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Krieg der Welten

Roman

(15)

H. G. Wells' klassischer Roman einer interplanetarischen Invasion
H. G. Wells schuf 1898 mit dem Krieg der Welten den ersten Roman einer interplanetarischen Invasion, der das Vorbild zahlloser Marsmenschen-Märchen wurde. Orson Welles produzierte 1938 nach diesem SF-Klassiker das berühmteste Hörspiel aller Zeiten: obwohl als Hörspiel angekündigt, brach Panik aus, die Menschen verließen fluchtartig die Städte, weinten, beteten und glaubten an das Ende der Welt.
Rezension
"Die Schockwirkung, die das Buch auf die zeitgenössischen Leser ausübte, ist wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß Wells mit exakten Orts- und Zeitangaben gearbeitet, die Handlung also im vertrauten Erlebnisraum seiner Landsleute angesiedelt hat. Er schreckte sie aus ihrer viktorianischen Selbstgerechtigkeit, zeigte ihnen die Kehrseite des technischen Fortschritts. Sie sollten verstehen lernen, wie es etwa den Eingeborenen einer Kolonie zumute war, wenn ein waffenstrotzendes englisches Schiff dort vor Anker ging." (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

Portrait
H(erbert) G(eorge) Wells, geb. am 21. September 1866 in Bromley/Kent, starb am 13. August 1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science Fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen.
Claudia Schmölders, Jahrgang 1944 , studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft. Die langjährige Verlagslektorin war 1991-92 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 1998 lehrt sie als Privatdozentin am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt Universität. 2004 erhielt Claudia Schmölders den Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste. Sie lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 25.05.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23537-1
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/113/20 mm
Gewicht 261
Originaltitel The War of the Worlds
Auflage 8. Auflage
Buch (Taschenbuch)
12,00
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Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Keine Verfilmung reicht an das Original heran. Wells hat mit diesem Buch Grundsteine für das ganze Sci-Fi-Genre gelegt. Über hundert Jahre alt und kein bisschen angestaubt. Keine Verfilmung reicht an das Original heran. Wells hat mit diesem Buch Grundsteine für das ganze Sci-Fi-Genre gelegt. Über hundert Jahre alt und kein bisschen angestaubt.

Lowey Diana, Thalia-Buchhandlung Muenster

Ich wünschte, ich wäre damals bei der Radio Ausstrahlung dabei gewesen. Atmosphärisch, aufregend. Ein Sci-Fi Klassiker! Ich wünschte, ich wäre damals bei der Radio Ausstrahlung dabei gewesen. Atmosphärisch, aufregend. Ein Sci-Fi Klassiker!

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Auch nach über 100 Jahren hat diese Buch nichts von seiner Eindringlichkeit und visionärer Kraft verloren. Die Verfilmung ist zwar gut, kommt aber dem Buch nicht nah. Auch nach über 100 Jahren hat diese Buch nichts von seiner Eindringlichkeit und visionärer Kraft verloren. Die Verfilmung ist zwar gut, kommt aber dem Buch nicht nah.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

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Maßgebend für die moderne Science Fiction
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 02.08.2005

Noch im 19. Jahrhundert geschrieben begründet Krieg der Welten einen wichtigen der Teil der heutigen Science Fiction, die sich in Filmen wie Independence Day zu erkennen gibt. Die in diesem Buch aufscheinenden Ideen wurden seither in unzähligen anderen Büchern, Filmen, Zeitschriften, Hörspielen und sogar Videospielen verwendet und haben das... Noch im 19. Jahrhundert geschrieben begründet Krieg der Welten einen wichtigen der Teil der heutigen Science Fiction, die sich in Filmen wie Independence Day zu erkennen gibt. Die in diesem Buch aufscheinenden Ideen wurden seither in unzähligen anderen Büchern, Filmen, Zeitschriften, Hörspielen und sogar Videospielen verwendet und haben das Gedankengut des H. G. Wells weit über seine Zeit und sein Werk hinaus verbreitet. Während Krieg der Welten in einer Neuverfilmung Steven Spielbergs zum Blockbuster zu werden verspricht, dürfte es in Buchform wieder Leser zu begeistern beginnen. Krieg der Welten ist H. G: Wells geniale Darstellung eines Krieges zwischen Welten, der mit dem Kampf zwischen Mensch und Tier vergleichbar ist. Es wurde in einer Zeit vor den beiden Weltkriegen geschrieben und greift doch gleich einer Vision Gedanken einer Zeit weit danach auf. Ein Dejavu vermitteln auch die darin geschilderten Verwüstungen Londons, die sich beinahe ein halbes Jahrhundert danach in anderer Form wirklich zutrugen. Unsere heutige Kultur verfügt unbewusst über viele Ideen, die ursprünglich visionären Werken wie denen Wells entspringen. Auch basiert viel der neueren klassischen Literatur auf Ideen aus Wells Krieg der Welten und wie man der Buchrückseite entnehmen kann, haben auch große Literaten und Sozialkritiker wie George Orwell sich dieses Buch zu Gemüte geführt. Zum Inahlt gibt es nicht viel zu sagen, außer dass man das Buch unbedingt lesen sollte um sich selbst ein Bild davon zu machen. Der erzählerische Stil hält sich strikt an die Ichform und ist in Form eines Erlebnisberichtes gehalten, wobei für einige Kapitel kurz auf die Erlebnisse des Bruders des Erzählers Bezug genommen wird. Spannend und detailiert geschrieben verliert sich Wells weder in heute altertümlichen Formulierungen, eher ist es bis auf einige Details sehr zeitlos gestaltet und geschrieben. Als ein Grundwerk der modernen Science Fiction ergibt es zusammen mit H. G. Wells und Jules Vernes anderen Werken das Fundament aller Science Fiction, die seit deren Veröffentlichung verfasst worden ist. Eine kurze Inhaltsangabe: Über eine kurze Schilderung seltsamer Beobachtungen des Planeten Mars beginnt die Geschichte mit dem Aufschlag eines Zylinders. Nach der Öffnung dieses offensichtlichen Raumschiffs beginnen die entstiegenen Marsmenschen mit einem ersten regelrechten Massaker unter den Schaulustigen. Bereits einen Tag danach vernichten sie eine militärische Einheit die zu Hilfe gerufen wurde und mit dem Einschlag eines zweiten Raumschiff-Zylinders verlassen sie ihren Landeplatz, um sofort in kriegerische Handlungen zu verfallen. Ihre Zerstörungen führen zu einem kriegsgleichen Zustand, der die Menschen schließlich zu nichts anderen als umherstreunenden Flüchtlingen werden lässt. Mit jedem Tag wird ihre Lage aussichtsloser und die vollkommene Vernichtung droht. Fazit: Mit Krieg der Welten wurde ein Werk der wahren klassischen Literatur geschaffen, dass noch Generationen danach Begeisterung versprüht und sich in den Auslegern eines ganzen Genres verewigt hat. Empfehlenswert für alle Leser die sich auch nur ansatzweise für Science Fiction oder klassische Literatur interessieren, denn Moderne und Klassik sind hier vereint.

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It's The End Of The World As We Know It ...
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.03.2013

Nimmt man Wells Klassiker heute zur Hand, fällt einem sogleich die Sprache auf, welche, im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen, keinerlei Staub angesetzt hat und sich auch nicht in altertümlich wirkenden Formulierungen verliert. Das liegt in erster Linie am Erzählstil, der, einer Berichterstattung gleich, rückblickend von den Ereignissen... Nimmt man Wells Klassiker heute zur Hand, fällt einem sogleich die Sprache auf, welche, im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen, keinerlei Staub angesetzt hat und sich auch nicht in altertümlich wirkenden Formulierungen verliert. Das liegt in erster Linie am Erzählstil, der, einer Berichterstattung gleich, rückblickend von den Ereignissen des Krieges berichtet und der fiktiven Geschichte einen dokumentarischen, und damit glaubhaften Charakter verleiht. Trotz des wissenschaftliche Tons, den Wells mit Fakten und Theorien seiner Zeit äußerst autoritär untermauert, fühlt sich der Leser mittendrin im Geschehen, da uns der Autor stets Zugang zu den Empfindungen und Erfahrungen des Erzählers lässt. Und diese werden, besonders für damalige Verhältnisse, äußerst plastisch und vor allem drastisch, geschildert. Nach einem noch recht nachdenklichen und poetischen Beginn wird der Leser direkt in die Feuer eines gänzlich ungleichen Krieges geworfen. Von jetzt auf gleich ist der überlegene Mensch zur gejagten Beute geworden, wird die Idylle des ländlichen Englands zu einer verwüsteten Ebene und die Millionenstadt London zu einem brennenden Trümmerhafen. Neben seiner sprachlichen Brillanz künden diese Bilder auch von Wells' visionärem Geist, beschreibt er hier doch beinahe exakt die Verheerungen der beiden späteren, realen Weltkriege. Einfach, verständlich und doch prägnant und eindringlich, versteht es Wells mit dem richtigen Wort die richtige Stimmung zu erzeugen, die Handlung dem Leser zugänglich zu machen. Mit feiner Hand skizziert er die Reaktionen der Menschen auf die Invasion, deren starrköpfiger Hochmut bald egoistischer Panik weicht. So abstrakt das Szenario ist – Wells nutzt genau dieses für seine Gesellschaftskritik. Unbarmherzig stößt er die Menschheit, welche den Waffen der Marsmenschen nichts entgegenzusetzen hat und zu tausenden in Hitzestrahlen sowie tödlichen Gaswolken jämmerlich verreckt, vom Thron. Selbst der Stolz des Empire, die britische Flotte, versagt im Angesicht der Feinde. Ehemals prächtige Schlachtschiffe werden in der Verzweiflung sogar für Kamikaze-Angriffe verwendet. Der damals selbstverständlichen Vorstellung vom Menschen als Krone der Evolution wird durch Wells Geschichte gänzlich der Boden entzogen, (Achtung, Spoiler!) sind es am Ende doch ausgerechnet die kleinsten Lebewesen, die für den Fall der feindlichen Invasoren sorgen. „Krieg der Welten“, auf dem Höhepunkt des imperialistischen Zeitalters entstanden, zeigt, dass der überhebliche weiße Bürger des mächtigsten Reiches der Erde sich seiner Überlegenheit nicht zu sicher sein sollte – und nicht sicher sein kann. (Am Schluss wird gar eine mögliche Rückkehr der Marschmenschen in Aussicht gestellt: „Und wer kann wissen, ob die Vernichtung der Marsleute nicht nur einen kurzen Aufschub bedeutet? Vielleicht gehört ihnen und nicht uns die Zukunft.“) Der unbarmherzige Feldzug der Marsmenschen gegen die Menschen ist Wells' Art, seinen Landsleuten den Spiegel, und damit ihre Fehler, vors Gesicht zu halten. Er weist auf die Gefahren des falschen Stolzes hin und lässt uns schließlich auch den Umgang mit den vermeintlich Schwächeren überdenken. Eine zeitlose Botschaft, die diesem spannenden und oft auch sehr berührenden Buch, Nachhaltigkeit verleiht und es letztlich über viele andere Titel des Genres erhebt. An „Krieg der Welten“ von H. G. Wells führt kein Weg vorbei. Auch mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung hat dieses Werk nichts von seiner Faszination verloren.

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Interessanter Klassiker
von L.M. aus Zuhause am 19.02.2012

"Krieg der Welten" ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction. So oft wurde der Stoff schon adaptiert, sooft schon persifliert, das man die Geschehnisse zu kennen glaubt, ohne einen Blick in diesen Roman geworfen zu haben. Vor allem besticht die fast schon dokumentarisch wirkende Beschreibung des Lebens in England zu... "Krieg der Welten" ist zweifellos ein Klassiker der Science-Fiction. So oft wurde der Stoff schon adaptiert, sooft schon persifliert, das man die Geschehnisse zu kennen glaubt, ohne einen Blick in diesen Roman geworfen zu haben. Vor allem besticht die fast schon dokumentarisch wirkende Beschreibung des Lebens in England zu Beginn des 20.Jahrhunderts, wenige Jahre vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. In dieses Leben fallen die Marsianer ein, legen Großbritannien in Schutt und Asche, versuchen das Land für sich urbar zu machen, wobei sie jedoch auf Gegenwehr von überraschender Seite stoßen. Wells demontiert in seinem durchaus kritischen Werk den "Alleinherrschaftsanspruch" des Menschen, beschreibt dessen Rolle als integralen, nicht weiter bedeutenden Bestandteil der Natur. Besonders interessant ist die (für die damalige Zeit) kritische Haltung zur Kolonialpolitik der Weltmächte. In dieser Hinsicht weißt "Krieg der Welten" beinahe schon satirische Züge auf; Großbritannien, eine der bedeutensten, mächtigsten Kolonialmächte, wird von Eindringlingen von "Außerhalb der Insel" überrollt und erst durch Zufall von diesen befreit - nachdem es vollständig zerstört wurde. Lesenswert.

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Puhhh
von Martina aus Bielefeld am 20.04.2007

Dieses Buch hat nicht besonders viel mit dem umgesetzten Film zu tun. Es ist doch schon anders!! Aber natürlich sehr gut! Schon witzig gemacht aber auch beängstigend. Denn die Vorstellung, dass sowas mal wirklich passieren könnte- würde wohl keinem schmecken. Spannend und leicht zu lesen.

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der hammer
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2006

Das buch von H.G wells ist einsame spitze mir gefälllt die gestick und auch H.G Wellls schreibstyl und H.G Wells meineung zu dem Thema un die geschichte im ganzen.

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Das Buch hat mich umgehauen
von zicke.85 am 17.09.2005

Kein Wunder das die Leute in Panik ausgebrochen sind,so detailiert wie H.G. Wells diese Geschichte schreibt könnte sie tatsächlich passiert sein.Noch nie hat mich ein Buch so gefesselt.Verblüfft war ich das es parallelen zur heutigen Zeit gibt.Dieses Buch hat mich einfach nur umgehauen.Was es selten gibt (meiner persönlchen... Kein Wunder das die Leute in Panik ausgebrochen sind,so detailiert wie H.G. Wells diese Geschichte schreibt könnte sie tatsächlich passiert sein.Noch nie hat mich ein Buch so gefesselt.Verblüfft war ich das es parallelen zur heutigen Zeit gibt.Dieses Buch hat mich einfach nur umgehauen.Was es selten gibt (meiner persönlchen Meinung nach) das obwohl man zuerst den Film gesehen hat,es doch noch spaß macht das Buch zu lesen,weil es von der menschlichen Geschichte anders ist,aber es sich dennoch alles wieder findet was ausschlaggebend ist.Einfach nur super.

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0 1
Klassiker modern aufgelegt
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwalmtal am 15.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Krieg der Welten von H.G. Wells. Erschienen im Mantikore Verlag am 26. Januar 2017. Im ausgehenden 19. Jahrhundert greifen die Marsianer die Welt an. Das Buch spielt in London und Umgebung. Es spielt auf die Kolonialpolitik an. Aus den Aggressoren werden die Opfer, die von einer um Längen besser ausgerüsteten... Krieg der Welten von H.G. Wells. Erschienen im Mantikore Verlag am 26. Januar 2017. Im ausgehenden 19. Jahrhundert greifen die Marsianer die Welt an. Das Buch spielt in London und Umgebung. Es spielt auf die Kolonialpolitik an. Aus den Aggressoren werden die Opfer, die von einer um Längen besser ausgerüsteten Vorhut nicht besser als Tiere behandelt werden. Die Menschen fliehen und jeder ist sich selbst der Nächste. Sprachlich an das 21. Jahrhundert angepasst ist dieses Buch noch immer aktuell. Wir betrachten uns noch immer als Krone der Menschheit und würden unseren verbrauchten Planeten für eine neue Welt mit unverbrauchten Rohstoffen jederzeit aufgeben. Die Frage ob wir jemandem schaden würden, würde auch heute noch ganz klar zweitrangig hinter der Frage sein, ob uns etwas schadet. Das Buch ist mehr eine Art Dokumentation was geschehen ist. Das Buch ist eine Ich-Erzählung und beschreibt die Vergangenheit. Es gibt keine große Action wie die Menschheit sich gegen die Eindringlinge wehrt, keine Romantik zwischen dem Protagonisten und seiner Frau. Dafür ist es spannend was die Marsianer treiben, die nicht auf Dreibeinen durch die Gegend ziehen und „Ungeziefer“ vernichten. Die Beschreibung der Gesellschaft und ihre Reaktion auf die Invasion ist sehr interessant beschrieben und beinhaltet ein gutes Stück reales ausgehendes 19. Jahrhundert. Ich kann mir gut vorstellen, dass Wells ein Visionär gewesen ist und das neue Medium Film bei manchen Abschnitten im Blick hatte.

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Lesenswert!
von PMelittaM aus Köln am 12.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

In der idyllischen englischen Provinz schlägt ein riesiger Zylinder ein. Ihm entsteigen Wesen vom Mars, die mit ihren Hitzestrahlen direkt anfangen, Menschen zu töten. Die von H. G. Wells 1898 veröffentlichte Geschichte dürfte jedem, zumindest in Grundzügen, bekannt sein, sie wurde mehrfach verfilmt, das Hörspiel des genialen Orson Welles hatte... In der idyllischen englischen Provinz schlägt ein riesiger Zylinder ein. Ihm entsteigen Wesen vom Mars, die mit ihren Hitzestrahlen direkt anfangen, Menschen zu töten. Die von H. G. Wells 1898 veröffentlichte Geschichte dürfte jedem, zumindest in Grundzügen, bekannt sein, sie wurde mehrfach verfilmt, das Hörspiel des genialen Orson Welles hatte 1938 ungeahnte Folgen, und auch der Roman dürfte schon vielfach gelesen worden sein. Der Mantikore Verlag hat ihn nun in neuer Übersetzung mit Illustrationen von Hauke Kock herausgebracht, der Roman macht einen rundum gelungenen Eindruck, das Cover ist mehr als passend und ein Eyecatcher, die Schwarz-Weiß-Illustrationen passen gut zu dem über 100 Jahre alten Werk, enthalten ist ein interessantes Vorwort. Auch der Roman selbst hat mir sehr gut gefallen, gelesen hatte ich ihn bereits vor vielen Jahren, damals war ich ein großer Fan des Autors und habe sein gesamtes Werk inhaliert. Mir gefällt vor allem die Herangehensweise an die Geschichte. Erzählt wird aus Sicht eines Ich-Erzählers, dessen Namen man bis zum Schluss nicht erfährt, der aber hautnah dabei ist und somit zum größten Teil aus erster Hand erzählt, und zwar als Rückblick sechs Jahre nach den Geschehnissen. Szenen, die er nicht miterlebt hat, wie etwa das Auftauchen der Marsianer in London, lässt Wells den Bruder des Erzählers erleben, so dass auch diese der ich-Erzähler berichten kann. Als Leser kann man sich dadurch sehr gut in das Geschehen hinein denken. Wie die Menschen erst erstaunt und neugierig sind, wie sie Kontakt aufnehmen wollen, wie erschütternd es ist, dass die Marsianer sofort schießen, wie die Menschen, die weiter weg wohnen und daher nicht selbst dabei waren, zunächst ungläubig sind und die Gefahr nicht wahrnehmen, das alles kann man nachvollziehen, ebenso wie nach und nach klar wird, dass man sich in Sicherheit bringen muss, wie man möglichst viel mitnehmen will und schließlich die Panik und das Fallenlassen aller Rücksichten, als klar wird, dass die Aliens dem Menschen überlegen und kaum zu besiegen sind. Der Schrecken und die Spannung bauen sich immer mehr auf, auch das gelingt dem Autor sehr gut, so dass sich der Roman durchaus zum Pageturner entwickelt. Die Faszination, die Wells bereits vor Jahrzehnten auf mich ausübte, kann ich immer noch spüren. Ich muss aber auch Kritik üben: Waren zu Beginn noch einige Fußnoten vorhanden, die Erklärungen für möglicherweise unbekannte Worte und Begriffe lieferten, blieben diese sehr schnell aus, obwohl sie weiterhin nötig gewesen wären. Sicher kann man sich heutzutage die Erklärungen selbst aus dem Internet holen, aber wozu dann überhaupt erst mit Fußnoten anfangen? Ein weiterer Kritikpunkt sind manche sehr holprigen Sätze, ob es sich hier schlichtweg um Fehler oder vielleicht auch um falsche Übersetzungen handelt, kann ich nicht immer sagen, dazu müsste man den Originaltext vorliegen haben. Möglicherweise gehört es auch zum o. g. Problem fehlender Fußnoten. Ein Beispiel: „Ich saß am Kopfende, mäßigte die Nüsse mit einer Zigarette, bedauerte Ogilvys Unbesonnenheit und verurteilte die kurzsichtige Furchtsamkeit der Marsianer.“ (S. 64). Abgesehen von den o. g. Kritikpunkten hat H. G. Wells einen zeitlosen Roman geschaffen, der auch heute noch Leser ansprechen kann, Spannung vermittelt und zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle, die sich gerne einmal auf einen Klassiker einlassen.

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Ein Klassiker neu übersetzt!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2017
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Wir habens im Grunde schon längst geahnt, wir sind nicht alleine im Universum. Dumm nur, dass sich die Ausserirdischen als ausserordentlich aggressiv, humorlos und zerstörerisch erweisen. Aber wie die vorliegende Geschichte beweist...auch Aliens können Fehler machen...und wie... Dieses Buch kommt erstaunlich modern daher und hat nichts eingebüsst vom Gefühl des... Wir habens im Grunde schon längst geahnt, wir sind nicht alleine im Universum. Dumm nur, dass sich die Ausserirdischen als ausserordentlich aggressiv, humorlos und zerstörerisch erweisen. Aber wie die vorliegende Geschichte beweist...auch Aliens können Fehler machen...und wie... Dieses Buch kommt erstaunlich modern daher und hat nichts eingebüsst vom Gefühl des leisen Unbehagens bei der Lektüre. Virtuos neu übersetzt lohnt es sich, diesen Klassiker wieder zu entdecken.

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Invasion vom Mars
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 07.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ende des 19. Jahrhunders landen seltsame Zylinder auf der Erde. Ihr Inhalt bringt den Tod. Das Cover ist schlicht gestaltet, aber ein Klassiker braucht auch keine auffällige Gestaltung, der Titel spricht für sich. Die Geschichte gibt sich nach Außen hin den Anschein eines Berichts, der von einem Ich-Erzähler dargelegt wird. Dieser... Ende des 19. Jahrhunders landen seltsame Zylinder auf der Erde. Ihr Inhalt bringt den Tod. Das Cover ist schlicht gestaltet, aber ein Klassiker braucht auch keine auffällige Gestaltung, der Titel spricht für sich. Die Geschichte gibt sich nach Außen hin den Anschein eines Berichts, der von einem Ich-Erzähler dargelegt wird. Dieser Ich-Erzähler hat keinen Namen, man erfährt nicht wer hier erzählt/berichtet. Auch sonst gibt es in dem Buch keine Namen. Allenfalls erklärene Bezeichnungen wie der Artillerist, der Vikar, mein Bruder. An die Sprache des Buches musste ich mich erst gewöhnen, den seiner Entstehungszeit gemäß ist die Sprache eher gehoben und meist respektvoll in ihrer Ausdrucksweise. Auch gibt es immer mal wieder Wörter, die man heutzutage eher selten gebraucht und deren Bedeutung sich nicht gleich offenbart. Die Erzählweise ist eher unaufgeregt und doch ansprechend und spannungsgeladen. Wenn man sich auf die ungewohnte Sprache einlässt, kann man schnell in der dargebotenen Welt versinken. Auch die Illustrationen innerhalb des Buches sind gelungen und haben mir gut gefallen. Dieser Klassiker der Science-Fiction Literatur schafft es auch heute noch zu gefallen.

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Nicht ganz perfekte Neu-Übersetzung des Klassikers
von Forti am 17.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Knapp 120 Jahre nach der Erstveröffentlichung von H.G. Wells' "Krieg der Welten" wurde der Klassiker für den Mantikore-Verlag von Jan Enseling neu ins Deutsche übersetzt und von Hauke Kock mit Illustrationen versehen. Über H.G. Wells' Klassiker muss man nicht viele Worte verlieren. Zu Recht steht er auf vielen... Knapp 120 Jahre nach der Erstveröffentlichung von H.G. Wells' "Krieg der Welten" wurde der Klassiker für den Mantikore-Verlag von Jan Enseling neu ins Deutsche übersetzt und von Hauke Kock mit Illustrationen versehen. Über H.G. Wells' Klassiker muss man nicht viele Worte verlieren. Zu Recht steht er auf vielen Leselisten und ist nicht nur für Science Fiction-Fans eine Pflichtlektüre. Es gibt wohl viele Lesarten für dieses Buch: Science Fiction, bitterböse Gesellschaftskritik, Zukunftsvision ... Da das Werk in jedem Fall einen hohen und unstrittigen Stellenwert in der Weltliteratur hat, möchte ich hier lieber auf die Eigenheiten dieser Ausgabe eingehen als auf den Text ansich. Die Übersetzung von Jan Enseling liest sich überwiegend gut und schafft meist den Spagat zwischen authentischer Wiedergabe eines Textes der vorletzten Jahrhundertwende und einer für den heutigen Leser eingänglichen Lektüre. Leider finden sich dann doch einige Stellen, auf die das ganz und garnicht zutrifft, wo auf einmal in eine etwas altertümliche Sprache gewechselt wird. Noch ärgerlicher die Stellen, die so übersetzt wurden, dass sie in der deutschen Sprache wenig bis garkeinen Sinn machen. Dazu kommen einige kleinere orthografische Fehler. Schade! Ungewöhnlich für einen Roman verwendet der Übersetzer Fußnoten. Dies geschieht allerdings sparsam und behindert den Lesefluss nicht. Bei den acht Illustrationen von Hauke Kock handelt es sich um schwarz-weiße Zeichnungen, die die Marsianer in Szene setzen. Die menschliche Protagonisten sind hier nur Nebendarsteller. Die Darstellung orientiert sich stark an der Beschreibung der Außerirdischen durch H.G. Wells. Sie stellen sich nicht unangemessen vor den Text, sondern illustrieren ihn im besten Wortsinne und sind meiner Meinung nach gut gelungen. Leider sind die Illustrationen gerastert und wirken dadurch etwas unscharf. Es ist keine richtig schlechte Ausgabe des Klassikers, aber leider bleibt sie hinter den hohen Erwartungen zurück, die man bei einer selbsternannten "Sammlerausgabe" haben darf, zurück.

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