Thalia.de

Interview mit einem Mörder / Max Broll Krimi Bd.4

Ein Max-Broll-Krimi

(24)
DER NEUE KRIMI VON BERNHARD AICHNER: MAX BROLLS BESTER FREUND IM VISIER EINES MÖRDERS
Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber MAX BROLL ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den SCHÜTZEN gesehen. Doch der vermeintliche TÄTER entpuppt sich als HARMLOSER TOURIST. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften.
Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald AUGE IN AUGE gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden VERFOLGUNGSJAGD die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern …
DER KULT-TOTENGRÄBER ERMITTELT WIEDER
Ein besonderer Kerl ist er, dieser Max. Die KARRIERE ALS JOURNALIST hat er zugunsten des GRÄBERSCHAUFELNS aufgegeben. Er liebt ein gepflegtes BIER und den einen oder anderen SCHNAPS mit Baroni, er liebt das DORFLEBEN und das Essen seiner Stiefmutter Tilda - und ganz besonders liebt er seine SAUNA die er sich am DORFFRIEDHOF gebaut hat. Hier kann er die Welt draußen ausblenden, gemeinsam mit dem neuen Dorfpfarrer aus Afrika den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Doch ebendieser GEMÜTLICHE und HUMORVOLLE MAX kann, wenn es um die Sicherheit seiner Lieben geht, knallhart sein. Wild entschlossen, schnell, klug: So leicht kommt niemand dem sympathischen Totengräber davon - nicht einmal ein skrupelloser Killer.
ATEMLOS SCHNELL, GNADENLOS FESSELND: EIN ÖSTERREICHISCHER SENSATIONSEXPORT
Kurze Sätze, überraschende Wendungen, GENIALE DIALOGE: Der unverwechselbare Sog, in den Bernhard Aichners Bücher ziehen, machte ihn WELTWEIT BEKANNT. Die britische Tageszeitung The Independent nennt sein Schreiben eine "Garantie für schlaflose Nächte", als "originell, kraftvoll und fesselnd" beschreibt ihn die Times.
Auch im vierten Krimi um Max Broll zeigt er, dass er zu Recht INTERNATIONAL GELOBT wird - und macht der österreichischen Krimiszene damit alle Ehre.
**************************************************************************************
- endlich: der vierte Krimi mit Kult-Totengräber Max Broll
- vom Autor der internationalen Bestseller "Totenfrau" und "Totenhaus"
- "Es gibt zurzeit nichts Spannenderes aus Österreich." (Kurier)
- Burgdorfer Krimipreis für Teil 3 der Max-Broll-Reihe: "Leichenspiele"
Rezension
"Bernhard Aichner ist der literarische Exportschlager Österreichs. Die Dialoge sind nackt und schnell. Der Sog ist groß. 'Interview mit einem Mörder' ist eine schöne Leich. Der Sommer kann kommen." Die Welt, Elmar Krekeler "Aichners größte Stärke ist der Sound, mit dem er seine Geschichte erzählt" Spiegel Online, Marcus Müntefering "Ein Totengräber gegen einen diabolischen Mörder. Ein wirklich origineller Krimi. Und herrlich durchgeknallt." STERN, Kester Schlenz "Ein fieses, spannendes Spiel mit ungewissem Ausgang" Der Standard, Ingeborg Sperl "Sehr, sehr lesenswert! Bernhard Aichner ist der große Krimistar in Österreich." Servus TV, Thomas Rottenberg "Extrem spannend, gut und schnell geschrieben. Bernhard Aichner ist einer der großen Stars der zeitgenössischen deutschen Genreliteratur." WDR, Ulrich Noller "Blitzlichtsatzgewitter, die durch die Abgründe des Bösen irrlichtern" DIE WELT "Aichners Talent für irrsinnige Grotesken entfaltet sich hemmungslos." Der Standard, Ingeborg Sperl "Der schrullige 'Einbuddler' und Aufdecker Max Broll hat hierzulande bereits echten Kultstatus. Ein großes Lesevergnügen." Kurier, Christoph Geiler
Portrait
Bernhard Aichner, geb. 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 13.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7133-8
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 213/132/30 mm
Gewicht 424
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 63.846
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 44253330
    Die Schöne und der Tod / Max Broll Krimi Bd.1
    von Bernhard Aichner
    (6)
    Buch
    9,99
  • 45230377
    Trümmerkind
    von Mechtild Borrmann
    (9)
    Buch
    19,99
  • 45243720
    Zapfig / Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth Bd.4
    von Felicitas Gruber
    Buch
    9,99
  • 47366524
    Verheißung Der Grenzenlose
    von Jussi Adler-Olsen
    Buch
    10,95
  • 44252665
    Fremdes Leben
    von Petra Hammesfahr
    (2)
    Buch
    19,99
  • 44252804
    So still in meinen Armen / Under Suspicion Bd. 2
    von Mary Higgins Clark
    (1)
    Buch
    19,99
  • 44253097
    Locked in
    von Holly Seddon
    (14)
    Buch
    12,99
  • 37821851
    ZERO - Sie wissen, was du tust
    von Marc Elsberg
    (44)
    Buch
    19,99
  • 39321054
    Die Morde des Herrn ABC / Ein Fall für Hercule Poirot Bd.12
    von Agatha Christie
    (2)
    Buch
    10,00
  • 42381283
    Männerfallen
    von Eva Rossmann
    Buch
    8,90
  • 44252923
    Fremdes Land
    von James Lee Burke
    (1)
    Buch
    17,99
  • 15543593
    Lemmings Zorn
    von Stefan Slupetzky
    (2)
    Buch
    8,99
  • 45288104
    Tod in den Karawanken
    von Andrea Nagele
    Buch
    10,90
  • 45300184
    Der dunkle Grenzbezirk
    von Eric Ambler
    Buch
    12,00
  • 42492519
    Todeszeitpunkt
    von Rob McCarthy
    (1)
    Buch
    12,99
  • 33790317
    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    von Marc Elsberg
    (34)
    Buch
    10,99
  • 32017540
    Todesfrist / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.1
    von Andreas Gruber
    (13)
    Buch
    9,99
  • 39192523
    Todesurteil / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.2
    von Andreas Gruber
    (15)
    Buch
    9,99
  • 40974405
    Racheherbst / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.2
    von Andreas Gruber
    (14)
    Buch
    9,99
  • 20940917
    Rachesommer / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.1
    von Andreas Gruber
    (11)
    Buch
    8,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Ist es traurig, nicht erwachsen werden zu wollen?“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine unglaubliche Geschichte, wunderbares Personal für eine wahrlich aufregende Story - ein kleiner Totengräber aus dem Dorf in den Bergen will einen neunfingrigen Fuchs und Drecksack zum Reden bringen bzw. zur Schlachtbank führen. Das Wohl einer jungen Dame liegt ihm dabei ganz besonders am Herzen. Und dann ist da plötzlich kein Platz Eine unglaubliche Geschichte, wunderbares Personal für eine wahrlich aufregende Story - ein kleiner Totengräber aus dem Dorf in den Bergen will einen neunfingrigen Fuchs und Drecksack zum Reden bringen bzw. zur Schlachtbank führen. Das Wohl einer jungen Dame liegt ihm dabei ganz besonders am Herzen. Und dann ist da plötzlich kein Platz mehr für Lächeln. Satz: Am Ende ist man immer klüger. Und: Das ist völlig irrsinnig alles.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
13
10
0
1
0

Ungewöhnlicher Krimi und ein "Hoch" auf die Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 29.09.2016

- Kuba gehört quasi uns. - Du weißt, dass du wahnsinnig bist, oder? - Ja. - Aber du wirst trotzdem hierbleiben, Baroni. - Werde ich das? - Ja. - Und warum? - Weil das ohne dich hier alles nichts ist. (S. 40/41) Kann mir jemand sagen, warum ich so lange keine Krimis und Thriller (Ausnahmen wie Donna Leon oder Ute Haese bestätigen die berühmte Regel)... - Kuba gehört quasi uns. - Du weißt, dass du wahnsinnig bist, oder? - Ja. - Aber du wirst trotzdem hierbleiben, Baroni. - Werde ich das? - Ja. - Und warum? - Weil das ohne dich hier alles nichts ist. (S. 40/41) Kann mir jemand sagen, warum ich so lange keine Krimis und Thriller (Ausnahmen wie Donna Leon oder Ute Haese bestätigen die berühmte Regel) gelesen habe? Dieses Jahr hab ich jedoch schon so einige „Lücken“ in diesem Bereich gefüllt, so dass ich mich allmählich frage, ob ich mit dem Alter *hust* eher blutrünstiger als ruhiger werde (ich sehe mich schon mit 50 auf einem Fantasy-Festival in Drachenkluft rumlaufen *lol und schauder*). In die Kategorie „ungewöhnlich aber gut“ gehört „Interview mit einem Mörder“ von Bernhard Aichner. Aichner hat mit seinem Totengräber (sic!) Max Broll eine Figur geschaffen, die im vorliegenden Band bereits zum vierten Mal „ermittelt“. Man muss die vorhergehenden Bände allerdings nicht kennen, um bereits nach ein paar Seiten mittendrin zu sein im Leben von Max, dem kiffenden Pfarrer Alkofa, seiner Stiefmutter Tilda und seinem besten Freund Johann Baroni, einem abgehalfterten Ex-Fußballprofi, der nun dick ins Würstchengeschäft einsteigen will. Just bei der Eröffnung seines ersten Würstchenstandes wird auf Baroni geschossen und schwer verletzt. Was dann beginnt ist ein irres Katz- und Mausspiel zwischen dem Schützen und Max, da er der Einzige ist, der gesehen hat, wer auf seinen besten Freund geschossen hat. Den Rest muss man einfach lesen, da es zum einen immer wieder unvorhergesehene Wendungen gibt, mit denen man im ersten Moment evtl. nicht gerechnet hätte und zum anderen ist es faszinierend zu sehen, mit welch einfachen Mitteln man (in diesem Fall Bernhard Aichner) in der Lage ist, trotz (niemals albernen!!!) Slapstick-artigen Szenen und Dialogen psychologisch so in die Tiefe zu gehen, um dem Leser oder der Leserin sich die Frage stellen zu lassen „Wie weit würdest DU gehen, um Deinen besten Freund zu retten? Würdest du töten um zu rächen?“. Das alles verpackt in knackig kurze Kapitel mit von jeglichem Ballast befreiten (sprich: keine „Anführungszeichen“ u. ä.) Dialogen, die einem immer wieder ein Lachen entlocken und die es einem schwer machen, das Buch aus der Hand zu legen. Für mich ist Bernhard Aichner eine DER Entdeckungen des Jahres und ich freue mich auf weitere Max Broll-Krimis!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein skurriler aber spannender und temporeicher Krimi
von janaka aus Rendsburg am 24.09.2016

*Inhalt* Kurz vor der Eröffnung des neuen Würstelstandes seines Freundes dem Ex-Fußballstar Johann Baroni genießt der Totengräber Max Broll einen Saunagang und eine Runde Gras gemeinsam mit Akofa, dem neuen Dorfpfarrer aus Afrika. Bei dem Festakt geschieht das Unfassbare, auf Johann wird ein Anschlag verübt und nur Max hat den... *Inhalt* Kurz vor der Eröffnung des neuen Würstelstandes seines Freundes dem Ex-Fußballstar Johann Baroni genießt der Totengräber Max Broll einen Saunagang und eine Runde Gras gemeinsam mit Akofa, dem neuen Dorfpfarrer aus Afrika. Bei dem Festakt geschieht das Unfassbare, auf Johann wird ein Anschlag verübt und nur Max hat den Täter gesehen. Nur glaubt ihm leider keiner, da er ziemlich benebelt war und der vermeintliche Mörder Konrad Maria Fink ist ein harmlos aussehender Urlauber, der keinen Grund hat, Johann Baroni töten zu wollen. Max ist trotzdem überzeugt, dass Fink der Täter ist und folgt ihm quer durch Europa, bis zu einem Kreuzfahrtschiff. Schafft Max es, Fink der Tat zu überführen? *Meine Meinung* "Interview mit einem Mörder" von Bernhard Aichner ist bereits der vierte Teil der Reihe um den Totengräber Max Broll. Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Die kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für einen zügigen Lesefluss. Dies ist mein erstes Buch von Max Broll und ich bin echt begeistert von ihm und seinen Gedanken. Mit seinem ungewöhnlichen Schreibstil, alles kurz und knapp zu berichten, hat der Autor mich schnell in den Bann gezogen. Spannende und humorvolle Szenen wechseln sich ständig ab. Die Charaktere hat Bernhard Aichner mit sehr viel Liebe ins Leben gerufen. Max ist ein skurriler aber auch humorvoller Mensch, der sehr an seine Freunde hängt. Gerade deshalb muss er auch unbedingt den Täter überführen. Fink ist meiner Meinung nach ein Psychopath, der es immer wieder schafft, die Menschen auf seine Seite zu ziehen. Reist er durch Europa und tötet wahllos Menschen, oder hatte Max nur eine Wahnvorstellung. Besonders die Dialoge der beiden sind sehr interessant und haben mich fasziniert. Aber auch alle anderen Charaktere sind lebendig und authentisch, sie vervollständigen die Geschichte. *Fazit* Diesen spannenden und temporeichen Krimi kann ich nur wärmsten empfehlen. Mit seinem präzisen und knappen Schreibstil fesselt mich der Autor von dem ersten Augenblick. 5 Sterne!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Außergewöhnlich (und) gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 12.09.2016

Ein absolut fesselnder und außergewöhnlicher Kriminalroman der etwas anderen Art. Der Totengräber Max Broll freut sich auf die Eröffnung des neuen Würstlstandes seines besten Freundes Johann Baroni. Wie aus dem Nichts ertönt bei den Festlichkeiten ein Schuss und Baroni bricht getroffen zusammen. Trotz der entstehenden Aufregung meint Max Broll einen... Ein absolut fesselnder und außergewöhnlicher Kriminalroman der etwas anderen Art. Der Totengräber Max Broll freut sich auf die Eröffnung des neuen Würstlstandes seines besten Freundes Johann Baroni. Wie aus dem Nichts ertönt bei den Festlichkeiten ein Schuss und Baroni bricht getroffen zusammen. Trotz der entstehenden Aufregung meint Max Broll einen Mann mit einer Pistole erkannt zu haben. Als er diesen kurz darauf in der Stadt wiedersieht, brennen bei ihm die Sicherungen durch und er versucht den Mann zu stellen. Dieser erscheint freundlich und weist alle Vorwürfe von sich, obwohl Max sich so sicher ist, den Schützen vor sich zu haben. Kann er den Täter überführen, eine gefährliche und blutige Spur zieht sich durch Europa... Dies ist mein erstes Buch von Bernhard Aichner und ich habe schon so viel Positives zu den vorherigen Büchern gelesen und gehört. Nun, die Erwartungen waren hoch und der Autor konnte aus meiner Sicht alle mehr als nur erfüllen. Der außergewöhnliche Schreibstil hat mich unglaublich schnell an die Geschichte gefesselt. Klare und knackige Sätze und dazu viele kurze Kapitel. Wörtliche Rede findet in Stichwortaufzählungen statt und die häufigen Perspektivwechsel geben dem Buch ein enormes Tempo. Dennoch oder gerade deswegen gelingt es Bernhard Aichner hervorragend Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Dies wird über den gesamten Roman hinweg aufrechtgehalten, um dann in einem fulminanten und schlüssigen Finale zu enden. Das Buch hält einige Überraschungen bereit und immer wieder ertappte ich mich beim Aufstellen neuer Theorien, ob der Verdächtige auch wirklich der Mörder war. Mir hat "Interview mit einem Mörder" so gut gefallen, dass ich mich auf jeden Fall noch mit den drei Vorgängerbänden auseinandersetzen werde. Insgesamt hat mir Bernhard Aichner mit dem Buch sehr spannende und unterhaltsame Stunden bereitet, so dass ich den Kriminalroman gerne weiterempfehle und mit vollen 5 von 5 Sternen bewerte!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Einfach irre
von Fredhel am 29.08.2016

Bernhard Aichners "Interview mit einem Mörder" nur als Krimi zu bezeichnen, ist fast schon eine Untertreibung. Thriller wäre eigentlich das korrektere Genre, denn der Mörder treibt mit seinem einzigen Augenzeugen wahnsinnige, lebensgefährliche Psychospielchen. Das Fatale ist, keiner glaubt Max Broll, der gesehen hat, wer den Schuss auf seinen besten... Bernhard Aichners "Interview mit einem Mörder" nur als Krimi zu bezeichnen, ist fast schon eine Untertreibung. Thriller wäre eigentlich das korrektere Genre, denn der Mörder treibt mit seinem einzigen Augenzeugen wahnsinnige, lebensgefährliche Psychospielchen. Das Fatale ist, keiner glaubt Max Broll, der gesehen hat, wer den Schuss auf seinen besten Freund abgegeben hat. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als dem vermeintlich harmlosen Urlauber zu folgen, in der Hoffnung, ihn so zur Strecke bringen zu können. Der Schreibstil des Autors ist absolut ungewöhnlich. Kurz. Knapp. Aussagekräftig. Ebenso kurz und überschaubar sind die Kapitel. Doch durch eben diese Kargheit entsteht eine atemlose Spannung, die den Wahnsinn des Täters umso beängstigender wirken lässt. Und dann gibt es doch noch fröhliche auflockernde Sequenzen, die durch urige Charaktere angeführt werden, allen voran der kiffende schwarze Pfarrer, den man sich fast für sein eigenes Dorf herbeiwünscht. Alles in allem ein ungewöhnliches Buch, auf dass man sich einlassen muss, will man es genießen können: für mich war es eine köstliche Unterhaltung, abseits vom Mainstream der regionalen Krimis, ja von der gesamten Krimiliteratur überhaupt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Totengräber graben tiefer!
von Kasin am 23.08.2016

?Kurz wird er ausruhen, bis es wieder hell ist. Dann wird er diesen Mann suchen. ?(Buch Seite 41) Wer die Bücher von Autor Bernhard Aichner kennt, weiß was ihn erwartet - in Sachen Schreibstil ? aber bei seinen Geschichten um den liebenswerten Totengräber Max Broll ist er dann doch... ?Kurz wird er ausruhen, bis es wieder hell ist. Dann wird er diesen Mann suchen. ?(Buch Seite 41) Wer die Bücher von Autor Bernhard Aichner kennt, weiß was ihn erwartet - in Sachen Schreibstil ? aber bei seinen Geschichten um den liebenswerten Totengräber Max Broll ist er dann doch immer für eine Überraschung gut. Die Geschichte ?Interview mit einem Mörder?, erschienen im Haymon -Verlag, ist Band 4 um den sehr charismatischen Max Broll. Auf das Wesentliche reduziert und doch mehr als genug erzählt. Aber erst einmal kurz zur Story: Alles ist soweit gut bei Max. Die Vergangenheit ruht weitesgehend und der neue Pfarrer Akofa bringt Schwung und so manches Verbotenes in Max Leben. Dazu kommt, dass sein bester Freund Baroni endlich ein neues, vielversprechendes Standbein gefunden hat. Doch dann geschieht etwas Fassungsloses, auf Baroni wird geschossen und nur Max hat den Täter gesehen ? glaubt er, denn zu dem Zeitpunkt war er nicht ganz bei Sinnen. Während Baroni um sein Leben kämpft, setzt Max alles daran diesen einen Mann zu finden und zur Strecke zu bringen. Der Weg ist mühsam und voller seltsamer Begebenheiten. Will Max den Mörder stellen, muss er sich erst selbst diesem ausliefern. Ein Katz und Maus Spiel um Wahrheit und Täuschung. Wobei dieser ?nette? ältere Herr Fink eine ausgesprochen unheilvolle Aura verbreitet. Ist Max diesen Situationen gewachsen oder dreht er so langsam aber sicher durch? ?Was wahr ist und was nicht. Was alles passiert ist in den letzten 10 Tagen. Wo Max aufhört, wo er anfängt, er weiß es nicht mehr. Was Lüge ist, was Wahrheit.? (Buch Seite 217) Irgendwie sind es diese seltsamen Berufe die es so besonders machen ? oder die besonderen Berufe die es so seltsam machen ? das Leseerlebnis rund um die Menschen die als letzte mit den Toten zu tun haben. Während es in ?Totenfrau? und ?Totenhaus? um die Bestatterin Brünhilde Blum ging, ist es bei Max Broll eben der Totengräber. Ein Protagonist, dessen 3 Vorbände ich (noch) nicht gelesen habe und doch das Gefühl in mir aufkommt diesen Max schon ewig zu kennen. Ein liebenswerter Kerl, etwas eigenbrötlerisch, mit dem Hang zur Melancholie und treu seinen Menschen gegenüber die ihm etwas bedeuten. So war es für mich kein Stück überraschend, dass er es herausfinden musste ? das Geheimnis um Herrn Fink, ich wollte es ja selbst wissen. Was mich allerdings überraschte war, was er heraus fand. Dabei reiste ich mit Max, im Zug, auf dem Schiff, im Auto ? gab dabei selbst mächtig Gas, damit er endlich voran kam ? und lernte so manche schräge aber nette Menschen kennen. Besonders diese Anna hatte es mir angetan und ganz besonders auch dem Max. Eine selbstbewusste Frau die kein Blatt vor dem Mund nimmt, was mir so manchen Schmunzler entlockte. Die Dialoge sind aber auch besonders, keine Anführungszeichen, kein sagte er- sagte sie, sondern so wie es kommt. Das ist es was einen Aichner ausmacht und mir so gut gefällt. Alles auf den Punkt, kein endloses Gequatsche und keine unnötigen Seitenfüllereien. Dabei aber sehr aussagekräftig, da die Emotionen eine Entfaltungsmöglichkeit bekommen und einen als Leser so in das Geschehen hineinsaugen das man dieses Geheimnis endlich lösen will, egal wie erschreckend es letztendlich ist. Eine mehr als verrückte Reise - dieser Krimi - aber eine die sich absolut gelohnt hat. Ausschlaggebend dafür definitv die Charaktere der Protagonisten. Dieser ?nette? ältere Herr Fink fand ich ausgesprochen gut dargestellt. Sein Schalten und Walten hat mich sehr erschrocken - wer weiß, wer weiß... Bitte mehr von Herrn Aichner und all seinen facettenreichen Protagonisten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Was für eine Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 14.08.2016

Erstmal zu den Äußerlichkeiten: das Buch ist schön und stabil gebunden, das Cover vermittelt einen zeitgemäßen, ansprechenden Eindruck und passt zu den Vorgängerbänden und auch die Rückseite mit Foto und Klappentext ist gut gestaltet. So weit, so gut, jetzt aber zum wirklich Relevanten! Die Geschichte hat ein gnadenloses Erzähltempo. Es wird... Erstmal zu den Äußerlichkeiten: das Buch ist schön und stabil gebunden, das Cover vermittelt einen zeitgemäßen, ansprechenden Eindruck und passt zu den Vorgängerbänden und auch die Rückseite mit Foto und Klappentext ist gut gestaltet. So weit, so gut, jetzt aber zum wirklich Relevanten! Die Geschichte hat ein gnadenloses Erzähltempo. Es wird sich nicht lange mit weitschweifigen Beschreibungen oder ausufernden Dialogen aufgehalten. Generell ist der Schreibstil des Autors kurz, knapp, präzise, einfach auf dem Punkt und konzentriert auf das Wesentliche. So wird das Aussehen der Charaktere beispielsweise nur vage beschrieben. Ich finde das toll, denn zum Buch hat ja eh jeder seinen eigenen Film im Kopf laufen. Dieser Schreibstil führt dazu, dass ich das Buch innerhalb von drei Tagen verschlungen habe, obwohl ich für ähnliche Bücher i.d.R. eine Woche brauche. Was aber nicht heißt, dass die Geschichte einfach so an einem vorbei rauscht, ganz im Gegenteil! Gerade in den Dialogszenen zwischen Max und seinem Gegenspieler ist man oft selbst angespannt, so intensiv baut sich die beschriebene Atmosphäre auf. Die Geschichte lebt auch von ihren Protagonisten, einige sind etwas kauzig und eigen, aber immer auf eine liebenswerte Weise. Sogar in die Täterperson kann man sich teilweise gut hineinversetzen, seine Handlungen nachvollziehen. Nicht zuletzt muss man auch den guten Humor hervorheben, der in einigen Szenen zum Ausdruck kommt. Der verleiht diesem Buch noch den letzten Schliff.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Hochspannung mit überraschenden Wendungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Atzbach am 06.08.2016

Dies ist bereits der vierte Fall für den Totengräber Max Broll. Für mich war es allerdings das erste Buch von Bernhard Aichner. Trotzdem war ich schnell mitten im Geschehen und konnte das Buch mühelos ohne Vorkenntnisse lesen. Max' bester Freund Baroni feiert die Eröffnung seines neuen Würstelstands, als er plötzlich angeschossen... Dies ist bereits der vierte Fall für den Totengräber Max Broll. Für mich war es allerdings das erste Buch von Bernhard Aichner. Trotzdem war ich schnell mitten im Geschehen und konnte das Buch mühelos ohne Vorkenntnisse lesen. Max' bester Freund Baroni feiert die Eröffnung seines neuen Würstelstands, als er plötzlich angeschossen wird. Max hat gesehen, wer auf Baroni geschossen hat. Während sein Freund im Krankenhaus um sein Leben kämpft, tut Max alles, um den Schützen zu überführen. Doch dieser entpuppt sich als harmloser Tourist. Niemand schenkt Max Glauben, deswegen muss er die Sache selbst in die Hand nehmen. Eine Verfolgungsjagd beginnt, die die beiden Kontrahenten auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer führt... Max war mir auf Anhieb sympathisch. Der Totengräber mit Sauna samt Tauchbecken mit Blick auf den Friedhof wirkt vielleicht etwas eigen, ist aber ein herzensguter Kerl. Für seinen besten Freund, einen Ex-Fußballstar, nimmt er viel auf sich. Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Auf seiner Verfolgungsjagd lernt er Anna Fröhlich kennen, eine Journalistin, die sofort sein Herz erobert. Auch auf seine Stiefmutter Tilda kann sich Max immer verlassen. Der neue Pfarrer Akofa ist der Brüller. Seine Art Erntedank zu feiern, strapaziert die Lachmuskeln der Leser. Der schafft es mit Sicherheit so manche Kirche wieder zu füllen. Besonders auffallend und erwähnenswert ist der eigenwillige Schreibstil des Autors. Seine kurzen, oft unvollständigen Sätze reißen den Leser sofort mit. Vieles wirkt abgehackt und verstärkt die Spannung. Die genialen Dialoge sind in Form von Aufzählungen niedergeschrieben. Der außergewöhnliche, temporeiche Schreibstil hat mich fasziniert und sofort angesprochen. Das ein oder andere Mal musste ich auch vor Lachen ein paar Tränchen verdrücken. Die Mischung aus Spannung und Humor passt perfekt. Schnell ist man sich nicht mehr sicher, wer die Wahrheit spricht und was der Fantasie entspringen könnte. Was muss passieren, damit man selbst zum Mörder wird? Diese Frage begleitet uns das ganze Buch. Fazit: Ein hochspannendes, literarisches Meisterwerk von der ersten bis zur letzten Seite! Der Autor hebt sich mit seinem außergewöhnlichen Schreibstil und seinem großartigen Sprachgefühl von vielen anderen ab. Ich bin ein Fan von Bernhard Aichner und seinem Totengräber Max Broll geworden! Für mich zählt Bernhard Aichner eindeutig zu den besten Krimiautoren, er hat meinen Geschmack genau getroffen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein ungewöhnlicher, stellenweise surreal wirkender und sehr spannender Krimi mit Sogwirkung
von smartie11 am 05.08.2016

Zum Inhalt: Johann Baroni, Ex-Fußballstar, tief gefallen und doch wieder aufgestanden, wird bei der Eröffnung seines Würstel-Standes in seiner Heimatstadt niedergeschossen. Baronis bester Freund, Totengräber Max Broll, ist zutiefst erschüttert und glaubt, den Schützen gesehen zu haben. Als Broll kurze Zeit später den vermeintlichen Schützen, den Touristen Konrad Maria Fink,... Zum Inhalt: Johann Baroni, Ex-Fußballstar, tief gefallen und doch wieder aufgestanden, wird bei der Eröffnung seines Würstel-Standes in seiner Heimatstadt niedergeschossen. Baronis bester Freund, Totengräber Max Broll, ist zutiefst erschüttert und glaubt, den Schützen gesehen zu haben. Als Broll kurze Zeit später den vermeintlichen Schützen, den Touristen Konrad Maria Fink, ganz unbeschwert über den Dorfplatz flanieren sieht, tickt er aus und ringt ihn im Affekt nieder. Doch niemand glaubt ihm, denn es gibt kein Tatmotiv, keine Tatwaffe und überhaupt keine Verbindung zwischen Baroni und Fink. Doch für Broll ist dies der Beginn einer wahren Odyssee… Meine Meinung: Der österreichische Bestsellerautor Bernhard Aichner (u.a. „Totenfrau“, „Totenhaus“, „Nur Blau“) legt mit „Interview mit einem Mörder“ den mittlerweile vierten Krimi mit seinem schrägen Protagonisten Max Broll vor. Eine Vorkenntnis der ersten drei Bücher ist sicherlich (wie immer) empfehlenswert, aber absolut nicht notwendig. Ich selbst kenne die ersten drei Fälle (noch!) nicht, habe mich aber sehr schnell und problemlos in die Geschichte hineingelesen. Es ist ein schneller, humorvoll-schräger und zugleich auch spannender Start in die Geschichte. Auf die Initial-Tat muss der Leser nicht lange warten: Bereits am Ende des zweiten Kapitels (s. 20) wird Baroni niedergeschossen und ab hier beginnt eine unglaubliche Odyssee, die im weiteren Verlauf eine schon fast psychedelische Sogwirkung entfaltet. Nicht nur für den Protagonisten Max Broll verschwimmen zeitweise die Grenzen zwischen Realität und Illusion, auch der Leser fragt sich über lange Strecken des Buches, was tatsächlich geschehen ist und wer in diesem perfiden Verwirrspiel welche Rolle spielt. Ein stellenweise schon surreal wirkendes Meisterstück! Das Tempo nimmt hierbei schnell an Fahrt auf und es geht auf den „nur“ 287 Seiten (aufgeteilt in 39 Kapitel – durch viele leere Seiten „netto“ ca. 200 Seiten) quer durch Europa, ja bis nach Nordafrika. Dieses hohe Tempo hält Autor Bernhard Aichner bis zum Schluss aufrecht um in einem sehr spannenden und überzeugenden „Grande Finale“ genau den passenden Abschluss für diese außergewöhnliche und schräge Geschichte zu präsentieren. Für mich eine absolut „runde“ Story! Erwähnen möchte ich auch noch die ebenfalls sehr außergewöhnlichen Charaktere dieses Romans, die in einer erstaunlich übersichtlichen Anzahl daherkommen. Allen voran natürlich Totengräber Max Broll (der sich einen Wellnessbereich auf dem Friedhof eingerichtet hat) und sein „Widersacher“ Konrad Fink, für dessen Besetzung ich mir hervorragend Anthony Hopkins vorstellen könnte. Allein die immer wieder überraschende Interaktion zwischen diesen beiden Extrem-Charakteren macht dieses Buch besonders lesenswert. Aber auch die „Nebencharaktere“ haben mir gut gefallen, allen voran der Gras anbauende (und natürlich auch konsumierende), farbige Dorfpfarrer Akofa oder auch die beiden Ex-Stripperinnen aus Hamburg – Molly und Mandy. Bernhard Aichners Figuren sind ein echtes Kabinett der Kuriositäten! Last but not least verfügt Aichner über einen ungewöhnlichen und sehr charakteristischen Schreibstil. Zumeist sind seine Sätze sehr kurz, prägnant und wirken auf mich oftmals distanziert und beobachtend. Das muss man schon mögen, mir gefällt´s jedenfalls gut. Aber Aichner kann durchaus auch anders und wird stellenweise richtig poetisch („Ein Kuss wie ein Bankraub, eine spontane Idee, die zum Abenteuer wurde, auf wilden Pferden galoppierten sie mit der Beute davon, wie ein Wildbach war es, der sie mitriss.“ - S. 138). FAZIT: Absolut außergewöhnlich, temporeich und spannend: Ein Verwirrspiel par excellence mit skurrilen Charakteren. Sehr lesenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kann jeder zum Mörder werden?
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 04.08.2016

Dies ist bereits Bernhard Aichners vierter Fall in dem er Totengräber Max Broll als Ermittler ins Rennen schickt und ich habe bisher eindeutig etwas verpasst. „Interview mit einem Mörder“ ist ein außergewöhnlicher Krimi, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Max Brolls bester Freund und Nachbar Johann Baroni will... Dies ist bereits Bernhard Aichners vierter Fall in dem er Totengräber Max Broll als Ermittler ins Rennen schickt und ich habe bisher eindeutig etwas verpasst. „Interview mit einem Mörder“ ist ein außergewöhnlicher Krimi, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Max Brolls bester Freund und Nachbar Johann Baroni will sich nach seiner Fußballkarriere mit Würstelverkauf eine goldene Nase verdienen. Aus der Eröffnung seines ersten Standes im kleinen Heimatstädtchen soll ein großes Fest werden und daher hat der Bürgermeister sogar die Böllerschützen auf die Bahn gebracht. Wer hat die lauten Salutschüsse genutzt um Baroni mit einer Kugel lebensgefährlich zu verletzen? War es wirklich der harmlose Tourist Konrad Maria Fink aus Wuppertal, den Max als Schützen erkannt haben will? Kein Motiv, keine Tatwaffe, niemand sonst hat etwas gesehen, ganz klar, dass Max niemand glaubt, schließlich hat dieser neben dem vermeintlichen Täter nach einem Joint vielleicht auch rosa Elefanten gesehen! Fink darf seine Reise logischerweise in Richtung Italien fortsetzen und Max hat keine andere Wahl als sich an dessen Fersen zu heften, will er ihn als Täter überführen. Eine aufregende Verfolgungsjagd beginnt, deren Weg von Leichen gepflastert sein und die Max an den Rand des Wahnsinns treiben wird. Obwohl ich bisher noch keinen Max Boll Krimi gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme damit, mich sofort in der Geschichte einzufinden. Man kommt Max Broll, sein Umfeld mit friedhöflicher Sauna, seinen besten, weil ebenso eigenbrötlerischen, Freund Baroni und die liebevolle Stiefmutter Tilda kurz und knapp vorgestellt und schon kann es losgehen. Der Autor hat mich mit seinem eindringlichen Schreibstil von der ersten Seite ab gefangen genommen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bernhard Aichner schafft es auf grandiose Art und Weise Atmosphäre zu schaffen. Die Angst um Baroni, der im Sterben liegt, die Verwirrung und Machtlosigkeit von Max springen einem regelrecht aus dem Buch entgegen, ebenso wie das Überlegenheitsgefühl von Fink. Die Spannung ist von Anfang bis Ende extrem hoch, dafür sorgt schon allein, dass sich hier ein Ereignis an das andere reiht, eine neue Leiche, ein neuer Dialog, der nicht nur Max, sondern auch den Leser verwirrt. Es geht hier Schlag auf Schlag. Die kurzen, knappen Kapitel tun ihr übriges dazu, dass man einfach immer weiter lesen muss. Ganz besonders an diesem Krimi ist mit Sicherheit die psychologische Ebene, die nicht nur durch die zahlreichen Dialoge ausgezeichnet zur Geltung kommt. Kann ein guter Mensch zum Mörder werden? Wem kann man glauben, wer ist der wahre Psychopath? Kann man Verwandten, Freunden und sogar sich selbst überhaupt wirklich vertrauen? Die Charaktere sind toll gezeichnet. Max Broll mit seinen Eigenheiten war mir von Anfang an super sympathisch. Zwischen ihn und Baroni passt kein Blatt und ich habe regelrecht mitgelitten, weil es um den Exfußballer so schlecht steht. Ich konnte mehr als gut verstehen, dass Max trotzdem das Krankenbett verlässt und sich auf Finks Fersen heftet. Jemanden, der seinen besten Freund fast umgebracht hat, kann man nicht laufen lassen. Gefreut habe ich mich für Max, dass er die Journalisten Anna kennenlernt. Sie ist eine herrlich unaufgeregte Frau, die aus nichts ein großes Drama macht, sondern eher achselzuckend meint, das war knapp! Anna stellt Max Grundsatz, dass er einfach nicht für Frauen gemacht ist, schwer infrage. Fink ist ebenfalls mehr als gelungen dargestellt. Sein Überlegenheitsgefühl, seine zweideutigen Aussagen, die eigentlich eindeutig sind und seine ganze psychopathische Persönlichkeit sind einfach grandios gut getroffen. Unter den Nebendarstellern war mit Sicherheit Akofa, der Dorfpfarrer aus Afrika, mein Highlight. Er weiß mit seinem ganz besonderen Erntefest und seinem heiligen, großen Ding mit Sicherheit ganz genau wie er die Kirche voll bekommt. Er hat mich nicht nur einmal herzhaft lachen lassen. Alles in allem bin ich begeistert von diesem Krimi, der sich seine 5 Sterne wirklich redlich verdient hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wieder ein geniales Buch mit Kultstatus in bekannter Aichner Manier.
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2016

Der Schützenhauptmann gibt den Befehl zum Salutschuss, Baroni neben Max fällt langsam um wie ein Baum im Wald, während die Kapelle spielt. Das ist der Auftakt zum vierten Teil der Totengräber-Serie Max Broll. Baroni soll während der Eröffnung seines Würstelstandes „sein Licht ausgeschaltet werden“. Nun liegt Baroni, der absolute... Der Schützenhauptmann gibt den Befehl zum Salutschuss, Baroni neben Max fällt langsam um wie ein Baum im Wald, während die Kapelle spielt. Das ist der Auftakt zum vierten Teil der Totengräber-Serie Max Broll. Baroni soll während der Eröffnung seines Würstelstandes „sein Licht ausgeschaltet werden“. Nun liegt Baroni, der absolute ehemalige Fussballstar und der beste Freund von Max im Koma. Es herrscht Ausnahmezustand im Dorf. Max hat den Täter gesehen. Ein harmloser Urlauber ohne jegliches Motiv soll es auf Baroni abgesehen haben? Doch niemand glaubt Max. Er ist nämlich noch ganz benebelt vom Erntedankfest 2.0 mit dem Pfarrer! So macht er sich selbst daran, diesen zu überführen und es wird eine abenteuerliche Verfolgungsjagd. Wieder ein geniales Buch mit Kultstatus in bekannter Aichner Manier. Unbedingte Leseempfehlung!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
...genial...
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2016

Max hat es mit einem Durchgeknallten Mörder zu tun, der wahllos tötet. Als Baroni angeschossen wird, will Max diesen Irren zur Strecke bringen. Wie immer sind die Krimis von Bernhard Aichner sehr rasant und spannend. Immer wieder faszinierend was Herrn Aichner da so alles einfällt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
So fesselnd! So gut! So Aichner! Unbedingt Lesen ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 26.07.2016

Der beste Freund von Max, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni, eröffnet seinen neuen Würstelstand, mit der Absicht ein ganzes Imperium aufzubauen. Alle sind da, das ganze Dorf, ausgelassene Stimmung, Freude, Musik und dann ein Schuss und Baroni fällt um und es breitet sich eine große Blutlache aus. Max ist... Der beste Freund von Max, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni, eröffnet seinen neuen Würstelstand, mit der Absicht ein ganzes Imperium aufzubauen. Alle sind da, das ganze Dorf, ausgelassene Stimmung, Freude, Musik und dann ein Schuss und Baroni fällt um und es breitet sich eine große Blutlache aus. Max ist geschockt, er kann nicht reagieren, sein bester Freund, sein Saufkumpan, sein Mitträumer am Boden und er starrt ihn an. Wie ist das passiert? Warum hat keiner was gesehen? Nur Max hat eine Waffe gesehen und hängt sich an den Täter dran. Aber keiner glaubt ihn, keiner will ihm helfen, denn der Täter ist ein Tourist und hatte ja gar kein Motiv. Für Max ist klar, er muss den Mann stellen, er kann ihn nicht laufen lassen und begibt sich auf eine Verfolgungsjagd. Wird es Max gelingen, dem Mann ein Geständnis abzuluchsen? Warum hat derjenige es getan? Wird Baroni überleben? Und wird es bei dem einen Mordversuch bleiben? Das ist jetzt schon das vierte Buch über Max Broll, den Totengräber und es wird kein bisschen langweiliger. Es ist unglaublich, das sich die skurrilen Abenteuer immer noch nicht ausgelutscht anfühlen, immer noch frisch und spritzig rüber kommen und einen immer noch von der ersten Seite an fesseln. Ich hoffe, ganz ehrlich, dass Max noch ein bisschen mehr erleben muss und mich als Leser mitnimmt. Max hat seine innere Mitte wieder gefunden und fühlt sich in seiner Haut wieder wohl. Er findet sein Leben wieder genau richtig, sich um den Friedhof kümmern, in der Sauna schwitzen und mit seinem besten Freund Baroni am Würstelstand abhängen. Der Spaß und die Freude am Leben sind zurückgekehrt und dann folgt die nächste erschütternde Katastrophe. Auf Baroni wird geschossen. Max Welt bricht und nur die Angst bleibt zurück, so wie die Frage nach dem warum. Dass ich Max unheimlich gern habe, muss ich nicht mehr wirklich erwähnen, oder? Er ist nun mal ein Träumer, ein Eigenbrötler, jemand der Spaß am Leben haben möchte, der aber auch weiß, wie die dunkle Seite aussieht. Da hat der Autor wirklich ein Original erfunden, der einen wirklich sehr ans Herz wächst. Nun muss er wieder sehr leiden und Bernhard Aichner beherrscht es einfach mit wenig Worten so viel Schmerz, Wut und Fassungslosigkeit nieder zuschreiben, das man es förmlich selber miterlebt. Nach dem Schock kommt bei Max die Angst und nach dieser, sein unbändiger Wunsch, den Täter zu schnappen. Also legt unser Held sich wieder in die Vollen, dass ihn keiner glaubt, ärgert ihn sehr, hält ihn aber nicht auf. Dass er wieder unkontrolliert nach vorne prescht und mit dem Kopf durch die Wand will, ohne an das Danach zu denken, völlig normal. Ziemlich gerissen fand ich diesmal, dass alles so vertraut und doch anderes ist, im vierten Buch. Da haben wir nämlich einen Max, der allein handeln muss, weil sein bester Kumpel im Krankenhaus um sein Leben kämpft. So muss er vieles allein entscheiden, allein umsetzen und keiner da, der ihn ins Gewissen redet, ihn die Konsequenzen vorhält, oder ihm am Kragen packt. Das führt natürlich zu einigen Dummheiten, die er anstellt und selber immer knapp mit dem Leben davon kommt. Außerdem haben wir dieses Mal einen dynamischen Ortswechsel, weg vom Dorf, ab in den Zug nach Italien und rauf auf ein Schiff mit Rundreise. Tolle eingefangene Bilder, Szenenwechsel, die Spaß zu lesen machten und einen wirklich auch das Gefühl gaben, dort zu sein. Tja, und dann der Mörder, dieser bekommt unglaublich viel Raum in der Geschichte und ist wirklich mit allen Wassern gewaschen, intelligent, kalt und unglaublich skrupellos. Was soll ich da noch sagen, Herr Aichner dickes Lob, ich war wieder gebannt und konnte nicht aufhören zu lesen. Meine Augen hingen förmlich an jedem Wort, meine Finger an jeder Seite und mein Herz trommelte wild mit. Es war wieder ein absoluter Lesespaß und das ist eben die Mischung, aus einen duften Typen, der skurrile, makabere Abenteuer erlebt und abgerundet mit der Sprache des Autors, ist es einfach die beste Unterhaltung, die es momentan gibt. Spannend, schnell zu verschlingen, fesselnd und mit der richtigen Prise schwarzen Humor.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 04.09.2016

Mit seinem gewohnt außergewöhnlichen Schreibstil hat mich der Autor auch im vierten Band des Bestatters Max Broll an die Geschichte gefesselt. Mittlerweile habe ich mich an die kurzen, abgehackten Sätze gewöhnt, die kleinen Gedankensplittern gleichen. Dieses Mal wird auf Baroni geschossen. Und das gerade dann, als er seinen neuen Würstelstand... Mit seinem gewohnt außergewöhnlichen Schreibstil hat mich der Autor auch im vierten Band des Bestatters Max Broll an die Geschichte gefesselt. Mittlerweile habe ich mich an die kurzen, abgehackten Sätze gewöhnt, die kleinen Gedankensplittern gleichen. Dieses Mal wird auf Baroni geschossen. Und das gerade dann, als er seinen neuen Würstelstand einweiht. Max glaubt den Täter zu kennen und ermittelt auf seine gewohnt unkonventionelle Art und Weise. Leider fand ich diesen Band nicht ganz so spannend und unterhaltsam wie die Vorgänger. Stellenweise hat sich die Geschichte etwas gezogen und der Spannungsbogen flachte ziemlich ab. Witzig fand ich hingegen Akofa, den neuen Gemeindepfarrer, der Gras anbaut um hin und wieder mal genüsslich zu kiffen. Abschließend kann ich sagen, dass ich mit großer Vorfreude dem nächsten Band entgegen fiebere.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 04.09.2016

Mit seinem gewohnt außergewöhnlichen Schreibstil hat mich der Autor auch im vierten Band des Bestatters Max Broll an die Geschichte gefesselt. Mittlerweile habe ich mich an die kurzen, abgehackten Sätze gewöhnt, die kleinen Gedankensplittern gleichen. Dieses Mal wird auf Baroni geschossen. Und das gerade dann, als er seinen neuen Würstelstand... Mit seinem gewohnt außergewöhnlichen Schreibstil hat mich der Autor auch im vierten Band des Bestatters Max Broll an die Geschichte gefesselt. Mittlerweile habe ich mich an die kurzen, abgehackten Sätze gewöhnt, die kleinen Gedankensplittern gleichen. Dieses Mal wird auf Baroni geschossen. Und das gerade dann, als er seinen neuen Würstelstand einweiht. Max glaubt den Täter zu kennen und ermittelt auf seine gewohnt unkonventionelle Art und Weise. Leider fand ich diesen Band nicht ganz so spannend und unterhaltsam wie die Vorgänger. Stellenweise hat sich die Geschichte etwas gezogen und der Spannungsbogen flachte ziemlich ab. Witzig fand ich hingegen Akofa, den neuen Gemeindepfarrer, der Gras anbaut um hin und wieder mal genüsslich zu kiffen. Abschließend kann ich sagen, dass ich mit großer Vorfreude dem nächsten Band entgegen fiebere.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Voll ins Schwarze!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.08.2016

Nicht jedes Buch von Aichner gefällt mir, aber mit "Interview mit einem Mörder" hat er mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Der Totengräber wird zum Rächer als sein bester Freund lebensgefährlich verletzt wird. Ob der harmlose alte Tourist etwas damit zu tun haben kann? Ein gelungenes Verwirrspiel, bei dem ich... Nicht jedes Buch von Aichner gefällt mir, aber mit "Interview mit einem Mörder" hat er mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Der Totengräber wird zum Rächer als sein bester Freund lebensgefährlich verletzt wird. Ob der harmlose alte Tourist etwas damit zu tun haben kann? Ein gelungenes Verwirrspiel, bei dem ich selbst zwischendurch Max angezweifelt habe. So macht Krimi lesen wirklich Spaß!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der bereits 4. Krimi um Max Broll
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2016

Wer Aichner liebt, wird auch dieses Buch lieben. In gewohnt kurzen, prägnanten Sätzen - schnell und flüssig zu lesen. Der bereits 4. Band um den Totengräber Max Broll. Broll sieht wie sein Freund, der Ex-Fußballprofi Baroni erschossen wird. Doch weil Max an dem Tag mit dem Pfarrer einen Joint... Wer Aichner liebt, wird auch dieses Buch lieben. In gewohnt kurzen, prägnanten Sätzen - schnell und flüssig zu lesen. Der bereits 4. Band um den Totengräber Max Broll. Broll sieht wie sein Freund, der Ex-Fußballprofi Baroni erschossen wird. Doch weil Max an dem Tag mit dem Pfarrer einen Joint geraucht hat, war er nicht ganz klar im Kopf und keiner will ihm glauben. So macht sich Max auf eigene Faust auf den vermeintlichen Schützen zu stellen. Doch auch Max kommen nach und nach Zweifel, denn der nette ältere Herr aus Deutschland passt so gar nicht in das Klischee eines Mörders.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Beindlklauber auf Jagd
von Ambermoon aus Wien am 18.08.2016

Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen... Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften. Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern …(Klappentext) -------------------------------------------------- Dies ist der 4. Teil der Krimi-Reihe um und mit dem unkonventionellen Totengräber Max Broll. Es benötigt jedoch keine Vorkenntnisse, da die Bücher in sich abgeschlossen sind. Max Broll, mit Leib und Seele Totengräber in einem verschlafenen österreichischem Dörfchen, macht sich bereit um den großen Tag seines besten Freundes Baroni zu feiern. Der ehemalige Fußballstar möchte im großen Stil seinen eigenen Würstelstand eröffnen. Die Jäger stehen mit ihren Gewehren Spalier, die Dorfkapelle steht bereit um aufzugeigen und der Bürgermeister und viele andere wichtige Dorfpersönlichkeiten möchten eine Rede halten. Als die Jäger ihr Salut abfeuern bricht Baroni getroffen zusammen. Es bricht Panik aus, die Leute laufen schreiend um ihr Leben. Nur Baroni steht perplex und ungläubig neben dem angeschossenen Baroni. Dadurch das er leicht bekifft ist erlebt er alles wie durch einen Nebel, aber trotzdem ist er sich sicher den Schützen genau gesehen zu haben. Keiner will ihm glauben. Alle denken dieses furchtbare Ereignis hätte Max Broll den Boden unter den Füßen weggezogen und er sucht nun einfach einen Schuldigen. Zudem scheint der Verdächtige ein harmloser Pensionist im Urlaub zu sein - kein Motiv, keine Waffe, einzig allein nur Brolls Verdacht. Doch Max Broll ist sich sicher und beschließt dem auf den Grund zu gehen. Er heftet sich an die Fersen dieses unscheinbaren Mannes, jagt ihn durch halb Europa. Doch wer ist wirklich der Gejagte und wer manipuliert hier wen? Es wird aus der Perspektive von Max Proll erzählt. Der Schreib- und Erzählstil sind so ungewöhnlich wie genial. Kurze, knackige Sätze, ohne unnötiges Gedöns und Trara und trotzdem hat man Bilder vor Augen und Kopfkino. Die Dialogführung war auch etwas Neues für mich. Kein "X sieht Y verwundert an und sagt:...", "Y sieht daraufhin X an und sagt:...". Füllwörter wurden hier gänzlich weggelassen, es wird sich nur auf den Dialog beschränkt, auf das Wesentliche. Was soll ich sagen? - es gefällt *g*. Entspannt und witzig beginnt der Krimi und dann - ZACK - kippt die Stimmung und Spannung kommt auf. Diese Methode der Spannungssteigerung durchzieht die Story. Kaum wiegt sich der Leser, gemeinsam mit den Protagonisten, in Sicherheit, wird die Spannung wie aus dem Nichts in die Höhe gerissen. Die trügerische Ruhe vor dem Sturm. Zudem kann der Krimi mit herrlich skurrilen Charakteren, schwarz humorigen Dialogen und witzigen Szenen punkten, die den Leser lauthals lachen lassen. Leider gibt es aber auch Kritikpunkte, die mich veranlassten einen Stern abzuziehen. Zum Einen - zu viel schnulziges Gedöns, welches meinen Lesefluß beeinträchtigte und mich mit den Augen rollen ließ. Zum Anderen - das Ende. Es war für mich zu unspektakulär und irgendwie zu einfach. Keine überraschende Wendung oder Auflösung. Zudem wurde dem Leser mit dem Kapitel vor dem Finale die Spannung genommen. Eigentlich hätte man ab diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr weiterlesen brauchen, da einem im Vorfeld im besagten Kapitel schon gesagt wurde wie es ausgehen wird. Allein meine Neugierde trieb mich an, da ich auf eine detailliertere Auflösung und Beantwortung vieler Fragen hoffte. Diese Fragen bleiben jedoch auf der Strecke, somit offen und ich irgendwie verdattert zurück. Fazit: Dieser mir neue Schreib- und Erzählstil hat mich begeistert, die immer wieder aus dem Nichts kommende Spannungsteigerung fesselte mich an dieses Buch und die skurrilen Charaktere und der schwarze Humor brachten mich zum Lachen. Wenn dieses kitschige Geschnulze und das irgendwie unbefriedigende Ende nicht wären, wäre dieser Krimi mein absolutes Highlight geworden. Nichtsdestotrotz gefiel mir dieser Krimi sehr gut und hat mich großartig unterhalten. Diesen unkonventionellen, schwarzhumorigen und impulsiven Beindlklauber habe ich jedenfalls in mein Herz geschlossen. Dies war mein erster Broll-Krimi, aber mit Sicherheit nicht mein Letzer. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ungewöhnlicher Thriller - Totengräber Max Broll auf der Jagd nach einem Attentäter
von ech am 15.08.2016

Der vierte Band aus der Reihe um den Totengräber Max Broll war mein erstes Buch des Autoren und hat mich gleich überzeugt. Auch ohne die Vorgänger zu kennen, kann man dieses Buch problemlos lesen und genießen. Max Broll will eigentlich nur mit seinem besten Freund, dem Ex-Fußballstar Johann Baroni, die... Der vierte Band aus der Reihe um den Totengräber Max Broll war mein erstes Buch des Autoren und hat mich gleich überzeugt. Auch ohne die Vorgänger zu kennen, kann man dieses Buch problemlos lesen und genießen. Max Broll will eigentlich nur mit seinem besten Freund, dem Ex-Fußballstar Johann Baroni, die Eröffnung dessen neuen Würstelstandes feiern, als dieser plötzlich von einer Kugel aus dem Hinterhalt getroffen wird. Während Baroni mit dem Tode ringt, macht sich Max auf die Suche nach dem Schützen. Dieser entpuppt sich aber als scheinbar harmloser Tourist ohne Motiv, auch fehlen die Tatwaffe und weitere Zeugen der Tat. Da niemand Max Anschuldigungen Glauben schenkt, heftet sich dieser alleine an die Spuren des Mannes und sucht verzweifelt nach Beweisen, um seinen Gegner zu überführen. Der Beginn einer wahnwitzigen Reise mit vielen Überraschungen ... Die Geschichte besticht nicht nur durch seine ungewöhnliche Hauptfigur und die weiteren, nicht weniger überzeugenden Nebenfiguren, sondern vor allem durch einen außergewöhnlichen Schreibstil, der mit kurzen, einfachen Sätzen nicht nur für ein hohes Tempo sorgt, sondern mit diesem Stil auch noch auf wunderbare Art und Weise den Charakter seiner Hauptfigur unterstreicht. Wer Spaß an außergewöhnlichen Thrillern hat, die neben der Spannung auch noch ein hohes Maß an skurrilen Momenten bzw. Figuren und viel Situationskomik aufweisen, wird an diesem Buch seine helle Freude haben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der etwas andere Krimi!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 12.08.2016

Einen Krimi der ungewöhnlichen Art hat Bernhard Aichner hier vorgelegt. Inhalt: Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Wenn man denkt,... Einen Krimi der ungewöhnlichen Art hat Bernhard Aichner hier vorgelegt. Inhalt: Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Wenn man denkt, man hat schon alle Arten von Krimis gelesen, dann kommt ein neuer Held aus Österreich daher. Gestatten: Max Broll, Totengräber und ein äußerst ungewöhnlicher Ermittler. Nicht nur Max Broll ist eine besondere Figur, sondern gleichzeitig der Schreibstil von Bernhard Aichner. Kurz und abgehackt setzten sich seine Sätze und Dialoge zusammen und man muss sich im ersten Schritt an diesen Schreibstil erst einmal gewöhnen. Lässt man sich darauf aber ein, so ergibt sich ein echtes Lese-Vergnügen. Die Lösung des Falls erinnert ein wenig an Columbo, aber der Autor versteht es durch seine Schreibweise den Leser zu fesseln. Als geneigtem Krimi-Leser fehlen mir plötzliche Wendungen, die das Geschehen noch einmal komplett auf den Kopf stellen, aber ich fühlte mich trotzdem bestens unterhalten. Max Broll begibt sich in seinem neuesten Fall auf eine echte Verfolgungsjagd und heftet sich an die Fersen des Touristen Fink, den er für den Täter hält. Der Totengräber scheint mit seiner Täter-Meinung ganz alleine zu sein und muss weitere Morde miterleben. Dabei verliebt er sich in die Journalistin Anna. Das Ende des Krimis ist mal ein völlig anderes und weiß zu gefallen. Für mich ein Krimi der völlig anderen Art, der mich aber begeistern konnte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Max gibt alles
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 06.08.2016

Der Leser wird oft mit Verwunderung, Unverständnis und Kopfschütteln auf diese fesselnde Geschichte reagieren. Dem Autor gelingt es immer wieder zu überraschen und ihn auf die Folter zu spannen. Man fragt sich bis zum Schluß, ob der Verdächtige wirklich ein eiskalter vielfacher Mörder ist. Nebenbei wird die Stimmung... Der Leser wird oft mit Verwunderung, Unverständnis und Kopfschütteln auf diese fesselnde Geschichte reagieren. Dem Autor gelingt es immer wieder zu überraschen und ihn auf die Folter zu spannen. Man fragt sich bis zum Schluß, ob der Verdächtige wirklich ein eiskalter vielfacher Mörder ist. Nebenbei wird die Stimmung durch kleine witzige Ereignisse am Rande aufgelockert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Interview mit einem Mörder / Max Broll Krimi Bd.4

Interview mit einem Mörder / Max Broll Krimi Bd.4

von Bernhard Aichner

(24)
Buch
19,90
+
=
Leichenspiele / Max Broll Krimi Bd.3

Leichenspiele / Max Broll Krimi Bd.3

von Bernhard Aichner

(3)
Buch
9,99
+
=

für

29,89

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen