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Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

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Marco Petzold erhält von einem Londoner Anwalt namens Wilson einen Brief, in dem der ihm eröffnet, der Alleinerberbe von Mrs. Abigail Smith zu sein. Er mag es nicht glauben. Je mehr er sich aber mit dem Erbe beschäftigt, umso mehr festigt sich seine Erkenntnis, dass es sich bei dem Erbe um Unterlagen handelt, die mit dem ungelösten Fall „Jack the Ripper“ im direkten Zusammenhang stehen. Seine Neugier ist geweckt und er begibt sich zusammen mit Carolin, der Assistentin seines Görlitzer Rechtsanwaltes nach London, um dort wie in seiner Heimatstadt in Sachen Erbschaft zu ermitteln.
Portrait
geb. 1968 in Görlitz, lebt seit 1972 in Weißwasser, heute mit ihrer Familie. Seit vielen Jahren in Arbeitsgemeinschaften, Verlagsforen und literarische Foren dem Handwerk Schreiben zugewandt, schreibt sie vorwiegend Kurzgeschichten, Erzählungen und Romane. Der Themenbereich ist breit gefächert und reicht von humorvollen Geschichten bis hin zu gesellschaftskritischen Themen. Für sie ist das Schreiben von Geschichten gleichzeitig Herausforderung und Ausgleich zu ihrer verantwortungsvollen Arbeit in der Altenpflege. Sie liebt es, mit ihrer Fantasie und ihren Protagonisten auf Reisen zu gehen.
Im Jahr 2008 veröffentlichte sie ihre erste kurze Geschichte mit dem Titel „Hans im Unglück“ in der Anthologie „Gefühlte Welt“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 15.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95813-070-8
Verlag Edition Oberkassel
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 95.593
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst (Neuerscheinung)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schon der Titel macht neugierig“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wer mich und meine Buchbesprechungen kennt, weiß, dass ich eigentlich keine Krimileserin bin. Aber diesen Titel fand ich dann so interessant, dass ich mal wieder einen gelesen habe. Hier nun meine Besprechung, die aber sicherlich andere Maßstäbe anlegt als ein reiner Krimi- und Thrillerleser.

Katrin Lachmann ist eine Autorin, die
Wer mich und meine Buchbesprechungen kennt, weiß, dass ich eigentlich keine Krimileserin bin. Aber diesen Titel fand ich dann so interessant, dass ich mal wieder einen gelesen habe. Hier nun meine Besprechung, die aber sicherlich andere Maßstäbe anlegt als ein reiner Krimi- und Thrillerleser.

Katrin Lachmann ist eine Autorin, die selbst aus Görlitz stammt und deshalb natürlich diesen Ort in der Oberlausitz gut kennt. Wie man ihrem kleinen Lebenslauf entnehmen kann, ist sie beruflich in der Altenpflege tätig, schreibt aber schon seit einiger Zeit zu verschiedensten Themen. Hier bei uns ist noch ihr Jugendbuch „Agathe und der Rat der Sieben“ als e-book erhältlich. „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ ist ihr erster Krimi. Doch nun zum Buch:

Die Hauptperson dieses Krimis ist Marco Petzold, einer junger Mann, der als Fahrradkurier in Görlitz arbeitet. Bisher hat es sein Leben nicht gut mit ihm gemeint, doch jetzt hat er endlich eine Perspektive für die Zukunft gefunden. Dann passiert etwas, was sein Leben gehörig durcheinanderwirbelt. Er bekommt einen Brief, einen Brief von einem Robert J. Wilson; Lawyer; London; Harley Street. Und darin steht, dass er der Alleinerbe der vor kurzem verstorbenen Mrs. Abigail Smith ist und dass er deshalb extra nach London kommen muss. Sehr merkwürdig, denn er kennt niemanden in England. Und auch Abigail Smith sagt ihm nichts. Zum Glück kennt er durch seine Tätigkeit einen Rechtsanwalt, der sich auch so um ihn kümmert und ihm helfen will, etwas mehr aus seinem Leben zu machen. Und so geht er mit diesem Brief zu diesem Anwalt, der mit seinem Kollegen in England abklärt, was Sache ist. Das Ende vom Lied ist, dass Marco Petzold sich plötzlich in Begleitung der attraktiven Assistentin des Anwalts Carolin auf den Weg nach London macht. Was erbt Marco? Und was hat Jack the Ripper mit diesem Erbe zu tun?

Es ist für mich ein sehr ungewöhnlicher Krimi gewesen. Er liest sich gut und flüssig weg, fängt aber erst langsam an. Marco und Carolin reisen nach London und nehmen das Erbe an. Und während sie noch unschlüssig sind, was sie von der ganzen Situation halten sollen, fühlen die beiden sich plötzlich verfolgt. Es gibt den 1. Toten und ihre Hotelzimmer wurden durchsucht. Ein Inspektor Johnson vom Scotland Yard übernimmt die Ermittlungen. Doch nach kurzer Zeit reisen die beiden zurück nach Görlitz. Aber das Erbe verfolgt sie, und so beginnt eine ungewöhnliche Geschichte um die Unterlagen, die offensichtlich etwas mit den Morden von Jack the Ripper zu tun haben. Was macht diese Unterlagen so interessant? Können Marco und Carolin diesen alten Fall lösen? Und wer sind ihre unheimlichen Verfolger?

Der Krimi bleibt zumeist in der Gegenwart. Während die beiden in den Unterlagen lesen, driftet die Autorin teilweise in der Zeit zurück, und wir geraten in das Umfeld der Morde. Carolin und Marco lassen sich dann auf ein gefährliches Spiel ein, schließlich wird ihnen von zwei unterschiedlichen Seiten Geld für die Unterlagen geboten. Können die beiden das Spiel gewinnen? Und werden sie dabei auch noch diesen alten Mordfall klären?

Ich fand das Buch sehr spannend und ungewöhnlich. Und besonders das Ende hat mich überrascht. Wenn Sie einmal Lust auf eine andere Art von Krimi haben, in dem es weniger um Mord geht als um die brisanten Unterlagen geht, werden Sie Ihren Spaß damit haben.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Erben kann so schwer sein
von einer Kundin/einem Kunden am 30.11.2016

Ein gelungener Einstieg macht von Anfang an neugierig auf diesen Krimi, der entgegen des Titels „Jack the Ripper“ gar nicht so blutig daher kommt. Natürlich fließt bei diesem Namen auch Blut, das lässt sich ja gar nicht vermeiden. Aber der spannende Handlungsverlauf kommt ohne viele „Rötungen“ aus. Nachdem sich... Ein gelungener Einstieg macht von Anfang an neugierig auf diesen Krimi, der entgegen des Titels „Jack the Ripper“ gar nicht so blutig daher kommt. Natürlich fließt bei diesem Namen auch Blut, das lässt sich ja gar nicht vermeiden. Aber der spannende Handlungsverlauf kommt ohne viele „Rötungen“ aus. Nachdem sich der Leser von der unwirklichen Szene des Beginns erholt hat, führt ihn die Autorin nach Görlitz. In dieser sympathischen, von vielen Filmteams als historische Kulisse auserkorenen Stadt kennt sie sich aus, das merkt man gleich. Liebevoll malt sie das Lokalkolorit und achtet dabei besonders auf Kleinigkeiten: „Ein Organist probte, und als er innehielt und die Orgel verklang, piepste irgendwo eine Meise, die sich offenbar in den Kircheninnenraum verirrt hatte. Ihr Zwitschern hallte genauso nach wie die Orgel selbst. Man hätte meinen können, dass sie miteinander wetteiferten.“ In Görlitz lebt der Fahrradkurier Marco Petzold. Erstaunt erfährt er, dass er nach London reisen soll, um dort ein Erbe anzutreten. Zusammen mit Carolin, der englisch steifen, in London aufgewachsenen Bürokraft seines Görlitzer Anwalts und Freundes begibt er sich auf die Reise. Die verläuft nicht ganz so unproblematisch, wie Marco sich das in seinem jugendlichen Leichtsinn ausgemalt hat … Real befindet er sich im London der Jetztzeit, doch gedanklich driftet er immer wieder in die Zeit von Jack the Ripper ab. Das verursachen (sehr gekonnt!) begehrte Dokumente, die ihm das Leben erschweren. Spannung, Beschreibungen und Liebe halten sich bei diesem Krimi die Waage und lassen das Buch rund wirken. Nur die Handlung auf den letzten Seiten verwirrten mich etwas. Fazit: Wer weiß, dass Blut rot ist und nicht ständig darauf hingewiesen werden will, sondern den Grusel des unbekannten Verfolgers bevorzugt, ist bei diesem Krimi gut aufgehoben.

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Das unerwartete Erbe
von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2016

Mein erstes Buch dieser Autorin und wie der Titel schon erahnen lässt, ein ungewöhnlicher, aber guter Krimi. Ich dachte schon, was mag Jack the Ripper mit Görlitz zutun haben und vor allem wie wird Katrin Lachmann diese Verbindung wohl herstellen. Es ist ihr geglückt und ich habe das Buch... Mein erstes Buch dieser Autorin und wie der Titel schon erahnen lässt, ein ungewöhnlicher, aber guter Krimi. Ich dachte schon, was mag Jack the Ripper mit Görlitz zutun haben und vor allem wie wird Katrin Lachmann diese Verbindung wohl herstellen. Es ist ihr geglückt und ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen. Neben der Krimistory schleicht sich auch eine kleine Liebesgeschichte ein, die ich aber gar nicht als störend in diesem Buch empfand. Manche finden ja, das hat in einem Krimi nichts zu suchen, aber hier passt es einfach. Die Charaktere sind gut beschrieben, so das man sofort eine Verbindung aufbauen kann, wenn ich auch manche Handlung nicht nachvollziehen konnte von Marco Petzold, als es darum ging wem er noch trauen kann und wem nicht, da hatte ich irgendwie den besseren Riecher als er, aber das gab der Geschichte nochmals eine Prise Spannung und einige unvorhersehbare Wendungen. Der Schreibstil und flüssig zu lesen und besonders hervorheben möchte ich die Tatsache, das die Autorin Örtlichkeiten so toll beschreiben kann, das man denkt, man wäre schon dort gewesen, z.b. als es um den Friedhof "Highgate Cemetery* geht, wo Marco das Grab seiner Gönnerin besuchen muss. Diesen Friedhof gibt es in echt und zwar im Londoner Stadtteil Camden. Der wurde so toll beschrieben, das ich mich im Internet gleich mal auf die Suche danach gemacht habe und wundervolle Bilder gesehen habe. Ok, wundervoll in Verbindung mit einem Friedhof ist geschmacklich fraglich, aber es hat mich eben neugierig gemacht. Tja und was hat nun Jack the Ripper mit Görlitz zutun? Einfache Lösung meinerseits, das Buch kaufen und lesen.

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