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In der Finsternis

Thriller

(2)
Dante Torre besitzt eine besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, die kleinste Regung seines Entführers zu deuten. Als Jahre nach seiner Befreiung ein kleiner Junge verschwindet, weiß Dante Torre, dass der Mann, den er Vater nennen musste, dahintersteckt. Doch der Vater gilt längst als tot. Nur Colomba Caselli glaubt Dante. Sie ist jung, gerade vom Dienst suspendiert und hat nichts zu verlieren bei dieser Ermittlung fern von allen Regeln. Dantes Spürsinn bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte: Jahrelang sind unzählige Kinder entführt worden – mit dem Ziel, ihre Erinnerung auszulöschen und sie zu neuen Menschen zu machen. Jetzt wird Colomba Caselli endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt ...
Rezension
»Rasanter, atmosphärischer Thriller mit spannenden Protagonisten. Wahrhaft finster!«, BUNTE, 24.04.2015
Portrait
Sandrone Dazieri, geboren 1964 in Cremona, ist gelernter Koch und einer der wichtigsten Drehbuchschreiber für italienische Kriminalfilme. Er arbeitete als Programmmacher und Lektor für Kriminalromane im größten Verlagshaus Italiens und verfasste unter anderem Romane und Kinderbücher. Er blickt auf eine Karriere als Hausbesetzer und Umweltschützer zurück, setzt sich für Ärzte ohne Grenzen ein und lebt heute in Mailand.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 560, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492969352
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 32.591
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Traue nie den Bullen“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine Sache nimmt gewaltige Dimensionen an, während der Boden des Abgrunds bald erreicht ist. Dabei wimmelt es in Italien nur so von mörderischen Staatsgeheimnissen, irregeleiteten Militärs, offenen Skandalen und ausgemachten Eseln. Spruch: Wer für das Vaterland stirbt, hat lange genug gelebt. Erkenntnis: Querstreifen machen nicht schlank. Eine Sache nimmt gewaltige Dimensionen an, während der Boden des Abgrunds bald erreicht ist. Dabei wimmelt es in Italien nur so von mörderischen Staatsgeheimnissen, irregeleiteten Militärs, offenen Skandalen und ausgemachten Eseln. Spruch: Wer für das Vaterland stirbt, hat lange genug gelebt. Erkenntnis: Querstreifen machen nicht schlank.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein Buch, das einfach nur fesselt. Sehr spannend geschrieben. Wenn man einmal angefangen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Ein Buch, das einfach nur fesselt. Sehr spannend geschrieben. Wenn man einmal angefangen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

G. D., Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein leider recht Unbekannter Thriller, der einen wirklich an das Buch fesselt!
Viele unerwartete Wendungen und ein Finale, dass sich gewaschen hat.
Ein leider recht Unbekannter Thriller, der einen wirklich an das Buch fesselt!
Viele unerwartete Wendungen und ein Finale, dass sich gewaschen hat.

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Fantastisch konstruiert und spannend bis zur letzten Seite.
So müssen Thriller geschrieben werden!
Fantastisch konstruiert und spannend bis zur letzten Seite.
So müssen Thriller geschrieben werden!

Lisa Marghescu, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Ein spannender und vor allem hochwertiger und anspruchsvoller Thriller. Die beiden Protagonisten sind ein tolles Team und garantieren für Spannung und absoluten Lesegenuss! Ein spannender und vor allem hochwertiger und anspruchsvoller Thriller. Die beiden Protagonisten sind ein tolles Team und garantieren für Spannung und absoluten Lesegenuss!

Christiane Ludwig, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieser Thriller hat mich kaum mehr losgelassen. Sowohl die verstrickte, gut durchdacht e Geschichte als auch die beiden sympathischen Ermittler konnten vollkommen überzeugen. Dieser Thriller hat mich kaum mehr losgelassen. Sowohl die verstrickte, gut durchdacht e Geschichte als auch die beiden sympathischen Ermittler konnten vollkommen überzeugen.

Noelle Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Unglaublich spannend! Ein Thriller der einen von Anfang an an der Nase herumführt. Unglaublich spannend! Ein Thriller der einen von Anfang an an der Nase herumführt.

„Ein hochklassiger Thriller“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Der von seiner eigenen Entführung traumatisierte Dante Torre hilft der italienischen Polizei bei der Entführung eines kleinen Jungen. Keiner glaubt ihm das sein eigener Entführer der angeblich bei seiner Befreiung (Flucht) getötet wurde, noch lebt. Gemeinsam mit Colomba Caselli, die ebenfalls ein traumatisches Erlebnis in ihrer jüngsten Der von seiner eigenen Entführung traumatisierte Dante Torre hilft der italienischen Polizei bei der Entführung eines kleinen Jungen. Keiner glaubt ihm das sein eigener Entführer der angeblich bei seiner Befreiung (Flucht) getötet wurde, noch lebt. Gemeinsam mit Colomba Caselli, die ebenfalls ein traumatisches Erlebnis in ihrer jüngsten Vergangenheit als Ermittlerin hatte, wurde aus ihrem Zwangsurlaub zurück gerufen und gemeinsam mit Dante versucht sie den kleinen Jungen und seine Entführer zu finden. Dabei stellen sich beide ihren Ängsten und lernen viele Seiten an sich und dem anderen kennen.Wer nicht einfach nur einen Krimi lesen möchte, sondern mehr, sollte diesen Roman nicht verpassen.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Colomba Caselli ist ratlos. Was hat der verschwundene Junge mit der geköpft Frau zu tun? Der traumatisierte Torre soll helfen. Rasante Geschichte, spannend und düster. Colomba Caselli ist ratlos. Was hat der verschwundene Junge mit der geköpft Frau zu tun? Der traumatisierte Torre soll helfen. Rasante Geschichte, spannend und düster.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gotha

Spannend, psychologisch, kommt aber anfangs etwas schwer in Fahrt. Die Figuren sind auch nach bekannten Mustern gestaltet: z.B. die junge, aber geniale Polizistin mit Vergangenheit Spannend, psychologisch, kommt aber anfangs etwas schwer in Fahrt. Die Figuren sind auch nach bekannten Mustern gestaltet: z.B. die junge, aber geniale Polizistin mit Vergangenheit

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Kundenbewertungen


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Ein Thriller, den ich so noch nie erlebt habe und den ich auch so leicht nicht vergessen werde
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 07.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auf diesen Thriller habe ich mich sehr gefreut, der Klappentext war ziemlich interessant und das Cover einfach nur düster und unheilvoll. Ich war unheimlich gespannt, was mich da erwarten würde. Ich hab ja immer so meine Probleme mit italienischen Thrillern, da sie meist sehr schwere Kost sind. Aber hier hab ich... Auf diesen Thriller habe ich mich sehr gefreut, der Klappentext war ziemlich interessant und das Cover einfach nur düster und unheilvoll. Ich war unheimlich gespannt, was mich da erwarten würde. Ich hab ja immer so meine Probleme mit italienischen Thrillern, da sie meist sehr schwere Kost sind. Aber hier hab ich nicht deshalb so lange gebraucht. Hier musste ich einfach immer mal wieder innehalten, um das Ganze zu verarbeiten und begreifen zu können. Denn es ist ein ziemlich komplexes Werk, daß man nicht eben mal nebenher lesen kann. Dante Torre ist eine sehr vielschichtige Persönlichkeit. Er war mir sympathisch. Sein Hintergrund und seine ganze Art und Weise haben mich erschüttert, wütend gemacht, aber ich war sehr fasziniert von ihm. Seine Intelligenz hat mich immer wieder sprachlos gemacht. Wie er seine Schlüsse gezogen hat, hat mir einfach nur Bewunderung abgezollt. Er ist ein Mann der einfach sehr tief unter die Haut geht, einfach nur, weil er ist, wie er ist. Die Polizistin Columba mochte ich auch sehr gern. Anfangs war sie zwar etwas zugeknöpft und nicht ganz greifbar. Doch je mehr ich sie kennenlernte, umso mehr mochte ich sie. Im Laufe des Buches erfuhr ich immer mehr über sie. All der Schmerz, den sie mit sich herumträgt. Ihre Vergangenheit, die einfach völlig mitnimmt. Auch sie ist eine Person, die mich immer wieder in Staunen versetzt hat. Aber was mich vor allem unheimlich berührt hat, war die Verzweiflung. die Ängste und die immense Wut , die sie ausgestrahlt haben. Ich konnte es mit jeder Faser meines Herzens spüren, dadurch gewann das Ganze an Präsenz und Ausdrucksskraft und entfesselte einfach alles. Was sie im eigentlichen Sinne zu bewältigen hatten, war ziemlich heftig und hat mich immer wieder mit Grauen und Entsetzen erfüllt. Es ist wirklich alles ziemlich genial aufgebaut und das macht dieses Thriller auch so gut. Hat man in einem Moment eine Ahnung, wurde diese im nächsten Moment schon wieder zerschlagen. Die Wendungen die hier eingebaut wurden, haben mich einfach völlig fertiggemacht. Man musste ständig umdenken, bei dem was sich hier immer wieder herauskristallisiert hat. "Der Vater" hat in mir Grauen ausgelöst, das kaum zu ermessen war. Der Hintergrund hat mich immer wieder in den Abgrund gestürzt und einfach nicht mehr auftauchen lassen. Dabei ging es die ganze Zeit ziemlich actionreich und adrenalingeladen zu. Für Pausen war keine Zeit, weil wirklich immer was passierte. Die Spannung war dabei förmlich elektrisierend und das bis zum Schluss. Die ganze Ermittlungsarbeit fand ich sehr interessant, da man sich direkt einklinken konnte und eifrig mitermitteln konnte. Man hofft und bangt soviel in diesem Buch, das ist wirklich unglaublich. Dazwischen immer nicht zu wissen, was mit den Opfern ist, hat alles noch umso beängstigender und emotionaler gemacht. Wobei wirklich Das Kopfkino, das eigentliche Grauen zutage fördert. Denn der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt. Bereits nach den ersten Zeilen wusste ich, dieser Thriller wird unfassbar gut und ich sollte recht behalten. Doch im Endeffekt war ich nicht darauf vorbereitet, was es letztendlich auch in mir auslösen würde. Es tun sich Abgründe auf, die sich kaum ermessen und bewältigen lassen. All die Verzweiflung, die Wut und die Hoffnungslosigkeit haben mich förmlich zerrissen. Und dann als man wirklich dachte , man wüsste alles. Bekommt man den nächsten Schock verpasst. Es ist wirklich ein gewaltiges Auf und Ab , das mich förmlich verschlungen hat. Ein Thriller, den ich so noch nie erlebt habe und den ich auch so leicht nicht vergessen werde. Doch ich muss auch sagen, daß es nichts für schwache Nerven ist. Damit ist nicht die Brutalität gemeint, denn das hält sich mehr oder weniger in Grenzen. Es ist viel mehr, daß was dahintersteckt. Aber lest selbst, ihr werdet es nicht bereuen. Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, zumeist die von Colomba und Dante. Je nachdem , wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das verschafft dem ganzen einfach mehr Lebendigkeit, Raum und Tiefe. Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, ausdrucksstark und authentisch. Ihre Handlungen sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein absolut genial und gut nachvollziehbar gestrickter Thriller, der mich vollkommen fertiggemacht hat. Selten habe ich etwas so intensives und spürbar abgrundtiefes erlebt. Die Wendungen sind zahlreich und haben mich immer wieder in Erstaunen versetzt und das Grauen fühlen lassen. Es ist jedoch ziemlich schwere Kost, man kann es nicht mal eben nebenher lesen. Ein Thriller, den ich so noch nie erlebt habe und den ich auch so leicht nicht vergessen werde. Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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außergewöhnliche Ermittler in einem außergewöhnlichem Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 04.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat... Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat wie er nichts zu verlieren bei einer Jagd, die alle Regeln und Gesetze sprengt. Das Cover des Buches erscheint zwar relativ einfach, gefällt mir aber sehr gut und erweckte sofort meine Aufmerksamkeit. Ich glaube dies war mein erster italienischer Krimi und es war schön auch mal durch Rom und die kleinen Dörfer geführt zu werden. Auch die Bezeichnungen der Dienstgrade war etwas anderes, tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Der Schreibstil des Autors war flüssig, die Spannung riss nie ab, die Protagonisten und Orte wurden gut beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Manchmal hatte ich trotzdem meine Probleme, wobei ich glaube, dass dies nicht am Autor sondern eher an der Übersetzung lag, denn einige Sätze waren doch sehr komisch zu lesen, zumindest hatte ich solche "Redewendungen" noch nie gehört. Dafür einige Beispiele: - in die Pilze gehen (Pilze sammeln gehen) - Sträusschen ausfechten (?) - bei einem Krankenhausbesuch schlugen die beiden Freunde auf Das wirkt manchmal so als würde man Wort für Wort übersetzen. Die Handlung des Buches konnte mich voll überzeugen und schlug mich voll in ihren Bann. Zu Beginn dachte ich noch, dass dies irgendwie ein "Kampusch"-Abklatsch wäre, doch die Story entwickelte sich ganz anders, wobei auch Verschwörungstheoretiker auf ihre Kosten kommen. Der Spannungspegel wurde durch diese unvorhersehbaren Wendungen und den geschickt eingebauten Cliffhangern am Ende jedes Kapitels aufrechterhalten. Dazu ein originelles Ermittler-Paar und ein überraschendes Ende; alle Zutaten die ein Thriller haben muss. Fazit: "In der Finsternis" ist ein guter Thriller, der besonders Lesern gefallen sollte, die außergewöhnliche Ermittler mögen. Spannung und gute Unterhaltung bieten die vielen Wendungen und das überraschende Ende. Absolute Leseempfehlung, da es eine meiner bisherigen Jahres-Highlights war.

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Empfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein durch und durch sehr spannender und fesselnder geschrieber Thriller. Konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen.

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Unkonventionelle Ermittlerin, 555 Seiten Nervenkitzel der an die Psyche geht. Empfehlenswert!
von Sabrina Schneider am 14.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gleich vorweg absolute Empfehlung! In der Finsternis von Sandrone Dazieri ist im Piper-Verlag erschienen und ist mit meinem Garantiestempel auf 555 Seiten Nervenkitzel versehen :D Es ist ein Italienischer Thriller der mich überzeugt hat. Das Cover dieses Hardcovers ist mit seinem Schwarz-Weiss sehr prägnant und einprägsam. Der Titel passt hier sehr gut. Der... Gleich vorweg absolute Empfehlung! In der Finsternis von Sandrone Dazieri ist im Piper-Verlag erschienen und ist mit meinem Garantiestempel auf 555 Seiten Nervenkitzel versehen :D Es ist ein Italienischer Thriller der mich überzeugt hat. Das Cover dieses Hardcovers ist mit seinem Schwarz-Weiss sehr prägnant und einprägsam. Der Titel passt hier sehr gut. Der Schreibstil ist sehr komplex aber gut verständlich wenn man sich drauf einlässt. Definitiv keine leichte Thrillerkost zum mal eben weglesen. Aber wenn man es erstmal in der Hand hat fällt es schwer es wieder aus der Hand zu legen. Der Erzählstil beschönigt nichts und transportiert beklemmende Stimmung. Die Protagonisten haben ordentlich einen an der Klatsche aber so das man sie trotzdem sympathisch findet. Beide sind sehr unkonventionell wie die beurlaubte Ermittlerin Colomba oder das selbstzerstörische kranke Genie Dante das ihr helfen soll aber nicht mal mit sich selbst klarkommt durch seine erlebte Vergangenheit. Der ausgedachte Plot wird ordentlich ausgeschlachtet und einige Leute müssen über die Klinge springen. Es ist intelligent ausgedacht und auch geschrieben. Von Anfang an herrscht beklemmende Stimmung die auch mit der Psyche des Lesers spielt und daher nicht loslässt. Der Spannungsbogen hält sehr gut und die Zwischensequenzen sind interessant und geheimnisvoll. Alle Handlungsfäden ergeben am Ende ein grosses Ganzes das gut verständlich aufgelöst wird. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend. Das macht für mich ein gutes Werk aus und daher volle 5 Sterne von mir. Lest es und lasst euch in den Bann ziehen und steht Colomba und Dante bei.

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Eine Geschichte die unter die Haut geht!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei offensichtlich völlig unterschiedliche Fälle, zwischen denen auch noch Jahre liegen? Da kann doch kein Zusammenhang sein, oder doch? Die Geschichte ging durch die Medien als Dante nach elfjähriger Gefangenschaft aus dem Silo fliehen konnte und endlich frei war. Jahre später bekommt es die Polizei mit einem Fall... Zwei offensichtlich völlig unterschiedliche Fälle, zwischen denen auch noch Jahre liegen? Da kann doch kein Zusammenhang sein, oder doch? Die Geschichte ging durch die Medien als Dante nach elfjähriger Gefangenschaft aus dem Silo fliehen konnte und endlich frei war. Jahre später bekommt es die Polizei mit einem Fall zu tun, in dem ein kleiner Junge spurlos verschwindet, während seine Mutter ermordet aufgefunden wird. Die Polizei stellt sofort den Vater als Hauptverdächtigen dar, aber ist das wirklich schon alles? Colomba, die wegen eines Zwischenfalls immer noch beurlaubt ist und mit schweren Problemen zu kämpfen hat, wird plötzlich von ihrem Boss beauftragt, den Fall zu bearbeiten. Als Gehilfen empfiehlt ihr Boss Dante, den Jungen aus dem Silo. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und haben jeder auf seine eigene Weise mit ihren Problemen zu kämpfen. Warum gerade sie sich gefunden haben und wie warum das alles plötzlich in einem Zusammenhang stehen soll? Die beiden stehen vor einer großen Herausforderung in der sie alleine kämpfen müssen um herauszufinden, was nun die absolute Wahrheit ist. Colomba und Dante sind ein tolles Team und es ist sehr spannend den beiden bei ihrer Jagd nach dem Täter zuzusehen. Auch weil beide mit ihren psychischen Problemen zu kämpfen haben und diese unter Kontrolle bringen müssen. Vor allem Dante, der niemals geglaubt hat, sein Entführer wäre Tod. Das Buch an sich ist sehr spannend aufgebaut, man kann es gar nicht weglegen. Der Plot zieht sich durch das ganze Buch und bringt immer wieder etwas Neues. Es gibt immer wieder seltsame Hinweise und Situationen mit denen man konfrontiert wird. Man will einfach wissen was hinter diesen Charakteren steckt und was ihre Lebensgeschichte ist. Ein Thriller zum Mitfiebern!

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Vielschichtig und extrem spannend
von Yvonne Hantschel am 09.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

„In der Finsternis“ von Sandrone Dazieri ist mein erstes Buch eines italienischen Autors. Schon das Cover hat mich angesprochen und versprach spannende Leseabende. Nun, dabei blieb es nicht. Es wurden spannende Stunden zu jeder möglichen Tages-und Nachtzeit, da mich das Buch so gefesselt hat, dass ich es kaum aus... „In der Finsternis“ von Sandrone Dazieri ist mein erstes Buch eines italienischen Autors. Schon das Cover hat mich angesprochen und versprach spannende Leseabende. Nun, dabei blieb es nicht. Es wurden spannende Stunden zu jeder möglichen Tages-und Nachtzeit, da mich das Buch so gefesselt hat, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und es in weniger als einer Woche gelesen hatte. Die ital. Polizei ermittelt im Falle einer Kindesentführung und nur die vom Dienst beurlaubte Colomba Caselli und ihr Vorgesetzter Rovere glauben nicht an die Schuld des Kindsvaters. Hilfe bekommen sie von Dante Torro, einem jungen Mann, der selbst vor Jahren vom einem geheimnisvollen und mittlerweile tot gesagten „Vater“ entführt und 11 Jahre gefangen gehalten wurde, bevor ihm die Flucht gelang. Durch diese Gefangenschaft besitzt er nun die Gabe, in Menschen lesen zu können und so hilft er an der Seite von Colomba, den wahren Entführer des Kindes zu finden. Colomba und Dante sind durch ihre Vergangenheit beide so geprägt, dass sie als Ermittlerduo perfekt zusammen passen und durch die Beschreibung der Charaktere mehr als sympathisch sind. Die Dialoge zwischen ihnen sind teilweise witzig und erinnern an ein altes Ehepaar, was schon Jahrzehnte zusammen lebt. In ihren Wesen und individuellen Fähigkeiten ergänzen sie sich aber hervorragend und retten sich so mehr als einmal gegenseitig das Leben. Die Ermittlungen gestalten sich zunehmend schwieriger, weil Colomba nicht einmal mehr ihren ehemaligen Kollegen trauen kann und am Ende selbst von der Polizei gejagt wird. Dante ist davon überzeugt, dass hinter der Entführung genau der Mann steckt, der damals auch ihn gefangen gehalten hat und durch seine Gabe und Intelligenz kommen sie dem wahren Entführer des Kindes immer näher und geraten selbst permanent in Lebensgefahr. Sie kommen bei ihren Ermittlungen einem riesigen Geheimnis auf die Spur und entdecken, dass nicht nur dieses eine Kind entführt wurde. Am Ende müssen sich beide ihrer Vergangenheit stellen…… Auf über 550 Seiten schafft es der Autor von Anfang bis Ende eine Spannung aufrecht zu halten, die zwar in einem Showdown endet, aber eigentlich ist das ganze Buch für mich ein einziger Showdown gewesen. Der Einstieg in das Buch fiel sehr leicht und durch den rasanten Schreibstil des Autors lies es sich zügig und flüssig lesen. Einzig die vielen italienischen Namen verwirrten mich etwas. Die vielen Informationen und Wendungen im Buch ergeben am Ende eine „runde“ Handlung und zeigen dem Leser, dass nichts so ist, wie es scheint. Das Ausmaß, welches hinter den Entführungen steckt, ist für den Leser nicht vorhersehbar. Ebenso kann man zwar rätseln, wer der Entführer und der geheimnisvolle „ Vater“ ist, aber darauf gekommen bin ich nicht. Direkte Hinweise gab es für mich nicht. Das machte die Geschichte aber eigentlich nur noch spannender für mich, denn es treten durch Nebengeschichten und vergangene Ereignisse so viele Fragen im Kopf auf, dass einem nichts weiter übrig blieb, als schnell die Seite um zu blättern. Dieser Thriller ist nicht der klassische Thriller an sich, dazu ist er zu vielschichtig und komplex für mich. Dem Autor ist mit dem Buch „ In der Finsternis“ ein Lesevergnügen besonderer Art gelungen und ich gebe gern verdiente 5 von 5 Sterne.

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Ein Thriller auf höchstem Niveau
von Kasin am 25.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"In der Finsternis" von Autor Sandrone Dazieri, erschienen im Piper Verlag, 556 Seiten voller Traumata, Erinnerungen, Verwicklungen und einem ebenso schrägen wie grandiosem Ermittlerteam. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zur Story: Dante Torre war 6 als man ihn entführte, in ein Silo einsperrte, von der Außenwelt abschottete und physisch wie psychisch quälte. Mit 17 gelang ihm... "In der Finsternis" von Autor Sandrone Dazieri, erschienen im Piper Verlag, 556 Seiten voller Traumata, Erinnerungen, Verwicklungen und einem ebenso schrägen wie grandiosem Ermittlerteam. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zur Story: Dante Torre war 6 als man ihn entführte, in ein Silo einsperrte, von der Außenwelt abschottete und physisch wie psychisch quälte. Mit 17 gelang ihm die Flucht und obwohl er entkam ist er sich sicher das ER, der Entführer, den Dante 'Vater' nannte, noch lebt und ihn beobachtet. 24 Jahre später soll Dante einer beurlaubten Polizistin helfen eine Kindesentführung aufzuklären. Diese Frau, Colomba, trägt nach einem schlimmen Vorfall ebenfalls ihr Trauma mit sich herum. Können beide es schaffen, Licht ins Dunkel zu bringen und die entführten Kinder finden? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieses Buch hatte für mich einen absoluten WOW-Effekt. Der Schreibstil ist super locker, der Plot zieht sich komplett durch das Buch und der rote Faden 'der Vater' ist ständig präsent. Dante und Colomba, anfänglich sind sich die beiden nicht ganz grün, gelingt es, bedingt durch gegenseitiges Verstehen und Vertrauen eine großartige Freundschaft zu schließen. Beide geprägt durch ihre Erlebnisse, Dante in einem vielfachen mehr, sind sie manchmal unfähig rational zu handeln und bringen sich gegenseitig in Schwierigkeiten. Was aber der Geschichte den gewissen Kick gibt. Ein Mann mit extrem ausgeprägter Klaustrophobie und eine Frau, der in Ausnahmesituationen die Luft wegbleibt - dies wurde vom Autor absolut überzeugend widergegeben und passend in die Story eingebunden. Was auflockert sind die zum Teil ironischen und sarkastischen Bemerkungen der 2 schrägen Hauptprotagonisten zu ihren eigenen Problemen, dass kommt immer auf den Punkt genau und wirkt kein Stück überzogen. Abgerundet wird alles durch die Geschichte an sich. Wem kann man noch trauen, wer zieht die Fäden und wie tief müssen die Ermittlungen von Dante und Colomba in einem Sumpf aus Entführung, Missbrauch, Mord und Verrat gehen? Ein Buch gespickt mit vielen psychologischen Elementen, tollen Protagonisten und einer Auflösung die es in sich hat. Absolut empfehlenswert, deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen, plus einen extra für die Darstellung des Dante Torre. c ) K.B. 03 / 2015

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Fesselnd erzählt!
von Silke Schröder aus Hannover am 24.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mit “In der Finsternis” gelingt dem Italiener Sandrone Dazieri ein spannender und actionreicher Thriller. Darin entwickelt er einen Fall, der immer größere Ausmaße annimmt und für manche Überraschung gut ist. Seine toughe Heldin Colomba Caselli hat dabei ebenso wie ihr Mitstreiter Dante Torre ein schweres persönliches Päckchen zu tragen,... Mit “In der Finsternis” gelingt dem Italiener Sandrone Dazieri ein spannender und actionreicher Thriller. Darin entwickelt er einen Fall, der immer größere Ausmaße annimmt und für manche Überraschung gut ist. Seine toughe Heldin Colomba Caselli hat dabei ebenso wie ihr Mitstreiter Dante Torre ein schweres persönliches Päckchen zu tragen, denn durch ihre traumatisierenden Erlebnisse in der Vergangenheit leiden sie beide unter psychischen Problemen, die ihnen zwar bei den Ermittlungen helfen, sie aber auch immer wieder in Gefahr bringen. So ist “In der Finsternis” kein glattgebügelter Thriller, sondern ein Krimi, in dem die Helden stets aufs neue über sich hinauswachsen müssen. Und das fesselnd zu erzählen, schafft Dazieri mit Bravour.

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von Undine Herr aus Gotha am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannend, psychologisch, kommt aber anfangs etwas schwer in Fahrt. Die Figuren sind auch nach bekannten Mustern gestaltet: z.B. die junge, aber geniale Polizistin mit Vergangenheit

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In der Finsternis
von NiWa aus Euratsfeld am 22.12.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dante Torre kann Menschen lesen. Das kann er, weil er seiner Ansicht nach nicht zu ihnen gehört. Er sieht sich als Außenstehender, als Beobachter, weil er es nie geschafft hat, sich voll und ganz in die Gesellschaft zu integrieren. Denn Dante Torre war gefangen. 11 Jahre von seiner Kindheit... Dante Torre kann Menschen lesen. Das kann er, weil er seiner Ansicht nach nicht zu ihnen gehört. Er sieht sich als Außenstehender, als Beobachter, weil er es nie geschafft hat, sich voll und ganz in die Gesellschaft zu integrieren. Denn Dante Torre war gefangen. 11 Jahre von seiner Kindheit an bis in die Jugend hinein, hat er abgeschottet in einem Silo verbracht. Und jetzt werden auf einmal wieder Kinder entführt ? Der Autor greift eine interessante Idee auf. Wie entwickelt sich ein Mensch, der fast seine ganze Kindheit und Jugend eingesperrt und in den Fängen eines psychopathischen Entführers verbracht hat? Wie wird dieses Trauma verarbeitet? Wie fügt sich dieser Mensch in das soziale Leben ein? Und wer ist diese Person als Erwachsener? Dieser Mensch heißt Dante Torre. Dem Protagonisten Dante Torre war es nicht vergönnt, in einer Familie, in einem Elternhaus und im Rahmen eines ?normalen? Umfelds aufzuwachsen. Dante Torre ist dieser Mensch, der im Silo großgezogen wurde, seinen Peiniger als ?Vater? bezeichnet und Jahre nach dem Martyrium außerhalb der Gesellschaft lebt. Gleichzeitig mit dieser traurigen Existenz, hat es Dante allerdings geschafft, das einzig Positive daraus zu gewinnen. Denn durch seine Ausgrenzung, kann er Menschen lesen, sie einschätzen und kleinste Verhaltensweisen deuten. Und diese Gabe hat er zum Beruf gemacht. Als sich in Rom wieder ein Entführungsfall ereignet, wird Dante von der Polizei als Berater beauftragt und damit nimmt sich ein etwas chaotisch-amüsantes Ermittlerteam des Falles an. Vertreterin der Polizei ist Colomba Caselli, die selbst ein Trauma zu verarbeiten hat und nicht so recht weiß, warum sie sich mit diesem Fall und Dante beschäftigen soll. Aber ihrem Vorgesetzten zuliebe, nimmt sie sich gemeinsam mit Dante des entführten Kindes an. Für mich liegt in dem außergewöhnlichen Ermittlerteam der Reiz dieses Thrillers. Beide sind so richtig traumatisiert und haben eigentlich schon genug mit sich selbst zutun. Dante hält es nicht in geschlossenen Räumen aus, Colomba neigt zu Panikattacken, aber irgendwie schaffen sie es doch, gemeinsam voranzukommen. Es kam mir fast so vor, als ob sich ein Blinder und ein Tauber gegenseitig stützen, obwohl beide sogar noch einen Fuß in Gips haben. Die Handlung selbst war gut ausgearbeitet und es war spannend, den Hintergründen auf den Grund zu gehen. Hier gibt es viele verschiedene Handlungsstränge. Man schwenkt zurück in Dantes Zeit in seinem Kindheitsverlies, beobachtet den Polizeiapparat bei der Arbeit oder darf sich in allen - auch blutigen - Einzelheiten eine Explosion in einem Restaurant schildern lassen. Insgesamt fand ich den Aufbau nicht wirklich rasant, dafür aber sehr fesselnd erzählt und mit interessanten Einblicken gespickt. Die Auflösung bzw. die Hintergründe des Falles habe ich persönlich als sehr konstruiert empfunden. Hier muss ich allerdings einräumen, dass die Ansatzpunkte des Autors im Grunde auf wahren Ereignissen beruhen und vielleicht gar nicht mal so sehr an den Haaren herbeigezogen sind. ?In der Finsternis? ließ mich keinesfalls im Dunkeln stehen. Durch die Protagonisten wird man als Leser hineingezogen, leidet mit ihnen, ist mut- und ratlos und man gibt trotzdem nicht auf. Meiner Meinung nach ist es ein bemerkenswerter Thriller, mit einem höchst erstaunlichen Ermittlerteam, der einem zusätzlich noch die Vorgehensweise des italienischen Polizeiapparats näher bringt, und damit eindeutig als empfehlenswert bezeichnet werden kann.

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