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Kinder des Jacarandabaums

Roman

(1)
Sie spielen im Hof, unter den blühenden Zweigen des Jacarandabaums. Wie ganz normale, glückliche Kinder sehen sie aus, Neda und ihre Cousinen. Doch die Mütter sind fort, eingesperrt für ihren Kampf um Freiheit im Iran. Jahre später, als Neda sich in den jungen Reza verliebt, begreift sie, dass die Vergangenheit der Eltern ihre Liebe zu zerstören droht. Neda beschließt, das jahrelange Schweigen über das Geschehene zu brechen.
Sahar Delíjanís bewegender Roman ist ein großes Panorama der Generationen und eine Liebeserklärung an die Menschen in ihrer Heimat.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426423110
Verlag Droemer eBook
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„Leben im Iran“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein sehr beeindruckendes Buch hat der Droemer Knaur Verlag in diesem Frühjahr als Hardcover herausgebracht. Auch wenn der Titel „Kinder des Jacarandabaums“ zum Inhalt passt, befürchte ich, dass er die Leser in eine falsche Richtung verleitet. Sahar Delijani hat ein sehr ergreifendes Buch über das Leben im Iran in der Zeitspanne von Ein sehr beeindruckendes Buch hat der Droemer Knaur Verlag in diesem Frühjahr als Hardcover herausgebracht. Auch wenn der Titel „Kinder des Jacarandabaums“ zum Inhalt passt, befürchte ich, dass er die Leser in eine falsche Richtung verleitet. Sahar Delijani hat ein sehr ergreifendes Buch über das Leben im Iran in der Zeitspanne von 1983 bis in die Gegenwart geschrieben. Es ist beim besten Willen kein leichter Schmöker in einer exotischen Umgebung. Und leider greift der Klappentext nur eine Episode aus dem Inhalt heraus und vermittelt damit ebenfalls ein falsches Bild von diesem Roman.

Aber nun von Anfang an: Sahar Delijani ist eine iranische Autorin, die 1983 im Evin Gefängnis in Teheran geboren wurde. Als sie 12 Jahre alt war, flohen ihre Eltern mit den Kindern zusammen in die USA. Dort studierte sie Komparatistik in Berkley. Inzwischen lebt sie mit ihrem Ehemann in Italien. „Kinder des Jacarandabaums“ ist ihr erster Roman. Und darin erzählt sie in verschiedenen Episoden vom Leben der Regimegegner und ihrer Familien. Alle eint, dass sie irgendetwas mit dem Evin Gefängnis zu tun haben und dass sie alle häufig bei einer Familie unter dem Jacarandabaum gespielt haben. Sie beginnt 1983 als Azar ihre Tochter Neda unter widrigen Umständen zur Welt bringt. Sowohl Azar als auch ihr Ehemann wurden als Regimegegner verhaftet. Eine gewisse Zeit darf Azar ihre Tochter im Gefängnis behalten, doch dann muss sie sie zu ihren Eltern geben. Im nächsten Kapitel lernen wir Leila 1987 kennen, die sich zusammen mit ihren Eltern um die Kinder Omid, seine Schwester Sara und beider Cousine Farough ihrer beiden inhaftierten Schwestern Parisa und Simin kümmert. Im Garten dieser Familie steht übrigens der namensgebende Jacarandabaum. Dann gibt es ein Kapitel, das zwischen 1983 bis 1988 die Geschichte von Amir im Gefängnis erzählt. Etwas später erfahren wir die Geschichte seiner Frau Maryam und ihrer gemeinsamen Tochter Sheida. Die Kinder der Regimegegner von 1983 bis 1988 sind inzwischen selbst erwachsen geworden und leben entweder im Ausland oder noch in Teheran. Die, die geblieben sind, sind die neue Generation, die wieder für mehr Freiheit auf die Straße gehen. Und irgendwann kommen wir dann auch zu dem Kapitel, welches auf dem Klappentext steht, nämlich, dass Neda sich entscheiden muss.

Dieses Buch ist ähnlich ergreifend wie „Der Drachenläufer“ und „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini oder „Während die Welt schlief“ von Susan Abulhawa. Mich hat es sehr beeindruckt und ich wünsche ihm und der Autorin viele Leser!

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Große beruehrende Geschichte, die eine ungeheure Tragik beinhaltet , bildhaft erzählt. Große beruehrende Geschichte, die eine ungeheure Tragik beinhaltet , bildhaft erzählt.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Wunderschöne Bilder in toller Sprache - geht ans Herz Wunderschöne Bilder in toller Sprache - geht ans Herz

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Eine mutige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, schmerzlich und doch hoffnungsvoll, wunderbar erzählt. Hat mich sehr beeindruckt. Eine mutige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, schmerzlich und doch hoffnungsvoll, wunderbar erzählt. Hat mich sehr beeindruckt.

„Ergreifender Roman aus dem Iran“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Der Jacarandabaum im Garten der Großmutter spendet immer wieder Trost und Hoffnung in einer ergreifenden iranischen Familiengeschichte.
In ihrem Debut spannt Delijani einen Bogen zwischen den Jahren der Tyrannei in ihrem Land und der davon überschatteten Gegenwart. Die Geschichte wird aus Sicht der Frauen der Familie erzählt. So steht
Der Jacarandabaum im Garten der Großmutter spendet immer wieder Trost und Hoffnung in einer ergreifenden iranischen Familiengeschichte.
In ihrem Debut spannt Delijani einen Bogen zwischen den Jahren der Tyrannei in ihrem Land und der davon überschatteten Gegenwart. Die Geschichte wird aus Sicht der Frauen der Familie erzählt. So steht zu Beginn die Großmutter im Zentrum. Sie versucht das Leid der Familie von den Enkeln fernzuhalten. Viele Jahre später in Turin droht die Liebe einer ihrer Enkelinnen (Neda) und einem iranischen Studenten zu zerbrechen, weil ihre Eltern verfeindeten Lagern angehört haben.
Die Autorin vermittelt in dem Roman intensive Bilder vom Leben im Iran nach 1983. Durch die sprachgewaltige Darstellung der Grausamkeiten leidet man förmlich mit den Opfern mit. So sind gerade zu Beginn die Umstände der Geburt von Neda im Gefängnis nur schwer zu ertragen.
Nein, literarisch ist das nicht, aber ebenso wenig leichte Unterhaltung. Viele biographische Bezugspunkte hat Delijani in dem Roman verarbeitet. So merkt man dem Buch an, dass der Iran der Autorin in der „Seele brennt“, dass sich Trauer, Liebe und Heimweh, ähnlich wie im „Drachenläufer“ (Afghanistan) oder in „Während die Welt schlief“ (Palästina) Bahn brechen. Die „Kinder des Jacarandabaums“ ist ein wichtiger, ergreifender und nachhaltiger Roman, der beklemmende Innenansichten aus dem Iran persönlich aufarbeitet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
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Sehr beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 08.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mit diesem Roman ist ein weiteres Debütwerk einer im Exil lebenden Iranerin geschrieben, von denen es ja einige gibt und die sich mit der politischen und gesellschaftlichen Situation im Iran beschäftigen. Nicht alle diese Romane sind wirklich gut, haben zum Teil sprachliche Mängel oder lassen detaliertes Wissen über den... Mit diesem Roman ist ein weiteres Debütwerk einer im Exil lebenden Iranerin geschrieben, von denen es ja einige gibt und die sich mit der politischen und gesellschaftlichen Situation im Iran beschäftigen. Nicht alle diese Romane sind wirklich gut, haben zum Teil sprachliche Mängel oder lassen detaliertes Wissen über den Iran vermissen. Nicht so dieses Buch. Beeindruckend ist vor allem die sprachliche Eleganz des Romans. Die Sätze fließen leicht und luftig über die Seiten und sind sehr poetisch. Auch kann die Autorin sehr gut perspektivisch erzählen und ihre Figuren dem Leser sehr nahe bringen. Erzählt wird die Geschichte von mehreren Kindern, deren Eltern als politische Häftlinge im Iran inhaftiert sind. Als Erwachsene müssen sie sich ihrer schmerzlichen Vergangenheit stellen um nicht zu zerbrechen. Das ganze spielt zwischen 1983 und heute und ist kein banaler Selbstfindungsroman sondern richtig starke Literatur. Frau Deljani schafft es mühelos, uns ein sehr genaues Bild vom Iran zu vermitteln.

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Berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2014
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Roman aus dem Iran über den Iran und aus der Sicht von Frauen. Alle diese Aspekte haben dieses Buch sehr realistisch erscheinen lassen und teilweise auch sehr schmerzhaft! Genau deswegen möchte ich es empfehlen, nicht nur um es zu lesen, sondern auch zu fühlen!

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