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In Nomine Diaboli

Ein Kriminalroman aus der Zeit des Konstanzer Konzils

(4)

Oktober 1414. Kaum ist der junge Bäcker Cunrat Wolgemut in Konstanz eingetroffen, um während des Konzils sein Glück zu finden, gerät er auch schon in Schwierigkeiten: Er wird in eine Schlägerei verwickelt, seine heiratswütige Base stellt ihm nach und sein Freund wird tot aufgefunden. Bald gibt es weitere Tote und Cunrat wird klar, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit dem Bäcker Giovanni Rossi und dem Humanisten Poggio Bracciolini macht er sich auf, das Geheimnis um die Toten zu lüften ...

Portrait

Monika Küble, geboren 1960 in Oberschwaben, studierte Sozialarbeit, Literatur und Kunstgeschichte in Weingarten, Konstanz und Perugia. Seit 1990 ist sie freiberuflich in Konstanz tätig als Italienischlehrerin, Dolmetscherin, Reiseveranstalterin Ausstellungskuratorin, Stadtführerin und Autorin.
Bisher veröffentlichte sie drei Oberschwabenkrimis unter dem Pseudonym Helene Wiedergrün: "Der Tote in der Grube" (2006), "Blutmond" (2010) und zuletzt "Blutmadonna" (2013).
Henry Gerlach, ebenfalls Jahrgang 1960, stammt aus Hamburg, lebt aber schon sein halbes Leben am Bodensee. Er studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte und ist Experte für das Konstanzer Konzil.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 787
Erscheinungsdatum 05.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1465-7
Reihe Historische Romane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 200/120/58 mm
Gewicht 787
Auflage 6
Buch (Taschenbuch)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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In Nomine Diaboli
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüneburg am 13.08.2014

Das Buch war sehr interessant, flott geschrieben und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Kann ich nur weiter empfehlen.

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Konstanzer Konzil
von einer Kundin/einem Kunden aus Lengwil-Oberhofen am 03.03.2014

Cunrat kommt nach Konstanz und versucht sein Glück bei seinem Onkel, der eine Bäckerei unterhält. Nur leider hat er die Rechnung ohne seine Base Bärbeli gemacht. Sie möchte ihn unter allen Umständen ehelichen. Doch hat sie nicht mit dem Widerstand von Cunrat gerechnet. Als er ihr mitteilt, dass er... Cunrat kommt nach Konstanz und versucht sein Glück bei seinem Onkel, der eine Bäckerei unterhält. Nur leider hat er die Rechnung ohne seine Base Bärbeli gemacht. Sie möchte ihn unter allen Umständen ehelichen. Doch hat sie nicht mit dem Widerstand von Cunrat gerechnet. Als er ihr mitteilt, dass er sie nicht heiraten wird, schwört Bärbeli Rache und Cunrat muss das Feld räumen. Bei seinem Bekannten Giovanni, der einen Bäckerstand führt, findet er Arbeit. In Konstanz gibt es einen Haufen seltsamer Todesfälle. Die ganze Sache wird immer verzwickter. Cunrat und seine Freunde stehen vor einem Rätsel. Wer könnte ein Interesse am Tod dieser Opfer haben? In diesem Jahr gibt es verschiedene Festlichkeiten zum Jahrestag des Konstanzer Konzils. Dieses Ereignis interessiert mich sehr und ich war natürlich sehr gespannt, als ich den dicken Schmöker in der Hand hielt, was mich da erwartet. Ich fand Cunrat, wie auch die anderen Figuren, sehr lebensnah beschrieben. Bei mir hatte sich das Kopfkino sofort eingeschaltet und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ich war kürzlich in Konstanz und habe die Örtlichkeiten ein wenig unter die Lupe genommen. Umso spannender fand ich den Krimi, der sich von Seite zu Seite immer mehr gesteigert hat. Zeitweise konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen, so gefangen war ich von der ganzen Geschichte. Auf alle Fälle ein sehr gelungenes Werk.

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Teuflisch gut!
von Ulrike Blatter aus Gottmadingen am 27.11.2013

Das Autorenduo legt mit ‚In Nomine Diaboli‘ nicht nur einen wunderbar dicken Schmöker für die langen Winterabende vor, sondern gleichzeitig eine gelungene Kombination aus Krimi und Historienroman: Oktober 1414 - beim Start des Konstanzer Konzils kommt es zu Verzögerungen und auch der Bäckergeselle Cunrat Wolgemuth findet kaum... Das Autorenduo legt mit ‚In Nomine Diaboli‘ nicht nur einen wunderbar dicken Schmöker für die langen Winterabende vor, sondern gleichzeitig eine gelungene Kombination aus Krimi und Historienroman: Oktober 1414 - beim Start des Konstanzer Konzils kommt es zu Verzögerungen und auch der Bäckergeselle Cunrat Wolgemuth findet kaum Zeit zum Backen der sprichwörtlich ‚kleinen Brötchen‘. Ob er von einem Fluch verfolgt wird? Jedenfalls sterben kurz nacheinander mehrere Menschen, mit denen er zuvor in Kontakt war. Der junge Mann – unbedarft und frisch verliebt – glaubt ja eher, dass der Teufel höchstpersönlich seine Finger im Spiel hat. Aber über diese Theorie können selbst hochgelehrte Theologen nur müde lächeln. Mehr will ich zur Krimihandlung nicht verraten – nur so viel: ein teuflischer Plan wurde tatsächlich ausgeheckt. Beide Autoren sind profunde Kenner der Konstanzer Stadtgeschichte und erfreuen uns auf fast 800 Seiten mit einem pittoresken Stadtbummel durch eine bunte, mittelalterliche Welt mit Märkten und Klöstern, Hurenhäusern und düsteren Spelunken. In seiner Detailverliebtheit erinnert dieses Buch an ein Vexierbild: man taucht ganz tief ein in eine längst versunkene Welt und plötzlich blitzt er wieder auf: der Krimi … Da war doch was? Ach ja – schon wieder eine Leiche. Und schon wieder dieser mysteriöse Biss einer Fledermaus. Wenn das nicht mit dem Teufel zugeht?!

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In Nomine diaboli
von Ines vom Blog Grüsse vom See aus Konstanz am 24.01.2015

Cunrat Wolgemut, ein Bäckergeselle aus Weissenau, reist nach Konstanz, um während des Konstanzer Konzils bei seinem Onkel, Bäckermeister Katz, zu helfen. Doch dort angekommen, muss der naive (und von den Autoren nicht gerade mit Schönheitsattributen ausgestatette und zudem stotternde) Bäckergeselle sich den Avancen seiner notgeilen Cousine Bärbeli erwehren, was... Cunrat Wolgemut, ein Bäckergeselle aus Weissenau, reist nach Konstanz, um während des Konstanzer Konzils bei seinem Onkel, Bäckermeister Katz, zu helfen. Doch dort angekommen, muss der naive (und von den Autoren nicht gerade mit Schönheitsattributen ausgestatette und zudem stotternde) Bäckergeselle sich den Avancen seiner notgeilen Cousine Bärbeli erwehren, was ihm nicht wirklich gelingt. Dies bringt ihn in große Schwierigkeiten, weshalb er schließlich die Bäckerei Katz verlassen muss. Er schließt sich fahrenden Bäckern aus Italien an. Nach einer Schlägerei unter Bäckergesellen trifft er im Spital seine große Liebe Margarete. Währenddessen treibt in der Konzilsstadt ein Mörder sein Unwesen. Zeitweilig werden Cunrad und Giovanni, sein deutsch-italienischen Bäckerkollege, verdächtigt damit etwas zu tun zu haben, doch sie finden heraus, wer das eigentliche Opfer der Anschläge sein soll. Hilfe bekommen die beiden Bäckergesellen von Poggio Bracciolini, einem italienischen Humanisten und Papstsekretär, der vorallem deshalb nötig ist, weil die beiden Bäckergesellen natürlich in der mittelalterlichen Hierarchie keine großen Sprünge machen könnten. Im Laufe der Geschichte kommt noch Simon Ringlin, der Vater von Lucia, zu den Ermittlern. Lucia, eine wunderschöne Italienerin, muss ihr Leben als Hure verbringen und ist die große Liebe von Giovanni. Doch nach dem Einzug der Mailänder Delegation in die Stadt verschwindet die temperamentvolle Lucia plötzlich spurlos, was Giovanni und Simon in große Wut und Trauer versetzt. Als auch Ringlin Opfer des Mörders wird, zieht sich die Schlinge um die Ermittler immer enger. Sie kommen dem Mörder auf die Spur und können ihn an einem weiteren Anschlag hindern, doch dann kann er fliehen. Mehr wird hier nicht verraten :-). Und dank Cunrat finden Giovanni und Lucia noch ihr Glück. Und auch Cunrat und Gretli haben eine Zukunft. Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Sehr positiv fand ich, dass ich bis kurz vorm Ende nicht wusste, wer der Täter war, ja nicht mal eine Vermutung hatte. Obwohl ich den Täter am Anfang schon mal in Verdacht hatte. Vielleicht verliert man den Täter wieder aus den Augen wegen der hohen Anzahl an Protagonisten und Nebenfiguren, sowohl historischer als auch erfundener. Witzig ist die Idee, die Sichtweise Poggios in Briefen an einen Freund zu zeigen, während die Geschichte sonst aus der Perspektive der Bäckergesellen erzählt wird. Man merkt beim Lesen die große Begeisterung und auch das breite Hintergrundwissen der Autoren zur Zeit des Konstanzer Konzils, doch ab und zu ist die Geschichte ein bisschen ausführlich geraten, sodass der eigentliche Krimi in den Hintergrund tritt. Die Geschichte und das Alltagsleben zur Zeit des Konzils werden locker berichtet, sodass man nicht das Gefühl hat ein trockenes Geschichtsbuch zu lesen, aber ab und zu hätte man vielleicht auch auf die eine oder andere historische Anekdote verzichten können, zumal sie für den eigentlichen Krimi nicht wichtig ist. Für Leute, die an Geschichte interessiert sind, ist es aber auf jeden Fall interessant sich mit diesem Buch in die Zeit des Konzils zu versetzen und dadurch vielleicht animiert zu werden sich an die trockenen Geschichtsbücher zu setzen :-) Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann. Und das sage ich nicht, weil ich die Autoren kenne und sie das hier vielleicht mitlesen, sondern weil ich es ein wirklich gutes Buch finde. Viel Spaß beim Lesen und Eintauchen in eine längst vergangene Zeit, die ab nächstem Jahr in Konstanz eine sehr große Rolle spielen wird! PS: Die im Buch vorkommenden Briefe von Poggio sind erfunden – da die Autoren schon mehrfach drauf angesprochen wurden, wo sie diese Briefe denn gefunden hätten, erwähne ich es hier nochmal :-)!

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