Thalia.de

Insel der blauen Gletscher

Norwegenroman

(18)

Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens - und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein - Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil - und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht -
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 622
Erscheinungsdatum 15.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17154-5
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 185/123/43 mm
Gewicht 533
Auflage 2. Auflage 2015
Verkaufsrang 15.077
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 35146147
    Töchter des Nordlichts
    von Christine Kabus
    (10)
    Buch
    8,99
  • 32719957
    Mitternachtssonne am Fjord
    von Elfie Ligensa
    (13)
    Buch
    8,99
  • 33790259
    Das geheime Bild
    von Eliza Graham
    (1)
    Buch
    9,99
  • 44153126
    Das Geheimnis der Mittsommernacht
    von Christine Kabus
    (18)
    Buch
    9,99
  • 39304418
    Das Buch der Fälscher
    von Charlie Lovett
    Buch
    9,99
  • 42492196
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (35)
    Buch
    9,99
  • 37619369
    Die Lilieninsel / Familiengeheimnisse Bd. 2
    von Sophia Cronberg
    Buch
    9,99
  • 43955652
    Es muss wohl an dir liegen
    von Mhairi McFarlane
    (21)
    Buch
    10,99
  • 43961872
    Marina Bellezza
    von Silvia Avallone
    Buch
    12,90
  • 42529793
    Lintu
    von Christine Kraus
    Buch
    22,00
  • 32173181
    Mittsommersehnsucht
    von Elfie Ligensa
    (9)
    Buch
    8,99
  • 39180909
    Die Tuchvilla
    von Anne Jacobs
    (9)
    Buch
    9,99
  • 45243519
    Das Versprechen der Wüste
    von Katherine Webb
    (1)
    Buch
    19,99
  • 37822397
    Ich kehre zurück nach Afrika
    von Stefanie Gercke
    Buch
    9,99
  • 44114439
    Unterleuten
    von Juli Zeh
    (17)
    Buch
    24,99
  • 14592202
    Die Insel der roten Erde
    von Elizabeth Haran
    (3)
    Buch
    8,99
  • 44066777
    Die Hohen Berge Portugals
    von Yann Martel
    (1)
    Buch
    22,99
  • 40779327
    Das Haus an der Mündung
    von Victoria Jones
    Buch
    9,99
  • 44066687
    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    von Fredrik Backman
    (5)
    Buch
    9,99
  • 45462653
    Die Schattenschwester / Die sieben Schwestern Bd.3
    von Lucinda Riley
    (5)
    Buch
    19,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
11
4
2
1
0

Schicksale im hohen Norden
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 13.06.2016

2013: Hannas Mann ist von einem Tag auf den anderen mit einer anderen abgehauen, während sie sich noch in Sicherheit wähnte und dachte, dass alles in Ordnung wäre. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann weg, Zeit, sich wieder eine Arbeit zu suchen. Sie war früher leidenschaftliche Reisereporterin und... 2013: Hannas Mann ist von einem Tag auf den anderen mit einer anderen abgehauen, während sie sich noch in Sicherheit wähnte und dachte, dass alles in Ordnung wäre. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann weg, Zeit, sich wieder eine Arbeit zu suchen. Sie war früher leidenschaftliche Reisereporterin und versucht, wieder in diesem Beruf Fuß zu fassen, was ihr auch gelingt. Auch wenn der erste Auftrag darauf fußt, dass niemand anderes ihn übernehmen wollte, denn es sollte nach Norwegen gehen und anschließend nach Spitzbergen. Nicht gerade eins der Ziele, die Hanna sich ausgesucht hätte und doch übernimmt sie den Job. 1907: Emilie ist eine gebildete junge Frau und hofft, dass sie sich eines Tages ihren Mann selbst aussuchen kann. Das unterbindet jedoch ihr Vater, indem er ihr den passenden Mann schon ausgesucht hat. Ihr jüngerer Bruder Max hat die Gelegenheit, im Auftrag seines Professors Studien in Norwegen zu betreiben, nur leider ist er nicht der Mensch dazu. Schon allein die Überfahrt mit dem dem Schiff wird ihm sicher zu schaffen machen, so dass er panische Angst vor diesem Auftrag hat. Emilie, die der Begegnung mit dem zukünftigen Auserwählten entgehen will, tauscht nach langem Zureden seitens Max den Platz mit ihm. Er bleibt bei ihrer Tante, bei der sich Emilie zur Zeit aufhält und sie unternimmt die Arktisexpedition für ihn, nicht wissend, dass sie sich in Gefahr begibt und ihr akribisch ausgedachter Plan über die Unkenntnis ihres Vaters schnöde versagt... Das ist bereits das zweite Buch, das ich von der Autorin Christine Kabus lese. Wie schon in dem ersten Buch arbeitet sie auch hier wieder in verschiedenen Zeitebenen. Lange laufen die beiden Stränge 2013 und 1907 parallel und es ist nicht erkennbar, wo die beiden sich annähern könnten. Erst zum Ende des Buches lassen sich die Übergänge und Zusammenhänge erkennen. Die Autorin erzählt zwei völlig unabhängige Geschichten. Im Jahr 2013 sieht Hanna, Hausfrau und Mutter, sich genötigt, wieder von vorn anzufangen. Hanna nimmt einen Auftrag an, der sie in ein Land führt, von dem sie nicht viel weiß, außer dass es die meiste Zeit des Jahres dort kalt und dunkel ist. Abgesehen von der Zeit, in der es so gar nicht dunkel wird, wo die Nacht zum Tag gemacht wird. Aber dort einmal angekommen, besinnt sie sich bald eines besseren. Kåre Nybol, den sie anfangs für einen Hausmeister hielt, der aber Polarforscher ist, zeigt ihr, wie schön sein Land ist. Gemeinsam mit ihm kommen sie auch Dingen auf die Spur, die seit 100 Jahren im Dunklen liegen. Mehr als hundert Jahre zuvor macht sich Emilie für ihren Bruder Max auf den Weg auf eine Arktisexpedition. Sie wird dort für ihn die Arbeiten erledigen, die ihm auferlegt wurde. Unter anderem wird sie dort Pflanzen sammeln, so sie denn in dem unwirtlichen Land welche finden würde. Es gelingt ihr mühelos, so gut wie jeden zu täuschen, dass sie ein Mann ist, denn als solcher nimmt sie bei der Expedition teil. Keine Arbeit ist ihr zu schwer, im Gegenteil, schafft sie doch teilweise mehr als die Männer. Selbst ihr angeblich Zukünftiger ist mit auf der Expedition, dem sie sich jedoch ebenfalls nicht zu erkennen gibt. Mit den meisten Männern kommt sie klar, nur der wortkarge Arne hat es ihr angetan, für ihn empfindet sie mehr als erlaubt. Aber er ist auch der Erste, der das gemeinsame Schiff verlässt. Das eigentliche Abenteuer beginnt nun auch für sie, das ihr fast das Leben kostet. Die beiden Protagonistinnen Hanna und Emilie trennen mehr als 100 Jahre. Beides sind starke Persönlichkeiten, die nicht den einfachen Weg gehen. Eine einmal gefällte Entscheidung wird bis zum Schluss durchgezogen. Selbst wer noch nicht in Norwegen gewesen ist, fühlt sich nach der Lektüre dort nicht fremd. Christine Kabus gelingt es mit Leichtigkeit, den Leser an die Hand zu nehmen und ihm das Land, die Menschen und die Kultur dort näher zu bringen. Die Beschreibungen sind unglaublich genau, so dass man sich förmlich an Ort und Stelle versetzt fühlt. Man fühlt mit, spürt die Kälte und leidet mit an der nicht untergehenden Sonne. Die beiden Handlungen wechseln sich im Buch immer ab. Es gab Stellen, da hätte ich am liebsten ein Kapitel übersprungen, nur weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Aber auf die Art und Weise wird man durch das Buch gepeitscht, weil man es immer nicht aus der Hand legen mag. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Mit vielen von ihnen fühlt man sich verbunden, mag sie auf Anhieb. Natürlich gibt es auch die anderen, aber auch die sind authentisch widergegeben. Es macht einfach Spaß, sich auf das Buch einzulassen, eine fremde Welt kennenzulernen und gemeinsam mit Hanna ein Geheimnis zu lüften, das seit 100 Jahren darauf wartet, entschlüsselt zu werden. Trotz der mehr als 600 Seiten kommt keine Langeweile auf, findet man keine Längen im Buch. Einmal angefangen, gibt es kein Entkommen. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Leseempfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 18.02.2015

Ich habe die Autorin seit ihrem Debüt 2012 mit jedem ihrer Bücher lesend begleiten dürfen. Und ich bin begeistert von ihrer Entwicklung. Das besondere an ihren Büchern sind jedes Mal die beiden Erzählstränge; den einen in der Gegenwart und den anderen in der Vergangenheit. So erscheint es wie als... Ich habe die Autorin seit ihrem Debüt 2012 mit jedem ihrer Bücher lesend begleiten dürfen. Und ich bin begeistert von ihrer Entwicklung. Das besondere an ihren Büchern sind jedes Mal die beiden Erzählstränge; den einen in der Gegenwart und den anderen in der Vergangenheit. So erscheint es wie als hätte man zwei Romane in einem, ein wie ich finde tolles Konzept. Jedes Mal aufs Neue verliebe ich mich in ihre Schreibweise, die so schön ist, dass man immer ein wenig traurig ist, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Es ist wie immer interessant zu beobachten wie sich die beiden Stränge letztlich zusammenfinden, aber auf eine Weise, dass es nicht gewollt erscheint, sondern wirklich in sich schlüssig ist. Sie beschreibt mit einer Liebe von Land und Leuten, dass man meinen kann, dass sie schon eine halbe Norwegerin geworden ist. Sehr plastisch, fast so dass man als Leser das Gefühl hat selbst die Schauplätze des Buches zu erkunden, beschreibt sie die Landschaft und die Schauplätze ihrer Erzählungen. Die Protagonisten, hatte ich das Gefühl, sind Menschen die man schon seit langen Jahren kennt, insbesondere die aus der Vergangenheit. Das Buch ist flüssig zu lesen ohne irgendwelche Längen, auch wenn manches sehr ausführlich beschrieben wurde. Aber „Insel der blauen Gletscher“ ist ein Buch von dem man wirklich nicht genug bekommen kann, man möchte wirklich jedes einzelne Detail so ausführlich wie nur irgend möglich beschrieben haben. Ich behaupte jeder des sich für eine Familiensaga begeistern kann wird Christine Kabus´ Norwegenreihe lieben. Deswegen von mir hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wunderbare Geschichte, tolles Cover....... auf nach Norwegen
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwalbach am 09.02.2015

Das Buch: Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art... Das Buch: Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens – und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein … Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil – und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht … Die Autorin: Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte. Schon als Kind zog sie der hohe Norden, den sie zunächst durch die Bücher von Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf kennenlernte, in seinen Bann. Vor allem die ursprüngliche, mythische Landschaft Norwegens beflügelte ihre Phantasie. Sie begann, die Sprache zu lernen und sich intensiv mit der Geschichte Norwegens zu beschäftigen. Ihr erster Roman IM LAND DER WEITEN FJORDE ist eine Hommage an dieses faszinierende Land. Meine Meinung: Ein wunderbarer Roman, der von den starken Charakteren zweier Frauen und von atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen lebt. Man spürt beim Lesen die Liebe der Autorin zu diesem Land und sehr gerne würde ich direkt die Koffer packen und nach Norwegen reisen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, wodurch es nie langweilig wurde und immer die Spannung da war wie es wohl im Leben von Hanna und Emilie weitergeht. Das i-Tüpfelchen zu einer tollen Geschichte ist das Cover. Es weckt in mir die Sehnsucht ganz alleine neben dem Husky zu stehen und diese wundervolle Landschaft zu geniessen. Fazit: Uneingeschränkte Leseempfehlung, verdiente 5 Sterne und die Freude wieder eine tolle Autorin für mich entdeckt zu haben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wunderbare Geschichte, tolles Cover....... auf nach Norwegen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2015

Das Buch: Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art... Das Buch: Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens – und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein … Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil – und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht … Die Autorin: Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte. Schon als Kind zog sie der hohe Norden, den sie zunächst durch die Bücher von Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf kennenlernte, in seinen Bann. Vor allem die ursprüngliche, mythische Landschaft Norwegens beflügelte ihre Phantasie. Sie begann, die Sprache zu lernen und sich intensiv mit der Geschichte Norwegens zu beschäftigen. Ihr erster Roman IM LAND DER WEITEN FJORDE ist eine Hommage an dieses faszinierende Land. Meine Meinung: Ein wunderbarer Roman, der von den starken Charakteren zweier Frauen und von atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen lebt. Man spürt beim Lesen die Liebe der Autorin zu diesem Land und sehr gerne würde ich direkt die Koffer packen und nach Norwegen reisen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, wodurch es nie langweilig wurde und immer die Spannung da war wie es wohl im Leben von Hanna und Emilie weitergeht. Das i-Tüpfelchen zu einer tollen Geschichte ist das Cover. Es weckt in mir die Sehnsucht ganz alleine neben dem Husky zu stehen und diese wundervolle Landschaft zu geniessen. Fazit: Uneingeschränkte Leseempfehlung, verdiente 5 Sterne und die Freude wieder eine tolle Autorin für mich entdeckt zu haben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wunderbar, geheimnisvoll, purer Lesegenuss
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2015

Eine wunderbare Geschichte über zwei starke Frauen vor der traumhaften Kulisse Norwegens/Spitzbergen. Dies ist der mittlerweile dritte ?Norwegenroman? der Autorin und sie ist ihrem Stil treu geblieben. Authentische Charaktere und die zwei verschiedenen Handlungensebenen garantieren wieder höchsten Lesegenuss. Ich freue mich schon auf einen weiteren Roman!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
"Schicksalhafte Begegnungen im Ewigen Eis"
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 31.01.2015

Klappentext Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art... Klappentext Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens - und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein - Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil - und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht. Meinung Christine Kabus hat mit ihrem Roman " Die Insel der blauen Gletscher" einen wunderschönen Roman geschrieben . Von der ersten Seite an war ich verzaubert von der bildreichen Sprache , der Beschreibung der Norwegischen Landschaft , der schroffen Schönheit Spitzbergens , im ewigen Eis . Die Protagonisten , so einmalig authentisch , mit ihren teils liebevollen , witzigen und auch strengen Charakteren .Schnell waren sie mir fast alle lieb und vertraut . Hier passt alles zusammen und ist mehr als spannend erzählt . Ein Film aus unendlich vielen , schönen bunten und lehrreichen Worten , geflossen aus der phantasievollen Feder der Autorin spielte sich vor meinen Augen ab . Es ist fast unbeschreiblich was die magischen Buchstaben mit der Phantasie des Lesers anstellen können . Ein Kopfkino "par exellence" ließ mich Teilnehmerin der Geschichte werden . Ich habe nicht nur gelesen , ich durfte dabei sein , mit Emilie im Orkan auf der Isflak , im arktischen Nebel am Fjord und vieles mehr .... Mit Hanna den Neuanfang wagen und mutig Dinge ausprobieren , die sie sich noch letzte Woche nie getraut hätte . Es ist fast nicht vorstellbar , das es in einem Buch von über 600 Seiten keinen Moment gab , an dem ich nicht weiterlesen wollte . Wie geschickt die Geschichen von Emilie und Hanna jede für sich im Perspektivenwechsel erzählt wurde , und doch zusammen hing . Nach und nach wurden aus den am Anfang zart gesponnenen Fäden , ein phantasievoll gewebter, leuchtend farbiger , fliegender Teppich , der mich jedes Mal wenn ich das Buch aufschlug zu einer großartigen Reise einlud . Ich habe die Reise zu den Blauen Gletschern in vollen zügen genossen und hätte am liebsten noch mindestens weitere 200 Seiten gelesen . Es war ein wunderschönes , lehrreiches Abenteuer , das ich nicht so schnell vergessen werde ! Ich vergebe für diesen Roman die volle Punktzahl von sehr guten 5 Sternen leider gibt es keine höhere Wertung ; hier würde ich gerne noch ein + geben . Diese Buch kann ich uneingeschränkt jedem der gerne liest , empfehlen !

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Viel mehr als nur die Geschichten zweier Frauen
von Anne2801 aus Kassel am 27.01.2015

Klappentext "Spitzbergen, 2013: Nach dem schmerzlichen Ende ihrer Ehe kehrt die deutsche Reisereporterin Hanna in ihren Beruf zurück und fliegt zu dem entlegenen Archipel. Bei ihren Recherchen stolpert sie über einen grausigen Fund, den das schmelzende Eis des Gletschers freigegeben hat. Eine spannende Story witternd, begibt sie sich an der... Klappentext "Spitzbergen, 2013: Nach dem schmerzlichen Ende ihrer Ehe kehrt die deutsche Reisereporterin Hanna in ihren Beruf zurück und fliegt zu dem entlegenen Archipel. Bei ihren Recherchen stolpert sie über einen grausigen Fund, den das schmelzende Eis des Gletschers freigegeben hat. Eine spannende Story witternd, begibt sie sich an der Seite des charismatischen Polarforschers Kare auf Spurensuche. Ruhrgebiet, 1907: In Emilie, der burschikosen Tochter eines Fabrikbesitzers, löst der Wunsch ihrer Eltern, sich endlich standesgemäß zu verheiraten, Beklemmungen aus. Um wenigstens einmal im Leben ihre Freiheit auszukosten, schließt sie sich als Mann verkleidet einer Forschergruppe an, die in die Arktis reist. Ein Abenteuer mit ungeahnten Gefahren - denn sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hat..." Inhalt Hier werden die Geschichten von zwei starken Frauen kapitelweise wechselnd erzählt. Während zu Beginn nur das Ziel ihrer Reise Emilie und Hanna zu verbinden scheint, verweben sich die beiden Handlungsstränge im Laufe des Buches immer mehr. Sowohl Hanna, als auch Emilie, erleben auf ihrer Reise viele spannende Dinge, die sie zwar vor große und ihnen ungeahnte Aufgaben stellen, aber sie noch viel mehr in ihrer Persönlichkeit wachsen lassen. Die norwegische Landschaft und die Charaktere werden hierbei so facettenreich, bildhaft und tiefgründig beschrieben, dass man sich in die Personen hineinversetzen kann und das eisige Spitzbergen und das malerische Norwegen direkt vor Augen hat. Meinung/Fazit Christine Kabus ist mit ihrem Roman etwas Groartiges gelungen. Sie schafft es, über 600 Seiten die Spannung und Leselust immer aufrecht zu erhalten, sodass man manchmal gar nicht merkt, wie lange man eigentlich schon liest, da man vollkommen die Zeit vergisst. Ich, die ich noch nie in Norwegen war, hatte jederzeit die beschriebene Landschaft bildlich vor Augen und habe so quasi jede Situation der handelnden Personen hautnah miterlebt und konnte teilweise die Kälte vom nordischen Eis sogar im heimischen Wohnzimmer spüren. Die Charaktere werden hier so facettenreich, lebendig und mit der Liebe zum Detail beschrieben, dass man spätestens nach dem ersten Vietel der Geschichte das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. So entwickeln sich auch schnell Sympathien und Antipathien, die aber mit Verlauf des Romans noch schwanken können. Auch habe ich mich immer wieder dabei erwischt, wie ich mir auch außerhalb des Lesens Gedanken um den Verbleib, oder das weitere Vorgehen der einzelnen Charaktere gemacht habe - ich hab tatsächlich mit den Personen gelitten und mich gefreut. Weiterhin ist es wichtig hervorzuheben, wie gut recherchiert dieses Buch ist. Man liest hier nicht nur eine tolle Geschichte und erhält einen sehr bildhaften Eindruck von Norwegen, sondern bekommt auch viele Informationen zu verschiedenen Gebieten der Forschung, Technik und Geschichte. Aber alle so gut in die Handlung integriert, dass man fast gar nicht merkt, wie man plötzlich so viel Neues gelernt hat, sich aber immer wieder denkt "Wow, das ist interessant, das wusste ich noch gar nicht, darüber will ich mehr erfahren" Alles in allem ist dieses Buch also viel mehr, als "nur" die verwobenen Geschichten von zwei starken Frauen. Es ist eine phantastische Unterhaltung, deren Sprache das einfache und flüssige Lesen zu einem Leichtniss macht. "Insel der blauen Gletscher" kann ich jedem ans Herz legen, der gern über (fremde) Länder, unglaubliche Landschaften, persönliche Geschichten und auch ein wenig Romantik liest - man wird mit Sicherheit nicht enttäuscht. Ich für meinen Teil bin begeistert und werde mir mit Sicherheit nun auch die anderen Bücher der Autorin auf meinen Wunschzettel schreiben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wieder ein traumhafter Roman!
von vielleser18 aus Hessen am 24.01.2015

Zwei Handlungsstränge: 1907: Emilie ist die einzige Tochter des Fabrikanten Berghoff. Was sie erwartet ist eigentlich klar: standesgemäß heiraten, einen Haushalt vorstehen, Kinder bekommen und sich die Zeit mit Handarbeiten zu vertreiben. Doch Emilie, ist im Gegensatz zu ihrem Bruder Max, nicht nur an Wissenschaft interessiert, sie ist auch abenteuerlustig... Zwei Handlungsstränge: 1907: Emilie ist die einzige Tochter des Fabrikanten Berghoff. Was sie erwartet ist eigentlich klar: standesgemäß heiraten, einen Haushalt vorstehen, Kinder bekommen und sich die Zeit mit Handarbeiten zu vertreiben. Doch Emilie, ist im Gegensatz zu ihrem Bruder Max, nicht nur an Wissenschaft interessiert, sie ist auch abenteuerlustig und hat Unternehmensgeist. Als ihr Bruder Max zu einer Expedition nach Spitzbergen aufbrechen soll, überfordert dies ihn. Doch ganz unverhofft ergibt sich ganz plötzlich eine neue Chance, nicht nur für Max, sondern insbesondere für Emilie....... 2013: Hanna Keller ist glücklich. Verheiratet, zwei große Kinder, ein Haus....was will man mehr ? Doch unsanft wird sie aus ihrem Wolkenkuckucksheim gerissen, als ihr Mann sie, ohne dass sie vorher etwas ahnte, verlässt. Als Hanna eine Gelegenheit bekommt nach Spitzbergen zu fliegen, fackelt sie nicht lange. Diese Reise wird ihr Leben verändern ! Dies ist bereits der dritte Norwegenroman der Autorin Christine Kabus. Und ich liebe jeden ihrer Romane. Jedesmal gelingt es ihr, die Landschaft, das Land, die Menschen, so wunderbar zu beschreiben, dass man am liebsten gleich dort hin reisen möchte. Ihr Schreibstil ist spannend und informativ zugleich. Durch die abwechselnde Erzählweise der beiden Handlungsstränge, wird die Spannung noch erhöht, denn immer wieder, wenn man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, wird erst einmal wieder gewechselt. So kann man das Buch kaum aus der Hand legen. "Insel der blauen Gletscher " spielt diesmal ganz im Norden von Norwegen, auf Spitzbergen. Beide Handlungsstränge beginnen aber erst einmal in Deutschland und es dauert einige Zeit, bis wir nach Norwegen kommen. Christine Kabus lässt einem ihre Protagonisten fast lebhaft vor Augen treten, sie haucht ihnen Leben ein und man meint fast, sie wären real. An manchen Stellen gibt es zwar eventuell ein paar Szenen, bei der die Protagonisten etwas zu viel Courage entwickeln, aber es ist ein Buch, eine Geschichte, da kann es gerne einmal auch zu unwirklicherern Momenten kommen - dafür fühlen wir uns bestens unterhalten ! Alle drei Romane von Christine Kabus kann man unabhängig voneinander lesen, denn ihre Protagonisten sind zwar miteinander verwandt, tauchen aber in den einzelnen Romanen nicht zusammen auf (oder nur ganz am Rande). Fazit: Zwei Handlungsstränge, Spitzbergen, zwei Frauen und eine einzigartige, spannende und informative Erzählweise ! Gelungen ! Bitte mehr davon!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Insel der blauen Gletscher
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldrohrbach am 23.01.2015

Elberfeld im Jahr 1907 Die abenteuerlustige Emilie wächst behütet in ihrem Elternhaus auf. Allerdings wirft sie einen neidvollen Blick auf ihre Brüder, die ihr Leben so gestalten dürfen wie sie wollen. Allen voran ihr Bruder Max, der in Hamburg studiert und nun eine Studienfahrt nach Spitzbergen unternehmen darf. Ein Traum,... Elberfeld im Jahr 1907 Die abenteuerlustige Emilie wächst behütet in ihrem Elternhaus auf. Allerdings wirft sie einen neidvollen Blick auf ihre Brüder, die ihr Leben so gestalten dürfen wie sie wollen. Allen voran ihr Bruder Max, der in Hamburg studiert und nun eine Studienfahrt nach Spitzbergen unternehmen darf. Ein Traum, der sich für Emilie nie erfüllen wird, da ihre Eltern sie gerne verheiraten möchten. Doch der schwächliche Max hat keinerlei Lust auf diese Reise und als sich die Möglichkeit ergibt, tauscht Emilie kurzerhand den Platz mit ihrem Bruder und ihr Leben nimmt eine ungeahnte Wendung. Oberpfalz 2013 Die Journalistin Hanna genießt ihr Leben. Die Kinder sind ausgezogen und sie führt eine glückliche Ehe. Doch das sieht ihr Mann Thorsten anders, denn still und leise macht er sich mit seiner Freundin aus dem Staub und unternimmt eine Weltumsegelung. Verzweifelt nimmt sie einen Job bei ihrer alten Arbeitstelle an und ihr Weg führt sie für eine Fotoreportage nach Spitzbergen. Der Polarforscher Kare macht es sich zur Aufgabe Hanna seine Heimat näher zu bringen und macht mit ihr einen grausigen Fund, der Jahrzehnte zurückreicht. Wieder einmal setzt die Autorin Christine Kabus, wie schon bei ihren 2 vorangegangenen Büchern, das Kopfkino in Gang. Einzigartig schöne Landschaftsbeschreibungen und ein toller Schreibstil machen dieses Buch zu einem Genuss. Liebevoll und sehr detalliert werden die Protagonisten zum Leben erweckt. Durch die verschiedenen Zeitenwechsel von der Vergangenheit in die Zukunft wird die Spannung noch erhöht und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn mir am Ende die historische Variante etwas besser gefallen hat so haben beide Geschichten ihren eigenen Reiz. Hier darf man guten Gewissens eine volle Leseempfehlung aussprechen

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spitzbergen damals und heute
von Nati am 20.01.2015

Da ich bisher noch kein Buch von Christine Kabus gelesen habe, hat mich das Buch positiv überrascht. Meine Befürchtungen, dass es vielleicht zu viele allgemeine Beschreibungen geben wird, haben sich nicht bewahrheitet. Es ist eine angenehme Balance zwischen den beiden Geschichten von Emilie sowie Hanna und detaillierten Schilderungen. Das... Da ich bisher noch kein Buch von Christine Kabus gelesen habe, hat mich das Buch positiv überrascht. Meine Befürchtungen, dass es vielleicht zu viele allgemeine Beschreibungen geben wird, haben sich nicht bewahrheitet. Es ist eine angenehme Balance zwischen den beiden Geschichten von Emilie sowie Hanna und detaillierten Schilderungen. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Eine beginnt 1907 und die andere 2013. 1907 Deutschland - Emilie hat Geburtstag. Sie ahnt, dass mit Beginn ihrer Volljährigkeit, die Suche nach einem passenden Ehemann forciert wird, doch sie will ihr Leben selbst bestimmen und nicht weiter nach strengen Konventionen leben, die in ihrem Elternhaus herrschen. Ihren Bruder Max beneidet sie sehr, denn er studiert an der Uni in Berlin und soll an einer Forschungsexpedition nach Spitzbergen teilnehmen. Max gesteht ihr, dass er nicht begeistert von seinem Studium ist und am liebsten Schriftsteller werden würde. Es verursacht ihm Magenschmerzen, wenn er an die bevorstehende Expedition denkt. Emilies Idee, als Mann verkleidet an seiner Stelle zu reisen, schlägt er erst aus. Doch zum Schluss lässt Max sich erweichen. Emilie nimmt in der Verkleidung als Max an der Forschungsreise nach Spitzbergen teil und das Abenteuer kann für sie beginnen. 2013 Deutschland - Hanna hat sich gerade von ihrem Sohn Lucas am Flughafen verabschiedet, der für ein Jahr nach Bolivien fliegt. Ihre Tochter Mia studiert außerhalb und nun freut sie sich auf einen schönen Abend mit ihrem Mann Thorsten. Zu Hause angekommen findet sie einen Brief ihres Mannes vor, dass er sie verlassen hat. Nach und nach findet sie heraus, dass er sich in der Firma für ein Jahr beurlaubt hat, um eine Auszeit zu nehmen. Diese will er gemeinsam mit Birgit (Biggi) Schulz zu einer Weltumsegelung nutzen. Nach einem Gespräch mit Heiko, einem Freund aus Studienzeiten, der Hanna rät, die Trennung als Chance zu sehen, macht sie sich auf nach München. Dort hat sie bis vor der Geburt der Kinder in der Redaktion eines Frauenmagazins als Reisereporterin gearbeitet. Sie konnte ihr Glück kaum fassen, als man ihr einen Auftrag anbot, der sie nach Spitzbergen führen soll. Trotz der schlechten Bedingungen sieht sie es als Chance wieder in ihrem Beruf einzusteigen. Ich habe jede Minute genossen, in der ich dieses Buch gelesen habe, obwohl manches etwas überzogen dargestellt wurde, aber dafür ist es ein Roman. Mir gefallen die Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen, die aber irgendwie miteinander verbunden sind. Beide Geschichten sind unglaublich spannend und es macht Spaß sie zu lesen. Es passieren immer wieder unerwartete Dinge, die das ganze sehr abwechslungsreich gestalten. Durch den ständigen Wechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten hatte ich ständig das Gefühl weiterlesen zu müssen, um zu sehen wie sich das Geschehen weiterentwickelt. Gekonnt hat Christine Kabus in ihren Roman viel Wissenswertes über Flora und Fauna sowie Geologie und Geschichte mit einfließen lassen ohne dass es zu viel oder langweilig wurde. Durch ihre Schilderungen hat die Autorin mir Norwegen näher gebracht und den Wunsch in mir geweckt, dieses Land kennenzulernen. Durch den sehr bildhaften Sprachstil konnte ich mich als Leserin teilweise nach Spitzbergen versetzt fühlen. Dies war mein erster Roman von Christine Kabus und es wird bestimmt nicht mein letzter sein, denn ihre Art zu schreiben hat mir sehr gefallen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der hohe Norden ist allemal eine Reise wert
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2015

Die Gliederung der beiden Geschichten um Hanna und Emilie, die in den Jahren 2013 und 1907 spielen, hat Christine Kabus so vortrefflich spannend geschildert, dass ich den Norwegerroman am Liebsten in einem Rutsch "verschlungen" hätte. Die einzelnen, sich abwechselnden Abschnitte, die sich in den oben genannten Jahren abspielen, decken Stück... Die Gliederung der beiden Geschichten um Hanna und Emilie, die in den Jahren 2013 und 1907 spielen, hat Christine Kabus so vortrefflich spannend geschildert, dass ich den Norwegerroman am Liebsten in einem Rutsch "verschlungen" hätte. Die einzelnen, sich abwechselnden Abschnitte, die sich in den oben genannten Jahren abspielen, decken Stück für Stück das Rätsel und die Hintergründe um einen Toten und die anderen Zusammenhänge schlüssig - und super in die jeweiligen Zeiten eingegliedert - auf. Christine Kabus schafft es hierbei, die realen Gegebenheiten der Land- und Ortschaften sowie der dort ansässigen Persönlichkeiten mit ihren typischen Merkmalen immens lebensnah darzustellen. Wie ich an den Protagonistinnen erkannt habe, ist es niemals gut, den Kopf in den Sand zu stecken, im Gegenteil (wie auch ein Zitat aus dem Buch S. 73 anspricht): "Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe." Zu den ohnehin schon lebensnah dargestellten Charakteren, lässt die Autorin den Leser an den Gedanken der Mitwirkenden teilhaben, was ihnen zusätzlich Tiefe verleiht. Die interessanten Informationen zu den unterschiedlichsten Themen, die real stattgefunden oder auch über die Persönlichkeiten, die gelebt haben, wurden von Christine Kabus hervorragend in die fiktive Geschichte integriert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zwei Frauen und ein Geheimnis auf Spitzbergen
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 02.02.2015

Bayern, 2013: Nachdem ihr Mann sie hat sitzen lassen, versucht die ehemalige Reisejournalistin Hanna in ihrem alten Beruf wieder Fuß zu fassen. Sie hat Glück und erhält den Auftrag für eine Reportage über Spitzbergen. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, die Beiden sind sich auf Anhieb sehr... Bayern, 2013: Nachdem ihr Mann sie hat sitzen lassen, versucht die ehemalige Reisejournalistin Hanna in ihrem alten Beruf wieder Fuß zu fassen. Sie hat Glück und erhält den Auftrag für eine Reportage über Spitzbergen. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, die Beiden sind sich auf Anhieb sehr sympathisch. Ruhrgebiet 1907: Die junge Emilie, Tochter eines Fabrikbesitzers, träumt von einen Leben in Freiheit jenseits von Konventionen und Anstandsregeln. Wie beneidet sie ihren Bruder Max, der demnächst eine Expedition in die Arktis begleiten wird. Ihre Eltern haben jedoch andere Pläne: sie schicken Emilie ausgerechnet zu ihrer steifen Tante Franziska nach Berlin, in der Hoffnung, daß sich baldmöglichst ein geeigneter Heiratskandidat für sie findet. Auch das dritte Buch entführt den Leser wieder nach Norwegen, diesmal nach Spitzbergen. Die detaillierten Beschreibung der Schauplätze und Geschichten hätten mich am liebsten den Koffer packen lassen, um selbst nach Spitzbergen zu reisen. Die Autorin bedient sich für ihre Schilderungen alter Reiseführer, Berichte in Briefform bzw. in Form von Blogeinträgen in der Gegenwart. Natürlich gibt es auch diesmal wieder eine romantische Komponente in dem Buch, wobei mir manche Entwicklungen fast zu schnell vor sich gingen. Besonders spannend sind jedoch Emilies Erlebnisse während ihrer Expedition, die zeigen, was für eine mutige und neugierige junge Frau sie ist. Es gab auch ein paar überraschende Wendungen in dem Buch, mit denen ich nicht gerechnet hatte und manche Dinge, die in der Vergangenheit unaufgeklärt blieben, werden in der Gegenwart gelöst. Emilie Berghoff wünscht sich manches Mal, die Freiheiten zu haben, wie sie ihrer Meinung nach die Männer besitzen. Sie verfügt über eine lebhafte Phantasie, die mich mehrmals haben schmunzeln lassen, außerdem ist sie sehr talentiert, was das Zeichnen angeht. Außerdem interessiert sich sehr für die Natur und ihre Geschöpfe – alles Dinge, die von ihren Eltern, vor allem ihrer Mutter, nicht gerne gesehen werden, die sie sich nicht für eine feine junge Dame gehören. Emilie ist aber auch sehr intelligent und mutig, was ihr bei ihrem Abenteuer einigen Respekt einbringt. Hanna Keller steht vor den Trümmern ihrer Ehe und muß erkennen, daß sie sich schon lange etwas vorgemacht hat. Allerdings ist die Art, wie Thorsten seine Frau verläßt, völlig indiskutabel. Dennoch sucht sie auch die Schuld bei sich. Nur gut, daß sie in Heiko einen sehr guten Freund hat, der ihr den Kopf gerade rückt und ermuntert, wieder in ihrem Beruf als Reisereporterin tätig zu werden. Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Kåre Nybol, der bereits in den beiden vorigen Bücher der Autorin eine kleine Rolle gespielt hat. Es ist allerdings nicht notwendig, die Bücher gelesen zu haben, kann sie aber sehr empfehlen. Desweiteren haben mir die Mitglieder der Expedition sehr gut gefallen, vor allem, weil sie bunt gemischt waren, was die Nationalitäten anbetrifft. Besonders William hat es mir mit seiner lockeren und freundlichen Art angetan. Aber nicht jeder ist das, was er zu sein scheint, wie sich im Laufe der Expedition herausstellt. Mir hat der neuerliche Ausflug nach Norwegen wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die weiteren Werke der Autorin.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zwei starke Frauen, die in der Arktis zu sich selber finden
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 28.01.2015

Sehr gut gefallen hat mir, dass wir die Geschichte auf zwei Zeitebenen aus Sicht zweier sehr unterschiedlicher Frauen erzählt bekommen, die beide auf ihre ganz eigene Art und Weise stark und entschlossen sind. Beide machen spannende Entwicklungen durch, und ich fand besonders interessant, wie man als Leser die fremdartige... Sehr gut gefallen hat mir, dass wir die Geschichte auf zwei Zeitebenen aus Sicht zweier sehr unterschiedlicher Frauen erzählt bekommen, die beide auf ihre ganz eigene Art und Weise stark und entschlossen sind. Beide machen spannende Entwicklungen durch, und ich fand besonders interessant, wie man als Leser die fremdartige Welt der Arktis durch ihre Augen sieht. Im Jahr 2013 folgen wir der Geschichte aus Sicht von Hanna. Hanna hat sich einen Großteil ihres Lebens um andere gekümmert und ihre eigenen Bedürfnisse hintenangestellt. Jetzt bricht ihr Leben plötzlich rund um sie herum zusammen, und statt sich im Selbstmitleid zu suhlen, krempelt sie die Ärmel hoch und macht sich tatkräftig daran, sich ein neues Leben als Reisejournalistin aufzubauen. Ich fand sehr bewundernswert, wie mutig, einfallsreich und positiv sie die Dinge angeht. Im Jahr 1907 wird die Geschichte dagegen aus Sicht von Emily beschrieben. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die mehr von ihrem Leben erwartet, als den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit entspricht. Sie will nicht nur den Mann heiraten, den ihre Eltern für sie aussuchen, und dann den Rest ihres Lebens mit Dingen verbringen, die als schicklich erachtet werden, wie Handarbeiten und Hausmusik. Als sich ihr unverhofft die Chance bietet, anstelle ihres Bruders, als junger Mann verkleidet, eine Forschungsreise anzutreten, ergreift sie diese mit beiden Händen. Es erfordert schon eine ganz besondere Art von Stärke, in dieser Zeit auch nur darüber nachzudenken, als junge Frau eine Forschungsreise in die Arktis anzutreten! Sie ist also quasi eine Vorreiterin der Emanzipation, und ich habe ihren Teil der Geschichte mit besonderem Vergnügen gelesen. Was für ein unglaubliches, spannendes Abenteuer! Nur manchmal war Emily für mich zu sehr die talentierte Superfrau, die alles kann: Im Schießen ist sie ein wahres Naturtalent. Sie packt kräftig auf dem Schiff mit an und tut dabei als untrainierte junge Frau Dinge, die einem körperlich durchtrainierten Seemann schwer fallen würden. Sie erinnert sich scheinbar an alles, was sie je gehört oder gelesen hat - so wird z.B. erwähnt, wie sehr die endlosen Vorträge ihres älteren Bruders über Waffen und Technik sie langweilen, aber sie kann dennoch fehlerfrei und detailliert daraus zitieren, um die Männer auf dem Schiff mit ihrem Wissen zu beeindrucken. Aber dennoch war Emily ein Charakter, den ich schnell lieb gewonnen und über den ich gerne gelesen habe. Das Buch ist unglaublich informativ: Bergbau, Landschaft, Flora, Fauna, wissenschaftliche Forschung, Geschichte, Geographie... Alles ist wahnsinnig gut recherchiert und dabei unterhaltsam geschrieben, so dass es auch Laien mit Vergnügen lesen können! Wenn man schon einmal in der Arktis war, erkennt man viele kleine, liebevolle Details wieder - ich war immer wieder sehr überrascht, Dinge in der Geschichte wiederzufinden, die ich schon halbwegs vergessen hatte. Und wenn man noch nie dort war, dann könnte ich mir vorstellen, dass man das nach der Lektüre dieses Buches nachholen möchte! Alles ist so wunderbar beschrieben, dass man es bildlich vor sich sehen und beinahe schon hören, riechen und schmecken kann. Und das ist sicher nicht nur für Arktisfans ein Lesevergnügen. Aber wer sein Herz ohnehin schon an die Arktis verloren hat, für den ist das Buch einfach ein Muss. Fazit: Für Arktisfans ein Muss, aber auch für Fans gut geschriebener Gegenwartsliteratur ein lohnendes Buch. Der Leser folgt zwei Frauen, die in den Jahren 1907 und 2013 aus ganz unterschiedlichen Gründen in die Arktis reisen und dabei nicht nur sich selber finden, sondern auch die Liebe. Eine spannende, originelle Mischung aus historischen Ereignissen, informativem Reisebericht und persönlicher Entwicklung zweier grundverschiedener Frauen - meines Erachtens lesen sich die 622 Seiten mühelos und unterhaltsam runter.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wundervoller Norwegenroman
von Katharina J aus Unsleben am 25.01.2015

Zwei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten und ein absolut faszinierendes Land. 1907 – Die 21-jährige Emilie kommt aus gutem Hause hat aber zum Leidwesen ihrer Eltern alles andere in ihrem klugen Kopf als heiraten. Um ihrem Bruder aus einer misslichen Lage zu helfen tauscht sie mit ihm Kleidung, verändert ihr Aussehen... Zwei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten und ein absolut faszinierendes Land. 1907 – Die 21-jährige Emilie kommt aus gutem Hause hat aber zum Leidwesen ihrer Eltern alles andere in ihrem klugen Kopf als heiraten. Um ihrem Bruder aus einer misslichen Lage zu helfen tauscht sie mit ihm Kleidung, verändert ihr Aussehen und stürzt sich als Mann verkleidet in das Abenteuer ihres Lebens – Eine Expedition nach Spitzbergen. 2013 – Das geordnete Leben der 45-jährigen Hanna bricht ganz plötzlich auseinander als sie von ihrem Ehemann verlassen wird. Da die Kinder schon aus dem Haus sind, stürzt sich Hanna kopfüber ins Berufsleben. Ihr erstes Ziel als Reisereporterin führt auch sie nach Spitzbergen. Hier trifft sie nicht nur auf ein grandioses Land sondern auch auf eine altes Rätsel und einen sehr interessanten Mann. „Insel der blauen Gletscher“ war mein erster Norwegenroman von Christine Kabus und er hat mir wirklich total gut gefallen. Christine Kabus hat einen sehr angenehmen und bildlichen Schreibstil. Auch die Aufteilung zwischen den Abenteuern der beiden Frauen fand ich klasse. Ich muss jedoch zugeben, dass mir Emilies Geschichte etwas besser gefiel und ich bei Hannas Storyline einfach etwas zu viel Hollywoodgefühl hatte. Abgesehen von den kleinen Unwahrscheinlichkeiten die beiden Frauen immer wieder passiert sind, hat mich der Roman einfach gefesselt und mitgerissen. Eine gekonnte Mischung aus jeder Menge Abenteuer, Liebe und historischem Reisebericht. Einfach toll! „Insel der blauen Gletscher“ wird definitiv nicht mein letztes Buch von Christine Kabus gewesen sein und bekommt von mir 4 gute Lesesterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lust auf mehr Norwegen....
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 20.01.2015

Dieses ist mein erster Roman der Autorin, welcher um dieses wirklich interessante Gebiet um Spitzbergen (hoch oben im Norden) handelt. Mir ist die Beschreibung der Landschaft sehr positiv aufgefallen, ebenso die Einbindung norwegischer Sprachbegriffe. Die Recherche zur damaligen Zeit ist gut ausgeführt und ich habe mich gefreut, daß auch etwas... Dieses ist mein erster Roman der Autorin, welcher um dieses wirklich interessante Gebiet um Spitzbergen (hoch oben im Norden) handelt. Mir ist die Beschreibung der Landschaft sehr positiv aufgefallen, ebenso die Einbindung norwegischer Sprachbegriffe. Die Recherche zur damaligen Zeit ist gut ausgeführt und ich habe mich gefreut, daß auch etwas aus dem heutigen Sachsen Anhalt erwähnt wurde. Die Autorin schafft es durch den Aufbau von 2 Handlungssträngen (einen in der heutigen Zeit - den anderen in 1907) teile einen spannenden, einen Landschftsroman und auch einen Liebesroman zu verweben. Zwei Frauen durch unterschiedliche Zeiten getrennt, und doch irgendwie miteinander verbunden? Mir persönlich hat der historische Teil am Besten gefallen, welcher auch gut als Einzelgeschichte hätte durchgehen können. Auch eine Fortsetzung wäre durchaus denkbar ;o) Es handelt sich bei diesem Werk um den dritten Norwegenroman und ich werde mir die vorangegangenen Bücher nachträglich besorgen. Ein schönes Buch, welches die Lust weckt, mein bisheriges Reisegebiet zu erweitern, allein schon weil ich gern wissen würde die Wirklichkeit diesen Roman toppt. Das Cover ist in seiner Farbgestaltung wunderschön und ein Eyecatcher. Mein Fazit: Da mich die heutige Liebesgeschichte nicht ganz so überzeugt hat, aber einen flüssig und gut unterhaltenden Roman lesen durfte würde ich eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen vergeben

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Für Norwegenfans empfehlenswert
von Yvonne Hantschel am 17.02.2015

In dem Buch gibt es 2 Erzählstränge, die in unterschiedlichen Zeitepochen spielen. Zum einen ist da in der Gegenwart die Protagonistin Hanna, die mal eben für eine andere Frau von ihrem Ehemann verlassen wird. Statt mit dem Schicksal zu hadern, nimmt sie ihre Arbeit als Reisejournalistin wieder auf und... In dem Buch gibt es 2 Erzählstränge, die in unterschiedlichen Zeitepochen spielen. Zum einen ist da in der Gegenwart die Protagonistin Hanna, die mal eben für eine andere Frau von ihrem Ehemann verlassen wird. Statt mit dem Schicksal zu hadern, nimmt sie ihre Arbeit als Reisejournalistin wieder auf und fliegt mal eben nach Spitzbergen für eine Reisereportage. Dort lernt sie dann Kare kennen und schnell gibt es nicht nur eine berufliche Beziehung zwischen den beiden. Der 2. Erzählstrang spielt in der Vergangenheit, genauer Anfang des 20 Jahrhunderts und hier ist die Protagonistin die junge, aus gutem Hause kommende, Emilie. Diese bricht aus ihrem für sie langweiligem, spießigem Leben aus und nimmt, anstelle ihres Bruders Max, der Biologiestudent ist, an einer Forscherexpedition in die Arktis teil. Allerdings reist sie nicht als Emilie mit……. Die Kapitel wechseln immer von den Erzählsträngen, was einerseits angenehm zu lesen ist, andererseits, als ich die Geschichte einer Protagonistin favorisierte, mich dazu verleiten lies, bei der anderen Geschichte oberflächlicher zu lesen. Bis weit über die Hälfte des Buches las ich beide Epochen jedoch gleich gern, ehe ich mehr zu Emilies Geschichte tendierte. In ihrer Geschichte gab es für mich einfach mehr Spannung. Manche Passagen scheinen zwar etwas weit hergeholt, was ihr Tun und Handeln betrifft, insgesamt ist ihre Geschichte dennoch lebendiger und spannender und ich wollte wissen, wie es weiter geht mit ihrem Abenteuer. Bei Hanna lief es für mich auf eine gewöhnliche Liebesgeschichte hinaus. Gegen Ende des Buches gab es dann auch die Verbindung zwischen den beiden Frauen, diese hätte ich mir aber direkter und klarer gewünscht. Bei Emilie gab es am Schluss noch mal eine explosive Spannungssteigerung, wohl dosierter über das Buch hinweg hätte mir besser gefallen. Witzig waren die letzten Seiten bei Emilie aber allemal, ich habe mich schon recht amüsiert. Da es ein Norwegenroman ist, bekam man natürlich auch sehr viele detaillierte Beschreibungen über die dort herrschende Landschaft. Manchmal etwas zu viel für meinen Geschmack, weil die Handlung so unterbrochen wurde. Dies ist aber nur meine subjektive Einschätzung, ich wusste ja, dass es ebenso ein Roman über Norwegen und deren Landschaft ist. Deshalb ist das Buch für alle Norwegenfans zu empfehlen, wer über das gesamte Buch steigernde Spannung erwartet, wird hier wahrscheinlich etwas enttäuscht sein.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Frauen gehen ihren Weg
von leseratte1310 am 25.01.2015

1907: Emilie kommt langsam in das heiratsfähige Alter. Ihre Tante Fanny soll sie in Berlin in die Gesellschaft einführen. Emilies Bruder Max kann den strengen Anforderungen des Vaters nicht gerecht werden. Nun soll er für seinen Professor bei einer Expeditionstour nach Norwegen Aufgaben übernehmen, fühlt sich der Aufgabe aber... 1907: Emilie kommt langsam in das heiratsfähige Alter. Ihre Tante Fanny soll sie in Berlin in die Gesellschaft einführen. Emilies Bruder Max kann den strengen Anforderungen des Vaters nicht gerecht werden. Nun soll er für seinen Professor bei einer Expeditionstour nach Norwegen Aufgaben übernehmen, fühlt sich der Aufgabe aber nicht gewachsen. So reist seine Schwester verkleidet als Max mit. 2013: Hanna muss feststellen, dass sie sich etwas vorgemacht hat und dass ihre Ehe längst nicht so perfekt ist, wie sie das angenommen hat. Ihr Mann tritt mit einer jüngeren Frau eine Weltreise an und informiert Hanna kurz mit einem Zettel. Die geschockte Hanna will ihr Leben nun selbst in die Hand nehmen und in ihrem früheren Job arbeiten. Von jetzt auf gleich reist sie nach Norwegen. Die Geschichte wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt. Lange hatte ich den Eindruck, ich lese parallel zwei Geschichten. Erst ziemlich am Ende gibt es eine Verknüpfung, die zwar schlüssig ist, die aber dennoch ruhig ein wenig ausführlicher sein dürfte. Emilie entspricht so gar nicht den Vorstellungen, die ihre Mutter von einem wohlerzogenen Mädchen hat. Es fällt Emilie schwer, den Erwartungen gerecht zu werden, denn sie ist sehr direkt und hat ihren eigenen Kopf. Gut, dass ihre Tante Fanny sie unterstützt, als Emilie sie in Berlin besucht. So kann sie beweisen, dass eine beherzte Frau manchem Mann etwas vormachen kann. Hanna hat sich ganz der Familie gewidmet. Als ihr Mann sie verlässt, erkennt sie, dass sie sich selbst aufgegeben hat. Nur kurz lässt sie den Schmerz zu, dann nimmt sie Ihr Leben in die Hand. Weil sich bei ihrem alten Arbeitgeber keiner gefunden hat, der die Berichterstattung von Spitzbergen übernehmen will, erhält Hanna gleich eine Chance und packt sie. In Norwegen lernt sie dann den sympathischen Kåre kennen, der ihr viel über die Landschaft und Geschichte Spitzbergens erzählen kann. Zwei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten, die sympathisch sind und sich durch das Schicksal nicht entmutigen lassen. Sie packen an und nehmen ihre Chancen wahr. Beide sind in diesem Buch authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist den dargestellten Zeiten angepasst und lässt sich angenehm flüssig lesen. Die Landschaft war sehr schön beschrieben, so dass ich mich direkt dorthin versetzt fühlte. Auch über die Geschichte habe ich einiges erfahren und nebenbei auch über Umweltprobleme. Ein unterhaltsamer Roman mit einem Schuss Romantik.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Entäuscht
von Lesemaus am 19.03.2015

Ich habe die beiden anderen Bücher von Christine Kabus sehr gern gelesen und sie haben mit gut gefallen. Von diesem hier bin ich enttäuscht. Irgendwo bei Seite 200 habe ich aufgehört zu lesen. Zu wenig Story zuviel Landschaftsbeschreibung und technische Beschreibung der Schiffe. Sicher steckt irgendwo in dem Roman... Ich habe die beiden anderen Bücher von Christine Kabus sehr gern gelesen und sie haben mit gut gefallen. Von diesem hier bin ich enttäuscht. Irgendwo bei Seite 200 habe ich aufgehört zu lesen. Zu wenig Story zuviel Landschaftsbeschreibung und technische Beschreibung der Schiffe. Sicher steckt irgendwo in dem Roman auch eine oder zwei schöne Geschichten - aber ich konnte die Geduld nicht aufbringen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Insel der blauen Gletscher

Insel der blauen Gletscher

von Christine Kabus

(18)
Buch
9,99
+
=
Im Land der weiten Fjorde

Im Land der weiten Fjorde

von Christine Kabus

(5)
Buch
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen