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Ich fühle was, was du nicht fühlst

Roman

(3)
Die 13-jährige India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.


Rezension
"Ein einfühlsamer Familienroman, toll geschrieben."
Portrait
Amelie Fried, Jahrgang 1958, wurde als TV-Moderatorin bekannt. Alle ihre Romane waren Bestseller. Traumfrau mit Nebenwirkungen, Am Anfang war der Seitensprung, Der Mann von nebenan, Liebes Leid und Lust und Rosannas Tochter wurden erfolgreiche Fernsehfilme. Für ihre Kinderbücher erhielt sie verschiedene Auszeichnungen, darunter den »Deutschen Jugendliteraturpreis«. Zusammen mit ihrem Mann Peter Probst schrieb sie den Sachbuch-Bestseller Verliebt, verlobt – verrückt?. Bei Heyne erschien zuletzt der Roman Traumfrau mit Lackschäden. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641189341
Verlag Heyne
Verkaufsrang 6.790
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Einzigartige Geschichte
von Rebekka V. aus Leverkusen am 20.11.2016

Der Titel passt wie die Faust aufs Auge - das wird der Leser schnell merken. Das interessante an dieser verkorksten Familiengeschichte ist, dass diese aus der Sicht der 13-jährigen India erzählt wird, die man schnell ins Herz schließt. Sehr gut nachvollziehbar und auch lustig beschreibt sie das Leben mit... Der Titel passt wie die Faust aufs Auge - das wird der Leser schnell merken. Das interessante an dieser verkorksten Familiengeschichte ist, dass diese aus der Sicht der 13-jährigen India erzählt wird, die man schnell ins Herz schließt. Sehr gut nachvollziehbar und auch lustig beschreibt sie das Leben mit ihren schrägen Eltern, bei denen es keine Regeln gibt und dem sich abgrenzenden älteren Bruder, der seine ganz speziellen Erfahrungen macht. Spannend wie in einem Krimi erfährt man Stück für Stück Hintergründe und Geheimnisse der Familie, die teilweise erschreckend sind. Dabei spielt auch Indias Gefühlswelt eine große Rolle. Großartiges Buch, das zum Nachdenken anregt!

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Gefühlvoll und berührend
von World of books and dreams am 08.01.2017
Bewertetes Format: Paperback

Im Jahr 1975 wächst die damals dreizehnjährige India gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer recht unkonventionellen Familie auf. Nicht nur ihr Name ist ihr unangenehm, denn damit allein fällt sie schon auf wie ein bunter Hund. Nein, sie ist hochbegabt, ihr Bruder benimmt sich häufig merkwürdig und ihre Eltern... Im Jahr 1975 wächst die damals dreizehnjährige India gemeinsam mit ihrem Bruder bei ihrer recht unkonventionellen Familie auf. Nicht nur ihr Name ist ihr unangenehm, denn damit allein fällt sie schon auf wie ein bunter Hund. Nein, sie ist hochbegabt, ihr Bruder benimmt sich häufig merkwürdig und ihre Eltern lassen sie einfach mal machen. Dabei sind sie in der kleinen Gemeinde, in der sie leben, aber auch eher ungewöhnlich und fallen natürlich auf. India versucht auf ihre Art und Weise Anschluss zu finden und doch ist sie ein typischer Aussenseiter. Doch zum Glück gibt es Bettina, die Tochter der Nachbarn, in der sie eine Freundin findet. Bettinas Vater ist unter anderem Klavierlehrer und bisher löste Musik immer sehr merkwürdige Gefühle in India aus, doch als sie selbst beginnt, Klavier zu spielen, scheint es, als hätte sie ihre Berufung neben der Mathematik endlich gefunden. Meine Meinung: Amelie Fried kannte ich zuvor schon als Autorin, hauptsächlich durch ihr Buch "Traumfrau mit Nebenwirkungen". Zwar ist dies schon eine ganze Weile her, aber ich hatte dieses Buch eher als leichte Kost in Erinnerung. Umso überraschter war ich von ihrem Roman Ich fühle was, was du nicht fühlst, denn dieses Buch ist mit sehr viel Gefühl und Tiefgang von der ersten Seite an ausgestattet. Der Schreibstil ist hier zwar sehr flüssig, aber da hier die Dialoge deutlich im Hintergrund stehen und das Hauptaugenmerk auf die komplette Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin India gelegt ist, doch ein wenig anspruchsvoller. Somit ist dieses Buch eher eine ruhige Geschichte, in der es nicht seitenweise Action hagelt, aber trotzdem mitreißt. Man möchte einfach viel mehr über dieses ganz besondere Mädchen erfahren, das schon in allen Bereichen so viel erwachsener wirkt, als sie es eigentlich sein sollte. So ist es nicht unbedingt mit Spannung gespickt, bleibt aber durch viel Gefühl und Einfühlungsvermögen etwas besonderes. Erzählt wird diese Geschichte von India in der Ich-Form, die gerade einmal dreizehn Jahre alt ist. Sie wächst in einer kleinen Gemeinde auf und ihre Eltern sind schon sehr gewöhnungsbedürftig. Sie scheinen kein richtiges Interesse an ihren Kindern zu haben und lassen sowohl India als auch ihren Bruder Che einfach machen, ohne sich um sie und ihre Bedürfnisse zu kümmern. Aber nicht nur dieses Thema kommt hier zur Sprache, denn Amelie Fried packt hier noch so einige Themen mit hinein, die Grund zum Grübeln denken. Mitte der 70er Jahre ist man doch mitten im Wandel, die einen haben noch das typische Frauen hinter den Herd Denken, die anderen plädieren für die freie Liebe, dabei kommt noch das Thema Rechtsradikalismus, Bhagwan und Pädophilie zur Sprache und alles prasselt nicht nur auf die Protagonistin ein, sondern auch auf mich als Leser. Man fühlt hier sehr gut mit diesem jungen Mädchen mit, das es hier sehr gut schafft, ihre Gefühle glaubhaft darzustellen. Dabei ist sie auch noch etwas ganz besonderes, denn sie scheint nicht nur eine Hochbegabung für Mathemathik und Musik zu haben, sondern hat auch eine ganz andere Wahrnehmung als andere. Denn India ist Synäthesistin, sie nimmt bestimmte Dinge, wie z. B. die Musik nicht nur mit dem Gehör war, sondern spürt sie regelrecht an ihrem Körper. Diese Wahrnehmung ist sehr ungewöhnlich und wirkt zunächst äußerst verstörend auf India. Aber auch sonst wird das Mädchen förmlich mit Eindrücken überhäuft und ich muss sagen, dass ich sie sehr bewundert habe, mir kam sie auf jeden Fall sehr viel erwachsener vor, als z. B. ihre eigenen Eltern. In diesem Buch gibt es auch so einige Nebencharaktere, die wir durch Indias Augen erleben, dabei spüren wir, wie sie sich nach Freunden sehnt, wobei sie meist die Ablehnung der anderen spürt, wie sie sich von ihren Eltern entfremdet, weil diese sie ja eh nicht richtig wahrnehmen und noch vieles mehr. Mein Fazit: Eine aussergewöhnliche Geschichte mit ganz viel Gefühl und sehr viel Tiefgang, das einen auch nach dem Lesen nicht sofort losläßt und zum Nachdenken anregt. Eine Protagonistin, die durch ihre Besonderheiten interessant und einfach besonders wirkt, durch deren Augen man sehr viele Eindrücke gewinnt und mit der man einfach mitfühlt. Wer eher ernstere Geschichten mit Tiefgang mag, der sollte hier zugreifen.

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Einfühlsames Familienporträt
von Zwerghuhn aus Poing am 26.11.2016
Bewertetes Format: Paperback

Die hochbegabte 13-jährige India wächst mit ihrem Bruder und den Eltern in einer kleinbürgerlichen schwäbischen Kleinstadt auf. Was nach behüteter Kindheit klingt ist genau das Gegenteil, denn mit Hippieeltern, die sich eigentlich lieber um sich selbst kümmern, kommt man als Teenager nicht sehr weit. Die öffentlichen Aktionen ihrer... Die hochbegabte 13-jährige India wächst mit ihrem Bruder und den Eltern in einer kleinbürgerlichen schwäbischen Kleinstadt auf. Was nach behüteter Kindheit klingt ist genau das Gegenteil, denn mit Hippieeltern, die sich eigentlich lieber um sich selbst kümmern, kommt man als Teenager nicht sehr weit. Die öffentlichen Aktionen ihrer Eltern sind ihr peinlich, ihr Bruder bewegt sich am rechten Rand der Gesellschaft und bei Gleichaltrigen kommt sie nicht gut an, da sie eben nicht so unbekümmert wie die anderen Mädchen ist. Sie rettet sich in ihre Zahlenwelt und ergreift die Chance Klavierspielen zu erlernen, als der Vater ihrer einzigen Freundin anbietet, sie zu unterrichten. Doch eines Tages kommt es während einer Übungsstunde zu einem unverzeihlichen Zwischenfall. Soll India schweigen oder ihr Geheimnis für immer vergraben? "Ich fühle was, was du nicht siehst" ist ein vielschichtiges Familienporträt, aber auch ein Stück Zeitgeschichte und die Autorin traut sich an sensible Themenbereiche heran. Klasse. Das Buch spielt in den Seventies, es sind immer noch die Nachwirkungen der braunen Vergangenheit spürbar, die auch vor Indias Familienleben nicht halt machen. Demgegenüber stehen ihre modernen, antiautoritären Eltern, die sich der Kunst bzw. allem Spirituellen verschrieben haben. Freie Entfaltung ist das Motto. Doch ist das wirklich das geeignete Umfeld um Kindern Halt zu geben und sie vor negativen Einflüssen zu schützen? Amelie Fried beschreibt auf sehr eindrucksvolle Weise, dass Kinder und Jugendliche ernstgenommen werden möchten und auch den Rückhalt ihrer Eltern dringend brauchen. Ich fand es sehr traurig zu lesen, welche Anstrengungen und Irrwege (Wiking Jugend) Che ausgesetzt war, nur weil er Halt suchte. Auch seinem eigenen Kind keinen Glauben zu schenken, wenn es in einer Notlage ist, ließ mich beim Lesen schon oft schlucken. Die Geschichte spielt zwar in den Siebzigerjahren, die Problematik ist aber heute noch genauso aktuell wie damals. Dieser anspruchsvolle Roman liest sich locker und leicht, das liegt meiner Meinung nach zum einen am hervorragenden Schreibstil der Autorin, welche die 13-jährige India in der Ich-Form erzählen lässt. Man kann sich so viel leichter in Indias Gedankenwelt hineinversetzen. Zum anderen hat Amelie Fried den Spirit der damaligen Zeit hervorragend in Szene gesetzt. Zum Beispiel war die Sinnfindung mit dem Guru Baghwan total in. Überall sah man seine orange gekleideten Jünger. Das alles zu lesen war wie ein Spaziergang in die Vergangenheit. Ein tolles Buch, das hoffentlich noch viele Leser finden wird!

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