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Infernale 1

Gekürzte Lesung

(3)
Kannst du dich deiner Bestimmung entziehen?


Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie tatsächlich zu einer Mörderin?


Mitreißend gelesen von Schauspielerin Friederike Walke.


(6CDs, Laufzeit: 6h 28)



Portrait
Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie viele Jahre als Englischlehrerin. Heute lebt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. Ihre Firelight-Trilogie ist ein internationaler Bestseller. Infernale ist der erste von zwei Bänden.

Friederike Walke, geboren 1984, erhielt 2007 ihr Diplom an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und war von 2007 bis 2012 festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater Potsdam. Seit 2012 arbeitet sie freiberuflich und ist auch als Synchronsprecherin (u. a. Cinderella) tätig.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Friederike Walke
Anzahl 6
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 19.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783837135091
Genre Fantasy
Verlag Cbj audio
Originaltitel Uninvited (Harper Collins)
Spieldauer 388 Minuten
Hörbuch (CD)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wir befinden uns in den USA/Texas im Jahr 2021. Wissenschaftler stellen die Verbindung zu einem Gen namens HTS und extrem brutalen und skrupellosem Verhalten her. Kurz gesagt: Die Träger dieses Gens stellen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach einem obligatorischen Gentest wird nun unsere Hauptfigut, die hochbegabte Wir befinden uns in den USA/Texas im Jahr 2021. Wissenschaftler stellen die Verbindung zu einem Gen namens HTS und extrem brutalen und skrupellosem Verhalten her. Kurz gesagt: Die Träger dieses Gens stellen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach einem obligatorischen Gentest wird nun unsere Hauptfigut, die hochbegabte und absolut integere Bankierstochter Davy positiv auf das Gen getestet und es beginnt eine Odyssee voller schrecklicher Veränderungen in ihrem Leben. Obwohl sie selbst sich unverändert wahnimmt, wird sie von ihrer Umwelt plötzlich geächtet und ein scheinbar aussichtloser Kampf gegen die Vorurteile der Gesellschaft beginnt. Dieses Buch enthält von allem etwas: Spannung und große Gefühle abgerundet von einer tollen, fiktiven Geschichte! Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

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Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das HTS-Gen - das Mördergen - getestet. Sofort bricht ihre heile Welt in sich zusammen. War sie vorher noch das beliebte Mädchen mit überdurchschnittlichem Talent, wird sie nun von allen mit Furcht betrachtet und fliegt sogar von der Schule. Eingepfercht wie Tiere, muss sie von nun an mit anderen Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das HTS-Gen - das Mördergen - getestet. Sofort bricht ihre heile Welt in sich zusammen. War sie vorher noch das beliebte Mädchen mit überdurchschnittlichem Talent, wird sie nun von allen mit Furcht betrachtet und fliegt sogar von der Schule. Eingepfercht wie Tiere, muss sie von nun an mit anderen Trägern ihren Abschluss machen und auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab und hintergehen sie. Davy muss erkennen, dass man sie von nun an nur auf ihr Gen reduziert. Ein Kampf ums überleben beginnt.

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die futuristische Welt voller Kriminalität wird plausibel dargestellt und man kann sogar nachvollziehen, weshalb die Regierung die Gen-Tests vollziehen lässt. Nachdem bei Davy das Gen festgestellt wird, verliert sie mit einem Schlag alle ihre Rechte. Sofort versetzt man sich in sie hinein und fühlt die Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren. Obwohl man an einigen Stellen nicht ganz verstehen kann, wieso Davy so reagiert, wie sie reagiert und nicht mehr Protest verlauten lässt, fiebert man durchgehend mit der Protagonistin mit und fühlt sich selbst ein ums andere Mal genauso hilflos wie die Figuren im Buch.
Sophie Jordan versteht es eine düstere Zukunft zu zeichnen, die gar nicht mal so unwahrscheinlich scheint. Auch die Nebenfiguren haben mich überzeugt und man bekommt gut dargestellt, wie schnell Menschen andere Menschen auf Oberflächlichkeiten reduzieren und als Menge gefährlich werden können, sodass man zum nachdenken angeregt wird. Gerde auch im Bezug auf die aktuellen politischen Ereignisse ein gelungener Ansatz.

Das Buch ließ für mich keine Wünsche offen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Lisa Bertram, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine sehr gut durchdachte Dystopie, deren Thema einen zum Nachdenken anregt und nicht so schnell wieder loslässt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten und letzten Teil. Eine sehr gut durchdachte Dystopie, deren Thema einen zum Nachdenken anregt und nicht so schnell wieder loslässt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten und letzten Teil.

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Unglaublich spannend und schockierend realistisch. Nichts für schwache Nerven. Unglaublich spannend und schockierend realistisch. Nichts für schwache Nerven.

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Düstere Zukunftsvisionen, Spannung, Action und Nervenkitzel pur! Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz ... Für Fans von "Tribute von Panem": Auf jeden Fall LESEN! Düstere Zukunftsvisionen, Spannung, Action und Nervenkitzel pur! Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz ... Für Fans von "Tribute von Panem": Auf jeden Fall LESEN!

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Ist unser Handeln durch unsere Gene vorherbestimmt? Gibt es eine Mörder-DNA?
Spannend, actionreich aber auch ein bisschen nachdenklich
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„Leben mit dem Mördergen“

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Die sechzehnjährige Davy Hamilton führt einfach ein perfektes Leben: Sie ist hübsch, überdurchschnittlich musikalisch, intelligent, überaus beliebt an ihrer teuren Privatschule und hat einen gut aussehenden, sportlichen Freund, Zac, der sehr verliebt in sie ist.Davy ist in der Abschlussklasse der Highschool und hat schon eine Zusage Die sechzehnjährige Davy Hamilton führt einfach ein perfektes Leben: Sie ist hübsch, überdurchschnittlich musikalisch, intelligent, überaus beliebt an ihrer teuren Privatschule und hat einen gut aussehenden, sportlichen Freund, Zac, der sehr verliebt in sie ist.Davy ist in der Abschlussklasse der Highschool und hat schon eine Zusage für ein Elite-College, als sie Post wegen ihres abgegebenen DNA-Tests, den sie zu ihrer College-Zulassung benötigte, erhält. Dieser verhängnisvolle Brief teilt ihr und ihrer Familie mit, dass sie das HTS-Gen besitzt, das auch als Mördergen bezeichnet wird, und ab sofort unter strenger Beobachtung steht. Ihre heile Welt bricht für Davy zusammen, denn das positive Ergebnis hat zur Folge, dass sie die Schule wechseln muss, alle Freunde sich von ihr abwenden, Zac sich zu einem berechnenden Idioten entwickelt und ihre Familie sich vorsichtig und abweisend ihr gegenüber verhält, denn es könnte ja sein, dass Davy zu einer Mörderin wird und keiner das Opfer sein will. Davy muss mit ihrer neuen, schrecklichen Situation fertig werden, was ihr sehr schwer fällt, doch auf ihrer neuen Schule und in ihrer Klasse trifft sie auf Jugendliche, denen es ähnlich ergeht und besonders von einem Jungen bekommt sie allzeit Hilfe. Ein neues, hartes Leben beginnt....
Sooooo spannend und mitreißend geschrieben, dass man kaum noch aufhören kann!

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Eine weitere Dystopie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Träger des "Mörder-Gens" werden zu eben solchen gemacht, auch wenn zuvor nicht die geringste Neigung dazu bestand. Eine weitere Dystopie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Träger des "Mörder-Gens" werden zu eben solchen gemacht, auch wenn zuvor nicht die geringste Neigung dazu bestand.

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Was passiert mit einem Menschen, wenn sich herausstellt, dass er Mördergene in sich trägt und irgendwann einen Menschen töten wird? Nach etwas Einlesezeit superspannend! Was passiert mit einem Menschen, wenn sich herausstellt, dass er Mördergene in sich trägt und irgendwann einen Menschen töten wird? Nach etwas Einlesezeit superspannend!

„Ist nicht jeder von uns zu einem Mord fähig?“

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Davy ist Trägerin des HTS- Gens. Das bedeutet, dass sie als potentielle Mörderin eingestuft wird. Das bedeutet aber auch, dass ihr wundervolles Leben in der Beliebtenriege der Schule und ihre glorreichen Zukunftspläne jäh enden. Ihre Beziehung geht in die Brüche , ihre Freunde verrraten sie und ihre Eltern gehen auf Distanz zu ihr. Davy ist Trägerin des HTS- Gens. Das bedeutet, dass sie als potentielle Mörderin eingestuft wird. Das bedeutet aber auch, dass ihr wundervolles Leben in der Beliebtenriege der Schule und ihre glorreichen Zukunftspläne jäh enden. Ihre Beziehung geht in die Brüche , ihre Freunde verrraten sie und ihre Eltern gehen auf Distanz zu ihr. Nur ihren außergewöhnlichen Talenten ist es zu verdanken, dass sie nicht in ein Internierungslager kommt , sonder in ein Trainingscamp, um auf Aufträge der Regierung vorbereitet zu werden. Aber kann Davy so eine Ausbilung überhaupt überstehen?

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
2
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Absolut genial, ich wünschte, ich könnte mehr Sterne vergeben!
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 16.02.2016

Inhalt: Stell Dir vor, alles hängt von einem Test ab. Ein Test, aus dem sich er ergibt, ob Du ein Mörder bist oder nicht. Ein Test, der so sicher scheint, dass selbst Familienangehörige zurück schrecken vor Dir, obwohl sie dich dein Leben lang kannten, dich groß zogen. Ein Test, der... Inhalt: Stell Dir vor, alles hängt von einem Test ab. Ein Test, aus dem sich er ergibt, ob Du ein Mörder bist oder nicht. Ein Test, der so sicher scheint, dass selbst Familienangehörige zurück schrecken vor Dir, obwohl sie dich dein Leben lang kannten, dich groß zogen. Ein Test, der dir alles nimmt, was du jemals hattest und nur eines gibt: Dein gesellschaftliches Todesurteil. Das ist es, was Davy Hamilton am eigenen Leib erfahren muss. Von heute auf morgen ist nichts mehr wie es war und sie muss versuchen zu überleben, in einer Welt, die ihr nun nur noch Hass und Misstrauen entgegen bringt. Für Davy ist es fast unmöglich, sich den Tatsachen zu stellen und manchmal fragt sie sich im Verlauf der Zeit, ob der Test recht haben könnte... Meine Meinung: Dieses Buch löst - neben absoluter Spannung und Faszination - vor allem eins in mir aus: Beklemmung. Das was ich hier lese, erinnert mich an zu vieles, was eins Wirklichkeit war. Die Verfolgung, der Hass, die Ausrottung .... auch wenn es damals kein Bluttest war, sondern eine reine Abstammung. Etwas, von dem man behauptet heute, es würde nie wieder so kommen können ... hier in dem Buch zeigt sich, wie schnell man verurteilt wird, ohne überhaupt etwas gemacht zu haben. Nur, weil ein Test sagt, dass Du das "Mördergen" in dir hast. Es spielt keine Rolle, wieviel Macht und Einfluss Deine Familie hat. Wie vorbildlich Du bislang gelebt hast. In einem Augenblick ist alles anders. Davy ist ein total normales, leicht verwöhntes Mädchen aus gutem Hause. Sie geht zur Schule, steht kurz davor mit ihrem Freund DEN wichtigen Schritt zu machen und denkt sich überhaupt nichts schlimmes, als sie von ihren Eltern mitten aus dem Schultag nach Hause gerufen wird. Doch in dem Moment, in dem ihr klar wird, was da gerade auf sie einprasselt, ist ihr Leben eigentlich auch schon nichts mehr wert. Ihre Freunde wenden sich ab, spielen sie aus und bald schon geschieht ihr das schlimmste, was es in der Situation noch gibt - sie rutscht noch eine Stufe tiefer. Sie kommt in ein Lager, in dem nur die angeblich auserwählten der Mörder sind. Eine Chance, sich trotz allem einen Wert in der Gesellschaft zu erringen. Doch für welchen Preis, muss sie hier sehr schnell lernen. Man erlebt, wie aus dem naiven lieben Mädchen eine klar denkende junge Frau wird. Die versteht, was es heißt, so zu leben. Die verstehen muss, dass ab jetzt alles ein einziger Kampf sein wird, das nichts mehr so ist wie es war. Und vor allem muss sie sehr schnell lernen, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Davy nimmt den Kampf auf, doch der Preis, den sie zahlen muss, ist so hoch, dass sie nicht weiß, ob sie es schaffen kann, oder ob der Test am Ende nicht doch recht hatte. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich außergewöhnlich gut. Er vermittelt eine zum Thema absolut passende Beklommenheit. Ohne große Dramatik schafft es die Autorin ganz klar zu vermitteln, wie schlimm die Situation ist. Schafft es mit kleinen Erlebnissen riesige Mauern aufzubauen, die Davy von allem trennen, was sie bisher hatte. Als Leser hat man die ganze Zeit das Gefühl, dass einem die Luft wegbleibt. Ein Kloß im Hals, der einem verdeutlicht, wie schlimm die Vorstellung ist, dass das, was man hier liest Realität sein könnte. Der einem klar macht, das war es noch nicht, es wird bestimmt noch schlimmer. Und das wurde es! Nicht zuletzt spielt es hierbei bestimmt auch eine Rolle, dass das Buch aus Davys Perspektive in der Ich-Form geschrieben ist. Das reißt einen noch tiefer in alles hinein. Zum Hörbuch: Gelesen wird das Buch von Friederike Walke (geboren 1984). Sie hat eine sehr junge Stimme, die gut zur Protagonistin passt. Ihr Tonfall klingt - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - sehr offen, aber auch leicht rebellisch .. passend zu einem Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt. Ich gebe zu, dass mir manch weichere Stimmen sympathischer sind. Jedoch passt es hervorragend zu Davy und damit reißt die Sprecherin die Hörer mit sich und lässt einen wirklich gespannt lauschen. Schade nur, dass das Audiobook gekürzt ist .. so bietet es sich an, es sowohl zu lesen, als auch zu hören .. denn die Geschichte ist locker so mitreißend, dass man sie zweimal erleben kann! Fazit: Ein beklemmender erster Teil einer neuen Reihe der Autorin. Der zeigt, wie schnell dich die Gesellschaft abstempelt, weil ein Test sagt, Du könntest zur Mörderin werden. Geradezu atemlos verfolgt man Davys Geschichte und erlebt, wie aus einem naiven Prinzesschen eine klar denkende, junge Frau wird, die um ihr Überleben kämpft. Ich kann es gar nicht erwarten, den zweiten Teil im Sommer 2016 zu lesen! Absolut empfehlenswert!

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tolle Geschichte mit kleinen Mängeln
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2016

Das Buch hat man auf vielen Blogs bereits gesehen und viele der Rezensionen sind wirklich vielversprechend. Hier wird das Buch und die Geschichte sehr gelobt! Außerdem haben mir die Firelight Romane wirklich gut gefallen! Aus diesen Gründen war ich noch gespannter, wie MIR die Geschichte gefallen würde?. Die Sprecherin Friederike... Das Buch hat man auf vielen Blogs bereits gesehen und viele der Rezensionen sind wirklich vielversprechend. Hier wird das Buch und die Geschichte sehr gelobt! Außerdem haben mir die Firelight Romane wirklich gut gefallen! Aus diesen Gründen war ich noch gespannter, wie MIR die Geschichte gefallen würde?. Die Sprecherin Friederike Walke machte es mir von Anfang an sehr leicht, der Geschichte zu folgen. Ich konnte ihr sehr gut zuhören und sie schaffte es problemlos, mich an die Geschichte zu fesseln. An manchen Stellen nahm mich die Geschichte wirklich mit. Ich stelle in der letzten Zeit immer wieder fest, dass ich bei Hörbüchern, wenn die Sprecher richtig gut sind, mehr mitfiebere als wenn ich das Buch lese. Das kommt aber nur dann zustande, wenn die Personen so interpretiert werden, wie ich sie mir vorstelle. Das ist hier der Fall! Ich habe gelacht und tatsächlich an einer Stelle auch mitgeweint! Die Geschichte selbst finde ich von der Idee her richtig gut, mal was anderes. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es eine solche Überlegung irgendwann einmal in der Genetik geben wird. Wenn herausgefunden werden wird, dass es wirklich an einem Gen liegt, dass ein Mensch irgendwann in seinem Leben zu einem Mörder wird, wird eine große Lobby Konsequenzen fordern?und diese Vorstellung ist einerseits beruhigend, aber auch erschreckend, denn man weiß ja nicht, ob man nicht selbst unter den Trägern wäre?. Davy selbst ? die Protagonistin ? lernt man sehr gut kennen, die anderen Charaktere bleiben vergleichsweise blass. Aber ich konnte mich trotzdem gut mit ihnen anfreunden und mit ihnen mitleiden und -fiebern. Spannend ist die Geschichte allemal und es ist schwer, diese ?nur? beim Autofahren zu hören, da man gerne wissen möchte, wie es Davy weiterhin ergehen wird. Die angehende Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Passend zum Plot und zum Setting. Die Wiederholung der Augenfarbe von Davys ?Angebeteten? hat mich jedoch teilweise sehr genervt! Was ich unrealistisch finde, sind die fehlenden Überwachungsmaßnahmen! Das passt nicht zur Geschichte ? das passt nicht dazu, dass die Menschen die HTS Träger alle für gefährlich und für Mörder halten! Das hat mich sehr gestört. Ich persönlich hätte auch den ersten Teil am Ende der CD 5 enden lassen. Was hier passiert, kann ich leider nicht sagen. Das wäre ein richtig gemeiner Cliffhanger gewesen und hätte den ersten Teil perfekt abgerundet! Band 2 soll voraussichtlich im Juli 2016 erscheinen! Ich bin sehr gerne dabei! ******************************* Fazit: Eine gelungene Idee, eine spannende Umsetzung mit kleineren Mängeln (für mich) und eine sehr gute Sprecherin sind hier (4 / 5) wert!

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Regt zum Nachdenken an
von Vanessas Bücherecke am 12.03.2016

Inhalt aus dem Klappentext: Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und... Inhalt aus dem Klappentext: Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie tatsächlich zu einer Mörderin? Meinung: Davy Hamilton gilt als Wunderkind, denn Musizieren scheint ihr im Blut zu liegen. Bereits in jungen Jahren kann sie mühelos Klavier spielen, ohne dass es ihr jemand beigebracht hat. Ruhig, unauffällig und mit einem soliden Freundeskreis ist Davy recht beliebt an ihrer Schule und fällt eigentlich nicht auf oder aus dem Rahmen. Deshalb fällt sie aus allen Wolken, als sie die Nachricht bekommt, dass sie positiv auf HTS, dem Mördergen, getestet wurde. Der Schule verwiesen und von ihrem sozialen Umfeld abgelehnt, lernt Davy plötzlich die Schattenseiten des Lebens kennen. Sie wird ausgegrenzt, gemieden, verachtet und ist sich ständig Vorurteilen ausgesetzt. Doch Davy weiß, dass sie nicht böse ist und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Doch obwohl sie versucht, sich anzupassen, lässt ihr Umfeld das nicht zu. Davy wird dazu genötigt, zum Äußersten zu gehen. Doch ist sie wirklich eine Mörderin? Davy hat mich recht zwiegespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite mochte ich sie ganz gerne, aber sie ist auch furchtbar naiv und selber voller Vorurteile, die sie bis zum Schluss hin auch nicht ablegt. Das hat mich doch etwas verwundert, denn sie ist ja eigentlich das beste Beispiel dafür, dass die Gene nicht automatisch einen schlechten Menschen aus einem machen. Wen ich dagegen sehr mochte ist Sean, Davys Mitschüler und ebenfalls ein HTS-Träger. Sein soziales Umfeld ist nicht so behütet wie Davies und obwohl er um einiges härter wirkt, merkt man, dass er eigentlich ein netter Kerl ist. Sophie Jordan beschäftigt sich in diesem Roman, wie Umstände und Ereignisse, Vorurteile und Verhaltensweisen einen Menschen bis an seine Grenzen und darüber hinaus treiben können. So wird die brave, unbescholtene Musterschülerin wegen einer Diagnose direkt zu einer vermeintlichen Mörderin. Dass sie nie eine Tendenz in diese Richtung gezeigt hat, interessiert die Masse nicht mehr. Erschütternd ist es, wie sehr Hass, Druck und Zwang einen Menschen treffen können. Sie zeigt auf, wie schnell eine Hetze entstehen kann und erinnerte mich mit ihren Szenen an die Judenverfolgung und Deportierung im zweiten Weltkrieg. Sophie Jordans Schreibstil ist sehr eingängig und die Story schreitet auch zügig und ohne Längen voran. Die Autorin hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf und konzertiert ihre Geschichte auf das Wesentliche. Friedericke Walke trägt die Geschichte mit einer schönen Stimme spannend vor und macht so dieses Buch zu einem kurzweiligen Hörvergnügen, dem ich sehr gerne gelauscht habe. Auch wenn es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Lesung handelt, hatte ich nicht den Eindruck, als ob wesentliche Dinge in der Geschichte fehlen würden. Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive und man erfährt aus Davys Sicht, was passiert. Fazit: Infernale hat mir mit seiner ernsten Thematik sehr gefallen, leider war mir Davy oft zu naiv und ihre Vorurteile gegenüber anderen Genträgern haben mich betroffen gemacht. Trotzdem macht dieses Hörbuch wirklich Spaß, denn Friederike Walke hat es geschafft, diesem Roman eine passende, spannende Stimme zu geben. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Liebe und Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Birenbach am 15.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Seit das HTS-Gen entdeckt wurde, wird die ganze USA darauf getestet. Keiner ist vor dem Mördergen sicher. Statistiken zufolge sind seine Träger eher zu Gewalt und sogar einem Mord bereit. Auch Davy bleibt davon nicht verschont. Ihr Leben war bisher perfekt. Sie ist die Tochter eines Bankbesitzers, besucht eine... Seit das HTS-Gen entdeckt wurde, wird die ganze USA darauf getestet. Keiner ist vor dem Mördergen sicher. Statistiken zufolge sind seine Träger eher zu Gewalt und sogar einem Mord bereit. Auch Davy bleibt davon nicht verschont. Ihr Leben war bisher perfekt. Sie ist die Tochter eines Bankbesitzers, besucht eine gute Schule, hat die Zusage für die Juilliard und Zac den Schwarm der Schule, darf sie ihren Freund nennen. Seit ihrer Geburt hat sie eine Gabe. Jedes Instrument lernt sie mit Leichtigkeit, Lieder zu komponieren ist wie atmen und ihre Stimme klingt wie die eines Engels. Jeder beneidet sie, will so sein wie sie. Doch dann ändert sich alles, denn ihr HTS-Test ist positiv. Sie wird der Schule verwiesen, verliert ihre Zusage für die Juilliard und alle ihre Freunde wenden sich von ihr ab nur Zac scheint zu ihr zu stehen. Von da an muss sie eine öffentliche Schule besuchen und wird von den „normalen“ Menschen isoliert, denn eins scheint sicher, HTS-Träger sind gefährlich. Doch Davy ist sich sicher, dass sie nicht dazu gehört, es muss ein Fehler sein. Oder? Dieses Buch ist einfach nur (man entschuldige meinen Ausdruck) krass. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, hab jetzt seit einigen Stunden über ein Wort nachgedacht, dass es besser beschreibt, doch ich finde keins. Selten hat mich ein Buch so sehr bewegt, mitgerissen, schockiert und abgeholt wie dieses. Der Einstieg fiel mir leicht, man wird direkt in die Geschichte geschmissen. Der Schreibstil ist wunderbar mitreisend und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Sophie Jordan beschreibt alles sehr gut, ihre Wortwahl erweckt alles zum Leben und lässt die Geschichte fast zur Realität werden. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab die halbe Nacht durchgelesen, bis es plötzlich zu Ende war. VIEL ZU SCHNELL. Die Geschichte wird aus Davys Sicht und der Ich-Perspektive erzählt. Sie ist eine tolle Protagonistin, der ich gern folgte. Zusammen mit ihr wird man in die Welt des HTS-Gens eingeführt, die man am besten meiden sollte, doch das ist keine Option für Davy, denn sie ist nun ein Teil von dieser. Zu Beginn völlig in ihre Glamourwelt eingeschrieben, wächst sie an ihrem Status und wird zu einem besseren Menschen, auch wenn sie das abstreiten würde. Sie ist toll beschrieben und dargestellt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mir jedes Detail an ihr vorstellen. Ihre Handlungen waren alle nachvollziehbar und ich hab mit ihr mitgefiebert, mitgelitten und wäre an vielen Stellen gerne in das Buch gestiegen um an ihrer Seite zu stehen. Zum Glück hat sie dafür andere Personen gefunden. Auch die Nebencharaktere sind außergewöhnlich gut beschrieben und alle haben ihre eigene Geschichte, die sie zu dem werden ließ was sie sind. Besonders die Reaktion ihrer Familie und ihrer Freunde war wirklich spannend, erschreckend und schockierend zugleich. Manche ihrer ehemaligen Schulkameraden hätte ich am liebsten geschüttelt und ich wäre auch nicht traurig gewesen, wenn sie mit dem Auto gegen einen Baum gefahren wären. (Und das ganz ohne HTS-Gen…) Die Thematik ist nicht wirklich einfach und anfangs hätte ich niemals mit so etwas gerechnet. Die Autorin zeigt auf, was geschieht, wenn Angst und Wut Hand in Hand gehen. Mich hat es an vielen Stellen geschüttelt an anderen ist die Wut in mir so sehr hoch gekocht, dass ich hätte schreien können. Die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten, wurde aber nie zu viel. Der Autorin ist die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Liebe und Freundschaft gelungen, die mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen hat. Gerade in unserer heutigen Zeit, könnte ich mir so gut vorstellen, dass das in Wirklichkeit passiert und ich schneller an Davys Stelle stehen könnte, als mir lieb ist. Wieso sind Menschen so schrecklich? Wieso gibt es so viel Hass? Wieso muss es immer einen Schuldigen geben? Wieso sollen einige Menschen besser sein als andere? Nur ein paar Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe. Antworten gibt die Autorin nicht, wie könnte sie auch, jedoch behandelt sie fast alle Fragen mit einer Sensibilität, die ihresgleichen sucht. Fazit: Auch am Ende dieser Rezension habe ich das Gefühl, nicht die richtigen Worte gefunden zu haben, um dieses wundervolle Buch zu beschreiben. Es ist schwierig, fast unmöglich, es hat mich zerstört und ist dennoch eins der Bücher, die ich sicher immer und immer wieder lesen werde. Ich wünschte mir jeder würde dieses Buch lesen und begreifen, dass es wirklich schlimm für uns ausgehen kann, wenn wir uns von Wut und Angst leiten lassen. Dieses Buch ist eins der besten, die ich je gelesen habe.

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Bewerbung Nr. 2
von Lizza Lewedei aus Halle am 08.09.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

...Ich war von der ersten Seite an total vom Schreibstiel der Autorin gefesselt. Und mit jeder Seite mehr wuchs aber mein Entsetzen darüber wie mit den Menschen der Geschichte umgegangen wird. Ich kann nur sagen,wenn ihr genau wissen wollt was ich meine dann lest dieses Buch. Ich freu mich... ...Ich war von der ersten Seite an total vom Schreibstiel der Autorin gefesselt. Und mit jeder Seite mehr wuchs aber mein Entsetzen darüber wie mit den Menschen der Geschichte umgegangen wird. Ich kann nur sagen,wenn ihr genau wissen wollt was ich meine dann lest dieses Buch. Ich freu mich schon sehr auf den 2. Teil.

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1. Band der Infernale-Dilogie
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 01.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die 17-jährige Davy Hamilton ist eine begnadete Musikerin und ihr Weg scheint vorbestimmt. Tatsächlich wird sie in Kürze die Juilliard School in New York besuchen, denn sie hat es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Die Zukunft sieht wirklich rosig aus, zudem hat sie in Zac einen tollen Jungen an... Die 17-jährige Davy Hamilton ist eine begnadete Musikerin und ihr Weg scheint vorbestimmt. Tatsächlich wird sie in Kürze die Juilliard School in New York besuchen, denn sie hat es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Die Zukunft sieht wirklich rosig aus, zudem hat sie in Zac einen tollen Jungen an ihrer Seite und in Tori eine beste Freundin. Ihre Eltern sind unendlich stolz auf ihre Tochter, gerade im Hinblick darauf, dass Davys älterer Bruder Mitchell nicht ganz so begabt ist, wie seine Schwester. Davys Welt bricht jedoch zusammen, als bei einem Routinetest herauskommt, dass sie das HTS-Gen in sich trägt, das sogenannte Mördergen. Tatsächlich konnte genau dieses Gen in der Vergangenheit bei Mördern und Gewalttätern nachgewiesen werden und Menschen, die Träger dieses Gens sind, müssen unter besonderer Beobachtung gehalten werden. In der Tat ist Davy nicht die einzige in ihrer Familie, die dieses Gen trägt, doch gelang es ihren Eltern vor Jahren, den positiven Gen-Test bei ihrem Bruder zu verheimlichen. Allen ist klar, dass sich Davys Leben von nun an komplett verändern wird. Sie muss nur ein einziges Mal die Beherrschung verlieren und schon wird sie für immer weggesperrt werden. Tatsächlich muss sie die Schule wechseln und von nun an in einer heruntergekommenen Gegend eine Sonderklasse mit ihresgleichen besuchen. Auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab, ja schlimmer noch, fallen ihr in den Rücken und sie kann sich nicht wehren, denn ihr droht die sofortige Wegsperrung, denn sie hat das Mördergen in sich. Ihr Bruder ist bereit, alles aufzugeben und mit ihr zu fliehen, nur weit weg, damit sie ein möglichst normales Leben führen kann, doch Davy bringt es nichts übers Herz, dieses Opfer von ihm zu verlangen. Als sich auch noch ihre Eltern von ihr abwenden, ist Davy plötzlich ganz allein auf der Welt. Zwar lebt sie noch im elterlichen Haus, doch zur Familie gehört sie nicht mehr. Lediglich in Sean, der ebenfalls HTS-Träger ist und in ihrer neuen Klasse, findet sie so etwas wie "Halt" in dieser ihr völlig neuen Welt, doch Sean ist bereits auffällig geworden, er wurde bereits als Gewalttäter gekennzeichnet und eigentlich ist dieser Junge kein Umgang für sie, doch wer könnte ihr sonst helfen, sich in dieser ihr völlig fremden Welt zurechtzufinden? Als wäre das alles noch nicht genug, überschlagen sich die Ereignisse und für Davy tut sich eine neue "Chance" auf ... Der 1. Band der Infernale-Dilogie! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Grundidee des Buches, dass Menschen zukünftig an Hand eines Mördergens eine unfreiwillige Sonderstellung in der Gesellschaft haben und sie unter extrem scharfer Beobachtung stehen und förmlicher ihrer normalen Bürgerrechte beraubt werden. In solch einer Situation findet sich die gutmütige Musikerin Davy wieder, die bisher ein sehr behütetes, glückliches Leben führte und von der man im Leben nicht gedacht hätte, dass ausgerechnet sie das Potential zu einer Mörderin hat. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Davy ist zu Beginn des Buches das typische American-Dreamgirl, doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass in dieser jungen Frau, wenn es die Gegebenheiten erfordern, deutlich mehr steckt, als es auf den ersten Blick erscheint. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich auch die Figur des Sean. Dieser ist auf den ersten Blick ein Bad-Boy, wie er im Buche steht und dennoch, gerade dieser nimmt sich Davys an, als sie an der ihr neuen Situation zu zerbrechen droht und nimmt sie zum Teil unter seine Fittiche. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend gestehen muss, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den nächsten Band der Reihe "Infernale - Rapsodie in Schwarz", der leider noch etwas auf sich warten lässt.

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Genial!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Menschheit im Jahre 2020.... Forscher haben ein spezielles Gen entdeckt , welches entscheidet ob du zum Mörder wirst oder nicht. Davy hat eigentlich ein perfektes Leben, ein Wunderkind und mit Talenten nur so gesegnet. Doch eines Tages bricht ihre Welt zusammen, den sie muss sich einen DNA-Test unterziehen. Er ist Positiv!!! Fazit: Ein... Die Menschheit im Jahre 2020.... Forscher haben ein spezielles Gen entdeckt , welches entscheidet ob du zum Mörder wirst oder nicht. Davy hat eigentlich ein perfektes Leben, ein Wunderkind und mit Talenten nur so gesegnet. Doch eines Tages bricht ihre Welt zusammen, den sie muss sich einen DNA-Test unterziehen. Er ist Positiv!!! Fazit: Ein wirklich toller Roman und mal etwas anderes als Feen und Vampire.

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Ein Pageturner, den man gelesen haben muß! Toll!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 19.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Buchinhalt: Die USA in naher Zukunft: durch einen DNA-Test erfährt Schülerin Davy, dass sie das „Mörder-Gen“ in sich trägt – und wird fortan als potentielle Gewalttäterin interniert. Sie verliert Freunde, Familie, ihre große Liebe, wird zusammen mit anderen Trägern eingesperrt und das tägliche Leben ist ein Spießrutenlauf. Doch Davy ist... Buchinhalt: Die USA in naher Zukunft: durch einen DNA-Test erfährt Schülerin Davy, dass sie das „Mörder-Gen“ in sich trägt – und wird fortan als potentielle Gewalttäterin interniert. Sie verliert Freunde, Familie, ihre große Liebe, wird zusammen mit anderen Trägern eingesperrt und das tägliche Leben ist ein Spießrutenlauf. Doch Davy ist nicht gewalttätig. In ihrer neuen Klasse lernt sie den geheimnisvollen Sean kennen, zusammen mit ihm und anderen Jugendlichen wird Davy schließlich in ein Lager gebracht, in dem sie alle zu Elitekämpfern ausgebildet werden sollen. Dort fängt das Grauen für Davy erst richtig an…. Persönlicher Eindruck: Eine wirklich rasante und super spannende Dystopie mit Stoff zum Nachdenken: in wie weit sind wir Menschen durch unsere Gene beeinflusst und in wie weit durch unseren freien Willen? Die Zukunft, die die Autorin in ihrer neuen Reihe zeichnet, ist mehr als düster: Kinder werden schon in der Schule getestet, wer Träger ist, wird aussortiert. Dabei ist egal, ob man, wie Protagonistin Davy, ein „Wunderkind“ ist oder ein Schulverweigerer – das Gen zu haben, ist ein Brandmal. Und wer sich dem Willen der Obrigkeit nicht fügt, erhält eben ein solches. Davy ist eine starke Persönlichkeit mit großem Identifikationspotential. Man kann sich sofort in sie hinein versetzen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, ich mochte gar nicht aufhören. Der Spannungsbogen erstreckt sich von Beginn bis zum Schluß, ohne jemals nachzulassen – Begriffe wie Stigmatisierung und Gewalt, Verrat und missbrauchtes Vertrauen sind dabei ebenso Themen wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Sean als männliche Hauptfigur ist schwer zu greifen – man weiß nie so richtig, woran man bei ihm ist. Da geht es dem Leser wie Dvy und genau darin liegt die Spannung. Als man denkt, mit der neuen Schule ist der Höhepunkt erreicht und es kann schlimmer nicht kommen, wartet das Buch mit einer neuen Herausforderung auf und es offenbart sich die Dramatik in einem System, das bald mehr „Träger“ in den Reihen der Bevölkerung zu haben scheint, als Menschen ohne das „Mörder-Gen“. Der Schluß ist weitestgehend offen und leitet per Cliffhanger spannend über zum 2. Band, auf den ich jetzt unheimlich Lust hätte – eine absolute Leseempfehlung und Mischung aus Dystopie, Thriller und spannendem Jugendroman.

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Super!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Davys Leben ist perfekt bis sie bei einem DNA-Test herausstellt, dass sie ein Mördergen in sich trägt. Davy kann nicht glauben, dass sie eine Mörderin ist. Doch schnell wenden sich alle Bekannten und Freunde von ihr ab, sogar die Familie!!!! Sie wird zum Außenseiter und kann niemanden trauen….. Ein... Davys Leben ist perfekt bis sie bei einem DNA-Test herausstellt, dass sie ein Mördergen in sich trägt. Davy kann nicht glauben, dass sie eine Mörderin ist. Doch schnell wenden sich alle Bekannten und Freunde von ihr ab, sogar die Familie!!!! Sie wird zum Außenseiter und kann niemanden trauen….. Ein fabelhaftes Jugendbuch. Voller Spannung und Dramatik. Die Autorin dürfte ja einigen Lesern durch ihre „Firelight-Trilogie“ bekannt sein. Ich habe „Infernale“ verschlungen und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.

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Spannend und genial gelesen! (Hörbuch-Rezension)
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 27.04.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Ich habe das Hörbuch gehört und bin total geflasht von Friederike Walkes Art zu lesen! Sie verleiht jeder Figur ihre eigene Stimme, spricht lebendig und haucht der Story sehr viel Leben ein! Die Handlung fesselte mich. Die Idee, dass man aufgrund eines Mörder -Gens verurteilt werden kann, kommt mir... Ich habe das Hörbuch gehört und bin total geflasht von Friederike Walkes Art zu lesen! Sie verleiht jeder Figur ihre eigene Stimme, spricht lebendig und haucht der Story sehr viel Leben ein! Die Handlung fesselte mich. Die Idee, dass man aufgrund eines Mörder -Gens verurteilt werden kann, kommt mir gar nicht mal so abwegig vor. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei. Das Ende hat glücklicherweise keinen fiesen Cliffhanger, aber ich bin dennoch total gespannt auf die Fortsetzung! Hoffentlich wieder als Hörbuch mit Friederike Walke!

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Infernalisches Highlight
von NiWa aus Euratsfeld am 22.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inwiefern bestimmen die Gene unser Leben? Davy ist hochbegabt. Sie ist eine gute Schülerin, musikalisch hochtalentiert und für die Zukunft stehen ihr alle Türen offen. Bis sie auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) positiv getestet wird, denn Davys DNA identifiziert als Mörderin. Diese Dystopie spielt nur wenige Jahre in der... Inwiefern bestimmen die Gene unser Leben? Davy ist hochbegabt. Sie ist eine gute Schülerin, musikalisch hochtalentiert und für die Zukunft stehen ihr alle Türen offen. Bis sie auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) positiv getestet wird, denn Davys DNA identifiziert als Mörderin. Diese Dystopie spielt nur wenige Jahre in der Zukunft, was mir gleich von Vornherein sehr gut gefallen hat. DNA-Tests schleichen sich allmählich in unsere Lebensgestaltung ein. Mittlerweile werden ungeborene Kinder schon auf genetisch bedingte Erkrankungen getestet, um zu entscheiden, ob sie überhaupt leben dürfen. Den Genen wird häufig die Schuld an Fettleibigkeit, Suchterkrankungen oder einer schwachen Konstitution gegeben, da wundert es eigentlich nicht, dass man auch nach einem Mördergen sucht und in Davys Welt konnte dieses Mördergen identifiziert werden. Die Folge ist, dass sich Menschen nach und nach diesem Test unterziehen müssen und wenn das Gen festgestellt wird, werden sie an den Rand der Gesellschaft geschoben. Zu groß ist die Angst, einem potentiellen Mörder gegenüberzustehen, zu gefährlich könnte es sein, mit solch einer Person gemeinsam zur Schule zu gehen, und zu bedrohlich könnte es wirken, wenn das eigene Kind positiv getestet wurde. Davy entspricht dem typischen ?America Girl?, diese perfekten Mädchen, denen einfach alles gelingt. Sie ist unheimlich begabt, schafft alles mit Leichtigkeit, ist die Freundin des Jungen, den einfach jede andere anschmachtet, hat ein gut betuchtes Elternhaus und wächst wohl behütet in ihrer Familie auf. Mit einem Schlag ist es vorbei und Davy wird von der verwöhnten Prinzessin, die alle umschmeicheln, zur potentiellen Mörderin, an der man sich keinesfalls die Finger verbrennen will. Anfangs mochte ich Davy in ihrer Perfektion einfach nicht, obwohl sie im Grunde einen gutmütigen Charakter hat. Vielleicht war es auch nur der Neid auf dieses makellose Mädchen, das einfach alles hat, was man sich wünschen kann. Doch als Davy aufgrund des Testergebnisses die Schuhe ausgezogen wurden, hat sie mir richtig leid getan und sie wurde mir daraufhin immer sympathischer. Besonders gut hat mir die beunruhigende Grundstimmung in dieser Dystopie gefallen. Obwohl sie ohne nennenswerte Actionszenen auskommt, schafft die Autorin die gesellschaftliche Entwicklung so zu transportieren, dass man sie beim Lesen richtig spüren kann. Denn die Luft wird für HTS-Träger immer dünner, sie werden immer weiter aus der Gesellschaft gedrängt und kämpfen dagegen an, was sie erst recht zu Mördern macht. Außerdem ist diese Dystopie sehr realistisch aufgebaut. Vor jedem Kapitel gibt es Dialoge, Zeitungsberichte, o.ä., die über die aktuellen Geschehnisse informieren und wonach man die Konsequenzen am Beispiel von Davy gemeinsam mit ihr erfahren kann. Hinzu kommt dieser wunderbar flüssige Schreibstil der Autorin, den ich als ?weich wie Butter? bezeichne, weil ich so richtig in diesem Buch versunken bin. Ich habe Sophie Jordans ?Infernale? als außergewöhnliche Dystopie empfunden, die vielleicht etwas ruhiger angelegt ist, dadurch aber noch mehr zum Nachdenken anregt und sich meiner Meinung nach durch die realistischen Elemente und beunruhigende Atmosphäre als infernalisches Highlight auszeichnet.

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Ein absolutes Must-Read
von Monika Schulze am 28.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Allein der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Wie wäre es wohl, wenn es wirklich so ein Gen gäbe? Wie würde sich die Gesellschaft entwickeln, damit umgehen? Ich war total gespannt, wie Sophie Jordan diese interessante Idee umsetzen würde. Anfangs erfährt man kurz etwas über das HTS-Gen und lernt... Meine Meinung: Allein der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Wie wäre es wohl, wenn es wirklich so ein Gen gäbe? Wie würde sich die Gesellschaft entwickeln, damit umgehen? Ich war total gespannt, wie Sophie Jordan diese interessante Idee umsetzen würde. Anfangs erfährt man kurz etwas über das HTS-Gen und lernt dann Davy, die Protagonistin kennen. Sie ist eine Art Wunderkind, das sämtliche Instrumente spielen kann, ohne es je gelernt zu haben. Sie ist mit dem beliebtesten Jungen der Schule liiert und hat schon jetzt einen Platz an einem renommierten College. Doch obwohl sie so ein Wunderkind ist, war sie mir trotzdem sehr sympathisch, da sie überhaupt nicht arrogant rüberkam. Sehr schnell wird jedoch bei Davy das HTS-Gen festgestellt und man erfährt als Leserin, wie sich die Welt daraufhin für die junge Frau verändert. Ich fand es toll, wie es der Autorin Sophie Jordan gelungen ist, diesen Stimmungsumschwung in die Geschichte einzubauen. Plötzlich ist die Welt für Davy nicht mehr so rosig und man erfährt, wie ihre Umgebung, ihre Freunde und Familie auf den positiven Test reagieren. Ab da ist die Stimmung im Buch eher düster und bedrückend, was sich jedoch nicht auf meine Lesestimmung auswirkte. Im Gegenteil, ich war total mitgerissen und wollte unbedingt wissen, wie sich die Situation für Davy entwickeln würde. Sophie Jordan gelingt es wirklich sehr gut, die Idee mit dem HTS-Gen authentisch darzustellen. Es gibt eine Behörde, die sich mit dem Gen auseinandersetzt, die Regeln festlegt und bald schon mehr Einfluss hat, als die Regierung selbst. Die Träger werden ausgestoßen, weggesperrt und verlieren all ihre Rechte. Sie werden schlimmer behandelt, als so manches Tier und so beginnt der Teufelskreis, denn die Träger versuchen natürlich, sich gegen diese ungerechte Behandlung zu wehren und werden so zu dem, was die Gesellschaft in ihnen sieht: Mörder. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie sich die Situation entwickelt, aber genau so könnte es auch in Wirklichkeit passieren, was mir den ein oder anderen Schauer über den Rücken jagte. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und um die Entwicklung noch besser zu beschreiben, findet man am Anfang jedes Kapitels Pressemittelungen, Gesprächsmitschriften, Zeugenaussagen oder SMS-Chats, die dem Leser die Entwicklung in der Gesellschaft aufzeigen. Einen schönen Kontrast zur düsteren Stimmung bildet die Liebesgeschichte. Sie ist zwar ziemlich vorhersehbar, aber doch so sanft und entwickelt sich so langsam, dass sie den Leser kurz all die Grausamkeiten vergessen lässt, denen Davy und die anderen Träger ausgesetzt sind. Am Ende überraschte mich die Autorin mit einem runden und durchaus zufriedenstellenden Abschluss, ohne fiesen Cliffhanger. Aber den brauchte es für mich auch gar nicht, denn ich war von der Entwicklung der Geschehnisse und Charaktere so fasziniert, dass ich einfach nicht wollte, dass es endet und dass ich sofort weiterlesen möchte. Zum Glück erscheint im Juli schon die Fortsetzung, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Fazit: Dieses Buch ist eine äußerst realistisch und authentisch dargestellte Dystopie, die mir eine Gänsehaut über den Rücken jagte und doch hat mich die Entwicklung der Geschehnisse und der Charaktere total fasziniert und mitgerissen. Die zarte Liebesgeschichte bildet einen tollen Kontrast zur ansonsten recht düsteren Stimmung und konnte mich trotz Vorhersehbarkeit wirklich überzeugen. Ein absolutes Must-read. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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Pageturner vom Feinsten!
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 15.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Davina Hamilton, von allen Davy genannt, galt schon als Dreijährige als Wunderkind, als sie sich einfach an ein Klavier setzte und losspielte. Mit 17 Jahren hat sie ein großes Ziel vor Augen, denn sie hat die Aufnahme an der Juilliard School bestanden und dort möchte sie sich ganz ihrer... Davina Hamilton, von allen Davy genannt, galt schon als Dreijährige als Wunderkind, als sie sich einfach an ein Klavier setzte und losspielte. Mit 17 Jahren hat sie ein großes Ziel vor Augen, denn sie hat die Aufnahme an der Juilliard School bestanden und dort möchte sie sich ganz ihrer großen Leidenschaft, der Musik, widmen. Als sie während des Unterrichts einen Anruf ihrer Mutter bekommt, die sie bittet dringend nach Hause zu kommen, denkt sie zuerst, dass ihr großer Bruder Mitchell wieder etwas angestellt hat. Doch alles ist anders, zu Hause erwartet sie ihr neuer Betreuer und ein Mann von der Regierung, ihr Gen-Test fiel positiv aus, sie ist Trägerin des HTS-Gens, Homicidal Tendency Syndrome, das Gen, das Mörder bestimmt. Plötzlich ist alles ganz anders und Davy muss ihre Zukunfspläne auf Eis legen, sie wird gezwungen, ihre Schule zu verlassen und eine andere Schule, die HTS-Gen-Träger unterrichtet, zu besuchen. Hier trifft sie auf Sean, der sogar markiert wurde und somit als besonders gefährlich gilt, er macht ihr Angst, aber etwas hat er an sich, was sie beeindruckt. Meine Meinung: Also gleich von Anfang an: dieses Buch hat mich in jeder Hinsicht geflasht, Schreibstil, Charaktere, Plot, alles hat mich gepackt und ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Gleich von Anfang an schafft es Sophie Jordan mich in ihre Geschichte zu ziehen und durch einen flüssigen, leichten Schreibstil zu fesseln. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich habe mich immer wieder selber ertappt, dass ich mir die Frage stellte, was ich an Davys Stelle getan hätte. Die ganze Atmosphäre des Buches ist so realistisch, dass man fast schon denken könnte, hier nicht auf Fiktion sondern auf die Wirklichkeit zu treffen. Es handelt sich also um keine typische Dystopie, eher könnte man sagen, es ist die Entwicklung in eine negative Zukunft. Auch durch die vor den Kapiteln stehenden kurzen Zusammenfassung konnte ich mir eine Meinung bilden, wie die allgemeine Entwicklung gerade ist. Ich musste dabei mehr als einmal Parallelen feststellen, zwischen der Geschichte von Sophie Jordan und unserer eigenen Vergangenheit. Das schaffte auch ganz gut, eine Beklemmung in mir hervorzurufen, da ich mir einfach auch denken kann, wie es nun weiter geht und was da alles passieren könnte. Davy hat mir als Charakter so unglaublich gut gefallen, ich fühlte mich mit ihr verbunden, konnte ihre Gefühle so gut verstehen und ich mochte sie einfach so, wie sie ist. Auch ihre Entwicklung von der behüteten Tochter zu einer eigenständigen Persönlichkeit wurde hervorragend ausgearbeitet. Ich fand es sehr erschreckend, wie sich von jetzt auf gleich alle von Davy abwandten, sogar die Eltern und sie mehr oder weniger alleine da stand. Ich verspürte ihre Sorgen, die sich in Ängste entwickelten, ich spürte ihre Hilflosigkeit, als man ihr etwas antat, was ich hier nicht vorweg nehmen möchte und die daraus resultierende Wandlung der jungen Frau. Auch Sean ist eine tolle Persönlichkeit, wenn er auch im Gegenzug zu Davy zunächst recht blass bleibt, konnte ich mir schon gut vorstellen, welche Entwicklung er nehmen wird. Zu voraussichtlich? Vielleicht, aber mich hat es jetzt gar nicht gestört. Da hier auch einfach das Hauptaugenmerk auf Davy liegt, bleiben alle anderen einfach ein wenig im Hintergrund und trotzdem konnte ich mir ein gutes Bild der Personen machen. Mein Fazit: Ein absolut stimmiges Buch, das durchweg spannend ist, eine beinahe schon beklemmende Atmosphäre schafft und dessen Tempo sich durch das ganze Buch steigern konnte. Ich fühlte mich schon lange nicht mehr mit einer Protagonistin so verbunden, wie mit Davy. Ein erschreckendes Szenario, dass in einer nicht allzu fernen Zukunft spielt und durchaus auch die Realität darstellen konnte. Wenn ich mehr als fünf Sterne vergeben könnte, dann würde es dieses Buch schaffen! Mein absoluten Lesehighlight! Ganz klare, überdeutliche Leseempfehlung!

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Kurz und knapp: Wow!
von Kitty am 12.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Infernale bietet weder eine Gelegenheit zum Durchschnaufen, noch hat man das Bedürfnis das Buch auch nur ein einziges Mal an die Seite zu legen. Sophie Jordan legt ein so hohes Tempo an den Tag, dass ich mich dagegen aber auch gar nicht gewehrt habe. Ohne großes Drumherum wird dem... Infernale bietet weder eine Gelegenheit zum Durchschnaufen, noch hat man das Bedürfnis das Buch auch nur ein einziges Mal an die Seite zu legen. Sophie Jordan legt ein so hohes Tempo an den Tag, dass ich mich dagegen aber auch gar nicht gewehrt habe. Ohne großes Drumherum wird dem Leser sogleich die Protagonistin Davy vorgestellt. Sie ist diejenige, die wir auf 384 Seiten begleiten werden. Ich weiß nicht woran es lag, aber mir war schon auf den ersten Seiten total klar, dass ich mich mit Davy sehr gut anfreunden würde. Dass sie mir ans Herz wächst und das sie genau das erleben wird, was ich niemanden in dieser von Sophie Jordan erschaffenen dystopischen Welt wünsche: Sie wird von ihren "Freunden" nach der schrecklichen HTS Diagnose im Stich gelassen. Gerade in dieser Situation, als für die Protagonistin förmlich alles zusammen gefallen ist, konnte ich sie sehr gut verstehen. Ihre Gedanken, ihre Emotionen, die Achterbahn fuhren, einfach alles. Natürlich ist es von vorne herein klar, dass es so kommen würde, als es allerdings geschah, hatte ich dennoch einen dicken Klos im Hals. »"Du hast keine Rechte mehr. Du bist ein Mensch zweiter Klasse. Das heißt, dass dir alles zustoßen kann, ohne dass ich irgendjemand darum schert." [...] "Jeder kann alles mit dir machen. Es gibt keinen Schutz mehr. Keinen einzigen Ort in diesem Land, an dem du dich noch sicher fühlen kannst."« Zitat aus: "Infernale" Die Hintergrundgeschichte ist sehr spannend und fesselnd zu Papier gebracht worden. Sie wird in zwei Teile erzählt: Teil Eins berichtet vom Leben der Prota vor der Diagnose und auch noch eine Weile mit der Erkrankung und im zweiten Teil, geht es darum, was nach einem "Ereignis" mit den HTS-Infizierten geschieht. Wegen Spoilergefahr kann und werde ich da jetzt aber nicht näher drauf eingehen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, als ich erst einmal damit begonnen hatte, in die äußerst erschreckend dargestellte Welt einzutauchen. In Infernale handelt es sich um die "Mörder-Gen-Träger", die ausgegrenzt, anders, nämlich schlechter, behandelt werden, die beizeiten sogar gebrandmarkt werden, damit wirklich jeder mit Steinen auf sie werfen und sie bespuken kann. Sie haben keinerlei Rechte, sondern lediglich Pflichten, denen sie sich beugen müssen, ansonsten werden sie hart bestraft. Ich empfand die Geschichte als sehr gut durchdacht, sehr gut umgesetzt und einfach fantastisch erzählt. Die Settings hatte ich vor Augen, mit allen Figuren konnte ich etwas anfangen. Wenngleich ich aber natürlich die Antagonisten eher nicht in mein Herz geschlossen habe. Es gibt nur zwei winzige Kleinigkeiten, die ich als störend empfunden habe und zwar handelt es sich hier erstmal um Wiederholungen: Davy prickelt es nämlich ziemlich häufig. Wenn sie mit ihrem Freund zusammen ist, wenn sie sich beobachtet fühlt und noch in einigen anderen Situationen. Und zum anderen sagt sie ständig von sich selbst, dass sie anders ist als die anderen HTS-Träger, was sie in meinen Augen an einigen Stellen deswegen als ziemlich überheblich und arrogant hat wirken lassen. Dies schadet der eigentlichen Qualität der Geschichte allerdings überhaupt nicht. Das Ende macht neugierig auf Band zwei, welcher von mir gleich am ET gekauft und verschlungen werden wird. Fazit: Infernale hat mir richtig gut gefallen. Es lies sich sehr zügig lesen und zeugte von einer enormen Spannung, sowie von einem sehr hohen Tempo. Figuren und Umgebungen konnte ich mir alle sehr gut vorstellen und der Plot ist einfach grandios durchdacht und umgesetzt. Für mich eine klar Leseempfehlung.

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Bestimmen unsere Gene unser Leben?
von mithrandir am 21.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Davy gilt als Wunderkind. Die Welt der Musik ist ihr Zuhause und sie hat große Pläne für die Zukunft, die sie sich gemeinsam mit ihrem Freund Zac vorstellt. Das alles rückt jedoch schnell in den Hintergrund, als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet... Davy gilt als Wunderkind. Die Welt der Musik ist ihr Zuhause und sie hat große Pläne für die Zukunft, die sie sich gemeinsam mit ihrem Freund Zac vorstellt. Das alles rückt jedoch schnell in den Hintergrund, als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird. Ab sofort muss sie ihre Eliteschule verlassen und zur staatlichen gehen. Doch nicht etwa gemeinsam mit den anderen Kindern, sondern weggesperrt in eine Art Käfig, zusammen mit den anderen Genträgern. Eine harte Zeit beginnt für Davy, in der ihre Welt auf den Kopf gestellt wird. Wird sie ihr neues, gefahrvolles Leben genau zu dem werden lassen, was sie angeblich ist? Eine Mörderin? Meine Meinung: Nachdem mir die Firelight-Trilogie der Autorin so gut gefallen hatte, wollte ich mich auch an ihrem neuesten Buch versuchen. Der Auftakt der Dilogie liest sich ungeheuer flüssig und locker und ein kurzes Hineinlesen artete schnell zu einem längeren Lesehappening aus. Der Roman ist aus Davys Sicht geschrieben, die immer wieder kurz durch Regierungsstatements oder kurze Szenarios anderer Charaktere unterbrochen wird. Letzteres erhöht nach meinem Gefühl eindeutig das Tempo und die Spannung der Geschichte. Davy ist ein sympathisches Mädchen, das bislang sehr behütet gelebt hat. Ihre Begabung und das Erbe ihrer Eltern haben ihr schon viele Wege geebnet. Dies hat Davy nie wirklich hinterfragt und stets als selbstverständlich angesehen. Auch angesichts ihres DNA-Tests fällt es ihr immer noch schwer, aus ihrem Schubladendenken herauszukommen. Sie hält alles für einen Fehler, der natürlich nur ihr passiert ist. Erst langsam begreift sie, das es auch anderen so ergeht, die gegen ihre Vorverurteilung zu kämpfen haben. Zudem fällt es ihr - ebenso wie mir - schwer zu glauben, wie schnell sich ihre Familie und ihre Freunde um sie herum als menschliche Enttäuschungen herausstellen. Ich verstehe, dass die meisten Angst haben und auch deswegen mit Ablehnung reagieren und auch die Indoktrinationen des Staates verfehlen ihre Wirkung nicht. Dennoch ist es schwer zu glauben, dass Liebe und Freundschaft sich so schnell in etwas anderes verwandeln können und diese Menschen sich ein eigenes Armutszeugnis ausstellen, da sie aufgrund eines Testergebnisses ihr eigenes, jahrelanges Urteilsvermögen hinsichtlich eines anderen Menschen in Frage stellen. Auch die anderen Charaktere sind von der Autorin gut dargestellt. Einer meiner Lieblinge hier ist der Nerd Gil, der Davy tapfer zur Seite steht, obwohl er selbst mehr Opfer als Held ist. Interessant ist sicherlich auch ihr neuer Mitschüler Sean, der seine ganz eigene Art hat, mit seinem Testergebnis umzugehen. Nach außen hin tough, lässt er jedoch kaum hinter seine Fassade gucken und bleibt dabei stets ein wenig geheimnisvoll und mysteriös. Eine interessante Mischung. Frei nach dem Motto, glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast, führt das ablehnende und aggressive Verhalten - welch Hohn - der Nichtgenträger sicherlich größtenteils dazu, dass die entwürdigend behandelten HTS-Träger zu dem werden, was sie angeblich sind: Straftäter bzw. schlimmstenfalls Mörder. Wie lange kann man so eine Behandlung ertragen und wie stark muss man dafür sein? Die Autorin regt mit ihrem Buch gekonnt zum Denken an. Fazit: "Infernale" ist ein spannender und mitreißender Jugendroman aus der Feder von Sophie Jordan, der mit seinem dystopischen Charakter nicht an Action spart. Hier geht es um die Frage, ob unsere Gene unser Leben bestimmen, um Vorurteile und Vertrauen. Lange hat die Geschichte noch in mir nachgeklungen und zum Nachdenken angeregt und ich bin begierig darauf, die Fortsetzung in meinen Händen zu halten.

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Gerechtfertigter Hype
von Büchersüchtig am 17.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

DIE GESCHICHTE... Wie alle Amerikaner muss sich auch die 17-jährige Davy einem DNA-Test unterziehen, der die Testpersonen auf das "Mördergen" HTS testet. Als Davys Test positiv ausfällt, zerplatzen all ihre Träume. Ihr Freund Zac und ihre beste Freundin Tori wenden sich von ihr ab, ihre Eltern meiden sie, nur ihr... DIE GESCHICHTE... Wie alle Amerikaner muss sich auch die 17-jährige Davy einem DNA-Test unterziehen, der die Testpersonen auf das "Mördergen" HTS testet. Als Davys Test positiv ausfällt, zerplatzen all ihre Träume. Ihr Freund Zac und ihre beste Freundin Tori wenden sich von ihr ab, ihre Eltern meiden sie, nur ihr Bruder Mitchell hält zu ihr. Als das friedliebende Mädchen die Schule wechseln muss und mit anderen Trägern zusammen Unterricht hat, findet sie sich schnell auf dem Boden der Tatsachen wieder, denn Davy wird wie eine Verbrecherin behandelt und dabei kann die talentierte Musikerin nicht einmal einer Fliege etwas zuleide tun. Doch wie kann sich Davy aus dieser schier ausweglosen Situation befreien? Und was wird die Zukunft für die HTS-Trägerin bereithalten? MEINE MEINUNG: Nach der Firelight-Trilogie wollte ich unbedingt das neueste Werk von Sophie Jordan lesen. "Infernale" heißt der Auftakt der gleichnamigen Dilogie und hat bereits vor seinem Erscheinungstermin viele Leser und Blogger zu Begeisterungsstürmen hingerissen - und ich darf mich in die Riege der Infernale-Fans einreihen. "Infernale" gliedert sich in 2 Teile, beginnt am 15. März 2021 mit einer Pressemitteilung und dauert schätzungsweise mehrere Wochen. Der Handlungsschauplatz wurde in die USA verlegt. Im Jahr 2021 werden in Amerika die Bewohner auf das HTS-Gen getestet. HTS steht für Homicidial Tendency Syndrom und Träger dieses Gens neigen zur Gewalttätigkeit und sind meist Verbrecher. Personen mit dem "Mördergen" werden von ihren Mitmenschen und den Behörden als Menschen 2. Klasse angesehen und müssen furchtbare Sachen über sich ergehen lassen. Durch die Ausweglosigkeit wirkt die Atmosphäre manchmal düster und bedrückend. Die 17-jährige Davina "Davy" Hamilton stammt aus einem wohlhabenden und behüteten Elternhaus, lebt mit ihrer Familie in Texas und hat eine glänzende Zukunft vor sich. Denn als musikalisches Wunderkind (sie spielte bereits mit 3 Jahren Klavier, beherrscht mehrere Musikinstrumente und singt wundervoll) wurde ihr bereits ein Platz an der renommierten Juilliard School in New York zugesagt und auch sonst zählt zu den beliebten Kids an ihrer Privatschule. Doch als der HTS-Test positiv ausfällt, ist ihr bisheriges Leben vorbei, denn als Trägerin des "Mördergens" wird sie als potentiell gefährlich eingestuft. Davy muss die Schule wechseln und in einem abgesicherten Teil namens "Käfig" den Unterricht weiterführen, ihre glanzvolle Zukunft an der Juilliard ist vorbei, ihre Familie und Freunde wenden sich von ihr ab und plötzlich ist das ehemals beliebte Mädchen auf sich allein gestellt. Es ist furchtbar, mit anzusehen, wie sich Davys Leben ändert und sie wegen eines Gen-Tests plötzlich als Gefahr angesehen wird und alles aufgeben muss, was ihr wichtig war. Dennoch wächst die sympathische, facettenreiche Protagonistin daran, denn aus dem leicht naiven Mädchen wird eine starke junge Frau, die sich gegen allerlei Gefahren behaupten muss und der beunruhigende Dinge widerfahren. Ich konnte mich in Davy vollkommen hineinversetzen und habe mit ihr mitgefiebert und gelitten. An der staatlichen Keller High School lernt sie andere Träger kennen. Da wären zunächst der HTS-infizierte Computernerd Gil(bert) Ruiz, der Davy von Anfang an nett behandelt und ihr nicht das Gefühl gibt, eine Verbrecherin zu sein. Auch Sean O'Rourke nimmt eine große Rolle ein, denn Davy ist von dem rebellischen und furchtlosen Gen-Träger fasziniert bzw. von der Tatsache, dass der attraktive Junge seine Infizierung mittels einer Tätowierung am Hals zur Schau stellt. Allerdings ist es sehr schwer, Sean einzuschätzen, da er niemanden an sich heranlässt. Die Nebencharaktere wurden trotz ihrer Vielzahl reizvoll gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein. Sophie Jordan hat in "Infernale" damit beschäftigt, ob/wie Gene bzw. DNS unser Leben bzw. Schicksal beeinflussen können und ich muss sagen, dass ich den Gedanken daran echt erschreckend finde und die Romanidee zum Nachdenken anregt. Ich-Erzählerin Davy schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrer Sicht und gewährt uns auf der Suche nach ihrer eigenen Identität einen tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Zwischen den Kapiteln finden sich diverse Nachrichten, SMS-Chats, Aufzeichnungen und Interviews von Behörden, die zur Handlung passen. Der Dilogie-Auftakt wartet mit einer Zukunftsvision auf, die hoffentlich niemals wahr wird und birgt eine gelungene Mischung aus Science Fiction, Action und ein wenig Romantik. "Infernale" lässt einen angesichts der ungeahnten Wendungen, Turbulenzen und Überraschungen so schnell nicht mehr los. Auch wenn die Story ein paar ausgeschmückte Schilderungen enthält, so haben mich diese hier erstaunlicherweise gar nicht gestört und bremsen auch nicht den Lesefluss. Die rasante Geschichte endet mit einem Cliffhanger und lässt ein paar Fragen offen, die Lust auf die Fortsetzung "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" machen. Dank der ausdrucksstarken Schreibweise, von Sophie Jordan, der jugendlichen Sprache sowie lebendiger Beschreibungen verfliegt die Zeit beim Lesen der 384 Seiten rasend schnell, die mich berührt und auf eine unglaubliche Reise mitgenommen haben. FAZIT: Wer gern interessante Romane mit Action & Romantik sowie einer grandiosen Romanidee liest, wird "Infernale" sicherlich lieben, denn der Auftakt der gleichnamigen Dilogie bietet jugendlichen & junggebliebenen Lesern einen spannungsreichen Plot inklusive vieler Irrwegen, eine sympathische Hauptperson sowie einen mitreißenden Schreibstil. Da mich die Geschichte an die Seiten gefesselt hat und sicherlich noch lange nachwirken wird, vergebe ich hiermit liebend gern 5 STERNE.

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absolut empfehlenswert!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich beginne meine Rezension mit den ersten Sätzen aus der Danksagung. "Wann immer man den Fernseher einschaltet, erwarten einen Nachrichten von fürchterlichen Straftaten. Immer wieder führen solche Taten zu einer Frage. Wieso? Wie kommt es zur Gewalt? Wieso verüben Menschen so schreckliche Verbrechen? Kann man sie verhindern?" Ein Buch, in... Ich beginne meine Rezension mit den ersten Sätzen aus der Danksagung. "Wann immer man den Fernseher einschaltet, erwarten einen Nachrichten von fürchterlichen Straftaten. Immer wieder führen solche Taten zu einer Frage. Wieso? Wie kommt es zur Gewalt? Wieso verüben Menschen so schreckliche Verbrechen? Kann man sie verhindern?" Ein Buch, in dem Gewalt eine große Rolle spielt, doch wieso kommt es nun zur Gewalt? In diesem Buch wird dies mit einem Gen erklärt, dem Mördergen. Ein HTS-Träger ist ein potentieller Gewalttätiger, solange unauffällig und ruhig, bis das Gen "aktiviert" wird. Vorverurteilt und abgestempelt werden alle HTS-Träger von den anderen Menschen ausgeschlossen. Nach einem positiven Testergebnis bleibt keinem mehr eine wirkliche Chance auf ein "normales" Leben. Doch ist jeder wirklich ein Mörder oder ein Gewaltverbrecher, nur weil er dieses Gen hat?! Laut Regierung ja!!! Deswegen wollen sie sich eine Truppe "züchten", die aggressiv und skrupelos erscheint, sich jedoch kontrollieren lässt. "Lange vor Kriminalsendungen im Fernsehen und DNA-Entschlüsselung haben Philosophen sich gefragt, was das Verhalten der Menschen beeinflusst. Plato glaubte, dass menschliches Verhalten angeboren ist. Aristoteles war anderer Ansicht, er spekulierte, dass die Menschen als "unbeschriebene Tafeln" auf die Welt kommen und das Umfeld beeinflusst, welchen Weg sie einschlagen." Ein schwieriges Thema wurde hier aufgegriffen, jedoch ist Gewalt immer wieder aktuell. Verpackt in eine spannende und sehr empfehlenswerte Geschichte. Zwar gibt es in dem Buch nur 2 Sorten Mensch, entweder ist man Gen-frei und zählt zu den Guten oder man hat das Gen und ist einer der Bösen. Ich muss sagen, ich mag die Hauptpersonen, auch wenn sie zu den Bösen gehören, mit Davy, Sean, Gil, ... hat die Autorin 3 starke Charaktere geschaffen. Vorverurteilt und ausgegrenzt als Genträger... doch sind sie wirklich das, für was die Regierung sie hält? Die Geschichte ist so spannend geschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen will! Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil! Ein starker, spannender, erster Teil einer für mich jetzt schon gelungenen Reihe! Als Fazit dieses Buches nehme ich auch einen Teil der Danksagung: " Wir können größer sein, als Schubladen, in die man uns steckt. Wir können über das hinaus wachsen, was andere hinter unserem Rücken flüstern oder uns ins Gesicht sagen. Es gibt einen freien Willen. Wir müssen uns dazu entscheiden, das Beste aus uns herauszuholen - und andere dabei unterstützen."

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Könnte mein Jahreshighlight werden
von einer Kundin/einem Kunden aus Steinhagen am 12.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Als ich das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt habe, wusste ich das ich es haben muss. Das Thema DNA finde ich unheimlich spannend. Daher habe ich so sehr gefreut, als es unerwartet bei mir einzogen durfte. Gelesen habe ich es innerhalb von zwei Tagen, obwohl ich kaum Zeit... Meine Meinung: Als ich das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt habe, wusste ich das ich es haben muss. Das Thema DNA finde ich unheimlich spannend. Daher habe ich so sehr gefreut, als es unerwartet bei mir einzogen durfte. Gelesen habe ich es innerhalb von zwei Tagen, obwohl ich kaum Zeit habe, aber ich war so in der Geschichte gefangen. Das Buch startet ziemlich ruhig. Man lernt Davy erst einmal kennen. Sie führt ein relativ normales leben. Sie ist sehr begabt, spielt viele Instrumente, hat Freunde, einen Freund und Träume. Der DNA Test bringt allerdings alles durcheinander und stellt sie auf eine harte Probe. Als Davy von dem Ergebnis erfährt, reagiert sie absolut nachvollziehbar. Sie hat Angst und Hoffnung, was sehr authentisch auf mich wirkte. Generell war sie eine tolle Protagonistin. Ich mochte sie von Anfang an unheimlich gerne, weil sie einfach sehr natürlich war. Von Sean und Zac wusste ich die ganze über nicht was Die Spannung in dem Buch ist wirklich super! Das Buch war ein wahrer Pagetuner. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Immer wieder passierten unerwartete Dinge und ich musste einfach wissen, was mit Davy passiert und ob etwas daran ist, dass sie das Gen hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen. Er ist unheimlich flüssig zu lesen und hat mich ab der ersten Seite gepackt. Am meisten an dem Buch hat mich allerdings die Idee hinter der Geschichte gefallen und die Atmosphäre die das Buch hatte. Nach jedem Kapitel gab es entweder einen SMS Verlauf, einen Brief, ein Interview oder ähnliches. Das waren die Passagen die mich am meisten schockiert haben. Wie die Gesellschaft reagiert und handelt war einfach heftig und leider gar nicht so unrealisitisch. Mich hat das ganze total geschockt und nachdenklich gemacht, vor allem weil es eher zwischen den Zeilen stand. Das Ende des Buches ist wirklich gemein, sodass ich gerne JETZT Juli hätte. Denn dort erscheint der zweite Teil. Fazit: Sophie Jordan hat mit „Infernale“ ein Buch erschaffen, das sehr gute Chancen hat ein Jahreshighlight zu werden. Das Buch ist so genial, einfach weil es nicht das ist, was auf dem ersten Blick denkt. Es ist ein Jugendbuch mit Tiefgang der mich zu 100% überzeugt! Eine ganz klare Leseempfehlung!

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Einfach erschreckend
von Sine liebt Bücher am 12.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Fazit: Ein wundervoller erschreckender Anfang einer Reihe. Ich musste einfach weiterlesen, um zu wissen, was mit Davy passiert. Das macht es unglaublich spannend. Davy mochte ich auch sehr gerne, da sie genau der Typ wäre, der ich wohl in dieser Situation auch wäre. Bewertung: Die Story ist schon krass. Sowas ähnliches gab... Fazit: Ein wundervoller erschreckender Anfang einer Reihe. Ich musste einfach weiterlesen, um zu wissen, was mit Davy passiert. Das macht es unglaublich spannend. Davy mochte ich auch sehr gerne, da sie genau der Typ wäre, der ich wohl in dieser Situation auch wäre. Bewertung: Die Story ist schon krass. Sowas ähnliches gab es früher ja auch schon bei uns. Und wenn man aber kein Mörder ist und nicht zu Gewalttätigkeit neigt, dann spätestens nach diesem Test. Denn du musst dich ja schon durchschlagen und wenn die "normalen" dich dann anders behandeln, ist das schon heftig. Das Buch lässt mich immer wieder fassungslos zurück. Vor den Kapiteln gibt es immer kleine Schnipsel, die sehr unterschiedlich sind. Dabei sind auch Gespräche aus der Regierung, die einfach erschreckend sind, vieles ist das einfach. Davy ist ein Mädel, welches eine überdurchschnittliche Begabung für Musik hat. Sie hat ein schönes Leben, einen heißen Freund und wurde auf der Julliard angenommen und dann kommt der Test, der einfach alles verändert. Das reißt ihr den Boden unter den Füßen weg und ist echt hart. Ich kann mit Davy prima mitfühlen. Es ist einfach heftig, wie Menschen über einen denken auf Grund eines Tests. Selbst die engsten Leute denken anders über Davy und das ist das erschreckende. Sie haben Angst. Einfach unheimlich schrecklich. Und dann ist da noch Sean, er wirkt wie ein Bad Boy und ein richtig schlimmer Typ. Ob er das ist, das findet man schon noch heraus. Aber genau wie Davy fühle ich mich zu ihm hingezogen. Das Ende von Band I lässt mich vermuten, wie es in Band II weitergeht und ich frage mich, ob es dann genauso spannend weitergeht.

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Infernale von Sophie Jordan
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 12.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Erster Satz: "Ich habe schon immer gewusst, dass ich anders bin." Meine Meinung zum Buch: Das Konzept mit dem Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) hat mich fasziniert und mein Interesse geweckt. Der Plot hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, sodass mich diese Story komplett umgehauen hat. Infernale hat... Erster Satz: "Ich habe schon immer gewusst, dass ich anders bin." Meine Meinung zum Buch: Das Konzept mit dem Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) hat mich fasziniert und mein Interesse geweckt. Der Plot hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, sodass mich diese Story komplett umgehauen hat. Infernale hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht ... Liebe, Action, Spannung und unglaublich liebenswerte Protagonisten. Jugendbücher geben, wie ich finde, kaum Stoff zum Nachdenken. Man liest sie, denkt sich hin und wieder seinen Teil und gut ist. Aber Infernale verbirgt soviel mehr als zu Beginn angenommen. Die Story ist extrem spannend und mitreißend. Als Leser erhält man Blickwinkel in die verschiedenen Parteien und kann sich dementsprechend sehr gut in die Szenen hineinversetzen. Egal ob als Elternteil, Freunde oder als Davy selbst. Aufgeteilt ist die Story in zwei Teile (Träger & Mount Haven). Beide Teile sind auf ihre ganz spezielle Art interessant und informativ. Gerade in Teil 1 erfährt man sehr viel über das Leben von Davy, über ihre Vorurteile anderen Trägern gegenüber oder aber wie sie selbst mit der Situation als neue Trägerin des Gens umgeht. Aber auch der zweite Teil - Mount Haven - hat mir richtig gut gefallen. Ich war schockiert und mit meinen Nerven am Ende. Die Gesellschaft, in der Davy aufwächst, wurde sehr real und authentisch dargestellt. Mann kann sehr gut nachvollziehen, warum Menschen Angst vor Trägern wie Davy haben. Man wird als Träger sofort abgeschrieben, hat kaum Möglichkeiten auf Bildung oder ein soziales Leben. Was es für die Träger natürlich nicht einfacher macht. Es ist einfach grausam, was dieses System den Menschen antut. Beide Hauptprotagonisten mochte ich von Beginn an sehr gerne. Davy führt vor der Diagnose ein perfektes Leben. Sie ist talentiert, hat einen Freund der sie liebt und jede Menge Freunde. Bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, dass sie eine Trägerin ist. Schlagartig ändert sich alles. Ihre Freunde meiden sie, ihr Freund verlässt sie und ihre Eltern kommen mit der neuen Situation überhaupt nicht zurecht. Halt findet sie in der schweren Zeit bei Sean. Mit Sean hat die Autorin einen geheimnisvollen und sehr attraktiven Protagonisten erschaffen. Man erfährt leider nicht sehr viel über ihn, außer, dass er seinen Freunden gegenüber sehr loyal ist und für sie einsteht. Mein Interesse, mehr über Sean zu erfahren, wurde definitiv geweckt. Ich wollte das Buch zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen und bin gespannt was mich im 2. Band erwartet. Fazit: Mit "Infernale" hat die Autorin ein unterhaltsames, spannendes und interessantes Werk erschaffen. Ein Jugendbuch das zum Nachdenken anregt und anders ist als zu Beginn angenommen. Klare Leseempfehlung! Das Buch erhält von mir 5 von 5 Federn!

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