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Ihr letzter Sommer

Thriller

(1)
"Mein Name ist Rebecca Winter. Ich wurde entführt."



Im Sommer 2003 verschwindet die 16-jährige Rebecca Winter spurlos. Elf Jahre später greift die Polizei eine junge Rumtreiberin auf, die behauptet, Rebecca zu sein - und der Gesuchten tatsächlich so täuschend ähnlich sieht, dass deren Familie sie mit offenen Armen aufnimmt. Die vermeintliche verlorene Tochter genießt die ungewohnte Zuwendung und schlüpft mit wachsender Begeisterung in Rebeccas Kleider und Leben. Doch je intensiver sie sich mit ihrer Rolle identifiziert, desto tiefer dringt sie in Rebeccas Gefühlswelt vor. Und kommt der tödlichen Wahrheit um ihr Verschwinden immer näher …
Portrait
Anna Snoekstra, Jahrgang 1988, wuchs in Canberra auf und zog mit 18 Jahren nach Melbourne, wo sie Film und Creative Writing studierte. Sie hat mehrere Kurzfilme und Musikvideos gedreht, bevor sie sich ganz aufs Schreiben konzentrierte. Ihre Geschichten sind in zahlreichen Literaturmagazinen erschienen; die Erzählung "Greyfields" schaffte es auf die Shortlist für den renommierten "Viva La Novella"-Preis 2014. Ihre Lieblingsautoren sind Joyce Carol Oates und Susan E. Hinton, ihr Lieblingszitat stammt von Charles Bukowski: "Finde, was du liebst, und lass es dich töten".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959679640
Verlag HarperCollins
Verkaufsrang 3.520
eBook (ePUB)
14,99
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Was geschah mit Rebecca Winter?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 06.11.2016

Inhalt: Vor über zehn Jahren ist die damals 16-jährige Rebecca Winter spurlos verschwunden. Auch die intensiven Nachforschungen der Polizei konnten keine Ergebnisse bringen. Als nun eine junge Herumtreiberin auftaucht, die behauptet die Verschwundene zu sein, ist die Freude der Freunde und Familienangehörigen erstmal groß. Schnell lebt sich die junge... Inhalt: Vor über zehn Jahren ist die damals 16-jährige Rebecca Winter spurlos verschwunden. Auch die intensiven Nachforschungen der Polizei konnten keine Ergebnisse bringen. Als nun eine junge Herumtreiberin auftaucht, die behauptet die Verschwundene zu sein, ist die Freude der Freunde und Familienangehörigen erstmal groß. Schnell lebt sich die junge Frau in Rebeccas Leben ein. Aber umso mehr sie in das neue Leben hineinwächst, umso näher kommt sie der Vergangenheit. Und den Geheimnissen, die schon so lange unentdeckt blieben. Meinung: Zuerst einmal finde ich, dass „Ihr letzter Sommer“ mehr in die Kategorie Jugendthriller einzuordnen ist, da dies einfach zu den Charakteren und auch dem Schreibstil besser passt. Aber dort gehört das Buch zweifellos zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. Schon nach den ersten Seiten wird dem Leser klar, dass es sich bei der heimgekehrten Tochter, nicht um Rebecca Winter handelt. Aber Schein-Bec hat sehr viele Tricks drauf und manipuliert so geschickt die Umgebung und ihre Mitmenschen, dass dies gar nicht weiter auffällt. Schein-Bec hat mir ohnehin durch ihre manipulative Art und immer größer werdenden Zweifel sehr gut gefallen. Sie genießt es, das Leben als geliebte Tochter und Schwester zu führen, aber bald schon möchte sie unbedingt wissen, was mit der echten Bec geschah und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Hierbei begibt sie sich in größte Gefahr. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Schein-Bec heute und der echten Beck vor 11 Jahren erzählt. Beides sind sehr interessante und spannende Erzählstränge, da ich die ganze Zeit wissen wollte, was damals denn genau passiert ist. Die Auflösung kommt allerdings erst ganz zum Schluss und ich habe so auch nicht damit gerechnet. Gerade das macht das Buch für mich aber so gut, da ich oft schon nach den ersten paar Seiten weiß was geschehen ist und wieso. Hier jedoch nicht. Hier habe ich wirklich bis zum Schluss mitgefiebert und gerätselt und bin einfach nicht auf die Lösung gekommen. Nicht nur Rebeccas Verschwinden gab mir hier Fragen auf, sondern auch die Motive von Schein-Bec. Auf beides gibt es eine befriedigende Lösung, nur eben erst ganz zum Schluss. Die beiden Charaktere waren mir beide sehr sympathisch, wenn auch total verschieden. Schein-Bec ist eine erwachsene Frau, die es versteht Menschen zu manipulieren und zu täuschen und eben ihren Willen durchsetzt. Bec ist ein 16-jähriges Mädchen, das zwar sehr auf ihr Äußeres bedacht ist, aber eben erst sechzehn ist, was man auch an mehreren Stellen merkt. Sie ist sehr jung und ein Streit mit der Freundin bedeutet für sie gleich den Weltuntergang. Das Buch hat alles, was ein guter Jugendthriller für mich braucht. Er ist sehr spannend geschrieben und bleibt auch bis zur letzten Minute spannend und mitreißend. Die Charaktere mochte ich ebenfalls und der Schreibstil ist sehr flüssig. Alles in allem also ein sehr gutes Buch, das ich allen Fans von Jugendthrillern wärmstens empfehlen kann. Fazit: Toller Thriller für Jugendliche und Junggebliebene, der begeistert.

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Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 30.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die junge Rumtreiberin, die sich später als Rebecca ausgibt sieht im Fernsehen eine Sendung, in der nach Rebecca gesucht wird, die vor 11 Jahren verschwunden ist. Sie sieht ihr zum Verwechseln ähnlich und hat schließlich die Idee in ihre Rolle zu schlüpfen, da ihr Leben momentan nicht so gut... Die junge Rumtreiberin, die sich später als Rebecca ausgibt sieht im Fernsehen eine Sendung, in der nach Rebecca gesucht wird, die vor 11 Jahren verschwunden ist. Sie sieht ihr zum Verwechseln ähnlich und hat schließlich die Idee in ihre Rolle zu schlüpfen, da ihr Leben momentan nicht so gut läuft. Sie wird mit offenen Armen aufgenommen und fühlt sich wohl, wobei sie sich trotzdem ständig verstellen muss, denn sie ist nunmal nicht die verschwundene Rebecca Winter. Doch wo ist Rebecca wirklich, was ist damals passiert? Wurde sie entführt und was ist wenn nicht ???? Meine Meinung: Dieses Buch habe ich bei Blogg dein Buch entdeckt und fand es gleich mega...!! Allein schon der Titel des Buch hat mich angesprochen und als ich den Klappentext las, war es klar, ich musste es lesen. Wir gehen mit der Rumtreiberin Rebecca auf Reise, nämlich zu den Eltern, der verschwundenen Rebecca. Die Eltern freuen sich ihre Tochter nach all den Jahren wieder zu sehen und das Mädchen fühlt sich sehr wohl, da sie diesen liebevollen Umgang nicht gewohnt ist. Sie selbst kommt aus einer etwas strengeren Familie, wo es gerade nicht so gut läuft. Doch ist dieses Buch in Abschnitte eingeteilt. Einmal sind wir im Jahr 2014 und dann wieder im Jahr 2003. Das Jahr wo Rebecca verschwand. Wir erleben quasi die letzten Tage mit der echten Rebecca, lernen ihren Bekanntenkreis kennen und erfahren was sie damals gemacht hat, was sie gearbeitet hat, wie sie gelebt hat. Fragen von 2014 wurden nach und nach 2003 geklärt. Wie lange kann geht das aber gut und kann sie die Fassade aufrecht erhalten, denn schließlich kannte sie Rebecca nicht. Verhält sie sich richtig, wie hätte Rebecca sich in jener Situation verhalten? Es war auf jeden Fall sehr interessant in die Welt der echten Rebecca einzusteigen und zu erfahren wie ihr Leben so ausgesehen hat. Gibt es ein Happy End oder nicht? Lest es und ihr werdet es herausfinden. Es war von Anfang an sehr interessant, richtig spannend wurde es dann ab Seite 88 und ab Seite 166 gings nur noch ganz schnell gen Ende zu, da es wirklich so fesselnd war. Wirklich ein mega spannendes Buch, was ich nur empfehlen kann.

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Sehr spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 07.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dass sie schon wieder beim Ladendiebstahl erwischt worden ist, verwundert die Rumtreiberin nicht. Allerdings nervt es sie von Minute zu Minute mehr, dass der Ladendetektiv weder auf die Mitleids-Nummer noch auf zweideutige Bemerkungen anspringt. Also zaubert die Zwanzigjährige ihren Joker herbei – eine so lange ungenutzte Möglichkeit um aus... Dass sie schon wieder beim Ladendiebstahl erwischt worden ist, verwundert die Rumtreiberin nicht. Allerdings nervt es sie von Minute zu Minute mehr, dass der Ladendetektiv weder auf die Mitleids-Nummer noch auf zweideutige Bemerkungen anspringt. Also zaubert die Zwanzigjährige ihren Joker herbei – eine so lange ungenutzte Möglichkeit um aus derart unangenehmen Situationen entfliehen zu können. Ohne sich große Gedanken über die Auswirkungen ihrer nächsten Worte zu machen, spricht sie diese aus: „Ich heiße Rebecca Winter. Ich wurde vor elf Jahren entführt.“ Tatsächlich sieht sie dem mit sechzehn Jahren verschwundenem Mädchen verblüffend ähnlich, worauf sie in ihrem Freundeskreis bereits vor ein paar Jahren, als Rebeccas Bilder in den Nachrichten gebracht wurden, aufmerksam gemacht wurde. Zwar hatte die Heimatlose zunächst geplant, einfach unter irgendeinem Vorwand aus dem Polizeiauto, welches sie zum Präsidium bringen soll, auszusteigen und wegzulaufen, doch bemerkt sie, dass dies nicht so leicht ist, wie sie es sich gewünscht hatte. Als sich ihr eine nicht ganz ungefährliche Möglichkeit bietet zu fliehen, entscheidet sie sich jedoch spontan, einem Bauchgefühl folgend, dagegen. Was würde dort draußen schon auf sie warten? Ein paar heruntergekommene Raststättentoiletten vielleicht? Falsche Freunde wo eine Familie fehlt? Doch man stelle sich vor, was geschehen würde, käme sie an Rebeccas Stelle zurück: Sie hätte ein eigenes Zimmer, eine Familie, die sie mit Zuwendung und Liebe überschüttet und ein neues Leben. Noch bevor sie sich eigentlich klar geworden ist, was für eine dämliche Idee das eigentlich ist, verstreicht die Chance und sie muss weitermachen. Schon immer war sie gut darin, eine Rolle zu spielen. Aber wie sie bald merkt, ist es etwas anderes, ein verschwundenes Mädchen zu spielen – einen Menschen, den es wirklich gibt, den man jedoch nicht kennt. Mit viel Geschick, detektivischem Gespür und einem guten Kombinationsvermögen gelingt es ihr aber nach und nach, zu Bec zu werden. Zu der verschwundenen Tochter, der Freundin, der Schwester – dem Opfer. Doch je mehr Fragen auftauchen, je mehr das Misstrauen einiger wächst, desto höher wird der Druck. Und als sie dann dem Geheimnis um Becs Verschwinden immer näher kommt, wird es für sie schlagartig gefährlich… und so schwebt auch die „neue Bec“ in Lebensgefahr… Mich hat der Klappentext des Buches sehr neugierig gemacht, da ich mir kaum vorstellen konnte, wie es einem Menschen gelingen kann, einfach so das Leben eines anderen zu übernehmen und ich mich gefragt habe, was denn nun mit Rebecca geschehen ist. Im Verlauf der Erzählung kommen darüber hinaus immer mehr Fragen auf, sodass es an Spannung nie fehlt. Von der ersten Seite an war ich von der Geschichte gefesselt: Zu Beginn war ich von dem Mädchen – dessen wirklichen Namen man im übrigen nie erfährt – alles andere als angetan. Da man die ganze Zeit weiß, dass sie nur eine Hochstaplerin ist, kommt sie einem zunächst sehr selbstsüchtig und unüberlegt vor. Denn was soll aus der echten Bec werden, falls sie nach elf Jahren noch leben sollte und nun einfach die Ermittlungen eingestellt werden, weil eine Betrügerin sich als sie ausgibt? Doch nach und nach lernt man die „neue“ Bec immer besser kennen und versteht, weshalb sie sich so nach einer Familie sehnt. Da das Buch zudem mit wenigen Ausnahemn aus ihrer Sicht geschrieben ist, weiß man auch um ihre Gewissensbisse. So wird sie einem immer verständlicher und man kann sie nicht mehr so einfach als „schlecht“ abstempeln. Eine ganze Weile habe ich darüber gegrübelt, ob es tatsächlich möglich ist, dass Becs Eltern den Schwindel nicht als solchen entlarven können. Bedenkt man aber, wie sehr sich gerade Jugendliche nach 16 Jahren verändert haben und beachtet man, wie sehr sich die Familie auch wünscht, dass ihr Mädchen wieder nach Hause kommt, ist es wohl nicht undenkbar… Beeindrucken konnte mich auch die Art und Weise, wie das Mädchen mit bewegter Vergangenheit Stück für Stück Licht ins Dunkel zu bringen vermag und so zunehmend in ihre Rolle wächst. Natürlich trauen ihr nicht alle – sie ist nun einmal trotz aller Anstrengungen nicht Bec. In die Erzählungen aus der Gegenwart werden Kapitel gestreut, die Becs Leben kurz vor ihrem Verschwinden beschreiben, sodass man immer wieder mit kleinen Informationsfetzen geködert und auf völlig falsche Fährten gelockt wird. Immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen, man beginnt zu zweifeln, hört damit auf und wird von einem unvorhersehbaren Ende überrascht. Lediglich im Nachherein ist es stimmig und man muss an Passagen im Buch denken, bei denen man der Lösung doch eigentlich so nahe war… Ich bin von diesem Thriller sehr angetan, da er, voller Spannung und Tempo, eine düstere und gefährliche Geschichte erzählt, von der ich kaum genug bekommen konnte. Der Schreibstil ist sehr leicht und verständlich gehalten, sodass die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Sehr interessant war es für mich auch, wie sich das Bild, welches man sich von den Charakteren macht Stück für Stück verändert und wie so viele mühsam errichtete Fassaden zu bröckeln beginnen. Dabei wirkt das Buch auf mich nicht unrealistisch – auch wenn manche Leser Logikfehler bemängeln, sind mir diese nicht aufgefallen.

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Subtiles Versteckspiel um verschwundenen Teenager
von Kerstin Thieme aus Zittau am 11.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine junge Rumtreiberin, dem lieblosen Zuhause entflohen, wird beim Diebstahl erwischt. Um ihre wahre Identität zu verschleiern, behauptet sie kurzerhand, die vor 11 Jahren verschwundene Rebecca Winter zu sein. In einer Nachrichtensendung hatte sie festgestellt, dass sie dieser verblüffend ähnlich sieht. Anfangs genießt sie die ungewohnte Zuwendung der über... Eine junge Rumtreiberin, dem lieblosen Zuhause entflohen, wird beim Diebstahl erwischt. Um ihre wahre Identität zu verschleiern, behauptet sie kurzerhand, die vor 11 Jahren verschwundene Rebecca Winter zu sein. In einer Nachrichtensendung hatte sie festgestellt, dass sie dieser verblüffend ähnlich sieht. Anfangs genießt sie die ungewohnte Zuwendung der über ihre Rückkehr überaus glücklichen Familie. Doch von Tag zu Tag wird es schwieriger, vor Familie, Freunden und der Polizei Rebeccas Rolle zu spielen. Als sie hinter einige Geheimnisse von Rebecca kommt und selbst bedroht wird, entsteht der Wunsch in ihr, wenigstens die Wahrheit hinter dem Verschwinden von Rebecca aufzudecken, was sie in tödliche Gefahr bringt. Meine Meinung: Der Thriller von Anna Snoekstra hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Die Autorin schafft es, bis zur letzten Seite eine subtile Spannung und geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen, sodass man das Buch unmöglich vor der Auflösung zur Seite legen kann. Die echte und falsche Rebecca (ihr wahrer Name bleibt ein Geheimnis) sind keine wirklichen Sympathieträger, halt Teenager mit Ecken und Kanten, die rebellieren, unkluge Entscheidungen treffen, aber auch von ihrer Umwelt nicht gerade rücksichtsvoll behandelt werden. Von daher konnte ich mit ihnen auch ganz gut klarkommen. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Einerseits erhält der Leser Einblick in die Tage vor Rebeccas Verschwinden im Jahr 2003, ihre Sorgen und Probleme. Den größeren Teil nimmt das Handeln der „falschen“ Rebecca im Jahr 2014 ein. Neben der Zeitangabe am Kapitelbeginn wird zudem die Vergangenheit in der dritten Person erzählt, die Gegenwart aus der Ich-Perspektive. Daher fällt es wirklich leicht, beide Ebenen voneinander abzugrenzen. Sie bauen auch sehr geschickt aufeinander auf, sodass die Spannung wirklich nie abreißt. Da ich keine volle Punktzahl vergeben konnte, gibt es auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Die falsche Rebecca kommt mir oft sehr unreif vor, halt wirklich wie ein Teenager und vor allem sehr hormongesteuert. Sie passt gut in die Rolle der 16-jährigen Rebecca, allerdings nicht in die einer 27-jährigen Frau, die sie inzwischen sein sollte. Die Handlungsweise der Polizei, die „Bec“ so schnell vom Haken lässt, erscheint ebenfalls ein wenig unglaubwürdig. Die Autorin legt geschickt einige Spuren mittels zwielichtigen Nebenfiguren, sodass es mehrere Möglichkeiten für einen Tatverdächtigen gibt. Die tatsächliche Auflösung ist wirklich eine Überraschung und absolut unvorhersehbar. Allerdings verlaufen einige Handlungsstränge durch das relativ abrupte Ende dann doch im Sande, wo ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht hätte. Auf die Bilder im Kopf von einer bestimmten Szene hätte ich auch ganz gut verzichten können, aber das gehört wohl leider zur Täterbeschreibung dazu. Insgesamt jedoch hat der Roman durchaus zu fesseln verstanden und eine gewisse Sogwirkung entwickelt. Für Freunde des subtilen Thrills daher eine klare Leseempfehlung.

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sehr unterhaltsam mit überraschendem Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 18.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In diesem Buch geht es um Rebecca Winter (genannt Becky), die seit über zehn Jahren als vermisst gilt und nun wieder auftaucht. Schnell wird klar, dass es nicht die echte Becky ist, sondern eine junge Frau, die ihr sehr ähnlich sieht und sich als Becky ausgibt. Aber diese Frau... In diesem Buch geht es um Rebecca Winter (genannt Becky), die seit über zehn Jahren als vermisst gilt und nun wieder auftaucht. Schnell wird klar, dass es nicht die echte Becky ist, sondern eine junge Frau, die ihr sehr ähnlich sieht und sich als Becky ausgibt. Aber diese Frau ahnt nicht, was sie damit auslöst…. Der Leser wird abwechselnd mit den Ereignissen aus der Zeit vor Beckys Verschwinden konfrontiert und dann von den Geschehnissen des „Double“ (ihren richtigen Namen erfährt man im ganzen Buch nicht) berichtet. Der Schreibstil ist lebendig, anschaulich und die beschriebenen Figuren glaubhaft dargestellt, so dass es mir äußerst leicht gefallen ist in die Handlung einzusteigen. Allerdings hatte ich nach Lesepausen innerhalb eines Kapitels etwas Schwierigkeiten wieder einzuordnen in welchem Zeitfenster ich mich beim Lesen gerade befinde. Der Autorin ist es sehr gut gelungen die Spannung über die gesamte Zeit zu halten und sie am Ende sogar noch zu steigern. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich fast bis zum Schluss im Unklaren über den Tathergang gelassen wurde und am Ende von den Wendungen total überrascht war. Denn das Ende war so was von unvorhersehbar in meinen Augen, dass ich dafür einen Stern mehr in der Bewertung vergebe als ursprünglich geplant. Darum kann ich dieses Buch auch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Ausbaufähig mit kleinen Ungereimtheiten
von Yvonne Hantschel am 12.09.2016
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„Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon“ ( Oscar Wilde ) Bei einem Ladendiebstahl wird eine junge Frau erwischt und behauptet in ihrer Not vor der Polizei, dass sie die vor 11 Jahren verschwundene Rebecca Winter sei. Überglücklich schließen ihre Eltern die vermisste Tochter wieder in ihre... „Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon“ ( Oscar Wilde ) Bei einem Ladendiebstahl wird eine junge Frau erwischt und behauptet in ihrer Not vor der Polizei, dass sie die vor 11 Jahren verschwundene Rebecca Winter sei. Überglücklich schließen ihre Eltern die vermisste Tochter wieder in ihre Arme, denn Rebecca sieht der echten Rebecca tatsächlich zum verwechseln ähnlich. Rebecca geht ganz in der Rolle der vermissten Tochter und Schwester auf und es scheint niemand Verdacht zu schöpfen. Auch die Polizei ist sichtlich froh, diesen Fall nun zu den Akten legen zu können. Doch in ihrem Zimmer sieht sie unheimliche Dinge, die beste Freundin der echten Rebecca durchschaut das Täuschungsmanöver und Rebecca entdeckt in der Garage Dinge, die sie schaudernd erkennen lassen, dass der Vermisstenfall bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Zu spät bemerkt Bec, dass sie sich in großer Gefahr befindet……. Das Buch „ Ihr letzter Sommer“ von Anna Snoekstra spielt in 2 Zeitebenen. Zum einen die Gegenwart, in der die falsche Rebecca in die Rolle der vermissten „echten“ Rebecca schlüpft. Hier muss sie sich den Ermittlungen der Polizei stellen, die natürlich wissen wollen, wo sie die letzten 11 Jahre verbracht hat und noch viel wichtiger, wer sie entführt hat. Denn von einer Entführung geht die Polizei ja aus. In der zweiten Zeitebene erfahren wir etwas aus dem Leben der echten Rebecca vor ihrem Verschwinden. Warum bevorzugen die Eltern ihre kleinen Brüder? Was erlebte die letzten Stunden vor ihrem Verschwinden und was ist überhaupt mit ihr passiert? Nach und nach lichtet sich das Dunkel, der Leser wird aber lange Zeit im unklaren gelassen. Man hat nur immer das Gefühl, dass etwas schlimmes passiert ist und es ein großes Geheimnis gibt in Rebeccas Familie. Das Ende hat mich, um es gleich vorweg zu nehmen, sehr überrascht und ich habe es zwar auf den letzten Seiten geahnt, wollte es wohl aber nicht wirklich wahr haben. Zu bizarr ist die Auflösung des Falles. Die Autorin macht es auch leider nur im letzten Drittel richtig spannend. Ebenso hätte ich mir mehr Informationen aus dem Leben der echten Bec gewünscht. Die Arbeit der Polizei konnte ich wie andere Leser auch nicht wirklich nachvollziehen. Die Ermittlungen in Rebeccas Fall waren teilweise sehr unglaubwürdig und jenseits jeglicher Realität. Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, das Buch lässt sich flüssig lesen, allerdings gibt es ein paar Ungereimtheiten und der Leser bekommt auch nicht alle Fragen beantwortet, die das Buch mit sich bringt. Hier hätte der Abschluss runder sein müssen. Zudem fehlte mir über das Buch hinweg ein konstanter Spannungsbogen. Bei einem Thriller kann ich diesen, der in einem guten Showdown endet, erwarten. Das Potential für einen guten Thriller ist zwar da, aber an der Umsetzung haperte es noch. Deshalb vergebe ich 3 Sterne für das Buch.

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Was ist mit Bec passiert?
von Caren Lückel aus Bad Berleburg am 25.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Rebecca (Bec) Winter ist vor 11 Jahren spurlos verschwunden. Eine junge Frau wird beim Ladendiebstahl erwischt und behauptet, Rebecca Winter zu sein. Sie kehrt zurück zu ihrer Familie und ihrem Freundeskreis. Das Buch erzählt abwechselnd in zwei Handlungssträngen. Einmal erzählt die vermeintlich wieder aufgetauchte Rebecca in der Ich-Form. Als... Inhalt: Rebecca (Bec) Winter ist vor 11 Jahren spurlos verschwunden. Eine junge Frau wird beim Ladendiebstahl erwischt und behauptet, Rebecca Winter zu sein. Sie kehrt zurück zu ihrer Familie und ihrem Freundeskreis. Das Buch erzählt abwechselnd in zwei Handlungssträngen. Einmal erzählt die vermeintlich wieder aufgetauchte Rebecca in der Ich-Form. Als Leser weiß man von Anfang an, dass es sich nicht um das damals verschwundene Mädchen handelt. Die andere Geschichte erzählt von den Tagen vor Rebeccas Verschwinden. Meine Meinung: Von dieser Thematik habe ich mir mehr erwartet. Die Erzählung hat mich ganz gut unterhalten. Allerdings waren manche Dinge einfach unlogisch, irrational und äußerst unglaubwürdig. Die Spannung hält sich bis zum Schluss, das Ende ist sehr überraschend. Es bleiben allerdings sehr viele Fragen offen. Die Autorin hat im Verlauf des Buches viele Spuren gelegt, die einer Auflösung bedurft hätte. Die meisten davon verliefen leider im Sande. Man bleibt als Leser im Chaos zurück. Ich konnte gar nicht fassen, dass das Buch schon zu Ende war, so vieles war noch ungeklärt. Die Sprache dieses Romans lässt für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Das mag an der Übersetzung liegen. Vielleicht es ja cool, einige englische Begriffe nicht zu übersetzen, ich empfand es eher als störend. Und so manche Kraftausdrücke waren unpassend und unangemessen. Fazit: Ein spannendes, durchaus unterhaltsames Buch mit einigen Schwachpunkten.

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"Thriller" mit einigen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Ebersbach am 21.08.2016
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Der Roman ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die parallel laufen, sich jeweils abwechseln und die Handlungsschritte gegenseitig erklären und ergänzen: Zum einen werden die letzten Tage vor Rebeccas Verschwinden in personaler Perspektive erzählt, zum anderen erlebt der Leser eine Ich-Erzählerin, die 11 Jahre später in die Rolle von Rebecca... Der Roman ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die parallel laufen, sich jeweils abwechseln und die Handlungsschritte gegenseitig erklären und ergänzen: Zum einen werden die letzten Tage vor Rebeccas Verschwinden in personaler Perspektive erzählt, zum anderen erlebt der Leser eine Ich-Erzählerin, die 11 Jahre später in die Rolle von Rebecca schlüpft. Die beiden Protagonistinnen Bec (Rebecca) und die Ich-Erzählerin sind anfangs nicht gerade Sympathieträger. Bec kämpft mit dem Erwachsenwerden, mit ihrer Familie, mit einer enttäuschenden ersten Liebe und einer kriselnden Freundschaft und mit den Nachstellungen verschiedener Männer. Die Ich-Erzählerin handelt rücksichtslos, egoistisch, lügt permanent, manipuliert alle um sich herum und nutzt die Menschen für ihre Zwecke gnadenlos aus. Erst als sie merkt, dass es ihr nicht gelingt, Becs Familie und Freunde von ihrer falschen Identität zu überzeugen und erst als sie hinter das Geheimnis kommt, das mit Becs Verschwinden zu tun hat, ändert sich die Sicht auf sie, nicht zuletzt deshalb, weil sie ihr Verhalten ändert. Ohne zu viel zu verraten - die Handlung ist erst im letzten Viertel des Romans richtig spannend. Zuvor plätschern die Ereignisse vor sich hin, vieles ist unlogisch, irrational und vor allem unglaubwürdig. Diese Unglaubwürdigkeit (Beispiel: das Verhalten der ermittelnden Polizeibeamten) ist einer der beiden Hauptkritikpunkte an diesem Roman. Der zweite Kritikpunkt ist die sprachliche Gestaltung des Romans. Sie ist im schlechtesten Sinne schlicht, einige Begriffe wurden nicht übersetzt, was vermutlich cool sein soll, aber einfach nur unprofessionell wirkt. Fazit: Wer damit leben kann, dass der selbsternannte Thriller nur im letzten Viertel richtig tolle Spannung und und unerwartete Wendungen aufweist und sich nicht an einer plumpen Sprache und einigen Unglaubwürdigkeiten stört, für den könnte dieser Roman eine gute Wahl sein.

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