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Kritik der praktischen Vernunft / Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

Hrsg. v. Wilhelm Weischedel

(2)

GRUNDLEGUNG ZUR METAPHYSIK DER SITTEN
Vorrede
Ester Abschnitt. Übergang von der gemeinen sittlichen Vernunfterkenntnis zur philosophischen
Zweiter Abschnitt. Übergang von der populären sittlichen Weltweisheit zur Metaphysik der Sitten
Die Autonomie des Willens als oberstes Prinzip der Sittlichkeit. / Die Heteronomie des Willens als der Quell aller unechten Prinzipien der Sittlichkeit / Einteilung aller möglichen Prinzipien der Sittlichkeit aus dem angenommenen Grundbegriffe der Heteronomie.
Dritter Abschnitt. Übergang von der Metaphysik der Sitten zur Kritik der reinen praktischen Vernunft
Der Begriff der Freiheit ist der Schlüssel zur Erklärung der Autonomie des Willens / Freiheit muß als Eigenschaft des Willens aller vernünftigen Wesen vorausgesetzt werden / Von dem Interesse, welches den Ideen der Sittlichkeit anhängt / Wie ist ein kategorischer Imperativ möglich? / Von der äußersten Grenze aller praktischen Philosophie
Schlussanmerkung
KRITIK DER PRAKTISCHEN VERNUNFT
Vorrede
Einleitung. Von der Idee einer Kritik der praktischen Vernunft
Erster Teil. Elementarlehre der reinen praktischen Vernunft
Erstes Buch. Die Analytik der reinen praktischen Vernunft
1. Hauptstück. Von den Grundsätzen der reinen praktischen Vernunft:
1. Erklärung /
2. Lehrsatz I /
3. Lehrsatz II /
4. Lehrsatz III /
5. Aufgabe I /
6. Aufgabe II /
7. Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft /
8. Lehrsatz IV / I. Von der Deduktion der Grundsätze der reinen praktischen Vernunft / II. Von dem Befugnisse der reinen Vernunft, im praktischen Gebrauche, zu einer Erweiterung, die ihr im spekulativen für sich nicht möglich ist
2. Hauptstück. Von dem Begriffe eines Gegenstandes der reinen praktischen Vernunft: Von der Typik der reinen praktischen Urteilskraft
3. Hauptstück. Von den Triebfedern der reinen praktischen Vernunft / Kritische Beleuchtung der Analytik der reinen praktischen Vernunft
Zweites Buch. Dialektik der reinen praktischen Vernunft
1. Hauptstück. Von einer Dialektik der reinen praktischen Vernunft überhaupt
2. Hauptstück. Von der Dialektik der reinen Vernunft in Bestimmung des Begriffs vom höchsten Gut: I. Die Antinomie der praktischen Vernunft / II. Kritische Aufhebung der Antinomie der praktischen Vernunft / III. Von dem Primat der reinen praktischen Vernunft in ihrer Verbindung mit der spekulativen / IV. Die Unsterblichkeit der Seele, als ein Postulat der reinen praktischen Vernunft / V. Das Dasein Gottes, als ein Postulat der reinen praktischen Vernunft / VI. Über die Postulate der reinen praktischen Vernunft überhaupt / VII. Wie eine Erweiterung der reinen Vernunft, in praktischer Absicht, ohne damit ihr Erkenntnis, als spekulativ, zugleich zu erweitern, zu denken möglich sei? / VIII. Vom Führwahrhalten aus einem Bedürfnisse der reinen Vernunft / IX. Von der der praktischen Bestimmung des Menschen weislich angemessenen Proportion seiner Erkenntnisvermögen
Zweiter Teil. Methodenlehre der reinen praktischen Vernunft
Beschluß

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Wilhelm Weischedel
Seitenzahl 302
Erscheinungsdatum 19.12.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-27656-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 176/108/18 mm
Gewicht 180
Auflage 22
Verkaufsrang 69.230
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von Asti am 12.11.2010

Ein Klassiker der Philosophie. Kant definiert Vernunft über die menschliche Moral. Hierfür entscheidend ist der kategorische Imperativ, den Kant als Handlungsdevise allen moralischen Handelns sieht - moralisch gutes Handeln ist also Handeln diesem kategorischen Imperativ folgend. Die Fähigkeit zur praktischen Vernunft ist das, was für Kant den Menschen von... Ein Klassiker der Philosophie. Kant definiert Vernunft über die menschliche Moral. Hierfür entscheidend ist der kategorische Imperativ, den Kant als Handlungsdevise allen moralischen Handelns sieht - moralisch gutes Handeln ist also Handeln diesem kategorischen Imperativ folgend. Die Fähigkeit zur praktischen Vernunft ist das, was für Kant den Menschen von seiner Außenwelt abhebt. Ein immer wieder lesenswerter absoluter Klassiker, dessen Weltruhm nach dem Lesen seiner Thesen jedem verständlich wird.

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Kants Ethik
von Zitronenblau am 05.09.2010

Das vorliegende Buch enthält zum einen die "Grundlegung der Metaphysik der Sitten" (GMS), zum anderen die "Kritik der praktischen Vernunft" (KpV). In der GMS errichtet Kant ausgehend vom guten (und autonomen) Willen seinen Kategorischen Imperativ her, der anders als der hypothetische Imperativ auf Grund des Kategorischen von selbst sein... Das vorliegende Buch enthält zum einen die "Grundlegung der Metaphysik der Sitten" (GMS), zum anderen die "Kritik der praktischen Vernunft" (KpV). In der GMS errichtet Kant ausgehend vom guten (und autonomen) Willen seinen Kategorischen Imperativ her, der anders als der hypothetische Imperativ auf Grund des Kategorischen von selbst sein soll, ergo a priori aus der Vernunft abgeleitet wird. Ziel ist, praktisch moralisches Handeln vom Subjektiven in eine Allgemeingültgkeit eines Sittengesetzes zu generalisieren. So lautet die Grundformel (neben weiteren Formeln): "... handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." Streitbar ist die Haltigkeit des Imperativs hinsichtlich der Triebfedern, also derjenigen Faktoren wie Lust und Unlust, die den Willen vernunftunabhängig beeinflussen. Kant selbst gesteht infolge dieses Gedankenganges implizit die unzureichende Grundlegung seines Imperativs. In der KpV geht er m. E. zu weit, wenn er versucht, den Utilitarismus (Nutzenmaximierung zur zweckgerichteten Glückseligkeit) und das Sittenprinzip der Tugendhaftigkeit in seiner "Dialektik der reinen Vernunft" zum vollendeten Guten folgendermaßen zu begründen: "So fern nun Tugend und Glückseligkeit zusammen den Besitz des höchsten Guts in einer Person, hierbei aber auch Glückseligkeit, ganz genau in Proportion der Sittlichkeit (als Wert der Person und deren Würdigkeit glücklich zu sein) ausgeteilt, das höchste Gut einer möglichen Welt ausmachen..." Interessant ist die umfangreiche, bis heute nicht enden wollende Rezeption dieser Kantischen Ethik (ich empfehle hier u. a. "Materialien zu Kants 'Kritik der praktischen Vernunft'" von R. Bittner und K. Cramer herausgegeben). Des Weiteren will ich Hume's Law einbringen: normative Sätze (Imperative, Gebote etc.) lassen sich nicht durch logische, also analytische Regeln aus empirischen Sätzen ableiten (kurz: aus Sein kein Sollen). Die Dichotomie Vernunft-Wille (oder: Wahrheit-Zweck) führt eben genau nicht zur Anwendung eines Kategrosichen Imperativs aus den gegebenen Gründen: die Sollsätze (vor allem die Generalisierung der Maximen zu Gesetzen) sind allenfalls synthetisch, mit Habermas: im praktischen Diskurs eruierbar hinsichtlich ihrer Wertigkeit oder ihres Normgebungspotenzials etc. Kurioserweise versucht Kant Tugend und Glückseligkeit zu verknüpfen, gelingen kann ihm das nicht. Venrunft und Wille sind entsprechend gesondert zu beurteilen in ihren Ursachen bzw. Wirkungen. Dennoch: was Kant hier darbietet, ist ein Meilenstein in der Geschichte der Frage nach dem richtigen Handeln, welches feilich nicht gut sein muss, um richtig zu sein...

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