestorben. Das einzige was Leila interessiert, ist das Internetforum „Red Pill“. Dann wäre das Tess, 38 Jahre alt, sie ist manisch depressiv und möchte ihrem Leben ein Ende setzen. Leila soll für Tess „ihre Leben“ im Internet weiterführen. Klingt sehr krass oder? Ernste Themen, Social Networks und wie schon gesagt, echt kein leichter Lesestoff. Dennoch fand ich das Buch spannend. Ich würde es auch für Erwachsene empfehlen und für Jugendliche ab 16 Jahren.

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gutes Debüt, das vorhandenes Potential nicht ausschöpft
von Manja Teichner am 13.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Jugendroman „Ich bin Tess“ stammt von der Autorin Lottie Moggach. Es ist das Debüt der Autorin und diese befasst sich in ihrem Werk mit einem aktuellen aber auch brisanten Thema. Leila lebt alleine, ihre Mutter ist an der Krankheit MS gestorben. Doch anstatt unter Leute zu gehen hat sich... Der Jugendroman „Ich bin Tess“ stammt von der Autorin Lottie Moggach. Es ist das Debüt der Autorin und diese befasst sich in ihrem Werk mit einem aktuellen aber auch brisanten Thema. Leila lebt alleine, ihre Mutter ist an der Krankheit MS gestorben. Doch anstatt unter Leute zu gehen hat sich Leila komplett zurückgezogen und lebt ihr Leben quasi online. Sie spielt Spiele, arbeitet so und ist Stammgast in Foren. Obwohl Leila eine Protagonistin ist erfährt man als Leser doch nicht so sonderlich viel über sie. Auch der eigentliche Grund, warum Leila sich auf diese ganze Geschichte wirklich eingelassen hat wird erst sehr viel später offenbart. Es war für mich auch sehr schwer überhaupt einen Zugang zu ihr zu finden. Ich persönlich fand Leila nicht wirklich sympathisch. Sie meint sie wäre allwissend und wirkt so auch ziemlich arrogant. Tess ist das komplette Gegenteil von Leila. Sie ist flippig, aufgeschlossen und redet quasi wie ihr der Mund gewachsen ist. Das macht Tess äußerst sympathisch, allerdings hat sie ein Problem, sie ist manisch-depressiv und möchte nichts mehr als endlich sterben. Die anderen Figuren im Buch existieren eher nur nebensächlich. Sie sind zwar da aber sonderlich ausgebaut sind sie leider nicht. Der Schreibstil der Autorin ist an sich recht jugendlich gehalten und lässt sich flüssig lesen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Leila in der Ich-Perspektive. An sich ist diese Perspektive ideal um den Charaktere gut kennenzulernen, doch leider ist dies hier bei Leila nicht der Fall. Die Handlung an sich hat eine sehr interessante Hintergrundidee. Gerade heute im Zeitalter von Social Media ist es aktuell, denn kann man wirklich immer mit Sicherheit sagen wer hinter den Mails wirklich steckt? Allerdings nutzt Lottie Moggach hier das vorhandene Potential in meinen Augen nur wenig. Die Handlung dreht sich zum großen Teil nur darum wie Leila Tess` Leben genau kennenlernt, die beiden kommunizieren via Mails und Skype. Es kommt so leider immer wieder zu Längen, die das Lesen erschweren. Außerdem ist es doch auch sehr philosophisch angehaucht. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung dann Fahrt auf und die Spannungskurve steigt merklich an. Es wird sogar teilweise richtig dramatisch. Das Ende hat mich persönlich überrascht und auch erschüttert. Es reißt einiges heraus und ich meinen Augen ist es wirklich ein gutes Ende für dieses Buch. Fazit: Alles in allem ist „Ich bin Tess“ von Lottie Moggach ein gutes Debüt. Die interessante Grundidee und der lockere Stil konnten mich wirklich überzeugen und zum Nachdenken anregen. Allerdings steht ihnen eine Handlung mit doch erheblichen Längen gegenüber, die das vorhandene Potential nur bedingt ausschöpft. Schade, ich hatte doch mehr erwartet!

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interessante & brisante Thematik leider etwas gar zäh umgesetzt
von Favola am 18.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Thematik von "Ich bin Tess" ist brisant und wieder einmal etwas ganz Neues. Sterbehilfe ist ja ein heiss diskutiertes Thema, doch wie sieht es mit Online-Suizid-Hilfe aus? Das Buch ist aus der ich-Perspektive von Leila erzählt, es ist eigentlich ihr Bericht über dieses gewagte Projekt 'Tess'. Nachdem ihre Mutter... Die Thematik von "Ich bin Tess" ist brisant und wieder einmal etwas ganz Neues. Sterbehilfe ist ja ein heiss diskutiertes Thema, doch wie sieht es mit Online-Suizid-Hilfe aus? Das Buch ist aus der ich-Perspektive von Leila erzählt, es ist eigentlich ihr Bericht über dieses gewagte Projekt 'Tess'. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, lebt sie total abgeschottet in einer winzigen Wohnung und verbringt die meiste Zeit an ihrem Laptop. Facebook und seinen dubiosen Statusmeldungen steht sie eher kritisch gegenüber, dafür zockt sie umso lieber Onlinespiele. Dann stösst sie auf das Internetforum "Red Pill", in dem über Gott und die Welt debattiert und philosophiert wird. Schnell wird einem klar, dass Leila sehr intelligent ist und das bleibt auch dem Administrator der Seite nicht verborgen und bald wird sie in einen inneren Kreis aufgenommen und sogar zu einem Treffen eingeladen. Da Leila sehr fasziniert ist von Adrian, geht sie darauf ein. Den beiden geh der Gesprächsstoff nicht aus, doch plötzlich rückt Adrian mit seinem eigentlichen Anliegen heraus: Er möchte, dass Leily Tess hilft. Diese wollte schon lang Suizid begehen, möchte aber Freunde und Familie nicht traurig zurück lassen. Aus diesem Grund soll Leila virtuell ihr Leben übernehmen. Nur kurz stellt sich für Leila die Frage, ob sie dieses doch sehr gewagte Projekt übernehmen soll, doch sie ist der Meinung, dass jeder das Recht über die Bestimmung seines eigenen Lebens hat und somit auch über den eigenen Tod. Somit beginnt für Leila eine langwierige Recherchearbeit und für mich als Leser ein doch recht zäher Teil, durch den ich mich stellenweise durchbeissen musste. Leila muss nämlich Tess ganz genau kennnlernen. Wer sie ist, wie sie agiert, reagiert, denkt und schreibt. Tess ist das totale Gegenteil von ihr. Sie ist offen, bunt, laut ..... aber eben auch manisch-depressiv, was auch der Grund für diesen Ausstieg aus dem Leben ist. Leila hat ein detailliertes Leben für Tess entworfen und nach deren Auschecken übernimmt sie alle Kontakte von ihr. Da sich ihr Leben fast ausschliesslich vor dem Bildschirm sitzt, wächst sie immer mehr in Tess' Rolle hinein und langsam aber sicher vermischen sich ihre beiden Identitäten. Doch es kommt wie es kommen muss: Ihre hart erarbeitete Fassade bekommt zuerst nur kleine Risse und beginnt dann zu bröckeln .... Und an dieser Stelle nimmt die Geschichte an Fahrt auf und konnte mich im letzten Drittel doch noch faszinieren. Fazit: "Ich bin Tess" tischt einem ein äusserst schwieriges Thema auf, das die meisten von uns bestimmt moralisch nicht unterstützen könnten. Umso interessanter ist die Thematik. Leider konnte mich Lottie Moggach erst im letzten Drittel des Buches packen, zuvor musste ich mich durch eine doch recht zähe Kennenlern- und Recherchephase arbeiten.

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Das soll ein Thriller sein?
von scarlett_ohara aus Isselburg am 30.03.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als Leilas Mutter stirbt, ist sie ganz allein und flüchtet sich in die Welt des Internets. Sie entdeckt ein Philosophie-Forum namens Red Pill. Über dieses lernt sie den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, der von allen Mitgliedern verehrt wird. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu... Als Leilas Mutter stirbt, ist sie ganz allein und flüchtet sich in die Welt des Internets. Sie entdeckt ein Philosophie-Forum namens Red Pill. Über dieses lernt sie den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, der von allen Mitgliedern verehrt wird. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu Tess, einer jungen Frau mit einer unheilbaren Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt. Deshalb hat Tess den Wunsch hat zu sterben. Weil sie aber ihren Freunden und ihrer Familie keinen Kummer bereiten will, hat sie einen Plan entwickelt, wie sie sich das Leben nehmen kann, ohne diese unglücklich zu machen. Sie will untertauchen und sich in aller Stille umbringen, während Leila virtuell ihre Identität übernehmen soll. Die Grundidee dieses Romans fand ich eigentlich sehr interessant, aber leider wurde diese nicht gut umgesetzt. Ich habe mich wirklich bemüht, dieses Buch komplett durchzulesen. Immer wieder habe ich neuen Anlauf genommen, doch es hat alles nichts genutzt. Das Buch hat mich derart gelangweilt und teilweise eingeschläfert, dass ich es letztendlich doch aufgegeben habe. Die Autorin versteht es leider überhaupt nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen. Die Protagonistin Leila bleibt total farblos. Sie ist mir durchweg unsympathisch geblieben. Sie kommt ziemlich hochnäsig daher und nervt mit ihrer "Allwissenheit". Zudem wird so viel herumgeschwafelt in diesem Buch, dass man es einfach irgendwann nicht mehr ertragen kann. Und irgendwie passiert auch nichts wirklich Interessantes. Es fehlt komplett an Spannung und Dramatik. Das Ganze erinnert eher an einen nüchternen Bericht als an einen Roman mit Emotionen und Charakteren mit Tiefgang. Warum dieses Buch auf vielen Plattformen als Thriller kategorisiert wurde, ist mir ein absolutes Rätsel. Für Krimi- und Thrillerfans ist dieses Buch m.E. in keiner Weise geeignet. Da dieses Buch viel mehr verspricht als es hält, gibt es leider nur einen mickrigen Stern.

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