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Imperium

Roman. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig und des Deutschlandfunks 2012

(9)
Eine deutsche Südseeballade
In »Imperium« erzählt Christian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee, indem er virtuos und gut gelaunt mit den Formen des historischen Abenteuerromans eines Melville, Joseph Conrad, Robert Louis Stevenson oder Jack London spielt.
Die Welt wollte er retten, eine neue Religion stiften, gar ein eigenes Reich gründen – eine Utopie verwirklichen, die nicht nur ihn selbst, sondern die Menschheit erlöst, fernab der zerstörerischen europäischen Zivilisation, die gerade aufbricht in die Moderne und in die Katastrophen des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Doch in der Abgeschiedenheit der Südsee, in einer Kolonie des wilhelminischen Deutschland, gerät ein von einem vegetarischen Spleen besessener Sonnenanbeter in eine Spirale des Wahnsinns, die die Abgründe des 20. Jahrhunderts ahnungsvoll vorwegnimmt.In seinem vierten Roman zeichnet Christian Kracht die groteske, verlorene Welt von Deutsch-Neuguinea, eine Welt, die dem Untergang geweiht ist und in der sich doch unsere Gegenwart seltsam spiegelt. Zugleich aber ist Christian Krachts »Imperium« eine erstaunliche, immer wieder auch komische Studie über die Zerbrechlichkeit und Vermessenheit menschlichen Handelns.
Rezension
"Einen Satz über Christian Krachts Roman Imperium zu sagen, ist, als wollte man Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten in einen Orangenkern eingravieren. Vielleicht in eine Kokosnuß? Der Kokovore auf seiner Südseeinsel würde sie irgendwann verzehren, und die Schrift wäre dann weg. Aber im Hintergrund würden sich dann immer noch schattenhafte Schicksalsgebirge auffalten: die deutsche Geschichte hinter den Aussteigern, die sie gemacht haben, indem sie ihr entkommen sind, als der böse Schicksalszug einen Augenblick angehalten hat. Ein Abenteuerroman. Kein Zweifel. Daß es das noch gibt."
Elfriede Jelinek
Portrait
Christian Kracht, 1966 in der Schweiz geboren, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane »Faserland«, »1979«, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten« und »Imperium« sind in 30 Sprachen übersetzt. 2012 erhielt Christian Kracht den Wilhelm-Raabe-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 242
Erscheinungsdatum 16.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04131-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 211/125/28 mm
Gewicht 378
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein humorvoller und grotesker Abenteuerroman“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

"Imperium“ erzählt vom Aussteiger August Engelhardt, der sich 1902 in die Südsee einschiffte, um sich auf einer kleinen Insel in der Kolonie Deutsch-Neuguinea ungestört der Kokosnuss, der Freikörperkultur und der Sonne zu widmen ...
In der Geschichte des August Engelhardts geht es um Fanatismus, Verblendung und Einsamkeit.
All dies
"Imperium“ erzählt vom Aussteiger August Engelhardt, der sich 1902 in die Südsee einschiffte, um sich auf einer kleinen Insel in der Kolonie Deutsch-Neuguinea ungestört der Kokosnuss, der Freikörperkultur und der Sonne zu widmen ...
In der Geschichte des August Engelhardts geht es um Fanatismus, Verblendung und Einsamkeit.
All dies wird vom Autor Christian Kracht sehr sprachgewandt, humorvoll und mit starker Ironie erzählt.
Krachts Roman besticht auch durch seine intensive Atmosphäre, die mich stark an klassische Abenteuerbücher Mark Twains, Jack Londons und Joseph Conrads erinnerte.
Für mich ist Christian Krachts "Imperium" bislang der beste deutschsprachige Roman des Jahres 2012.

„Ein spannender Blick!“

Stephan Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Dem wundersamen Werdegang des -mit Verlaub- schrägen Naturapostels und Weltverbesserers folgt man
gerne bis in die tiefste deutsche Kolonial-Provinz vor dem
ersten Weltkrieg. Und ganz nebenbei streift man die jungen Dichter Hesse, Mann und Kafka auf sehr ungewöhnliche Weise. Das ist wahrhaft kurzweiliger Tiefsinn!
Dem wundersamen Werdegang des -mit Verlaub- schrägen Naturapostels und Weltverbesserers folgt man
gerne bis in die tiefste deutsche Kolonial-Provinz vor dem
ersten Weltkrieg. Und ganz nebenbei streift man die jungen Dichter Hesse, Mann und Kafka auf sehr ungewöhnliche Weise. Das ist wahrhaft kurzweiliger Tiefsinn!

„Wahnwitzig gut“

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die Sprache und Erzählkraft von Christian Kracht machen dieses Buch zu einem Lesegenuss. Ein Buch voller Anspielungen und Kritik an gestrigen wie alltäglichen Denkgebaren, vollgestopft mit quergeistigem Kalkül, wahnwitzig und herrlich amüsant.

Sie merken, dieses Buch ist schwer zu beschreiben, aber wunderbar zu lesen!
Die Sprache und Erzählkraft von Christian Kracht machen dieses Buch zu einem Lesegenuss. Ein Buch voller Anspielungen und Kritik an gestrigen wie alltäglichen Denkgebaren, vollgestopft mit quergeistigem Kalkül, wahnwitzig und herrlich amüsant.

Sie merken, dieses Buch ist schwer zu beschreiben, aber wunderbar zu lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Gutes Buch :) Gutes Buch :)

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Auch zu Kolonialzeiten gab es Vegetarier und Menschen, die sich Irrsinniges vornehmen .... Ein grandioses Buch! Auch zu Kolonialzeiten gab es Vegetarier und Menschen, die sich Irrsinniges vornehmen .... Ein grandioses Buch!

„Ein richtig schöner altmodischer Abenteuerroman“

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

In seinem wunderbaren Werk „Imperium“ erzählt Christian Kracht die wundersame Geschichte des Nürnbergers August Engelhardt. Engelhardt, seines Zeichens Anhänger des Kokovorismus, reist in die Kolonie Deutsch-Guinea um dort seine Vision eines Sonnenkultes, verbunden mit der Bewirtschaftung einer Kokosnussplantage zu verwirklichen. Während In seinem wunderbaren Werk „Imperium“ erzählt Christian Kracht die wundersame Geschichte des Nürnbergers August Engelhardt. Engelhardt, seines Zeichens Anhänger des Kokovorismus, reist in die Kolonie Deutsch-Guinea um dort seine Vision eines Sonnenkultes, verbunden mit der Bewirtschaftung einer Kokosnussplantage zu verwirklichen. Während er auf seiner kleinen südpazifischen Insel nackt vor sich hinwirtschaftet, wird er zunehmend verwirrter und weltfremder, seine Anhänger indes zahlreicher. Spätestens als die damaligen Weltmächte mit ihrem Säbelrasseln beginnen ist das Unternehmen dem Untergang geweiht.

Ein durch und durch lesenwertes Buch, das den zweifellos zweifelhaften Zeitgeist dieser Epoche geradezu erschreckend wiedergibt.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Verrückter Einsiedler auf einsamer Insel baut sich eine eigene Zivilisation. Ob das gut geht? Verrückter Einsiedler auf einsamer Insel baut sich eine eigene Zivilisation. Ob das gut geht?

„Bitte anschieben“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Das Beste an "Imperium" von Christian Kracht findet sich auf den Seiten 52/53, auf denen eloquent beschrieben wird, wie "das Schwarzwasserfieber in den Gouverneuer gekommen war". Das war dann für mich aber leider auch der Höhepunkt des Buches.
Die Geschichte um den Fruktarier aus dem Westen, der sich einbildet, einen Kokosnusskult
Das Beste an "Imperium" von Christian Kracht findet sich auf den Seiten 52/53, auf denen eloquent beschrieben wird, wie "das Schwarzwasserfieber in den Gouverneuer gekommen war". Das war dann für mich aber leider auch der Höhepunkt des Buches.
Die Geschichte um den Fruktarier aus dem Westen, der sich einbildet, einen Kokosnusskult in der Südsee zu etablieren, scheint zunächst ganz interessant, entbehrt aber entgegen den Werken klassischer Abenteuerromanciers einer Entwicklung und eines Spannungsbogens, was auch mit einer gelungenen Adaption der Sprache des 19.ten Jahrhunderts nicht auszugleichen ist.
Eine Aneinanderreihung von verschiedenen, in ihrer Chronologie für einen Handlungsfortschritt nahezu irrelevanten Ereignisse, die wenig bis garnicht aufeinander aufbauen, macht noch keine Geschichte. Das gewagte Auslassen jeglicher wörtlicher Rede wirkt in diesem Fall zusätzlich kontraproduktiv, weil die ohnehin unsympathischen Figuren dadurch noch leb- und seelenloser erscheinen. Was man zunächst für den humorvollen Aufhänger hielt für eine dann greifende, tiefergehende Erzählung, IST schon die ganze Geschichte. Das Konzept oder gar ein Ziel des Buches erschließt sich mir nicht. Trotz allem: Schöne Sprache, ungewohntes Setting.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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4
0
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0

Ein Wahnsinnsbuch
von Ulrike Seine aus Rheine am 25.02.2012

Dieses Buch verfügt über das Potential zum Bestseller. Die Geschichte, die Christian Kracht erzählt, hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, und das geschieht nicht oft.

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1 0
Preisvorschlag
von Jens Paller aus Neuss am 21.02.2012

Wiedereinmal ist Christian Kracht ein hervorragender Roman gelungen, für mich der beste deutschsprachige Autor seiner Generation. welche Sprache er benutzt, um das Leben des Eremtien August Engelhardt nach- und hinzuzuerzaehlen, gehört zum Besten in der deutschen Literatur. Er wird ihn wahrscheinlich nicht bekommen und wahrscheinlich auch nicht unbedingt haben wollen,... Wiedereinmal ist Christian Kracht ein hervorragender Roman gelungen, für mich der beste deutschsprachige Autor seiner Generation. welche Sprache er benutzt, um das Leben des Eremtien August Engelhardt nach- und hinzuzuerzaehlen, gehört zum Besten in der deutschen Literatur. Er wird ihn wahrscheinlich nicht bekommen und wahrscheinlich auch nicht unbedingt haben wollen, aber verdient hätte der den Buchpreis 2012 (jetzt) schon...

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1 0
Wo ist die Kokosnuss...?
von Martin Gaiser aus Ulm am 16.06.2012

Auf jeden Fall auf Kabakon, aber auch in Engelhardts Vision und Mission und nach der Lektüre dieses großartigen, witzig-satirischen, lehrreichen und stilistisch brillanten Romans auch in den Köpfen hoffentlich vieler Leser! Kracht hat mit "Imperium" einen so originellen Roman vorgelegt, wie man lange keinen lesen durfte. Also schnappen Sie... Auf jeden Fall auf Kabakon, aber auch in Engelhardts Vision und Mission und nach der Lektüre dieses großartigen, witzig-satirischen, lehrreichen und stilistisch brillanten Romans auch in den Köpfen hoffentlich vieler Leser! Kracht hat mit "Imperium" einen so originellen Roman vorgelegt, wie man lange keinen lesen durfte. Also schnappen Sie sich dieses Buch und eine Familienpackung Bounty und lesen Sie los - viel Spaß!

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0 0
Wo ist der Skandal??
von Xirxe aus Hannover am 12.09.2012

Nachdem ich am Rande den 'Skandal' mitverfolgt hatte den dieses Werk verursachte (an rassistisch und demokratiefeindlich kann ich mich noch erinnern), frage ich mich nicht nur nach dem Lesen der letzten Seite, ob es wohl wirklich dieses Buch war, über das damals so geurteilt wurde. Ja, es handelt von... Nachdem ich am Rande den 'Skandal' mitverfolgt hatte den dieses Werk verursachte (an rassistisch und demokratiefeindlich kann ich mich noch erinnern), frage ich mich nicht nur nach dem Lesen der letzten Seite, ob es wohl wirklich dieses Buch war, über das damals so geurteilt wurde. Ja, es handelt von der Zeit des Kolonialismus, als viele Deutsche sich als Herren dieser Welt fühlten und auch so aufführten, sie die Bewohner ihrer Kolonien meist mehr wie Tiere denn als Menschen behandelten. Und auch ja, Christian Kracht beschreibt diese Zeit ausgesprochen detailgenau und bildhaft, aber in keiner Weise als würde er sie glorifizieren oder sogar befürworten. Es ist die Geschichte des Aussteigers August Engelhardt, der nicht nur vom Vegetarismus sondern auch von der Einzigartigkeit der Kokosnuss nicht nur als Lebensmittel überzeugt ist. Er emigriert nach Neu-Guinea wo er sich mit seiner ganzen Barschaft und entsprechenden Schuldscheinen ein völlig überteuertes Eiland kauft, um dort seinen Traum, die Erschaffung einer Kolonie der Kokovoren, zu verwirklichen. Kracht beschreibt dieses Leben nebst all den Personen und der Gesellschaft, auf die der Aussteiger trifft, in zumeist ausufernden Satzgebilden so detailliert und anschaulich, immer mit einem leicht ironischen Unterton, wie es bereits die schön gestalteten Umschlagseiten vermitteln. Das Ganze dazu in einer herrlich altmodisch klingenden Sprache, gespickt mit diversen Fremdworten, die der Autor konsequent bis zur letzten Seite durchhält. Unterhaltend fand ich zudem das Auftauchen bekannter historischer Persönlichkeiten, die zwar nie namentlich genannt wurden, aber mit gut fundiertem Halbwissen wohl leicht zu identifizieren sind. Wie man jedoch dazu kommt, dieses Buch als Abenteuerroman zu bezeichnen, ist mir unverständlich. Die Geschichte wirkt trotz teilweiser wirklich unappetitlicher Abschnitte immer beschaulich und voller Gelassenheit, Action und Spannung sind hier nicht zu finden. Vier Punkte für eine amüsant zu lesende und unterhaltsame Geschichte.

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0 0
Schöne Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2012

Das Buch liest sich sehr leicht und schnell (an einem Tag) durch. Die Geschichte ist interessant erzählt und ansprechend geschrieben und basiert auf einer wahren Begebenheit. Wer sich auch ein bißchen für Geschichte interessiert und ein gutes Buch sucht, das auch etwas zum Nachdenken anregt, ist hier richtig! Das... Das Buch liest sich sehr leicht und schnell (an einem Tag) durch. Die Geschichte ist interessant erzählt und ansprechend geschrieben und basiert auf einer wahren Begebenheit. Wer sich auch ein bißchen für Geschichte interessiert und ein gutes Buch sucht, das auch etwas zum Nachdenken anregt, ist hier richtig! Das Cover ist außerdem sehr schön gestaltet.

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0 0
toll
von einer Kundin/einem Kunden aus Mühlhausen /Thüringen am 01.03.2012

Es ist ein seltsamer Streit um dieses neue Buch von Christian Kracht vom Zaun gebrochen, zu einem Zeitpunkt, als nur die Rezensenten über den Roman, seine literarische Qualität und seinen politischen Gehalt sich ein Bild gemacht haben konnten. Von mir, nun, nach der Lektüre, nur drei Dinge: 1. Krachts Imperium... Es ist ein seltsamer Streit um dieses neue Buch von Christian Kracht vom Zaun gebrochen, zu einem Zeitpunkt, als nur die Rezensenten über den Roman, seine literarische Qualität und seinen politischen Gehalt sich ein Bild gemacht haben konnten. Von mir, nun, nach der Lektüre, nur drei Dinge: 1. Krachts Imperium ist süffig, leicht, weniger wie Kracht, eher wie Kehlmann. Ein etwas längerer Leseabend genügt, dann hat man die Flache ausgetrunken - wars Bionade? Wars Wein? Jedenfalls wars nichts hochprozentiges diesmal. 2. Kracht ist sich treu geblieben darin, abseitige Figuren agieren zu lassen und zu beschreiben. Diesmal allerdings fehlt alles Bedrohliche. 3. Den Streit, den der Spiegel-Kolumnist Georg Diez mit seinem Faschismus-Vorwurf aus heiterem Himmel anzettelte, ist schon wieder vorbei. Ich fand das Entscheidende dazu hier: [...] Fazit also: echt Kracht, aber nicht nachhaltig wie sonst. Vier Sterne.

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0 0
Wunderbar!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 07.06.2013
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Über diesen Text wurde viel getsritten und geschrieben und selten wurde ein Text so ungerecht und doof kritisiert. Ich kann hier nicht den leisesten Hauch von Rechtslastigkeit erkennen. Was ich erkennen kann ist Leichtigkeit, Ironie und einen bemerkenswerten Autor.Und nicht nur das, dieser Autor widmet sich einer schillenden Figur... Über diesen Text wurde viel getsritten und geschrieben und selten wurde ein Text so ungerecht und doof kritisiert. Ich kann hier nicht den leisesten Hauch von Rechtslastigkeit erkennen. Was ich erkennen kann ist Leichtigkeit, Ironie und einen bemerkenswerten Autor.Und nicht nur das, dieser Autor widmet sich einer schillenden Figur in einer wirren Zeit mit grosser Sprachlust undKönnerschaft. Mit Dominik Graf liest hier ein Profi, dem keine Nuance der wunderbaren Sprache dieses Hörbuches entgeht. Wunderbar!

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0 0
Ein guter alter Abenteuerroman
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In "Imperium" erzählt Chrisian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee. Aber auch eine Geschichte von den Anfängen des Vegetarismus. Durch Christian Krachts bildhafter Sprache entdeckt der Leser den klassischen Abenteuerroman neu. Es war an der Zeit, dass ein Werk wie dieses am Markt erscheint. Fasst war... In "Imperium" erzählt Chrisian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee. Aber auch eine Geschichte von den Anfängen des Vegetarismus. Durch Christian Krachts bildhafter Sprache entdeckt der Leser den klassischen Abenteuerroman neu. Es war an der Zeit, dass ein Werk wie dieses am Markt erscheint. Fasst war der Abenteuerroman in Vergessenheit geraten, doch Christian Kracht hat dem entgegen gewirtkt.

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0 0
Man wird in eine andere Welt und Zeit entführt
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Christian Kracht nimmt den Leser mit auf die Insel Kabakon. Diese hat der junge Vegetarier August Engelhardt gekauft, um einen Sonnenorden zu gründen, dessen Vorsatz es ist, lediglich von Kokosnüssen und ihren Erzeugnissen, wie Ölen, zu leben. Einige Männer folgen dieser Idee, allerdings nicht nur zu Engelhardts Gunsten. "Imperium" ist... Christian Kracht nimmt den Leser mit auf die Insel Kabakon. Diese hat der junge Vegetarier August Engelhardt gekauft, um einen Sonnenorden zu gründen, dessen Vorsatz es ist, lediglich von Kokosnüssen und ihren Erzeugnissen, wie Ölen, zu leben. Einige Männer folgen dieser Idee, allerdings nicht nur zu Engelhardts Gunsten. "Imperium" ist eine kurzweilige Geschichte, die den Leser auf wenigen Seiten in ihren Bann zieht. Die Begegnungen und Einfälle des, doch recht schrulligen, Protagonisten werden auf amüsante Weise geschildert. Gute Unterhaltung!

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