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Katz und Mord

Ein Sauerlandkrimi

(19)
Neugier kann tödlich sein! Von ihrem Freund für eine Jüngere verlassen, kommt Kommissarin Anne Kirsch ein Mordfall gut gelegen: In Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. Bereits wenige Wochen zuvor war im selben Dorf die Rentnerin Luise Steinmetz an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben. Gibt es eine Verbindung zwischen den Mordfällen? Und wo ist Luises Katze? Anne beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei unwissentlich in Lebensgefahr...
Portrait
Mareike Albracht wurde 1982 geboren. Die ausgebildete Diplom-Finanzwirtin ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie im Sauerland. Dort beschloss sie, ihren Kindheitstraum zu verwirklichen und ihre Liebe zur Heimat mit ihrer Leidenschaft für das Schreiben zu kombinieren. 2016 belegte sie den dritten Platz auf der Shortlist des Krimi-Stipendiums der Mörderischen Schwestern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 310, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783958190528
Verlag Midnight
Verkaufsrang 11.865
eBook (ePUB)
3,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
8
7
3
1
0

Spannender Regio-Krimi mit großartigem Spannungsbogen
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.05.2016

Katz und Mord ist als ein sauerländischer Regio-Krimi angetreten, der im letzten Drittel zu einem packenden Thriller wird. Mareike Albracht gibt dem Leser großartige Charaktere an die Hand und führt ihn in ein Dorf im Sauerland, in dem sich binnen kürzester Zeit zwei Morde ereignen. Wobei? Handelt es sich... Katz und Mord ist als ein sauerländischer Regio-Krimi angetreten, der im letzten Drittel zu einem packenden Thriller wird. Mareike Albracht gibt dem Leser großartige Charaktere an die Hand und führt ihn in ein Dorf im Sauerland, in dem sich binnen kürzester Zeit zwei Morde ereignen. Wobei? Handelt es sich bei dem ersten Todesfall nicht um einen tragisches Unfall? Die beiden Polizisten der Dortmunder Mordkommission, Anne und Thorsten, beginnen mit den Ermittlungen und schlagen dabei verschiedene Wege ein. Routiniert spannt Mareike Albracht eine Ermittlungsgeschichte auf, der der Leser dank angenehmen Tempos jederzeit folgen kann. Nebenbei steigert die Autorin nicht nur unaufhörlich die Spannung, sondern schafft es auch, die dörfliche Idylle zu demaskieren und dem Leser all jene Abgründe aufzuzeigen, die sich in der Dorfgemeinde auftun. Im letzten Drittel werden die Finger dann schweißnass, denn plötzlich ist es vorbei mit dem bequemen Rhythmus der Ermittlungen. Viel mehr steht nun auf dem Spiel und der Leser wird förmlich mitgerissen. Mit Katz und Mord gelingt Mareike Albracht ein hervorragendes Krimi-Debüt und schon jetzt freue ich mich auf mehr Lesestoff aus der albrachtschen Schreibwerkstatt.

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Katz und Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016

Mit Katz und Mord hat die Autorin einen unterhaltsamen Krimi geschaffen, der mit Lokalkolorit und sympathischen Hauptfiguren Lust auf weitere Fälle von Torsten Seidel, Anton Hellmann und Anne Krisch macht. Im Sauerland kommen innerhalb von wenigen Wochen zwei Menschen ums Leben, und die eingeschworene Dorfgemeinschaf macht das Ermitteln nicht leichter.... Mit Katz und Mord hat die Autorin einen unterhaltsamen Krimi geschaffen, der mit Lokalkolorit und sympathischen Hauptfiguren Lust auf weitere Fälle von Torsten Seidel, Anton Hellmann und Anne Krisch macht. Im Sauerland kommen innerhalb von wenigen Wochen zwei Menschen ums Leben, und die eingeschworene Dorfgemeinschaf macht das Ermitteln nicht leichter. Torsten Seidel muss auf seine gewohnte Partnerin verzichten und bekommt dafür den jungen Anton Hellmann zur Seite gestellt, während seine Partnerin Anne Krisch undercover und heimlich ermittelt. Sowohl die Ermittler wie auch die Dorfbewohner werden liebevoll charakterisiert und beim Lesen entsteht der Eindruck, mitten im Dorfgeschehen zu sein. Die Ermittlungen werden dadurch erschwert, das fast jeder der Jäger in Frage kommt und am Tatabend fast jeder jederzeit die Möglichkeit hatte, den tödlichen Schuss abzugeben. So gehen die Ermittlungen erst in die falsche Richtung. Wie in vielen Krimis steht auch hier ein ehrgeiziger Staatsanwalt den Ermittlungen gegenüber, welcher mehr auf Karriere als auf saubere Ermittlungen bedacht ist. Zur spannenden Handlung kommt ein nicht voraussehbares Ende. Der Schreibstil ist angenehm, allerdings hätten die einzelnen Kapitel kürzer oder in mehr Anschnitte unterteilt sein können. Trotz der Parallelen Handlungsstränge zwischen Ermittlungen und Privatleben bleibt der Lesefluss gewährt und die Handlung bleibt schlüssig, selbst als kurz vor Auflösung zur besseren Verständlichkeit ein Zeitablauf aus zwei Perspektiven geschildert wird. Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi.

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Katz und Mord
von nellsche am 20.04.2016

In Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. Ist der Täter im Umfeld der örtlichen Jäger zu suchen? Dort hat sich der Tote nämlich keine Freunde gemacht. Doch auch bei anderen Bewohnern war er nicht immer beliebt. Die Dortmunder Mordkommission um Thorsten Seidel soll den Fall untersuchen. Schnell... In Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. Ist der Täter im Umfeld der örtlichen Jäger zu suchen? Dort hat sich der Tote nämlich keine Freunde gemacht. Doch auch bei anderen Bewohnern war er nicht immer beliebt. Die Dortmunder Mordkommission um Thorsten Seidel soll den Fall untersuchen. Schnell stellen Sie fest, dass es in dem kleinen Dorf nicht immer idyllisch zuging und dass es durchaus mehrere Personen gibt, die ein Motiv haben, den Gruber umzubringen. Parallel dazu macht sich die Kommissarin Anne Kirsch auf eigene Faust auf nach Bontkirchen, um den Fall der kürzlich verstorbenen Luise Steinmetz zu untersuchen. Sie starb an einer Knollenblätterpilzvergiftung, obwohl sie eine sehr erfahrene Pilzsammlerin war. Zwei Todesfälle so kurz nacheinander, das ist sehr ungewöhnlich für ein kleines Dorf. Hängen die beiden Todesfälle vielleicht zusammen? Und wo ist Luises Katze? Ich bin von diesem Debüt total begeistert. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Geschichte wird lebendig erzählt. Die verschiedenen Charaktere werden lebendig und greifbar beschrieben. Einige Personen sind ihrer Rolle entsprechend eher unsympathisch. Die Hauptermittler aber sind ganz toll und sympathisch beschrieben. Der Leser erfährt viel aus deren Privatleben, so dass man sich auch mit ihnen identifizieren und die Gefühle und Handlungen verstehen kann. Die Dorfgemeinschaft und die verschiedenen Dorfbewohner werden ganz typisch beschrieben. Klatsch und Tratsch und offene Geheimnisse, so wie man es sich vorstellt. Aber natürlich kommen auch Reibereien und Zwistigkeiten ans Licht. Dadurch hat die Autorin dem Leser viele Möglichkeiten zum Grübeln und Rätseln geschaffen, wer der Täter sein könnte und, wenn überhaupt, wie die beiden Todesfälle zusammenhängen. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer als Täter in Frage kommt. Das fand ich wirklich prima. Das Ende war dann gut durchdacht und schlüssig. Der ganze Plot war wirklich sehr gut überlegt und verwoben. Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung mit den Ermittlern. Ich vergebe fünf Sterne.

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Katz und Mord – toller Krimi
von Katja Brune aus Marienfeld am 01.02.2016

Der Sauerlandkrimi liest sich leicht und flüssig. Durchgängig gibt es zwei Erzählstränge, die sich immer mal kreuzen. Einerseits die Ermittlungsarbeit von Thorsten Seidel und andererseits die etwas unkonventionellen Methoden von Anne Kirsch. Beiden kann man gut folgen. Nach gut der Hälfte des Buches scheint der Mord geklärt zu sein, aber... Der Sauerlandkrimi liest sich leicht und flüssig. Durchgängig gibt es zwei Erzählstränge, die sich immer mal kreuzen. Einerseits die Ermittlungsarbeit von Thorsten Seidel und andererseits die etwas unkonventionellen Methoden von Anne Kirsch. Beiden kann man gut folgen. Nach gut der Hälfte des Buches scheint der Mord geklärt zu sein, aber es ist doch noch so viel Buch über? Es nimmt eine überraschende Wendung und wird nochmal richtig spannend. Alle Charaktere sind toll beschrieben, genauso wie das Dorf und seine Umgebung, ohne dass es langatmig wird. Das Cover ist sehr zutreffend ohne zu viel zu verraten. Katz und Mord ist ein stimmiger Krimi mit dem passenden Maß an Spannung. Sehr zu empfehlen!

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Gewehr und Pilze - das kann tödlich enden
von oztrail am 24.01.2016

~~Das Cover des Krimis gibt den Inhalt wieder. Man sieht die Tatwaffen und die vermisste Katze von Luise Steinmetz. Inhaltsangabe: Mord im Sauerland an Jürgen Gruber, Wochen davor stirbt die Rentnern Luise Steinmetz an einer Knollenpilzvergiftung- also Achtung bei Pilzgerichten. Die Hauptkommissarin Anne Kirsch wird von ihrem Freund... ~~Das Cover des Krimis gibt den Inhalt wieder. Man sieht die Tatwaffen und die vermisste Katze von Luise Steinmetz. Inhaltsangabe: Mord im Sauerland an Jürgen Gruber, Wochen davor stirbt die Rentnern Luise Steinmetz an einer Knollenpilzvergiftung- also Achtung bei Pilzgerichten. Die Hauptkommissarin Anne Kirsch wird von ihrem Freund wegen einer jüngeren verlassen. Statt nach Mauritius flüchtet Anne nach Bontkirchen ins Sauerland um auf eigene Faust an der Mordermittlung mitzuwirken, aber auch um von ihrer Mutter zu flüchten. Inhalt: Maria Redlich, Rentnerin die auch am heiligen Sonntag, das Laub vor ihrem Haus wegfegt wundert sich, warum bei ihrem Nachbar, Herrn Gruber am helllichten Tag Licht brennt, aber die Rollläden noch unten sind. Da muss sie nach dem Rechten sehen, da heute Sonntag ist und man die heilige Messe nicht verpassen darf. Frau Redlich macht sich auf dem Weg zum Nachbarn und kriegt einen Schock, dieser liegt tot in seinem Haus. Gemeinsam mit Frau Schubert, aber erst nach dem ersten Glas Schnaps wird der Polizeinotruf gewählt. Das sieht man im Fernsehen ja auch immer. Hauptkommissar Thorsten Seidel kann sein Wochenende mit der Familie in den Wind schreiben, er hat einen Mordfall aufzuklären. Die Begeisterung hält sich in Grenzen bei Thorsten. Als er hört wohin es geht, kommt ihm das komisch vor, Bontkirchen, schon wieder. Die Ermittlungen laufen schwieriger als angenommen. Zu viele Ungereimtheiten, machen diesen Fall auch nicht leichter. Dann noch Anne die auftaucht und inkognito mitmischt. Es gibt zwei Ermittlungen in einem Krimi. Auch nichts neues. Der Autorin ist es gelungen, trotz Füllmaterial, die Spannung aufrecht zu erhalten. Ein humoristischer Krimi, der gefällt. Details passen in die Handlung. Der Schreibstil gefällt mir und liest sich super. Mareike Albracht hat einen unterhaltsamen Krimi geschrieben. Was sehr positiv ist, das Rätsel um den Täter bleibt sehr lange ungelöst. Wer ist der Mörder? Wer einheimische Krimis mag, dem kann ich den Krimi nur empfehlen. Bei der nächsten Auflage sollten aber einige Rechtschreibfehler ausgemerzt werden. Nochmal Lob an die Autorin, es ist ihr ein sehr gutes Erstlingskrimiwerk gelungen. Es ist zu hoffen, dass es weiter geht mit Anne Kirsch und Thorsten Seidel.

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Katz und Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 05.12.2015

Maria Redlich fegt wie jede Woche den Hof und wundert sich das bei ihrem Nachbarn noch alles dunkel ist. Kurzentschlossen geht sie mit einem Teller Kekse über die Terrasse in sein Haus und findet ihn erschossen vor. In dem kleinen Dorf Bontkirchen im Sauerland wo jeder jeden kennt ist das... Maria Redlich fegt wie jede Woche den Hof und wundert sich das bei ihrem Nachbarn noch alles dunkel ist. Kurzentschlossen geht sie mit einem Teller Kekse über die Terrasse in sein Haus und findet ihn erschossen vor. In dem kleinen Dorf Bontkirchen im Sauerland wo jeder jeden kennt ist das schon der zweite Todesfall in kurzer Zeit. Vor kurzem starb Luise Steinmetz an einer Pilzvergiftung oder gibt es am Ende noch eine Verbindung zu Herrn Gruber. Kommissar Thorsten Seidel von der Kripo Dortmund übernimmt die Ermittlungen unterstützt von einem jungen Polizisten der örtlichen Polizei. Seine Kollegin Anna Kirsch wurde von ihrem Freund verlassen und hat ihren Urlaub nicht angetreten. Doch beim Joggen verletzt sie sich am Knöchel und kann Thorsten Seidel nicht unterstützen. Sie finden bald heraus das Gruber nicht überall beliebt war und mit dem örtlichen Jagdverein aneinander geraten ist Um sich abzulenken mietet sich Anna Kirsch in dem kleinen Dorf ein um auf eigene Faust in einem alten Fall zu ermitteln. Die Vertrautheit mit ihrer Vermieterin bringt Anna bald in Gefahr und es beginnt eine rasante Jagd die Kollegin zu finden. Der Schreibstil ist flüssig und stellt gut die Lebensverhältnisse in einem kleinem friedlichen Dorf vor. Mit Humor und einem überraschenden Ende lässt sich dieses Debüt von Mareike Albracht schnell lesen. Ich bin gespannt auf weitere Fortsetzungen. Sie hat es gekonnt verstanden die verschiedenen Handlungsstränge zu einem spannenden Ende zusammenzufügen. Man findet gut in die Geschichte rein und die eigenwilligen Personen sind teilweise humorvoll beschrieben.

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Neugier kann tödlich sein!
von Inge Weis aus Pirmasens am 27.11.2015

Atmosphärische Hintergrundspannung! Neben den Verhaltensanalysen der Protagonisten ist es der professionelle Spannungsaufbau, der diesen Krimi lesenswert macht. Mörderisches Sauerland. Ein Kollege, ein Freund, der ruhende Pol in ihrem Leben. Sie waren sehr gute Freunde gewesen, bis zu diesem Abend, als sich ihr Verhältnis unnötig verkompliziert hatte. Und seitdem war... Atmosphärische Hintergrundspannung! Neben den Verhaltensanalysen der Protagonisten ist es der professionelle Spannungsaufbau, der diesen Krimi lesenswert macht. Mörderisches Sauerland. Ein Kollege, ein Freund, der ruhende Pol in ihrem Leben. Sie waren sehr gute Freunde gewesen, bis zu diesem Abend, als sich ihr Verhältnis unnötig verkompliziert hatte. Und seitdem war es irgendwie nicht mehr dasselbe, doch nun von diesem Freund für eine Jüngere verlassen, um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Hauptkommissarin Anne Kirsch. Da kommt ihr ein Mordfall gut gelegen: In Bontkirchen wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. In einem kleinen Ort irgendwo im Sauerland bewegt sich die Story - und besser könnten die Gegensätze zwischen brodelnder Metropole und trist-deprimierendem Dörflertum kaum darstellbar sein. Vor dem Tatort, einem freistehenden Einfamilienhaus, parkten schon die Einsatzfahrzeuge der Spurensicherung und mehrere Streifenwagen. Zwei uniformierte Beamte der hiesigen Polizei bewachten die Absperrung und vernahmen die Schaulustigen. Dabei stoßen beide an ihre Grenzen und an Mauern des Schweigens. Das halbe Dorf schien sich versammelt zu haben. So etwas bekam der Sauerländer nicht jeden Tag zu sehen. Die Autorin erzählt mit dichter Spannung, atmosphärischem Knistern und nervenzerreißenden Wendungen. Sprachlich schnörkellos und atmosphärisch dicht, sind die Stimmung im Dorf und die Charaktere grandios gelungen. Mareike Albracht schafft es sehr gut, die einzelnen Personen lebensnah darzustellen & nachvollziehbare Handlungen ihrerseits abzuliefern. Jedoch führt dies zu einem (wie ich finde) langsamen Erzählstil, der die Krimihandlung nicht wirklich vorantreibt. Beklemmend jedoch ist die "Nebenstory" um Annes Familientragödie. Bestechend ist vor allem die leicht gruselig-unheimliche Atmosphäre, in die die Autorin ihre Leserschaft gekonnt einweben kann. Ein verschachtelter Fall mit zahlreichen Wendungen und geschickt gelegten Fährten. Mareike Albracht hat auch ihre Figuren sehr lebendig und vielseitig dargestellt. Nicht nur die Hauptfigur Anne Kirsch, sondern auch die Nebenfiguren können mit viel Charakter überzeugen. Ein psychologisch perfider, super strukturierter Spannungsroman. Verschiedene Handlungsfäden werden gekonnt zum großen Ganzen verknüpft. Ein großartiger Pageturner, der, am Ende hoffen lässt, dass es weitere Bücher mit den Hauptprotagonisten geben wird. Eine klare Empfehlung für alle Fans psychologisch raffinierter Geschichten. Ganz toller Krimi zum Mitfiebern. Ein echter Hit! Unbedingt lesen!

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Katz und Mord
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 17.11.2015

Meine Meinung: In Bontkirchen (Sauerland) geschieht ein Mord. Hauptkomissar Thorsten Seidel und sein Kollege Anton Hellmann ermitteln. Dieser ist eingesprungen für Anne Kirsch die Urlaub hat. Da aber bei Anne sich im Privatleben einiges geändert hat ermittelt sie auf eigener Faust. Denn vor einigen Wochen ist dort eine Frau mit... Meine Meinung: In Bontkirchen (Sauerland) geschieht ein Mord. Hauptkomissar Thorsten Seidel und sein Kollege Anton Hellmann ermitteln. Dieser ist eingesprungen für Anne Kirsch die Urlaub hat. Da aber bei Anne sich im Privatleben einiges geändert hat ermittelt sie auf eigener Faust. Denn vor einigen Wochen ist dort eine Frau mit einer Pilzvergiftung gestorben und das läßt ihr keine Ruhe, da sie meint das beide Fälle irgendwie zusammen gehören. Für mich der erste Sauerland Krimi und ich fand ihn persönlich spitze. Ein guter flüssige Schreibstil ließ das Buch schnell lesen. Es wurde immer spannender und interessanter. Man meinte endlich den Täter gefunden zu haben und dann war es doch nicht der Fall. Die Spannung blieb bis zum Schluß und endlich hatte man den Täter. Auf dieser Person wäre ich nie drauf gekommen. Die Autorin hat so gut geschrieben das man immer daneben tippte. Die Hauptpersonen kamen sympathisch und menschlich sehr gut rüber. Auch das Cover dieses Buch paßt sehr gut zu dieser Geschichte. Es wäre toll wenn noch weitere Geschichten von diesem Team kommen würden.

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Katz und Mord
von anyways am 04.05.2016

Irgendjemand will den Bewohnern in Bontkirchen Übles. Erst Frau Steinmetz , eine passionierte Pilzsammlerin, die an einer Knollenblätterpilzvergiftung stirbt und nun auch noch der alleinstehende Herr Gruber, der durch einen Schuss das Zeitliche segnete. Im Gegensatz zu der gerngesehenen Frau Steinmetz, war Gruber kein sehr umgänglicher Dorfbewohner, hat er... Irgendjemand will den Bewohnern in Bontkirchen Übles. Erst Frau Steinmetz , eine passionierte Pilzsammlerin, die an einer Knollenblätterpilzvergiftung stirbt und nun auch noch der alleinstehende Herr Gruber, der durch einen Schuss das Zeitliche segnete. Im Gegensatz zu der gerngesehenen Frau Steinmetz, war Gruber kein sehr umgänglicher Dorfbewohner, hat er sich doch zunehmend Feinde dadurch gemacht, dass er alles und jeden wegen der geringsten Verstöße angezeigt hat. Hauptkommissar Thorsten Seidel macht sich also zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen auf den Weg in das kleine Kaff im Sauerland. Eigentlich wäre das ja sein freies Wochenende gewesen, aber der diensthabende Ermittler ist krank, und seine Kollegin Anne wähnt Thorsten in ihrem wohlverdienten Urlaub auf Mauritius. Diese jedoch joggt sich gerade den Frust aus der Seele, hat sie doch ihr Freund vier Tage vor dem geplanten Traumurlaub sitzen lassen. Gerne würde sie ihrer Urlaubstage auch sausen lassen und sich voll in die Ermittlungen stürzen, doch leider hat sie sich bei ihrem Gewaltlauf einen verstauchten Knöchel zugezogen und wird von ihrem Chef dazu verdonnert sich erst einmal auszuruhen. Doch Anne ist sehr stur und deshalb beschließt sie, ohne ihren Partner Thorsten Seidel zu informieren, in Bontkirchen „Urlaub“ zu machen, um inkognito näheres über die mysteriösen Umstände vom Ableben der Frau Steinmetz herauszufinden. Denn dass diese sich selbst mit dem giftigen Pilz umgebracht haben soll, kann sie nicht glauben. Ein gelungenes Debüt einer jungen Autorin, die über einen angenehm flüssigen und klaren Schreibstil verfügt. Die Charaktere sind gut getroffen, wobei die Nebendarsteller ein wenig stereotyp sind, aber das liegt sicherlich auch an diesem Genre, da ist der Chef meistens ein übler Choleriker, der ebenbürtige Kollege ein arroganter Schnösel und der ermittelnde Staatsanwalt ein übler Karrierist. Die Dorfbevölkerung entspricht ebenfalls den gängigen Klischees, da gibt es neben einer Kräuterhexe, eine Klatschbase und ein bisschen zu viel an orientierungsloser Jugend. Die beiden Hauptakteure hingegen sind sehr modern charakterisiert. Eine getäuschte junge Frau und ein Ermittler der Beruf und Familie versucht unter einen Hut zu bekommen. Das gelingt der Autorin sehr glaubhaft und realitätsnah. Besonders aufgefallen ist mir, dass bestimmte Floskeln, die in Krimis im Allgemeinen immer mal wieder auftauchen, bewusst vermieden werden. Ein Beispiel ist die Antwort des Kommissars auf die Empörung eines Verdächtigen warum dieser ein Alibi für die Tatzeit beibringen muss: „In meinem Beruf darf man nur glauben, was sich beweisen lässt.“ Das fand ich eine gelungene Abwechslung zum lapidaren: „Alles nur Routine.“ Auch wenn mir schon nach kurzer Zeit des Lesens ein Verdächtiger besonders auffiel, war mir die Motivation des Täters lange unklar. Geschickt versteht es die Autorin den Leser abzulenken und dabei trotzdem die Spannung zu halten, der schlussendlich in einem Showdown endet. Ein kurzweiliger schnörkeloser Regionalkrimi mit kleinen Spannungsbögen, einer interessanten Story und vielen Hinweisen auf die Besonderheiten dieses Landstriches und seiner Bewohner.

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Ländliche Idylle
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 30.04.2016

Das Cover stimmt gleich sehr gut auf das Buch ein und ist im nachhinein auch wirklich passend gewählt. Eine Katze, ein Gewehr, leckere Pilze und eine etwas düstere Landschaft fassen den Inhalt sehr gekonnt zusammen. In Bontkirchen, einem kleinen Dorf im Sauerland, findet Maria Redlich ihren Nachbarn Herrn Gruber tot... Das Cover stimmt gleich sehr gut auf das Buch ein und ist im nachhinein auch wirklich passend gewählt. Eine Katze, ein Gewehr, leckere Pilze und eine etwas düstere Landschaft fassen den Inhalt sehr gekonnt zusammen. In Bontkirchen, einem kleinen Dorf im Sauerland, findet Maria Redlich ihren Nachbarn Herrn Gruber tot in seinem Haus, erschossen. Das muss sie gleich ihrer Freundin erzählen, dazu einen Schnaps trinken und danach die Polizei rufen, genau in dieser Reihenfolge. Hauptkommisar Thorsten Seidel von der Dortmunder Kriminalpolizei wird gerufen und fährt nun schon zum zweiten Mal in diesem Monat in dieses Kaff. Vor ein paar Wochen starb eine alte Frau an einer Knollenblätterpilzvergiftung. Reichlich viel los in diesem kleinen Dorf. Hauptkommisarin Anne Kirsch sollte eigentlich mit ihrem Freund nach Mauritius in den Urlaub fliegen. Perfekterweise nicht, ohne vorher einen Heiratsantrag erhalten zu haben. Doch statt des Antrages verlässt er sie wegen einer Jüngeren, die zu allem Überfluss auch noch schwanger ist. Da käme so ein Mordfall als Ablenkung gerade recht. Leider verstaucht sie sich aber den Knöchel und soll sich zu Hause ausruhen. Außerdem glaubt sie, dass es sich bei dem Tod von Luise Steinmetz nicht um einen Unfall gehandelt hat. Kurzerhand mietet sie sich ein Zimmer bei Thea von der Linde in Bontkirchen um auf eigene Faust zu ermitteln. Wie nicht anders zu erwarten gibt es deswegen im Laufe der Ermittlungen noch mächtig Ärger. Doch Anne Kirsch ermittelt in eine ganz andere Richtung als Thorsten Seidel. Dieser hat zwar auch seine Zweifel, ob der potentielle Täter wirklich der Mörder ist, bekommt jedoch von seinem Chef und dem Staatsanwalt sehr deutlich mitgeteilt, dass er gefälligst ein Geständnis zu erwirken hat. Zweifel sind unerwünscht. Schließlich wurde in einer Pressekonferenz (etwas voreilig) die Verhaftung des Täters bekanntgegeben. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es ist höchste Eile geboten, da Anne in großer Gefahr schwebt. Sie ist dem Täter etwas zu nah gekommen. Natürlich werden die Geschehnisse am Ende aufgeklärt und Anne noch rechtzeitig gefunden. Der Krimi hat mich sehr gut unterhalten, obwohl er eher zur leichteren Lektüre zählt. Bis auf ein paar vereinzelte Stellen ist die Spannung nicht all zu groß. Die Geschichte plätschert eher so vor sich hin, ohne dabei langweilig zu werden. Das der zuerst präsentierte Täter es wohl eher nicht war, wusste ich gleich. Die Hinweise auf den wahren Täter erschlossen sich mir aber erst recht spät. Allerdings habe ich auch nicht bewusst mitermittelt, sondern abends entspannt noch ein paar Seiten gelesen. Etwas geschmunzelt habe ich, wie oft Anne Kirsch durch das Dorf gestreift ist, um jede Ecke zu erkunden. Soviel kann es in so einem kleinen Dorf doch gar nicht zu entdecken geben. Dafür wurden so einige Klischees bedient. Das absolut korrekte Einhalten des Straßenkehrdienstes, die regelmäßigen Kirchgänge, die sehr trinkfreudige Schützengemeinschaft, aufmüpfige Jugendliche und natürlich neugierige Nachbarn. Das alles wurde sehr gut in Szene gesetzt. Die Charaktere lernt man sehr gut kennen. Schön finde ich, dass es auch bei den Ermittlern nicht nur um die Arbeit geht, sondern dass auch bei ihnen das normale Leben und die alltäglich Sorgen nicht zu kurz kommen. Da es sich hier um den ersten Sauerlandkrimi handelt, gehe ich davon aus, dass noch weitere folgen werden. Auch diese werde ich sicher ganz gerne lesen. Wer sehr viel Spannung und Action erwartet, wird sicher eher enttäuscht sein. Aber für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch kann ich das Buch gerne empfehlen.

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Ein gelungenes Debüt
von Jashrin aus Bruchsal am 22.04.2016

Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen fährt Hauptkommissar Thorsten Seidel von der Kripo Dortmund ins eigentlich beschauliche Örtchen Bontkirchen. Wurde der erste Todesfall noch als tragischer Unfall eingestuft, so handelt es sich diesmal ganz sicher um Mord, da Jürgen Gruber erschossen in seinem Blut liegt. Doch wer ist... Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen fährt Hauptkommissar Thorsten Seidel von der Kripo Dortmund ins eigentlich beschauliche Örtchen Bontkirchen. Wurde der erste Todesfall noch als tragischer Unfall eingestuft, so handelt es sich diesmal ganz sicher um Mord, da Jürgen Gruber erschossen in seinem Blut liegt. Doch wer ist der Täter? Schnell stellt sich heraus, dass der Gruber gerne alles und jeden angeschwärzt hat und sich daher eine ganze Reihe möglicher Motive ergeben? Kommt der Täter vielleicht aus dem Jagdverein, mit dem der überzeugte Vegetarier auch schon mehrfach aneinandergeraten ist? Parallel zu Thorstens Ermittlungen beginnt seine Kollegin Anne Kirsch ohne dessen Wissen auf eigene Faust undercover zu ermitteln. Da sie eigentlich krankgeschrieben ist, darf sie nicht am Mordfall Gruber mitarbeiten. Kurzerhand mietet sie sich bei der Kräuterfrau Thea ein und rollt den Fall von Luise Steinmetz wieder auf. Die leidenschaftliche Pilzsammlerin war an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben und ebenso wie viele von Luises Bekannten konnte Anne schon bei den Ermittlungen nicht so recht an einen Unfall glauben. Gibt es womöglich eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Und hat Luises verschwundene Katze etwas damit zu tun? Mareike Albracht nimmt uns in ihrem Debütroman mit ins Sauerland. Gekonnt zeichnet sie das Bild einer typischen Dorfgemeinschaft, in der weder die Klatschblase noch der örtliche Jagdverein fehlen. Ich musste des Öfteren schmunzeln, da ich mir vieles sehr lebhaft vorstellen konnte. So zum Beispiel, als Frau Redlich es unerhört findet, dass ihr Nachbar am heiligen Sonntag noch nach neun die Rollläden geschlossen hat. Also nichts wie hin, aber nicht ohne vorher einen Teller mit Plätzchen zu holen. Neben Frau Redlich konnte ich mir auch die übrigen Charaktere gut vorstellen, allen voran Anne und Thorsten, sowie den jungen Briloner Polizisten Anton, der Thorsten zur Seite gestellt wird. Gut gefallen hat mir, dass nicht die Polizisten vor Ort den Mordfall aufklären, auch wenn Anton hilft, sondern dass die Mordkommission hinzugezogen wurde. Es gibt eine ganze Reihe von Krimis, egal ob Bücher oder Filme, bei denen der Dorfpolizist ermittelt, oft erfolgreich und alleine und soweit mir bekannt ist, ist das nicht so wirklich authentisch. Daher fiel es mir hier umso positiver auf, dass die Dortmunder anrücken müssen. Ebenso habe ich es als sehr positiv empfunden, dass ich eine ganze Weile nichtmals ansatzweise eine Idee hatte, was in Bontkirchen passiert sein könnte und wie die tote Luise und ihre Katze ins Bild passen. Die Auflösung war völlig anders als erwartet, aber dennoch stimmig. Ein paar Kritikpunkte habe ich leider auch. Zum einen war mir der Schluss etwas zu zuckersüß (was aber Geschmackssache ist), zum anderen habe ich - gerade was die Sprache anbelangt - das typisch Sauerländische vermisst. Wäre nicht vor allem am Anfang mehrmals betont worden, wo wir uns befinden, so denke ich, dass ich den Krimi nicht zwangsläufig dorthin platziert hätte, und dass, obwohl ich selbst gebürtige Sauerländerin bin. Mein Fazit: Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen und ich hoffe, dass wir Anne und Thorsten (und hoffentlich auch Anton) noch öfter beim Ermitteln begleiten dürfen. Der Schreibstil war flüssig, es war spannend, teils lustig und ich habe sehr gerne mitgerätselt.

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Ein guter Sauerlandkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 19.02.2016

Von der Buchbeschreibung her, erhält man folgenden Informationen: „Von ihrem Freund für eine Jüngere verlassen, kommt Hauptkommissarin Anne Kirsch ein Mordfall gut gelegen: In Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden.Bereits wenige Wochen zuvor war im selben Dorf die Rentnerin Luise Steinmetz an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben. Gibt es eine... Von der Buchbeschreibung her, erhält man folgenden Informationen: „Von ihrem Freund für eine Jüngere verlassen, kommt Hauptkommissarin Anne Kirsch ein Mordfall gut gelegen: In Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden.Bereits wenige Wochen zuvor war im selben Dorf die Rentnerin Luise Steinmetz an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben. Gibt es eine Verbindung zwischen den Mordfällen? Und wo ist Luises Katze? Anne beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei unwissentlich in Lebensgefahr...“ Der Mord ist im Dorf Bontkirchen, das im beschaulichen Sauerland liegt, geschehen. Anne Kirsch, die eigentlich auf die Malediven reisen wollte und auf Grund ihres verstauchten Knöchel dienstunfähig ist, reist nun auf eingen Faust („undercover“) nach Bontkirchen. Zu Hause in Ruhe gesund werden, kommt für Anne nach der Trennung von ihrem Freund nicht in Frage. Also beschließt sie, wenn sie im aktuellen Mordfall nicht ermitteln darf, den alten Fall nochmal zu überprüfen, um eineige Ungereihmtheiten zu klären. Derweil ist ihr Kollege Kommissar Thorsten Seidel bemüht, den Mord an Herrn Gruber aufzuklären. Sein Briloner Kollege Anton Hellmann soll ihn dabei unterstützen. In dem jungen Polizisten Hellmann scheint Thorsten Seidel einen motivierten jungen Kollegen gefunden zu haben. Sorgen dahin bereitet ihm der Alleingang von Anne. Die Ermittlungen Im Umfeld der ortsansässigen Jägerschaft kommen nur schleppend voran, da man kameradschaftlich zusammenhält. Der Krimi lässt sich gut und flüssig lesen und überrascht dann auch mit einer plötzlichen Wendung. Im Prinzip wird das Buch aus zwei Perspektiven erzählt, einmal die Sicht von Anne Kirsch und einmal die von Thorsten Seidel, dabei überschneiden sich die Ereignisse und Ermittlungen auch das ein oder andere Mal. Jedoch verliert man nicht den Überblick und kann dem Geschehen sehr gut folgen. Gut finde ich auch das die Kommissare nicht als Superhelden dargestellt werden, sondern mit ihren privaten Problemen, die den Alltag beeinflussen können, dargestellt werden. Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde zu einer Fortsetzung mit dem Ermittlerduo/trio nicht Nein sagen. Alles in allem ein guter Krimi, der einem auch den Schauplatz des Geschehens gut beschreibt. Mit Sicherheit kein hochspannungsgelandenes Werk, aber gute Krimiunterhaltung.

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Mord im Sauerland
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 07.12.2015

Katz und Mord heißt dieser Krimi, beides spielt eine Rolle, aber trotzdem führt der Titel in die Irre. Man könnte einen Regionalkrimi mit viel Humor und Slapstick vermuten, mehr Witz als Spannung. Aber das ist falsch. Bontkirchen im Sauerland, ein kleines Nest, Landwirte, Jäger, viele Ältere und nur wenig... Katz und Mord heißt dieser Krimi, beides spielt eine Rolle, aber trotzdem führt der Titel in die Irre. Man könnte einen Regionalkrimi mit viel Humor und Slapstick vermuten, mehr Witz als Spannung. Aber das ist falsch. Bontkirchen im Sauerland, ein kleines Nest, Landwirte, Jäger, viele Ältere und nur wenig Touristen. Dorthin wird Thorsten Seidel zu einem Mord gerufen. Das scheint mehr als seltsam, erst kürzlich hat er zusammen mit seiner Kollegin Anne Kirsch dort bei einem ungeklärten Todesfall ermittelt. Damals starb eine alte Dame an einer Pilzvergiftung, obwohl sie als ganz erfahrene Pilzsammlerin galt. Aber es gab kaum Spuren, deshalb erkannte die Staatsanwaltschaft auf einen Unglücksfall ohne Fremdverschulden. Ist das wirklich nur ein Zufall oder hat man etwas übersehen? Anne Kirsch lässt das keine Ruhe und da sie im Augenblick in einen emotionalen Tief steckt, da ihr Freund sie kurz vor dem ersehnten Urlaub betrogen und dann verlassen hat, sie außerdem noch durch einen Joggingunfall dienstunfähig ist, schiesst sie alle Ratschläge in den Wind und quartiert sich als Touristin in Bontkirchen ein. Bei einer reizenden alten Dame, Thea von Linde, findet sie ein Pensionszimmer und eine gesprächige Gastgeberin. Der Ermordete, Jürgen Gruber, war alles andere als ein beliebter Zeitgenosse, er scheute vor keinem Nachbarschaftsstreit und zeigte jeden unerbittlich an, der irgendeine Regel übertrat. Damit macht man sich keine Freunde, vor allem nicht in einer kleinen Dorfgemeinschaft, wo man sich seit Generationen kennt und auch zusammenhält. Besonders die Jägerschaft, schon genug gebeutelt von den neuen Jagdgesetzen, hatte ihn „auf dem Kieker“. Es gibt viele Spuren, denen Thorsten Seidel ganz offiziell und Anne Kirsch zu Thorsten Ärger, undercover folgt. Auch der Innendienst der Kriminalpolizei mit dem Druck durch den karrierebewußten Staatsanwalt und dem wenig loyal agierenden Vorgesetzten ist gut beschrieben und passt in die Handlung. Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr spannend aufgebaut und man ist auf die Verknüpfung und Auflösung sehr gespannt. Die Protagonisten sind lebensecht gezeichnet, da hat die Autorin sehr genau beobachtet. Es fehlt weder an Wortwitz, noch an komischen Szenen, wie zum Beispiel die Beerdigung des Opfers, auf der Anne Kirsch in der Manier von „Schwiegertochter gesucht“ von den Landfrauen examiniert wird, aber es nimmt nicht überhand und verstellt nie den Blick auf die eigentliche Handlung. Die Dialoge gefallen mir gut, auch hier sind Realität und Witz gut abgewogen, auch die deutsche Provinz, hier das Sauerland, ist gut getroffen und mit der richtigen Portion Ironie gezeichnet. Im Nachwort habe ich erst erfahren, dass das der erste Roman von Mareike Albracht ist. Das hätte ich nach der Lektüre nicht gedacht, so ausgereift ist der Aufbau der Spannungsbögen und der Nebenhandlungen. Ich kann mir gut noch weitere Fälle aus dem Sauerland vorstellen.

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Wo die Dorfidylle von Mord getrübt wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 29.11.2015

Anne Kirsch plante die Verlobung mit ihrem Freund und gleich danach den Abflug in den Urlaub. Doch dann kommt alles anders und er lässt sie wegen einer Jüngeren sitzen. Da kommt ihr ein Mordfall gut gelegen: In Brontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. Einige Wochen zuvor war... Anne Kirsch plante die Verlobung mit ihrem Freund und gleich danach den Abflug in den Urlaub. Doch dann kommt alles anders und er lässt sie wegen einer Jüngeren sitzen. Da kommt ihr ein Mordfall gut gelegen: In Brontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber erschossen aufgefunden. Einige Wochen zuvor war im selben Dorf die Rentnerin Luise Steinmetz, eine passionierte und kompetente Pilzsammlerin, an einer Knollenblätterpilzvergiftung gestorben war. Das kann doch kein Zufall sein? Da sie wegen einer Fußverletzung nicht offiziell ermitteln darf, aber wegen der Trennung von ihrem Freund nicht in ihre Wohnung zurückkehren mag, reist Anne kurzerhand selbst nach Brontkirchen und ermittelt verdeckt. Doch eine verdeckte Ermittlung ist nicht so einfach möglich, und ihr Chef Thorsten Seidel möchte sie wieder zurückrufen. Allerdings ist sie telefonisch nicht zu erreichen, weil ihr Handy kein Empfang hat. So ermitteln beide, ohne Kenntnis von den Erkenntnissen des anderen zu haben. Wobei Anne bald in größter Gefahr schwebt. Ein neuer Regionalkrimi, diesmal aus dem Sauerland. Ein kleines Dorf, jeder kennt jeden, und es scheint ausgeschlossen, dass der Mörder unter den Bewohnern zu finden sein soll. Jeder hat hier seine Macken, findet aber auch seine ganz eigene Nische. Anne Kirsch findet sich schnell in das angebliche Dorfidyll ein und erfährt einiges, das sie ohne ihren Aufenthalt im Dörfchen gar nicht mitbekommen hätte. Doch ihre Neugier ist verräterisch und der Mörder kommt ihr auf die Schliche. Während die Autorin die Klischees der Dorfidylle durchdekliniert und mit dem Bild der viel zu neugierigen Ermittlerin kombiniert, wird der Plot allzu vorhersehbar. Doch die Autorin wartet mit einer besonderen Überraschung auf, was den Täter betrifft. Die Auflösung ist überhaupt nur nachträglich nachzuvollziehen, das ist äußerst gut aufgebaut. Und doch bleibt diese Lösung meines Erachtens zu sehr aufgesetzt, ging doch die Beschreibung bisher in eine ganz andere Richtung. Nein, die Motivation dieser Person ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Ansonsten ist das Buch flott und flüssig geschrieben und ist somit eine angenehme Lektüre. Ein Buch für zwischendurch mal eben…

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Undercover Einsatz im Sauerland
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber von seiner Nachbarin ermordet in seiner Wohnung aufgefunden. Die Kripo Dortmund wird zu diesem Leichenfund gerufen, das ist Hauptkomissar Thorsten Seidel mit dem Kollegen Anton Hellmann,der als Urlaubsvertretung für Anne Kirsch einspringt. Währendessen möchte Anne Kirsch mit ihrem Freund eine Urlaub nach Mauritius antreten, als er... Bontkirchen im Sauerland wird Jürgen Gruber von seiner Nachbarin ermordet in seiner Wohnung aufgefunden. Die Kripo Dortmund wird zu diesem Leichenfund gerufen, das ist Hauptkomissar Thorsten Seidel mit dem Kollegen Anton Hellmann,der als Urlaubsvertretung für Anne Kirsch einspringt. Währendessen möchte Anne Kirsch mit ihrem Freund eine Urlaub nach Mauritius antreten, als er ihr offenbart das er sich wegen einer neuen Frau von ihr trennt. Als sie sich dann auch noch beim Joggen verletzt fällt sie auch noch für die Ermittlungen im Sauerland aus. Aber Anne Kirsch lässt sich nicht entmutigen sie plant einfach ein paar Tage in Bontkirchen auszuspannen und gleichzeitig ein bisschen über den abgeschlossenen Fall Steinmetz verdeckt zu ermitteln. In diesem ersten Fall starb eine älteren Frau an einer Pilzvergiftung, wo man annahm das es ein Unfall mit Eigenverschulden war. Aber so nach und nach verdichtet es sich immer mehr das es sehr wahrscheinlich doch kein Unfall gewesen ist, weil Fr. Steinmetz eine sehr gute Pilzkennerin war. Als jedoch Thorsten Seidel Anne Kirschs Undercover Einsatz auf die Schliche kommt ist dieser wenig begeistert, lässt sie aber trotzdem weiter gewehren ohne seine Vorgesetzten einzuweihen. Und so ermittelt Thorsten Seidel weiter in Fall Gruber und Anne Kirsch im Fall Steinmetz,doch dieser Einsatz soll sie noch in große Lebensgefahr bringen. Kann Thorsten Seidel und sein Team Anne Kirsch noch rechtzeitig retten?? Und was hat das ganze mit der Katze zu tun?? Das erfährt man nur wenn man das Buch liest !!!!! Mein Fazit: Der Krimi fing an Anfang stark an, dann flachte er etwas ab, wahrscheinlich lag es einfach daran das die Autorin dem Leser erst das Ermittlerteam etwas bekannt machen wollte. Jedoch im Laufe der weiteren Seiten wird es dann immer interessanter bis dann zum Ende des Buches das dann für mich ein unverhoffte Überraschung an Licht brachte. Die Autorin hat einen sehr guten flüssigen Schreibstil und hat mich wirklich ab Mitte des Buches total in ihren Bann gezogen. Und so konnte ich das Buch auch fast nicht mehr weglegen. Auch beschreibt sie sehr gut alles detailgenau, sie scheint sehr gut recherchiert zu haben, wobei ihr wohl auch die Briloner Polizei da sehr hilfreich zur Seite stand. Das Cover gefällt mir gut zeigt es doch alles was den Roman inhaltlich ausfüllt. Ich finde für ihr Erstlingswerk hat es Mareike Albracht sehr gut hinbekommen und ich würde mich freuen weitere Abenteuer des Ermittlerteams Seidel/Kirsch (Hellmann) zu lesen. 3

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Katz und Mord
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2016

Bontkirchen ein kleines Dorf im Sauerland, das genauso gut in einem anderen Bundesland stehen könnte: Frau Redlich findet ihren Nachbar Herrn Gruber tot in seinem Haus. Denn man achtet aufeinander bzw. beobachtet alles und jeden in einem Dorf. Herr Gruber ist allerdings nicht der einzige Tote in Bontkirchen: auch... Bontkirchen ein kleines Dorf im Sauerland, das genauso gut in einem anderen Bundesland stehen könnte: Frau Redlich findet ihren Nachbar Herrn Gruber tot in seinem Haus. Denn man achtet aufeinander bzw. beobachtet alles und jeden in einem Dorf. Herr Gruber ist allerdings nicht der einzige Tote in Bontkirchen: auch Frau Steinmetz stirbt, angeblich an einer Pilzvergiftung, obwohl sie laut Dorfgemeinschafteine begnadete und eine erfahrene Pilzsammlerin war. Anne Kirsch, eine Polizistin, statt auf Mauritius mit ihrem Freund nun alleingelassen und krankgeschrieben, beschließt sich ein Zimmer im Dorf zu nehmen und sich getarnt als Touristin umzuhören. Doch das Dorf hat Ohren und Augen überall, wilde Vermutungen und Anschuldigungen beginnen. Ihr Kollege Thomas, Vater zweier kleiner Kinder, ermittelt derweil offiziell zusammen mit einem ortsansässigen jungen Kollegen. Charaktere und Handlungen sind nett und unterhaltsam beschrieben. Die Handlung ist flüssig, nur im letzten Drittel eher etwas zähflüssig. Viel Spannung gibt es nicht und schon relativ früh ahnt der Leser, wer der Täter ist. Die Stereotype eines jeden Dorfes wurden auch hier genutzt, etwas Neues hätte der Geschichte gut getan. Wer eine "blutrünstigen" packenden Krimi erwartet wird enttäuscht. Hier handelt sich eher um leichte entspannende Lektüre im Stil von Pippa Bolle oder Steif und Kantig.

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Katz und Mord
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2015

Regionalliteratur vom Feinsten. Auch das Salz in der Suppe fehlt nicht, geschrieben ist unterhaltsam, passend zum Genre. Die Charaktere erscheinen amüsant, man kann sich meiner Meinung nach aber nicht besonders gut in sie hinein versetzen. Am Anfang der Erzählung treten zwei alte Frauen auf, die die typischen Muttchen des... Regionalliteratur vom Feinsten. Auch das Salz in der Suppe fehlt nicht, geschrieben ist unterhaltsam, passend zum Genre. Die Charaktere erscheinen amüsant, man kann sich meiner Meinung nach aber nicht besonders gut in sie hinein versetzen. Am Anfang der Erzählung treten zwei alte Frauen auf, die die typischen Muttchen des Dörfchens im Irgendwo darstellen, dazu passt ihre Sprache. Wem die Leseprobe gefällt, dem sollte auch das Buch gefallen. Erzählt wird personal. Allerdings mag ich Krimis nicht allzu sehr, noch weniger Regionalkrimis. Hier also kein Objektivitätsanspruch.

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Unterhaltsames Debut mit Potenzial nach oben
von Aglaya aus Luzern am 24.11.2015

Im Sauerland wird ein Mann erschossen. Schon wenige Wochen zuvor kam es in dem kleinen Dorf zu einem Todesfall. Besteht da ein Zusammenhang? Da ihre Vorgesetzten diesen nicht erkennen wollen, ermittelt die Polizistin Anne im Alleingang. „Katz und Mord“ ist der erste Krimi der Autorin Mareike Albracht. Als Protagonistin... Im Sauerland wird ein Mann erschossen. Schon wenige Wochen zuvor kam es in dem kleinen Dorf zu einem Todesfall. Besteht da ein Zusammenhang? Da ihre Vorgesetzten diesen nicht erkennen wollen, ermittelt die Polizistin Anne im Alleingang. „Katz und Mord“ ist der erste Krimi der Autorin Mareike Albracht. Als Protagonistin hat sie sich dabei die Polizistin Anne Kirsch ausgesucht, die Handlung wird abwechslungsweise aus Annes Sicht und aus Sicht ihres Kollegen Thorsten Seidel erzählt. Leider war mir Anne nur bedingt sympathisch. Sie erschien mir weinerlich und wehleidig, an allem sind immer nur die anderen Schuld, sie selbst trug für gar nichts Verantwortung, was ihr geschah. Zudem handelte sie oft unüberlegt und brachte so sich und andere in Gefahr. Thorsten blieb hingegen blass, ausser dass er Schalke-Fan ist (ausgerechnet in Dortmund), lässt sich kaum etwas über ihn erfahren. Der Schreibstil der Autorin Mareike Albracht lässt sich flüssig lesen, mir sind aber viele Wiederholungen aufgefallen, sei es bei der Erwähnung von einzelnen Details oder gar halben oder ganzen Sätzen. So geriet die Lektüre doch stellenweise etwas zäh. Ein kleines Detail ist mit zudem aufgefallen: mehrmals wird der Mittwoch, 30. August erwähnt. Da dies mein Geburtstag ist, weiss ich zufälligerweise, dass der 30.8. seit 2006 nicht mehr auf einen Mittwoch gefallen ist, und das Buch spielt eindeutig danach, auch wenn kein präzises Datum genannt wird. Die Handlung schlägt ein eher gemächliches Tempo ein, passend zu dem Szenario auf dem Land. Die Auflösung überraschte mich, rückblickend ist sie aber logisch und nachvollziehbar. Besonders regional geprägt erschien mir der Krimi nicht, abgesehen von der Erwähnung einiger Ortsnamen hätte das Buch irgendwo auf der Welt spielen können. Wer temporeiche, bluttreifende Action sucht, ist mit diesem Krimi falsch bedient, das sollte aber auch schon am Cover des Buches ersichtlich werden. Mein Fazit Anders als der Untertitel ankündigt, kein wirklicher Regiokrimi. Das Krimi-Debut unterhält trotzdem, lässt aber Potential nach oben offen.

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Katz und Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 14.11.2015

Es gibt inzwischen schon sehr viele Regionalkrimis, gute und weniger gute. Der vorliegende gehört für mein Dafürhalten zu den weniger guten. Es fehlte die Spannung und damit ging die Lesefreude verloren. Klatschbasen mit Kittelschürze sind die Dorfbewohnerinnen, die einem nicht so recht sympathisch werden. Maria Redlich, die ihren Nachbarn,... Es gibt inzwischen schon sehr viele Regionalkrimis, gute und weniger gute. Der vorliegende gehört für mein Dafürhalten zu den weniger guten. Es fehlte die Spannung und damit ging die Lesefreude verloren. Klatschbasen mit Kittelschürze sind die Dorfbewohnerinnen, die einem nicht so recht sympathisch werden. Maria Redlich, die ihren Nachbarn, Jürgen Gruber, in seinem Haus erschossen auffindet, trinkt dann auch erst einmal einen Schnaps mit einer Nachbarin, bevor sie die Polizei ruft. Kommissar Seidel fährt nach Bontkirchen und nimmt die Ermittlungen auf. Zur gleichen Zeit fährt auch Kommissarin Anne Kirsch nach Bontkirchen, um die Ermittlungen in einem bereits abgeschlossenen Todesfall wieder aufzunehmen. Die Rentnerin Luise Steinmetz ist an einer Pilzvergiftung verstorben, obwohl alle, die sie kannten, behaupten, daß Luise Steinmetz alle Pilzsorten kannte und niemals einen Knollenblätterpilz gegessen hätte. Die Erzählung plätschert so dahin, die Dialoge sind wenig einfallsreich und es gibt zu viele Wiederholungen. Daß zum Schluß alles ganz anders kommt, als die Ermittler und auch die Leser geglaubt haben, gibt dem Krimi dann doch noch ein versöhnliches Ende. Für einen Regionalkrimi hätte ich mir auch etwas mehr regionales, d. h. mehr Details zum Sauerland gewünscht. Das zeichnet einen Regionalkrimi aus. Eine Leseempfehlung für deses Buch werde ich nicht abgeben.

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