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Ins Glück gebloggt

(6)
Eine bittersüsse Komödie über die Welt von Frauen nach vierzig. Witzig, traurig, ehrlich und voller Lebensenergie.
Familiäres Chaos, Schokoladensucht mit Folgen und der Club der 45+ im "CaféTotenbeinchen" - das sind die Herausforderungen, die Protagonistin Nina in Gabriela Kasperskis neuer Frauenkomödie meistern muss. Katja vom Blog "Bunte Bücherwelt" schreibt: "...ein absolutes MustRead nicht nur für Frauen ab 40. Gabriela Kasperski erzählt eine humorvolle Geschichte über das wahre Leben, das man niemals zu ernst nehmen sollte."
Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist sie gefragt. Kein Wunder löffelt Nina zuviel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fussballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als unauffindbar gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? Verzweifelt, verlassen, verdächtig - Nina hat ein Problem.
INS GLÜCK GEBLOGGT - alles, was es braucht ist Mut und etwas Schokolade
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 239, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783906847054
Verlag Storybakery by text n`bild GmbH
Verkaufsrang 25.902
eBook
8,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Ein humorvoller Roman
von Nadys Bücherwelt aus Freiburg am 16.02.2017

Klappentext: Verzweifelt, verlassen und verdächtig ? Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals,... Klappentext: Verzweifelt, verlassen und verdächtig ? Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fußballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als verschollen gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? INS GLÜCK GEBLOGGT ? alles, was es braucht, ist Mut und etwas Schokolade. Mein Fazit: Als ich mit dem Roman begonnen habe, war ich gleich vom humorvollen Schreibstil von Gabriele Kasperski begeistert. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und da ich die 45 ebenfalls schon überschritten habe, konnte ich mich ab und zu auch gut in die Protagonistin Nina hineinversetzen. Allerdings fand ich sie am Anfang schon sehr naiv. Ihr Mann möchte eine Auszeit von der Familie und angeblich auch von seiner Firma. Ich hätte da sofort dagegen geschossen und gefragt, was mit meiner Auszeit, die ich sicherlich auch nötig hätte, ist. Nein, Nina bleibt zurück und hat durch ihre Rolle als Mutter, Ehefrau und Hausfrau so gut wie kein Selbstbewusstsein mehr. Im Laufe des Buches, steigt dieses Gott sei Dank wieder, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings kamen mir so einige Passagen sehr übertrieben vor. Ich durfte zwar öfters über Nina, ihre Nutella-Sucht und ihren Freundinnen lachen, aber teilweise war mir die ganze Story zu übertrieben. Um noch einmal auf den Schreibstil zurückzukommen, er hat mir wirklich gut gefallen, da Gabriela Kasperski einen sehr einfachen, klaren Stil hat, was das Lesen der Lektüre einfach machte. Bestimmte Szenen, besonders am Ende des Romanes, waren für mich zu übertrieben und unglaubwürdig. Da ich jedoch nichts verraten möchte, müsst Ihr den Roman selber lesen, und Euch ein eigenes Bild machen. Man findet hier einen einfachen, humorvollen Roman, der Frauen ab dem 40. Lebensjahr sicherlich begeistern kann.

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„Ins Glück gebloggt“ von Gabriela Kasperki
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 14.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ein humorvoller Frauenroman der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski, erschien i, November 2016 im Story Bakery Verlag. Klappentext: Verzweifelt, verlassen und verdächtig – Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella... Ein humorvoller Frauenroman der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski, erschien i, November 2016 im Story Bakery Verlag. Klappentext: Verzweifelt, verlassen und verdächtig – Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fußballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als verschollen gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? INS GLÜCK GEBLOGGT – alles, was es braucht, ist Mut und etwas Schokolade. Meine Meinung: Bisher kannte ich nur die Meier-Schnyder-Krimireihe von Gabriela Kasperski, von denen ich ein großer Fan bin und ich war sehr gespannt, auf den 1. Frauenroman der Autorin. Wie auch schon bei Ihren vorherigen Büchern war ich vom Schreibstil absolut begeistert, sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind liebevoll und realistisch ausgearbeitet. Ein amüsanter Roman für Frauen ab 35 Jahren, der auch zum Nachdenken anregt. Mein Fazit: Lesenwert!

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Ein humorvoller Roman über die Generation 45+
von Jashrin aus Bruchsal am 08.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Völlig überraschend verkündet Ninas Ehemann, dass er eine dreimonatige Auszeit nehmen wird. Nun sitzt Nina alleine in dem luxuriösen Haus, denn auch von ihren Kindern sieht sie kaum etwas. Die einzigen, die sie fortan viel zu oft zu Gesicht bekommt sind die Mutter ihres Mannes, den Schlapphut tragenden Anwalt... Völlig überraschend verkündet Ninas Ehemann, dass er eine dreimonatige Auszeit nehmen wird. Nun sitzt Nina alleine in dem luxuriösen Haus, denn auch von ihren Kindern sieht sie kaum etwas. Die einzigen, die sie fortan viel zu oft zu Gesicht bekommt sind die Mutter ihres Mannes, den Schlapphut tragenden Anwalt Amstutz nebst seinem Hund, den neuen Fußballtrainer ihres Sohnes und Coco, Pat, Lucie und Julia, ihre ehemaligen Klassenkameradinnen. Erstaunlicherweise zeigt sich nach einem genaueren Blick, dass diese vier und Nina doch so einige Gemeinsamkeiten verbindet und als sie den Club der 45+ gründen, wachsen sie immer enger zusammen. Mit Löffeln und einem Nutellaglas bewaffnet versuchen sie ihre Stärken und Ideen zu vereinen und dadurch anderen Frauen gute Tipps und Ratschläge zu geben. Vor allem Ninas neuer Blog über die Probleme der 45+ kommt gut an. Doch kann all das auch bei Ninas Eheproblemen helfen und ihre Schwiegermutter im Zaum halten, die ihren Sohn als verschollen meldet und Nina verdächtigt? Gabriela Kasperski schreibt in einem lockerleichten Stil und nimmt den Leser mit in die Welt ihrer Protagonistin Nina. Die Art, wie sie Ninas Probleme und Lösungsansätze beschreibt, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, auch wenn insgesamt viele Klischees bedient werden und einiges vorhersehbar war. Mit Nina selbst bin ich allerdings nur bedingt warm geworden, da ich vor allem zu Beginn ihre Unselbständigkeit etwas anstrengend fand und nicht nachvollziehen konnte. Wenn, wie sie sagt, ihr Mann kaum da war, wie hat sie es bloß geschafft, drei Kinder großzuziehen? Zum Glück lernt sie im Laufe des Romans dazu und ist nicht mehr nur die nutellaliebende Hausfrau, die kaum etwas zu können scheint außer diverse Tipps aus Frauenzeitschriften zu zitieren und Rätsel zu lösen. Sie fängt zaghaft an, doch schnell ist sie als Bloggerin erfolgreich und auch in anderen Bereichen stellt sich der Erfolg ein. Nicht nur Ninas Schwierigkeiten, auch die generellen Probleme der Frauen über 45 werden gut und humorvoll dargestellt. Ich selber passe mit Mitte dreißig nicht ganz in den Kreis der 45+, dennoch kam mir manches sehr bekannt vor und ich habe neugierig verfolgt, welche Erfahrungen Nina so alles macht. Etwas enttäuscht war ich vom Titel, denn meiner Meinung nach ist er ein wenig irreführend. Sicher spielt das Bloggen eine Rolle, trotzdem liegt der Fokus für mich klar auf dem "Überleben" bzw. gut und erfolgreich leben mit 45+. Doch gerade das Thema Blog war für mich ein Grund nach dem Buch zu greifen. Gleichwohl habe ich das Buch gerne gelesen und wurde vor allem gut unterhalten, was ja gerade bei einem humorvollen Roman ein wichtiger Punkt ist. Mein Fazit: "Ins Glück gebloggt" bietet vergnügliche Lesestunden mit einer etwas unbeholfenen Protagonistin, die aber Dank einigem Mut, etwas Glück und neuen Freunden zeigt, dass man auch mit über 45 noch lange nicht zu alt ist, sein Leben neu und erfolgreich zu gestalten.

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Ninas Weg
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 21.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Nina geht es gut. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und ihr Mann verdient sehr gut. Was also lag näher, als dass sie sich ihr Leben als Hausfrau und Mutter eingerichtet hatte. Die Kinder sind inzwischen flügge und ihr Mann verkündet von einem Tag auf den anderen, dass er eine... Nina geht es gut. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und ihr Mann verdient sehr gut. Was also lag näher, als dass sie sich ihr Leben als Hausfrau und Mutter eingerichtet hatte. Die Kinder sind inzwischen flügge und ihr Mann verkündet von einem Tag auf den anderen, dass er eine Auszeit braucht, die genau 3 Monate dauern soll. Er will sich auf seine Harley schwingen und von Familie und Firma nichts sehen und hören. Weihnachten wäre er dann wieder da. Nina fällt aus allen Wolken und kann nicht glauben, was sie hört. Aber als brave Ehefrau macht sie auch das mit, nicht ahnend, welche Folgen es auch für sie haben wird... Nina ist nunmehr für sich und die Kinder allein zuständig. Die ersten Tage geht es noch gut, denn ihr Mann war eh nicht viel zu Hause, so dass seine Abwesenheit anfangs niemanden wirklich auffällt. Aber plötzlich ist das Geld alle und was jetzt? Nina muss aktiv werden. Nina, die sich seit Jahren wieder mit ihren Schulfreundinnen Coco, Pat, Lucie und Julia trifft, muss sehr schnell erkennen, dass es den anderen auch nicht viel besser geht. Aber diese stecken den Kopf nicht in den Sand und wollen ihren partnerlosen Zustand ändern. Ein Ratgeber für Frauen, die vor den gleichen Problemen wie sie selbst stehen, soll mittels eines Blogs geschaffen werden. Nina sträubt sich, kommentiert aber den bestehenden Blog mit großem Erfolg, bis raus kommt, dass sie dort als Pocahontas gepostet hat. Nina ist die Protagonistin des Buches, nicht mehr ganz taufrisch, 45+, und sieht sich genötigt, etwas in ihrem Leben zu bewegen. Sie muss urplötzlich ihre Familie allein durchbringen und hat obendrein die neugierige Schwiegermutter an der Backe. Mit viel Humor erzählt Gabriela Kasperski die Geschichte von Nina. Man ist als Leser immer mittendrin, erfährt sogar die Sachen, die Nina denkt, sich jedoch nicht traut, auszusprechen. Ihr passieren nicht nur einmal Pleiten, Pech und Pannen, sehr zur Freude des Lesers. Ich mochte Nina anfangs nicht besonders, da ich Probleme mit Frauen habe, denen es reicht, die Kinder und den Haushalt zu versorgen und dem Mann nur die angewärmten Pantoffel vorzulegen. Aber sie hat sich gemausert, ist aus ihrem Hausfrauenimage herausgetreten und hat ihr Leben geändert. Sie erlebt einige unangenehme Situationen, denen sie sich stellen muss, auch der Tatsache, dass ihr Mann sie mehr als einmal belogen hat. Nina wird selbstbewusst und strahlt das auch aus. Das Buch beinhaltet vieles, das Frauen ab 45 interessiert oder zumindest beschäftigt. Kinderlosigkeit, Partnerprobleme, Menopause, das volle Programm. Die Autorin hat damit Frauen angesprochen, die nicht mehr zu den jugendlich dynamischen, gut aussehenden Frauen gehören, sondern die schon fest im Leben stehen und schon einiges erlebt haben. Das heißt nicht, dass sie die Eigenschaften abgelegt haben müssen, man kann noch immer jung aussehen, dynamisch agieren und muss nicht als alte verschrobene Tante sein Dasein fristen. Es ist ein Buch, das mich gut unterhalten hat. Der Schreibstil der Autorin ist locker und es liest sich sehr gut. Die Seiten sind schnell gelesen und hinterlassen ein gutes Gefühl. Ein Buch, das nicht nur gelesen werden sollte, wenn man 45+ ist.

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Nina auf neuen Wegen
von liselotterie aus Donautal am 17.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ninas Leben zu Beginn der Geschichte ist typisch für viele Nur-Hausfrauen: Ihr Lebensinhalt besteht darin, die Kinder zu kutschieren, Essen zu kochen, das Haus in Ordnung zu halten usw. Max, Ninas Mann, ist erfolgreicher Inhaber einer Werbeagentur und verdient das Geld für die Familie. Als Max eine dreimonatige Auszeit... Ninas Leben zu Beginn der Geschichte ist typisch für viele Nur-Hausfrauen: Ihr Lebensinhalt besteht darin, die Kinder zu kutschieren, Essen zu kochen, das Haus in Ordnung zu halten usw. Max, Ninas Mann, ist erfolgreicher Inhaber einer Werbeagentur und verdient das Geld für die Familie. Als Max eine dreimonatige Auszeit von September bis Weihnachten fordert, um Abstand von allem zu gewinnen, ist Nina zunächst sehr überrascht. Doch dann will sie das Beste daraus machen, ganz nach "braver Hausfrauen-Art", beginnt sie bereits im September, das perfekte Weihnachtsfest vorzubereiten. Auf typische Nina-Art lässt sie dabei kein Fettnäpfchen aus. Außerdem kommt sie nach und nach dahinter, dass Max ihr nicht die Wahrheit gesagt hat. Zum Glück hat sie gerade ein paar alte Schulfreundinnen wiedergetroffen und entdeckt plötzlich ganz neue Ziele und Fähigkeiten ... Ninas Leben wird zwar satirisch überspitzt dargestellt, doch verbirgt sich unter all dem Humor ein sehr realer Kern. Ninas bezog ihr Selbstbewusstsein jahrelang einzig daraus, sich für Mann und Kinder aufzuopfern. Nun gehen die Teenager eigenen Wege, der Mann ist bei seiner Auszeit und Nina zweifelt an sich. Was so traurig klingt, wurde von der Autorin wunderbar lustig beschrieben. Wir stolpern mit Nina von einer kleinen Katastrophe in die nächste. Aber je näher Nina der Wahrheit über Max kommt, desto mehr Eigeninitiative entwickelt sie. Und am Ende kommt alles ganz anders ... Die Geschichte spielt zwar in der Schweiz, gilt aber für Deutschland ebenso. Wie viele Frauen opfern sich hier jahrelang auf, kümmern sich nur um Mann und Kinder, stellen ihre eigene Karriere zurück. Und dann - Kinder aus dem Gröbsten raus, der Mann sucht sich eine neue, jüngere und schlankere Frau. Und die Ehefrau steht da - hat nix und kann nix. Glaubt sie zumindest. Denn in JEDER schlummern Talente. Mir hat gefallen, dass ein ernstes und irgendwie auch trauriges Thema mit so viel Humor betrachtet wird. Statt einer Jammergruppe beizutreten und alle Männer zu verfluchen, findet Nina mit Hilfe ihrer Freundinnen ihren ganz eigenen Weg. Die komischen Szenen gaben größtenteils herrliches Kopfkino, aber zum Ende hin wurde es mir dann doch etwas zu übertrieben. Fazit: Ein wunderbar leichtes und lustiges Buch. Perfekt für graue Schmuddelwettertage auf der Couch. 4****

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Ins Glück gebloggt? Wohl eher nicht.
von Anneja aus Halle am 09.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

In einem gewissen Alter kommt bei Frauen die Angst genau wie bei Männern. Man fragt sich selbst ob man sich wirklich verwirklicht hat und oftmals bleibt man an den Dingen hängen die wir nicht geschafft haben oder uns nie getraut haben. Doch was ist wenn wir unweigerlich in dieses... In einem gewissen Alter kommt bei Frauen die Angst genau wie bei Männern. Man fragt sich selbst ob man sich wirklich verwirklicht hat und oftmals bleibt man an den Dingen hängen die wir nicht geschafft haben oder uns nie getraut haben. Doch was ist wenn wir unweigerlich in dieses Chaos geraten? Können wir selbst dann über uns hinauswachsen? Nina zeigt das man es kann. Wie bereits oben geschrieben steht, geht es um Buch um Nina, welche 3 Kinder hat und einen erfolgreichen Ehemann. Alles könnte gut laufen wenn Max nicht plötzlich eine Auszeit verlangen würde. Er möchte 3 Monate durch die Welt ziehen. Dies tut er auch ohne aber dafür zu sorgen das Nina weiterhin geldliche Mittel braucht um den Haushalt zu schmeißen. Bekannterweise macht Not erfinderisch und so löst Nina ein Problem nach dem anderen auf ihre Weise. Doch 3 Monate sind eine lange Zeit, die sich bei ihr mit vielen kleinen Abenteuern füllen. Doch was passiert nach den 3 Monaten? Wird alles gut? Wer weiß. Kommen wir erstmal zu den Charakteren besonders zu Nina, welche ich mir absolut nicht als Mutter wünschen würde. Teilweise fragte ich mich wie man so einen Charakter überhaupt als Mutter einsetzen kann. Denn Nina ist eine wandelnde Katastrophe. Sie traut sich teilweise nur Schritttempo im Auto zu fahren und hat noch nie im Leben ihr eigenes Auto betankt. Besonders schlimm fand ich allerdings das sie schnell unter Panikattacken leidet und sich dann gerne mal eine Plastiktüte über den Kopf zieht. Viele werden jetzt verdutzt gucken, doch genau dies passiert. Allgemein ist sie sehr verunsichert und man fragt sich wie sie 3 Kinder erziehen soll. Ich empfand sie teilweise als sehr nervig und viel zu naiv. Auch wenn sie später aufblühte, so fragte ich mich doch was sich Frau Kasperski dabei dachte ihr Buch mit so einem Charakter zu besetzen. Zu Max, ihrem Ehemann, muss man nicht viel sagen und kann es auch nicht. Er war mir einfach von vornherein unsympatisch, was aber wahrscheinlich so sein sollte. Nina´s Kinder wirkten auf mich sehr verwöhnt und überhaupt nicht selbstständig. Teilweise glaubt man garnicht das dies eine Familie sein soll. Der Club der 45+ ist ein wilder Haufen undankbarer und verlogener Frauen. Keine von Ihnen wirkte auf mich nur annähernd nett. Auf einige hätte ich gerne verzichten können. Allein Natascha war ein Lichtblick und verursachte auf Grund ihres Akzents ein Hauch Lebendigkeit in das Buch. Ich hätte teilweise lieber ihre Geschichte erfahren als die von Nina. Der Schreibstil ist genau wie bei ihren Kriminalromanen sehr leicht und äußerst lesefreundlich. Die Geschichte selbst konnte dieser Umstand allerdings nicht retten. Das Buch hat zu viele Facetten, das es gerade zum Ende so verwirrend wurde, das ich nicht mehr durchstieg. Sehr schade, da mich die Kriminalromane bisher sehr überzeugen konnten. Ich bin enttäuscht, sehr enttäuscht. Ich hatte mir viel von dem Buch erhofft und war froh als es endlich durch war. Trotzdem werde ich zumindest die Kriminalromane weiterhin verfolgen.

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