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Infernale / Infernale Bd. 1

(30)
Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Firelight-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität.
Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. Niemand sagte: Das geht nicht. Niemand sagte: Mörderin.
Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet - eine Mörderin?
Sophie Jordan spinnt aus der Frage, wie stark Gene unseren freien Willen beeinflussen, eine actionreiche Jugendbuch-Reihe über den Versuch, sich seiner Vorherbestimmung zu entziehen.
Portrait
Sophie Jordan wuchs im Hügelland von Texas auf, das sie schon früh zu Geschichten über Drachen, Kämpfer und Prinzessinnen inspirierte. Neben Literatur für Jugendliche verfasst die ehemalige High School-Lehrerin auch historische Romane. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt sie ihre Zeit gerne mit der Aufnahme von zuviel Koffein (am liebsten in Form von Latte macchiato und Cherry Cola) und bespricht Handlungsstränge mit jedem, der zuhört ihre Kinder eingeschlossen.
Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Houston.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Serie Infernale 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7855-8167-4
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 227/161/40 mm
Gewicht 679
Originaltitel Uninvited
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 7.511
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wow....“

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Ich bin gerade mit dem Buch fertig geworden und bin absolut sprachlos. Eine neue Idee, die super spannend umgesetzt wurde! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein MUSS für alle Fans der Jugendfantasy Ich bin gerade mit dem Buch fertig geworden und bin absolut sprachlos. Eine neue Idee, die super spannend umgesetzt wurde! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein MUSS für alle Fans der Jugendfantasy

„Spannende Geschichte mit ernstem Hintergrund. Ein sehr gelungenes Jugendbuch! “

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Wir befinden uns in den USA/Texas im Jahr 2021. Wissenschaftler stellen die Verbindung zu einem Gen namens HTS und extrem brutalen und skrupellosem Verhalten her. Kurz gesagt: Die Träger dieses Gens stellen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach einem obligatorischen Gentest wird nun unsere Hauptfigut, die hochbegabte Wir befinden uns in den USA/Texas im Jahr 2021. Wissenschaftler stellen die Verbindung zu einem Gen namens HTS und extrem brutalen und skrupellosem Verhalten her. Kurz gesagt: Die Träger dieses Gens stellen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach einem obligatorischen Gentest wird nun unsere Hauptfigut, die hochbegabte und absolut integere Bankierstochter Davy positiv auf das Gen getestet und es beginnt eine Odyssee voller schrecklicher Veränderungen in ihrem Leben. Obwohl sie selbst sich unverändert wahnimmt, wird sie von ihrer Umwelt plötzlich geächtet und ein scheinbar aussichtloser Kampf gegen die Vorurteile der Gesellschaft beginnt. Dieses Buch enthält von allem etwas: Spannung und große Gefühle abgerundet von einer tollen, fiktiven Geschichte! Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

„Finsterer Blick in die Zukunft“

Alexandra Pärschke, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das HTS-Gen - das Mördergen - getestet. Sofort bricht ihre heile Welt in sich zusammen. War sie vorher noch das beliebte Mädchen mit überdurchschnittlichem Talent, wird sie nun von allen mit Furcht betrachtet und fliegt sogar von der Schule. Eingepfercht wie Tiere, muss sie von nun an mit anderen Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das HTS-Gen - das Mördergen - getestet. Sofort bricht ihre heile Welt in sich zusammen. War sie vorher noch das beliebte Mädchen mit überdurchschnittlichem Talent, wird sie nun von allen mit Furcht betrachtet und fliegt sogar von der Schule. Eingepfercht wie Tiere, muss sie von nun an mit anderen Trägern ihren Abschluss machen und auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab und hintergehen sie. Davy muss erkennen, dass man sie von nun an nur auf ihr Gen reduziert. Ein Kampf ums überleben beginnt.

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die futuristische Welt voller Kriminalität wird plausibel dargestellt und man kann sogar nachvollziehen, weshalb die Regierung die Gen-Tests vollziehen lässt. Nachdem bei Davy das Gen festgestellt wird, verliert sie mit einem Schlag alle ihre Rechte. Sofort versetzt man sich in sie hinein und fühlt die Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren. Obwohl man an einigen Stellen nicht ganz verstehen kann, wieso Davy so reagiert, wie sie reagiert und nicht mehr Protest verlauten lässt, fiebert man durchgehend mit der Protagonistin mit und fühlt sich selbst ein ums andere Mal genauso hilflos wie die Figuren im Buch.
Sophie Jordan versteht es eine düstere Zukunft zu zeichnen, die gar nicht mal so unwahrscheinlich scheint. Auch die Nebenfiguren haben mich überzeugt und man bekommt gut dargestellt, wie schnell Menschen andere Menschen auf Oberflächlichkeiten reduzieren und als Menge gefährlich werden können, sodass man zum nachdenken angeregt wird. Gerde auch im Bezug auf die aktuellen politischen Ereignisse ein gelungener Ansatz.

Das Buch ließ für mich keine Wünsche offen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

„Leben mit dem Mördergen“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die sechzehnjährige Davy Hamilton führt einfach ein perfektes Leben: Sie ist hübsch, überdurchschnittlich musikalisch, intelligent, überaus beliebt an ihrer teuren Privatschule und hat einen gut aussehenden, sportlichen Freund, Zac, der sehr verliebt in sie ist.Davy ist in der Abschlussklasse der Highschool und hat schon eine Zusage Die sechzehnjährige Davy Hamilton führt einfach ein perfektes Leben: Sie ist hübsch, überdurchschnittlich musikalisch, intelligent, überaus beliebt an ihrer teuren Privatschule und hat einen gut aussehenden, sportlichen Freund, Zac, der sehr verliebt in sie ist.Davy ist in der Abschlussklasse der Highschool und hat schon eine Zusage für ein Elite-College, als sie Post wegen ihres abgegebenen DNA-Tests, den sie zu ihrer College-Zulassung benötigte, erhält. Dieser verhängnisvolle Brief teilt ihr und ihrer Familie mit, dass sie das HTS-Gen besitzt, das auch als Mördergen bezeichnet wird, und ab sofort unter strenger Beobachtung steht. Ihre heile Welt bricht für Davy zusammen, denn das positive Ergebnis hat zur Folge, dass sie die Schule wechseln muss, alle Freunde sich von ihr abwenden, Zac sich zu einem berechnenden Idioten entwickelt und ihre Familie sich vorsichtig und abweisend ihr gegenüber verhält, denn es könnte ja sein, dass Davy zu einer Mörderin wird und keiner das Opfer sein will. Davy muss mit ihrer neuen, schrecklichen Situation fertig werden, was ihr sehr schwer fällt, doch auf ihrer neuen Schule und in ihrer Klasse trifft sie auf Jugendliche, denen es ähnlich ergeht und besonders von einem Jungen bekommt sie allzeit Hilfe. Ein neues, hartes Leben beginnt....
Sooooo spannend und mitreißend geschrieben, dass man kaum noch aufhören kann!

„Ist nicht jeder von uns zu einem Mord fähig?“

Mareike Kollenbrandt

Davy ist Trägerin des HTS- Gens. Das bedeutet, dass sie als potentielle Mörderin eingestuft wird. Das bedeutet aber auch, dass ihr wundervolles Leben in der Beliebtenriege der Schule und ihre glorreichen Zukunftspläne jäh enden. Ihre Beziehung geht in die Brüche , ihre Freunde verrraten sie und ihre Eltern gehen auf Distanz zu ihr. Davy ist Trägerin des HTS- Gens. Das bedeutet, dass sie als potentielle Mörderin eingestuft wird. Das bedeutet aber auch, dass ihr wundervolles Leben in der Beliebtenriege der Schule und ihre glorreichen Zukunftspläne jäh enden. Ihre Beziehung geht in die Brüche , ihre Freunde verrraten sie und ihre Eltern gehen auf Distanz zu ihr. Nur ihren außergewöhnlichen Talenten ist es zu verdanken, dass sie nicht in ein Internierungslager kommt , sonder in ein Trainingscamp, um auf Aufträge der Regierung vorbereitet zu werden. Aber kann Davy so eine Ausbilung überhaupt überstehen?

Kerstin Neukirch, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein Buch das mich absolut begeistert hat! Man kann allerdings nur hoffen, dass unsere Wissenschaft nie soweit kommt. Unglaubliche Idee und ein sehr guter Schreibstil. Ein Buch das mich absolut begeistert hat! Man kann allerdings nur hoffen, dass unsere Wissenschaft nie soweit kommt. Unglaubliche Idee und ein sehr guter Schreibstil.

Lana Rothenstein, Thalia-Buchhandlung Ibbenbüren

Wir begleiten Allie, die das Mördergen HTS in sich trägt und dadurch einfach alles verliert. Sie muss lernen sich neu einzugliedern und dabei ums Überleben kämpfen. Einfach super! Wir begleiten Allie, die das Mördergen HTS in sich trägt und dadurch einfach alles verliert. Sie muss lernen sich neu einzugliedern und dabei ums Überleben kämpfen. Einfach super!

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Dessau

Davy ist eine beliebte, gute Schülerin bis das Ergebnis ihres DNA-Tests kommt. Der Schock: sie hat das HTS-Gen, das Mörder-Gen. Wunderschön, traurig, aber zugleich voller Hoffnung. Davy ist eine beliebte, gute Schülerin bis das Ergebnis ihres DNA-Tests kommt. Der Schock: sie hat das HTS-Gen, das Mörder-Gen. Wunderschön, traurig, aber zugleich voller Hoffnung.

Lisa Bertram, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine sehr gut durchdachte Dystopie, deren Thema einen zum Nachdenken anregt und nicht so schnell wieder loslässt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten und letzten Teil. Eine sehr gut durchdachte Dystopie, deren Thema einen zum Nachdenken anregt und nicht so schnell wieder loslässt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten und letzten Teil.

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Unglaublich spannend und schockierend realistisch. Nichts für schwache Nerven. Unglaublich spannend und schockierend realistisch. Nichts für schwache Nerven.

Mareike Frank, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Düstere Zukunftsvisionen, Spannung, Action und Nervenkitzel pur! Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz ... Für Fans von "Tribute von Panem": Auf jeden Fall LESEN! Düstere Zukunftsvisionen, Spannung, Action und Nervenkitzel pur! Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz ... Für Fans von "Tribute von Panem": Auf jeden Fall LESEN!

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ist unser Handeln durch unsere Gene vorherbestimmt? Gibt es eine Mörder-DNA?
Spannend, actionreich aber auch ein bisschen nachdenklich
Auftakt einer neuen Reihe
Ist unser Handeln durch unsere Gene vorherbestimmt? Gibt es eine Mörder-DNA?
Spannend, actionreich aber auch ein bisschen nachdenklich
Auftakt einer neuen Reihe

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Eine weitere Dystopie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Träger des "Mörder-Gens" werden zu eben solchen gemacht, auch wenn zuvor nicht die geringste Neigung dazu bestand. Eine weitere Dystopie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Träger des "Mörder-Gens" werden zu eben solchen gemacht, auch wenn zuvor nicht die geringste Neigung dazu bestand.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Was passiert mit einem Menschen, wenn sich herausstellt, dass er Mördergene in sich trägt und irgendwann einen Menschen töten wird? Nach etwas Einlesezeit superspannend! Was passiert mit einem Menschen, wenn sich herausstellt, dass er Mördergene in sich trägt und irgendwann einen Menschen töten wird? Nach etwas Einlesezeit superspannend!

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Kundenbewertungen


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Die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Liebe und Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Birenbach am 15.02.2016

Seit das HTS-Gen entdeckt wurde, wird die ganze USA darauf getestet. Keiner ist vor dem Mördergen sicher. Statistiken zufolge sind seine Träger eher zu Gewalt und sogar einem Mord bereit. Auch Davy bleibt davon nicht verschont. Ihr Leben war bisher perfekt. Sie ist die Tochter eines Bankbesitzers, besucht eine... Seit das HTS-Gen entdeckt wurde, wird die ganze USA darauf getestet. Keiner ist vor dem Mördergen sicher. Statistiken zufolge sind seine Träger eher zu Gewalt und sogar einem Mord bereit. Auch Davy bleibt davon nicht verschont. Ihr Leben war bisher perfekt. Sie ist die Tochter eines Bankbesitzers, besucht eine gute Schule, hat die Zusage für die Juilliard und Zac den Schwarm der Schule, darf sie ihren Freund nennen. Seit ihrer Geburt hat sie eine Gabe. Jedes Instrument lernt sie mit Leichtigkeit, Lieder zu komponieren ist wie atmen und ihre Stimme klingt wie die eines Engels. Jeder beneidet sie, will so sein wie sie. Doch dann ändert sich alles, denn ihr HTS-Test ist positiv. Sie wird der Schule verwiesen, verliert ihre Zusage für die Juilliard und alle ihre Freunde wenden sich von ihr ab nur Zac scheint zu ihr zu stehen. Von da an muss sie eine öffentliche Schule besuchen und wird von den „normalen“ Menschen isoliert, denn eins scheint sicher, HTS-Träger sind gefährlich. Doch Davy ist sich sicher, dass sie nicht dazu gehört, es muss ein Fehler sein. Oder? Dieses Buch ist einfach nur (man entschuldige meinen Ausdruck) krass. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, hab jetzt seit einigen Stunden über ein Wort nachgedacht, dass es besser beschreibt, doch ich finde keins. Selten hat mich ein Buch so sehr bewegt, mitgerissen, schockiert und abgeholt wie dieses. Der Einstieg fiel mir leicht, man wird direkt in die Geschichte geschmissen. Der Schreibstil ist wunderbar mitreisend und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Sophie Jordan beschreibt alles sehr gut, ihre Wortwahl erweckt alles zum Leben und lässt die Geschichte fast zur Realität werden. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab die halbe Nacht durchgelesen, bis es plötzlich zu Ende war. VIEL ZU SCHNELL. Die Geschichte wird aus Davys Sicht und der Ich-Perspektive erzählt. Sie ist eine tolle Protagonistin, der ich gern folgte. Zusammen mit ihr wird man in die Welt des HTS-Gens eingeführt, die man am besten meiden sollte, doch das ist keine Option für Davy, denn sie ist nun ein Teil von dieser. Zu Beginn völlig in ihre Glamourwelt eingeschrieben, wächst sie an ihrem Status und wird zu einem besseren Menschen, auch wenn sie das abstreiten würde. Sie ist toll beschrieben und dargestellt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mir jedes Detail an ihr vorstellen. Ihre Handlungen waren alle nachvollziehbar und ich hab mit ihr mitgefiebert, mitgelitten und wäre an vielen Stellen gerne in das Buch gestiegen um an ihrer Seite zu stehen. Zum Glück hat sie dafür andere Personen gefunden. Auch die Nebencharaktere sind außergewöhnlich gut beschrieben und alle haben ihre eigene Geschichte, die sie zu dem werden ließ was sie sind. Besonders die Reaktion ihrer Familie und ihrer Freunde war wirklich spannend, erschreckend und schockierend zugleich. Manche ihrer ehemaligen Schulkameraden hätte ich am liebsten geschüttelt und ich wäre auch nicht traurig gewesen, wenn sie mit dem Auto gegen einen Baum gefahren wären. (Und das ganz ohne HTS-Gen…) Die Thematik ist nicht wirklich einfach und anfangs hätte ich niemals mit so etwas gerechnet. Die Autorin zeigt auf, was geschieht, wenn Angst und Wut Hand in Hand gehen. Mich hat es an vielen Stellen geschüttelt an anderen ist die Wut in mir so sehr hoch gekocht, dass ich hätte schreien können. Die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten, wurde aber nie zu viel. Der Autorin ist die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Liebe und Freundschaft gelungen, die mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen hat. Gerade in unserer heutigen Zeit, könnte ich mir so gut vorstellen, dass das in Wirklichkeit passiert und ich schneller an Davys Stelle stehen könnte, als mir lieb ist. Wieso sind Menschen so schrecklich? Wieso gibt es so viel Hass? Wieso muss es immer einen Schuldigen geben? Wieso sollen einige Menschen besser sein als andere? Nur ein paar Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe. Antworten gibt die Autorin nicht, wie könnte sie auch, jedoch behandelt sie fast alle Fragen mit einer Sensibilität, die ihresgleichen sucht. Fazit: Auch am Ende dieser Rezension habe ich das Gefühl, nicht die richtigen Worte gefunden zu haben, um dieses wundervolle Buch zu beschreiben. Es ist schwierig, fast unmöglich, es hat mich zerstört und ist dennoch eins der Bücher, die ich sicher immer und immer wieder lesen werde. Ich wünschte mir jeder würde dieses Buch lesen und begreifen, dass es wirklich schlimm für uns ausgehen kann, wenn wir uns von Wut und Angst leiten lassen. Dieses Buch ist eins der besten, die ich je gelesen habe.

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Bewerbung Nr. 2
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...Ich war von der ersten Seite an total vom Schreibstiel der Autorin gefesselt. Und mit jeder Seite mehr wuchs aber mein Entsetzen darüber wie mit den Menschen der Geschichte umgegangen wird. Ich kann nur sagen,wenn ihr genau wissen wollt was ich meine dann lest dieses Buch. Ich freu mich... ...Ich war von der ersten Seite an total vom Schreibstiel der Autorin gefesselt. Und mit jeder Seite mehr wuchs aber mein Entsetzen darüber wie mit den Menschen der Geschichte umgegangen wird. Ich kann nur sagen,wenn ihr genau wissen wollt was ich meine dann lest dieses Buch. Ich freu mich schon sehr auf den 2. Teil.

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1. Band der Infernale-Dilogie
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 01.08.2016

Die 17-jährige Davy Hamilton ist eine begnadete Musikerin und ihr Weg scheint vorbestimmt. Tatsächlich wird sie in Kürze die Juilliard School in New York besuchen, denn sie hat es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Die Zukunft sieht wirklich rosig aus, zudem hat sie in Zac einen tollen Jungen an... Die 17-jährige Davy Hamilton ist eine begnadete Musikerin und ihr Weg scheint vorbestimmt. Tatsächlich wird sie in Kürze die Juilliard School in New York besuchen, denn sie hat es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Die Zukunft sieht wirklich rosig aus, zudem hat sie in Zac einen tollen Jungen an ihrer Seite und in Tori eine beste Freundin. Ihre Eltern sind unendlich stolz auf ihre Tochter, gerade im Hinblick darauf, dass Davys älterer Bruder Mitchell nicht ganz so begabt ist, wie seine Schwester. Davys Welt bricht jedoch zusammen, als bei einem Routinetest herauskommt, dass sie das HTS-Gen in sich trägt, das sogenannte Mördergen. Tatsächlich konnte genau dieses Gen in der Vergangenheit bei Mördern und Gewalttätern nachgewiesen werden und Menschen, die Träger dieses Gens sind, müssen unter besonderer Beobachtung gehalten werden. In der Tat ist Davy nicht die einzige in ihrer Familie, die dieses Gen trägt, doch gelang es ihren Eltern vor Jahren, den positiven Gen-Test bei ihrem Bruder zu verheimlichen. Allen ist klar, dass sich Davys Leben von nun an komplett verändern wird. Sie muss nur ein einziges Mal die Beherrschung verlieren und schon wird sie für immer weggesperrt werden. Tatsächlich muss sie die Schule wechseln und von nun an in einer heruntergekommenen Gegend eine Sonderklasse mit ihresgleichen besuchen. Auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab, ja schlimmer noch, fallen ihr in den Rücken und sie kann sich nicht wehren, denn ihr droht die sofortige Wegsperrung, denn sie hat das Mördergen in sich. Ihr Bruder ist bereit, alles aufzugeben und mit ihr zu fliehen, nur weit weg, damit sie ein möglichst normales Leben führen kann, doch Davy bringt es nichts übers Herz, dieses Opfer von ihm zu verlangen. Als sich auch noch ihre Eltern von ihr abwenden, ist Davy plötzlich ganz allein auf der Welt. Zwar lebt sie noch im elterlichen Haus, doch zur Familie gehört sie nicht mehr. Lediglich in Sean, der ebenfalls HTS-Träger ist und in ihrer neuen Klasse, findet sie so etwas wie "Halt" in dieser ihr völlig neuen Welt, doch Sean ist bereits auffällig geworden, er wurde bereits als Gewalttäter gekennzeichnet und eigentlich ist dieser Junge kein Umgang für sie, doch wer könnte ihr sonst helfen, sich in dieser ihr völlig fremden Welt zurechtzufinden? Als wäre das alles noch nicht genug, überschlagen sich die Ereignisse und für Davy tut sich eine neue "Chance" auf ... Der 1. Band der Infernale-Dilogie! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Grundidee des Buches, dass Menschen zukünftig an Hand eines Mördergens eine unfreiwillige Sonderstellung in der Gesellschaft haben und sie unter extrem scharfer Beobachtung stehen und förmlicher ihrer normalen Bürgerrechte beraubt werden. In solch einer Situation findet sich die gutmütige Musikerin Davy wieder, die bisher ein sehr behütetes, glückliches Leben führte und von der man im Leben nicht gedacht hätte, dass ausgerechnet sie das Potential zu einer Mörderin hat. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Davy ist zu Beginn des Buches das typische American-Dreamgirl, doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass in dieser jungen Frau, wenn es die Gegebenheiten erfordern, deutlich mehr steckt, als es auf den ersten Blick erscheint. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich auch die Figur des Sean. Dieser ist auf den ersten Blick ein Bad-Boy, wie er im Buche steht und dennoch, gerade dieser nimmt sich Davys an, als sie an der ihr neuen Situation zu zerbrechen droht und nimmt sie zum Teil unter seine Fittiche. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend gestehen muss, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den nächsten Band der Reihe "Infernale - Rapsodie in Schwarz", der leider noch etwas auf sich warten lässt.

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Genial!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2016

Die Menschheit im Jahre 2020.... Forscher haben ein spezielles Gen entdeckt , welches entscheidet ob du zum Mörder wirst oder nicht. Davy hat eigentlich ein perfektes Leben, ein Wunderkind und mit Talenten nur so gesegnet. Doch eines Tages bricht ihre Welt zusammen, den sie muss sich einen DNA-Test unterziehen. Er ist Positiv!!! Fazit: Ein... Die Menschheit im Jahre 2020.... Forscher haben ein spezielles Gen entdeckt , welches entscheidet ob du zum Mörder wirst oder nicht. Davy hat eigentlich ein perfektes Leben, ein Wunderkind und mit Talenten nur so gesegnet. Doch eines Tages bricht ihre Welt zusammen, den sie muss sich einen DNA-Test unterziehen. Er ist Positiv!!! Fazit: Ein wirklich toller Roman und mal etwas anderes als Feen und Vampire.

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Ein Pageturner, den man gelesen haben muß! Toll!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 19.05.2016

Buchinhalt: Die USA in naher Zukunft: durch einen DNA-Test erfährt Schülerin Davy, dass sie das „Mörder-Gen“ in sich trägt – und wird fortan als potentielle Gewalttäterin interniert. Sie verliert Freunde, Familie, ihre große Liebe, wird zusammen mit anderen Trägern eingesperrt und das tägliche Leben ist ein Spießrutenlauf. Doch Davy ist... Buchinhalt: Die USA in naher Zukunft: durch einen DNA-Test erfährt Schülerin Davy, dass sie das „Mörder-Gen“ in sich trägt – und wird fortan als potentielle Gewalttäterin interniert. Sie verliert Freunde, Familie, ihre große Liebe, wird zusammen mit anderen Trägern eingesperrt und das tägliche Leben ist ein Spießrutenlauf. Doch Davy ist nicht gewalttätig. In ihrer neuen Klasse lernt sie den geheimnisvollen Sean kennen, zusammen mit ihm und anderen Jugendlichen wird Davy schließlich in ein Lager gebracht, in dem sie alle zu Elitekämpfern ausgebildet werden sollen. Dort fängt das Grauen für Davy erst richtig an…. Persönlicher Eindruck: Eine wirklich rasante und super spannende Dystopie mit Stoff zum Nachdenken: in wie weit sind wir Menschen durch unsere Gene beeinflusst und in wie weit durch unseren freien Willen? Die Zukunft, die die Autorin in ihrer neuen Reihe zeichnet, ist mehr als düster: Kinder werden schon in der Schule getestet, wer Träger ist, wird aussortiert. Dabei ist egal, ob man, wie Protagonistin Davy, ein „Wunderkind“ ist oder ein Schulverweigerer – das Gen zu haben, ist ein Brandmal. Und wer sich dem Willen der Obrigkeit nicht fügt, erhält eben ein solches. Davy ist eine starke Persönlichkeit mit großem Identifikationspotential. Man kann sich sofort in sie hinein versetzen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, ich mochte gar nicht aufhören. Der Spannungsbogen erstreckt sich von Beginn bis zum Schluß, ohne jemals nachzulassen – Begriffe wie Stigmatisierung und Gewalt, Verrat und missbrauchtes Vertrauen sind dabei ebenso Themen wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Sean als männliche Hauptfigur ist schwer zu greifen – man weiß nie so richtig, woran man bei ihm ist. Da geht es dem Leser wie Dvy und genau darin liegt die Spannung. Als man denkt, mit der neuen Schule ist der Höhepunkt erreicht und es kann schlimmer nicht kommen, wartet das Buch mit einer neuen Herausforderung auf und es offenbart sich die Dramatik in einem System, das bald mehr „Träger“ in den Reihen der Bevölkerung zu haben scheint, als Menschen ohne das „Mörder-Gen“. Der Schluß ist weitestgehend offen und leitet per Cliffhanger spannend über zum 2. Band, auf den ich jetzt unheimlich Lust hätte – eine absolute Leseempfehlung und Mischung aus Dystopie, Thriller und spannendem Jugendroman.

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Super!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2016

Davys Leben ist perfekt bis sie bei einem DNA-Test herausstellt, dass sie ein Mördergen in sich trägt. Davy kann nicht glauben, dass sie eine Mörderin ist. Doch schnell wenden sich alle Bekannten und Freunde von ihr ab, sogar die Familie!!!! Sie wird zum Außenseiter und kann niemanden trauen….. Ein... Davys Leben ist perfekt bis sie bei einem DNA-Test herausstellt, dass sie ein Mördergen in sich trägt. Davy kann nicht glauben, dass sie eine Mörderin ist. Doch schnell wenden sich alle Bekannten und Freunde von ihr ab, sogar die Familie!!!! Sie wird zum Außenseiter und kann niemanden trauen….. Ein fabelhaftes Jugendbuch. Voller Spannung und Dramatik. Die Autorin dürfte ja einigen Lesern durch ihre „Firelight-Trilogie“ bekannt sein. Ich habe „Infernale“ verschlungen und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.

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Infernalisches Highlight
von NiWa aus Euratsfeld am 22.04.2016

Inwiefern bestimmen die Gene unser Leben? Davy ist hochbegabt. Sie ist eine gute Schülerin, musikalisch hochtalentiert und für die Zukunft stehen ihr alle Türen offen. Bis sie auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) positiv getestet wird, denn Davys DNA identifiziert als Mörderin. Diese Dystopie spielt nur wenige Jahre in der... Inwiefern bestimmen die Gene unser Leben? Davy ist hochbegabt. Sie ist eine gute Schülerin, musikalisch hochtalentiert und für die Zukunft stehen ihr alle Türen offen. Bis sie auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) positiv getestet wird, denn Davys DNA identifiziert als Mörderin. Diese Dystopie spielt nur wenige Jahre in der Zukunft, was mir gleich von Vornherein sehr gut gefallen hat. DNA-Tests schleichen sich allmählich in unsere Lebensgestaltung ein. Mittlerweile werden ungeborene Kinder schon auf genetisch bedingte Erkrankungen getestet, um zu entscheiden, ob sie überhaupt leben dürfen. Den Genen wird häufig die Schuld an Fettleibigkeit, Suchterkrankungen oder einer schwachen Konstitution gegeben, da wundert es eigentlich nicht, dass man auch nach einem Mördergen sucht und in Davys Welt konnte dieses Mördergen identifiziert werden. Die Folge ist, dass sich Menschen nach und nach diesem Test unterziehen müssen und wenn das Gen festgestellt wird, werden sie an den Rand der Gesellschaft geschoben. Zu groß ist die Angst, einem potentiellen Mörder gegenüberzustehen, zu gefährlich könnte es sein, mit solch einer Person gemeinsam zur Schule zu gehen, und zu bedrohlich könnte es wirken, wenn das eigene Kind positiv getestet wurde. Davy entspricht dem typischen ?America Girl?, diese perfekten Mädchen, denen einfach alles gelingt. Sie ist unheimlich begabt, schafft alles mit Leichtigkeit, ist die Freundin des Jungen, den einfach jede andere anschmachtet, hat ein gut betuchtes Elternhaus und wächst wohl behütet in ihrer Familie auf. Mit einem Schlag ist es vorbei und Davy wird von der verwöhnten Prinzessin, die alle umschmeicheln, zur potentiellen Mörderin, an der man sich keinesfalls die Finger verbrennen will. Anfangs mochte ich Davy in ihrer Perfektion einfach nicht, obwohl sie im Grunde einen gutmütigen Charakter hat. Vielleicht war es auch nur der Neid auf dieses makellose Mädchen, das einfach alles hat, was man sich wünschen kann. Doch als Davy aufgrund des Testergebnisses die Schuhe ausgezogen wurden, hat sie mir richtig leid getan und sie wurde mir daraufhin immer sympathischer. Besonders gut hat mir die beunruhigende Grundstimmung in dieser Dystopie gefallen. Obwohl sie ohne nennenswerte Actionszenen auskommt, schafft die Autorin die gesellschaftliche Entwicklung so zu transportieren, dass man sie beim Lesen richtig spüren kann. Denn die Luft wird für HTS-Träger immer dünner, sie werden immer weiter aus der Gesellschaft gedrängt und kämpfen dagegen an, was sie erst recht zu Mördern macht. Außerdem ist diese Dystopie sehr realistisch aufgebaut. Vor jedem Kapitel gibt es Dialoge, Zeitungsberichte, o.ä., die über die aktuellen Geschehnisse informieren und wonach man die Konsequenzen am Beispiel von Davy gemeinsam mit ihr erfahren kann. Hinzu kommt dieser wunderbar flüssige Schreibstil der Autorin, den ich als ?weich wie Butter? bezeichne, weil ich so richtig in diesem Buch versunken bin. Ich habe Sophie Jordans ?Infernale? als außergewöhnliche Dystopie empfunden, die vielleicht etwas ruhiger angelegt ist, dadurch aber noch mehr zum Nachdenken anregt und sich meiner Meinung nach durch die realistischen Elemente und beunruhigende Atmosphäre als infernalisches Highlight auszeichnet.

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Ein absolutes Must-Read
von Monika Schulze am 28.03.2016

Meine Meinung: Allein der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Wie wäre es wohl, wenn es wirklich so ein Gen gäbe? Wie würde sich die Gesellschaft entwickeln, damit umgehen? Ich war total gespannt, wie Sophie Jordan diese interessante Idee umsetzen würde. Anfangs erfährt man kurz etwas über das HTS-Gen und lernt... Meine Meinung: Allein der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Wie wäre es wohl, wenn es wirklich so ein Gen gäbe? Wie würde sich die Gesellschaft entwickeln, damit umgehen? Ich war total gespannt, wie Sophie Jordan diese interessante Idee umsetzen würde. Anfangs erfährt man kurz etwas über das HTS-Gen und lernt dann Davy, die Protagonistin kennen. Sie ist eine Art Wunderkind, das sämtliche Instrumente spielen kann, ohne es je gelernt zu haben. Sie ist mit dem beliebtesten Jungen der Schule liiert und hat schon jetzt einen Platz an einem renommierten College. Doch obwohl sie so ein Wunderkind ist, war sie mir trotzdem sehr sympathisch, da sie überhaupt nicht arrogant rüberkam. Sehr schnell wird jedoch bei Davy das HTS-Gen festgestellt und man erfährt als Leserin, wie sich die Welt daraufhin für die junge Frau verändert. Ich fand es toll, wie es der Autorin Sophie Jordan gelungen ist, diesen Stimmungsumschwung in die Geschichte einzubauen. Plötzlich ist die Welt für Davy nicht mehr so rosig und man erfährt, wie ihre Umgebung, ihre Freunde und Familie auf den positiven Test reagieren. Ab da ist die Stimmung im Buch eher düster und bedrückend, was sich jedoch nicht auf meine Lesestimmung auswirkte. Im Gegenteil, ich war total mitgerissen und wollte unbedingt wissen, wie sich die Situation für Davy entwickeln würde. Sophie Jordan gelingt es wirklich sehr gut, die Idee mit dem HTS-Gen authentisch darzustellen. Es gibt eine Behörde, die sich mit dem Gen auseinandersetzt, die Regeln festlegt und bald schon mehr Einfluss hat, als die Regierung selbst. Die Träger werden ausgestoßen, weggesperrt und verlieren all ihre Rechte. Sie werden schlimmer behandelt, als so manches Tier und so beginnt der Teufelskreis, denn die Träger versuchen natürlich, sich gegen diese ungerechte Behandlung zu wehren und werden so zu dem, was die Gesellschaft in ihnen sieht: Mörder. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie sich die Situation entwickelt, aber genau so könnte es auch in Wirklichkeit passieren, was mir den ein oder anderen Schauer über den Rücken jagte. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und um die Entwicklung noch besser zu beschreiben, findet man am Anfang jedes Kapitels Pressemittelungen, Gesprächsmitschriften, Zeugenaussagen oder SMS-Chats, die dem Leser die Entwicklung in der Gesellschaft aufzeigen. Einen schönen Kontrast zur düsteren Stimmung bildet die Liebesgeschichte. Sie ist zwar ziemlich vorhersehbar, aber doch so sanft und entwickelt sich so langsam, dass sie den Leser kurz all die Grausamkeiten vergessen lässt, denen Davy und die anderen Träger ausgesetzt sind. Am Ende überraschte mich die Autorin mit einem runden und durchaus zufriedenstellenden Abschluss, ohne fiesen Cliffhanger. Aber den brauchte es für mich auch gar nicht, denn ich war von der Entwicklung der Geschehnisse und Charaktere so fasziniert, dass ich einfach nicht wollte, dass es endet und dass ich sofort weiterlesen möchte. Zum Glück erscheint im Juli schon die Fortsetzung, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Fazit: Dieses Buch ist eine äußerst realistisch und authentisch dargestellte Dystopie, die mir eine Gänsehaut über den Rücken jagte und doch hat mich die Entwicklung der Geschehnisse und der Charaktere total fasziniert und mitgerissen. Die zarte Liebesgeschichte bildet einen tollen Kontrast zur ansonsten recht düsteren Stimmung und konnte mich trotz Vorhersehbarkeit wirklich überzeugen. Ein absolutes Must-read. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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Pageturner vom Feinsten!
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 15.03.2016

Davina Hamilton, von allen Davy genannt, galt schon als Dreijährige als Wunderkind, als sie sich einfach an ein Klavier setzte und losspielte. Mit 17 Jahren hat sie ein großes Ziel vor Augen, denn sie hat die Aufnahme an der Juilliard School bestanden und dort möchte sie sich ganz ihrer... Davina Hamilton, von allen Davy genannt, galt schon als Dreijährige als Wunderkind, als sie sich einfach an ein Klavier setzte und losspielte. Mit 17 Jahren hat sie ein großes Ziel vor Augen, denn sie hat die Aufnahme an der Juilliard School bestanden und dort möchte sie sich ganz ihrer großen Leidenschaft, der Musik, widmen. Als sie während des Unterrichts einen Anruf ihrer Mutter bekommt, die sie bittet dringend nach Hause zu kommen, denkt sie zuerst, dass ihr großer Bruder Mitchell wieder etwas angestellt hat. Doch alles ist anders, zu Hause erwartet sie ihr neuer Betreuer und ein Mann von der Regierung, ihr Gen-Test fiel positiv aus, sie ist Trägerin des HTS-Gens, Homicidal Tendency Syndrome, das Gen, das Mörder bestimmt. Plötzlich ist alles ganz anders und Davy muss ihre Zukunfspläne auf Eis legen, sie wird gezwungen, ihre Schule zu verlassen und eine andere Schule, die HTS-Gen-Träger unterrichtet, zu besuchen. Hier trifft sie auf Sean, der sogar markiert wurde und somit als besonders gefährlich gilt, er macht ihr Angst, aber etwas hat er an sich, was sie beeindruckt. Meine Meinung: Also gleich von Anfang an: dieses Buch hat mich in jeder Hinsicht geflasht, Schreibstil, Charaktere, Plot, alles hat mich gepackt und ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Gleich von Anfang an schafft es Sophie Jordan mich in ihre Geschichte zu ziehen und durch einen flüssigen, leichten Schreibstil zu fesseln. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich habe mich immer wieder selber ertappt, dass ich mir die Frage stellte, was ich an Davys Stelle getan hätte. Die ganze Atmosphäre des Buches ist so realistisch, dass man fast schon denken könnte, hier nicht auf Fiktion sondern auf die Wirklichkeit zu treffen. Es handelt sich also um keine typische Dystopie, eher könnte man sagen, es ist die Entwicklung in eine negative Zukunft. Auch durch die vor den Kapiteln stehenden kurzen Zusammenfassung konnte ich mir eine Meinung bilden, wie die allgemeine Entwicklung gerade ist. Ich musste dabei mehr als einmal Parallelen feststellen, zwischen der Geschichte von Sophie Jordan und unserer eigenen Vergangenheit. Das schaffte auch ganz gut, eine Beklemmung in mir hervorzurufen, da ich mir einfach auch denken kann, wie es nun weiter geht und was da alles passieren könnte. Davy hat mir als Charakter so unglaublich gut gefallen, ich fühlte mich mit ihr verbunden, konnte ihre Gefühle so gut verstehen und ich mochte sie einfach so, wie sie ist. Auch ihre Entwicklung von der behüteten Tochter zu einer eigenständigen Persönlichkeit wurde hervorragend ausgearbeitet. Ich fand es sehr erschreckend, wie sich von jetzt auf gleich alle von Davy abwandten, sogar die Eltern und sie mehr oder weniger alleine da stand. Ich verspürte ihre Sorgen, die sich in Ängste entwickelten, ich spürte ihre Hilflosigkeit, als man ihr etwas antat, was ich hier nicht vorweg nehmen möchte und die daraus resultierende Wandlung der jungen Frau. Auch Sean ist eine tolle Persönlichkeit, wenn er auch im Gegenzug zu Davy zunächst recht blass bleibt, konnte ich mir schon gut vorstellen, welche Entwicklung er nehmen wird. Zu voraussichtlich? Vielleicht, aber mich hat es jetzt gar nicht gestört. Da hier auch einfach das Hauptaugenmerk auf Davy liegt, bleiben alle anderen einfach ein wenig im Hintergrund und trotzdem konnte ich mir ein gutes Bild der Personen machen. Mein Fazit: Ein absolut stimmiges Buch, das durchweg spannend ist, eine beinahe schon beklemmende Atmosphäre schafft und dessen Tempo sich durch das ganze Buch steigern konnte. Ich fühlte mich schon lange nicht mehr mit einer Protagonistin so verbunden, wie mit Davy. Ein erschreckendes Szenario, dass in einer nicht allzu fernen Zukunft spielt und durchaus auch die Realität darstellen konnte. Wenn ich mehr als fünf Sterne vergeben könnte, dann würde es dieses Buch schaffen! Mein absoluten Lesehighlight! Ganz klare, überdeutliche Leseempfehlung!

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Kurz und knapp: Wow!
von My Books Paradise am 12.03.2016

Infernale bietet weder eine Gelegenheit zum Durchschnaufen, noch hat man das Bedürfnis das Buch auch nur ein einziges Mal an die Seite zu legen. Sophie Jordan legt ein so hohes Tempo an den Tag, dass ich mich dagegen aber auch gar nicht gewehrt habe. Ohne großes Drumherum wird dem... Infernale bietet weder eine Gelegenheit zum Durchschnaufen, noch hat man das Bedürfnis das Buch auch nur ein einziges Mal an die Seite zu legen. Sophie Jordan legt ein so hohes Tempo an den Tag, dass ich mich dagegen aber auch gar nicht gewehrt habe. Ohne großes Drumherum wird dem Leser sogleich die Protagonistin Davy vorgestellt. Sie ist diejenige, die wir auf 384 Seiten begleiten werden. Ich weiß nicht woran es lag, aber mir war schon auf den ersten Seiten total klar, dass ich mich mit Davy sehr gut anfreunden würde. Dass sie mir ans Herz wächst und das sie genau das erleben wird, was ich niemanden in dieser von Sophie Jordan erschaffenen dystopischen Welt wünsche: Sie wird von ihren "Freunden" nach der schrecklichen HTS Diagnose im Stich gelassen. Gerade in dieser Situation, als für die Protagonistin förmlich alles zusammen gefallen ist, konnte ich sie sehr gut verstehen. Ihre Gedanken, ihre Emotionen, die Achterbahn fuhren, einfach alles. Natürlich ist es von vorne herein klar, dass es so kommen würde, als es allerdings geschah, hatte ich dennoch einen dicken Klos im Hals. »"Du hast keine Rechte mehr. Du bist ein Mensch zweiter Klasse. Das heißt, dass dir alles zustoßen kann, ohne dass ich irgendjemand darum schert." [...] "Jeder kann alles mit dir machen. Es gibt keinen Schutz mehr. Keinen einzigen Ort in diesem Land, an dem du dich noch sicher fühlen kannst."« Zitat aus: "Infernale" Die Hintergrundgeschichte ist sehr spannend und fesselnd zu Papier gebracht worden. Sie wird in zwei Teile erzählt: Teil Eins berichtet vom Leben der Prota vor der Diagnose und auch noch eine Weile mit der Erkrankung und im zweiten Teil, geht es darum, was nach einem "Ereignis" mit den HTS-Infizierten geschieht. Wegen Spoilergefahr kann und werde ich da jetzt aber nicht näher drauf eingehen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, als ich erst einmal damit begonnen hatte, in die äußerst erschreckend dargestellte Welt einzutauchen. In Infernale handelt es sich um die "Mörder-Gen-Träger", die ausgegrenzt, anders, nämlich schlechter, behandelt werden, die beizeiten sogar gebrandmarkt werden, damit wirklich jeder mit Steinen auf sie werfen und sie bespuken kann. Sie haben keinerlei Rechte, sondern lediglich Pflichten, denen sie sich beugen müssen, ansonsten werden sie hart bestraft. Ich empfand die Geschichte als sehr gut durchdacht, sehr gut umgesetzt und einfach fantastisch erzählt. Die Settings hatte ich vor Augen, mit allen Figuren konnte ich etwas anfangen. Wenngleich ich aber natürlich die Antagonisten eher nicht in mein Herz geschlossen habe. Es gibt nur zwei winzige Kleinigkeiten, die ich als störend empfunden habe und zwar handelt es sich hier erstmal um Wiederholungen: Davy prickelt es nämlich ziemlich häufig. Wenn sie mit ihrem Freund zusammen ist, wenn sie sich beobachtet fühlt und noch in einigen anderen Situationen. Und zum anderen sagt sie ständig von sich selbst, dass sie anders ist als die anderen HTS-Träger, was sie in meinen Augen an einigen Stellen deswegen als ziemlich überheblich und arrogant hat wirken lassen. Dies schadet der eigentlichen Qualität der Geschichte allerdings überhaupt nicht. Das Ende macht neugierig auf Band zwei, welcher von mir gleich am ET gekauft und verschlungen werden wird. Fazit: Infernale hat mir richtig gut gefallen. Es lies sich sehr zügig lesen und zeugte von einer enormen Spannung, sowie von einem sehr hohen Tempo. Figuren und Umgebungen konnte ich mir alle sehr gut vorstellen und der Plot ist einfach grandios durchdacht und umgesetzt. Für mich eine klar Leseempfehlung.

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Bestimmen unsere Gene unser Leben?
von mithrandir am 21.02.2016

Davy gilt als Wunderkind. Die Welt der Musik ist ihr Zuhause und sie hat große Pläne für die Zukunft, die sie sich gemeinsam mit ihrem Freund Zac vorstellt. Das alles rückt jedoch schnell in den Hintergrund, als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet... Davy gilt als Wunderkind. Die Welt der Musik ist ihr Zuhause und sie hat große Pläne für die Zukunft, die sie sich gemeinsam mit ihrem Freund Zac vorstellt. Das alles rückt jedoch schnell in den Hintergrund, als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird. Ab sofort muss sie ihre Eliteschule verlassen und zur staatlichen gehen. Doch nicht etwa gemeinsam mit den anderen Kindern, sondern weggesperrt in eine Art Käfig, zusammen mit den anderen Genträgern. Eine harte Zeit beginnt für Davy, in der ihre Welt auf den Kopf gestellt wird. Wird sie ihr neues, gefahrvolles Leben genau zu dem werden lassen, was sie angeblich ist? Eine Mörderin? Meine Meinung: Nachdem mir die Firelight-Trilogie der Autorin so gut gefallen hatte, wollte ich mich auch an ihrem neuesten Buch versuchen. Der Auftakt der Dilogie liest sich ungeheuer flüssig und locker und ein kurzes Hineinlesen artete schnell zu einem längeren Lesehappening aus. Der Roman ist aus Davys Sicht geschrieben, die immer wieder kurz durch Regierungsstatements oder kurze Szenarios anderer Charaktere unterbrochen wird. Letzteres erhöht nach meinem Gefühl eindeutig das Tempo und die Spannung der Geschichte. Davy ist ein sympathisches Mädchen, das bislang sehr behütet gelebt hat. Ihre Begabung und das Erbe ihrer Eltern haben ihr schon viele Wege geebnet. Dies hat Davy nie wirklich hinterfragt und stets als selbstverständlich angesehen. Auch angesichts ihres DNA-Tests fällt es ihr immer noch schwer, aus ihrem Schubladendenken herauszukommen. Sie hält alles für einen Fehler, der natürlich nur ihr passiert ist. Erst langsam begreift sie, das es auch anderen so ergeht, die gegen ihre Vorverurteilung zu kämpfen haben. Zudem fällt es ihr - ebenso wie mir - schwer zu glauben, wie schnell sich ihre Familie und ihre Freunde um sie herum als menschliche Enttäuschungen herausstellen. Ich verstehe, dass die meisten Angst haben und auch deswegen mit Ablehnung reagieren und auch die Indoktrinationen des Staates verfehlen ihre Wirkung nicht. Dennoch ist es schwer zu glauben, dass Liebe und Freundschaft sich so schnell in etwas anderes verwandeln können und diese Menschen sich ein eigenes Armutszeugnis ausstellen, da sie aufgrund eines Testergebnisses ihr eigenes, jahrelanges Urteilsvermögen hinsichtlich eines anderen Menschen in Frage stellen. Auch die anderen Charaktere sind von der Autorin gut dargestellt. Einer meiner Lieblinge hier ist der Nerd Gil, der Davy tapfer zur Seite steht, obwohl er selbst mehr Opfer als Held ist. Interessant ist sicherlich auch ihr neuer Mitschüler Sean, der seine ganz eigene Art hat, mit seinem Testergebnis umzugehen. Nach außen hin tough, lässt er jedoch kaum hinter seine Fassade gucken und bleibt dabei stets ein wenig geheimnisvoll und mysteriös. Eine interessante Mischung. Frei nach dem Motto, glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast, führt das ablehnende und aggressive Verhalten - welch Hohn - der Nichtgenträger sicherlich größtenteils dazu, dass die entwürdigend behandelten HTS-Träger zu dem werden, was sie angeblich sind: Straftäter bzw. schlimmstenfalls Mörder. Wie lange kann man so eine Behandlung ertragen und wie stark muss man dafür sein? Die Autorin regt mit ihrem Buch gekonnt zum Denken an. Fazit: "Infernale" ist ein spannender und mitreißender Jugendroman aus der Feder von Sophie Jordan, der mit seinem dystopischen Charakter nicht an Action spart. Hier geht es um die Frage, ob unsere Gene unser Leben bestimmen, um Vorurteile und Vertrauen. Lange hat die Geschichte noch in mir nachgeklungen und zum Nachdenken angeregt und ich bin begierig darauf, die Fortsetzung in meinen Händen zu halten.

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Gerechtfertigter Hype
von Büchersüchtig am 17.02.2016

DIE GESCHICHTE... Wie alle Amerikaner muss sich auch die 17-jährige Davy einem DNA-Test unterziehen, der die Testpersonen auf das "Mördergen" HTS testet. Als Davys Test positiv ausfällt, zerplatzen all ihre Träume. Ihr Freund Zac und ihre beste Freundin Tori wenden sich von ihr ab, ihre Eltern meiden sie, nur ihr... DIE GESCHICHTE... Wie alle Amerikaner muss sich auch die 17-jährige Davy einem DNA-Test unterziehen, der die Testpersonen auf das "Mördergen" HTS testet. Als Davys Test positiv ausfällt, zerplatzen all ihre Träume. Ihr Freund Zac und ihre beste Freundin Tori wenden sich von ihr ab, ihre Eltern meiden sie, nur ihr Bruder Mitchell hält zu ihr. Als das friedliebende Mädchen die Schule wechseln muss und mit anderen Trägern zusammen Unterricht hat, findet sie sich schnell auf dem Boden der Tatsachen wieder, denn Davy wird wie eine Verbrecherin behandelt und dabei kann die talentierte Musikerin nicht einmal einer Fliege etwas zuleide tun. Doch wie kann sich Davy aus dieser schier ausweglosen Situation befreien? Und was wird die Zukunft für die HTS-Trägerin bereithalten? MEINE MEINUNG: Nach der Firelight-Trilogie wollte ich unbedingt das neueste Werk von Sophie Jordan lesen. "Infernale" heißt der Auftakt der gleichnamigen Dilogie und hat bereits vor seinem Erscheinungstermin viele Leser und Blogger zu Begeisterungsstürmen hingerissen - und ich darf mich in die Riege der Infernale-Fans einreihen. "Infernale" gliedert sich in 2 Teile, beginnt am 15. März 2021 mit einer Pressemitteilung und dauert schätzungsweise mehrere Wochen. Der Handlungsschauplatz wurde in die USA verlegt. Im Jahr 2021 werden in Amerika die Bewohner auf das HTS-Gen getestet. HTS steht für Homicidial Tendency Syndrom und Träger dieses Gens neigen zur Gewalttätigkeit und sind meist Verbrecher. Personen mit dem "Mördergen" werden von ihren Mitmenschen und den Behörden als Menschen 2. Klasse angesehen und müssen furchtbare Sachen über sich ergehen lassen. Durch die Ausweglosigkeit wirkt die Atmosphäre manchmal düster und bedrückend. Die 17-jährige Davina "Davy" Hamilton stammt aus einem wohlhabenden und behüteten Elternhaus, lebt mit ihrer Familie in Texas und hat eine glänzende Zukunft vor sich. Denn als musikalisches Wunderkind (sie spielte bereits mit 3 Jahren Klavier, beherrscht mehrere Musikinstrumente und singt wundervoll) wurde ihr bereits ein Platz an der renommierten Juilliard School in New York zugesagt und auch sonst zählt zu den beliebten Kids an ihrer Privatschule. Doch als der HTS-Test positiv ausfällt, ist ihr bisheriges Leben vorbei, denn als Trägerin des "Mördergens" wird sie als potentiell gefährlich eingestuft. Davy muss die Schule wechseln und in einem abgesicherten Teil namens "Käfig" den Unterricht weiterführen, ihre glanzvolle Zukunft an der Juilliard ist vorbei, ihre Familie und Freunde wenden sich von ihr ab und plötzlich ist das ehemals beliebte Mädchen auf sich allein gestellt. Es ist furchtbar, mit anzusehen, wie sich Davys Leben ändert und sie wegen eines Gen-Tests plötzlich als Gefahr angesehen wird und alles aufgeben muss, was ihr wichtig war. Dennoch wächst die sympathische, facettenreiche Protagonistin daran, denn aus dem leicht naiven Mädchen wird eine starke junge Frau, die sich gegen allerlei Gefahren behaupten muss und der beunruhigende Dinge widerfahren. Ich konnte mich in Davy vollkommen hineinversetzen und habe mit ihr mitgefiebert und gelitten. An der staatlichen Keller High School lernt sie andere Träger kennen. Da wären zunächst der HTS-infizierte Computernerd Gil(bert) Ruiz, der Davy von Anfang an nett behandelt und ihr nicht das Gefühl gibt, eine Verbrecherin zu sein. Auch Sean O'Rourke nimmt eine große Rolle ein, denn Davy ist von dem rebellischen und furchtlosen Gen-Träger fasziniert bzw. von der Tatsache, dass der attraktive Junge seine Infizierung mittels einer Tätowierung am Hals zur Schau stellt. Allerdings ist es sehr schwer, Sean einzuschätzen, da er niemanden an sich heranlässt. Die Nebencharaktere wurden trotz ihrer Vielzahl reizvoll gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein. Sophie Jordan hat in "Infernale" damit beschäftigt, ob/wie Gene bzw. DNS unser Leben bzw. Schicksal beeinflussen können und ich muss sagen, dass ich den Gedanken daran echt erschreckend finde und die Romanidee zum Nachdenken anregt. Ich-Erzählerin Davy schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrer Sicht und gewährt uns auf der Suche nach ihrer eigenen Identität einen tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Zwischen den Kapiteln finden sich diverse Nachrichten, SMS-Chats, Aufzeichnungen und Interviews von Behörden, die zur Handlung passen. Der Dilogie-Auftakt wartet mit einer Zukunftsvision auf, die hoffentlich niemals wahr wird und birgt eine gelungene Mischung aus Science Fiction, Action und ein wenig Romantik. "Infernale" lässt einen angesichts der ungeahnten Wendungen, Turbulenzen und Überraschungen so schnell nicht mehr los. Auch wenn die Story ein paar ausgeschmückte Schilderungen enthält, so haben mich diese hier erstaunlicherweise gar nicht gestört und bremsen auch nicht den Lesefluss. Die rasante Geschichte endet mit einem Cliffhanger und lässt ein paar Fragen offen, die Lust auf die Fortsetzung "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" machen. Dank der ausdrucksstarken Schreibweise, von Sophie Jordan, der jugendlichen Sprache sowie lebendiger Beschreibungen verfliegt die Zeit beim Lesen der 384 Seiten rasend schnell, die mich berührt und auf eine unglaubliche Reise mitgenommen haben. FAZIT: Wer gern interessante Romane mit Action & Romantik sowie einer grandiosen Romanidee liest, wird "Infernale" sicherlich lieben, denn der Auftakt der gleichnamigen Dilogie bietet jugendlichen & junggebliebenen Lesern einen spannungsreichen Plot inklusive vieler Irrwegen, eine sympathische Hauptperson sowie einen mitreißenden Schreibstil. Da mich die Geschichte an die Seiten gefesselt hat und sicherlich noch lange nachwirken wird, vergebe ich hiermit liebend gern 5 STERNE.

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absolut empfehlenswert!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.02.2016

Ich beginne meine Rezension mit den ersten Sätzen aus der Danksagung. "Wann immer man den Fernseher einschaltet, erwarten einen Nachrichten von fürchterlichen Straftaten. Immer wieder führen solche Taten zu einer Frage. Wieso? Wie kommt es zur Gewalt? Wieso verüben Menschen so schreckliche Verbrechen? Kann man sie verhindern?" Ein Buch, in... Ich beginne meine Rezension mit den ersten Sätzen aus der Danksagung. "Wann immer man den Fernseher einschaltet, erwarten einen Nachrichten von fürchterlichen Straftaten. Immer wieder führen solche Taten zu einer Frage. Wieso? Wie kommt es zur Gewalt? Wieso verüben Menschen so schreckliche Verbrechen? Kann man sie verhindern?" Ein Buch, in dem Gewalt eine große Rolle spielt, doch wieso kommt es nun zur Gewalt? In diesem Buch wird dies mit einem Gen erklärt, dem Mördergen. Ein HTS-Träger ist ein potentieller Gewalttätiger, solange unauffällig und ruhig, bis das Gen "aktiviert" wird. Vorverurteilt und abgestempelt werden alle HTS-Träger von den anderen Menschen ausgeschlossen. Nach einem positiven Testergebnis bleibt keinem mehr eine wirkliche Chance auf ein "normales" Leben. Doch ist jeder wirklich ein Mörder oder ein Gewaltverbrecher, nur weil er dieses Gen hat?! Laut Regierung ja!!! Deswegen wollen sie sich eine Truppe "züchten", die aggressiv und skrupelos erscheint, sich jedoch kontrollieren lässt. "Lange vor Kriminalsendungen im Fernsehen und DNA-Entschlüsselung haben Philosophen sich gefragt, was das Verhalten der Menschen beeinflusst. Plato glaubte, dass menschliches Verhalten angeboren ist. Aristoteles war anderer Ansicht, er spekulierte, dass die Menschen als "unbeschriebene Tafeln" auf die Welt kommen und das Umfeld beeinflusst, welchen Weg sie einschlagen." Ein schwieriges Thema wurde hier aufgegriffen, jedoch ist Gewalt immer wieder aktuell. Verpackt in eine spannende und sehr empfehlenswerte Geschichte. Zwar gibt es in dem Buch nur 2 Sorten Mensch, entweder ist man Gen-frei und zählt zu den Guten oder man hat das Gen und ist einer der Bösen. Ich muss sagen, ich mag die Hauptpersonen, auch wenn sie zu den Bösen gehören, mit Davy, Sean, Gil, ... hat die Autorin 3 starke Charaktere geschaffen. Vorverurteilt und ausgegrenzt als Genträger... doch sind sie wirklich das, für was die Regierung sie hält? Die Geschichte ist so spannend geschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen will! Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil! Ein starker, spannender, erster Teil einer für mich jetzt schon gelungenen Reihe! Als Fazit dieses Buches nehme ich auch einen Teil der Danksagung: " Wir können größer sein, als Schubladen, in die man uns steckt. Wir können über das hinaus wachsen, was andere hinter unserem Rücken flüstern oder uns ins Gesicht sagen. Es gibt einen freien Willen. Wir müssen uns dazu entscheiden, das Beste aus uns herauszuholen - und andere dabei unterstützen."

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Könnte mein Jahreshighlight werden
von Lenas Welt der Bücher aus Steinhagen am 12.02.2016

Meine Meinung: Als ich das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt habe, wusste ich das ich es haben muss. Das Thema DNA finde ich unheimlich spannend. Daher habe ich so sehr gefreut, als es unerwartet bei mir einzogen durfte. Gelesen habe ich es innerhalb von zwei Tagen, obwohl ich kaum Zeit... Meine Meinung: Als ich das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt habe, wusste ich das ich es haben muss. Das Thema DNA finde ich unheimlich spannend. Daher habe ich so sehr gefreut, als es unerwartet bei mir einzogen durfte. Gelesen habe ich es innerhalb von zwei Tagen, obwohl ich kaum Zeit habe, aber ich war so in der Geschichte gefangen. Das Buch startet ziemlich ruhig. Man lernt Davy erst einmal kennen. Sie führt ein relativ normales leben. Sie ist sehr begabt, spielt viele Instrumente, hat Freunde, einen Freund und Träume. Der DNA Test bringt allerdings alles durcheinander und stellt sie auf eine harte Probe. Als Davy von dem Ergebnis erfährt, reagiert sie absolut nachvollziehbar. Sie hat Angst und Hoffnung, was sehr authentisch auf mich wirkte. Generell war sie eine tolle Protagonistin. Ich mochte sie von Anfang an unheimlich gerne, weil sie einfach sehr natürlich war. Von Sean und Zac wusste ich die ganze über nicht was Die Spannung in dem Buch ist wirklich super! Das Buch war ein wahrer Pagetuner. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Immer wieder passierten unerwartete Dinge und ich musste einfach wissen, was mit Davy passiert und ob etwas daran ist, dass sie das Gen hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen. Er ist unheimlich flüssig zu lesen und hat mich ab der ersten Seite gepackt. Am meisten an dem Buch hat mich allerdings die Idee hinter der Geschichte gefallen und die Atmosphäre die das Buch hatte. Nach jedem Kapitel gab es entweder einen SMS Verlauf, einen Brief, ein Interview oder ähnliches. Das waren die Passagen die mich am meisten schockiert haben. Wie die Gesellschaft reagiert und handelt war einfach heftig und leider gar nicht so unrealisitisch. Mich hat das ganze total geschockt und nachdenklich gemacht, vor allem weil es eher zwischen den Zeilen stand. Das Ende des Buches ist wirklich gemein, sodass ich gerne JETZT Juli hätte. Denn dort erscheint der zweite Teil. Fazit: Sophie Jordan hat mit „Infernale“ ein Buch erschaffen, das sehr gute Chancen hat ein Jahreshighlight zu werden. Das Buch ist so genial, einfach weil es nicht das ist, was auf dem ersten Blick denkt. Es ist ein Jugendbuch mit Tiefgang der mich zu 100% überzeugt! Eine ganz klare Leseempfehlung!

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Einfach erschreckend
von Sine liebt Bücher am 12.02.2016

Fazit: Ein wundervoller erschreckender Anfang einer Reihe. Ich musste einfach weiterlesen, um zu wissen, was mit Davy passiert. Das macht es unglaublich spannend. Davy mochte ich auch sehr gerne, da sie genau der Typ wäre, der ich wohl in dieser Situation auch wäre. Bewertung: Die Story ist schon krass. Sowas ähnliches gab... Fazit: Ein wundervoller erschreckender Anfang einer Reihe. Ich musste einfach weiterlesen, um zu wissen, was mit Davy passiert. Das macht es unglaublich spannend. Davy mochte ich auch sehr gerne, da sie genau der Typ wäre, der ich wohl in dieser Situation auch wäre. Bewertung: Die Story ist schon krass. Sowas ähnliches gab es früher ja auch schon bei uns. Und wenn man aber kein Mörder ist und nicht zu Gewalttätigkeit neigt, dann spätestens nach diesem Test. Denn du musst dich ja schon durchschlagen und wenn die "normalen" dich dann anders behandeln, ist das schon heftig. Das Buch lässt mich immer wieder fassungslos zurück. Vor den Kapiteln gibt es immer kleine Schnipsel, die sehr unterschiedlich sind. Dabei sind auch Gespräche aus der Regierung, die einfach erschreckend sind, vieles ist das einfach. Davy ist ein Mädel, welches eine überdurchschnittliche Begabung für Musik hat. Sie hat ein schönes Leben, einen heißen Freund und wurde auf der Julliard angenommen und dann kommt der Test, der einfach alles verändert. Das reißt ihr den Boden unter den Füßen weg und ist echt hart. Ich kann mit Davy prima mitfühlen. Es ist einfach heftig, wie Menschen über einen denken auf Grund eines Tests. Selbst die engsten Leute denken anders über Davy und das ist das erschreckende. Sie haben Angst. Einfach unheimlich schrecklich. Und dann ist da noch Sean, er wirkt wie ein Bad Boy und ein richtig schlimmer Typ. Ob er das ist, das findet man schon noch heraus. Aber genau wie Davy fühle ich mich zu ihm hingezogen. Das Ende von Band I lässt mich vermuten, wie es in Band II weitergeht und ich frage mich, ob es dann genauso spannend weitergeht.

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Infernale von Sophie Jordan
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 12.02.2016

Erster Satz: "Ich habe schon immer gewusst, dass ich anders bin." Meine Meinung zum Buch: Das Konzept mit dem Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) hat mich fasziniert und mein Interesse geweckt. Der Plot hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, sodass mich diese Story komplett umgehauen hat. Infernale hat... Erster Satz: "Ich habe schon immer gewusst, dass ich anders bin." Meine Meinung zum Buch: Das Konzept mit dem Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) hat mich fasziniert und mein Interesse geweckt. Der Plot hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, sodass mich diese Story komplett umgehauen hat. Infernale hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht ... Liebe, Action, Spannung und unglaublich liebenswerte Protagonisten. Jugendbücher geben, wie ich finde, kaum Stoff zum Nachdenken. Man liest sie, denkt sich hin und wieder seinen Teil und gut ist. Aber Infernale verbirgt soviel mehr als zu Beginn angenommen. Die Story ist extrem spannend und mitreißend. Als Leser erhält man Blickwinkel in die verschiedenen Parteien und kann sich dementsprechend sehr gut in die Szenen hineinversetzen. Egal ob als Elternteil, Freunde oder als Davy selbst. Aufgeteilt ist die Story in zwei Teile (Träger & Mount Haven). Beide Teile sind auf ihre ganz spezielle Art interessant und informativ. Gerade in Teil 1 erfährt man sehr viel über das Leben von Davy, über ihre Vorurteile anderen Trägern gegenüber oder aber wie sie selbst mit der Situation als neue Trägerin des Gens umgeht. Aber auch der zweite Teil - Mount Haven - hat mir richtig gut gefallen. Ich war schockiert und mit meinen Nerven am Ende. Die Gesellschaft, in der Davy aufwächst, wurde sehr real und authentisch dargestellt. Mann kann sehr gut nachvollziehen, warum Menschen Angst vor Trägern wie Davy haben. Man wird als Träger sofort abgeschrieben, hat kaum Möglichkeiten auf Bildung oder ein soziales Leben. Was es für die Träger natürlich nicht einfacher macht. Es ist einfach grausam, was dieses System den Menschen antut. Beide Hauptprotagonisten mochte ich von Beginn an sehr gerne. Davy führt vor der Diagnose ein perfektes Leben. Sie ist talentiert, hat einen Freund der sie liebt und jede Menge Freunde. Bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, dass sie eine Trägerin ist. Schlagartig ändert sich alles. Ihre Freunde meiden sie, ihr Freund verlässt sie und ihre Eltern kommen mit der neuen Situation überhaupt nicht zurecht. Halt findet sie in der schweren Zeit bei Sean. Mit Sean hat die Autorin einen geheimnisvollen und sehr attraktiven Protagonisten erschaffen. Man erfährt leider nicht sehr viel über ihn, außer, dass er seinen Freunden gegenüber sehr loyal ist und für sie einsteht. Mein Interesse, mehr über Sean zu erfahren, wurde definitiv geweckt. Ich wollte das Buch zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen und bin gespannt was mich im 2. Band erwartet. Fazit: Mit "Infernale" hat die Autorin ein unterhaltsames, spannendes und interessantes Werk erschaffen. Ein Jugendbuch das zum Nachdenken anregt und anders ist als zu Beginn angenommen. Klare Leseempfehlung! Das Buch erhält von mir 5 von 5 Federn!

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großartiger Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2016

Sophie Jordan hat mit ihrem neuen Buch „Infernale“ einen tollen Auftakt zu einer neuen Buchreihe geleistet. Als Leser begleitet man die junge Davy, deren Leben völlig auf den Kopf gestellt wird, als bei ihr das HTS Gen ( das sogenannte Mördergen) festgestellt wird. Mir persönlich hat sehr gut gefallen,... Sophie Jordan hat mit ihrem neuen Buch „Infernale“ einen tollen Auftakt zu einer neuen Buchreihe geleistet. Als Leser begleitet man die junge Davy, deren Leben völlig auf den Kopf gestellt wird, als bei ihr das HTS Gen ( das sogenannte Mördergen) festgestellt wird. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, dass man direkt in die Geschichte hineingezogen wird. Außerdem hat es die Autorin geschafft, dass man als Leser eine Verbindung mit den Charakteren aufbaut- man fiebert und leidet mit ihnen ab der ersten Seite mit. Mein Fazit- eine großartige Neuerscheinung und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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aufregender und bewegender Auftakt
von Nicky Mohini (Mohini & Grey's Bookdreams) aus Dresden am 23.10.2016

"Infernale" ist der aufregende und bewegende Auftakt der Dilogie. Davy ist ein begabtes Mädchen, dem es leicht fällt, neue Dinge zu lernen. Ihre Zukunft hat sie bereits geplant, doch all ihre Wünsche und Träume werden über Bord geworfen, als bei ihr das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome, kurz HTS, entdeckt wird.... "Infernale" ist der aufregende und bewegende Auftakt der Dilogie. Davy ist ein begabtes Mädchen, dem es leicht fällt, neue Dinge zu lernen. Ihre Zukunft hat sie bereits geplant, doch all ihre Wünsche und Träume werden über Bord geworfen, als bei ihr das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome, kurz HTS, entdeckt wird. Sie muss die Schule wechseln, verliert ihren Freund und ihre beste Freundin und auch ihre Eltern schauen sie komisch an. Davy kann nicht glauben, dass sie wirklich imstande sein soll, einen Menschen zu töten, doch alle anderen scheinen es zu glauben. Ist sie wirklich eine Mörderin? Was könnte sie dazu bringen, so etwas zu tun? Ist sie wirklich so, wie alle denken? Das Cover zeigt Davy, die Hauptprotagonistin von "Infernale". Auf ihrem Hals erkennt man das H, welches die Träger des Mördergens HTS bekommen, wenn sie straffällig geworden sind. Der neblige und verschleierte Hintergrund harmoniert gut mit dem auffälligen, harten Zeichen auf Davys Hals. Außerdem lässt es das Cover weicher, aber auch ein wenig irreal erscheinen. Davy ist ein sehr positives, schlaues Mädchen. Doch als bei ihr HTS festgestellt wird, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie beginnt zu zweifeln und die neue Situation überfordert sie, denn sie wird behandelt wie Abschaum. Davy beginnt zu kämpfen und will allen beweisen, dass sie anders ist. Sie hat einen starken Willen und mit der Hilfe ihrer neuen Freunde lernt sie, wer es ernst mit ihr meint und wer nicht. Sean hat früh gelernt, was es heißt zu kämpfen. Von Anfang an wurde er behandelt wie Dreck, das hat ihn hart und stark gemacht. Er lässt keine Gefühle oder Annäherungen zu, bis er auf Davy trifft. Sie weckt seinen Beschützerinstinkt, auch wenn er das anfangs nicht realisieren will. Sie bringt das Gute in ihm zum Vorschein. Gil wirkt auf den ersten Blick ein wenig unscheinbar und ruhig. Er ist hochintelligent und ein guter Freund, auf den Davy sich verlassen kann. Erschreckend, faszinierend, atemberaubend - eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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Super spannend!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2016

Zum Inhalt In der Welt in der Davy Hamilton lebt, hat man eine Ursache für die stetig wachsende Gewalt gefunden. Ein Gen, genannt HTC, ist dafür verantwortlich, ob ein Mensch Bösartig oder Gut zu sein scheint. Davy, musikalisch äusserst begabt, wächst behütet und beliebt abseits der Grossstadt auf und hat... Zum Inhalt In der Welt in der Davy Hamilton lebt, hat man eine Ursache für die stetig wachsende Gewalt gefunden. Ein Gen, genannt HTC, ist dafür verantwortlich, ob ein Mensch Bösartig oder Gut zu sein scheint. Davy, musikalisch äusserst begabt, wächst behütet und beliebt abseits der Grossstadt auf und hat bereits ihre Zukunft geplant. Alles läuft super, bis zu dem Tag an dem sie erfährt, dass sie das Mördergen in sich trägt. Fortan muss sie an eine andere Schule mit weiteren HTC Trägern und nichts ist mehr so wie es war. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab, Fremde Menschen schauen ihr verachtend und angstvoll nach. Aber ist Davy wirklich so gefährlich wie die Regierung behauptet? Und auch der geheimnisvolle Sean scheint gar nicht so übel zu sein, obwohl er die Markierung trägt die ihn als gewalttätigen ausweisst. Zum Schreibstil Ich war bereits von der ersten Seite an gefesselt. Die Autorin schafft es wirklich sehr gut einen in ihren Bann und somit die Geschichte zu ziehen. Es liess sich sehr flüssig lesen, war weder zu anspruchsvoll noch zu einfach. Über die Charaktere Am Anfang war ich noch etwas skeptisch Davy gegenüber. Sie war mir zu perfekt. Alles fiel ihr irgendwie zu. Sie war allseits beliebt, hatte eine glückliche Familie und den heissesten Typen der Schule als ihren Freund. Nach und nach merkte ich aber, dass die Autorin das extra so inszeniert hat, damit man sich besser in ihre Lage hineinversetzen kann. Denn als sich herausstellt, dass Davy das Mördergen in sich trägt, ändert sich ihr Leben Komplet! Ich konnte diese Ohnmacht, nichts daran ändern oder tun zu können, sehr gut nachvollziehen und fand, dass Davy sich sehr gut verhalten hat. Sean mochte ich eigentlich von Anfang an. Man hat recht schnell gemerkt, dass ihm etwas an Davy liegt und dass er einer der Guten ist. Mit einem sehr grossen Herzen! Schade, dass er so verschlossen ist, ich hätte gerne mehr von ihm erfahren. Gil war mein heimlicher Liebling, obwohl er auch etwas im Schatten stand. Vielleicht kommt von ihm ja im zweiten Band noch mehr. Was ich absolut nicht nahvollziehen konnte und wen ich gar nicht mochte waren Tori und Zach. Tori mochte ich von Anfang an nicht. Man merkte, dass sie eifersüchtig auf Davy ist und ich glaube sie hat nur nach einem Grund gesucht sie von ihrem Thron zu stürzen und ihn selber zu erklimmen. Deshalb spielt es ihr in die Hände als Davy mit HTC infiziert ist. Von Zach war ich allerdings einfach nur enttäuscht. Ich dachte anfangs echt, er liebt sie und fand es so schade wie er dem Druck von Tori und den Andern nachgab. Persönliche Meinung Super! Das Buch war von Anfang bis Ende einfach nur fesselnd und ein regelrechter Page Turner. Dass ich das Buch so schnell beendet habe, spricht ja wohl auch dafür. Der Anfang gefiel mir besser, denn ab der Mitte wo sie in dieses Internat kommen, da fand ich es dann etwas zu Mainstream und vorhersehbar. Aber das hat dem Ganzen nicht geschadet Eine gewisse Ähnlichkeit mit Neal Shuerstermans Vollendet Reihe und Rick Yancey die fünfte Welle (ohne Aliens =) ) war da, aber im positiven Sinn. Seit langem wieder einmal ein packendes Buch!!

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Bestimmen unsere Gene, ob wir zum Mörder werden?
von leseratte1310 am 27.02.2016

In den USA werden die Menschen auf HTS (Homicidal Tendency Syndrome) getestet. Für alle die positiv sind, die also dieses vermeintliche Mördergen haben, verändert sich ihr Leben damit von jetzt auf gleich. Auch Davy ist betroffen. Sie muss die Schule wechseln und ihre Freunde distanzieren sich von ihr. Selbst... In den USA werden die Menschen auf HTS (Homicidal Tendency Syndrome) getestet. Für alle die positiv sind, die also dieses vermeintliche Mördergen haben, verändert sich ihr Leben damit von jetzt auf gleich. Auch Davy ist betroffen. Sie muss die Schule wechseln und ihre Freunde distanzieren sich von ihr. Selbst ihre Eltern ziehen sich zurück und lassen sie allein mit ihren Ängsten. Der Schreibstil ist packend und angenehm zügig zu lesen. Kann es seine, dass unsere Gene bestimmen, ob wir zum Mörder werden oder nicht? Gilt nicht mehr, dass uns Umfeld und Erziehung mit prägen? Davy ist behütet aufgewachsen in einem wohlhabenden Elternhaus. Aber sie war schon immer anders, denn obwohl sie nie Unterricht hatte, konnte sie schon sehr früh eine Reihe von Musikinstrumenten spielen. Sie hatte immer Musik im Kopf. Aufgrund ihrer Begabung schien ihr Weg vorgezeichnet. Obwohl die Schule noch nicht abgeschlossen ist, hatte sie schon einen Platz an der Juilliard sicher. Bei der Behörde, die nun für sie zuständig ist, begegnet sie Sean. Er ist als besonders gefährlich markiert. Ich kann Davys Zweifel und Ängste gut nachvollziehen. Dennoch kann ich sie manchmal nicht verstehen. Einerseits sieht sie sich selbst nicht wirklich als Mörderin, dennoch nagen Zweifel an ihr, weil aus von allen Seiten so berichtet wird. Andererseits hat sie ihre Vorurteile anderen gegenüber. So sieht sie Sean von Anfang an als gefährlich, obwohl sie nichts über ihn weiß. Obwohl sie noch jung ist, hatte ich erwartet, dass sie die ganze Situation auch mal kritisch hinterfragt. Aber sie ist sehr mit sich beschäftigt. Sean hat eine schwere Kindheit hinter sich. Er wirkt unnahbar und seine Kennzeichnung macht ihn bedrohlich, dabei ist er ein sympathischer junger Mann, der weiß, wer er wirklich ist. Er hat immer ein Auge auf Davy und sorgt sich um sie. Aber auch der begabte Gil ist ein sympathischer und besonnener Junge. Schlimm fand ich, dass die Eltern ihre Tochter so schnell abgeschrieben haben. Nur Mitchell, Davys Bruder und das schwarze Schaf der Familie, fühlt mit und spendet Zuspruch. Es ist ein bedrohliches Szenario, das hier dargestellt wird und es zeigt, wie schnell man ein Leben zerstören kann. Nun warte ich auf den zweiten Band, denn ich will unbedingt wissen, wie es Davy und ihren Freunden weiter ergeht.

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