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Jesus von Texas

Roman. Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 2003, dem Whitbread First Novel Award 2003 und dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize 2003

(6)
"Wütend wie ein Song von Eminem und witzig wie ein Film von Tarantino." Bayerischer Rundfunk
Vernon Little sitzt im städtischen Gefängnis von Martirio, der "Barbecuesaucen-Hauptstadt von Texas". Er hat ein ernsthaftes Problem: Sein Kumpel Jesus hat soeben 16 Klassenkameraden ins Jenseits befördert und sich anschließend selbst erschossen. Auf Vernon konzentrieren sich nun die gesamten Rachegelüste der Stadt und die Sensationsgier der Medien.
Ausgezeichnet mit dem renommierten Booker-Preis, bejubelt von der Kritik, wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste - eine literarische Sensation.
"Raffinierter und treffsicherer als Michael Moore. Wir schwören, etwas Besseres hat man lange nicht gelesen." AMICA
"Die böseste und beste Satire auf Amerika." Die Welt
"Ein perfektes Buch." Literaturen
Portrait
D.B.C. Pierre wurde als Peter Warren Finlay 1961 in Old Reynella, Australien geboren, wuchs in Mexiko auf und lebt heute in Irland. Seine abenteuerliche Lebensgeschichte - eine wahre Fabel um Betrug, Schulden und Scheitern - machte Schlagzeilen, als er 2003 aus dem Nichts kam und für seinen ersten Roman den Booker Prize.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 383
Erscheinungsdatum 20.05.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2150-0
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 192/119/24 mm
Gewicht 317
Originaltitel Vernon God Little
Auflage 5. Auflage
Buch (Taschenbuch)
8,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein moderner Huckleberry Finn...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Bitterböse, voller Lakonie und Sprachwitz erzählt dbc pierre die Geschichte des fünfzehnjährigen Vernon Little, gejagt für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. dbc pierre nimmt ein Highschoolmassaker als Ausgangspunkt für seine rabenschwarze Abrechnung mit Amerikas Medienwelt, gesellschaftlichen Auswüchsen und einer daraus resultierenden Bitterböse, voller Lakonie und Sprachwitz erzählt dbc pierre die Geschichte des fünfzehnjährigen Vernon Little, gejagt für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. dbc pierre nimmt ein Highschoolmassaker als Ausgangspunkt für seine rabenschwarze Abrechnung mit Amerikas Medienwelt, gesellschaftlichen Auswüchsen und einer daraus resultierenden Bigotterie, in der sein Held Vernon Little sich zu verlieren scheint. Mit dem Seziermesser wird hier der amerikanische Traum in Scheiben geschnitten. Großartiger Gesellschaftsroman, der nicht umsonst den Booker-Preis 2003 gewonnen hat! Wir sollten uns beim Lesen dieses Buches nur nicht zu sicher fühlen: amerikanische Sitten schwappen in zeitversetzter Regelmäßigkeit immer auch nach Europa... Dieser Roman hat die Kraft eines Tsunamis.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
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Ein unspektakulär geschriebenes Buch zu einem spektakulären Ereignis
von Dietmar Behneke aus Wildau am 20.09.2009

Ein Schulmassaker, durchgeführt von dem Freund des Erzählers, welcher sich gleich noch mit erschoss. Aus diesem Grund gab es keinen mehr zu richten, was den Einwohnern dieses Ortes gar nicht passte und auch dem Medien nicht. Also wurde gleich noch Schuldiger gesucht und in der Person des Erzählers gefunden,... Ein Schulmassaker, durchgeführt von dem Freund des Erzählers, welcher sich gleich noch mit erschoss. Aus diesem Grund gab es keinen mehr zu richten, was den Einwohnern dieses Ortes gar nicht passte und auch dem Medien nicht. Also wurde gleich noch Schuldiger gesucht und in der Person des Erzählers gefunden, dem die Todesstrafe in Texas erwartet. Aus diesem Grund flieht er, obwohl unschuldig. Und so nimmt alles seinen lauf. Erschreckend realistisch.

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Ironie und Tatsachen verreint!
von Juster aus Zürich am 10.02.2006

Eher zufällig bin ich über das Buch gestolpert. Nach einer kurzen Überredungs-Phase habe ich mich entschieden es zu lesen. Zum Glück habe ich mich entschieden! Das Buch enthält sehr viele Stellen, wo man sich ein Lachen nicht verkneifen kann. Es ist vollgespickt mit Ironie welche jedoch sehr zum... Eher zufällig bin ich über das Buch gestolpert. Nach einer kurzen Überredungs-Phase habe ich mich entschieden es zu lesen. Zum Glück habe ich mich entschieden! Das Buch enthält sehr viele Stellen, wo man sich ein Lachen nicht verkneifen kann. Es ist vollgespickt mit Ironie welche jedoch sehr zum nachdenken bewegt! Leider habe ich auch empfunden, dass einige Sachen sich im nichts verloren haben, was die gesamte Wertung ein wenig beeinflusst.. Trotzdem kann ich es absolut empfehlen!

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Finger weg!!
von Pepa am 01.01.2012

Eine sehr gute Freundin von mir hat mir dieses Buch empfohlen und lag mir seit Jahren damit in den Ohren. Nun habe ich es endlich gelesen und war mehr als gelangweilt. In diesem Buch gibt es keine Höhen und Tiefen, der Stil ist viel zu emotionslos und das aufmüpfige... Eine sehr gute Freundin von mir hat mir dieses Buch empfohlen und lag mir seit Jahren damit in den Ohren. Nun habe ich es endlich gelesen und war mehr als gelangweilt. In diesem Buch gibt es keine Höhen und Tiefen, der Stil ist viel zu emotionslos und das aufmüpfige Verhalten von Vernon Little erinnert mich entfernt an den Protagonisten von "Der Fänger im Roggen". Einfach nicht mein Fall!

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Mitten in Texas und überall sowieso
von Polar aus Aachen am 12.07.2007

Nachrichten von Gewalt, die in unsere Schulen gespült wird, Videos, die die jugendlichen Mörder als Rächer überhöhen, in denen sie die Helden ihrer Videogames nachäffen, gehören mittlerweile zum Alltag. Vernon Little hat ein Problem, sein Freund Jesus hat 16 Klassenkameraden erschossen, und er sitzt im Gefängnis und dient als... Nachrichten von Gewalt, die in unsere Schulen gespült wird, Videos, die die jugendlichen Mörder als Rächer überhöhen, in denen sie die Helden ihrer Videogames nachäffen, gehören mittlerweile zum Alltag. Vernon Little hat ein Problem, sein Freund Jesus hat 16 Klassenkameraden erschossen, und er sitzt im Gefängnis und dient als Sündenbock, dem unterstellt wird, von der Tat zumindest gewußt zu haben. Die Naivität, mit der er durch die Welt wandelt, ist von dbc Pierre gut getroffen worden. Nur wer so unschuldig erscheint und sich gleichzeitig so angewidert umschaut, wird das Opfer eigener Machtphantasien, auch wenn sie nicht immer bis zum Letzten reichen müssen. Das Lachen über manche Stellen bleibt einem angesichts des Massakers im Halse stecken. dbc Pierre schafft es, unsere Welt wie eine Kulisse aussehen zu lassen, in der wir selbst schauspielern, uns zum Kaufen wie zum Verkaufen andienen, nur damit es um uns herum glitzert. Ein Junge wie Vernon ist darin verloren. Ein bitterböser Roman, ihn als Satire aufzufassen, beraubt ihn seines harten, realistischen Kerns. Dafür sind die Charaktere, die zwischen den Kulissen auftauchen allzu gegenwärtig.

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ein MUSS
von MonaMayfair aus karlsruhe am 10.10.2005

nachdem ich nun soooo lange auf das buch warten musste (aufgrund eines mir selbst auferlegten buch-kauf-stops), habe ich es - direkt nachdem mann es mir gnädigerweise geschenkt hatte - sofort verschlungen.. sehr ironisch.. teilweise komisch bis witzig.. auf jeden fall ein MUSS - auch wenn manchmal alles ein bisschen zu... nachdem ich nun soooo lange auf das buch warten musste (aufgrund eines mir selbst auferlegten buch-kauf-stops), habe ich es - direkt nachdem mann es mir gnädigerweise geschenkt hatte - sofort verschlungen.. sehr ironisch.. teilweise komisch bis witzig.. auf jeden fall ein MUSS - auch wenn manchmal alles ein bisschen zu sehr im nebel blieb..

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Moderne Hexenjagd auf texanisch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Der Hauptprotagonist – Vernon (God) Little – zeitgleich auch der Titel der englischen Originalausgabe, ist umgangssprachlich ausgedrückt im Arsch. Sein bester Freund, Jesus Navarro, hat gerade 16 Klassenkameraden und danach sich selbst erschossen und Vernon ist der einzige der davon gekommen ist. Von Anfang an wird er der Mittäterschaft... Der Hauptprotagonist – Vernon (God) Little – zeitgleich auch der Titel der englischen Originalausgabe, ist umgangssprachlich ausgedrückt im Arsch. Sein bester Freund, Jesus Navarro, hat gerade 16 Klassenkameraden und danach sich selbst erschossen und Vernon ist der einzige der davon gekommen ist. Von Anfang an wird er der Mittäterschaft beschuldigt und kann sich kaum gegen die ständigen Anfeindungen aus der Gesellschaft und seinem Umfeld erwehren. Er flüchtet aus der Polizeidienststelle nach Hause und eine unerbittliche Hexenjagd beginnt. Jesus von Texas ist mein zweiter Roman von DBC Pierre den ich gelesen habe und es ist zeitgleich auch sein Debütroman, mit dem er auch im Jahr 2003 den Manbookerprize gewonnen hat. Der Schriftsteller, der eigentlich Peter Warren Finley heißt, und dessen ersten drei Buchstaben seines Pseudonyms (DBC) für – dirty but clean – steht, zeigt uns in diesem Roman die Absurdität einer ungerechten Welt auf, und laut einem Interview, man mag es kaum glauben, hat er die Geschichte in nur fünf Wochen fertig geschrieben. Der erste Roman, den ich von ihm gelesen habe ist – Das Buch Gabriel-, oder - Licht aus im Wunderhaus -, je nachdem welche Ausgabe man vor sich hat. Die gebundene Variante ist im Eichborn Verlag erschienen, das Taschenbuch im Aufbauverlag und beide haben unterschiedliche Titel. Letzteres hält sich an den englischen Originaltitel und hat bei der Leserschaft, die dem Schriftsteller sehr angetan sind, für Verwirrung gesorgt. Im schlimmsten Fall, so wie bei mir, hab ich nun diesen Roman doppelt zu Hause, weil ich davon ausgegangen bin, unterschiedliche Romane von DBC Pierre zu haben. Aber bevor ich zu sehr abschweife, zurück zum eigentlichen Thema: Der Rezension von – Jesus von Texas: Die Geschichte spielt, wie der deutsche Titel bereits verrät, in Texas und hierzulande wird man wahrscheinlich zuerst an reiche Ölmagnaten und an einem bestimmten Gouverneur denken, der später einmal Präsident der Vereinigten Staaten wurde, und weniger an Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben und deren einziger scheinbarer Lebensmittelpunkt Gier, Missgunst und Neid ist. Der als wütende Satire gehandelte Roman verliert durch die Übersetzung ins Deutsche, leider in den Dialogen an Esprit und eben an Humor. Sprache als Indikator – in der Übersetzung leider verloren gegangen, man kann es aber trotzdem erahnen welch außergewöhnliche Sprachbegabung der Schriftsteller hat. Wenn möglich sollte man diese Geschichte in der Originalsprache lesen. Trotz der Kritik, ziehe ich den Hut vor jenen Menschen die den Beruf als Übersetzer nachgehen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade einfach ist, den texanischen Slang, diese typische Umgangssprache, in ein rundes Deutsch zu übersetzten. Man fiebert nun mit Vernon mit, ist von seiner Unschuld genauso überzeugt wie auch von seiner Naivität. Dabei wird er immer wieder mit der oben bereits genannten Ungerechtigkeit konfrontiert und muss, als Teil seines Erwachsenwerdens, eben lernen damit klarzukommen. Gerade im englischen werden „Coming of Age Romane“ gerne mit einem bestimmten Buch verglichen. Mir fällt es schwer mit nun ebenfalls einen Vergleich zu ziehen, und eigentlich mag ich es gar nicht erwähnen, denn ich hab zwar – Der Fänger im Roggen – gelesen, aber nicht für so sonderlich interessant befunden und schneidet für mich eher mittelmäßig ab. Auch wenn ich erst zwei Romane von dem wirklich genialen Schriftsteller gelesen habe, finde ich seinen Stil sehr gut, er hält den Leser bei Stange und treibt einem gekonnt zu einem Höhepunkt und dem Ende zu. Die Gesellschaftskritik und der Hang Underdogs, als Hauptprotagonisten einzusetzen, gefällt mir ebenfalls sehr gut. Was mir zudem imponiert hat war, dass ein Bühnenstück von Vernon God Little produziert wurde und die Filmrechte von Regisseur Bernd Eichinger gekauft worden sind. Laut Zeitungsberichten, soll seine Witwe Katja Hofmann mit niemand geringerem als Werner Herzog nun den Film produzieren. Wer nun noch nichts von DBC Pierre gelesen hat, dem kann ich seinen Debütroman wärmstens empfehlen, spätestens wenn er im Kino zu sehen ist, sollte man aber ihn gelesen haben.

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