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La Nera

Ein Mafia-Roman. Originalausgabe

(3)

Für Sophia, eine junge Sizilianerin aus einfachen Verhältnissen, ist es ein Traum: Sie heiratet den schwerreichen Arzt und Unternehmer Giulio Saviani, der Schönheitskliniken für die High Society betreibt. Erst allmählich wird Sophia klar, dass sie nun der »ehrenwerten Familie« angehört. Die Kliniken sind nichts weiter als Fassade für einen höchst lukrativen Organhandel. Als ihr Mann ermordet wird, muss Sophia sich unversehens in einem blutigen Machtkampf der Mafiaclans behaupten. Doch sie hat gelernt: Mit gnadenloser Härte verfolgt sie alle, die sich ihr in den Weg stellen. Und sie hat nun auch die Macht, Rache zu nehmen für ein traumatisches Erlebnis in ihrer Jugend ...

Portrait

Claudio Michele Mancini wurde kurz nach Kriegsende als Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters geboren und wuchs in der Provinz Verbania am Lago Maggiore auf. 1964 machte er auf einer Klosterschule sein Abitur, studierte in München Psychologie und arbeitete danach als Dozent und Unternehmensberater in Frankreich, Italien, Deutschland und den USA. 2006 erschien "Infamità", sein erster Mafia-Roman. 2009 folgte "Mala Vita", 2012 "La Nera".

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 617
Erscheinungsdatum 02.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-50911-1
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/148/40 mm
Gewicht 456
Buch (Taschenbuch)
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Realistischer Thriller
von Michael Lehmann-Pape am 18.06.2012

Trotz der fiktiven Geschichte um die Person der aus einfachen Verhältnissen stammenden Sophia D`Arenal, welche Mancini in den Mittelpunkt seines Mafia Romans setzt, spürt man dem Buch über den größten Teil der Strecke durchaus ab, dass Mancini mit der Materie der Mafia, deren Geschichte und deren auch „moderner“ Arbeitsweise... Trotz der fiktiven Geschichte um die Person der aus einfachen Verhältnissen stammenden Sophia D`Arenal, welche Mancini in den Mittelpunkt seines Mafia Romans setzt, spürt man dem Buch über den größten Teil der Strecke durchaus ab, dass Mancini mit der Materie der Mafia, deren Geschichte und deren auch „moderner“ Arbeitsweise vertraut ist. Dichtgedruckt setzt er sich auf den gut 600 Seiten des Buches mit den Geschäften der „Familie“ auseinander, mit Geldwäsche, Verflechtungen, Bestechungen, Einschüchterungen, Korruption, all dies eingearbeitet in eine klassische Geschichte von Liebe, Verlust und Rache. Seine Protagonistin, obwohl aus Sizilien, der „Quelle der Mafia“ stammend, lässt er dabei eher zufällig in diese Welt „hineingleiten“. Eine junge Frau, die zunächst am Ziel ihrer Träume wirkt, als sie den Schönheitschirurgen Giulio heirate und von heute auf morgen aus einfachen Verhältnissen in die High Society Italiens aufsteigt. Wobei „Hohe Gesellschaft“ hier durchaus zweideutig zu verstehen ist, denn die andere „Gesellschaft“, die Mafia, nutzt den Betrieb der Schönheitskliniken für ihre Geschäfte und Giulio hat seine Finger in einem zudem äußerst profitablen Geschäft, dem Organhandel. Eine Frau aber auch, welche die Härten der Mafia am eigenen Leib durchaus schon spüren musste, als sie als junge Studentin die Ermordung ihres geliebten Bruders durchleiden muss. Ein Geschehen, welches der Mafia zuzuordnen ist und das im Lauf der Jahre nach Rache ruft, um nach den tradierten Begriffen der Sizilianer die Ehre der Familie wieder her zu stellen. Als auch Giulio ermordet wird, setzt sich Sophia an die Spitze der Geschäfte und wird zum weiblichen „Don“, zur Patin. Eine Position, aus der heraus auch ihre alte, noch lange nicht vernarbte Wunde nun einer „Heilung durch Rache“ deutlich näher rückt. Diese Geschichte der Sophia verbindet Mancini geschickt mit einer breiten Darstellung der Mafia und ihrer Verwobenheit bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft hinein einerseits und den Ermittlungen und dem Kampf gegen die Mafia andererseits. Im Lauf der Geschichte tauchen so auch auf der „anderen Seite“ Ermittler und eine Staatsanwältin auf, die ihren oft einsamen und fast hoffnungslosen Kampf gegen die Strukturen der „ehrenwerten Familie“ hartnäckig verfolgen. Einen Kampf, den Mancini ebenso sehr realistisch schildert. Welcher Persönlichkeit es bedarf, egal ob Mann oder Frau, um sich an der Spitze der Mafia zu etablieren, dies arbeitet Mancini fassbar heraus, wie er auch die Methoden der Mafia eindeutig beim Namen nennt. Die Methoden der Korruption ebenso wie die der „traditionellen“ Einschüchterung durch Gewalt. Für zartbesaitete Gemüter zumindest sind die Passagen der Gewalt im Buch eher nicht zu empfehlen, hier wird Mancini durchaus drastisch. Ein wenig trocken, in Teilen fast in einem dokumentarischen Stil schreibt Mancini. Einerseits fördert dies den realistischen Eindruck seiner Geschichte, andererseits fällt es dem Leser nicht immer einfach, sich mit den Personen und der Geschichte zu identifizieren. Ein wenig mehr Bildkraft und Ausschmückung bei den Personen und manchen Ereignissen hätte dem Lesefluss durchaus noch gut getan. Dennoch ein realistische, spannende, in Teilen harte Geschichte, die jederzeit einen fundierten und sorgfältig recherchierten Eindruck hinterlässt.

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brillant, spannend, mitreißend
von Carla Schmidhainer aus Lüneburg am 04.06.2012

endlich wieder einmal ein Mafiathriller, der mich nicht nur überzeugt, sondern auch begeistert hat. Claudio M. Mancini hat mit seinem Roman La Nera die Jahre der Diaspora in der Mafiaszene beendet und mir ein unerwartetes Krimivergnügen bereitet. Mit der Figur der Sophia Saviani und ihrer angeheirateten Familie... endlich wieder einmal ein Mafiathriller, der mich nicht nur überzeugt, sondern auch begeistert hat. Claudio M. Mancini hat mit seinem Roman La Nera die Jahre der Diaspora in der Mafiaszene beendet und mir ein unerwartetes Krimivergnügen bereitet. Mit der Figur der Sophia Saviani und ihrer angeheirateten Familie hat der italienische Autor eine grausame Mafia-Patin und deren Lebensweg beschrieben, der spannender und aufregender kaum sein könnte. Und so ganz nebenbei erfährt der Leser viel über die Denk- und Handlungsweise in der ehrenwerten Gesellschaft. Offen gestanden, ich lege ein Buch schnell zur Seite, wenn es langatmig und weitschweifig wird, wenn die Handlungen gekünstelt, mich gängige Klischees erschlagen und Autoren mit qualvollen Versuchen etwas Besonderes zu wollen, ihre Seiten füllen. Bei Mancini ist alles anders. Niemals kommt das Gefühl auf, der Roman sei eine Fiktion. Im Gegenteil. Selten habe ich einen Milieukrimi in der Hand gehabt, den ich nicht mehr zur Seite legen konnte und dessen Handlung mich so in den Bann gezogen hat. Die Handlungsorte sind genial beschrieben, die Figuren authentisch, die Dramaturgie atemberaubend, in La Nera stimmt einfach alles bis zum letzten Showdown. Sechshundert Seiten? Sie vergingen wie im Flug! Kompliment!

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Meisterliche geschrieben!
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 01.06.2012

packend bis zur letzten Seite! Mit seinem Roman La Nera ist Claudio M. Mancini wahrlich ein meisterliches Werk gelungen. Es begeistern nicht nur der spannende Plot, sondern auch die mit großer Authentizität proträtierten Protagonisten, denen er scharfe Konturen und tiefgründige Charaktere verleiht. Mit Sophia Saviani, Arztgattin und Patin, fiebert... packend bis zur letzten Seite! Mit seinem Roman La Nera ist Claudio M. Mancini wahrlich ein meisterliches Werk gelungen. Es begeistern nicht nur der spannende Plot, sondern auch die mit großer Authentizität proträtierten Protagonisten, denen er scharfe Konturen und tiefgründige Charaktere verleiht. Mit Sophia Saviani, Arztgattin und Patin, fiebert selbst der gleichgültigste und hartgesottenste Leser mit, eine Figur, die man beim Lesen geradezu bildlich vor Augen hat. Schon von der ersten Seite ist man mitten im Geschehen und der Leser wird sich der Dramaturgie, der Atmosphäre und dem Kolorit des Romans nur schwer entziehen können. Mancinis Werk „LA NERA“ hat meines Erachtens das Zeug zum Weltbestseller. Das Buch ist nicht nur ein Roman, es ist auch ein Gaumenschmaus der Sprache. Mein Fazit: allererste Sahne Hier beißt sich nicht nur der Leser am Buch fest, nein, das Buch verbeißt sich im Leser!

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