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Karfreitagsmord / Zeitreise Krimis Bd. 2

Kriminalroman. Originalausgabe

(14)
Jo hatte gehofft, dass ihre unfreiwillige Zeitreise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde... Bis sie sich nach dem Fund der nächsten Leiche, diesmal aus dem neunzehnten Jahrhundert, als gnädiges Fräulein in der Kaiserzeit wiederfindet. Tatkräftig und mit viel Einfallsreichtum muss sie nun zusammen mit Lutz einen eiskalten Frauenmörder dingfest machen. Und erkennt dabei am Ende, dass wirklich jede Familie ihre sprichwörtliche Leiche im Keller hat. Auch ihre.
Bestsellerautorin Beate Sauer mit ihrer spannenden und amüsanten Zeitreisekrimiserie!
Portrait
Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 04.01.2014
Serie Zeitreise Krimis 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61183-9
Reihe List bei Ullstein 2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/32 mm
Gewicht 361
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Durchschnitt
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Übersicht
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Karfreitagsmord
von Tintenherz aus Kronshagen am 04.08.2015

"Karfreitagsmord" von Bea Rauenthal erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 384 Inhalt: Tatort Vergangenheit? Nicht schon wieder! Kommissarin Jo Weber hatte gehofft, dass ihre unfreiwillige Zeitreise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde. Bis sie sich nach dem Fund einer Leiche, diesmal aus dem neunzehnten Jahrhundert, als gnädiges Fräulein in der Kaiserzeit... "Karfreitagsmord" von Bea Rauenthal erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 384 Inhalt: Tatort Vergangenheit? Nicht schon wieder! Kommissarin Jo Weber hatte gehofft, dass ihre unfreiwillige Zeitreise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde. Bis sie sich nach dem Fund einer Leiche, diesmal aus dem neunzehnten Jahrhundert, als gnädiges Fräulein in der Kaiserzeit wiederfindet. Tatkräftig und mit viel Einfallsreichtum muss sie nun zusammen mit ihrem streitlustigen Kollegen Lutz Jäger einen eiskalten Frauenmörder dingfest machen. Und erkennt dabei am Ende, dass wirklich jede Familie ihre sprichwörtliche Leiche im Keller hat. Auch die ihre. Zwei Kommissare reisen unfreiwillig in die Vergangenheit und müssen dort einen Fall lösen – die außergewöhnliche Zeitreisekrimi-Serie von Bea Rauenthal. Autorin: Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist sehr düster, aber passend, für diesen Krimi gestaltet. Der lebendige und flüssige zu lesende Schreibstil passt sich der jeweiligen Zeit mit der dazugehörigen Wortwahl perfekt an. Die beiden Protagonisten Jo Weber und Lutz Jäger werden in das Jahr 1898 hineingeschleudert. Beiden lenken ihre Alter-Egos geschickt durch die Kaiserzeit, in der Disziplin, Zucht und Ordnung herrschen. Das gut eingespielte Team hat bei dem Verlauf der Mordermittlung nur die einfachsten Mittel (Papier, Stift) zur Verfügung. Es herrscht ständig ein herrlicher Schlagabtausch in den Dialogen der beiden Kommissare und der wunderbar sarkastische Humor des Polizisten Lutz Jäger trägt zur Lebendigkeit des Buches bei. Die Spannung hält sich über das gesamte Buch hinweg und man ist von der Geschichte über den Serienmörder gefesselt. Man wird über den 1. Teil dieser Buchreihe "Dreikönigsmord" über das sympathische Ermittlerduo ausreichend informiert, so dass man sich gut in den 2. Teil hineinfinden kann. Fazit: Ein rasanter Zeitreisekrimi mit einer Prise Liebe.

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Karfreitagsmord
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 15.11.2014

Tja... Wenn man erst einmal mit dieser Serie angefangen hat, kann man einfach nicht mehr aufhören. Ich bin dem zumindest arg verfallen. Die Beiden bringen diese Fälle der besonderen Art aber auch so wundervoll auf den Punkt. Besonders gut finde ich, dass es diesmal eben nicht Jugendliche sind (Völler,... Tja... Wenn man erst einmal mit dieser Serie angefangen hat, kann man einfach nicht mehr aufhören. Ich bin dem zumindest arg verfallen. Die Beiden bringen diese Fälle der besonderen Art aber auch so wundervoll auf den Punkt. Besonders gut finde ich, dass es diesmal eben nicht Jugendliche sind (Völler, Gier, Funke...). Und die Erwachsenen machen eine sehr gute und einnehmende Figur dabei. Denn nicht nur das erste Buch war ein Treffer. Es sieht so aus, als ob sich Rauenthal da nur aufgewärmt hatte. Jetzt kommt sie in Fahrt. Das zweite Buch steht dem Ersten in nichts nach. Es bringt Spass von der ersten bis zur letzten Seite und hat mich wieder absolut begeistert. Ich freue mich auf den dritten Teil.

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Karfreitagsmord
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2014

Tja... Wenn man erst einmal mit dieser Serie angefangen hat, kann man einfach nicht mehr aufhören. Ich bin dem zumindest arg verfallen. Die Beiden bringen diese Fälle der besonderen Art aber auch so wundervoll auf den Punkt. Besonders gut finde ich, dass es diesmal eben nicht Jugendliche sind (Völler,... Tja... Wenn man erst einmal mit dieser Serie angefangen hat, kann man einfach nicht mehr aufhören. Ich bin dem zumindest arg verfallen. Die Beiden bringen diese Fälle der besonderen Art aber auch so wundervoll auf den Punkt. Besonders gut finde ich, dass es diesmal eben nicht Jugendliche sind (Völler, Gier, Funke...). Und die Erwachsenen machen eine sehr gute und einnehmende Figur dabei. Denn nicht nur das erste Buch war ein Treffer. Es sieht so aus, als ob sich Rauenthal da nur aufgewärmt hatte. Jetzt kommt sie in Fahrt. Das zweite Buch steht dem Ersten in nichts nach. Es bringt Spass von der ersten bis zur letzten Seite und hat mich wieder absolut begeistert. Ich freue mich auf den dritten Teil.

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Karfreitagsmord - Jo im wahrsten Sinne eingezwängt im Korsett des 19. Jh.
von Lese gerne am 16.07.2014

Auch die zweite Zeitreise von Jo und Lutz, dieses mal ins 19. Jahrhundert, hat mich sehr begeistert. ****************************************************** Die Hauptkommissaren Jo Weber und Lutz Jäger werden zu einem Leichenfundort gerufen. Dort taucht ein Skelett von einer vor etwa hundert Jahren ermordeten Frau auf. Nachdem Jo von einem Blitzschlag getroffen wurde... Auch die zweite Zeitreise von Jo und Lutz, dieses mal ins 19. Jahrhundert, hat mich sehr begeistert. ****************************************************** Die Hauptkommissaren Jo Weber und Lutz Jäger werden zu einem Leichenfundort gerufen. Dort taucht ein Skelett von einer vor etwa hundert Jahren ermordeten Frau auf. Nachdem Jo von einem Blitzschlag getroffen wurde befindet sie sich im Körper ihrer Urururgroßmutter Josefa von Kästnitz im Jahr 1898 und lebt zusammen mit ihrer sehr strengen Großmutter und ihrem Onkel in einer schönen großbürgerlichen Villa. Auch Lutz befindet sich als preußischer Polizist im 19. Jahrhundert. Gemeinsam versuchen sie den Mord an dieser Frau aufzuklären. Denn nur so kommen sie wieder ins 21. Jahrhundert zurück. Bald darauf taucht eine zweite weibliche Leiche auf und beide vermuten, dass ein Serienmörder dahinter stecken könnte. Dabei gerät auch Jo in Gefahr. Denn der Mörder hat es auch auf sie abgesehen. ***************************************************** Anders als im Mittelalter ist Jo 1898 ein Teenager, noch nicht volljährig und hat mit damaligen Zwängen der Frauen im 19.Jahrhundert zu kämpfen. Im Mittelalter war sie eine angesehene Witwe mit eigenem Hausstand und Weberei. Hier im 19. Jahrhundert ist sie im wahrsten Sinne eingezwängt in einem Korsett. Ihre Großmutter ist sehr streng und nicht zum Spaßen aufgelegt. Sie soll eine vorteilhafte Ehe eingehen und die Kleider der damaligen Mode (mit Wespentaille und Korsett) tragen. Lutz hat es auch nicht leicht. Sein Chef Kotzaschki findet ihn zu aufmüpfig. Zum Vorgängerroman gibt es einige Parallelen. z. B. Jo's Zofe Katharina erinnert ein bisschen an Kathrein im Mittelalter. Die Großmutter an ihrer Schwäger im 14. Jahrhundert. Und Augusta Meyrink an die Äbtissin. Mich hat dieses Buch genauso wie das Vorgängerbuch sehr begeistert und ich bin schon sehr auf den dritten Teil gespannt. Mir war gar nicht bewusst wie viel Einfluss die gehobene Gesellschaft im 19. Jahrhundert hatte. Anmerken möchte ich noch, dass sich im Buch genauso wie bei "Dreikönigsmord" ein Steckbrief von Jo und Lutz befindet. Dort steht, dass Jo 36 Jahre alt ist. Im Buch wird erwähnt, dass Jo 38 Jahre alt ist. Ich denke mal, dass sich "Dreikönigsmord" und "Karfreitagsmord" im 21. Jahrhundert gleichen Jahr ereigneten. So wäre Jo 36 Jahre alt. Ein Logikfehler, der aber nicht den Unterhaltungswert des Buches mindert. ******************************************************** Bea Rauenthal hat unter ihrem richtigen Namen Beate Sauer die historischen Romane "Am Hof der Löwin" und "Der Stern der Theophanu" und die Kriminalromane "Die Schwertkämpferin" , "Die Buchmalerin", "Der Geschmack der Tollkirsche", und "Der Heilige in deiner Mitte" veröffentlicht. Für ihr neues Genre "Die Zeitreisetrilogie "Dreikönigsmord", "Karfreitagsmord" und "Fronleichnamsmord" hat sie sich für ein Pseudonym entschieden. Im ersten Teil "Dreikönigsmord" befinden sich Jo und Lutz im 14. Jahrhundert. "Fronleichnamsmord" wird im September 2014 erscheinen und Jo und Lutz geraten da ins Jahr 1974.

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Tatort Vergangenheit? Nicht schon wieder!
von eskimo81 am 20.06.2014

Kommissarin Jo Weber und Lutz Jäger hatten gehofft, dass ihre letzte unfreiwillige Reise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde... Als sie zu einem Unfall mit ungeklärter Todesursache gerufen werden wird auf dem selben Areal ein Skelett gefunden. Als ein Blitz einschlägt werden Jo und Lutz ins neunzehnte Jahrhundert... Kommissarin Jo Weber und Lutz Jäger hatten gehofft, dass ihre letzte unfreiwillige Reise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde... Als sie zu einem Unfall mit ungeklärter Todesursache gerufen werden wird auf dem selben Areal ein Skelett gefunden. Als ein Blitz einschlägt werden Jo und Lutz ins neunzehnte Jahrhundert kapituliert - Jo als Pubertierendes, hinkendes, gnädiges Fräulein und Lutz als Polizist. Mit viel Einfallsreichtum müssen sie einen eiskalten Frauenmörder dingfest machen. Gelingt es ihnen? Können sie wieder in unsere Zeit zurückreisen? Vermutlich wäre es sehr hilfreich, wenn man zuerst den 1. Krimi lesen würde. Oftmals werden vergleiche bzw. Parallelen gezeigt, die ich nicht verstanden habe. Ist sehr schade, da dies zwischendurch den Lesefluss hemmte. Ansonsten kann ich den Krimi nur empfehlen! Ein wunderbares Buch, eine gute Schreibweise, spannend und auch fesselnd. Interessant, wie Polizisten, die die Ausbildung im 20. Jahrhundert absolviert haben nun im 19. Jahrhundert, ohne Fingerabdrücke und DNA Vergleichsmöglichkeiten einen Täter überführen müssen. Ebenfalls kommt das Zwischenmenschliche (Jo und Lutz) nicht zu kurz... Ach, einfach herrlich. Ein Krimi mit Historischem Kick. Fazit: Wer Krimis liebt und einmal etwas aussergewöhnliches sucht ist hier sicherlich gut aufgehoben! Ich fiebere jetzt schon dem 3. Krimi entgegen, schade, dass es noch soooo lange dauert, bis dieser erscheint...

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Karfreitagsmord
von dorli am 30.01.2014

Ebersheim. Ein ungewöhnlich schwüler Aprilmorgen. Hauptkommissarin Jo Weber wird auf eine Baustelle im ehemaligen Industriegebiet gerufen, weil ein Bauarbeiter unter ungeklärten Umständen von einem Gerüst gestürzt ist. Noch während Jo sich über die Vorgänge informiert, wird bei Baggerarbeiten ein Skelett gefunden. Jo begibt sich zu dem Fundort und kommt... Ebersheim. Ein ungewöhnlich schwüler Aprilmorgen. Hauptkommissarin Jo Weber wird auf eine Baustelle im ehemaligen Industriegebiet gerufen, weil ein Bauarbeiter unter ungeklärten Umständen von einem Gerüst gestürzt ist. Noch während Jo sich über die Vorgänge informiert, wird bei Baggerarbeiten ein Skelett gefunden. Jo begibt sich zu dem Fundort und kommt dort fast gleichzeitig mit ihrem gerade eintreffenden Kollegen Lutz Jäger an. In dem Moment passiert es: Ein Blitz schlägt in den hoch aufragenden Baggerarm ein und befördert Jo und Lutz in das Jahr 1898… Auch im zweiten Teil ihrer Zeitreise-Krimi-Serie schickt Bea Rauenthal ihre beiden Protagonisten in die Vergangenheit, um sie einen Mordfall lösen zu lassen, der bereits viele Jahre zurückliegt. Es gilt, einen Serienkiller dingfest zu machen, der in der Kaiserzeit über viele Jahre sein Unwesen trieb. Äußerst gut gelungen ist es Bea Rauenthal, die Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts darzustellen. Ich habe mich durchgehend in die prüde, reaktionäre Zeit, in der der gesellschaftliche Status über allen anderen Dingen steht, zurückversetzt gefühlt. Wie schon in „Dreikönigsmord“ sind es auch hier zunächst einmal die besonderen Umstände und Gegebenheiten der damaligen Zeit, die Jo und Lutz große Probleme machen. So wird Jo in das „demütige Dasein einer unmündigen 18-jährigen“ gepresst und muss sich von ihrer Großmutter Malfalda bevormunden und maßregeln lassen. Nicht nur die vorherrschenden Moralvorstellungen, auch die Mode wird für Jo zu einem Graus: In ein Korsett gezwängt und mit unbequemen Schuhen ausgestattet, fühlt Jo sich erniedrigt. Irgendwie nachvollziehbar. Dennoch ist es gerade Jos ständiger Kampf mit den für sie widrigen Umständen, der mich immer wieder hat Schmunzeln lassen. Lutz kann sich, ähnlich wie schon bei dem Ausflug ins Mittelalter, schneller auf die ungewohnte Situation einstellen. Doch als einfacher Kommissar bei der preußischen Kriminalpolizei steht er unter der Knute von Kriminalhauptkommissar Horst Koschatzki. Koschatzki ist mit Lutz’ lockerem, aufmüpfigem Verhalten und den unüblichen Ermittlungsmethoden gar nicht einverstanden und drangsaliert seinen Untergebenen wo er nur kann. Es ist einfach herrlich, wie Bea Rauenthal Jos und Lutz' Erlebnisse schildert – eine tolle Mischung aus Historie, Krimi und einer großzügigen Portion Humor macht dieses Buch zu einem großartigen Lesevergnügen.

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Karfreitagsmord
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014

Die Hauptkommissare Jo und Lutz sind gerade von ihrer ersten Zeitreise aus dem Mittelalter zurück und haben sich nach der langen Reha wieder zum Dienst gemeldet. Sie werden auf eine Baustelle gerufen, bei der ein Mann verunglückt ist. Dort wird auch das Skelett einer Frau gefunden und schon ist... Die Hauptkommissare Jo und Lutz sind gerade von ihrer ersten Zeitreise aus dem Mittelalter zurück und haben sich nach der langen Reha wieder zum Dienst gemeldet. Sie werden auf eine Baustelle gerufen, bei der ein Mann verunglückt ist. Dort wird auch das Skelett einer Frau gefunden und schon ist die nächste Zeitreise fällig. Dieses Mal landen sie im Jahr 1898. Jo ist die Tochter aus gutem Hause – nämlich ihre eigenen Vorfahren -, Lutz bei der Polizei. Sie kommen einem Serienmörder auf der Spur, der sich seine Opfer unter körperlich „behinderten“ Frauen aussucht. Doch niemand glaubt ihnen so richtig. So beginnen sie eine gefährliche Suche, denn mittlerweile hat es der Mörder auch auf Jo abgesehen. Und ganz nebenbei kommen sie auch noch einem Familiengeheimnis auf die Spur. In dem Buch lässt die Autorin irgendwann Jo denken: Wie eine Zeitreise funktioniert, kann ich nicht erklären. Und genau so muss man das Buch auch lesen. Das Funktionieren der Zeitreise außer Acht lassen und akzeptieren und ansonsten die Geschichte als solche lesen. Es ist witzig, wenn zwei moderne Menschen in einer früheren Zeit landen. Natürlich können sie sich nicht richtig zurechtfinden. Das Einbauen einiger erst später stattfindender Ereignisse tut ein übriges. So macht es Spaß, das Buch zu lesen. Auch wenn es für den eigentlichen Krimi doch an Spannung fehlt, hier wird viel in die Rahmenhandlung eingebaut. Das mindert zwar die Spannung, erhöht aber den Spaß an der Handlung und an den Personen. Mein Fazit: Nicht unbedingt ein Buch für richtige Krimifans, aber gute Unterhaltung und lesenswert.

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Hat mich gut unterhalten
von PMelittaM aus Köln am 05.02.2014

Lutz Jäger und Jo Weber haben sie von ihrem Tripp ins Mittelalter erholt und der Alltag hat sie wieder eingeholt, da passiert es wieder: Eine skelettierte Leiche, ein Blitz und die beiden sind in einer anderen Zeit, dieses Mal 1898, im deutschen Kaiserreich. Beide stecken erneut im Körper eines... Lutz Jäger und Jo Weber haben sie von ihrem Tripp ins Mittelalter erholt und der Alltag hat sie wieder eingeholt, da passiert es wieder: Eine skelettierte Leiche, ein Blitz und die beiden sind in einer anderen Zeit, dieses Mal 1898, im deutschen Kaiserreich. Beide stecken erneut im Körper eines ihrer Vorfahren, Jo in dem ihrer 18jährigen adeligen Urgroßmutter, Lutz‘ Vorfahre war glücklicherweise Polizist, denn auch dieses Mal gilt es wieder, den Mord an dem in der Gegenwart gefunden Skelett zu lösen, damit die beiden wieder in ihre Zeit zurück gelangen können. Der Roman lässt sich flüssig lesen und ist durchaus spannend. Auch dieses Mal wirkt der historische Teil wieder recht authentisch und auch dieses Mal wirken Jo und Lutz wieder eher wie Fremdkörper, vor allem Jo kann sich einfach nicht anpassen, was teilweise etwas nervig ist, wenn sie Dinge lautstark anprangert oder anderes offenbart, das noch kommt, kein Wunder, dass der eine oder andere Zeitgenosse an ihrem Verstand zweifelt. Allerdings ist sie auch in einer schwierigen Rolle gefangen, ein adeliges Fräulein, das vor allem auf die Ehe vorbereitet werden soll, gar nicht so einfach für sie, bei der Aufklärung des Falles zu helfen. In diesem Band thematisiert die Autorin die größte Problematik ihrer Geschichte selbst, in dem sie Jo die Frage stellen lässt, die sich auch der Leser stellt, nämlich, wie so eine Zeitreise eigentlich funktionieren kann, ein klasse Kunstgriff, der dem Leser direkt auch klar macht, dass er keine Erklärungen erwarten kann. Die Zeitreise ist für den Plot notwendig – und basta! Bea Rauenthal will unterhalten, nicht erklären. Es gibt, wie im Vorgänger, wieder einiges an Humor. Wenn Jo sich in ein Korsett zwängen muss und als Erklärung dafür, dass die Frauen der damaligen Zeit sich damit abgefunden zu haben scheinen, ihren Körper so zu foltern, das Stockholm-Syndrom heranzieht, dann kann ich mir ein lautes Kichern nicht verkneifen. Leider ist Jo immer noch sehr zickig – und wirkt auf mich daher eher unsympathisch. Das gleicht Lutz etwas aus, der nicht nur der geselligere Typ ist und auch in der Kaiserzeit schnell Freunde findet sondern der auch anpassungsfähiger ist, auch wenn ihn diese Zeit auf Grund ihrer Restriktionen doch sehr mitnimmt. Manche der anderen Charaktere sind recht interessant geschildert, am besten hat mir hier die gesellschaftskritische Frauenrechtlerin Augusta Meyrink gefallen, ohne die die beiden Ermittler ziemlich aufgeschmissen gewesen wären. Mich hat auch dieser Band wieder gut unterhalten. Man sollte keinen allzu anspruchsvollen Roman erwarten und auch der historische Hintergrund ist bestenfalls nur angerissen, jedoch ist die Geschichte amüsant und die Bemühungen der beiden, in der fremden Zeit und in den fremden Körpern klar zu kommen, gut erzählt. Schön, um zwischendurch einmal abzuschalten … Ich freue mich schon auf den dritten Band, der noch in diesem Jahr erscheinen soll.

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Spannend und unterhaltsam zugleich
von c-bird am 01.02.2014

Dies ist bereits der zweite Fall der großartigen Zeitreise-Krimiserie von Bea Rauenthal. Nachdem die beiden Hauptkommissare Jo Weber und Lutz Jäger unbeschadet aus dem Mittelalter zurückgekehrt sind, katapultiert nun ein Blitzschlag die beiden ins 19. Jahrhundert. Es ist Kaiserzeit und Jo findet sich im Körper ihrer eigenen Ururgroßmutter wieder.... Dies ist bereits der zweite Fall der großartigen Zeitreise-Krimiserie von Bea Rauenthal. Nachdem die beiden Hauptkommissare Jo Weber und Lutz Jäger unbeschadet aus dem Mittelalter zurückgekehrt sind, katapultiert nun ein Blitzschlag die beiden ins 19. Jahrhundert. Es ist Kaiserzeit und Jo findet sich im Körper ihrer eigenen Ururgroßmutter wieder. Wieder gilt es einen Mord aufklären, denn eine junge Frau wurde ermordet. Schnell stellt sich heraus, dass die Tat kein Einzelfall ist, sondern Bestandteil einer ganzen Serie. Über mehrere Jahre hinweg scheint hier ein Serientäter es auf junge Frauen abgesehen zu haben. Jo und Lutz müssen ihr ganzes Können daran setzen, den Mörder zu finden, damit sie wieder ins 21. Jahrhundert zurückkehren können. Es gelingt Bea Rauenthal sehr gut die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Es ist eine Zeit, in der Zucht und Ordnung herrscht. Preußische Tugenden und strenge Moralvorschriften stehen im Vordergrund. Gerade die rebellische Jo, die mit ihren 18 Jahren noch als minderjährig gilt, hat hier ihre Schwierigkeiten sich anzupassen. Sie lebt mit ihrer Großmutter Malfalda und ihrem Onkel Wilhelm in einer vornehmen Villa, da die Eltern sind bereits verstorben sind. Da Jo sehr eigensinnig ist, kommt es oftmals zum Streit zwischen Jo und den beiden. Auch der Beginn der Arbeiterbewegung liegt in dieser Zeit, doch noch müssen sich die Sozialisten verstecken und werden von der Gesellschaft nicht akzeptiert. Der Schreibstil ist humorvoll gehalten. Gerade die gedanklichen Kommentare von Jo in vielen Situationen können einen zum Lachen bringen. Dennoch ist das Buch spannend geschrieben. Immer wenn man glaubt, dass Jo und Lutz den Mörder endlich überführen können, erleiden die beiden einen Rückschlag. Für die zur damaligen Zeit zur Verfügung stehenden Methoden keine leichte Aufgabe, zum Glück haben die beiden ihr Wissen aus dem 21. Jahrhundert mitgebracht. Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den dritten Band.

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Nicht schon wieder
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2014

Gerade erst von der einen Zeitreise erholt, werden Kommissarin Jo Weber und ihr Kollege Lutz Jäger wieder in der Zeit zurückgeschickt. Diesmal ins 19. Jahrhundert, Kaiserzeit. Und auch dieses Mal müssen sie einen Mord, oder besser gesagt eine ganze Mordserie aufklären um zurück in ihre Zeit kehren zu können.... Gerade erst von der einen Zeitreise erholt, werden Kommissarin Jo Weber und ihr Kollege Lutz Jäger wieder in der Zeit zurückgeschickt. Diesmal ins 19. Jahrhundert, Kaiserzeit. Und auch dieses Mal müssen sie einen Mord, oder besser gesagt eine ganze Mordserie aufklären um zurück in ihre Zeit kehren zu können. Jo erwacht als ihre Ururgroßmutter Josepha von Kästnitz, eine Dame aus gutem Hause und Lutz als preußischer Polizeibeamter. Unterschiedlicher können beide Stände nicht sein und dies ist auch immer wieder eine Herausforderung für die beiden, um zusammen den Serienmörder zu fassen. Zudem sind die Mittel der damaligen Zeit bei weitem nicht so fortschritlich wie heute, aber schon besser als bei ihrer ersten Zeitreise. Ideen und Einfallsreichtum sind gefragt. Bald haben sie eine Spur und so gerät auch Josepha in Gefahr. Der Roman war wunderbar flüssig zu lesen und Spannung war die ganze Zeit gegeben. Entweder, ob sie dem Mörder näher kommen, oder aber Jo und Lutz. Die Kaiserzeit wurde sehr gut und anschaulich beschrieben. Es wurden gut die verschiedenen Gesellschaftsschichten herausgearbeitet und es wurde gut dargestellt, wie sich eine Dame zu der Zeit zu benehmen hatte und welche Hindernisse Jo als Josepha zu überwinden hatte. Mir haben gut die angriffslustigen Dialoge zwischen den Ermittlern gefallen. So war auch für etwas Witz und Ironie gesorgt. Es ist nicht zwingend erforderlich den ersten Teil gelesen zu haben, da in kurzen Schilderungen auf die erste Zeitreise eingegangen wird. Ich freue mich auf einen dritten Teil und bin gespannt wohin es die beiden dann verschlägt und wie es mit Lutz und Jo weitergehen wird.

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Korsett, Klavier und Kommissar
von Tautröpfchen am 24.07.2014

Wieder einmal bin ich der Meinung, dass Zeitreisen und Krimis ja eigentlich überhaupt nicht zusammen passen. Allerdings hat die Autorin die beiden Themen sehr kunstvoll verknüpft. Die Charaktere sind klar gezeichnet, allerdings hatte ich irgendwie mehr Freude mit den Nebenfiguren als mit den Protagonisten. Augusta Meyrink und Kurt sind... Wieder einmal bin ich der Meinung, dass Zeitreisen und Krimis ja eigentlich überhaupt nicht zusammen passen. Allerdings hat die Autorin die beiden Themen sehr kunstvoll verknüpft. Die Charaktere sind klar gezeichnet, allerdings hatte ich irgendwie mehr Freude mit den Nebenfiguren als mit den Protagonisten. Augusta Meyrink und Kurt sind mir auf jeden Fall gleich ans Herz gewachsen. Obwohl gut und gerne 550 Jahre nach ihrem ersten Fall in der Vergangenheit und somit schon viel fortschrittlicher als beim ersten Mal, müssen die beiden Protagonisten trotzdem auf altmodische Art und Weise ermitteln. Diese „Zurück zum Ursprung“-Ermittlungen gefallen mir sehr gut. Wieder wird man nicht mit dem ewigen Warten auf Untersuchungsergebnisse gelangweilt, sondern kann sich an den ausgefallenen Ideen der beiden Ermittler und den bisweilen weit hergeholten Geschichten, die den Befragten aufgetischt werden, erfreuen. Zwar erscheint die Geschichte bisweilen ziemlich skurril und hat bei mir einige Male für gehobene Augenbrauen gesorgt, allerdings besitzt die Reihe einen großen Suchtfaktor. Daher freue ich mich schon sehr auf den dritten Teil, der im Dezember 2014 erscheint.

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Preußische Ordnung trifft auf Ermittlerteam von heute
von Wortschätzchen am 04.07.2014

Jo und Lutz, gerade aus dem Mittelalter zurück und halbwegs wieder gefestigt, verschlägt es im wahrsten Sinne des Wortes blitzartig in die Zeit von "Wilhelm zwo". Als wäre das nicht genug, findet Jo sich quasi im Körper ihrer eigenen Urahnin wieder, noch dazu als "Backfisch". Sie muss sich mit... Jo und Lutz, gerade aus dem Mittelalter zurück und halbwegs wieder gefestigt, verschlägt es im wahrsten Sinne des Wortes blitzartig in die Zeit von "Wilhelm zwo". Als wäre das nicht genug, findet Jo sich quasi im Körper ihrer eigenen Urahnin wieder, noch dazu als "Backfisch". Sie muss sich mit Korsetts, der Unterdrückung der Frauen, der Minderjährigkeit, einer übermächtigen Großmutter und einem lieblosen Onkel und einem verkürzten Fuß herumschlagen. Zum Glück findet sie Lutz ziemlich schnell - er ist tatsächlich Polizist. Die beiden ermitteln in zwei Mordfällen und entdecken, dass in der Vergangenheit noch mehr ähnliche Morde geschehen waren. Und alle haben eine Gemeinsamkeit: die Opfer hatten alle einen körperliche Makel. Das macht Jo zum vermeintlichen Opfer und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ... Die Idee ist super, aber die Ausführung hat mich nicht überzeugt. Da spielt es keine Rolle, dass ich den Vorgängerband nicht gelesen habe, denn es wird auch so klar, dass Lutz und Jo im Mittelalter Gefühle füreinander entwickelt hatten, die in der Gegenwart nicht ausgelebt worden sind. In der Kaiserzeit umkreisen sie sich wieder. Und da fängt es an, mich zu langweilen: obwohl Jo ansich aufmüpfig und aufbrausend ist, wird sie in Bezug auf Gefühle plötzlich schüchtern und brav. Das passt nicht! Es passt auch nicht, dass Jo stets und ständig patzig und vorlaut ist, eins ums andere Mal damit ihren Hals riskiert und trotzdem nicht dazulernt. Lutz dagegen passt sich seiner Zeit gut an, versucht sich zu helfen, wo immer es geht und passt so nebenbei auch noch auf Jo auf. Die Verwicklungen werden immer gefährlicher und am Ende haben wir gleich zwei Spannungsspitzen und einen Cliffhanger. Kann man mögen, muss man nicht. Band drei werde ich kaum lesen, denn irgendwie bin ich mir jetzt schon sicher, wie der verlaufen wird ... Ich hätte mir doch gewünscht, dass Jo sich ein wenig der Zeit anpasst, sich nicht so sehr dagegen wehrt und wie Lutz ein wenig davon genießen kann. Das ewige Gejammer, dass es keine DNA-Analyse gibt, hat schon deshalb genervt, weil es die im Mittelalter ja auch nicht gegeben hatte und Jo schon deshalb ein wenig mehr Verständnis für die Zeit hätte haben müssen. Auch ist es ein wenig seltsam, dass sie nach ihrer Mittelaltererfahrung nicht mehr von ihrer Familiengeschichte in Erfahrung gebracht hat, denn sie landet ja immer wieder in ihrer eigenen Familie. Mir scheint, Bea Rauenthal hatte es etwas eilig, diesen Band zu schreiben. Mir ist zu wenig Finesse im Text und oft erscheint das dann so, als wäre die Story noch in der unbearbeiteten Rohfassung. Sorry, das reicht leider nur für drei Sterne!

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Preußische Ordnung trifft auf Ermittlerteam von heute
von Wortschätzchen am 04.07.2014

Jo und Lutz, gerade aus dem Mittelalter zurück und halbwegs wieder gefestigt, verschlägt es im wahrsten Sinne des Wortes blitzartig in die Zeit von "Wilhelm zwo". Als wäre das nicht genug, findet Jo sich quasi im Körper ihrer eigenen Urahnin wieder, noch dazu als "Backfisch". Sie muss sich mit... Jo und Lutz, gerade aus dem Mittelalter zurück und halbwegs wieder gefestigt, verschlägt es im wahrsten Sinne des Wortes blitzartig in die Zeit von "Wilhelm zwo". Als wäre das nicht genug, findet Jo sich quasi im Körper ihrer eigenen Urahnin wieder, noch dazu als "Backfisch". Sie muss sich mit Korsetts, der Unterdrückung der Frauen, der Minderjährigkeit, einer übermächtigen Großmutter und einem lieblosen Onkel und einem verkürzten Fuß herumschlagen. Zum Glück findet sie Lutz ziemlich schnell - er ist tatsächlich Polizist. Die beiden ermitteln in zwei Mordfällen und entdecken, dass in der Vergangenheit noch mehr ähnliche Morde geschehen waren. Und alle haben eine Gemeinsamkeit: die Opfer hatten alle einen körperliche Makel. Das macht Jo zum vermeintlichen Opfer und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ... Die Idee ist super, aber die Ausführung hat mich nicht überzeugt. Da spielt es keine Rolle, dass ich den Vorgängerband nicht gelesen habe, denn es wird auch so klar, dass Lutz und Jo im Mittelalter Gefühle füreinander entwickelt hatten, die in der Gegenwart nicht ausgelebt worden sind. In der Kaiserzeit umkreisen sie sich wieder. Und da fängt es an, mich zu langweilen: obwohl Jo ansich aufmüpfig und aufbrausend ist, wird sie in Bezug auf Gefühle plötzlich schüchtern und brav. Das passt nicht! Es passt auch nicht, dass Jo stets und ständig patzig und vorlaut ist, eins ums andere Mal damit ihren Hals riskiert und trotzdem nicht dazulernt. Lutz dagegen passt sich seiner Zeit gut an, versucht sich zu helfen, wo immer es geht und passt so nebenbei auch noch auf Jo auf. Die Verwicklungen werden immer gefährlicher und am Ende haben wir gleich zwei Spannungsspitzen und einen Cliffhanger. Kann man mögen, muss man nicht. Band drei werde ich kaum lesen, denn irgendwie bin ich mir jetzt schon sicher, wie der verlaufen wird ... Ich hätte mir doch gewünscht, dass Jo sich ein wenig der Zeit anpasst, sich nicht so sehr dagegen wehrt und wie Lutz ein wenig davon genießen kann. Das ewige Gejammer, dass es keine DNA-Analyse gibt, hat schon deshalb genervt, weil es die im Mittelalter ja auch nicht gegeben hatte und Jo schon deshalb ein wenig mehr Verständnis für die Zeit hätte haben müssen. Auch ist es ein wenig seltsam, dass sie nach ihrer Mittelaltererfahrung nicht mehr von ihrer Familiengeschichte in Erfahrung gebracht hat, denn sie landet ja immer wieder in ihrer eigenen Familie. Mir scheint, Bea Rauenthal hatte es etwas eilig, diesen Band zu schreiben. Mir ist zu wenig Finesse im Text und oft erscheint das dann so, als wäre die Story noch in der unbearbeiteten Rohfassung. Sorry, das reicht leider nur für drei Sterne!

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Serienmorde? Und Backfischzeit in Preußen
von mellie aus Mühlheim am Main am 17.01.2014

Wieder steht am Beginn des Krimis eine Zeitreise. Allerdings wirkt die Beschreibung etwas gezwungen, vielleicht um zu vermeiden, dass Parallelen zum ersten Band auf Anhieb sichtbar sind. Falls ja, ist das nicht gelungen. „Karfreitagsmord“ ist ein netter Krimi, nicht sehr aufregend. Der zu lösende Kriminalfall spielt diesmal in Preußen... Wieder steht am Beginn des Krimis eine Zeitreise. Allerdings wirkt die Beschreibung etwas gezwungen, vielleicht um zu vermeiden, dass Parallelen zum ersten Band auf Anhieb sichtbar sind. Falls ja, ist das nicht gelungen. „Karfreitagsmord“ ist ein netter Krimi, nicht sehr aufregend. Der zu lösende Kriminalfall spielt diesmal in Preußen im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Kommissarin Jo Weber wird zum Backfisch. Sie lebt bei ihrer Großmutter und ihrem Onkel. Die Beschränkungen für Frauen zur damaligen Zeit werden auf die ein oder andere Weise hervorragend durch den Zwang zum Korsett verdeutlicht. Nicht frei atmen, nicht frei bewegen, was gleichzeitig auch auf Meinungsbildung und Meinungsäußerung niederschlägt. Ihr Kollege kämpft mit der strengen Hierarchie innerhalb des preußischen Polizeiapparates und dem Untertanengeist (von Heinrich Mann hinreichend beschrieben), der sich auf Schritt und Tritt auf die Polizeiarbeit ausübt. Zum Beispiel, dass Mitglieder einer bestimmten Gesellschaftsklasse einfach als unverdächtig gelten. Aber auch Homophobie und Antisemitismus hinterlassen ihre Spuren. Manches scheint etwas überzeichnet (Einweisung Irrenhaus), aber beim Blick auf die weitere historische Entwicklung packt einen schon das Grausen. Trotzdem und trotz fehlender wissenschaftlicher Hilfsmittel wie ordnungsgemäßer Sicherung der Beweismittel, DNA-Analysen und nur amateurhaften Profiler-Grundlagen gelingt es den Serienkiller zu stoppen. Trotzdem das Spannungselement bleibt hinter Backfisch-/Familienproblemen etwas gering, eine Figuren verlieren sich etwas im Klischee, deshalb nur eine mittelmäßige Bewertung.

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