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Israel Trail mit Herz

Das Heilige Land zu Fuß, allein und ohne Geld

(2)

1000 Kilometer in 46 Tagen! Quer durch die Wüste. Christian Seebauer beschließt, sich dieser
besonderen Herausforderung zu stellen. Das Experiment: Er will den Israel National Trail – kurz
Israel Trail – laufen, ohne auch nur einen einzigen Cent auszugeben. Das Ziel: An seine körperlichen
und mentalen Grenzen zu gehen. Entschleunigen, sich Zeit nehmen, zuhören. Nur mit Karte Und
Rucksack ausgestattet, macht er sich auf den Weg. Temperaturen bis zu 45 Grad, endlose Weiten,
atemberaubende Naturphänomene. Ein fesselnder und sehr persönlicher Reisebericht über eine Reise zu
sich selbst.
Portrait
Christian Seebauer:
Christian Seebauer, Jahrgang 1967, studierte Elektrotechnik mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur und
wurde dann Verwaltungsdirektor in einer großen deutschen Bankengruppe. Nach einem Burnout wanderte
er den Küstenweg, die Urvariante des Jakobswegs. Seit 2000 erfüllt er seinen Lebenstraum und
arbeitet selbständig als Künstler und Autor.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 10.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7751-5706-3
Verlag SCM Hänssler
Maße (L/B/H) 215/140/30 mm
Gewicht 533
Abbildungen mit Schutzumschlag, inkl. 16-seitigem Bildteil
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine Wahnsinns-Herausforderung“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Es gibt einfach Bücher, die finden einen. So ging es mir mit diesem Buch von Christian Seebauer. Ein lieber Freund hat es mir vorgeschlagen, ich fand, dass es sich sehr interessant anhört und habe es mir sofort als e-book heruntergeladen. Dann passierte erstmals nichts weiter. Doch als es mir vor kurzem mental nicht so gut ging, da Es gibt einfach Bücher, die finden einen. So ging es mir mit diesem Buch von Christian Seebauer. Ein lieber Freund hat es mir vorgeschlagen, ich fand, dass es sich sehr interessant anhört und habe es mir sofort als e-book heruntergeladen. Dann passierte erstmals nichts weiter. Doch als es mir vor kurzem mental nicht so gut ging, da habe ich es wieder hervorgeholt und gelesen. Und da war es genau das Buch, was ich in dieser Zeit brauchte.

Der Autor Christian Seebauer, Jahrgang 1967, ist ein Mann mit Mut, der sich Herausforderungen stellt. Und weil er außerdem eine sehr verständnisvolle Familie hat, gelingt ihm das, wovon viele Menschen sicherlich träumen. Er beginnt nach einer Krise ein neues Leben. Sein erstes Leben war ganz klassisch. Da er von seinem Traum Künstler zu werden nicht hätte leben können, überzeugte seine Familie ihn, einen anständigen Beruf zu ergreifen. Er studierte Elektrotechnik und Informationstechnik. Um sein Studium zu finanzieren, landete er in der Finanzbranche, in der er nach seinem Studium hängenblieb und die Karriereleiter immer weiter hinaufstieg. Doch das war nicht das, was er eigentlich wollte. Und so endete dieses erste Leben mit einem Burnout. Er zog die Reißleine und begann peu à peu sein zweites Leben. 2010 wanderte er den Jakobsweg an der Küste entlang. Darüber schrieb er sein erstes Buch „Jakobsweg an der Küste“, welches 2012 im Pro Business Verlag erschienen ist. Dies gibt es leider nicht als e-book.

Doch er suchte noch einmal die Herausforderung und entschied sich für den weitaus weniger bekannten Pilgerweg – den Israel National Trail oder Shvil Israel. Das sind 1014 km mit einem Gesamtanstieg von 20.120 Höhenmetern. Der Weg führt von Eilat im Süden bis hinauf zum Kibbuz Dan kurz vor der libanesischen und syrischen Grenze. Er will diesen Weg in umgekehrter Richtung ganz alleine gehen, und er will ihn ohne Geld gehen, d.h. er ist auf die Hilfe der Menschen vor Ort angewiesen. Er ist aber natürlich bereit für sein Essen und seinen Schlafplatz zu arbeiten. Und so berichtet er in diesem Buch von den sieben Wochen, die diese Reise dauert.

Es ist ein faszinierendes Buch über einen ungewöhnlichen Mann, der sich einer Wahnsinns-Herausforderung stellt. Christan Seebauer führt die ganze Zeit Tagebuch und fotografiert, so dass er hinterher ein sehr persönliches und Mut machendes Buch schreiben kann. Er beschreibt wunderbar die Landschaft und die Menschen, die ihm begegnen. Er beschreibt aber auch sehr genau, wie es in ihm innendrin aussieht und was diese Reise mit ihm persönlich macht. Mit dieser Reise geht er mehr als einmal an die äußersten Grenzen seines Körpers. Er ringt mit sich, ob er aufgeben soll, doch er schafft es, diesen Weg bis zum Schluss zu gehen.

Was mich persönlich an diesem Buch so begeistert hat, ist einerseits diese Willensstärke des Autors, der es tatsächlich schafft sein Ziel ohne Geld zu erreichen. Er ging mit viel zu viel Ballast los (Gepäck und seelisch), doch nach und nach „verliert“ er das, was ihm sein Leben schwer macht. Was ich selber gar nicht bedacht habe, ist, dass er natürlich auf diesem Weg kaum Möglichkeiten hatte, sich und seine Wäsche zu waschen. Andererseits begeistert mich das Israel, was er beschrieben hat. Das ist ein ganz anderes Israel als das, welches wir aus der Presse kennen. Er beschreibt ein Land, wo sowohl die Juden als auch die Araber sehr freundlich, aufgeschlossen und neugierig auf ihn reagiert haben. Er hat unwahrscheinlich viele hilfsbereite Menschen kennengelernt. Und er durfte erfahren, dass die Juden ihn mit offenen Armen aufgenommen haben obwohl er Deutscher ist, dass sie sogar dankbar dafür waren, dass er sich für ihr Land interessiert. Und dann hat mich noch der ökologische Aspekt fasziniert. Es gibt in Israel einen jüdischen Nationalfonds JNF-KKL e.V., der sich seit 1901 um Israels Umwelt kümmert. Er bewahrt die Wasserressourcen und sorgt dafür, dass Israel nach und nach weiter aufgeforstet wird.

Und auch wenn dieses Buch bei einem christlichen Verlag erschienen ist, ist es kein eigentlich christliches Buch. Christian Seebauer spricht zwar in Extremsituationen mit Gott, aber er sagt selbst, dass er eigentlich kein klassischer Gläubiger ist. Er glaubt an seinen Gott. Und Gott kann für jeden Menschen etwas anderes sein und ist an keine Religion gebunden.

Abgerundet wird das Buch durch einen großen Bild- und Informationsteil. Wer sich an den Bildern erfreuen möchte, sollte allerdings zu dem Buch greifen. Da sind dem e-book doch deutlich seine Grenzen aufgezeigt.

Kundenbewertungen


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Eine Reise zu sich selbst
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2016

„Nur darum geht es: sich im Leben für etwas begeistern, dem eigenen Leben >Leben < einhauchen“ (Seite 177) Sieben Wochen lang (von Februar bis April 2014) ist Christian Seebauer durch Israel gewandert, um einer Depression zu entkommen. Er hatte nur einen Rucksack mit den nötigsten Utensilien (vor allem Wasser) dabei... „Nur darum geht es: sich im Leben für etwas begeistern, dem eigenen Leben >Leben < einhauchen“ (Seite 177) Sieben Wochen lang (von Februar bis April 2014) ist Christian Seebauer durch Israel gewandert, um einer Depression zu entkommen. Er hatte nur einen Rucksack mit den nötigsten Utensilien (vor allem Wasser) dabei und kein Geld. Seine Erlebnisse hat er in diesem Buch festgehalten. Er nimmt den Leser mit in ein Land, das ganz anders ist, als man es sich als Nachrichtenverfolger vorstellt. Das Cover zeigt zwar eine Marslandschaft, aber zu Beginn führt uns der Autor durch – dank neu aufgeforsteter Wälder – fruchtbare Gegenden. Selbst die Wüste beschreibt er mit einer Begeisterung, die den Leser an Gottes Wunder heranführt. Anders als „normale“ Touristen besucht er nicht die Sehenswürdigkeiten des Landes, sondern nimmt Kontakt zu den Menschen auf. Dabei erlebt er von fast allen Seiten eine unvorstellbare Hilfsbereitschaft. Auf Seite 109 schreibt Seebauer: „Ich sehe das Land und ich sehe die Herzen“. Wir Leser erfahren, wie der hungrige Wanderer unmittelbar Gottes Gegenwart spürt. Immer wieder hat man das Gefühl, dass Christians Gebete erhört werden, wenn er nicht nur einmal an den Rand seiner Kräfte gerät. Erst nach vier Wochen hat er das Bedürfnis nach einem Begleiter, den er übers Internet findet. Bis dahin hat er seine Etappen allein zurückgelegt. „Es ist wichtig, dass du dir selbst nahe kommst. Nur wenn du dich selbst gefunden hast, kannst du anderen Menschen deine Kraft und deine Hilfe geben“ (Seite 202) Für ihn bedeutete das Gehen des Weges immer wieder loslassen. Loslassen von Menschen, die einem nahe kommen, loslassen von Gedanken, von schönen Anblicken, „um wieder völlig offen zu sein, für den nächsten schönen Moment“ (Seite 75) Es sind wahrlich atemberaubende Momente, die Seebauer in seinem Buch beschreibt. Einige davon hat er im Bilderteil eingearbeitet. Und am Ende des Buches gibt es eine Übersichtskarte des über 1000 Kilometer langen Weges, sowie eine Zusammenstellung der einzelnen Etappen, so dass derjenige, der sich selbst auf den Weg machen will, Anregungen dafür holen kann. Doch auch für diejenigen, die nur von diesem Weg träumen wollen, lohnt sich die Lektüre. Ich vergebe begeisterte fünf Sterne.

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Israel und seine anderen Seite der Israel Trail
von claudi-1963 aus Schwaben am 25.02.2016

Christian Seebauer begibt sich erstmals auf eine Reise durch das Land Israel. Aber nicht die touristischen Sehenswürdigkeiten reizen ihn, er will den Nationalen Israel Trail in 7 Wochen bezwingen ohne Geld.Einer der härtesten Wanderreise sollte ihm bevorstehen. Nicht nur die Hitze zwingt ihn oftmals in die Knie, sondern... Christian Seebauer begibt sich erstmals auf eine Reise durch das Land Israel. Aber nicht die touristischen Sehenswürdigkeiten reizen ihn, er will den Nationalen Israel Trail in 7 Wochen bezwingen ohne Geld.Einer der härtesten Wanderreise sollte ihm bevorstehen. Nicht nur die Hitze zwingt ihn oftmals in die Knie, sondern auch Liebe der israelischen Bevölkerung, aber auch mit seinen eigenen Gefühlen kommt er oft an seine Grenze. Der Weg vom Norden Israels (Kibbuz Dan) bis in den Süden (Eilat) wird für Christian zur großen Bewährungsprobe. Dieser Trail wird ihm alles abverlangen, er ist noch härter als der Jakobsweg den er ebenfalls schon gelaufen ist. Aber Christian Seebauer ist ein Kämpfer, mit Gottes Hilfe und vielen israelischen Freunden schafft er diese Unterfangen. Alles ohne Geld und mit Hilfe von hilfsbereiten Menschen wie er es noch nie vorher erlebt hat. Der Israel Trail ist ein Pfad der Selbsterkenntnis, der dich niemals mehr so sein lässt wie du zuvor gewesen bist. Meine Meinung: Ich habe selten so einen bewegenden,emotionalen und guten Reiseführer und - bericht gelesen wie diesen. An manchen Stellen kam es mir vor als ob ich mit Christian selbst mitwandern würde. Ich war schon 3 mal in Israel aber diese Land nochmals aus einer ganz anderen Sicht zu erleben war wunderbar. Christian Seebauer lässt sich auf ein Abenteuer ein vor dem jeder den Hut ziehen muss, den es war eine wahnsinnige Leistung. Gleichzeitig zeigt er uns ein Israel wie wir es nicht aus den Medien kennen, aber es erleben können wenn wir dort sind. Ich habe schon längst mein Herz an diese Land verloren. Ich kann diese Buch nur jedem empfehlen der Israels Herz und Liebe kennenlernen möchten, sie werden begeistert sein.

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