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Im Namen der Venus

Kriminalroman

(3)

Ein Mord nach einem keltischen Ritual. Ein Toter mit einer steinzeitlichen Venus in der Hand. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Fällen?
Anna Grass, Archäologin und Beraterin des Bundeskriminalamts, gerät auf ihrer Suche nach der Wahrheit nicht nur emotional zwischen die Fronten. Verliebt in einen Verdächtigen riskiert sie alles - Reputation, Freundschaft und ihr Leben.

Portrait
Natalie Mesensky, geboren 1964, studierte Biologie an der Universität Wien. 1988 war sie Teil des archäologischen Grabungsteams, das in der Wachau die älteste Venusstatuette der Welt fand, die Venus vom Galgenberg. Auf dieses Schlüsselerlebnis folgte der Umstieg auf das Studium der Ur- und Frühgeschichte. Die Autorin war aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Experimentelle Archäologie, arbeitete viele Jahre für Museen, auf archäologischen Ausgrabungen und publizierte wissenschaftliche Arbeiten. Nach der Gründung eines Büros für Öffentlichkeitsarbeit begann der Wechsel in die Softwarebranche. Heute lebt sie in Wien und im Salzkammergut und arbeitet an Krimis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1725-2
Reihe Frauenromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 200/121/22 mm
Gewicht 293
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Schamane mit Menschenverachtung
von Everett am 26.08.2015

Anna Grass, eine Archäologin, findet bei Ausgrabungen eine sehr alte Venusfigur. Sie wird aufgrund eines eventuellen, gemeinsamen Projektes in ein Seminarhotel in die Wachau eingeladen. Hier scheint sich eine Liebesbeziehung zu einem Seminarleiter, Tobias, anzubahnen. Doch es geschehen zwei Morde, stehen sie miteinander in Verbindung. Ein Toter hielt eine... Anna Grass, eine Archäologin, findet bei Ausgrabungen eine sehr alte Venusfigur. Sie wird aufgrund eines eventuellen, gemeinsamen Projektes in ein Seminarhotel in die Wachau eingeladen. Hier scheint sich eine Liebesbeziehung zu einem Seminarleiter, Tobias, anzubahnen. Doch es geschehen zwei Morde, stehen sie miteinander in Verbindung. Ein Toter hielt eine Venusfigur in den Händen, bei dem anderen Mord erinnert vieles an ein keltisches Ritual. Anna wird Beraterin der Polizei und gerät so mitten hinein in den Fall und es kann nach und nach die Denkweise des Mörders analysiert werden. Anna gerät durch ihre Gefühle zu Tobias in große Gefahr. Ein interessanter Krimi, mit den Schauplätzen Wien und Wachau eine ansprechende Umgebung. Die Darstellung der einzelnen Charaktere fand ich erst ein wenig gewöhnungsbedürftig, auch die schnellen Wechsel der Schauplätze. Die Personen, von Polizisten bis Anna und ihren Freundinnen sind wirklich Leute mit Ecken und Kanten. Die Geschichte entwickelt sich dann schlüssig und interessant und lässt sich gut lesen. Nachdem ich mich in die Geschichte rein gefunden habe, hat sie mir gut gefallen und der Krimi war eine prima Urlaubslektüre. Zudem hat mir das letzte Kapitel, in dem die Autorin beschreibt, wie sie tatsächlich eine Venus gefunden hat und auf dem der Krimi aufbaut, sehr gut gefallen. Etwas mehr Archäologie hätte der Geschichte nicht geschadet. Ein etwas anderer Schreibstil, der mir dann gut gefallen hat. Gerne mehr.

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Mord nach keltischen Ritual
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 22.08.2015

Man nehme drei Zutaten: Archäologie- Mord- Wiener Schmäh. Was herauskommt ist ein spannender, witziger, lehrreicher und interessanter Krimi von Natalie Mesensky. Anna Grass ist eine junge und fröhliche Archäologin. Nach einem sensationellen Ausgrabungsfund ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie erhält eine Einladung auf Schloss Schwend nahe ihrer Ausgrabungsstätte. Der geheimnisvolle... Man nehme drei Zutaten: Archäologie- Mord- Wiener Schmäh. Was herauskommt ist ein spannender, witziger, lehrreicher und interessanter Krimi von Natalie Mesensky. Anna Grass ist eine junge und fröhliche Archäologin. Nach einem sensationellen Ausgrabungsfund ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie erhält eine Einladung auf Schloss Schwend nahe ihrer Ausgrabungsstätte. Der geheimnisvolle Schamane Tobias Braun, den sie nicht kennt, lädt sie zu einem Seminar der rituellen Körperhaltung ein und führt auch eine Seelenrückholung bei ihr durch. Ihre Freundinnen Barbara und Ines ,zwei trinkfeste Damen, sind alles andere als begeistert, dass Anna von Tobias so fasziniert ist und sich in ihn sogar verliebt. Was Anna noch nicht weiß ist, dass vor kurzem hier im Schloss ein Mord passiert ist, der nach einem keltischen Ritual durchgeführt wurde. Inzwischen hat sich das Bundeskriminalamt Wien unter der Leitung von Major Paul Kandler eingeschaltet. Er ist immer mürrisch, zynisch und kommt so gar nicht mit seinem neuen Kollegen Dr.Bauer zurecht. Ein strebsamer Mann auf dem Weg nach oben ist so gar nicht der Geschmack von ihm. Dr. Bauer ist ganz das Gegenteil , er ist freundlich, charmant und auch nicht gerade begeistert mit Major Kandler zusammen zu arbeiten. Doch als ein zweiter grausiger Mord passiert ist ihnen klar, dass man alle Animositäten beiseite lassen muss um diesen Täter, der offensichtlich für beide Morde verantwortlich ist, zu fassen. Das zweite Mordopfer war Markus, der Freund von Barbara. Man hat nur seinen aufgespießten Kopf gefunden. Anna ist zu tiefst betroffen und als Paul Kandler sie bittet als Beraterin für ihn zu arbeiten, sagt sie zu. Es gelingt ihr ein Täterprofil zu erstellen. Was sie dabei herausfindet erschüttert alle. Der Täter fühlt sich als Krieger, der sich verraten fühlt. Und Anna gerät in seine Fänge. Kann sie noch rechtzeitig befreit werden? Natalie Mesensky hat in diesem Roman ihre Erfahrungen mit Archäologie dazu genutzt, um einen spannenden und humorvollen Krimi zu schreiben. Manche Charaktere wirken vielleicht nicht immer sympathisch, runden aber das Gesamtbild gekonnt ab. Ein gelungener Debüt Roman mit kleinen Schwächen wie z.B. schnelle Szenenwechsel, die den Leser manchmal etwas irritieren. Dafür lernt man auf liebevolle Weise ein Stück der Wiener Mentalität kennen. Und Hobby Archäologen haben sicher auch Freude daran den Roman zu lesen.

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Im Namen der Venus
von leseratte1310 am 19.08.2015

Der Prolog dieses Buches ist irgendwie gruselig. Niko arrangiert den toten Stefan in einem Kreis aus Mehl und murmelt: „Lieber sterben, als in Sünde zu leben.“ Major Paul Kandler wird zu diesem Todesfall gerufen. Der Fundort liegt auf dem Schlossgelände, das ein esoterisches Zentrum beherbergt. Tobias, der hier Kurse anbietet,... Der Prolog dieses Buches ist irgendwie gruselig. Niko arrangiert den toten Stefan in einem Kreis aus Mehl und murmelt: „Lieber sterben, als in Sünde zu leben.“ Major Paul Kandler wird zu diesem Todesfall gerufen. Der Fundort liegt auf dem Schlossgelände, das ein esoterisches Zentrum beherbergt. Tobias, der hier Kurse anbietet, hat die Archäologin Anna Grass eingeladen, weil er reges Interesse an der antiken Venus hat, die vor kurzem bei Ausgrabungen gefunden wurde. Anna hat sich in Tobias heftig verliebt. Als eine weitere Leiche auftaucht, will das BKA sie als Gutachterin. Kann das gutgehen? Oder gerät Anna in einen Interessenkonflikt? Das Buch lässt sich gut und sehr flüssig lesen und ein guter Schuss Humor ist auch dabei. Da ich Wien sehr gerne mag, habe ich mich sofort „heimisch“ gefühlt. Ein wenig Wiener Schmäh darf da natürlich nicht fehlen, das gehört einfach zu einem Regionalkrimi, der in dieser Gegend spielt, dazu. Die Handlung ist durchdacht und schlüssig. Die Personen sind authentisch und lebensnah dargestellt. Sie haben alle so ihre Ecken und Kanten, aber keine von ihnen war mir sonderlich sympathisch. Dabei hätte Anna eigentlich alles, um ein Sympathieträger zu werden, aber auch mit ihr konnte ich nicht mitfühlen. Eigentlich ist sie ein Mensch, der mit beiden Beinen im Leben steht. Sie ist natürlich und stylt sich nicht, eine Frau die nicht besonders auffällt. Die Erwartungen ihrer Eltern hat sie nicht erfüllt und da sie ab und zu auf deren finanzielle Unterstützung angewiesen ist, bleiben Konflikte nicht aus. Als Tobias auf der Bildfläche auftaucht, ist sie von diesem Adonis so angetan, dass ihr Verstand aussetzt. Tobias weiß sein Aussehen einzusetzen, ist aber genauso unergründlich wie Niko. Paul Kandler ist kein angenehmer Vorgesetzter. Sein Mitarbeiter Dr. Bauer tat mir mehr als einmal leid, wenn er wieder einmal alles falsch gemacht hatte, obwohl er wirklich Einsatz mit Verstand gezeigt hat. Ines und Barbara sind wirklich gute Freundinnen für Anna, doch Barbara mit ihrer direkten Art gefällt mir da wesentlich besser. Es ist schön, neben den Ermittlungen, auch noch etwas über keltische Riten zu erfahren. Gerne hätte ich noch mehr über die Ausgrabungen erfahren, da ich so etwas sehr spannend finde. Ich kann diesen Krimi empfehlen, denn er ist spannend und unterhaltsam!

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