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Johannes Cabal Seelenfänger

Roman. Deutsche Erstausgabe

(8)
Wer seine Seele verkauft, sollte nicht mit dem Teufel spielen!


Der Weg in die Hölle ist nicht der angenehmste. Doch Johannes Cabal bleibt nichts anderes übrig, als ihn trotzdem anzutreten, wenn er seine Seele wiederhaben will. Er hatte sich an den Teufel verkauft, um Totenbeschwörer zu werden. Doch ohne Seele lebt es sich nur halb so gut, und daher steht Johannes wieder einmal in den heißen Hallen. Satan gibt allerdings nur ungern her, was er einmal besessen hat. Erst wenn Johannes 100 Seelen innerhalb eines Jahres rekrutieren kann, bekommt er seine eigene wieder … ein fairer Deal, oder?


Ein Jahr, 100 Seelen und ein Jahrmarkt der besonderen Art: ein Seelenfänger packt aus.


Der Beginn einer fantastisch witzigen Trilogie mit einem wahrhaft düsteren Helden.


Eigentlich sollte Johannes Cabal dem Teufel dankbar sein: Ihm durfte er seine Seele verkaufen, um die Kunst des Totenbeschwörens zu erlernen. Doch erstens weiß Johannes inzwischen, wie man Tote zum Leben erweckt, und zweitens ist das Leben ohne Seele doch nur halb so schön. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Teufel erneut aufzusuchen. Vorbei an armen Seelen, die noch 9747 Aufnahmeformulare für das ewige Feuer ausfüllen müssen, gelangt er zum Herrn der Unterwelt. Aber so einfach, wie er sich das vorgestellt hat, verläuft das Gespräch nicht. Schließlich ist es Satans Lieblingsbeschäftigung, Seelen zu sammeln, und wenn er einmal eine hat, lässt er sie so schnell nicht wieder los. Am Ende geht er mit Johannes allerdings ein Tauschgeschäft ein: Liefert dieser ihm innerhalb eines Jahres 100 Seelen, bekommt er seine eigene zurück. Und so begibt sich Johannes auf eine abenteuerliche Reise, im Gepäck einen Jahrmarkt, den ihm der Teufel höchstpersönlich zur Verfügung gestellt hat. Da er sich aber nicht ganz ohne Hilfe an seine Aufgabe wagt, sucht er seinen Bruder auf, der leider gar nicht gut auf Johannes zu sprechen ist. Immerhin hatte der ihn nach einer unvorhergesehenen Vampirattacke einst in einer Gruft zurückgelassen. Doch auch sein Bruder hat bei der Sache etwas zu gewinnen – seine Freiheit nämlich –, schließlich kann er endlich die dunkle Grotte verlassen und wieder am Leben teilnehmen. Als Untoter kann die Zeit unter der Erde nämlich ziemlich lang werden. Also zieht er mit Johannes auf einer alten Dampflok durch die Lande. Und schnell findet sich auch die eine oder andere Seele. Für ein besseres Leben, ein hübscheres Äußeres oder sonstige Annehmlichkeiten tauscht man ja auch gerne etwas ein. Zumal so etwas Altmodisches und Überflüssiges wie seine Seele. Das Geschäft mit dem Seelenhandel läuft also nicht schlecht, doch ein Jahr ist kurz, und schon bald steht Johannes wieder vor dem Herrn mit den Hörnern …



Portrait
Jonathan L. Howard entwirft Spiele und schreibt Drehbücher. Schon seit den frühen 90er Jahren ist er in der Computerspiele-Branche tätig. Johannes Cabal, der eigenwillige Held seiner Trilogie, hat zum ersten Mal in der Kurzgeschichte „Johannes Cabal and the Blustery Day“ das Licht der Welt erblickt und wurde gleich in der ersten Ausgabe von H.P. Lovecraft's Magazine of Horror veröffentlicht. Jonathan L. Howard lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in der Nähe von Bristol.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 378
Erscheinungsdatum 07.09.2009
Sprache Englisch, Deutsch
ISBN 978-3-442-46996-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 209/136/40 mm
Gewicht 494
Originaltitel Johannes Cabal the Necromancer - Trilogie Band I
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 69.385
Buch (Taschenbuch)
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„Ein Leben ohne Seele?“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Das ist doch nicht so toll, denkt sich Johannes Cabal, und marschiert deswegen geradewegs in die Hölle, um sich seine Seele bei Satan wieder zu holen. Doch der gibt sie natürlich nicht ohne Weiteres her. Cabal lässt sich deswegen auf eine Wette ein, um sein Leben wieder lebenswert zu machen: 100 Seelen im Tausch für seine Eigene, die Das ist doch nicht so toll, denkt sich Johannes Cabal, und marschiert deswegen geradewegs in die Hölle, um sich seine Seele bei Satan wieder zu holen. Doch der gibt sie natürlich nicht ohne Weiteres her. Cabal lässt sich deswegen auf eine Wette ein, um sein Leben wieder lebenswert zu machen: 100 Seelen im Tausch für seine Eigene, die er innerhalb eines Jahres sammeln muss!
Die Geschichte bringt einen bis zuletzt zum Lachen, sei es wegen der sinnlosen Bürokratie in der Vorhölle, ungeschickten Dämonen oder dem herrlich trockenen Humor von Johannes Cabal selbst.
Besonders Tim Burton Fans dürften hier auf ihre Kosten kommen!!

„Fantastisch düsterer Seelenfang!“

Heike Blume, Thalia-Buchhandlung Dresden

Nicht nur das Cover, auch der Inhalt ist hier absolut gelungen: Kein überdrehter Klamauk, sondern wohltuend trockener Schwarzer Humor und eine gut durchdachte Story, die in einer herrlich absurden Realität spielt, welche unserer nicht ganz unähnlich ist. Interessant war, dass die Titelfigur wenig um die Sympathie des Lesers buhlt, reichlich Nicht nur das Cover, auch der Inhalt ist hier absolut gelungen: Kein überdrehter Klamauk, sondern wohltuend trockener Schwarzer Humor und eine gut durchdachte Story, die in einer herrlich absurden Realität spielt, welche unserer nicht ganz unähnlich ist. Interessant war, dass die Titelfigur wenig um die Sympathie des Lesers buhlt, reichlich Ecken und Kanten hat, man dennoch gespannt mitfieberte, wie diese Geschichte nun ausgeht. Der Autor hat einen angenehmen Stil, gutes Timing und viele Überraschungen auf Lager.
Bis auf einen kleinen Cliffhanger ist der erste Teil der geplanten Trilogie in sich abgeschlossen. In jeder Hinsicht ein fantastischer Roman, der nach einer Verfilmung durch Tim Burton schreit!

„Auf Seelensuche“

B. Keller, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)

Wenn man dem Teufel 100 Seelen verspricht, um seine eigene zurückzubekommen, steckt man wahrlich in der Klemme, es sei denn, man ist Nekromant, der Bruder eines Vampirs und Herr über einige hilfreiche, wenn auch tote, Gehilfen, all das ist Johannes Cabal. Dumm nur,wenn die Untoten nicht so wollen, wie man selbst und der Vampirbruder Wenn man dem Teufel 100 Seelen verspricht, um seine eigene zurückzubekommen, steckt man wahrlich in der Klemme, es sei denn, man ist Nekromant, der Bruder eines Vampirs und Herr über einige hilfreiche, wenn auch tote, Gehilfen, all das ist Johannes Cabal. Dumm nur,wenn die Untoten nicht so wollen, wie man selbst und der Vampirbruder plötzlich seine moralische Seite entdeckt! Und schon steckt man in einem irrwitzigen Abenteuer, schleicht über Friedhöfe und verstrickt sich in Todsünden. „Der Seelensammler“ ist unglaublich unterhaltsam und steckt voller liebenswürdiger, böser Charaktere ist aber nicht unbedingt ein Buch für Leser unter 12 Jahren! Alle anderen werden ihren teuflischen Spaß haben!!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Toller Auftakt der Trilogie. Mit viel schwarzem Humor verzaubert diese burtoneske Fantasroman. Ein bitterböser Spaß, der neue Akzente in diesem Bereich setzt! Toller Auftakt der Trilogie. Mit viel schwarzem Humor verzaubert diese burtoneske Fantasroman. Ein bitterböser Spaß, der neue Akzente in diesem Bereich setzt!

Natascha Bauer, Thalia-Buchhandlung Ulm

Ein höllischer Ritt erwartet einen hier. Makaber und doch charmant, düster und doch witzig. Einfach mal was Neues und jede Seite ein Genuss. Ein höllischer Ritt erwartet einen hier. Makaber und doch charmant, düster und doch witzig. Einfach mal was Neues und jede Seite ein Genuss.

A. Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Schön schwarzhumorig und spannend, ein bisschen gruselig und total witzig. Schön schwarzhumorig und spannend, ein bisschen gruselig und total witzig.

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Makabres Freizeitvergnügen
von NiWa aus Euratsfeld am 10.10.2015

Johannes Cabal - seines Zeichens Totenbeschwörer - fährt in die Hölle um Luzifer himself einen Deal vorzuschlagen. Er möchte seine schwarze Seele vom Fürst der Finsternis zurück, doch der lässt sich nicht ganz so einfach darauf ein und schlägt nach gutem Höllenbrauch eine Wette vor: innerhalb eines Jahres soll... Johannes Cabal - seines Zeichens Totenbeschwörer - fährt in die Hölle um Luzifer himself einen Deal vorzuschlagen. Er möchte seine schwarze Seele vom Fürst der Finsternis zurück, doch der lässt sich nicht ganz so einfach darauf ein und schlägt nach gutem Höllenbrauch eine Wette vor: innerhalb eines Jahres soll Cabal 100 Seelen in die Hölle verfrachten und dafür bietet er ihm sogar Hilfestellung an. Diese Unterstützung ist ein Jahrmarkt, der Zwietracht unter den Menschen sät und als eingestaubtes Projekt in den hintersten Winkel der Hölle ruht. Cabal bleibt keine andere Wahl und lässt sich auf das teuflische Vergnügen ein. Johannes Cabal ist ein bizarrer Typ. Selten hatte ich es mit einem derart kaltherzigen Protagonisten zutun. Was aber an und für sich kein Wunder ist, wenn man seelenlos als Nekromant bzw. Totenbeschwörer seinen Alltag verbringt. Vor Jahren hat Cabal seine Seele an den Teufel verkauft, um im Gegenzug dazu die Geheimnisse der Nekromantie zu erfahren. Mittlerweile stellt er fest, dass die Seelenlosigkeit nicht nur Vorteile mit sich bringt und nun fordert er, was rechtmäßig ihm gehört vom Satan zurück. Der Schreibstil ist schwierig zu beschreiben. Einerseits strotzt er vor typisch britischem Amusement mit einer fein geschliffenen Sprache, schwarzem Charme und überlegten Anspielungen, andrerseits wirkt er manchmal etwas albern und hochgeschraubt, was teilweise gewöhnungsbedürftig war. ?Bettler, Hausierer und Vertreter waren durchaus willkommen - es kam billiger, als ein Besuch beim Fleischer.? (S. 372) Die Erzählung selbst ist ebenso makaber, worauf man sich meiner Meinung nach wirklich einlassen muss, um sie genießen zu können. Cabal als seelenloser Wissenschafter holt Zombies aus der Taufe, haucht toten Menschen Leben ein und flickt schon einmal den einen oder anderen lebenden Leichnam wieder zusammen, damit dieser weiterhin auf dem Jahrmarkt seinen Dienst tun kann: ?Der Schaden ist irreparabel. Verstehst du das? ? Ich könnte ihn abnehmen, den Stumpf abdichten und versuchen, die Knochen zu reanimieren.? (S. 90) Obwohl es der erste Band einer Trilogie ist, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, irgendetwas versäumt zu haben, weil viel vorhergehende Ereignisse immer wieder von Bedeutung sind. Es war als ob es sich eigentlich schon um einen weiteren Band einer Reihe handelt. Nichtsdestotrotz war ich gern mit dem Totenbeschwörer Johannes Cabal und seinem Jahrmarkt der Zwietracht unterwegs, habe mit ihm Mütter zum Mord getrieben, stinkende Leichen verarztet und mich mit dem Höllenfürsten angelegt. Wer eine Vorliebe für seelenlose schwarze Charaktere im Rahmen eines absurd-makabren Settings hat, sollte sich auf eine Begegnung mit Johannes Cabal einlassen und selbst schauen, wie er ihm zu Gesicht steht und ob er ihm ein weiteres Mal begegnen mag. Die Johannes-Cabal-Trilogie: 1) Johannes Cabal. Seelenfänger 2) Johannes Cabal. Totenbeschwörer 3) Johannes Cabal. Das Institut für Angst und Schrecken

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Der Zug der Seelen!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.11.2012

Johannes Cabal balanciert auf dem Grat zwischen Genie und Wahnsinn - wobei er des öfteren in Richtung Wahnsinn schwankt. Er ist Wissenschaftler. Seine Passion hat ihn, wie einst Goethes Faust, dazu getrieben sich mit dunklen Mächten einzulassen. Doch ist die Seele erst verkauft merkt man, wie sehr man sie... Johannes Cabal balanciert auf dem Grat zwischen Genie und Wahnsinn - wobei er des öfteren in Richtung Wahnsinn schwankt. Er ist Wissenschaftler. Seine Passion hat ihn, wie einst Goethes Faust, dazu getrieben sich mit dunklen Mächten einzulassen. Doch ist die Seele erst verkauft merkt man, wie sehr man sie eigentlich misst. Möchte man sie nun zurück haben heißt es ein Alternativangebot aus dem Ärmel schütteln. Was also leichter, als anderer Leute Seelen sammeln? Howards Humor ist trocken und unterschwellig, wobei die eine oder andere Metapher schon ganz derb ist. Ein Buch wie ich es liebe. Es versuch nichts anderes zu sein als es ist und genau das macht es so sympathisch. Jetzt heißt es Band zwei in Angriff nehmen.

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Willkommen, willkommen im Zirkus der Verdammten!!
von Tobias Weber am 29.02.2012

Wie könnte man am besten Johannes Cabal, Wissenschaftler seines Zeichens, besser beschreiben als durch ein Zitat von John Locke: „Alle Menschen neigen zum Irrtum; Und die meisten von Ihnen sind in vielerlei Hinsicht der Versuchung des Irrtums durch Leidenschaft oder Interesse ausgesetzt“ So schloss der von Wissensdurst Getriebene einen Pakt mit dem... Wie könnte man am besten Johannes Cabal, Wissenschaftler seines Zeichens, besser beschreiben als durch ein Zitat von John Locke: „Alle Menschen neigen zum Irrtum; Und die meisten von Ihnen sind in vielerlei Hinsicht der Versuchung des Irrtums durch Leidenschaft oder Interesse ausgesetzt“ So schloss der von Wissensdurst Getriebene einen Pakt mit dem Gefallenen. Um aus dieser Misere zu flüchten gibt es nur einen Weg und dieser führt geradewegs zurück in die Hölle. Wenn man schon mal da ist, weiß man nie, ob oder besser gesagt wie man wieder in die Welt der Lebenden gelangt. Aber es gibt Menschen, die haben eine besondere Gabe. So schloss Cabal eine Wette ab, wurde Zirkusdirektor und muss 100 Seelen sammeln. Wie er dies bewerkstelligen wird, und ob er es schafft… Lest es selbst nach. Situationskomik, Sarkasmus, alles was ein gutes Buch benötigt.

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Re-Animator trifft Faust
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 30.05.2010

Cabal der Seelenfänger ist eine Fortsetzung einer Kurzgeschichte die Jonathan L. Howard in Lovecraft veröffentlicht hat. Die Figur um Johannes Cabal entspricht dem typischen ehrgeizigen Wissenschaftler der alles tut um sein Ziel zu erreichen. Selbst einen Vertrag mit dem Teufel würde er machen oder besser gesagt hat er gemacht.... Cabal der Seelenfänger ist eine Fortsetzung einer Kurzgeschichte die Jonathan L. Howard in Lovecraft veröffentlicht hat. Die Figur um Johannes Cabal entspricht dem typischen ehrgeizigen Wissenschaftler der alles tut um sein Ziel zu erreichen. Selbst einen Vertrag mit dem Teufel würde er machen oder besser gesagt hat er gemacht. Leider enthalten diese Verträge nicht 100% dies was Sie zu anfangs versprechen und so sieht sich Cabal gezwungen seine Seele wieder zurück zu bekommen. Da man aber nichts umsonst in der Welt (oder Hölle) bekommt, muss er einen neuen Pakt mit dem Teufel aushandeln um seine Seele zurück zu bekommen. Jener neuer Handel sieht vor das Cabal innerhalb eines Jahres, mit Hilfe eines Jahrmarktes 100 Seelen für den Teufel einsammelt. Das Buch war angenehm zu lesen und bekommt von mir 4 Sterne. Der Humor war keine wilde Jagd nach jeden schlappen Witz, sondern hatte mit seiner Wortwahl und Timing einen ganz eigenen Charm entwickelt. J.Cabal war in jenem Sinne mir symphatisch beschrieben, da man merkt: Cabal ist ein ehrgeiziger Mensch, der wenig Sinn für Humor(eher Sarkasmus) hat und für den normale menschliche Zwischenkommunikation fremd ist. Von diesem Mann kann man nicht erwarten das er ein "Held" ist. Die Storyline ist zwar in einem gewissen Maß vorrauszusehen, dennoch bleibt bis zum Schluss Spannung da, die durch verschiedene Wendungen und dem Fehlen des typischen "das Gute siegt immmer" Prinzip herkommt. Wer ein Fan von "Re-Animator" dem Film ist und einen Hang hat für teuflische Päkte und deren Nachteile, ist mit diesem Buch gut beraten. Für 5 Sterne hat es nicht gereicht, da mir die Story doch zu übersichtlich war und nicht wirklich mit neuen Ideen auftrumpfte. Dennoch genoss ich es, da es mich stark an diese klassischen Horrorfilme mit Witz erinnerten, die leider immer weniger in den Medien kommen. Ein Buch auf dessen Fortsetzung ich mich freue und auf jedenfall in meinen Einkaufkorb wandern wird.

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wo ist das witzig?
von Barbara Drese aus Polling am 14.09.2009

Über das Buch: ------------------- Johannes Cabal ist ein Nekromant. Er beschwört einen Dämon um Zugang zur Hölle zu bekommen. Es folgt gleich mal eine Diskussion, weil Cabal keinen der üblichen Beschwörungsgegenstände verwendet hat. In der Hölle angekommen, marschiert er vorbei an Dutzenden Höllenbewohnern und solchen die es werden wollen. Um in die... Über das Buch: ------------------- Johannes Cabal ist ein Nekromant. Er beschwört einen Dämon um Zugang zur Hölle zu bekommen. Es folgt gleich mal eine Diskussion, weil Cabal keinen der üblichen Beschwörungsgegenstände verwendet hat. In der Hölle angekommen, marschiert er vorbei an Dutzenden Höllenbewohnern und solchen die es werden wollen. Um in die Hölle zu kommen, muss man Formular mit irrsinnig vielen Fragen beantworten. Möchte man seinen Aufenthaltsort dort verlegen, füllt man wieder Formulare aus. Cabal erpresst die beiden, die ihn aufhalten wollen und landet schliesslich vor Satan, dem eigentlich schon etwas langweilig geworden ist. Cabal hat ihm seine Seele irgendwann mal verkauft, musste aber feststellen, dass das gar nicht so angenehm ist. Er wird immer von Satans Avataren belästigt und seine Forschungen erzielen nie 2x das gleiche Ergebnis. Satan gibt aber keine Seelen heraus, da könnte ja jeder kommen. So schliessen die beiden eine Wette ab. Cabal muss innerhalb 1 Jahres 100 Seelen für Satan sammeln um seine wiederzubekommen. Er bekommt als Unterstützung einen Jahrmarkt, der zwar genehmigt, aber noch nicht aufgebaut ist und ein kleines Bugdet. Er überredet noch seinen Bruder und schon geht die Reise los. Meine Meinung: ----------------- Auf dem Klappentext wird es als Beginn einer fantastisch witzigen Trilogie mit einem wahrhaft düsteren Helden beworben. Dazu muss ich sagen: Wo bitte soll das genau sein? Gut, der Anfang mit dem Dämon und Satan hat eine witzige Stelle, aber dann finde ich davon leider nicht wirklich was. Cabal ist ein seltsamer, hochnäsiger Typ ohne einen Funken von Humor…entsprechend trocken und langweilig sind sein Gerede und seine Gedankengänge. Seine Versuche sarkastisch zu sein, gelingen meistens nicht wirklich. Obwohl er angeblich ein guter Wissenschaftler und so schlau sein soll, hat er absolut einen Plan, wie ein Jahrmarkt sein soll und warum so was den Leuten gefällt. Das gibt der ganzen Geschichte leider etwas oberflächliches, ja fast schon langweiliges. Seine Methoden Gebühren zu umgehen werden im Laufe des Buches immer hinterhältiger und skrupelloser, was ihn nicht sympathischer macht. Da helfen auch sein Bruder und die anderen Gestalten leider wenig. Diese sind zwar sehr gut ausgedacht, könnten ohne diesen Langweiler Cabal auch echt gut sein, aber hier bringen leider so gar keinen Schwung oder Witz in die Geschichte. Sorry, aber unter einem witzigen Buch stelle ich mir was anderes vor…und ein Buch, das mir alle 100 Seiten mal einen Schmunzler entlockt ist definitiv nicht witzig. Das viel bei mir unter Einschlaflektüre, so was fades habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Vor mir gibt’s nur 2 Sterne und definitiv keine Kaufempfehlung.

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