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Kismet

Kayankayas vierter Fall. Roman

(6)
Mit einem Freundschaftsdienst fängt alles an. Eigentlich wollen Kayankaya und Slibulsky dem Gastwirt Romario nur helfen, zwei Schutzgelderpresser zu vertreiben. Doch dann liegen auf einmal zwei Leichen in Romarios Restaurant.
Die Toten lassen Kayankaya keine Ruhe, und er macht sich auf die Suche nach ihrer Identität - bis er selbst gesucht wird. Von einer Mafia, von der niemand weiß, woher sie kommt und wer ihr Chef ist. Sicher ist nur, dass es sich um die brutalste und kompromißloseste Gangstertruppe handelt, die sich über das Frankfurter Bahnhofsviertel je hergemacht hat...
"Kismet" handelt von organisiertem Verbrechen und Kriegsgewinnlern, vom Unsinn des Nationalismus und vom Wahnsinn des Jugoslawienkriegs, von Heimat im besten wie im schlechtesten Sinne. Und von der Sehnsucht nach einer großen Liebe.
Eine mitreißende, außergewöhnliche Geschichte, farbige, präzise Milieuschilderung, atemberaubende Dialoge, umwerfender Witz - Jakob Arjouni at his best.
Portrait
Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten drei weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 28.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23336-0
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 181/114/19 mm
Gewicht 231
Auflage 10
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Schon die Eingangssequenz ist ein Kracher. Und Kayankaya bekommt wie immer mächtig was mit. Der komplexeste Kayankaya-Roman und neben dem ersten auch der beste. Schon die Eingangssequenz ist ein Kracher. Und Kayankaya bekommt wie immer mächtig was mit. Der komplexeste Kayankaya-Roman und neben dem ersten auch der beste.

Kundenbewertungen


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Kayankaya in der Klemme
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 09.05.2014

Kayankaya und Slibulskys Freundschaft bewährt sich im vierten Fall, trotz toter Schutzgelderpresser und Slibulskys Hang zur hessischen Küche. Der Ermittler lässt mal wieder keine Gelegenheit aus eine dicke Lippe zu riskieren, da kann man einen Freund brauchen. Es ist eine Freude dem Helden durch Mainhatten und Offenbach zu folgen... Kayankaya und Slibulskys Freundschaft bewährt sich im vierten Fall, trotz toter Schutzgelderpresser und Slibulskys Hang zur hessischen Küche. Der Ermittler lässt mal wieder keine Gelegenheit aus eine dicke Lippe zu riskieren, da kann man einen Freund brauchen. Es ist eine Freude dem Helden durch Mainhatten und Offenbach zu folgen und alle Vorurteile gegen Stadt und Bewohner aufs lustigste bestätigt zu bekommen.Ich habe sehr, sehr viele Passagen kichernd gelesen!

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Witz und Spannung
von J. Liszetzki am 28.04.2010

Mit einem Freundschaftsdienst fängt alles an. Eigentlich wollen Kayankaya und Slibulsky dem Gastwirt Romario nur helfen zwei Schutzgelderpresser zu vertreiben. Doch dann liegen zwei Leichen im Restaurant. Der unglaubliche und unerwartete Witz dieses Buches macht einfach großen Spaß. Ein absolutes Muss für Krimiliebhaber!

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Bei Unrecht Kayankaya-Pflicht!
von Benjamin Haase aus Bremen, Weserpark am 13.11.2009

Kemal Kayankaya, Frankfurter Jung türkischer Abstammung, beginnt sein spektakuläres Kismet diesmal bewaffnet und gesellig in einem Imbißschrank und befehdet schlußendlich einen Bandenkrieg! – Eigentlich sonst eher beiläufig auf der Suche nach dem nächsten Fall (oder der nächsten Frau, dem nächsten Bier und fremdenfeindlichen Vorurteilen, die er provokant pariert), schlittert... Kemal Kayankaya, Frankfurter Jung türkischer Abstammung, beginnt sein spektakuläres Kismet diesmal bewaffnet und gesellig in einem Imbißschrank und befehdet schlußendlich einen Bandenkrieg! – Eigentlich sonst eher beiläufig auf der Suche nach dem nächsten Fall (oder der nächsten Frau, dem nächsten Bier und fremdenfeindlichen Vorurteilen, die er provokant pariert), schlittert Kayankaya hier von einem Freundschaftsdienst in ein „Action-Adventure“ und läuft dabei zur Höchstform auf. Knatschig und ungebügelt finden Sie hier einen Typ, mindestens so sympathisch wie Maigret, weil er Herz, Charakter und auch Hände hat! –Tolles Story-Telling für Krimiliebhaber, die bei gepflegtem Tempo noch ein wenig gewitztes Hirn verschleißen...

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eher enttäuschend
von Blacky am 18.01.2011

Kurzbeschreibung: Mit einem Freundschaftsdienst fängt alles an. Eigentlich wollen Kayankaya und Slibulsky dem Gastwirt Romario nur helfen, zwei Schutzgelderpresser zu vertreiben. Doch dann liegen auf einmal zwei Leichen in Romarios Restaurant. Die Toten lassen Kayankaya keine Ruhe, und er macht sich auf die Suche nach ihrer Identität - bis er... Kurzbeschreibung: Mit einem Freundschaftsdienst fängt alles an. Eigentlich wollen Kayankaya und Slibulsky dem Gastwirt Romario nur helfen, zwei Schutzgelderpresser zu vertreiben. Doch dann liegen auf einmal zwei Leichen in Romarios Restaurant. Die Toten lassen Kayankaya keine Ruhe, und er macht sich auf die Suche nach ihrer Identität - bis er selbst gesucht wird. Von einer Mafia, von der niemand weiß, woher sie kommt und wer ihr Chef ist. Sicher ist nur, dass es sich um die brutalste und kompromißloseste Gangstertruppe handelt, die sich über das Frankfurter Bahnhofsviertel je hergemacht hat Nachdem ich aus der "Kayankaya-Reihe" schon "Mehr Bier" gelesen hatte und ich zufällig auf diese Geschichte traf, war ich ganz begeistert, einen weiteren Fall dieser Reihe erleben zu dürfen. Ich bin allerdings etwas enttäuscht, da es mehr als brutal zugeht. Ich hatte mir erheblich mehr erhofft, als immer wieder neue Tote, die (teilweise) kurzerhand verscharrt werden. Ich liebe eigentlich Krimis, aber dieser war definitiv nichts für mich. Reihenfolge der "Kayankaya_Krimis: 1. Happy Birthday, Türke! 2. Mehr Bier 3. Ein Mann, ein Mord 4. Kismet

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Freundschaft
von Polar aus Aachen am 15.04.2008

Man kann nicht behaupten, dass Kayankaya die Fälle in den Schoß fallen. Sie stürzen gleichsam auf ihn ein. Entweder stürmen sie sein Büro in bester Chandler-Manier oder wie in diesem Fall fühlt er sich herausgefordert, seine Freundschaft unter Beweis zu stellen, indem er Schutzgelderpresser in die Flucht schlägt. Die... Man kann nicht behaupten, dass Kayankaya die Fälle in den Schoß fallen. Sie stürzen gleichsam auf ihn ein. Entweder stürmen sie sein Büro in bester Chandler-Manier oder wie in diesem Fall fühlt er sich herausgefordert, seine Freundschaft unter Beweis zu stellen, indem er Schutzgelderpresser in die Flucht schlägt. Die dann jedoch leider tot in einem Restaurant liegen. Pech gehabt. Kann passieren. Aber warum immer wieder Kayankaya? Das dies nicht ungesühnt bleibt, zumal wenn er sich mit der Mafia anlegt, dürfte selbst jemandem klar sein, der kein Fettnäpfchen auslässt. Dass er im Verlauf der Geschichte selber darauf angewiesen sein wird, eine mehr als zwielichtige Freundschaft aufzufrischen, um sich aus der Schusslinie zu bringen, ist ein Zeichen für Arjounis ausgefeilte Ironie, mit der er seine Romane, neben den famosen Dialogen würzt. Arjounis Welt erweitert sich diesmal um den Wahnsinn eines zerfallenden Jugoslawiens und seine Auswirkung bis nach Deutschland hin. Er zeigt auf, wie mit dem Elend Gewinne gemacht werden. Dass der Sinn nach Gerechtigkeit einen in Schwierigkeiten bringt, ist nicht neu. Wenn er jedoch mit solchem Schwung und Gefühl für Spannung vorgetragen wird, schlagen wir uns gern auf die Seite von Arjounis Helden. Zumal er keinen Respekt kennt, sein chaotisches Privatleben nicht in den Griff bekommt, er sein Liebesleben eher dem Ausleben als der Erfüllung überantwortet und leider nie den Makel des netten Verlierers abzustreifen vermag, der am Ende Glück gehabt hat. Wir mögen ihn trotzdem.

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