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Katzentisch

Roman

(3)
Drei Kinder, zu Beginn der 50er Jahre, auf einer Seereise von Ceylon nach England. Zu der buntgemischten Gesellschaft an Bord des Schiffes gehören Außenseiter, die wie sie am Katzentisch sitzen, und andere Reisegefährten, nicht zuletzt die aus der noblen Senatorenklasse. Sie alle sind geheimnisumwitterte Objekte der Sehnsucht oder der Spekulation: der Baron, der so elegant Mitreisende bestiehlt, der todkranke Millionär oder die Artistentruppe mit Wahrsager, in den sich Emily verliebt. Michael Ondaatje, der Autor von "Der englische Patient", erzählt ein Abenteuer, das Gleichnis ist für das wahre, wilde Leben: mit dramatischen Szenen, unvergesslichen Figuren und Bildern, die im Gedächtnis haftenbleiben.
Portrait
Michael Ondaatje, 1943 in Sri Lanka geboren, lebt heute in Toronto. Mit seinem Roman Der englische Patient (Hanser, 1993), für den er den Booker-Preis erhielt, wurde er weltberühmt. Im Hanser Verlag erschienen zuletzt Buddy Boldens Blues (1995), Die gesammelten Werke von Billy the Kid (1997), Anils Geist (Roman, 2000), Handschrift (Gedichte, 2001), Divisadero (Roman, 2007) und Katzentisch (Roman, 2012).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783446239586
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Verkaufsrang 32.089
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Roman hält, was das Cover verspricht“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch in schwarz, wie es früher üblich war, eingerahmt von Palmen. Mich hat das Cover sofort an Buchillustrationen aus den fünfziger Jahren erinnert. Und genau in dieser Zeit ist auch die Haupthandlung des Romans angesiedelt.

Der 11-jährige Ich-Erzähler Michael und seine beiden auf dem Schiff gefundenen Freunde Cassius und Ramadhin reisen zu Beginn der fünfziger Jahre an Bord des Schiffes Oronsay von Ceylon nach England, um dort zur Schule zu gehen. Das Buch beginnt damit, dass Michael zum Schiff gebracht wird. Dort ist er für die 21 Tage, die die Reise dauern wird, offensichtlich ganz auf sich allein gestellt. Erst in England wird er von seiner Mutter in Empfang genommen, die er seit vier oder fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch schon bei der ersten Mahlzeit im Speisesaal findet er Freunde und Wegbegleiter. Dies sind Reisende, die ebenfalls ganz am Ende der Hierarchie stehen, und dementsprechend hat man sie am sogenannten Katzentisch, der dem Roman den Titel gibt, gesetzt. Michael, Cassius und Ramadhin betrachten die ganze Reise als Abenteuer und untersuchen das ganze Schiff. Erst im Nachhinein wird ihnen klar, was sie damals alles ganz naiv beobachtet haben.

Der Autor wechselt regelmäßig die Erzählzeit. Den größten Teil der Handlung erleben wir aus der Sicht der Jungen, aber teilweise wechselt er in die Gegenwart. Und so bekommen wir ein immer klareres Bild, was die Jungen damals wirklich an Bord mitbekommen haben. Erst als erwachsener Mann erfährt Michael die ganze Wahrheit und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Ganzes. Michael Ondaatje ist ein großartiger Autor, der wunderbar beschreiben kann. So nimmt er uns mit auf eine abenteuerliche Seereise mit vielen exotischen Zutaten. Das Buch beginnt ganz langsam, doch nach und nach weckt der Autor das Interesse daran, was wirklich an Bord passiert ist. So wird aus dieser kindlichen Abenteuergeschichte fast noch ein Krimi. In wunderschöner Sprache ganz langsam erzählt - für Genießer!

„In ein neues Leben“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Der elfjährige Michael begibt sich auf eine 21- tägige Schiffsreise nach England, wo ihn ein neues Leben erwartet.
Schnell lernt er zwei andere Jungen kennen, die, wie er, ohne Aufsicht sind, und es dauert nicht lange, da wird das Schiff zu einem regelrechten Spielplatz: Rettungsboote in die man hineinklettern und sich verstecken kann,
Der elfjährige Michael begibt sich auf eine 21- tägige Schiffsreise nach England, wo ihn ein neues Leben erwartet.
Schnell lernt er zwei andere Jungen kennen, die, wie er, ohne Aufsicht sind, und es dauert nicht lange, da wird das Schiff zu einem regelrechten Spielplatz: Rettungsboote in die man hineinklettern und sich verstecken kann, ein Swimmingpool, obwohl man doch mitten auf dem Meer unterwegs ist uvm.
Noch dazu kommen die interessanten Orte und Menschen, die Michael und seine Freunde kennen lernen. Da gibt es den Botaniker, der sich um den Giftgarten auf dem Schiff kümmert, und Frau Lasqueti, die nach und nach immer geheimnisvoller wirkt und ihre Tauben an Deck spazieren trägt.
Sie alle haben eines gemeinsam: sie sitzen an dem Tisch, der am weitesten vom Kapitän entfernt ist, und sind so gezwungen, einander eingehender zu studieren!
Während des Erzählens werden dem Leser Einblicke in die Zukunft einiger Passagiere, u.a. natürlich Michael, gewährt, und man betrachtet die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.
Dieses Buch ist eine unterhaltsame Lektüre, nicht zuletzt wegen der interessanten Erzählweise eines elfjährigen Kindes!

„Eine grandiose literarische Zeitreise!“

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Da geht es um einen mysteriösen Gefangenen, der nur Nachts zum Ausgang an Deck geführt wird, um dunkle Laderäume, zu denen der Zugang für Passagiere natürlich streng verboten ist und, natürlich, um Liebe. Michael Ondaatje verknüpft in „Katzentisch“ Autobiographisches mit Fiktivem, doch wirkt seine Erzählung so real, als würde man jeden Moment selber das Knarren der Decks hören, den Seewind spüren und den Mitreisenden von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten können. Eine grandiose Zeitreise in eine Epoche, als Passagierschiffe noch keine „Bettenfrachter“ waren!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine großartig geschriebene Erinnerung, an die Reise von Ceylon nach England mit ca.10 Jahren. Witzig und mit einer Portion kindlicher Abenteuerlust erzählt. Eine großartig geschriebene Erinnerung, an die Reise von Ceylon nach England mit ca.10 Jahren. Witzig und mit einer Portion kindlicher Abenteuerlust erzählt.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Katzentisch ist ein Abenteuer- u. Reiseroman mit unvergesslichen Figuren und Bildern. Katzentisch ist ein Abenteuer- u. Reiseroman mit unvergesslichen Figuren und Bildern.

„Orient - Europa in einundzwanzig Tagen“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden.
Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns und somit von geringstem
1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden.
Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns und somit von geringstem gesellschaftlichen Prestige - freundet er sich rasch mit zwei Jungen in seinem Alter an. Einundzwanzig Tage stromern die drei, auf und unter Deck, umher und erleben ständig irgendwelche Abenteuer. Zwangsläufig unter ihnen, auf engstem Raum, erkunden sie das eigentümliche Verhalten der Erwachsenen.

Wikipedia verrät, dass die biografischen Eckdaten des Roman-Michas auch die des gleichnamigen Autoren sind. Verrückt! Ein Autobiografischer Roman? Sei's drum!
Ondaatjes KATZENTISCH ist ein Abenteuerroman erster Klasse, der sich liest wie ein Klassiker der Weltliteratur. Sprachlicher Balsam und dabei vergnügliche Unterhaltung!

„Großartig erzählt!“

Silke Buckow, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine Schiffsfahrt von Indien nach Großbritannien Ende der 50er Jahre: Ein elfjähriger Junge soll zu seiner in Großbritannien lebenden Mutter reisen. Der Erzähler selbst war der kleine Junge, der auf der Reise viel erlebte, auf einer Reise, auf der ungewöhnliche Dinge passierten, auf der er interessante Menschen kennenlernte und eine Eine Schiffsfahrt von Indien nach Großbritannien Ende der 50er Jahre: Ein elfjähriger Junge soll zu seiner in Großbritannien lebenden Mutter reisen. Der Erzähler selbst war der kleine Junge, der auf der Reise viel erlebte, auf einer Reise, auf der ungewöhnliche Dinge passierten, auf der er interessante Menschen kennenlernte und eine Reise, die sein Leben für immer prägen sollte. Mir gefällt das Buch so gut, weil es mich ein wenig an die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, weil es dem Autor gelingt, zwischen kindlicher unschuldiger Perspektive und zurückschauender Sicht eines Erwachsenden mühelos zu wechseln. Und weil es mir gleichzeitig ein Panorama von Abenteuern auf einem Schiff bietet, das Klasse hat, weil hinter jedem Ereignis, noch mehr Bedeutung steckt und alles so wunderbar ineinandergefügt ist. Ondaatje ist ein großartiger Erzähler!

„Klasse!“

Nicole Nagel, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

In den 50er Jahren macht sich der elfjährige Michael auf eine 21 tägige Schiffsreise von Ceylon nach England, zu seiner Mutter. Aus der Sicht und mit der Naivität eines Kindes lernt der Leser die mitreisenden Passagiere kennen und schnell wird das Schiff wird zum spannenden Abenteuerspielplatz. Gekonnt aber wechselt der Autor die Erzählzeit In den 50er Jahren macht sich der elfjährige Michael auf eine 21 tägige Schiffsreise von Ceylon nach England, zu seiner Mutter. Aus der Sicht und mit der Naivität eines Kindes lernt der Leser die mitreisenden Passagiere kennen und schnell wird das Schiff wird zum spannenden Abenteuerspielplatz. Gekonnt aber wechselt der Autor die Erzählzeit und der Leser erfährt die Geschehnisse rückblickend aus der Sicht des nun erwachsenen Michael und so ergeben sich die wahren Zusammenhänge der Erlebnisse der abenteuerlichen Reise.
"Katzentisch" ist ein sehr vielschichtiges, unterhaltsames und spannendes Buch, wunderbar erzählt. Gehen Sie mit auf die Reise...

„Ein Kunstwerk“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Michael Ondaatje hat wieder mal ein wunderschönes Buch geschrieben. Er erzählt von einer Reise, die der 11-jährige Mynah (Michael) auf dem Schiff „Oronsay“ macht. Mitte der 50-er Jahre bringt sie ihn von Colombo, Ceylon (jetzt Sri Lanka) nach England. Während dieser 21 Tage auf See passiert einerseits wenig und andererseits sehr viel, Michael Ondaatje hat wieder mal ein wunderschönes Buch geschrieben. Er erzählt von einer Reise, die der 11-jährige Mynah (Michael) auf dem Schiff „Oronsay“ macht. Mitte der 50-er Jahre bringt sie ihn von Colombo, Ceylon (jetzt Sri Lanka) nach England. Während dieser 21 Tage auf See passiert einerseits wenig und andererseits sehr viel, vor allem zwischen den Reisenden. Mynah und seine Freunde Cassius und Ramadhin verstehen nicht alles, was um sie herum vor sich geht, sie sind aber am Ende des Reises doch sehr viel weiser geworden.
Ondaatje ist ein begnadeter Schriftsteller. Das unterstreicht er mit diesem Buch noch mal. Der Leser wahnt sich Mitreisender auf der „Oronsay“, so gut schildert er die Atmosphäre auf dem Schiff. Treten Sie die Reise an und nehmen Sie am Katzentisch Platz. Es lohnt sich!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein wunderbarer Reigen spannender Charaktere dem ich unglaublich gern gefolgt bin. Neid, Liebe, Intrigen, Hass und Geschehnisse die Neugierde und Wissensdurst wecken. Ein wunderbarer Reigen spannender Charaktere dem ich unglaublich gern gefolgt bin. Neid, Liebe, Intrigen, Hass und Geschehnisse die Neugierde und Wissensdurst wecken.

„Der Katzentisch“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Mynah, der elfjährige Protagonist befindet sich auf einer Schiffsreise von Ceylon nach London. Er fühlt sich gefangen zwischen zwei Welten, einem zurückgelassenen Leben und einer ungewissen Zukunft. Er und seine Kumpane sitzen am „Katzentisch“ der Oronsay, die sie nicht nur nach England, sondern auch ins Erwachsensein bringen wird. Mynah, der elfjährige Protagonist befindet sich auf einer Schiffsreise von Ceylon nach London. Er fühlt sich gefangen zwischen zwei Welten, einem zurückgelassenen Leben und einer ungewissen Zukunft. Er und seine Kumpane sitzen am „Katzentisch“ der Oronsay, die sie nicht nur nach England, sondern auch ins Erwachsensein bringen wird.
Ganz leicht und gelassen erzählt Ondaatje aus der Sicht des 11-jährigen Jungen. Einige der Passagiere haben ein besonders interessantes Wesen, so dass durch deren Persönlichkeit die Handlung entscheidend beeinflusst wird. Selten ist eine verlorene Kindheit so melancholisch, in einer glasklaren, suggestiven Sprache geschildert worden. Ein wirklich großes empfehlenswertes Buch.

„Schiffspassage nach England“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Michael Ondaatje nimmt den Leser mit an Bord der "Oronsay" auf eine lange Seereise von Sri Lanka nach England.
Er erzählt aus der Sicht des elfjährigen Michael. Ramadhin, Cassius und Michael lernen zahlreiche , interessante Mitreisende kennen: ein kranker Millionär, eine Artistengruppe, ein Wahrsager in den sich Michaels schöne Cousine
Michael Ondaatje nimmt den Leser mit an Bord der "Oronsay" auf eine lange Seereise von Sri Lanka nach England.
Er erzählt aus der Sicht des elfjährigen Michael. Ramadhin, Cassius und Michael lernen zahlreiche , interessante Mitreisende kennen: ein kranker Millionär, eine Artistengruppe, ein Wahrsager in den sich Michaels schöne Cousine Emily verliebt, ein Gefangener, der nachts mit seinem Wächter an Deck spazieren geht.
Die Beschreibung der Charaktere aus der kolonialen Welt erinnern an den englischen Autor Somerset Maugham. Für den Leser eine Reise in eine vergangene Welt.

„Allein auf dem Weg in die Welt“

Marlene Frerichs, Thalia-Buchhandlung Emden

Drei kleine Jungen ohne Eltern auf großer Fahrt. Heute schon fast nicht Ungewöhnliches mehr. In den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts hat man wahrscheinlich vorgezogen, es gar nicht zu bemerken. Die große Fahrt beginnt auf einem Schiff mit dem Ziel: England. Da gibt es für drei ceylonesische Jungen viel zu entdecken. Einen exotischen Drei kleine Jungen ohne Eltern auf großer Fahrt. Heute schon fast nicht Ungewöhnliches mehr. In den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts hat man wahrscheinlich vorgezogen, es gar nicht zu bemerken. Die große Fahrt beginnt auf einem Schiff mit dem Ziel: England. Da gibt es für drei ceylonesische Jungen viel zu entdecken. Einen exotischen Garten tief unten im Bauch des Kreuzfahrers, oder einen Zwinger mit edlen Hunden, oder einen Gefangenen, der nur nachts sein Gefängnis verlassen darf. Ein rollschuhlaufendes Mädchen, ein schwerreicher, todkranker Mann, ein Hund der sich in Luft auflöst und noch viel mehr Personen bevölkern die 'Oronsay'. Dazu kommen Geschichten und Geheimnisse, die man überall aufschnappen kann. Dieser bunte Mikrokosmos läßt niemanden unberührt - auch den Leser nicht. Wenn Michael Ondaatje zwar jegliche biographischen Parallelen verneint, so könnte man sich doch genau so eine Geschichte als Teil seiner Kindheit gut vorstellen.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein Junge allein auf einem Ozeandampfer. Mit feiner Ironie und großem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen lässt uns Ondaatje an dieser Fahrt teilnehmen. Lesenswert! Ein Junge allein auf einem Ozeandampfer. Mit feiner Ironie und großem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen lässt uns Ondaatje an dieser Fahrt teilnehmen. Lesenswert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Ondaatje, Katzentisch
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 14.02.2012

• Obwohl dieser Roman sich an die Biographie von Ondaatje anlehnt,besteht der Autor in seinen Nachbemerkungen darauf, daß er reine Erfindung sei. Wie auch immer, die Geschichte von drei Jugendlichen, die in den fünfziger Jahren mit einem Schiff von Ceylon nach England fahren, ist sehr ruhig, behutsam und ausgesprochen schön... • Obwohl dieser Roman sich an die Biographie von Ondaatje anlehnt,besteht der Autor in seinen Nachbemerkungen darauf, daß er reine Erfindung sei. Wie auch immer, die Geschichte von drei Jugendlichen, die in den fünfziger Jahren mit einem Schiff von Ceylon nach England fahren, ist sehr ruhig, behutsam und ausgesprochen schön erzählt. Auf dieser Reise sitzen wir mit den drei Jungs am "Katzentisch", lernen mit ihnen zusammen unterschiedlichste Mitreisende und Schiffsangestellte kennen und erleben auch aufregende Abenteuer an Bord. Das Ganze in einer funkelnden Sprache erzählt. Eine Reise in's Erwachsenwerden.

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Innen wie außen - ein Buch von exotischer Schönheit
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 24.04.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Schön. Zwischen all den Superlativen der Neuzeit nimmt sich dieses gute, alte Wort mittlerweile irgendwie recht bescheiden und wertlos aus. Aber gerade dieses Wort war es, das mir während der Lektüre von Ondaatjes neuestem Werk, "Katzentisch", immer wieder durch den Kopf ging. Die Geschichte dreier Jungen, die Anfang der 50er... Schön. Zwischen all den Superlativen der Neuzeit nimmt sich dieses gute, alte Wort mittlerweile irgendwie recht bescheiden und wertlos aus. Aber gerade dieses Wort war es, das mir während der Lektüre von Ondaatjes neuestem Werk, "Katzentisch", immer wieder durch den Kopf ging. Die Geschichte dreier Jungen, die Anfang der 50er auf dem alten Dampfschiff "Oronsay" gen England reisen, mag an sich auf dem Klappentext keine Begeisterungsstürme auslösen - das Besondere offenbart sich dem Leser jedoch im Detail. Mit feiner Feder, lyrischem Gespür und sicherer Hand skizziert Ondaatje das Leben an Bord, erzählt immer wieder kleine Anekdoten über Passagiere und Besatzung. Von der Frau, mit den Tauben im Mantel über den diebischen Baron bis hin zum mysteriösen Gefangenen. Nach und nach ergibt sich aus diesen vielen Mosaiksteinchen ein stimmiges Gesamtbild, dem allerdings stets ein lockerer Ton anhaftet, schaut der Leser doch von unten, aus der Sicht der Kinder, auf die Welt der Erwachsenen. Durchbrochen sind diese "Reiseberichte" von Rückblenden und Blicken in die Zukunft, welche vermeintlich harmlosen Nebengeschichten plötzlich eine ganz neue Bedeutung und streckenweise gar anrührenden Tiefgang verleihen. Gewürzt wird das Ganze mit einem Schuss Exotik, die für soviel herrliches Kopfkino sorgt, dass man sich bald als Gast am "Katzentisch" glaubt. Eine ruhiges, aber unheimlich gefühlsintensives kleines Kunstwerk über den Aufbruch ins Erwachsensein und die Wunder der Kindheit. Grandios erzählt, eindringlich, reichhaltig - und, ja, einfach schön.

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Jede Menge Bunte Bilder !
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 25.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Drei Jungen im Alter von etwa 11 Jahren werden in den 50er Jahren von ihrer Heimat Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, nach England zur Schule geschickt. Der Roman beschreit im Wesentlichen die Schiffsüberfahrt und den Mikrokosmos des Lebens auf dem Schiff als eigenem Biotop, der genau beobachtet und brillant... Drei Jungen im Alter von etwa 11 Jahren werden in den 50er Jahren von ihrer Heimat Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, nach England zur Schule geschickt. Der Roman beschreit im Wesentlichen die Schiffsüberfahrt und den Mikrokosmos des Lebens auf dem Schiff als eigenem Biotop, der genau beobachtet und brillant beschrieben wird. Ondaatje ist ein meisterhafter Erzähler, der vieldeutig und schillernd Bilder entstehen lässt, die dazu einladen, Anteil am Schicksal der gemischten Gesellschaft zu nehmen. Ein wunderbares Buch, in dem die Außenwelt ein Abbild der Innenwelt mit seinen Stürmen und seiner Dramatik darstellt und Figuren oder Bilder nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben.

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Ein Sternenhimmel für dieses Buch
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 19.06.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Drei Jungs fahren mit einem Schiff aus ihrer alten Heimat in ein neues Leben nach England.Sie erleben auf kindlich,naive Art die Welt der Erwachsenen und entdecken viele Dinge auf eine atemberaubende Art und Weise.Ondaatje hat die Gabe wundervoll zu erzählen.Man spürt die Sonne,riecht die Gerüche des Meeres und des... Drei Jungs fahren mit einem Schiff aus ihrer alten Heimat in ein neues Leben nach England.Sie erleben auf kindlich,naive Art die Welt der Erwachsenen und entdecken viele Dinge auf eine atemberaubende Art und Weise.Ondaatje hat die Gabe wundervoll zu erzählen.Man spürt die Sonne,riecht die Gerüche des Meeres und des Schiffes,spürt den Wind.Und der Leser kann gar nicht anders,als mit den Jungs mitzufühlen,mitzuleben.Eine Kollegin empfahl mir dieses Buch und ich hab es genossen.

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eine Schiffsreise nach England
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Drei Kinder auf dem Weg von Ceylon nach Indien. Michael Ondaatje beschreibt in diesem Roman eine Seereise aus dem Blick dreier Jungen, die nach und nach die anderen Passagiere kennen lernen. Sie begegnen ihren Reisegefährten, es entwickeln sich Freundschaften, das eine oder andere Geheimnis wird enthüllt. Ein kleiner Roman,... Drei Kinder auf dem Weg von Ceylon nach Indien. Michael Ondaatje beschreibt in diesem Roman eine Seereise aus dem Blick dreier Jungen, die nach und nach die anderen Passagiere kennen lernen. Sie begegnen ihren Reisegefährten, es entwickeln sich Freundschaften, das eine oder andere Geheimnis wird enthüllt. Ein kleiner Roman, vom Autor des „Englischen Patienten“ in ruhiger Sprache geschrieben, geeignet für ein entspanntes Wochenende

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Und jeden Tag mindestens einen Streich
von Jens Paller aus Neuss am 10.02.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mit einem grossen Schiff begibt sich unser Erzähler auf eine längere Reise, um von Ceylon aus zu seiner Mutternach England zu fahren. Der 11jährige trifft auf dem Schiff aufzwei gleichaltrige, die drei Freunde erleben diese Schiffahrt gemeinsam und alle deren Leben wird irgendwie davon beeinflußt bleiben. Der Leser lernt einen... Mit einem grossen Schiff begibt sich unser Erzähler auf eine längere Reise, um von Ceylon aus zu seiner Mutternach England zu fahren. Der 11jährige trifft auf dem Schiff aufzwei gleichaltrige, die drei Freunde erleben diese Schiffahrt gemeinsam und alle deren Leben wird irgendwie davon beeinflußt bleiben. Der Leser lernt einen rätselhaften, todkranken Millionär kennen, der in England geheilt werden soll, aber von keinem anderen Passagier je wirklich gesehen wurde. Es gibt einen Trickdieb und einen Gefangenen, der verlegt wird und immer am späten Abend kurz an Deck zu sehen ist. Es gibt einen geheimsnisvollen Garten im Bauch des Schiffes, wo eines Abends sogar ein Festessen stattfindet. Viele tolle kleine Abenteuer, höchst unterhaltsam und wiedermal fand ich mich mit einer Karte im Wohnzimmer sitzend, nachschauend wo wir auf unserer Reise gerade stecken, es war Port Said.

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Katzentisch
von Christa Kromminga aus Aurich am 07.02.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Roman erzählt von der Seereise dreier Kinder Anfang der 1950er Jahre von Ceylon – dem heutigen Sri Lanka - nach England. Der Leser erlebt die Reise, an Bord des Dampfschiffes, aus der Sicht des elfjährigen Michael, der zusammen mit zwei Freunden am Katzentisch sitzt. Der Katzentisch im Speisesaal des... Der Roman erzählt von der Seereise dreier Kinder Anfang der 1950er Jahre von Ceylon – dem heutigen Sri Lanka - nach England. Der Leser erlebt die Reise, an Bord des Dampfschiffes, aus der Sicht des elfjährigen Michael, der zusammen mit zwei Freunden am Katzentisch sitzt. Der Katzentisch im Speisesaal des Schiffes ist der äußerste Tisch, am weitesten entfernt vom Tisch des Kapitäns, wo die Damen und Herren der feinen Gesellschaft tafeln. Die drei Jungen am Katzentisch gehören zu einer bunt zusammen gemischten Gruppe von Alleinreisenden und Außenseitern. Michael erlebt nicht nur eine abenteuerliche Reise in ein neues Land, sondern auch in die Welt der Erwachsenen. Die Geschichte weist, wenn es sich auch um kein autobiographisches Buch handelt, viele Parallelen zum Leben des Autors auf. Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Es ist so wunderbar und einfühlsam geschrieben, dass man sich als Passagier auf der „Oronsay“ fühlt, und gar nicht von Bord gehen möchte.

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Auch wer nie ein Schiff betreten möchte,
von Birgitt Schweren-Wolters aus Krefeld am 02.02.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

wird von diesem Roman über eine Seereise dreier Kinder von Ceylon nach England in den 50er Jahren total begeistert sein. Am „Katzentisch“, dem Tisch am weitesten vom Tisch des Kapitäns entfernt, am Ende des Raums, treffen sich 3 Jungs von etwa 12 Jahren, um nach England zu reisen und... wird von diesem Roman über eine Seereise dreier Kinder von Ceylon nach England in den 50er Jahren total begeistert sein. Am „Katzentisch“, dem Tisch am weitesten vom Tisch des Kapitäns entfernt, am Ende des Raums, treffen sich 3 Jungs von etwa 12 Jahren, um nach England zu reisen und dort zur Schule zu gehen. Dem Ich-Erzähler des Romans, Michael, hatte man noch nicht einmal erzählt, dass seine Reise mehr als 20 Tage dauern würde und auch sonst wussten die Drei nicht, was sie in diesem fernen Land, England, erwarten würde. Hier auf dem Schiff, einem Mikrokosmos all dessen, was die Welt und das Leben zu bieten hat, probieren sie, allein gelassen und unbeaufsichtigt, ihre Möglichkeiten aus. Von den anderen Passagieren am Tisch, die alle irgendwie „Verlierer“ sind, lernen sie so viel, dass es ihr ganzes Leben prägt und diese Reise unvergesslich macht

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Neues vom Autor "Der englische Patient"
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 05.04.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dieser neue Roman von Michael Ondaatje spielt auf einem Schiff, aber es geht nicht um die Titanic. Einundzwanzig Tage verbringen drei Jungs auf dem Dampfer Oronsay auf der Fahrt von Sri Lanka nach England. Eine Geschichte zwischen Traum und Phantasie, zwischen realen und erfundenen Leben. Schön zu lesen.

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Abschied von Ceylon
von Susanne Pichler aus Linz Lentia am 11.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zu Beginn der fünfziger Jahre verlässt Michael, genannt Mynah, Ceylon und damit auch seine unbeschwerte Kindheit. Seine Mutter ist bereits einige Jahre vor ihm nach England aufgebrochen und eben dorthin folgt er ihr nun. Der gerade mal zehnjährige Junge ist bei dieser Reise auf sich gestellt. Enge Reisegefährten werden... Zu Beginn der fünfziger Jahre verlässt Michael, genannt Mynah, Ceylon und damit auch seine unbeschwerte Kindheit. Seine Mutter ist bereits einige Jahre vor ihm nach England aufgebrochen und eben dorthin folgt er ihr nun. Der gerade mal zehnjährige Junge ist bei dieser Reise auf sich gestellt. Enge Reisegefährten werden die fast gleichaltrigen Jungen Ramadhin und Cassius. Gemeinsam entdecken sie während der gut dreiwöchigen Reise das Schiff und forschen die anderen Reisenden aus. Ihre Mahlzeiten nehmen sie am sogenannten Katzentisch ein; jenem Tisch, an dem die Personen platziert werden, die von geringem gesellschaftlichem Stand sind. Doch unter jenen Passagieren sind einige durchaus faszinierende Persönlichkeiten: Mr. Sage, ein Herr, der Schiffe abwrackt, Mr. Daniels, der hochgiftige Pflanzen tief im Schiffsbauch mit sich führt, Max Mazappa, ein Berufsmusiker und Miss Lasqueti, alte Jungfer und potentielle Spionin. Besonders fasziniert sind die drei Jungen natürlich von den Passagieren der Ersten Klasse, wo ein verfluchter Millionär ihr besonderes Interesse weckt. Die Reise ist durchaus abwechslungsreich, eine Artistengruppe, ein Juwelendieb, unglückliche Liebe, ein Gefangener, der nur Nachts an Deck darf, ein schwerer Sturm verbunden mit einem Beinaheunglück lassen die Tage auf See rasch vorbeiziehen. In Ausblicken erzählt Michael von seinem Leben als Erwachsener, das ihn schon bald von Ramadhin und Cassius trennt. Trotz einer ganzen Reihe von starken Persönlichkeiten und einer spannenden Zukunft, fehlt etwas. Meiner Meinung nach gelingt es Michael Ondaatje in diesem Buch nicht, die einzelnen Handlungsstränge zu einer starken Handlung zu verweben. Die Handlung erinnert ein wenig an das ewige Auf und Ab der Wellen. Durchaus schön und für eine Weile ganz unterhaltsam, aber irgendwann nicht ausreichend. Am meisten Eindruck hinterließen bei mir die ersten Seiten des Buches, als Michael sich bei Nacht dem Schiff nähert. Es sind die einzigen Seiten des Buches, die in der dritten Person geschrieben sind und die vielleicht gerade dadurch ihre starke Intensität gewinnen.

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Katzentisch
von Julia Kummer aus Köln am 22.05.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eigentlich hatte ich mir von diesem Buch etwas mehr versprochen. Trotz einiger Längen ließt es sich aber dennoch zwischendurch wie eine spannende Abenteuergeschichte. Gut gefallen hat mir der Erzählstil. Im Grunde dreht sich das gesamte Buch um die eine große Schiffsreise von Ceylon nach England, wobei der Autor jedoch... Eigentlich hatte ich mir von diesem Buch etwas mehr versprochen. Trotz einiger Längen ließt es sich aber dennoch zwischendurch wie eine spannende Abenteuergeschichte. Gut gefallen hat mir der Erzählstil. Im Grunde dreht sich das gesamte Buch um die eine große Schiffsreise von Ceylon nach England, wobei der Autor jedoch immer wieder über kurze Abschnitte in die Zukunft springt. Dies ermöglicht interessante Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Charaktere, die man zugegebenermaßen zwischendurch schon mal durcheinanderwirft. Insgesamt etwas für nachdenkliche Abenteurer, die nicht so schnell seekrank werden.

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