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In gewissen Kreisen

Roman

(4)
»Ich kann diese brillante, gradlinige Schriftstellerin nicht nachdrücklich genug empfehlen.« James Wood, The New Yorker
1971 geschrieben, 2014 erstmals veröffentlicht – der letzte Roman der großen australischen Schriftstellerin Elizabeth Harrower, die damit neu zu entdecken ist.
Sydney, in den 60er Jahren. Zoes Bruder Russell bringt eine Zufallsbekanntschaft mit in ihr Elternhaus: den geheimnisvollen Stephen Quayle und seine Schwester Anna. So unterschiedlich die Kreise auch sein mögen, aus denen die Geschwisterpaare kommen, von nun an sind die Lebenswege der vier unausweichlich miteinander verbunden. Ein großer Roman von präziser, bildstarker Sprache und psychologischer Genauigkeit, der uns neu über Familie und Liebe, Tyrannei und Freiheit nachdenken lässt.
Übersetzt und mit einem Nachwort von Alissa Walser
»Harrower trifft mitten ins Herz.« Washington Post
Portrait
Alissa Walser, geboren 1961, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Für ihre Erzählung "Geschenkt" wurden ihr 1992 der Ingeborg-Bachmann-Preis und der Bettina-von-Arnim-Preis verliehen. Als Übersetzerin hat Alissa Walser die Tagebücher von Sylvia Plath sowie Theaterstücke u. a. von Joyce Carol Oates, Edward Albee, Marsha Norman und Christopher Hampton ins Deutsche übertragen. 2009 erhielt sie für Ihre Übersetzung der Gedichte Sylvia Plaths den Paul-Scheerbart-Preis. Ihre eigenen Erzählungen wurden in englischer Übersetzung u.a. in literarischen Zeitungen wie Open City und Grand Street veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 279
Erscheinungsdatum 16.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03633-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 226/136/32 mm
Gewicht 421
Originaltitel In Certain Circles
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
22,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Übersicht
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Furchtbarer Plot und bemerkenswerter Schreibstil
von Julia Lotz aus Aßlar am 10.07.2016

Inhalt: 1971 geschrieben, 2014 erstmals veröffentlicht – der letzte Roman der großen australischen Schriftstellerin Elizabeth Harrower, die damit neu zu entdecken ist. Sydney, in den 60er Jahren. Zoes Bruder Russell bringt eine Zufallsbekanntschaft mit in ihr Elternhaus: den geheimnisvollen Stephen Quayle und seine Schwester Anna. So unterschiedlich die Kreise... Inhalt: 1971 geschrieben, 2014 erstmals veröffentlicht – der letzte Roman der großen australischen Schriftstellerin Elizabeth Harrower, die damit neu zu entdecken ist. Sydney, in den 60er Jahren. Zoes Bruder Russell bringt eine Zufallsbekanntschaft mit in ihr Elternhaus: den geheimnisvollen Stephen Quayle und seine Schwester Anna. So unterschiedlich die Kreise auch sein mögen, aus denen die Geschwisterpaare kommen, von nun an sind die Lebenswege der vier unausweichlich miteinander verbunden. Ein großer Roman von präziser, bildstarker Sprache und psychologischer Genauigkeit, der uns neu über Familie und Liebe, Tyrannei und Freiheit nachdenken lässt. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Gefühlte tausend Mal habe ich mich schon drangesetzt und versucht, die Rezension zu In gewissen Kreisen zu verfassen. Mir fehlen die richtigen Worte also verzeiht mir, wenn diese Besprechung nicht so rund ist, wie sie sein sollte. Ich habe mein bestes gegeben. Ich bin sehr hin und her gerissen, was diesen Roman von Elizabeth Harrower angeht. Es ist mein erstes Werk von ihr und mir fehlen die Vergleiche. Was mich aber an diesem Buch so fasziniert hat, ist ganz klar die Sprache. Elizabeth Harrower ist eine Meisterin darin, sich gestochen scharf auszudrücken. Sie muss eine unglaublich gute Beobachtungsgabe haben und ich habe jedes einzelne Wort begeistert gelesen, die Sätze mehrmals durch meinen Kopf gehen lassen, denn jedes noch so kleine Wort hatte eine immense Bedeutung. Und obwohl ich jetzt schon vorgreifend sagen kann, dass mir In gewissen Kreisen abgesehen vom Schreibstil eher weniger gefallen hat, werde ich unbedingt noch zu anderen Werken Harrowers greifen wollen und hoffe, dass ich dieses Vorhaben schon bald in die Tat umsetzen kann. Kommen wir nun zur Plotentwicklung und den Charakteren. Das ist tatsächlich der Teil, der mir nicht gefallen hat und der im krassen Kontrast zu dem Schreibtalent der Autorin steht. Weder mit Zoe und Russell, noch mit Anna und Stephen konnte ich etwas anfangen. Sie waren mir nicht einmal verhasst obwohl alle vier solche Protagonisten sind, denen man häufig mehr Antipathie schenkt. Durch die vielen episodenhaften Einschübe und die teilweise sehr großen Zeitsprünge war es mir einfach nicht möglich, hinter die Kulissen zu blicken und so blieben die Protagonisten dieses Werks blass und unnahbar. Mit dem Plot entwickelte es sich ähnlich. Auf den doch recht wenigen Seiten wird eine Geschichte erzählt, die sich über viele Jahre hinweg zieht und es schien mit, als fuhren wir während des Lesens mit einem ICE am Geschehen vorbei. Alles wurde leider nur punktuell aufgegriffen und auch hier fehlte die Tiefe. Das was auf den wenigen Seiten tatsächlich inhaltlich gesagt wird, hätte man sicher gut auf eine Seite zusammenfassen können, ohne, dass der Leser etwas verpasst. Die psychologische Genauigkeit, die im Klappentext angekündigt wird findet man auf jeden Fall. Das hatte ich auch schon oben erwähnt und so finde ich sie tatsächlich mehr in Harrowers Beobachtungsgabe, als in der Handlung. Aber lässt sie uns neu über Familie, Tyrannei, Liebe und Freiheit nachdenken? Tatsächlich eher weniger muss ich sagen. Alles in allem kommt bei mir am Ende keine tiefgehende Botschaft an und abgesehen von dem bemerkenswerten Schreibstil, blieb bei mir ein großes Fragezeichen zurück. Fazit: Ich frage mich tatsächlich hin und wieder, weshalb ich drei Sternchen hinter dieses Buch in meinem Lesejournal gemalt habe. Aber je länger ich darüber nachdenke, umso logischer werden diese drei Sternchen für mich. Ja. Ich war furchtbar enttäuscht vom Plot, den Charakteren und der Entwicklung und habe mich in dieser Hinsicht durch das Buch gequält. Aber ich war auch absolut begeistert. Von Elizabeth Harrowers Schreibtalent, ihrer gestochen scharfen Sprache und ihrer Beobachtungsgabe. Dies hat dem Buch nicht nur ein Sternchen dafür eingebracht, sondern auch einiges Negative wett gemacht. Ich habe durch In gewissen Kreisen eine neue Autorin für mich entdeckt und das macht es sehr wertvoll für mich. Vielen herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.

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"Wie mühsam ist es, sich zu ändern ..."
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetter am 13.06.2016

Ein Roman, der mich eher an psychologische Fallstudien erinnert, die einem nicht fachspezifischen Publikum eröffnete werden sollen, daran erinnert mich "In gewissen Kreisen" von Elizabeth Harrower. Das Buch spielt zu Beginn der 1960er Jahre in Sydney. In Teil 1 lernen wir das Geschwisterpaar Russell und Zoe kennen. reiche, verwöhnte Akademikerkinder,... Ein Roman, der mich eher an psychologische Fallstudien erinnert, die einem nicht fachspezifischen Publikum eröffnete werden sollen, daran erinnert mich "In gewissen Kreisen" von Elizabeth Harrower. Das Buch spielt zu Beginn der 1960er Jahre in Sydney. In Teil 1 lernen wir das Geschwisterpaar Russell und Zoe kennen. reiche, verwöhnte Akademikerkinder, denen es an nichts materiellem fehlt. Während Russell als Kriegsheimkehrer des 2. Weltkrieges das "wahre" Leben in all seinen Schrecken kennengelernt hat, sich aber scheinbar mühelos in alte Strukturen zurück begibt, hadert Zoe mit all diesm Überfluss. Nicht, dass sie ihn nicht mehr haben möchte, sie ist ihm schlichtweg überdrüssig geworden. Russell, eben doch vom Krieg geprägt, heiratet zwar seine Jugendfreundin Lily, bringt aber auch das mittellose Waisengeschwisterpaar Stephen und Anna mit in die elitären Kreise, in denen er sich bewegt. Zoe, von allem gelangweilt, findet diese beiden hochinteressant, aber auch irgendwie störend. Teil 2, spielt einige Jahre später. Russell und Lily führen eine nicht immer glücklich Ehe, sind Eltern von Zwillingen und kommen aus London zurück nach Sydney. Zoe beendet eine Künstlerbeziehung in Paris und stürzt sich in eine Ehe mit Stephen, während Anna in Russell verliebt ist und darunter leidet. In Teil 3, noch einige Jahre später, sind beide Ehen kaum noch als solche zu bezeichnen. Anna hat sich zwar freigeschwommen, kommt aber dennoch nicht los von Russell. Und auf jeden deieser fünf Protagonisten hat das Leben seine ganz eigenen Auswirkungen. Und genau diese Auswirkungen bestimmen das Buch. Überwiegend sind es Zoe Gedanken, die alles und alle, sich eingeschlossen, analysieren. Zoe kommt durchaus auch zu klugen Einsichten, sich selbst zu ändern oder den anderen einen Spiegel vorzuhalten indes gelingt ihr nicht. Erst als zum Schluß zufällig abgeschickte Briefe mit brisanten Inhalt erscheinen, können alle endlich so handeln. Dieses Buch ist sehr schwierig zu lesen. Besonders der Anfang ist holperig und man weiß oft nicht, in welchem inhaltlichen Zusammenhang einzelne Sätze stehen oder welcher Charakter gerade denkt bzw. handelt. Allerdings habe ich mit Beendigung des Buches die ersten 2 Teile lediglich als Einführung in den dritten und längsten Teil angesehen. Dieser dritte Teil, der eigentlich nur aus Zoes Sicht und Gedanken geschrieben wurde, ist für mich am Interessantesten und einfachsten zu lesen gewesen und hat das Buch eindeutig aufgewertet.

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Hat mich nicht überzeugt
von Caren Lückel aus Bad Berleburg am 12.06.2016

Das Schicksal führt zwei Geschwisterpaare zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite Zoe und Russell Howard. Sie wachsen verwöhnt und behütet auf, ihre Eltern sind wohlhabend und angesehen. Während Zoe bisher nur die Sonnenseite des Lebens kennengelernt hat, hat Russell schon Schlimmes erlebt. Auf der anderen Seite... Das Schicksal führt zwei Geschwisterpaare zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite Zoe und Russell Howard. Sie wachsen verwöhnt und behütet auf, ihre Eltern sind wohlhabend und angesehen. Während Zoe bisher nur die Sonnenseite des Lebens kennengelernt hat, hat Russell schon Schlimmes erlebt. Auf der anderen Seite Anna und Stephen Quayle. Die beiden sind elternlos aufgewachsen und lernen nun die reiche Familie Howard kennen. Die Lebenswege der vier werden in diesem Buch beschrieben. Mich hat der Erzählstil überhaupt nicht überzeugt. Eine Handlung, die sich als roter Faden durch das Buch zieht, fehlt völlig. Die Geschichte besteht aus Momentaufnahmen, aus Gedanken und Dialogen der beiden Geschwisterpaare. Russells Frau Lily spielt auch noch eine Rolle. Hauptsächlich geht es um Zoe, die lernen muss, dass es im Leben nicht immer so zugeht, wie man es gerne möchte. Sie verändert sich spürbar durch die Dinge, die sie erlebt. Es ist auch schwer ersichtlich, in welcher Zeitspanne sich das Ganze abspielt. Nur durch nebenbei erwähnte Altersangaben ist der Leser wieder informiert, wieviele Jahre vergangen sind. Einiges hat mir auch gefallen. Die Charaktere sind sehr gut und überzeugend dargestellt und gerade Zoes charakterliche Veränderung ist gut gelungen. Die Dialoge, teilweise langatmig und verwirrend, waren zeitweise witzig und haben zum Nachdenken angeregt. Es ist allerdings sehr mühsam zu lesen, da man oft nicht weiß, wer gerade spricht. Das Buch wurde 1971 geschrieben und erst jetzt veröffentlicht. Auf mich wirkt es wie ein Entwurf, der nicht fertig überarbeitet wurde. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich wahrscheinlich nicht bis zum Ende durchgehalten.

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Was will uns die Autorin damit sagen?
von Jennifer aus Stadtroda am 11.06.2016

INHALT Sydney, Anfang der 60er Jahre. Zoe Howard ist gerade 17 geworden, als ihr Bruder das elternlose Geschwisterpaar Anna und Stephen Quayle seiner gut situierten Familie vorstellt. Eine schicksalhafte Begegnung für beide Seiten. Denn ihre unterschiedlichen Lebenswege werden sich zukünftig immerfort kreuzen... MEINUNG Die Australierin Elizabeth Harrower hat diesen Roman bereits 1971... INHALT Sydney, Anfang der 60er Jahre. Zoe Howard ist gerade 17 geworden, als ihr Bruder das elternlose Geschwisterpaar Anna und Stephen Quayle seiner gut situierten Familie vorstellt. Eine schicksalhafte Begegnung für beide Seiten. Denn ihre unterschiedlichen Lebenswege werden sich zukünftig immerfort kreuzen... MEINUNG Die Australierin Elizabeth Harrower hat diesen Roman bereits 1971 geschrieben, aber nie veröffentlicht. Nun, im Jahre 2016, hat sich der Aufbau Verlag an dieses Stück Literatur gewagt. Leider hat mich die Geschichte - eine Art Psychogramm der verlorenen Generation nach 1945 - nicht überzeugen können. Warum? Dem Plot fehlte der rote Faden. Vieles blieb unausgeprochen bzw. wurde nur marginal angerissen, so dass es nicht immer leicht war, Zusammenhänge herzustellen. Insgesamt machte das Buch auf mich einen unfertigen Eindruck. Ebenso wirkten die handelnden Personen, allen voran die Erzählerin Zoe, erschreckend blass und emotionslos. Ihnen fehlte das Menschliche. Sie agierten wie leere Hüllen, robotergleich. Ob Geburt, Heirat oder Tod, nichts konnte sie tangieren. Erst gegen Ende der Geschichte wagten sie einen "kleinen" Ausbruch aus ihren festgefahrenen Lebensentwürfen/-modellen.Vielleicht lag ihre Passivität auch an der Zeit, in der sie groß wurden und lebten. Sicherlich spielte auch ihr betuchtes Umfeld eine Rolle.Doch ihre finanzielle Angesichertheit bewahrte Zoe nicht vor der Lebenskrise. Sie will und kann einfach ihren Platz im Leben nicht finden und rettet sich erst in Zynismus und später in Apathie. Alle vier Freunde bzw. Partner (Zoe, Russel, Anna und Stephen) führen auf ihre Art und Weise verkorkste Leben, was ich wenig erbauend fand. Zitat, S. 100: "Selbstbewusst, doch ohne Bewusstsein, unzufrieden, doch offensichtlich passiv in seiner Unzufriedenheit [...]." Zitat, S. 171f.: "Man kann von einem Ertrinkenden nicht erwarten, dass er einen anderen vor dem Ertrinken rettet." Harrower verwirrt mit der stetig wechselnden Erzählzeit und -perspektive den Leser. Episoden bzw. wichtige Ereignisse werden oft nur angerissen oder faktisch dargeboten, ohne auf die Vorgeschichte einzugehen. Das Hauptaugenmerk liegt auf zwischenmenschlichen Dialogen, die manches nachwirkende Bonmot enthalten, mehr aber auch nicht. FAZIT Ein Roman, dessen Sinn sich mir leider nicht erschlossen hat, was auch an der wirren Erzählstruktur lag.

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