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Krähenzeit

(1)
Im idyllischen Ahrtal erholt sich Jana Vogt von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo. Allerdings währt die entspannte Ruhe nicht lange. Kaum hat sie zum ersten Mal ihre Wanderschuhe geschnürt, als ihr Hund Usti in einem Weinberg zwischen Ahrweiler und Marienthal eine Leiche findet. Während der Koblenzer Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, siegt Janas Neugier. Sie beginnt sich umzuhören und erfährt immer mehr über die Ortsgeschichte, nicht ahnend, dass sie damit den Mörder gegen sich aufbringt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783839251324
Verlag Gmeiner Verlag
Verkaufsrang 43.020
eBook (ePUB)
8,99
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Toter im Weinberg...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonberg am 12.11.2016

Krähenzeit von Karin Joachim Ein Kriminalroman mit 309 Seiten und 7 Tagen Das Cover finde ich sehr passend zum Krimi(inhalt) gewählt. Zum Inhalt: Jana Vogt verbringt ihren Erholungsurlaub im Ahrtal. Sie will sich von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo, wo sie verletzt und bedroht wurde, erholen. Auf einem ihrer morgendlichen... Krähenzeit von Karin Joachim Ein Kriminalroman mit 309 Seiten und 7 Tagen Das Cover finde ich sehr passend zum Krimi(inhalt) gewählt. Zum Inhalt: Jana Vogt verbringt ihren Erholungsurlaub im Ahrtal. Sie will sich von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo, wo sie verletzt und bedroht wurde, erholen. Auf einem ihrer morgendlichen Spaziergänge durch die Weinberge mit ihrem Hund Usti finden sie eine Leiche. Per Handy ruft Jana die Polizei und bis zum Eintreffen fotografiert sie die Fundstelle mit der Leiche. Als Kommissar Wieland aus Koblenz ankommt, gibt Jana ihm schon Hinweise und Beide versuchen sich mit dem Fall näher zu beschäftigen, da Jana fachliche Kenntnisse hat - parallel sind sich die Beiden sehr sympathisch. Werden sie gemeinsan den Mörder finden? Zunächst läuft die Sache in verschiedene Richtungen. Die Einwohner halten sich mit Verdächtigungen zurück. So bleiben viele ungeklärte Fragen für die Protagonisten offen, gar ungeklärt. Dann passiert in Köln ein weiterer Mord, womit Jana beschäftigt ist. Die Spur führt zum geheimnisvollen Kloster Marienthal, das nun im Fokus steht. In der Vergangenheit gab es dort Rechtsstreitigkeiten mit Ahrweiler. Der Schluss gibt eine Überraschung preis, denn mit dem Täter hätte ich nicht gerechnet. Fazit: Die Krimigeschichte in & um die Weinberge hat mir gut gefallen (nicht blutrünstig, sympathische Figuren und auch schöne Landschaftsbeschreibungen). Der Schreibstil ist flüssig, die Schrift gut lesbar. Die beigefügte Übersichtskarte, wo man sich die Orte besser vergegenwärtigen konnte, das war eine gute Idee. Rundherum fühlte ich mich prima unterhalten!

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Idyll mit Leiche im Ahrtal
von liselotterie aus Donautal am 12.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Urlaub im Ahrtal soll der Kölner Polizeifotografin Jana helfen, ein schlimmes Erlebnis zu verarbeiten. Begleitet wird sie von ihrem Airedale Terrier Usti, der gleich beim ersten Spaziergang in den Weinbergen einen grausigen Fund macht: einen Sack mit einer Leiche darin. Natürlich ist die regionale Kripo für den Fall zuständig,... Urlaub im Ahrtal soll der Kölner Polizeifotografin Jana helfen, ein schlimmes Erlebnis zu verarbeiten. Begleitet wird sie von ihrem Airedale Terrier Usti, der gleich beim ersten Spaziergang in den Weinbergen einen grausigen Fund macht: einen Sack mit einer Leiche darin. Natürlich ist die regionale Kripo für den Fall zuständig, aber Jana hat mindestens zwei Gründe, sich immer wieder selbst auf Spurensuche zu begeben. Dabei unterstützt Usti sein Frauchen auf wundervolle Weise. Seine Hundenase verfolgt wichtig Fährten und so trägt Usti ganz wesentlich zur Aufklärung des Falls bei. "Krähenzeit" erzählt einerseits eine spannende Geschichte. Die Suche nach dem Mörder bringt weitere kriminelle Machenschaften ans Licht, in die einige Bewohner des hübschen Städtchens Ahrweiler verwickelt sind. Als Leser darf man bis kurz vorm Schluss miträtseln, wer denn nun der Mörder ist. Auch die Bedeutung des Titel "Krähenzeit" erschließt sich erst im Laufe der Geschichte. Andererseits ist das Buch eine kleine Liebeserklärung an das Ahrtal. Karin Joachim nimmt uns mit in ihre Heimat und beschreibt so bildlich die idyllische Landschaft und das kleine alte Städtchen, dass ich beim Lesen direkt Lust bekam, dort hinzufahren. Die ganze Atmosphäre wirkt sehr lebendig, man fühlt sich als Leser hineingezogen in die kleinen Gassen, die Weinlokale, vor denen man am Abend beim Wein sitzt und die umgebende Landschaft mit ihren Weinbergen. Die Autorin schreibt in einer sehr schönen Sprache, sodass die Geschichte sich flüssig lesen lässt und immer wieder schöne Bilder vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen. Eine sehr gute Idee ist meiner Meinung nach die Karte bzw. der vereinfachte Stadtplan am Anfang des Buches. Mir hat diese Karte geholfen, mir Janas Wege und die Lage der beschriebenen Gebäude noch besser vorzustellen. Janas inoffizielle Zusammenarbeit mit dem ermittelnden Koblenzer Kommissar Clemens Wieland ist zwar etwas ungewöhnlich und nicht ganz nach Vorschrift. Aber beide sind so sympathisch - einander und auch dem Leser - dass man ihnen gern verzeiht. Die Figuren sind unverwechselbar, ihre Anzahl überschaubar, auch das empfand ich als angenehm. Fazit: 5***** und die große Hoffnung, dass es noch mehr Ahrtal-Krimis mit Jana, Usti und Clemens geben wird.

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Interessantes Ermittlerteam mit Potential
von hasirasi2 aus Dresden am 04.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Jana ist Tatortfotografin und will im Ahrtal eigentlich nur Urlaub machen, als sie prompt am ersten Tag über eine Leiche stolpert. Genau genommen findet ihr Terrier Usti die Leiche im Weinberg. Obwohl der zuständige Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, können auch Jana und Usti das Schnüffeln nicht lassen. Anscheinend... Jana ist Tatortfotografin und will im Ahrtal eigentlich nur Urlaub machen, als sie prompt am ersten Tag über eine Leiche stolpert. Genau genommen findet ihr Terrier Usti die Leiche im Weinberg. Obwohl der zuständige Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, können auch Jana und Usti das Schnüffeln nicht lassen. Anscheinend kommt Jana dem Täter schnell näher, denn sie fühlt sich immer wieder beobachtet, Usti schlägt nachts an und dann wird auch noch ihr Hotelzimmer aufgebrochen ... Leider konnte mich das Buch nicht durchgängig fesseln. Ich habe es zwischendurch immer wieder mal aus der Hand gelegt, weil der Spannungsbogen nachließ und die Handlung nur so dahin plätscherte. Es werden zwar nach und nach diverse Motive und Verdächtige ins Rennen gebracht, aber dazwischen passierte zu wenig. Auch der Lokalkolorit konnte die Situation nicht immer retten, trug aber sehr zu meiner Unterhaltung bei. Gerade aus der Beziehung zwischen Jana und Wieland wäre m.E. mehr herauszuholen gewesen. Es ist eindeutig, dass Jana auf ihn steht, doch er war mir zu schwammig – irgendwie nicht zu fassen. Außerdem bezieht Wieland Jana gleich von Beginn an mit in die Ermittlungen ein, aber seine Beweggründe fehlten mir – schließlich kennen sie sich nicht und sie gehört auch nicht zu seiner Dienststelle. Sehr gut hingegen hat mir die Darstellung von Janas Trauma gefallen. Sie wurde beim letzten Einsatz körperlich und seelisch verletzt und kann sich nur schwer davon erholen. Ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Ihre Angst war extrem präsent und passte hervorragend ins Geschehen. Mein heimlicher Held ist Usti, ein „Helferhund“ wie man ihn sich besser nicht wünschen kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass er nicht vermenschlicht wurde sondern immer ein typischer Hund war. Auch das Ende konnte mit einer Überraschung aufwarten, denn den Täter hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Mein Fazit: Auf jeden Fall ein Ermittlerteam mit Potential, aber für mich noch nicht ausgereift genug.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 05.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wie einige Leser meiner Rezensionen inzwischen wissen, bin ich ein absoluter Coverkäufer. So hatte mich dieses Cover auf der Verlagsseite auch gleich angesprochen. Ob es an dem Titel mit Bezug zur momentanen Jahreszeit lag? Oder war es das Schild mit der Weintrauben? Oder einfach eine Kombination aus allem? Ich... Wie einige Leser meiner Rezensionen inzwischen wissen, bin ich ein absoluter Coverkäufer. So hatte mich dieses Cover auf der Verlagsseite auch gleich angesprochen. Ob es an dem Titel mit Bezug zur momentanen Jahreszeit lag? Oder war es das Schild mit der Weintrauben? Oder einfach eine Kombination aus allem? Ich weiß es nicht. Es hatte mich jedoch neugierig gemacht. Als erstes fiel mir die Karte über Ahrweiler und seine Sehenswürdigkeiten auf. Somit konnte ich mir direkt ein Bild über die Gegend machen und musste nicht lange auf der Landkarte oder im Internet danach suchen. Gleich zu Beginn trifft der Leser auf die Protagonisten. Jana, eine Tatortfotografin, was mir übrigens sehr gut gefallen hat. Mal keine Kommissarin, Privatdetektivin oder Journalistin. Nein, sie ist Tatortfotografin bei der Kölner Kriminalpolizei. Und zusammen mit ihrem Hund Usti, geben die beiden ein super Ermittlerpärchen ab. Im Laufe des Falles, stellt der Leser immer wieder ein leichte Dümmlichkeit des Hauptkommissars fest. Was wollte die Autorin damit ausdrücken? Hm...oder war das etwa nun, um die Rolle der Frau, hier Jana, zu stärken? Ich weiß es nicht. Aber auffällig war es schon. Als sehr positiv fallen mir in regionalen Krimis die dialektischen Sätze auf. Es gibt der ganzen Sache nochmal so etwas heimeliges. Man fühlt sich dann als Leser dem Geschehen etwas näher, so, als würde man im Ort wohnen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich die Sätze laut lesen musste, um sie zu verstehen. Aber gerade das macht es für mich so spannend und unterhaltsam. Aber leider musste ich auch immer wieder feststellen, dass sehr viele unbedeutende Details ausgiebig beschrieben wurden. z.B. Alte Kellnerey. Ausführlich beschrieben, dennoch nicht wirklich erklärt. Musste man hier etwa Seiten füllen und wusste aber die Antwort nicht? Oder auf Seite 106 die Beschreibung des Bunkers? Was hatte er mit dem Mordfall in den Weinbergen zu tun? Richtig.... nichts. Aber es wurde damit neun Zeilen, und damit fast ein Drittel einer Seite gefüllt. Schade, denn diese Zeilen hätten bei der Ermittlungsarbeit besser gepasst. Auch die Protagonisten konnten mich nicht wirklich überzeugen. Oftmals fand ich ihre Entscheidungen sogar sehr fragwürdig und nicht nachvollziehbar. Fazit: Ich denke, dass die Autorin sehr vieles sagen bzw. ausdrücken wollte, aber nicht die richtigen Wortes gefunden hat. Dennoch hat mir der Krimianteil gut gefallen und auf jeden Fall noch ausbaufähig. Wie ich aus dem Nachwort entnehmen kann, ist ein Nachfolgeband bereits in Arbeit. Ich werde die Autorin weiterhin im Auge behalten.

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