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Islamophobie in Österreich

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„Islamophobie“ ist ein Begriff, der abseits der wissenschaftlichen Debatten mittlerweile auch in der Öffentlichkeit bekannt ist. Der vorliegende interdisziplinäre Sammelband stellt eine fundierte Basis zum Thema abseits aller emotionalen unreflektierten Debatten dar. Im Zentrum steht das Aufzeigen von verschiedenen Facetten der Repräsentation eines hauptsächlich negativ konstruierten Islambildes in Österreich. Das soll gleichzeitig nicht heißen, dass es keine positiven Bilder gibt. Jedoch überwiegt die negative Perzeption des Islam.
Die Fallbeispiele reichen vom Kinder- sowie Schulbuch und dem islamophoben Verhalten österreichischer Parteien über die Spezifika der Rechtsprechung rund um Moscheebaukonflikte oder die Verschleierung im Gerichtssaal bis zur Islamophobie in der österreichischen Presse.
Mit Beiträgen von:
Chris Allen, Matti Bunzl, Farid Hafez, Gudrun Harrer, Susanne Heine/Marianne Pratl, Jana Kübel, Rüdiger Lohlker, Christa Markom/Heidi Weinhäupl, Richard Potz, Karim Saad, Brigitte Schinkele und Barbara Sonnleitner.
Dieser Titel ist auch als E-Book erhältlich!
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Farid Hafez, John Bunzl
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 16.07.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7065-4785-7
Verlag Studienverlag GmbH
Maße (L/B/H) 220/156/15 mm
Gewicht 364
Auflage 1
Buch (Kunststoff-Einband)
29,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Oh East is East, and West is West, and never the twain will meet
von sabatayn76 aus Deutschland am 03.10.2009

Inhalt: Der Sammelband „Islamophobie in Österreich“ beschreibt unterschiedliche Aspekte von xenophoben Vorurteilen gegenüber Muslimen und dem Islam. Dabei wird unter anderem auf die Darstellung des Islams in österreichischen Schulbüchern, Kinderliedern und Tageszeitungen sowie auf die Parallelen zu antisemitischen Stereotypen eingegangen. Die Autoren entstammen unterschiedlichsten Fachbereichen (z. B. Soziologie, Theologie, Anthropologie,... Inhalt: Der Sammelband „Islamophobie in Österreich“ beschreibt unterschiedliche Aspekte von xenophoben Vorurteilen gegenüber Muslimen und dem Islam. Dabei wird unter anderem auf die Darstellung des Islams in österreichischen Schulbüchern, Kinderliedern und Tageszeitungen sowie auf die Parallelen zu antisemitischen Stereotypen eingegangen. Die Autoren entstammen unterschiedlichsten Fachbereichen (z. B. Soziologie, Theologie, Anthropologie, Politik- und Islamwissenschaften). Mein Eindruck: Der interdisziplinäre Zugang des vorliegenden Bandes gibt dem Leser Einblicke in die Vielzahl von Facetten, die Fremdenangst annehmen kann. Dabei ist die Sprache mitunter sehr anspruchsvoll, teilweise zu ausufernd. Das erste Kapitel „Das erste Jahrzehnt der Islamophobie“ bietet dabei einen besonders schwierigen Start. Der deutsche Text war hier hin und wieder von kompletten englischen Sätzen durchsetzt (ohne Kennzeichnung einer Zitierung, was die Beibehaltung der Originalsprache nachvollziehbar gemacht hätte), von Zeit zu Zeit fanden sich einzelne englische Wörter in einem deutschen Satz. Zudem wurde das Thema sehr trocken abgehandelt. Wenn ich nicht sehr interessiert am Thema wäre und mich nicht bereits intensiv mit dem Thema Islam und Islamophobie auseinander gesetzt hätte, hätte ich hier aufgegeben. Glücklicherweise bietet schon das zweite Kapitel eine spannende Auseinandersetzung mit antisemitischen, antizionistischen und islamophoben Strömungen und eine Diskussion über den EU-Beitritt der Türkei. Auch die nachfolgenden Beiträge sind besser lesbar und sehr viel interessanter. Mein Resümee: Die Qualität der einzelnen Beiträge ist – wie häufig in Sammelbänden – sehr abhängig vom Autor und seinem fachlichen Hintergrund. Jedoch bietet das Buch einen guten Rundumschlag zum Thema Islamophobie. Wer sich nicht scheut, anspruchsvollere Texte zu lesen, bekommt sehr detaillierte Informationen zum Thema. Alles in allem ist das Buch zwar sehr speziell auf österreichische Verhältnisse zugeschnitten, doch meiner Meinung nach sind die Botschaften ohne Weiteres auf Deutschland oder andere Länder übertragbar.

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