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Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

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So etwas hat man zuvor noch kaum je gesehen, kaum gehört, kaum gelesen: Dieses Buch wurde geschrieben von einem heute 14-jährigen Jungen. Raphael ist wegen eines vorgeburtlichen Schlaganfalls Autist und Epileptiker, kann nicht reden, sondern nur Laute von sich geben. Seit der Geburt sitzt er schwerstbehindert im Rollstuhl, hat aber einen enormen IQ, ist gläubig und konnte - ohne jeden Unterricht - bereits als Kleinkind lesen und schreiben. Was man aber erst herausfand, als er etwa 6 Jahre alt war. Bis dorthin glaubten alle, auch die Ärzte, er sei richtiggehend "blöde". Dank gestütztem Schreiben kann er nun, seit er 7 ist, Gedichte und ganze Romane schreiben, geht aufs Gymnasium und wird oft auch an die Universität Augsburg eingeladen, wo er sich von den Studenten "interviewen" lässt. Alle staunen. Sein Buch ist wunderbar, es ist quasi der Bericht aus einer anderen, uns normalerweise völlig verborgenen Welt. Es sind Texte aus einem Paralleluniversum, eindringlich, nah, existenziell. Selten konnte jemand mit seinen Worten eine derartige Brücke bauen. Eine Offenbarung!

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum Dezember 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03848-008-2
Verlag Fontis- Brunnen Basel
Maße (L/B/H) 208/131/22 mm
Gewicht 316
Abbildungen mit 8 farbigen Bildtaf.
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 66.563
Buch (Taschenbuch)
10,99
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Beeindruckend, berührend und vor allem öffnet es die Augen
von vielleser18 aus Hessen am 15.01.2016

Raphael Müller, Jahrgang 1999, hatte schon im Mutterleib einen Schlaganfall. Erst nach etwa 8 Monaten, bei der U5, wurde die Diagnose bekannt, auch die Schwere, die die Beeinträchtigung mit sich bringen würde. Auch heute kann Raphael nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Doch wer von seinen körperlichen Gebrechen... Raphael Müller, Jahrgang 1999, hatte schon im Mutterleib einen Schlaganfall. Erst nach etwa 8 Monaten, bei der U5, wurde die Diagnose bekannt, auch die Schwere, die die Beeinträchtigung mit sich bringen würde. Auch heute kann Raphael nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Doch wer von seinen körperlichen Gebrechen auf geistige Schwäche tippt, der liegt mehr als falsch. Ich darf hier seine Mutter zitieren: " Er besitzt die Weisheit eines 80jährigen, den Verstand eines Erwachsenen, die Emotionen eines Jugendlichen und den Körper eines Babys". Lange konnte Raphael nicht mit seiner Außenwelt kommunizieren, anfangs verständigte er sich nur mittels Fingerzeichen, doch schon im Vorschulalter eignete er sich selbständig das Lesen, Schreiben und Rechnen an. Mithilfe einer Technik, die sich "Gestütztes Schreiben" nennt, kann er sich mit Hilfe seiner Mutter oder seiner Schulbegleitung verständigen. Dadurch kann er sich mitteilen, kann er seine Gedichte, seine Gedanken, seine Romane in Worte fassen. U.a. sind auch bereits zwei Bände seiner Fantasygeschichte um die Zwergenzwillinge Asa und Gasa im Buchhandel erhältlich. Raphael wurde anfangs in eine Förderschule eingeschulte, doch bald war er dort grenzenlos unterfordert. Seine Schullaufbahn brachte ihn über die örtliche Grundschule schon im Alter von acht Jahren auf das Aichacher Gymnasium, dort besuchte er die Deutschstunden des 5. Schuljahres. Denn eines wurde bei Raphael schon früh deutlich: er kann Gedichte und Texte schreiben, die unter die Haut gehen, die bewegen, die nachdenklich stimmen, die seine Eindrücke, sein Erleben gekonnt wiederspiegeln. Und Gedanken kann er sich viele machen, nennt er sich doch auch Chillosoph, eine Mixtur aus Chillen und Philosoph. Raphael ist nicht nur körperbehindert, er ist auch Autist und Epileptiker, aber auch Autodiktat und Genie und hat dadurch eine ganz andere Sicht auf "unsere" Realität. Er beschreibt es in seinem Buch so, als würden wir Menschen alle in einem Haus leben, die meisten schauen durch ein Fenster nach vorne auf die Straße, während andere nach hinten hinaus in den Garten schauen. Jeder hat eine andere Sicht, sieht eine andere Realität, dennoch ist die eine nicht schlechter als die andere, nur anders. In seinem Buch "Ich fliege mit zerrissenen Flügeln", dass er bereits 2013 geschrieben hat, erzählt er von seinem Werdegang, seinen frühkindlichen Erinnerungen, seiner Schullaufbahn, seinen Auszeichnungen und Erfolgen, seinen Gedankenflügen, aber auch von seinen Schmerzen und seinen schlechten Tagen. Vor allem aber lässt er uns teilhaben an seinem festen Glauben, seinem Mut, seinem Wissen und vor allem an seinen berührenden Gedichten. Er schreibt in einem Gedicht vom 29.05.2010 ".......Wenn man dem Anderssein eine Chance gibt, wenn man nicht einfach flieht, wenn man einen Sinn in allem sieht, und dankbar ist, trotz allem, was geschieht, dann, ja dann ist es gut so, wie es ist......" oder aus einem Gedicht vom 02.12.2007 betitelt mit "Der Zaun", schreibt er am Ende: ".....Es sind die wahren Zäune wohl in den Herzen und Köpfen der Menschen verborgen. Morgen, so hoffe ich, werde diese Zäune niedergerissen, dann haben Gedanken freien Lauf, und das Leben auch!" Es ist ein Buch, das ganz anders ist, als ich anfangs dachte. Ein Buch, durch das ich nicht nur die Geschichte Raphaels kennen lernen durfte, sondern dass eindringlich nicht nur mir klar macht, dass man niemanden unterschätzen sollte, dass man nicht nur nach Schein und Sein beurteilen darf, dass man hinterfragen sollte und vor allem niemanden ausgrenzen darf. Weder Behinderte, noch Alte, noch sonst einen Menschen. Daher fordert Raphael vehement und zu Recht mehr Inklusion statt Ausgrenzung. Trotz aller Schmerzen und großen körperlichen Einschränkungen hat er den Blick fest nach vorne gerichtet, bleibt fest in seinem Glauben und denkt positiv. In unserer meist gesunden, ach so schnelllebigen Zeit, wo wir oftmals wie blind durch unseren Tag stolpern, ist seine Geschichte ein großer Ansporn für Veränderungen.

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Lebensmut durch Glaube und Posie
von anke3006 am 08.11.2014

Raphael Müller ist ein außergewöhnlicher Junge. Er ist hochbegabt, schreibt wundervolle Gedichte und Kurzgeschichten. Hat in der Schule mehrere Klassen übersprungen, trifft sich mit Studenten in einem Literaturkurs. Das er das alles machen kann verdankt er seinen fantastischen Eltern. Raphael ist behindert und kann infolge eines perinatale Infarkt nicht... Raphael Müller ist ein außergewöhnlicher Junge. Er ist hochbegabt, schreibt wundervolle Gedichte und Kurzgeschichten. Hat in der Schule mehrere Klassen übersprungen, trifft sich mit Studenten in einem Literaturkurs. Das er das alles machen kann verdankt er seinen fantastischen Eltern. Raphael ist behindert und kann infolge eines perinatale Infarkt nicht mit kommunizieren. Erst durch die Möglichkeit des gestützen Schreibens kann Raphael sich mitteilen. In diesem Buch hat er erzählt wie er seine Welt erlebt. Als Leser bekommt man eine Sicht auf die Dinge, die uns bisher verschlossen war. Raphael ist gläubiger Christ und hat es wunderbar ausgedrückt, Gott macht keine Fehler, alles hat einen Sinn. Das Raphael uns seine Welt zeigen kann, gibt uns die Möglichkeit bewusster auf die Menschen zu zugehen die anders sind. Nicht behindert, nicht defekt, einfach anders. Ich bin sehr dankbar das Raphael dieses Buch geschrieben hat und ich es lesen durfte.

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Einblick in eine besondere Welt
von mabuerele am 06.11.2014

„…Fliegen - kann ich in meinen Träumen. Laufen – nicht einmal im täglichen Leben. Sprechen – ist mir versagt…“ Raphael war 14 Jahre alt, als er dieses Buch schrieb. Es ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens. Infolge eines perinatalen Infarkts ist Raphael behindert. Außerdem ist er Autist und hochbegabt. Letzteres... „…Fliegen - kann ich in meinen Träumen. Laufen – nicht einmal im täglichen Leben. Sprechen – ist mir versagt…“ Raphael war 14 Jahre alt, als er dieses Buch schrieb. Es ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens. Infolge eines perinatalen Infarkts ist Raphael behindert. Außerdem ist er Autist und hochbegabt. Letzteres aber konnte man erst feststellen, als er mit Hilfe Gestützter Kommunikation in der Lage war, sich mit seiner Umwelt auszutauschen. Raphael erzählt im Buch nicht nur sein Leben. Er erlaubt mir als Leser einen Blick in seine besondere autistische Welt, eine Welt, die mir normalerweise verschlossen ist. Es ist eine andere Art der Wahrnehmung. Seine Frage, weshalb alle von Defekten statt von Varianten sprechen, hat mich tief bewegt und zum Nachdenken gebracht. Raphael setzt sich für Inklusion ein. Die Hartnäckigkeit der Eltern und ihr Vertrauen in seine Fähigkeiten haben ihm den Unterricht am Gymnasium ermöglicht. Er wünscht sich, dass auch andere diese Chancen bekommen. Besonders bewegend sind Raphaels Gedichte und Prosatexte, die im Buch enthalten sind. Dort setzt er sich nicht nur mit Fragen der Wissenschaft, sondern auch mit philosophischen Themen auseinander. Raphael ist Christ. Seine Gedanken zu Glauben sowie Sinn und Ziel des Lebens sind von beeindruckender Tiefe. Es ist ein Buch von großer Ehrlichkeit. Raphael beschreibt nicht nur die guten Tage des Lebens, sondern auch Schmerz und Leid. Im letzten Kapitel kommen Menschen zu Wort, die Raphael auf seinem bisherigen Weg begleitet haben. Die Zeilen der Mutter strahlen vor allem viel Liebe aus, bei denen anderen ist es Achtung. Das Cover ist sehr ausdrucksvoll. Raphael steht mit seinem Rollstuhl vor einer Wand voll Farbe. Darüber schwebt ein Papiervogel, dem ein Flügel fehlt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Raphael vermittelt Glaubenskraft und Lebensmut. Ich würde gern mehr von ihm lesen.

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Ein mutiger Junge
von Nicole aus Nürnberg am 10.04.2016

Meine Meinung zur Biographie von Raphael Müller: Erwartung und Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog Inhalt in meinen Worten: In diesem Buch geht es um die Geschichte von Raphael, der schon sehr früh, nämlich noch im Bauch seiner Mutter, einen schweren Schlaganfall hatte. So ist es nicht nur so,... Meine Meinung zur Biographie von Raphael Müller: Erwartung und Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog Inhalt in meinen Worten: In diesem Buch geht es um die Geschichte von Raphael, der schon sehr früh, nämlich noch im Bauch seiner Mutter, einen schweren Schlaganfall hatte. So ist es nicht nur so, dass er Autist ist, sondern auch noch eine schwere Behinderung hat. Er möchte uns in seine Welt mitnehmen und dabei hat er den Wunsch Inklusion zu üben. Wie fand ich das gelesene? Zu erst einmal hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass was ich in Kurzfassung in den Büchern von Asa und Gasa lesen durfte, hier noch einmal zu lesen, nur in längerer Form. In 6 Kapiteln berichtet Raphael von seiner Perspektive, und wie er das Leben so wahrnimmt. Dass es eben nicht einfach ist, und dass er mitunter auch stolz war, und er schon sehr früh lesen konnte, weil er sich das selbst angeeignet hat. Denn was blieb ihm anderes übrig, denn er hat ja nichts anderes. Denn für die Mitmenschen nach außen macht er nur komische Geräusche, kann gut und gerne auffallen und nur durch das schreiben kann er sich wirklich ausdrücken. Im 7 Kapitel lese ich von seiner Mutter und wie sie das alles wahr genommen hat, was sie empfindet und wie dankbar sie einerseits Gott ist und andererseits auch sagt, wenn sie Raphael verloren hätte, hätte sie es nicht überstanden, was ich mir übrigens sehr gut vorstellen konnte. Was mir jedoch fehlte war die Vater Sicht. Wie steht er zu dem ganzen, wie empfindet er? Diese Fragen und noch einige andere hätte ich zu gerne von ihm erfahren. Im Anschluss finde ich auf fast 20 Seiten ein paar Worte von Menschen, wie sie Raphael wahr genommen haben. Einerseits war das interessant, andererseits war mir das dann doch etwas zu viel des Guten. Was mich leider auch deutlich störte, waren dann irgendwie die zu vielen Gedichte, natürlich ist es schön, dass Raphael mich in seine Gedanken noch tiefer führen möchte, aber irgendwann ist zu viel zu viel. Jedoch finde ich es spannend, seine Welt zu erkunden, wenn auch nur am Rande. Dazu fand ich es faszinierend, dass es eben nicht immer so ist, dass das Unscheinbare auch unscheinbar ist, sondern das gerade das Unscheinbare eine tragende Rolle zugeteilt bekommt. Was mir noch etwas fehlte, dass Raphael oder am besten seine Mama das Thema Unterstütztes Schreiben näher erläutert, dabei bewusst macht, auf was es ankommt und wie es wirklich für sie ist. Was auch noch wichtig ist zu erwähnen, Raphael ist im Buch zwar erst 14 Jahre alt und doch ist er im Geist viel viel weiter. Er ist wie ein Erwachsener im Körper eines Babys (Wie seine Mutter selbst schreibt). Und hier frage ich mich, ob es gut ist, dass er schon so "erwachsen" ist oder ob es nicht gut wäre, wenn er altersgerecht leben dürfte, was natürlich dann auch wieder etwas schwer ist, denn er ist ja nunmal nicht wie ein "normales" Kind/Jugendlicher. Fazit: Interessant, wie Raphael mich in seine Welt entführt, dennoch hat mich das Buch nicht vollkommen überzeugen können, was mir auch echt leid tut, weil ich Raphael als Mensch wirklich toll finde. Seine Welt ist eben eine besondere Welt. Sterne: Ich gebe diesem Buch vier.

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Ein unerwarteter Grenzgänger
von Pascal Götz am 04.12.2014

Ein Perspektivenwechsel – ich glaube, das möchte Raphael Müller mit seinem Buch bewirken. Ich habe mich beim Lesen des Buches immer wieder dabei ertappt, wie wenig ist selbst Menschen mit Behinderung zutraue. Durch das Lesen dieses Buches habe ich eine vage Vorstellung davon bekommen, was es im wahrsten Sinne... Ein Perspektivenwechsel – ich glaube, das möchte Raphael Müller mit seinem Buch bewirken. Ich habe mich beim Lesen des Buches immer wieder dabei ertappt, wie wenig ist selbst Menschen mit Behinderung zutraue. Durch das Lesen dieses Buches habe ich eine vage Vorstellung davon bekommen, was es im wahrsten Sinne des Wortes heisst „sprachlos“ zu sein. Nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Migranten, kleine Kinder oder alte, kranke Menschen können ins Abseits geraten. Nicht weil sie dumm wären, sondern weil sie sich nicht „normal“ ausdrücken können. Auf jeden Fall: Hut ab vor diesem jungen Genie! Ich bin mal gespannt, was er literarisch und politisch sonst noch so bewegen wird in seinem Leben.

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Augen öffnend
von MS aus Kirchberg am 20.01.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Das Buch fasziniert durch seinen Einblick in eine andere Welt: Raphaels andersartige Wahrnehmung unserer Umgebung und Existenz, seine Wissbegier und hohe Auffassungsgabe und die totale, existenzielle Abhängigkeit seines Körpers. Der Leser wird hineingenommen in diese andersartige Wahrnehmung und gleichzeitig gefordert, Raphael seinen Platz in der auf unsere Art wahrgenommenen... Das Buch fasziniert durch seinen Einblick in eine andere Welt: Raphaels andersartige Wahrnehmung unserer Umgebung und Existenz, seine Wissbegier und hohe Auffassungsgabe und die totale, existenzielle Abhängigkeit seines Körpers. Der Leser wird hineingenommen in diese andersartige Wahrnehmung und gleichzeitig gefordert, Raphael seinen Platz in der auf unsere Art wahrgenommenen Welt zuzusichern, ihn an unserem Leben teilhaben zu lassen.

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