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Kap der Finsternis / Kapstadt Bd. 1

Thriller. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2010

(9)
Für manche ist Kapstadt ein Paradies. Für andere die Hölle. Ein Amerikaner mit zwielichtiger Vergangenheit ist mit Frau und Sohn in der südafrikanischen Metropole untergetaucht. Als die drei einem willkürlichen Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, beginnt eine atemlose Hetzjagd durch die riesigen labyrinthischen Ghettos. Ein hochtouriger Thriller, der in die Abgründe des heutigen Südafrika führt.



Portrait
Roger Smith, 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen.
Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund. Er übersetzte u.a. Oscar Wilde, Mark Twain, Raymond Federman, Michael Ondaate, Rudyard Kipling und für DuMont James Coltrane und James Buchan.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 358
Erscheinungsdatum 12.07.2010
Serie Kapstadt 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43486-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 188/120/30 mm
Gewicht 305
Originaltitel Mixed Blood
Verkaufsrang 23.657
Buch (Taschenbuch)
8,95
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Deutscher Krimipreis 2010

Jack Burn, den Wettschulden zum Verbrecher werden ließen und schließlich zum meistgesuchten Mann der USA, flieht mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn von L.A. nach Kapstadt. Unter falscher Identität, mit mehreren Millionen Dollar, lebt er nun mit seiner Familie in einem Refugium der Privilegierten,

Deutscher Krimipreis 2010

Jack Burn, den Wettschulden zum Verbrecher werden ließen und schließlich zum meistgesuchten Mann der USA, flieht mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn von L.A. nach Kapstadt. Unter falscher Identität, mit mehreren Millionen Dollar, lebt er nun mit seiner Familie in einem Refugium der Privilegierten, fernab der Slums und Straßengangs. In Notwehr tötet Burn zwei Einbrecher und hat plötzlich einen korrupten Polizisten im Nacken. Rudi Bernard erpresst, terrorisiert und mordet, in Zwiesprache mit Gott. Die tödliche Verfolgungsjagd durch den jämmerlichen menschlichen Bodensatz Kapstadts beginnt.

Roger Smith wendet die bunte Ansichtskarte des Touristen-Kapstadt und konfrontiert uns mit der dunklen Kehrseite, die Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord, deren Musik aus Sirenen (Krankenwagen die ihre Zeit verschwenden), Schreie, Schüsse und wummerndem Hiphop.
Ein knallharter Gangsterthriller in schnoddrigem Gossenslang, kalter, brutaler, zweckmäßiger Sprache, in schwindelerregendem Perspektivwechsel zwischen Täter und Opfer (die Variablen sind austauschbar!).

Puh!
Ein krimineller Hochkaräter.

„Hart und heftig“

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Der Amerikaner Jack Burn ist mit seiner Familie
nach Südafrika geflohen-er gehört zu den meistgesuchten Männern der USA.
Zwei drogensüchtige Ghetto-Kids überfallen die Villa der Burns und lösen eine Lawine der Gewalt aus.
In diesem rasanten Thriller tummeln sich korrupte Bullen und durchgeknallte Junkies,die Verzweiflung bei allen
Der Amerikaner Jack Burn ist mit seiner Familie
nach Südafrika geflohen-er gehört zu den meistgesuchten Männern der USA.
Zwei drogensüchtige Ghetto-Kids überfallen die Villa der Burns und lösen eine Lawine der Gewalt aus.
In diesem rasanten Thriller tummeln sich korrupte Bullen und durchgeknallte Junkies,die Verzweiflung bei allen Figuren ist auf jeder Seite zu spüren.
Zu Recht dieses Jahr mit dem Deutschen Krimipreis in der Sparte International ausgezeichnet!

„Gewalt erzeugt Gegengewalt...“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

Roger Smith beschreibt die dunkle Seite von Kapstadt: in den "Flats" macht ein aus Apartheid-Zeiten übriggebliebener Cop was er will und mordet, erpresst, entführt und vertuscht Verbrechen ohne jedes Unrechtsbewusstsein. Ein Amerikaner mit zweifelhafter Vergangenheit bringt zwei Einbrecher einfach so vor den Augen seiner Familie um, Roger Smith beschreibt die dunkle Seite von Kapstadt: in den "Flats" macht ein aus Apartheid-Zeiten übriggebliebener Cop was er will und mordet, erpresst, entführt und vertuscht Verbrechen ohne jedes Unrechtsbewusstsein. Ein Amerikaner mit zweifelhafter Vergangenheit bringt zwei Einbrecher einfach so vor den Augen seiner Familie um, während die Ehefrau des Einbrechers sich für die nächste Dosis Crystal prostituiert. Ein Ex-Bandenmitglied und vorbestrafter Killer erschießt seinen Chef, weil der ein böses Wort über seinen geliebten Hund gesagt hat... und so geht es weiter, in diesem Roman gibt es keine Gewinner, nur Verlierer.
Ich war beim Lesen zunächst schockiert und habe mich gefragt: was soll das alles? Was soll diese permanente Gewalt für einen Sinn haben? Aber wahrscheinlich geht es genau darum: die schockierende Sinnlosigkeit der ständig anwesenden Gewalt und Brutalität darzustellen und zu zeigen, dass das uns vertraute Wertesystem nicht überall gilt.
Ein knallhartes Buch, das einen lange beschäftigt.

„Überdurchschnittliche Spannung“

Sabine Geburzky, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Ein korrupter, stinkender Polizist, der die Townships aufmischt und ein amerikanischer Spieler, deren Wege sich zufällig kreuzen. Ein von der ersten bis zur letzten Seite spannender Krimi. Lange bleibt dem Leser eine Lösung verborgen, um so interessanter ist das Ende.
Ich habe lange nicht mehr einen so spannenden und faszinierenden
Ein korrupter, stinkender Polizist, der die Townships aufmischt und ein amerikanischer Spieler, deren Wege sich zufällig kreuzen. Ein von der ersten bis zur letzten Seite spannender Krimi. Lange bleibt dem Leser eine Lösung verborgen, um so interessanter ist das Ende.
Ich habe lange nicht mehr einen so spannenden und faszinierenden Krimi gelesen und das vor der atemberaubenden Kulisse von Kapstadt, denn hier spielt der erste Thriller von Roger Smith.

„Kopfkino der brutalen Sorte“

Florian Wieseler, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

"Kap der Finsternis" ist ein turbulent erzähltes Buch, das vom Drehbuchautor Roger Smith geschrieben wurde. Deshalb liest sich der Text auch wie ein Skript zu einem guten Hollywoodfilm. Immer weiter reißt er seine Figuren in einen Strudel von Gewalt und moralischen Grenzüberschreitungen. Ich fühlte mich beim Lesen an Filme wie z.B. "Kap der Finsternis" ist ein turbulent erzähltes Buch, das vom Drehbuchautor Roger Smith geschrieben wurde. Deshalb liest sich der Text auch wie ein Skript zu einem guten Hollywoodfilm. Immer weiter reißt er seine Figuren in einen Strudel von Gewalt und moralischen Grenzüberschreitungen. Ich fühlte mich beim Lesen an Filme wie z.B. Trainingday mit Denzel Washington erinnert obwohl die Handlungsorte natürlich ganz verschieden sind. Jeder der diese Art von Filmen mag, wird dieses Buch sehr gerne lesen. Besonders die kompromisslose Schilderung der Handlung hat mir absolut gefallen.

„Ein lesenswerter literarischer Albtraum“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

"Kap der Finsternis" von Roger Smith ist ein harter, nüchtern erzählter Thriller, der in der südafrikanischen Metropole Kapstadt spielt. In kurzen Szenen und mit raschen Perspektivwechseln treibt der Autor seinen Thriller voran. Dabei geht Smith keiner Scheußlichkeit aus dem Weg: In „Kap der Finsternis“ wird geschändet, gefoltert und "Kap der Finsternis" von Roger Smith ist ein harter, nüchtern erzählter Thriller, der in der südafrikanischen Metropole Kapstadt spielt. In kurzen Szenen und mit raschen Perspektivwechseln treibt der Autor seinen Thriller voran. Dabei geht Smith keiner Scheußlichkeit aus dem Weg: In „Kap der Finsternis“ wird geschändet, gefoltert und gemordet. Meiner Meinung nach ist "Kap der Finsternis" Krimikunst vom Feinsten: Der Erzähler erspart seinen Lesern unpassende Sentimentalität und die Spannung wird vielschichtig und intelligent aufgebaut.
"Kap der Finsternis" ist sicherlich kein Thriller für Leser mit schwachen Nerven. Mir hat dieser Krimi außerordentlich gut gefallen und mich nachdenklich und schockiert zurück gelassen.

„Meisterhaft und hart“

Barbara Griese, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Ein Buch wie ein Orkan. So atmosphärisch geschrieben, dass man den "bösen Bullen" regelrecht riechen kann.
Südafrika von seiner schlimmsten Seite. Ein Thriller, der sehr hart ist. Ein Buch für Männer und Frauen, die diese Härte vertrage.
Es gibt Momente, in denen einem die Tränen in die Augen steigen.
Ein Thriller der Superklasse
Ein Buch wie ein Orkan. So atmosphärisch geschrieben, dass man den "bösen Bullen" regelrecht riechen kann.
Südafrika von seiner schlimmsten Seite. Ein Thriller, der sehr hart ist. Ein Buch für Männer und Frauen, die diese Härte vertrage.
Es gibt Momente, in denen einem die Tränen in die Augen steigen.
Ein Thriller der Superklasse in einer wunderbaren Sprache.
Ein Erstlingswerk der Meisterklasse!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
2
1
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Gute Nacht
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2014

Ein amerikanischer Verbrecher auf der Fluch mit seiner Familie, ein Ex-Sträfling der als Sicherheitswachman arbeitet, ein Buren-Cop der seinen Job sehr eigenwillig auslegt und einem schwarzen Cop der sich immer ans Gesetzt hält treffen in Kapstadt auf einander ihrer Schicksal kreuzen sich und sind stark mit einander verwoben. Es... Ein amerikanischer Verbrecher auf der Fluch mit seiner Familie, ein Ex-Sträfling der als Sicherheitswachman arbeitet, ein Buren-Cop der seinen Job sehr eigenwillig auslegt und einem schwarzen Cop der sich immer ans Gesetzt hält treffen in Kapstadt auf einander ihrer Schicksal kreuzen sich und sind stark mit einander verwoben. Es fließt viel Blut und Gewalt ist allgegenwärtig, Gut und Böse werden zu einem Grau mit vielen Blutroten Spritzer. Ein toller Thriller vor der Kulisse Kapstadts

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Nichts für Pauschalreisende
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2012

Roger Smith beschreibt Südafrika einmal mehr aus einer Sicht, die man nicht sehen möchte. Extrem hart und ohne Kompromisse beschreibt er das Leben jener, die nicht auf der Sonnenseite Kapstadts leben. Nichts für schwache Nerven und schon gar nichts für Romantiker, Träumer und Gutmenschen. Denn der Mensch ist nicht... Roger Smith beschreibt Südafrika einmal mehr aus einer Sicht, die man nicht sehen möchte. Extrem hart und ohne Kompromisse beschreibt er das Leben jener, die nicht auf der Sonnenseite Kapstadts leben. Nichts für schwache Nerven und schon gar nichts für Romantiker, Träumer und Gutmenschen. Denn der Mensch ist nicht gut... In den Townships von Kapstadt zeigt er sein wahres Gesicht.

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Trügerische Sicherheit entlarvt vom Zufall.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2011

Die gute und relativ sichere Wohnanlage betuchter Weisser in Kapstadt,gibt einem Amerikaner das Gefühl perfekt untergetaucht zu sein. Er ist mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nach einer schweren Straftat auf der Flucht. Durch des Schicksals Laune kommt Jack Burn in Berührung mit der brutalen,kriminellen Welt der südafrikanischen... Die gute und relativ sichere Wohnanlage betuchter Weisser in Kapstadt,gibt einem Amerikaner das Gefühl perfekt untergetaucht zu sein. Er ist mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nach einer schweren Straftat auf der Flucht. Durch des Schicksals Laune kommt Jack Burn in Berührung mit der brutalen,kriminellen Welt der südafrikanischen Slums.Ein Burenpolizist,der sich für die rechte Hand Gottes hält,kommt ihm auf die Spur und bedroht seine Familie.Burn entscheidet sich für eine weitere Flucht,aber seine Frau spielt nicht mehr mit. Was bleibt?Fliehen ohne Frau und Kinder? Roger Smith zeichnet eine brutale Welt von Kriminalität und Elend,die für einen Westeuropäer gespenstisch wirkt.

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Armes Afrika!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberösterreich am 07.03.2013

Inhalt: ********* Burns lebt mit seiner schwangeren Frau und seinem vierjährigen Sohn in einer gemieteten Villa in Kapstadt. Während des Abendessens kommt es bei ihm zu einem Einbruch mit tödlichen Folgen. Burns muss die Leichen wegschaffen. In der Zwischenzeit sucht ein korrupter Polizeibeamter nach den beiden Einbrechern und landet schließlich bei... Inhalt: ********* Burns lebt mit seiner schwangeren Frau und seinem vierjährigen Sohn in einer gemieteten Villa in Kapstadt. Während des Abendessens kommt es bei ihm zu einem Einbruch mit tödlichen Folgen. Burns muss die Leichen wegschaffen. In der Zwischenzeit sucht ein korrupter Polizeibeamter nach den beiden Einbrechern und landet schließlich bei Burns. Für Burns steht viel auf dem Spiel, da er in Amerika polizeilich gesucht wird. Er versucht den Polizisten zu täuschen. Doch dieser greift zu drastischen Mitteln, er entführt seinen Sohn. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem nicht nur Burns der Jäger ist. Meine Meinung: *************** Vom ersten Moment an war ich von dem Buch gefesselt. Es spiegelt ein hartes und ungeschöntes Leben in Afrika wieder. Kriminalität, Gewalt, Verzweiflung und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Die Handlungen sind von Drogen beeinflusst und immer weiter verschwindet man im Sumpf der Selbstzerstörung. Dieses harte Bild konnte der Autor gut veranschaulichen und hat dadurch eine überzeugende Stimmung kreiert. Leider fällt für mich die Story zum Ende hin etwas ab und meine anfängliche Euphorie ist etwas verflogen, da dann doch irgendwie kein richtiges Highlight heraus sticht oder sich eine Wendung ergibt, die mich überrascht hätte. Dennoch ist die Geschichte solide durchdacht und man hegt Sympathie und Antipathie gegenüber den Darstellern. Nur so richtig konnte mich das Buch jetzt nicht umreißen. Gut hingegen finde ich aber, dass der Autor es geschafft hat die verschiedenen Personen und deren Leben miteinander zu verweben. Dies finde ich gut gelungen. Er versucht auch nicht krampfhaft ein Happy End herbei zu führen, sondern lässt den Dingen seinen Lauf. Das Buch ist nicht schlecht, reißt mich aber jetzt nicht so ganz vom Hocker. Solide, aber ohne eine wirklich überraschende Wendung.

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Südafritkanischer Thriller
von Sandra Enzler aus Bern am 25.09.2010

Rasanter Thriller in Kapstadt! Man erfährt wie es in Kapstadt im Ghetto und auch bei der Polizei zu und her geht. Und dass ist nicht ohne! Sprachlich kommt der Thriller eher salopp daher. Zur Umgebung und zu den Personen passt die Ghettosprache, ist aber nicht für jedermann...

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Hetzjagd durch Kapstadt
von Daniela Ullrich aus Iserlohn am 20.07.2010

Das Bild, das Roger Smith in diesem Krimi von Südafrikas Metropole Kapstadt entwirft, ist ungeschminkt und hart. Das Leben in den armen Cape Flats schildert er mit brutaler Ehrlichkeit. Gewalt, Drogen, Tod und Hoffnungslosigkeit sind die Gefährten der Armen. Als ein reicher Amerikaner, der in Kapstadt untergetaucht ist und... Das Bild, das Roger Smith in diesem Krimi von Südafrikas Metropole Kapstadt entwirft, ist ungeschminkt und hart. Das Leben in den armen Cape Flats schildert er mit brutaler Ehrlichkeit. Gewalt, Drogen, Tod und Hoffnungslosigkeit sind die Gefährten der Armen. Als ein reicher Amerikaner, der in Kapstadt untergetaucht ist und hier mit einer falschen Identität lebt, seine Familie vor Raubmördern beschützen muss, kommt es zu einer Nerven aufreibenden Hetzjagd. Von der ersten Seite an fesselt diese Geschichte bis zum Schluss. Ein harter Krimi mit ungeheurer Sogkraft.

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Kap des Mordens
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Jack Burn flieht vor seiner Vergangenheit in den USA nach Südafrika. In Kapstadt will er mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn ein neues Leben anfangen. Anfangs verläuft alles nach Plan, bis sie das zufällige Opfern eines Überfalls werden. Jacks heftige Reaktion darauf, bringt den Stein ins Rollen und... Jack Burn flieht vor seiner Vergangenheit in den USA nach Südafrika. In Kapstadt will er mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn ein neues Leben anfangen. Anfangs verläuft alles nach Plan, bis sie das zufällige Opfern eines Überfalls werden. Jacks heftige Reaktion darauf, bringt den Stein ins Rollen und alsbald steckt er in den größten Schwierigkeiten. Ich war verwundert, dass ich diesen Thriller in allerkürzester Zeit gelesen habe. Von Anfang an war mir die Geschichte zu brutal und es kommt immer noch schlimmer. Andererseits ist der Schreibstil so mitreißend, dass man dran bleibt und von dem Buch nicht lassen kann. Außerdem hat man das Gefühl, dass ein sehr realistisches Bild von Kapstadt gezeichnet wird und mir will nicht in den Kopf, wie man freiwillig dort hinfahren kann um Urlaub zu machen. Das Stadtporträt steht auch wirklich im Mittelpunkt, denn für die Hauptperson Jack Burn kann man keine Sympathie empfinden und auch seine Taten nicht gutheißen. Empfehlenswert für alle, die ein zu schöngefärbtes Bild von Kapstadt haben und denen es nichts ausmacht wenn es brutal und blutig zugeht.

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Schonungslos
von einer Kundin/einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt am 19.08.2010
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Kapstadt – abseits der Touristenmetropole. Hier haben unter falscher Identität Jack Burn, seine schwangere Frau Susan und sein kleiner Sohn Matt vorübergehend Unterschlupf gefunden. Sie bewohnen im noblen Viertel Signal Hill ein großes Haus, doch das Glück währt nicht lange. Sie werden von zwei Mitgliedern einer berüchtigten Straßengang überfallen. Teils... Kapstadt – abseits der Touristenmetropole. Hier haben unter falscher Identität Jack Burn, seine schwangere Frau Susan und sein kleiner Sohn Matt vorübergehend Unterschlupf gefunden. Sie bewohnen im noblen Viertel Signal Hill ein großes Haus, doch das Glück währt nicht lange. Sie werden von zwei Mitgliedern einer berüchtigten Straßengang überfallen. Teils aus Notwehr, teils um seine wahre Identität zu schützen gelingt es Jack die beiden Männer zu töten. Doch die Gewaltspirale nimmt damit erst ihren Anfang. Die beiden Verbrecher wurden beim Betreten des Hauses von Benny Mongrel, Nachtwächter und Ex-Mitglied einer befeindeten Gang, beobachtet. Auch der brutale überaus korrupte Polizist „Gatsby“ hat noch eine Rechnung mit einem der Getöteten offen und macht sich ebenfalls auf die Suche nach deren Verbleib. Bei dem Versuch seine Familie zu schützen verstrickt sich Jack immer mehr in ein Netz aus Lügen, Gewalt und Tod. Roger Smith zeichnet das Leben in Kapstadt abseits der Postkartenidylle. Seine Protagonisten gehen mit äußersten Gewalt und Brutalität gegeneinander vor. Auch das Leben vor und nach dem Apartheitsregime wird schonungslos skizziert. Sicherlich kein Thriller für schwache Nerven, aber ein perfekt gelungenes Erstlingswerk. Die Geschichte wird flüssig, klar, hart erzählt und verfängt sich nicht in Nebensächlichkeiten. Absolut lesenswert.

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Nach der Apartheid
von sabatayn76 am 24.07.2010
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Hintergrund: Kapstadt ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und die Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord. 1985 war Kapstadt die Stadt, in der die Rassentrennung am weitesten fortgeschritten war. Auch nach dem Ende der Apartheid ändert sich der Zustand nur langsam und nur einem geringen Teil der ehemals benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist... Hintergrund: Kapstadt ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und die Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord. 1985 war Kapstadt die Stadt, in der die Rassentrennung am weitesten fortgeschritten war. Auch nach dem Ende der Apartheid ändert sich der Zustand nur langsam und nur einem geringen Teil der ehemals benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist es bisher gelungen, in die teureren weißen Wohngebiete umzusiedeln. Die Mehrheit der Einwohner lebt in den Cape Flats, wo Drogen, Gewalt, HIV / AIDS und Armut noch immer eine entscheidende Rolle spielen. Inhalt: In diese Szenerie eines Kapstadt fernab touristischer Blauäugigkeit entführt uns Roger Smith. Der moralisch gestrauchelte Amerikaner Jack Burn befindet sich auf der Flucht vor dem Gesetz und hat sich inkognito mit seiner Familie in Kapstadt niedergelassen. Die geplante Anonymität findet jedoch bald ein Ende, als Burn zwei Einbrecher tötet. Eine Hetzjagd durch Kapstadt beginnt. Mein Eindruck: Roger Smith steigt rasant in die Geschichte ein, als Leser ist man sofort in der Handlung gefangen und erlebt ein schonungsloses Kapstadt, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Die Sprache ist häufig sehr derb, was jedoch perfekt zu den beschriebenen Schicksalen, der Verzweiflung und der Armut in den Ghettos passt. Die Protagonisten sind dabei allesamt und ohne Ausnahme Antihelden – kriminell, drogenabhängig, skrupellos, egoistisch, brutal, emotional abgestumpft und gierig. Jede bei mir aufkommende Sympathie wurde spätestens auf der nächsten Seite zunichte gemacht. Roger Smith schaffte es damit jedoch, mich in seine Hölle mitzunehmen und mir ein Kapstadt zu zeigen, welches man sich im gut behüteten Deutschland kaum vorzustellen wagt. Mein Resümee: „Kap der Finsternis“ ist kein Buch zum Entspannen. Es ist für mich eine psychologische Studie zu Verbrechen und Hass, Armut und Drogenkonsum, Rassenbenachteiligung lange nach dem Ende der Apartheid. Großartig!

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Von charakterlosen Typen und einer düsteren Zukunft
von rebellyell666 aus Münster am 08.09.2009
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Inhalt: Jack Burn ist als Joe Hill mit seiner Familie aus den USA geflohen und in Kapstadt untergekommen. Dort wird er eines Abends von zwei Einheimischen am Esstisch überfallen. Kurzerhand fällt er in alte Muster zurück und tötet die Beiden ohne mit der Wimper zu zucken. Ein Wachmann beobachtet den... Inhalt: Jack Burn ist als Joe Hill mit seiner Familie aus den USA geflohen und in Kapstadt untergekommen. Dort wird er eines Abends von zwei Einheimischen am Esstisch überfallen. Kurzerhand fällt er in alte Muster zurück und tötet die Beiden ohne mit der Wimper zu zucken. Ein Wachmann beobachtet den Vorfall. Und plötzlich ist der korrupte Polizist, der das Viertel unter Kontrolle hat, dabei, diesen Mordfall aufzudecken... Erzähl-/Schreibstil: Smith schreibt hautnah an den Straßengangs, die einzelnen Geschichten, weswegen die Charaktere in Beziehung zueinander stehen, und schildert die Verhältnisse in den Cape Flats sehr genau und eingehend. Dabei kümmert es ihn wenig, dass der Leser die Story mitverfolgt. Es ist, als erzähle Smith Autobiografien, vermischt mit dem Mord an den beiden Halbstarken. Dabei wirken seine Ausführungen sehr authentisch, vor allem, da er selber in Kapstadt lebt. Meine Meinung: Ich bin auf das Buch durch eine Leseprobe gestoßen, die genau dort abbrach, als Burn mit den Leichen im Wagen in eine Verkehrskontrolle geriet. Natürlich war dies ein Aufhänger, mehr lesen zu wollen. Endlich habe ich es nun geschafft, Smith zu lesen und wurde nicht enttäuscht! Ich bin begeistert! Smith brachte mir Kapstadt nahe wie kein anderer, doch er zeigte nicht die schönen Seiten, sondern schilderte die Armut, die unterschiedlichen Rassen bzw. Herkunftsorte. Es gab keine sympathischen Personen in diesem Buch und hinterher wollten alle nur noch den Tod von Gatsby, dem korrupten Bullen, der überhaupt keinen Charakter zu haben schien. Er war vielmehr ein Fanatiker Gottes und verbreitete Angst und Schrecken. Dadurch wirkte die Geschichte noch echter und das Ende war der Höhepunkt, der sehr verständlich war und die Geschichte schlüssig abrundete. Smith hat hier in einfachen Worten die Probleme Kapstadts erzählt. Der Unterschied schwarz und weiß, Zulus und Buren. Oft hat er Jungen wie auch Mädchen aus dem Slums Mischlinge genannt. Es klang abwertend, aber auch aufweckend. Vor allen Dingen, da dieses Buch pure Realität ist. Wir in der westlichen Welt können uns jetzt zurück lehnen und ein neues Kapitel in einem neuen Buch aufschlagen und weiterleben wie bisher, doch in Kapstadt kann keiner sein Leben vom Slum in die Mittelschicht bringen. Außer, er wird Mitglied in einer Gang und treibt ein illegales Geschäft. Fazit: Ein sehr brutales Buch und für Leser mit einer Affinität zu Liebesgeschichten oder schönen Enden sicher keine Empfehlung. Doch wer etwas wirklich realitätsnahes lesen möchte und das Risiko eingeht, wird belohnt werden.

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von Sillesoeren aus Hürth am 29.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Kapstadt. Eine amerikanische Familie wird von zwei Gangstern überfallen. Dem Familienvater Jack Burn gelingt es, die Angreifer zu töten. Seine hochschwangere Frau und sein vierjähriger Sohn tragen schwer an den Geschehnissen, zumal ein anderes Gewaltverbrechen dazu führte, das die Burns überhaupt überstürzt aus den USA nach Südafrika flüchteten. Ein... Kapstadt. Eine amerikanische Familie wird von zwei Gangstern überfallen. Dem Familienvater Jack Burn gelingt es, die Angreifer zu töten. Seine hochschwangere Frau und sein vierjähriger Sohn tragen schwer an den Geschehnissen, zumal ein anderes Gewaltverbrechen dazu führte, das die Burns überhaupt überstürzt aus den USA nach Südafrika flüchteten. Ein vorbestrafter Baustellenwärter wird Zeuge des Überfalls. Ein kleiner Junge findet die Leichen und stiehlt der einen die fast neuen Schuhe. Ein korrupter Polizist nimmt Burn ins Visier und entdeckt sein dunkles Geheimnis. Damit nehmen die schrecklichen Geschehnisse ihren Lauf. Dunkel ist die gesamte Handlung. In jeder einzelnen Szene fließt dunkelrotes Blut, agieren schwarze Seelen, wird gemordet, geschändet, vergewaltigt, betrogen, veruntreut, erpresst,… Roger Smith versteht es, Kapstadt so zu zeigen, wie es in keinem Reiseführer steht. Er hat den Mut, die Finger in jede Kapstadter Wunde zu legen, egal ob es Folgen der Apartheid sind, oder die Haftbedingungen, ob Armut angesprochen wird oder Korruption. In schonungsloser Weise und mit angemessen plumper & ordinärer Sprache zeichnet Smith ein so realitätsnahes wie erschreckendes Bild von Kapstadt und seinen Bewohnern. Ich kann die vielen Toten nicht zählen und könnte schreien, wenn ich lese, dass Babys auf den Müll geworfen werden, Kinder ihre Eltern töten, Jugendliche als Mutprobe töten, Frauen die Vergewaltigung durch den Ehemann normal finden, irgendwie alle unter Drogen stehen… Dass dies allen nicht so sehr am Arsch vorbei geht, wie es augenscheinlich den Eindruck macht, wird für mich besonders deutlich, wenn immer wieder höchst detailliert auf die Hämorriden des fetten Polizisten eingegangen wird. Schon vor der Lektüre dieses Buches war mir klar, dass ich um Südafrika, zumindest aber um Kapstadt, bei meiner zukünftigen Reiseplanung einen weiten Bogen machen werde. So sehr ich das südliche Afrika kenne und liebe, so sehr hat mir dieser Roman wieder in Erinnerung gerufen, was ich vorher schon über die Kriminalitätsraten dieser Stadt erfahren habe. Namibia, Botsuana, Simbabwe habe ich ja als sehenswert kennen gelernt, also muss es ja auch nicht unbedingt Südafrika sein…

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Willkommen in der Hölle von Kapstadt
von Krimine am 18.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

So hatte sich der Glücksspieler Jack Burn das Leben mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nicht vorgestellt, als er unter falscher Identität von L.A nach Kapstadt flüchtet, um in einer der schönsten Metropolen der Welt seiner Familie ein normales Leben zu ermöglichen. Fernab von der Vergangenheit... So hatte sich der Glücksspieler Jack Burn das Leben mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nicht vorgestellt, als er unter falscher Identität von L.A nach Kapstadt flüchtet, um in einer der schönsten Metropolen der Welt seiner Familie ein normales Leben zu ermöglichen. Fernab von der Vergangenheit findet sein Plan ein jähes Ende, als zwei Mitglieder der Americans, der größten Gang aus den Cape Flats, in das Haus der Familie einbrechen, um sie auszurauben. Ohne Skrupel stellt sich Jack Burn den Eindringlingen und steht innerhalb kürzester Zeit am Ende seiner Zukunft. Kapstadt – drittgrößte Stadt in Südafrika, benannt nach dem Kap der guten Hoffnung. Voller unbeherrschter Mentalität, Drogen und Korruption. Bandenkriege sind an der Tagesordnung. Gut getarnt von der eigentlichen Touristenhochburg toben sie in den Slums und bringen schonungslos die raue Wirklichkeit Südafrikas ans Licht. Inmitten dieser Kulisse erzählt der Autor Roger Smith mit voller verbaler Härte seine Geschichte. Bizarr und ohne Schnörkel reiht er die Fakten aneinander, beschönigt nichts. Rasant im Tempo lässt er Ereignisse und Handlungen ablaufen, dass dem Leser schwindlig wird. Schub um Schub, unwirklich erscheinend und doch voller Realität. Es gibt keine Schonung, auch für seine Protagonisten nicht. Erbarmungslos enthüllt er ihr Leben, stellt sie bloß. Denn jeder hat etwas zu verbergen. Nur die Art und Weise, wie er es tut, unterscheidet sich. Da gibt es den ruhigen unauffälligen Baustellenwächter mit langjähriger Knast- und Bandenerfahrung, der erst bei näherem Hinsehen Angst einflößt oder den korrupten Polizisten, der mit hohem Aggressionspotential gegen Mitglieder der Unterschichten vorgeht und auch vor Mord nicht zurückschreckt und nicht zuletzt die jugendlichen Einbrecher, die nicht einmal vor einer werdenden Mutter halt machen. Alles Menschen, denen man am Besten nicht begegnen sollte. Und doch sind sie nicht wegzudenken in einer Gesellschaft, die von Gewalt und Rassismus geprägt ist. Wo Prostitution, Waffenhandel, Schutzgelderpressung, Raub, Diebstahl und Hehlerei an der Tagesordnung sind. Roger Smith zeigt in seinem Buch um den gestrauchelten amerikanischen Glücksspieler Jack Burn die Seite Kapstadt´s, die gut versteckt im Inneren tobt, den Kap der Finsternis. Rasant, gesellschaftskritisch, mit realem Hintergrund wurde der Thriller vom Autor mit viel Wissen zum Detail konstruiert und ist trotz seiner durchgängigen Brutalität volle fünf Sterne wert.

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Thriller mit mächtig Tempo!
von thorlac am 13.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Geradezu unglaublich, welch eine atemberaubende Spannung Roger Smith bereits in den ersten Kapiteln seines Thrillers heraufbeschwört. Ex-Marine Jack Burn ist auf der Flucht. Seine Spielschulden haben ihn in einen Bankraub verwickelt, der schief ging und einem Cop in Milwaukee das Leben kostete. Zusammen mit seiner jungen, schwangeren Frau Susan und... Geradezu unglaublich, welch eine atemberaubende Spannung Roger Smith bereits in den ersten Kapiteln seines Thrillers heraufbeschwört. Ex-Marine Jack Burn ist auf der Flucht. Seine Spielschulden haben ihn in einen Bankraub verwickelt, der schief ging und einem Cop in Milwaukee das Leben kostete. Zusammen mit seiner jungen, schwangeren Frau Susan und seinem kleinen Sohn verlässt er die Vereinigten Staaten und beginnt in Südafrika in einem ruhigen, wohlhabenden Vorort Kapstadts ein neues Leben. Die Idylle wird jedoch jäh zerstört, als zwei Männer in das Haus der Familie eindringen und Jack beide überwältigt und tötet. Natürlich kann er sich nicht an die Polizei wenden. So entledigt er sich selbst des Problems und entsorgt die Leichen auf den Deponien der Velds vor der Stadt. Doch sein eigentliches Problem hat jetzt gerade erst begonnen. Eine Baustelle in der Straße wird von Benny Mongrel, einem entlassenen Sträfling, und dessen alternden Wachhund Bessie bewacht. Benny war von Anfang an auf die Verliererseite des Lebens abonniert. Karriere steil bergab. Dass das Leben ihn hart gemacht hat, ist dabei noch weit untertrieben. Seine einzige Sorge und Liebe gilt seiner alten Bessie. Und er hat sich vorgenommen, sauber und ehrlich zu bleiben. Wäre da nicht der fette Polizist, der ihm Fragen stellt über den auf der Straße zurückgelassenen BMW der Einbrecher. Er entfacht in ihm neu kalten Hass, als dieser seine Bessie bedroht und verletzt. Inspector Rudi Barnard, in den Cape Flats bekannt als Gatsby, regiert seinen Bezirk mit eiserner Faust. Ungestraft mordet und terrorisiert der bigotte Polizist dort schon seit Jahren. Jetzt aber hat er Wind bekommen von einer Säuberungsaktion, bei der korrupte Beamte ins Visier genommen werden sollen. Barnard kannte die Männer, deren BMW vor Jack Burn's Haus zurückblieb, und sein Interesse an der eingewanderten Amerikanerfamilie wird nun zunehmend geweckt. Barnard hat nur ein Ziel im Kopf: möglichst viel Geld machen. Und genau dieses wittert er! Disaster Zondi ist der von Johannesburg nach Kapstadt entsandte Sonderermittler, um Barnard unter die Lupe zu nehmen. Obwohl sich der fette Inspector immer wieder geschickt aus der Schlinge rettet, bleibt Zondi ihm dicht auf den Fersen, und gerät dabei in die Fronten zwischen dem korrupten Polizisten und dem flüchtigen Amerikaner. Das Drama entfaltet sich rund um diese vier Männer und ein paar anderen tragischen Figuren, wechselt immer wieder von Person zu Person und spitzt die Situation so zu. Barnards scheußlicher und durchtriebener Charakter lässt einen zeitweise das Buch erschrocken aus der Hand legen. Die Geschichte ist aber derart packend, dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Schockierend, wie Roger Smith den Leser dabei letztlich an allen Figuren seiner Geschichte (ver)zweifeln lässt. Wen will man denn innerlich unterstützen, wo doch alle „Dreck am Stecken“ haben? Smith zeichnet in seinem Thriller mit oft derben Worten ein sehr lebendiges und erschütterndes Bild von den Cape Flats auf dem ausgedehnten Buschland nördlich von Kapstadt, einem Schmelztiegel des Rassenhasses, der Korruption, der Armut und Gewalt. Den Leser erwartet durchweg rasante, bis zum Anschlag geladene Spannung, verpackt in eine dunkle, schwarze Welt inmitten eines bunten, schillernden Landes.

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Ein wahnsinns Debüt
von Nicole aus Leipzig am 13.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein perfektes Leben ruiniert wegen Spielsucht. Ein Familienvater der Frau und Kind zur plötzlichen Flucht zwingt, weil alles bei einem Bankraub schief läuft. Bei diesem Bankraub sollte Burn seine Spielschulden "ab arbeiten". Doch als dabei ein Polizist getötet wird zwingt ihn das zur Flucht nach Kapstadt, wo er durch... Ein perfektes Leben ruiniert wegen Spielsucht. Ein Familienvater der Frau und Kind zur plötzlichen Flucht zwingt, weil alles bei einem Bankraub schief läuft. Bei diesem Bankraub sollte Burn seine Spielschulden "ab arbeiten". Doch als dabei ein Polizist getötet wird zwingt ihn das zur Flucht nach Kapstadt, wo er durch einen dummen Zufall wieder in Schwierigkeiten gerät. Seine Familie wird von Junkies überfallen und er tötet sie ohne zu zögern. Seiner schwangeren Frau ist das zuviel und er will wieder fliehen. Denn einer der meist gesuchten Verbrecher in den Staaten zu sein, macht es schwierig sich an die Polizei zu wenden. Doch ein korrupter Bulle macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er entführt Burns Sohn. Das Leben in Kapstadt wird sehr realistisch beschrieben, man kann sich genau vorstellen wie es dort zugeht. Wie es sich in den Flats leben muss, wo Korruption und Mord an der Tagesordnung sind. Man von der Polizei nichts zu erwarten hat. Ein spannender Thriller, den man regelrecht verschlingt. Dieses Debüt ist Roger Smith definitiv gelungen!!

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Wilkommen in der Hölle von Kapstadt
von villawiebke am 11.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

So hatte sich der Glücksspieler Jack Burn das Leben mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nicht vorgestellt, als er unter falscher Identität von L.A nach Kapstadt flüchtet, um in einer der schönsten Metropolen der Welt seiner Familie ein normales Leben zu ermöglichen. Fernab von der Vergangenheit... So hatte sich der Glücksspieler Jack Burn das Leben mit seiner schwangeren Frau Susan und seinem Sohn Matt nicht vorgestellt, als er unter falscher Identität von L.A nach Kapstadt flüchtet, um in einer der schönsten Metropolen der Welt seiner Familie ein normales Leben zu ermöglichen. Fernab von der Vergangenheit findet sein Plan ein jähes Ende, als zwei Mitglieder der Americans, der größten Gang aus den Cape Flats, in das Haus der Familie einbrechen, um sie auszurauben. Ohne Skrupel stellt sich Jack Burn den Eindringlingen und steht innerhalb kürzester Zeit am Ende seiner Zukunft. Kapstadt – drittgrößte Stadt in Südafrika, benannt nach dem Kap der guten Hoffnung. Voller unbeherrschter Mentalität, Drogen und Korruption. Bandenkriege sind an der Tagesordnung. Gut getarnt von der eigentlichen Touristenhochburg toben sie in den Slums und bringen schonungslos die raue Wirklichkeit Südafrikas ans Licht. Inmitten dieser Kulisse erzählt der Autor Roger Smith mit voller verbaler Härte seine Geschichte. Bizarr und ohne Schnörkel reiht er die Fakten aneinander, beschönigt nichts. Rasant im Tempo lässt er Ereignisse und Handlungen ablaufen, dass dem Leser schwindlig wird. Schub um Schub, unwirklich erscheinend und doch voller Realität. Es gibt keine Schonung, auch für seine Protagonisten nicht. Erbarmungslos enthüllt er ihr Leben, stellt sie bloß. Denn jeder hat etwas zu verbergen. Nur die Art und Weise, wie sie es tun, unterscheidet sich. Da gibt es den ruhigen unauffälligen Baustellenwächter mit langjähriger Knast- und Bandenerfahrung, der erst bei näherem Hinsehen Angst einflößt oder den korrupten Polizisten, der mit hohem Aggressionspotential gegen Mitglieder der Unterschichten vorgeht und auch vor Mord nicht zurückschreckt und nicht zuletzt die jugendlichen Einbrecher, die nicht einmal vor einer werdenden Mutter halt machen. Alles Menschen, denen man am Besten nicht begegnen sollte. Und doch sind sie nicht wegzudenken in einer Gesellschaft, die von Gewalt und Rassismus geprägt ist. Wo Prostitution, Waffenhandel, Schutzgelderpressung, Raub, Diebstahl und Hehlerei an der Tagesordnung sind. Roger Smith zeigt in seinem Buch um den gestrauchelten amerikanischen Glücksspieler Jack Burn die Seite Kapstadt´s, die gut versteckt im Inneren tobt, den Kap der Finsternis. Rasant, gesellschaftskritisch, mit realem Hintergrund wurde der Thriller vom Autor mit viel Wissen zum Detail konstruiert und ist trotz seiner durchgängigen Brutalität volle fünf Sterne wert. Ein Buch, das einfach gelesen werden muss!

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gefährliches Kaostadt
von robberta aus nrw am 10.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rasanter Einstieg. Gefährliches Kapstadt. Der Topf aus Drogen,Gewalt,Rassismus kocht über, die Frage ist nur wer kommt darin um und wer überlebt. Die vielen Personen, wirken gerade durch ihre jeweils typische Sprache. Man spürt den Konflikt zwischen Mr. Hill alias Burn und seiner Frau Susan. Burn wirkt trotz seiner Tat... Rasanter Einstieg. Gefährliches Kapstadt. Der Topf aus Drogen,Gewalt,Rassismus kocht über, die Frage ist nur wer kommt darin um und wer überlebt. Die vielen Personen, wirken gerade durch ihre jeweils typische Sprache. Man spürt den Konflikt zwischen Mr. Hill alias Burn und seiner Frau Susan. Burn wirkt trotz seiner Tat sympathisch. Die Personen des Benny Mongrel und des Inspektor Rudi Barnard sind so niveauvoll beschrieben, dass man sie lebendig vor sich sieht.Die Zweckallianz zwischen Burn und Mongrel ahnt man schon und es ist schön das die Andeutungen und Handlungsstränge auch bis zum Schluss verwoben und aufgelöst werden. Endlich mal kein Buch, bei dem zum Schluss was aus den Hut gezaubert wird. Burn bzw. Hill ist eine interessante Romanfigur und auch Benny Mongrel ist interessant.Sehr gut inszeniert.

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Wahrlich kein Zuckerschlecken
von Tina Bauer aus Essingen am 10.03.2009
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Kap der Finsternis ist wahrlich kein Zuckerschlecken und für leichte Gemühter kein empfehlenswerter Thriller. Aber es ist ja auch ein Thriller und dazu noch ein richtig guter! Jack Burn lebt mit seiner hochschwangeren Frau und dem kleinen Sohn Matt unter falscher Identität in Kapstadt. Er hatte es sich alles so... Kap der Finsternis ist wahrlich kein Zuckerschlecken und für leichte Gemühter kein empfehlenswerter Thriller. Aber es ist ja auch ein Thriller und dazu noch ein richtig guter! Jack Burn lebt mit seiner hochschwangeren Frau und dem kleinen Sohn Matt unter falscher Identität in Kapstadt. Er hatte es sich alles so schön ausgemalt. Sie würden hier in Ruhe und Frieden leben, ohne das die Wahrheit ans Licht käme... Jedoch kommt alles ganz anders. Beim friedlichen Abendessen betreten 2 zugedröhnte Farbige das Haus am Meer und bedrohen die Familie. Burn muss handeln. Als ehemaliger Soldat, weiss er wie man tötet und hat in wenigen Sekunden die Beiden ausgeschaltet. Jedoch hat er nun ein Problem. Zwei Leichen und viel Blut. Er vertröstet seine Frau samt Kind ins Schlafzimmer und macht sich daran, das Problem zu beseitigen. Gleichzeitig erfährt man von dem schrecklich missgestalteten Nachbarn, Benny Niemand, der mit seinem Wachhund Bessie im gegenüberliegenden Rohbau die Nachtwache schiebt. Er hat alles gesehen, das Auto der vollgekifften Gangmitglieder, den Jeep, die schwarzen Säcke. Selbst mal ein Gangmitglied und für jemanden, dem das Leben noch nie gut mitgespielt hat, ist für ihn nichts geschehen. Das hier ist Kapstadt. Entweder man lernt das, oder man stirbt. Erschwerend hinzu kommt für alle Beteiligten Gatsby, ein derart korrupter Bulle, das einem die Spucke wegbleibt. Er hat bei jedem was gut und versucht schließlich sich selbst durch die Entführung des kleinen Matty zu retten. Nichts läuft für Jack nun mehr so, wie er gehofft hatte. Seine Frau will ihn verlassen, sein Sohn ist entführt und er muss sich eingestehen, das er mit seiner Flucht aus den USA alle nur noch schlimmer gemacht hat. In Eigenregie und mit Hilfe von Benny Niemand, dessen Hund Bessie von Gatsby erschossen wurde, auf einen Rachefeldzug. Der allerdings hinterlässt eine dunkelrote Spur. Roger Smith, Kap der Finsternis, beschreibt die großen Unterschiede in Kapstadt und wie ein Leben dort sein muss. Hier gibt es nur Reich oder Arm. Und in Armut zu leben ist wohl in Kapstadt mit am Schlimmsten. Ein guter Thriller, sehr blutig und eine grandiose Beschreibung der einzelnen Protagonisten. Er schafft es, sich vom ersten Moment an selbst vor Gatsby zu ekeln und es ist unfassbar, wie dieser so leicht und locker durchs Leben kommt. Aber das ist die Wahrheit und das ist das Leben! Einfach klasse!

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Spannend - spannender - am spannendsten....
von Katharina1981 am 09.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

...- Kap der Finsternis. Jack Burn, gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Kapstadt untergetaucht. Dort wird die Familie Opfer eines willkürlichen Gewaltverbrechens, verübt von Mitgliedern einer Gang. Benny Mongrel, gerade aus dem Gefängnis entlassen und als Wachmann tätig, schöpft Verdacht, als er beobachtet, wie... ...- Kap der Finsternis. Jack Burn, gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Kapstadt untergetaucht. Dort wird die Familie Opfer eines willkürlichen Gewaltverbrechens, verübt von Mitgliedern einer Gang. Benny Mongrel, gerade aus dem Gefängnis entlassen und als Wachmann tätig, schöpft Verdacht, als er beobachtet, wie die Gangster in Burns luxuriöses Haus einsteigen, Schüsse fallen und beide nicht wieder auftauchen. Burns Inkognito droht aufzufliegen, und es beginnt ein aufreibendes Katz-und-Maus-Spiel mit Gatsby, einem bigotten, rassistischen Polizisten, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats, die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums ... Dieses Buch ist einfach der Hammer. Roger Smith beschreibt ein hartes, skrupelloses und korruptes Kapstadt, mit seinen grausamen und gefährlichen Vorstadt-Slams. Ich habe dieses Buch begonnen zu lesen und es erst wieder aus der Hand gelegt, als ich mit dem Buch Fertig war. Es ist sehr hart, aber unglaublich spannend. Mich hat es von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Roger Smith beschreibt in diesem Buch eine unheimlich harte und grausame Welt. In diesem Buch hat jeder Dreck am Stecken, der eine mehr, der andere weniger, aber keiner ist ein unbeschriebenes Blatt. Er stellt seine Personen so realistisch dar, dass man das Gefühl hat, die Personen sind zum greifen nah, man fühlt sich mittendrinne, alles wirkt erschreckend realistisch. Auch Örtlichkeiten erscheinen einem praktisch vor dem inneren Auge, alles wirkt , fast schon beängstigend, wirklich. Roger Smith benutzt für seinen Thriller, eine harte, klare und ungeschönte Sprache er umschreibt nichts, sondern nennt Dinge beim Namen, egal ob es um skrupellose Gewalt, Korruption, odere Vergewaltigungen und Misshandlungen geht. Ja dieses Buch ist hart, man ließt viele unschöne grausame Dinge, aber es ist eins der spannendsten und rassantesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich will mehr von diesem Autor. Dieses Buch ist ein muss für alle Thriller leser.......

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Welch ein Debüt!!! - Tista
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 08.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Amerikaner Jack Burn musste mit seiner hochschwangeren Frau Susan und seinem kleinen Sohn Hals über Kopf aus Amerika fliehen und hat sich in Kapstadt niedergelassen in der Hoffnung, dort ein ruhiges, glückliches und gesichertes neues Leben aufbauen zu können. Finanziell unabhängig sind sie, doch seine Frau Susan ist... Der Amerikaner Jack Burn musste mit seiner hochschwangeren Frau Susan und seinem kleinen Sohn Hals über Kopf aus Amerika fliehen und hat sich in Kapstadt niedergelassen in der Hoffnung, dort ein ruhiges, glückliches und gesichertes neues Leben aufbauen zu können. Finanziell unabhängig sind sie, doch seine Frau Susan ist leider nicht so glücklich und hadert mit ihm und ihrem gemeinsamen Leben. Dann passiert etwas völlig unerwartetes: Zwei zugedröhnte, drogenabhängige junge Männer verfahren sich mit ihrem Auto und geraten in das wohlhabende Wohngebiet, in dem Jack Burn ein Haus gemietet hat, und beschließen spontan, dieses Haus zu überfallen! Jack Burn muss sich wehren - und beide Einbrecher kommen zu Tode! Natürlich kann Jack die Polizei nicht rufen - dann würde er auffliegen - also kümmert er sich selber um die Beseitigung der Leichen! Und von nun an wird sein Leben völlig auf den Kopf gestellt und alles ändert sich............... Eine große Rolle spielt auch Benny Mongrel, ein Baustellenwächter, der die Baustelle neben dem Haus von Jack Burn bewacht...... Rudi Bernard, der gläubige aber korrupte und in Kapstadt gefürchtete Bulle, der selber gerne mordet, kommt Jack Burn auf die Spur und der Sonderermittler Disaster Zondi wiederum will endlich Bernard aus dem Verkehr ziehen. In diesem Roman lernen wir die verschiedensten Schattenseiten von Kapstadt kennen. Und krasse Gegensätze zwischen Arm und Reich - Weiß und Schwarz - Gesetz und Gesetzesbrechern werden uns aufgezeigt. Slums liegen im Schatten der bombastischen Häuser der Reichen - die im Überfluss leben und aus deren Mülltonnen die Armen überleben. Benny Mongrel, der eine äußerst schwierige Jugend hinter sich und noch nie einem Weißen die Hand gegeben und den größten Teil seines Lebens im Gefängnis verbracht hat, möchte nun endlich ein einfaches, aber friedliches Leben führen. Rudi Bernard, vor dem alle Angst hatten, der sich alles erlauben konnte und der einfach ungestraft mordete, wird nun selber zum Gejagten und weitere Protagonisten und ihre Lebensgeschichten vervollständigen das Bild der Verhältnisse in Südafrika. Das Buch ist fesselnd geschrieben, der Wortschatz und die Ereignisse sind oft sehr brutal, aber ich glaube, dass es leider in der Welt wirklich so zugeht, und dass diese Wortwahl einfach zu den Ereignissen dazu gehört. Auf der anderen Seite aber kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und oft wecken die Ereignisse Mitleid und Verständnis für bestimmte Handlungen. Jedes Kapitel - immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben - endet spannend, macht neugierig darauf, wie es weitergeht, man fiebert dem neuen Kapitel förmlich entgegen. Die einzelnen Handlungsstränge werden immer wieder zusammengeführt und erlauben dem Leser einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen. Für mich ein sehr faszinierendes, gelungenes Roman-Debüt von Roger Smith, das Lust auf mehr macht.

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Spannung garantiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Hennef (Sieg) am 07.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nachdem die Leseprobe schon einen fulminanten Auftakt präsentierte, hätte ich quasi schon Wetten darauf abgeschlossen, dass der Autor dieses Tempo nicht würde aufrechterhalten können. Weit gefehlt – er konnte! Ich kann ruhigen Gewissens feststellen, dass dieses Buch auf jeder einzelnen Seite spannend bleibt, und das bis zum Schluss. Somit... Nachdem die Leseprobe schon einen fulminanten Auftakt präsentierte, hätte ich quasi schon Wetten darauf abgeschlossen, dass der Autor dieses Tempo nicht würde aufrechterhalten können. Weit gefehlt – er konnte! Ich kann ruhigen Gewissens feststellen, dass dieses Buch auf jeder einzelnen Seite spannend bleibt, und das bis zum Schluss. Somit wird es für alle Krimi- bzw. Thrillerfans zu einem absoluten Muss. Für diejenigen, die nach dem Lesen den Eindruck erhalten, dass hier die Ereignisse und das Handeln der Personen stark überzeichnet dargestellt wurde, kann ich nur auf die tatsächlichen Umstände in Südafrika hinweisen. Insofern stellt das Buch dahingehend nicht etwa ein Produkt der Phantasie, sondern leider vielmehr einen Einblick in die Realität dar. In diesem Zusammenhang genial konstruiert war insbesondere die Figur des Polizisten Barnard, den man schon nach wenigen Seiten am liebsten aus dem Buch herausmeucheln würde. Überhaupt wachsen einem viele der Figuren im Laufe der Handlung sehr ans Herz: Der arme Junge, der doch nur ein paar Nike-Turnschuhe abstauben wollte und ein tragisches Ende findet, Benny Mongrel, der erstmalig im Leben so etwas wie Liebe empfindet und natürlich Bessie. Selbst die Fehler des Hauptakteurs, die ihn überhaupt erst in diese Situation gebracht haben, sind nachvollziehbar, da sie nur dazu dienten, seiner Familie ein besseres Leben bieten zu können. Fazit: Wenn man wie ich mehr als 120 Bücher pro Jahr liest, bildet man sich irgendwann ein, dass einen so schnell nichts mehr überraschen könne. Dies ist weit gefehlt, denn dieses Buch hat genau das geschafft. Warum sonst hätte ich es in nur zwei Tagen durchlesen sollen. Also: Absolut empfehlenswert!

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