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Kleider machen Leute

Stuttgart 1874

(1)
Kellers Novelle ›Kleider machen Leute‹ erschien erstmals 1874 unter dem Titel ›Die Leute von Seldwyla‹ in Stuttgart. Sie erzählt die Geschichte des arbeitslosen Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der aufgrund eines Missverständnisses für einen Grafen gehalten wird.
Der sprichwörtlich gewordene Titel ›Kleider machen Leute‹ nimmt die Oberflächlichkeit der Gesellschaft kritisch unter die Lupe. Es sind nicht die inneren Werte, welche als Bewertungsgrundlage dienen, sondern die äußeren Zeichen des Wohlstandes. Doch die Gestaltung eines harmonischen Endes stimmt dennoch versöhnlich. Keller lässt hier anklingen, dass das Sein letztlich doch mehr zählt, als der von allen bewunderte Schein.
Portrait
Gottfried Keller, geb. 1819 in Zürich, gest. 1890, wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Nachdem er wegen eines Streichs die Schule verlassen musste, lernte er das Zeichnen und begann zu schreiben. Im Jahr 1840 konnte er, unterstützt von seiner Mutter, ein Studium an der Münchner Kunstakademie beginnen, welches er aber nicht abschloss. 1842 kam er zurück nach Zürich. Stipendien und wiederum die finanzielle Unterstützung der Mutter ermöglichten ihm Aufenthalte in Heidelberg und Berlin, wo einige seiner bedeutendsten Werke entstanden. Er kehrte 1855 zurück zu seiner Mutter nach Zürich und wurde hier im Jahr 1861 zum Stadtschreiber. Dieses Amt übte er aus bis 1876, danach beanspruchte sein literarisches Arbeiten seine ganze Zeit. Gottfried Keller starb im Jahr 1890 in seiner Heimatstadt Zürich.
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre ist Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Joseph Kiermeier-Debre
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.07.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-02617-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 172/117/6 mm
Gewicht 98
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 76.327
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 20.09.2011

Sehr empfehlenswert für die JUNGEN LEUTE; es ist eine Schullektüre von meiner Tochter gewesen, kann man aber auch zwischendurch durchblättern

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0 0
Einfach Toll!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nonnweiler am 06.07.2005
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Ich habe dieses Buch in der Schule im Rahmen des Deutschunterrichtes gelesen. Es mag vielleicht nicht besonders spannend sein, aber es ist ja auch kein Krimi. Ich finde es faszinierend wie die Dummheit der Bürger von Goldach dargestellt wird und wie die Bürger von Seldwyla es den Goldachern zeigen.

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2 0
Literrarisches Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremerhaven am 11.06.2005
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Diese Lektür ist sowohl für den Privat- als auch für den Schulgebrauch interessant zu lesen. Der Autor zeigt mit diesem Buch, wie leicht man sich durch die Art und das Aussehen fremder Menschen täuschen lassen kann. Ich kann dieses Buch einfach nur weiter empfehlen!

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von Polar aus Aachen am 26.09.2008
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Klassiker, die in Schulbüchern landen, haben es schwer, noch als Geschichte wahrgenommen zu werden. Wenn gar der Titel zu einem Bonmot angewachsen, jeder weiß, was damit gemeint ist, wirkt die Geschichte verstaubt, antiquiert, erscheint einem Kellers Sprache umständlich formuliert zu sein. Wer unbelasteter an die Novelle herangeht, erlebt einen... Klassiker, die in Schulbüchern landen, haben es schwer, noch als Geschichte wahrgenommen zu werden. Wenn gar der Titel zu einem Bonmot angewachsen, jeder weiß, was damit gemeint ist, wirkt die Geschichte verstaubt, antiquiert, erscheint einem Kellers Sprache umständlich formuliert zu sein. Wer unbelasteter an die Novelle herangeht, erlebt einen Spaß, darf an dem Leben eines Hochstaplers teilnehmen, der geschickt mit der Vorstellung von Bürgerlichkeit, Spießertum jongliert. Der Schneider hätte sein Spiel sicher länger durchgehalten, wäre ihm die Liebe, die Moral nicht dazwischen gekommen. Kellers amüsante Novelle lediglich als Maß für Schulaufsätze, Folien für Philosophiebetrachtungen zu nehmen, raubt ihr jene Kraft, die sie auszeichnet, den schelmischen Blick zur Seite, den sprachlich ausgeschmückten Stil. Er hält seinen Lesern einen Spiegel hin. Wer hineinschauen mag, wird glänzend unterhalten und darf von sich behaupten, er sei ja nicht so.

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Nicht so schlecht wie gedacht
von Tamara Hahn am 19.04.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als unser Deutschlehrer gesagt hat das wir dieses Buch lesen müssen,war mein erster Gedanke:"Oh Gott". Nach dem wir das Buch fertig hatten,dachte ich mir das es doch eigentlich eine gute Geschichte war,wen man den Hintergrund kennt.

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0 0
Nun ja...
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2005
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Etwas altbacken und nicht beonders originell. "Kleider machen Leute" greift zeittypische Klischees auf und zeichnet ein für heutige Verhältnisse sehr eindimensionales Bild der Seldwylaer Leute.

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LANGWEILIG!!!!!!!
von Kaulquappe aus Darmstadt am 19.05.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Leider mussten wir das Buch in der Schule lesen. Es ist total LANGWEILIG geschrieben und voll mit ALTMODISCHEN Begriffen, die niemand mehr kennt. Auch ist das Buch UNREALISTISCH (Ein armer Schneider wird für einen Grafen gehalten und niemand bemerkt das Missverständnis und auch der Schneider löst es nicht auf.Selbst als er... Leider mussten wir das Buch in der Schule lesen. Es ist total LANGWEILIG geschrieben und voll mit ALTMODISCHEN Begriffen, die niemand mehr kennt. Auch ist das Buch UNREALISTISCH (Ein armer Schneider wird für einen Grafen gehalten und niemand bemerkt das Missverständnis und auch der Schneider löst es nicht auf.Selbst als er kein Geld zum Bezahlen hat, bemerkt niemand etwas). Ich kann das Buch überhaupt nicht weiter empfehlen, würde es auf keinen Fall ein zweites Mal lesen und war froh als wir es endlich durch hatten!

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Scheiße!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Linden am 19.01.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wir haben dieses Buch in der Schule durchgenommen.Glücklicherweise hatte unsere Lehrerin das Hörspiel dazu,so mussten wir nicht selber lesen.Das Buch war so langweilig.Es ist total altmodisch geschrieben und es gibt Sätze die sind fast 10 Zeilen lang! Jede Kleinigkeit die der Schneider unternimmt wird haargenau beschrieben. Einfach nur grauenhaft! Ich kann es... Wir haben dieses Buch in der Schule durchgenommen.Glücklicherweise hatte unsere Lehrerin das Hörspiel dazu,so mussten wir nicht selber lesen.Das Buch war so langweilig.Es ist total altmodisch geschrieben und es gibt Sätze die sind fast 10 Zeilen lang! Jede Kleinigkeit die der Schneider unternimmt wird haargenau beschrieben. Einfach nur grauenhaft! Ich kann es keinesfalls empfehlen!!!

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