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Ich, der Roboter

Erzählungen

(1)

Robots auf dem Vormarsch


Dr. Susan Calvin war fünfzig Jahre lang als Robotpsychologin bei der U. S. Robot Company angestellt, einem der größten Unternehmen der Welt. Sie erlebte hautnah mit, wie Robots zum alltäglichen Bestandteil der menschlichen Kultur wurden und welche Probleme es mit sich bringt, wenn Menschen mit Robotern zusammenleben. Vor allem aber stellt sich eine Frage: Was passiert, wenn sich Mensch und Roboter kaum noch voneinander unterscheiden? In neun Erzählungen zeigt sie einem jungen Reporter, wie eine Zukunft, geprägt von gigantischen Positronengehirnen, für uns Menschen aussieht.


Portrait
Isaac Asimov, geb. 1920 im russischen Petrowsk, und übersiedelt 1923 mit seinen Eltern nach Brooklyn in die USA. Trotz des elterlichen Wunsches, er möge Medizin studieren, entscheidet sich Asimov für die Chemie und promoviert 1948 an der Columbia-Universität in New York zum Dr. phil. Anschließend studiert er in Boston Medizin. Er arbeitet als Chemiker und bekleidet als solcher eine Professur an der Medizinischen Hochschule von Boston. Parallel zu seiner naturwissenschaftlichen Karriere schreibt er 1937 seine ersten Science-fiction-Erzählungen. Seine wichtigsten Werke entstehen in den vierziger und fünfziger Jahren, der sogenannten goldenen Ära der Science-fiction. 1958 beendet Asimov seine Hochschullaufbahn und widmet sich nur noch dem Schreiben. Neben seinen utopischen Romanen wendet sich Asimov in den sechziger Jahren mehr dem populär-wissenschaftlichen Sachbuch zu und behandelt Wissensgebiete wie Astronomie, Chemie und Physik. In den siebziger Jahren feiert er sein 'Comeback' als Science-fiction-Autor. Am 6. April 1992 stirbt Isaac Asimov in New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52842-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 185/120/30 mm
Gewicht 295
Originaltitel I.Robot
Verkaufsrang 42.764
Buch (Taschenbuch)
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Klassiker der Sci-Fi, aber immer noch aktuell
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 07.03.2016

Zu den Klassiker der Science Fiction gehören die Bücher von Isaac Asimov. Dieser Autor hat einige Standards in der Science Fiction - Literatur gesetzt, die bis heute unterreicht sind. Auch über 20 Jahre nach seinem Tod, sind die Bücher noch immer aktuell. Inhalt: Dr. Susan Calvin war fünfzig Jahre lang als... Zu den Klassiker der Science Fiction gehören die Bücher von Isaac Asimov. Dieser Autor hat einige Standards in der Science Fiction - Literatur gesetzt, die bis heute unterreicht sind. Auch über 20 Jahre nach seinem Tod, sind die Bücher noch immer aktuell. Inhalt: Dr. Susan Calvin war fünfzig Jahre lang als Robotpsychologin bei der U. S. Robot Company angestellt, einem der größten Unternehmen der Welt. Sie erlebte hautnah mit, wie Robots zum alltäglichen Bestandteil der menschlichen Kultur wurden und welche Probleme es mit sich bringt, wenn Menschen mit Robotern zusammenleben. Vor allem aber stellt sich eine Frage: Was passiert, wenn sich Mensch und Roboter kaum noch voneinander unterscheiden? In neun Erzählungen zeigt sie einem jungen Reporter, wie eine Zukunft, geprägt von gigantischen Positronengehirnen, für uns Menschen aussieht. In diesem Buch, dass 1950 erschienen ist, spielt Isaac Asimov mit der Idee von der Existenz von Robotern, deren Akzeptanz und den Problemen, die die Roboter als Bestandteil der menschlichen Gesellschaft, bereitet. Diese Gedankenspiele hat I. Asimov als Kurzgeschichten niedergeschrieben und in die Zeit ab ca. 1990 versetzt. Für den Autor war dies zum Zeitpunkt des Schreibens die Zukunft, für uns heute aber schon die Vergangenheit. Aus unserer Perspektive hat sich die Welt anders entwickelt. Überliest man die Jahreszahlen oder setzt sie gedanklich 100 Jahre weiter in die Zukunft, hat das Buch von seiner Aktualität nur wenig verloren. Für mich macht der Reiz dieses Buches weniger die Science Fiction - Geschichten an sich aus, sondern die Gedanken, Schlussfolgerungen und Irrtümer des Autors. Die Grundlage für die Roboter und den Umgang mit Ihnen bilden die Robotergesetze: ? ?Das nullte Gesetz: Ein Robter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird. ?Das erste Gesetz: Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, das einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird, es sei denn, dies würde das nullte Gesetz der Robotik verletzen. ?Das zweite Gesetz: Ein Roboter muss dem ihm von einem menschlichen Wesen gegebenen Befehl gehorchen, es sei denn, dies würde das nullte oder das erste Gesetz der Robotik verletzen. ?Das dritte Gesetz: Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, es sei denn, dies würde das nullte, das erste oder das zweite Gesetz der Robotik verletzen.? Auf Basis dieser Gesetze, die recht simpel und einleuchtend sind, läßt Isaac Asimov seine Geschichten spielen. Dabei zeigt sich, dass es auch bei diesen einfachen und grundlegend notwendigen Gesetzen zu unvorhersehbaren Problemen kommen kann. In einigen der Geschichten spielen Gregory Powell und Michael ?Mike? Donovan die Hauptrolle, weil sie von Ihrer Firma immer wieder beauftrag werden die Robots ihrer Firma zu testen und Fehler auszumerzen. Dabei stossen sie zunehmend an die Grenzen der Robotergesetze oder auch was deren Befolgung durch die Roboter auslöst. Soll zum Beispiel ein Roboter ein bestimmtes Element von einem fremden Planeten holen, aus einem Gebiet, das für die Menschen auf Grund der Umweltbedingungen tödlich sein kann. Nun herschen in der Nähe des Vorkommens von diesem Element allerdings auch Kräfte, die die Existenz des Robots bedrohen. Die Robotergesetze 2 und 3 kommen da in Konflikt miteinander: Befehl des Menschen befolgen Existenzschutz. Damit zeigt sich, das Science Fiction nicht nur die Erfindung fremder Welten oder neuer Technologien sein muss, sondern auch auf intellektuelle Gedanken basieren kann beziehungsweise deren Spiel damit. Zunächst war ich skeptisch, ob es mir gefallen würde eine Reihe von Kurzgeschichten dieses Genre zu lesen. Allerdings zeigte sich schnell, das alle Geschichten der Rahmenhandlung, also dem Interview von Dr. Susan Calvin, folgen. Dieses Buch hat für mich nicht nur einen hohen Unterhaltungswert, sondern regt auch zum Nachdenken an. Vermeintliche Regeln zum Schutz der Gesellschaft erfüllen nicht zwangsläufig ihren Zweck.... das beschreiben die Kurzgeschichten in eindringlicher und anschaulicher Art und Weise.

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Ich, der Roboter
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Im Jahr 2058 gibt die pensionierte Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin einer Zeitung, zu ihrem 75. Geburtstag, der zeitgleich auch das 75 jährige bestehen der Firma U.S. Robot Company ist ein Interview. Dort war sie fünfzig Jahre lang beschäftigt und gibt Einblicke in ihre Tätigkeit in dieser Firma. Ich, der Roboter... Im Jahr 2058 gibt die pensionierte Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin einer Zeitung, zu ihrem 75. Geburtstag, der zeitgleich auch das 75 jährige bestehen der Firma U.S. Robot Company ist ein Interview. Dort war sie fünfzig Jahre lang beschäftigt und gibt Einblicke in ihre Tätigkeit in dieser Firma. Ich, der Roboter ist eigentlich eine Kurzgeschichtensammlung, deren Rahmenhandlung das Interview mit der Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin ist, und sich immer wieder mit den 4 Grundregeln der Robotik auseinandersetzt, die im Näheren ganz am Anfang dieses Romans vorgestellt werden. Die aus diesen Gesetzen resultierenden Probleme zwischen Mensch und Roboter, werden dargestellt und behandelt. Der geneigte Kenner der klassischen und zeitgenössischen Sciencefiction wird mit diesen Gesetzen vertraut sein. Kurz umrissen umfassen sie Verhaltensregeln für KI's (Künstliche Intelligenz), die zuerst dem Schutz der Menschheit und dann dem persönlichen Schutz der Roboter unterstellt sind. Diese und einzelne andere Motive und Charaktere finden sich auch in dem Film - I, Robot - wieder, der mit Will Smith in der Hauptrolle verfilmt wurde. Allerdings behandelt der Film eine gänzlich andere Geschichte, auch wenn das eine oder andere Detail dem Roman entnommen worden ist. Ich, der Roboter - wirkt ein wenig antiquiert und hölzern, der geneigte Leser darf nicht vergessen, dass jener im Jahr 1950 bereits das erste Mal veröffentlicht worden ist. Umso mehr freut es mich, dass der Heyne Verlag diesen Klassiker auf Deutsch wieder aufgelegt hat. Apropos Detail: Im Buch war immer wieder die Rede vom positronischen Gehirn der Roboter, und das hat mich als Trekkie in spe, ein wenig stutzig gemacht, hat doch der Android Delta, aus der Serie Star Trek – The next Generation, ebenfalls ein positronisches Gehirn. Nach kurzer Recherche wusste ich dann Bescheid, dass der Schriftsteller Isaac Asimov als Berater am Set gedient hat, und dieser Begriff, der reine Erfindung ist und eigentlich keinerlei Bedeutung hat, übernommen worden ist. Ich sehe mich ein wenig als Verfechter des Sciencefiction Genres, das neben der Literatur und der Belletristik, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, der breiten Masse zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es gibt eben dort wie da, ein abwechslungsreiches Programm, dass die Vielzahl der Schriftsteller schön bunt hält: Es gibt für jeden etwas zu entdecken und zu mögen. Isaac Asimov gehört daher für mich zu einem jener Schriftsteller der klassischen Sciencefiction, die man gelesen haben muss.

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