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Kleine Leute in der großen Stadt

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Der besondere Blick auf das Alltägliche. Pfützen werden zu unüberwindlichen Seen und Hummeln erlegt, die größer sind als man selbst – dieses Buch führt mitten ins Abenteuer des alltäglichen Lebens.
Wer hat sich nicht schon einmal ganz klein und unbedeutend gefühlt? Slinkachus Figuren verschwinden nahezu in einer großen, übermächtigen Stadt. Und doch haben sie ihre eigene, faszinierende Welt. Der Fotokünstler zoomt mit seinen Bildern sozusagen auf das Eigentliche im Leben. Das Kleine wird wichtig, und es geht um nichts Geringeres als Leben und Überleben, Freude und Furcht. Auf paradoxe Weise wird die Verkleinerung eine Vergrößerung. Slinkachus Kunst nimmt Menschliches und Allzumenschliches ernst, seine millimeterkleinen Figuren schleichen sich ins Herz und schenken ihren großen Betrachtern Mut, das Leben zu meistern.
Für alle, die Spaß haben an ungewöhnlicher Fotografie und verblüffenden Effekten.
Portrait
Der Street-Artist Slinkachu, 1979 in Devon geboren, betreibt sein Projekt „Little People in the City“ seit 2006. Installationen auf kleinstem Raum erzählen von heutigem urbanem Lebensgefühl. Slinkachus Auftreten ist so diskret wie seine Arbeit. Wie viele Straßenkünstler möchte er anonym bleiben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 11.02.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-38060-6
Reihe Cadeau
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 203/147/20 mm
Gewicht 388
Originaltitel Little People in the City
Abbildungen farbige Fotos. 14,5 x 20,5 cm
Fotografen Slinkachu
Verkaufsrang 41.807
Buch (Kunststoff-Einband)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Kleine Leute in der großen Stadt“

Angelika Lamers, Thalia-Buchhandlung Moers

Im Dickicht der Städte geht der Blick auf die kleinen Dinge leicht unter. Und doch sind sie es, die im Leben zählen. Der Straßenkünstler Slinkachu setzt in seinem Bildband solche alltäglichen Dinge in Szene, und zwar einmal in einer Detailaufnahme und anschließend als Gesamtbild, auf dem man die Miniaturszene oft erst suchen muss. Szenen Im Dickicht der Städte geht der Blick auf die kleinen Dinge leicht unter. Und doch sind sie es, die im Leben zählen. Der Straßenkünstler Slinkachu setzt in seinem Bildband solche alltäglichen Dinge in Szene, und zwar einmal in einer Detailaufnahme und anschließend als Gesamtbild, auf dem man die Miniaturszene oft erst suchen muss. Szenen aus dem Leben in der Großstadt: Touristen vor der Westminster Bridge in London, eine Frau, die eine Mülltonne wegschiebt, ein Straßenarbeiter mit Spitzhacke – das Ungewöhnliche und Irritierende daran ist nur: Es sind keine Menschen, sondern Miniaturfiguren, die sich in der realen Welt bewegen.
Will Self schreibt dazu im Vorwort: „ So betrachtet sind die winzigen Figürchen, wie sie in gigantischen Pfützen planschen, beinahe von Vogeldreck ertränkt werden, Hummeln, größer als sie selbst, erlegen oder gar der Obszönität frönen... viel mehr wir selbst, als jedes Modell in Originalgröße es sein könnte.“ Die Figuren Slinkachus erzählen uns mehr über uns und unser Leben als es Fotos von Menschen jemals könnten.
Ein absolut faszinierender Bildband, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt, Lustiges, Skurriles, Nachdenkliches. Ein Buch, das man immer gerne wieder in die Hand nimmt, um darin zu blättern, und das man nicht nur Freunden, sondern auch sich selbst schenken sollte.

„Großartige kleine Welt!“

Rocco Abate, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Street-Artist, der mit sprichwörtlich minimalem Aufwand beeindruckende Miniaturwelten erschafft. Den Nahaufnahmen der einzelnen Szenen steht jeweils eine Gesamtansicht gegenüber und stellt den Zusammenhang zur großen wirklichen Welt her.
Die Fotos sind in schöner Matt-Optik und begeistern auf jeder Seite neu.
Große Kunst! Übrigens,
Ein Street-Artist, der mit sprichwörtlich minimalem Aufwand beeindruckende Miniaturwelten erschafft. Den Nahaufnahmen der einzelnen Szenen steht jeweils eine Gesamtansicht gegenüber und stellt den Zusammenhang zur großen wirklichen Welt her.
Die Fotos sind in schöner Matt-Optik und begeistern auf jeder Seite neu.
Große Kunst! Übrigens, der Text zum Deckelbild lautet: "Das sind keine Kuscheltiere, Susan."

„Wahre Kleinkunst“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Polizist: "Entschuldigen Sie, Sir. Würden Sie mir verraten, was Sie da machen?"
Slinkachu: "Oh. äh...Kunst. Sozusagen. Ich mache Fotos von diesen kleinen Leuten. Und dann lasse ich sie hier."
Polizist: "Ach so! Wie niedlich! Verzeihung, ich dachte schon, Sie schnüffeln Klebstoff. Das kommt hier öfter vor."
Slinkachu: "Tja. HaHa..."
Polizist:
Polizist: "Entschuldigen Sie, Sir. Würden Sie mir verraten, was Sie da machen?"
Slinkachu: "Oh. äh...Kunst. Sozusagen. Ich mache Fotos von diesen kleinen Leuten. Und dann lasse ich sie hier."
Polizist: "Ach so! Wie niedlich! Verzeihung, ich dachte schon, Sie schnüffeln Klebstoff. Das kommt hier öfter vor."
Slinkachu: "Tja. HaHa..."
Polizist: "Ja, das ist wirklich niedlich. HaHa, sogar ein kleines Auto! Süß! Meine Kinder wären begeistert!"
Slinkachu: "Ja..das ist..äh..eine kleine Prostituierte. Und ein Freier. Im Auto."
Polizist: "...aha..also, ähm...lassen Sie sich nicht stören."
Nach dieser Einführung kann man schon etwas erahnen, was einen erwartet. Ein eigener kleiner Kosmos mitten unter uns. Dieser Bildband zeigt uns einen faszinierenden Einblick in die Kunstformen des Alltags und verändert unsere Blickwinkel. Außerdem macht es auch noch richtig Spaß sich diese Fotos anzuschauen.

Kundenbewertungen


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Überraschende Perspektiven in die Alltagsroutine
von Uli Geißler aus Fürth am 07.04.2009

Kunst ist die Befassung mit dem eigenen Inneren oder besser gesagt die individuelle Deutung der Unwirklichkeit in ihrer realen Wirkung. Damit meine ich, dass es die Betrachtenden selbst sind, welche das Geschaffene wahrnehmen und für sich be_deuten. Theodor W. Adorno sagte einmal: „Kunst ist Magie, befreit von der Lüge,... Kunst ist die Befassung mit dem eigenen Inneren oder besser gesagt die individuelle Deutung der Unwirklichkeit in ihrer realen Wirkung. Damit meine ich, dass es die Betrachtenden selbst sind, welche das Geschaffene wahrnehmen und für sich be_deuten. Theodor W. Adorno sagte einmal: „Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.“ So kann man tagtäglich durch die Straßen ziehen, den Weg zu Arbeit, Ausbildungsstätten oder Freizeitorten gehen, ohne auch nur einen kurzen Augenblick ein einziges „Stück Kunst“ zu entdecken. Oder aber man ist unterwegs wie der Straßenkünstler Slinkachu und entdeckt jeden Meter, an jeder Hauswand, in jedem Garten, hinter jeder Mülltonne „Kunst-Stücke“. Eben genau das hat der getan – Kunst entdeckt. Dabei ging es ihm offenbar genau nicht darum, Kunst zu „schaffen“, sondern in der Tat darum, diese zu entdecken. Das zudem dort, wo niemand sie vermutet, wahrnimmt, erdenkt. Die Reduktion des Alltäglichen in einen Minimal-Maßstab von 1:87 lassen die Kleinheit des Normalen plötzlich zum großen Werk werden, zur Präsentation und Dokumentation dessen, was unbeachtet um uns herum ist. So betrachten wir vielfach übersehene träumerische Sehnsüchtige, am Gemeinwohl Tätige, kontemplative Gläubige oder kulturell Suchende. Wir entdecken, wie viel Kunst – vielleicht auch Lebenskunst und eventuell sogar Überlebenskunst darin liegt, sich in entdeckende Bewegung zu setzen, zu kommunizieren und zu sinnieren, sich zu präsentieren und zu profilieren, zu echauffieren und zu visieren. Die verblüffenden Aufnahmen der im Kleinen die wirkliche Umgebung aufnehmenden und wiedergebenden Begebenheiten und Situationen sind so gesehen Objekte einer Augenblickskunst, deren künstlerische Bedeutung in dem liegen, was nach der Betrachtung folgt. Erst die Distanz zum Geschehen, in der Erstarrung gestellt und fotografisch festgehalten, lässt die Welt um die Betrachtenden herum zur Kunst avancieren, die Kultur des Lebens zum ausstellungsreifen Moment werden. Das sehr ansprechende, irgendwie still und doch intensiv wirkende Buch zeigt die so entstandene Kunst so anregend und klar, dass es keiner Worte bedarf und lediglich das kurze vom Künstler wiedergegebene Dialog sind ein Hinweis darauf, dass Kunst nicht die Frage von Konstruktion, die angewandte Kleinheit des Dargestellten nicht eine Frage von Kind sein, sondern Beides Aspekte von Lebensbewältigung beinhalten. Pablo Picasso: „Wir alle wissen, dass Kunst nicht die Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können." (1923) © Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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