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Krieg der Welten

Roman

(6)

H. G. Wells' klassischer Roman einer interplanetarischen Invasion
H. G. Wells schuf 1898 mit dem Krieg der Welten den ersten Roman einer interplanetarischen Invasion, der das Vorbild zahlloser Marsmenschen-Märchen wurde. Orson Welles produzierte 1938 nach diesem SF-Klassiker das berühmteste Hörspiel aller Zeiten: obwohl als Hörspiel angekündigt, brach Panik aus, die Menschen verließen fluchtartig die Städte, weinten, beteten und glaubten an das Ende der Welt.
Rezension
"Die Schockwirkung, die das Buch auf die zeitgenössischen Leser ausübte, ist wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß Wells mit exakten Orts- und Zeitangaben gearbeitet, die Handlung also im vertrauten Erlebnisraum seiner Landsleute angesiedelt hat. Er schreckte sie aus ihrer viktorianischen Selbstgerechtigkeit, zeigte ihnen die Kehrseite des technischen Fortschritts. Sie sollten verstehen lernen, wie es etwa den Eingeborenen einer Kolonie zumute war, wenn ein waffenstrotzendes englisches Schiff dort vor Anker ging." (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

Portrait
H(erbert) G(eorge) Wells, geb. am 21. September 1866 in Bromley/Kent, starb am 13. August 1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science Fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen.
Claudia Schmölders, Jahrgang 1944 , studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft. Die langjährige Verlagslektorin war 1991-92 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 1998 lehrt sie als Privatdozentin am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt Universität. 2004 erhielt Claudia Schmölders den Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste. Sie lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 25.05.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23537-1
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/113/20 mm
Gewicht 261
Originaltitel The War of the Worlds
Auflage 10
Verkaufsrang 74.056
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Keine Verfilmung reicht an das Original heran. Wells hat mit diesem Buch Grundsteine für das ganze Sci-Fi-Genre gelegt. Über hundert Jahre alt und kein bisschen angestaubt. Keine Verfilmung reicht an das Original heran. Wells hat mit diesem Buch Grundsteine für das ganze Sci-Fi-Genre gelegt. Über hundert Jahre alt und kein bisschen angestaubt.

Lowey Diana, Thalia-Buchhandlung Muenster

Ich wünschte, ich wäre damals bei der Radio Ausstrahlung dabei gewesen. Atmosphärisch, aufregend. Ein Sci-Fi Klassiker! Ich wünschte, ich wäre damals bei der Radio Ausstrahlung dabei gewesen. Atmosphärisch, aufregend. Ein Sci-Fi Klassiker!

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Auch nach über 100 Jahren hat diese Buch nichts von seiner Eindringlichkeit und visionärer Kraft verloren. Die Verfilmung ist zwar gut, kommt aber dem Buch nicht nah. Auch nach über 100 Jahren hat diese Buch nichts von seiner Eindringlichkeit und visionärer Kraft verloren. Die Verfilmung ist zwar gut, kommt aber dem Buch nicht nah.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

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Maßgebend für die moderne Science Fiction
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 02.08.2005

Noch im 19. Jahrhundert geschrieben begründet Krieg der Welten einen wichtigen der Teil der heutigen Science Fiction, die sich in Filmen wie Independence Day zu erkennen gibt. Die in diesem Buch aufscheinenden Ideen wurden seither in unzähligen anderen Büchern, Filmen, Zeitschriften, Hörspielen und sogar Videospielen verwendet und haben das... Noch im 19. Jahrhundert geschrieben begründet Krieg der Welten einen wichtigen der Teil der heutigen Science Fiction, die sich in Filmen wie Independence Day zu erkennen gibt. Die in diesem Buch aufscheinenden Ideen wurden seither in unzähligen anderen Büchern, Filmen, Zeitschriften, Hörspielen und sogar Videospielen verwendet und haben das Gedankengut des H. G. Wells weit über seine Zeit und sein Werk hinaus verbreitet. Während Krieg der Welten in einer Neuverfilmung Steven Spielbergs zum Blockbuster zu werden verspricht, dürfte es in Buchform wieder Leser zu begeistern beginnen. Krieg der Welten ist H. G: Wells geniale Darstellung eines Krieges zwischen Welten, der mit dem Kampf zwischen Mensch und Tier vergleichbar ist. Es wurde in einer Zeit vor den beiden Weltkriegen geschrieben und greift doch gleich einer Vision Gedanken einer Zeit weit danach auf. Ein Dejavu vermitteln auch die darin geschilderten Verwüstungen Londons, die sich beinahe ein halbes Jahrhundert danach in anderer Form wirklich zutrugen. Unsere heutige Kultur verfügt unbewusst über viele Ideen, die ursprünglich visionären Werken wie denen Wells entspringen. Auch basiert viel der neueren klassischen Literatur auf Ideen aus Wells Krieg der Welten und wie man der Buchrückseite entnehmen kann, haben auch große Literaten und Sozialkritiker wie George Orwell sich dieses Buch zu Gemüte geführt. Zum Inahlt gibt es nicht viel zu sagen, außer dass man das Buch unbedingt lesen sollte um sich selbst ein Bild davon zu machen. Der erzählerische Stil hält sich strikt an die Ichform und ist in Form eines Erlebnisberichtes gehalten, wobei für einige Kapitel kurz auf die Erlebnisse des Bruders des Erzählers Bezug genommen wird. Spannend und detailiert geschrieben verliert sich Wells weder in heute altertümlichen Formulierungen, eher ist es bis auf einige Details sehr zeitlos gestaltet und geschrieben. Als ein Grundwerk der modernen Science Fiction ergibt es zusammen mit H. G. Wells und Jules Vernes anderen Werken das Fundament aller Science Fiction, die seit deren Veröffentlichung verfasst worden ist. Eine kurze Inhaltsangabe: Über eine kurze Schilderung seltsamer Beobachtungen des Planeten Mars beginnt die Geschichte mit dem Aufschlag eines Zylinders. Nach der Öffnung dieses offensichtlichen Raumschiffs beginnen die entstiegenen Marsmenschen mit einem ersten regelrechten Massaker unter den Schaulustigen. Bereits einen Tag danach vernichten sie eine militärische Einheit die zu Hilfe gerufen wurde und mit dem Einschlag eines zweiten Raumschiff-Zylinders verlassen sie ihren Landeplatz, um sofort in kriegerische Handlungen zu verfallen. Ihre Zerstörungen führen zu einem kriegsgleichen Zustand, der die Menschen schließlich zu nichts anderen als umherstreunenden Flüchtlingen werden lässt. Mit jedem Tag wird ihre Lage aussichtsloser und die vollkommene Vernichtung droht. Fazit: Mit Krieg der Welten wurde ein Werk der wahren klassischen Literatur geschaffen, dass noch Generationen danach Begeisterung versprüht und sich in den Auslegern eines ganzen Genres verewigt hat. Empfehlenswert für alle Leser die sich auch nur ansatzweise für Science Fiction oder klassische Literatur interessieren, denn Moderne und Klassik sind hier vereint.

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It's The End Of The World As We Know It ...
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.03.2013

Nimmt man Wells Klassiker heute zur Hand, fällt einem sogleich die Sprache auf, welche, im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen, keinerlei Staub angesetzt hat und sich auch nicht in altertümlich wirkenden Formulierungen verliert. Das liegt in erster Linie am Erzählstil, der, einer Berichterstattung gleich, rückblickend von den Ereignissen... Nimmt man Wells Klassiker heute zur Hand, fällt einem sogleich die Sprache auf, welche, im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen, keinerlei Staub angesetzt hat und sich auch nicht in altertümlich wirkenden Formulierungen verliert. Das liegt in erster Linie am Erzählstil, der, einer Berichterstattung gleich, rückblickend von den Ereignissen des Krieges berichtet und der fiktiven Geschichte einen dokumentarischen, und damit glaubhaften Charakter verleiht. Trotz des wissenschaftliche Tons, den Wells mit Fakten und Theorien seiner Zeit äußerst autoritär untermauert, fühlt sich der Leser mittendrin im Geschehen, da uns der Autor stets Zugang zu den Empfindungen und Erfahrungen des Erzählers lässt. Und diese werden, besonders für damalige Verhältnisse, äußerst plastisch und vor allem drastisch, geschildert. Nach einem noch recht nachdenklichen und poetischen Beginn wird der Leser direkt in die Feuer eines gänzlich ungleichen Krieges geworfen. Von jetzt auf gleich ist der überlegene Mensch zur gejagten Beute geworden, wird die Idylle des ländlichen Englands zu einer verwüsteten Ebene und die Millionenstadt London zu einem brennenden Trümmerhafen. Neben seiner sprachlichen Brillanz künden diese Bilder auch von Wells' visionärem Geist, beschreibt er hier doch beinahe exakt die Verheerungen der beiden späteren, realen Weltkriege. Einfach, verständlich und doch prägnant und eindringlich, versteht es Wells mit dem richtigen Wort die richtige Stimmung zu erzeugen, die Handlung dem Leser zugänglich zu machen. Mit feiner Hand skizziert er die Reaktionen der Menschen auf die Invasion, deren starrköpfiger Hochmut bald egoistischer Panik weicht. So abstrakt das Szenario ist – Wells nutzt genau dieses für seine Gesellschaftskritik. Unbarmherzig stößt er die Menschheit, welche den Waffen der Marsmenschen nichts entgegenzusetzen hat und zu tausenden in Hitzestrahlen sowie tödlichen Gaswolken jämmerlich verreckt, vom Thron. Selbst der Stolz des Empire, die britische Flotte, versagt im Angesicht der Feinde. Ehemals prächtige Schlachtschiffe werden in der Verzweiflung sogar für Kamikaze-Angriffe verwendet. Der damals selbstverständlichen Vorstellung vom Menschen als Krone der Evolution wird durch Wells Geschichte gänzlich der Boden entzogen, (Achtung, Spoiler!) sind es am Ende doch ausgerechnet die kleinsten Lebewesen, die für den Fall der feindlichen Invasoren sorgen. „Krieg der Welten“, auf dem Höhepunkt des imperialistischen Zeitalters entstanden, zeigt, dass der überhebliche weiße Bürger des mächtigsten Reiches der Erde sich seiner Überlegenheit nicht zu sicher sein sollte – und nicht sicher sein kann. (Am Schluss wird gar eine mögliche Rückkehr der Marschmenschen in Aussicht gestellt: „Und wer kann wissen, ob die Vernichtung der Marsleute nicht nur einen kurzen Aufschub bedeutet? Vielleicht gehört ihnen und nicht uns die Zukunft.“) Der unbarmherzige Feldzug der Marsmenschen gegen die Menschen ist Wells' Art, seinen Landsleuten den Spiegel, und damit ihre Fehler, vors Gesicht zu halten. Er weist auf die Gefahren des falschen Stolzes hin und lässt uns schließlich auch den Umgang mit den vermeintlich Schwächeren überdenken. Eine zeitlose Botschaft, die diesem spannenden und oft auch sehr berührenden Buch, Nachhaltigkeit verleiht und es letztlich über viele andere Titel des Genres erhebt. An „Krieg der Welten“ von H. G. Wells führt kein Weg vorbei. Auch mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung hat dieses Werk nichts von seiner Faszination verloren.

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Interessanter Klassiker
von L.M. aus Zuhause am 19.02.2012

"Krieg der Welten" ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction. So oft wurde der Stoff schon adaptiert, sooft schon persifliert, das man die Geschehnisse zu kennen glaubt, ohne einen Blick in diesen Roman geworfen zu haben. Vor allem besticht die fast schon dokumentarisch wirkende Beschreibung des Lebens in England zu... "Krieg der Welten" ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction. So oft wurde der Stoff schon adaptiert, sooft schon persifliert, das man die Geschehnisse zu kennen glaubt, ohne einen Blick in diesen Roman geworfen zu haben. Vor allem besticht die fast schon dokumentarisch wirkende Beschreibung des Lebens in England zu Beginn des 20.Jahrhunderts, wenige Jahre vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. In dieses Leben fallen die Marsianer ein, legen Großbritannien in Schutt und Asche, versuchen das Land für sich urbar zu machen, wobei sie jedoch auf Gegenwehr von überraschender Seite stoßen. Wells demontiert in seinem durchaus kritischen Werk den "Alleinherrschaftsanspruch" des Menschen, beschreibt dessen Rolle als integralen, nicht weiter bedeutenden Bestandteil der Natur. Besonders interessant ist die (für die damalige Zeit) kritische Haltung zur Kolonialpolitik der Weltmächte. In dieser Hinsicht weißt "Krieg der Welten" beinahe schon satirische Züge auf; Großbritannien, eine der bedeutensten, mächtigsten Kolonialmächte, wird von Eindringlingen von "Außerhalb der Insel" überrollt und erst durch Zufall von diesen befreit - nachdem es vollständig zerstört wurde. Lesenswert.

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Puhhh
von Martina aus Bielefeld am 20.04.2007

Dieses Buch hat nicht besonders viel mit dem umgesetzten Film zu tun. Es ist doch schon anders!! Aber natürlich sehr gut! Schon witzig gemacht aber auch beängstigend. Denn die Vorstellung, dass sowas mal wirklich passieren könnte- würde wohl keinem schmecken. Spannend und leicht zu lesen.

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der hammer
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2006

Das buch von H.G wells ist einsame spitze mir gefälllt die gestick und auch H.G Wellls schreibstyl und H.G Wells meineung zu dem Thema un die geschichte im ganzen.

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Das Buch hat mich umgehauen
von zicke.85 am 17.09.2005

Kein Wunder das die Leute in Panik ausgebrochen sind,so detailiert wie H.G. Wells diese Geschichte schreibt könnte sie tatsächlich passiert sein.Noch nie hat mich ein Buch so gefesselt.Verblüfft war ich das es parallelen zur heutigen Zeit gibt.Dieses Buch hat mich einfach nur umgehauen.Was es selten gibt (meiner persönlchen... Kein Wunder das die Leute in Panik ausgebrochen sind,so detailiert wie H.G. Wells diese Geschichte schreibt könnte sie tatsächlich passiert sein.Noch nie hat mich ein Buch so gefesselt.Verblüfft war ich das es parallelen zur heutigen Zeit gibt.Dieses Buch hat mich einfach nur umgehauen.Was es selten gibt (meiner persönlchen Meinung nach) das obwohl man zuerst den Film gesehen hat,es doch noch spaß macht das Buch zu lesen,weil es von der menschlichen Geschichte anders ist,aber es sich dennoch alles wieder findet was ausschlaggebend ist.Einfach nur super.

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