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Lämmerweid / Robert Walcher Bd.9

Ein neuer Fall für Robert Walcher

(12)
Robert Walcher gerät unter Mordverdacht, als sein Informant tot am Rande einer Schafswiese aufgefunden wird. Wusste das Opfer zu viel über die Machenschaften eines Agrarkonzerns? In einer Situation, in der Walcher dringend Freunde bräuchte, kämpft er allein – gegen maßlose Gier und tödliche Skrupellosigkeit. Wem kann Walcher noch trauen?
Portrait
Joachim Rangnick, geb. 1947, hat Grafik studiert und arbeitete viele Jahre als Redakteur für Gesellschaftsspiele. Heute leitet er eine Marketingagentur und schreibt Kriminalromane. Er lebt in Weingarten. Joachim Rangnick hat bereits sechs Walcher-Krimis im Selbstverlag veröffentlicht und sich eine große Fangemeinde erschrieben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Serie Robert Walcher 9
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61122-8
Reihe List bei Ullstein 9
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/123/25 mm
Gewicht 331
Buch (Taschenbuch)
8,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Lämmerweid
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg (Eder) am 15.09.2015

Journalst Robert Walcher. wartet vergeblich auf seinen Informanten. Kurze Zeit später wird die Leiche des jungen Mannes neben einer Lämmerweide gefunden. In seiner Jacke befindet sich der Ausweis des Biobauern Georg Schonaue, und eine Visitenkarte von Robert Walcher. Als an der Kleidung des Toten auch noch Haare von Walchers... Journalst Robert Walcher. wartet vergeblich auf seinen Informanten. Kurze Zeit später wird die Leiche des jungen Mannes neben einer Lämmerweide gefunden. In seiner Jacke befindet sich der Ausweis des Biobauern Georg Schonaue, und eine Visitenkarte von Robert Walcher. Als an der Kleidung des Toten auch noch Haare von Walchers Labrador Rolli gefunden werden, gerät er unschuldig unter Mordverdacht. Enttäuscht von seinem Freund, Kommissar Brunner, ermittelt Walcher auf eigene Faust. Das bleibt den waren Tätern nicht verborgen. Als noch weitere Morde passieren, und jedesmal eine Verbindung mit Walcher festgestellt wird, wird es langsam gefährlich. Walcher Exfreundin wird überfahren, seine Adoptivtochter wird entführt, Walcher wird von einem schwarzen Dodge verfolgt. Walcher setzt langsam die Puzzleteile zusammen, und erkennt, mit was für einem riesigen Gegner er es zu tun hat. Der Krimi ist super spannend geschrieben. Besonderen Spaß hatte ich an den Visionen und Kräuterrezepten von Mathilde, und den Beschreibungen der Tiere. Hund Rolli, Hündin Nora, Kater Bärendreck und die Hühner. Auch die Beschreibung der Natur und der Bauernhöfe und Almen ist sehr gelungen. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen, und schon das nächste Buch über Robert Walcher bestellt. Der stil von Joachim Rangnik gefällt mir sehr, und ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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Ökokrise
von goldlola am 21.06.2013

Ich habe bisher noch kein Buch von J. Ragnick gelesen und bin höchst zufrieden mit diesem ;-) Es ist zwar kein spannender Reißer, aber für mich ist die Thematik, die in dem Buch angerissen wird, so brisant und spannend, dass ich das Buch gerne bis zum Schluß gelesen habe. Besonders gelungen... Ich habe bisher noch kein Buch von J. Ragnick gelesen und bin höchst zufrieden mit diesem ;-) Es ist zwar kein spannender Reißer, aber für mich ist die Thematik, die in dem Buch angerissen wird, so brisant und spannend, dass ich das Buch gerne bis zum Schluß gelesen habe. Besonders gelungen finde ich, dass von Anfang an nichts klar ist und immer neue Seiten in dem Fall ans Licht gebracht werden. Kurz zur Geschichte: Robert Walcher ist investigativer Journalist, in der ländlichen Idylle....Wer denkt, dass es hier nichts aufzudecken gibt, liegt falsch. Auf einer Lämmerweide wird ein Toter gefunden, der mit R. Walcher in Kontakt stand. Durch Hundehaare, die von Walchers Hund stammen, gerät er ins Visier der Kommissare als Hauptverdächtiger. Walcher, der sich in eine hinterlistige Falle gedrängt sieht, macht sich im Alleingang auf Recherche und deckt dabei ungeahnte Dinge auf. Im Verlauf wird es noch mehr Tote geben, die alle in Zusammenhang mit dem Toten König, der für einen Großen Konzern, der weit verzwickt in Lebensmittel- und Agrarindustrie ist, gearbeitet hat. Walcher ist nicht nur im Visier der Polizei und wird vom Hauptkommissar, den er früher als vermeintlichen Freund wähnte, als Serienmörder tituliert. Unheimliche Anrufe ohne Stimme und plötzliche Stromausfälle lassen Walcher erahnen, dass auch er auf der Hut sein muß.....

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Rangnick hat es wieder geschafft
von horrorbiene am 24.03.2013

Die „Krimis“ von Herrn Rangnick sind keine klassischen Krimis. Statt eines ermittelnden Kriminalbeamten ist die Hauptperson der Investigativ-Journalist Robert Walcher. Doch nicht alle seine Romane sind so gestrickt. Rückwirkend betrachtet ist wirklich jeder der bisher bei List erschienenen Bücher für sich gesehen anders und manchmal muss Walcher, was den... Die „Krimis“ von Herrn Rangnick sind keine klassischen Krimis. Statt eines ermittelnden Kriminalbeamten ist die Hauptperson der Investigativ-Journalist Robert Walcher. Doch nicht alle seine Romane sind so gestrickt. Rückwirkend betrachtet ist wirklich jeder der bisher bei List erschienenen Bücher für sich gesehen anders und manchmal muss Walcher, was den Fokus betrifft etwas zurückstecken und andere Charaktere werden wichtig. Dies finde ich sehr erfrischend: Im Prinzip weiß man, was man bekommt: Eine umfangreich gestaltete Kriminalgeschichte um Walcher im beschaulichen Allgäu mit Alpenpanorama. Und doch kommt alles ganz anders. Gemein haben die Bücher, dass stets ein politisches oder gesellschaftliches Thema kritisch von Walcher in Augenschein genommen wird. In diesem Buch ist dies die Lebensmittelchemie- und Agrarindustrie. Dieses Thema finde ich nicht nur an sich sehr bedeutend und interessant, nein, in diesem Buch wird es auch noch gekonnt in Szene gesetzt. Mich hat es jedenfalls zum Nachdenken gebracht, zu lesen, was Chemikalien und genmanipulierte Pflanzen für Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können. Ganz zu schweigen davon, was wir täglich durch die Light-Pordukte zu uns nehmen. Mir hat die Umsetzung im Buch jedenfalls sehr gut gefallen. Doch auch der Krimi kommt hier nicht zu kurz. Walcher muss in diesem Buch allein “ermitteln”, da sein Freund Kommissar Brunner Distanz zu ihm wahrt, da Walcher in den laufenen Ermittlungen unter Verdacht gerät. Wieder einmal kommt der Journalist den Bösen zu nahe und muss sich um das Wohl seiner Lieben sorgen. Dies erzeugt Spannung und dies ist das erste Buch von Rangnick, dass ich wirklich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der fehlende Spannungsbogen, war meist der größte Kritikpunkt der Vorgängerbände. Auch in diesem Band lässt Rangnick es nicht aus, den typischen Allgäuer-Charme hervorzuheben – ein weiterer Grund, warum mir seine Bücher so gut gefallen. Zwar fallen sie durch den gesellschaftkritischen Grundton und dem Journalisten Walcher aus dem typischen Allgäu-Krimi-Schema heraus, bieten aber damit eine gelungene Abwechslung. Die Mischung zwischen dem Allgäu-Charme und dem politischen Spiegel, den der Autor dem Leser vorhält, schätze ich an seinen Büchern sehr. Fazit: Lämmerweid ist wieder ein gesellschaftskritischer Roman mit einer realistischen Geschichte, die diesmal jeden etwas angeht, da jeder auf eine Weise mit Lebensmittel- und Agrarchemie in Kontakt gerät – ich zumindest habe mich in manchen Punkten auch angesprochen gefühlt. Endlich stimmt nicht nur die Thematik, sondern die Spannung bleibt konstant hoch. Meiner Meinung nach Rangnicks bisher bester Roman.

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Lämmerweid
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 02.03.2013

Es ist mein erstes Buch von Joachim Rangnick. Es wird nicht mein letztes sein. Fesselnd geschrieben, behandelt es ein hochbrisantes Thema. Lebensmittelskandale, die uns alle betreffen. Der Protagonist des Buches, Robert Walcher, ist Journalist und in dieser Eigenschaft gerät er mitten hinein in die Machenschaften skrupelloser Geschäftemacher, die mit... Es ist mein erstes Buch von Joachim Rangnick. Es wird nicht mein letztes sein. Fesselnd geschrieben, behandelt es ein hochbrisantes Thema. Lebensmittelskandale, die uns alle betreffen. Der Protagonist des Buches, Robert Walcher, ist Journalist und in dieser Eigenschaft gerät er mitten hinein in die Machenschaften skrupelloser Geschäftemacher, die mit genmanipuliertem Saatgut und der Verwendung von Pestiziden landwirtschaftliche Flächen in unvorstellbarem Ausmaß verseuchen, was für die Menschen unvorhersehbare Folgen haben wird. Von der Politik wird nur scheinbar gegengesteuert, sind doch viele Politiker selbst mittendrin im Geschäft und somit handlungsunfähig, wollen sie nicht an den Pranger gestellt werden. Zunächst gerät Robert Walcher in einen Mordfall. Ein Informant, Julian Koenig, der für die Firma Eufoodic tätig war, wird tot auf der Lämmerweide eines Nachbarn aufgefunden und auch der Nachbar, ein absoluter Verfechter herkömmlicher Anbaumethoden, wird aus dem Weg geräumt. Kommissar Brunner, der ermittelnde Beamte und Freund von Robert Walcher, hält diesen für verdächtig, da der Informant eine Visitenkarte Walchers bei sich trug. Über die Verdächtigungen ist Walcher derart erbost, daß er sich selbst an die Ermittlungen macht. Bei seinen Recherchen entdeckt er eine CD mit den Entdeckungen von Koenig und macht diese mit Hilfe eines Freundes öffentlich. Nun sind die Verantwortlichen von Eufoodic hinter Walcher her, um an die CD zu kommen und die Veröffentlichung zu verhindern. Es gibt noch weitere Morde und auch auf Walchers Familie werden Anschläge verübt. Das Buch ist gut und spannend geschrieben und viele sollten es lesen. Betrifft doch der Skandal um unsere Lebensmittel uns alle.

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Der sitzende Tote auf der Schafweide
von lesemaus am 02.03.2013

Der Pressesprecher der Firma Eufoodic Julian König lehnt tot am Baum der Schafweide des Ökobauern Georg Schonauer. Der wiederum interpretiert dies als Warnung an seine Adresse, da er sich schon seit Jahren gegen die großen Agrarfirmen vehement zur Wehr setzt, noch dazu das die Polizei seinen Personalausweis bei dem... Der Pressesprecher der Firma Eufoodic Julian König lehnt tot am Baum der Schafweide des Ökobauern Georg Schonauer. Der wiederum interpretiert dies als Warnung an seine Adresse, da er sich schon seit Jahren gegen die großen Agrarfirmen vehement zur Wehr setzt, noch dazu das die Polizei seinen Personalausweis bei dem Toten gefunden hat. Zusätzliche Brisanz erhält der Fall durch den Fund der Visitenkarte des Journalisten Robert Walcher in der Geldbörse des Toten. So gerät Walcher in das Visier von Hauptkommissar Brunner, mit dem er bereits schon öfters bei Kriminalfällen zutun hatte, bisher allerdings nicht als Tatverdächtiger, dass Robert Walcher doch sehr kränkt, als Brunner in nach seinem Alibi befragt. Walcher hatte zwar einen Termin mit Julian König, allerdings tauchte dieser zum vereinbarten Zeitpunkt nicht auf. War er da bereits schon tot? Walchers Neugier ist geweckt und er macht sich auf den Weg zu Georg Schonauer um Näheres in Erfahrung zubringen auch, um herauszufinden, ob er der Mörder sein könnte. Doch Schonauer tappt genauso im Dunkeln wie Walcher. Einige Tage nach ihrem Treffen wird Schonauer ebenfalls tot, als Warnung in seinem Schandkreis angekettet von Walcher gefunden. Aber das ist erst der Beginn von weiteren kriminellen Aktivitäten der großen Agrarfirmen, in deren Fadenkreuz Walcher mit seinen weiteren Recherchen gerät und die auch vor seiner Familie und Freunden nicht halt machen. Aber Walcher wäre nicht Walcher wenn er sich dadurch beeindrucken lassen würde, und deckt weiter mehr und mehr die kriminellen Machenschaften dieser Industrie auf. Mit seinem unaufgeregtem Erzählstil bleibt der Autor seinem Schreibstil treu, und vermittelt somit dem Leser die allgäuerische Gemütlichkeit. Aber Vorsicht ist trotzdem geboten, denn wer die vorangegangenen Krimis kennt, weiß das es noch sehr spannend und durchaus gefährlich werden kann. Den der Autor entwickelt mit diesem Krimi wieder ein komplexes Szenario und der Spannungsbogen wird im Laufe der Geschichte mehr und mehr angezogen bis zum bitteren Ende mit raffiniertem Cliffhanger. Das Buch war sehr spannend und trotz der vielen Erläuterungen über die Agrarindustrie und ihre Machenschaften war es zu keinem Zeitpunkt langweilig im Gegenteil, ein sehr lesenswerter Krimi mit viel Hintersinn zu einem brisanten hochaktuellen Thema das der Autor in jedem seiner Krimis verpackt und sie dadurch noch zusätzlich an Spannung gewinnen. Am Ende bleibt beim Leser ein schaler Beigeschmack denn man fragt sich selbst, wie viel genmanipulierte Nahrung essen wir bereits? Im Nachwort des Autors kann man dieser Frage nachgehen. Und das Zitat im Buch von Schiller Glocke, bekommt dadurch einen makaberen Wahrheitsgehalt: Gefährlich ist´s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn. Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.

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Walcher im Kampf gegen Gentechnik und Grosskonzern
von Sabine Stauffer am 26.02.2013

Das Wichtigste zuerst: Für mich der mit Abstand beste Walcher-Krimi !!! Das Buch fesselte mich schon nach den ersten Buchseiten und ich konnte es einfach nicht mehr zur Seite legen. Joachim Rangnick hat einfach die perfekte Mischung aus Spannung, leichter Ironie und Familiensinn gefunden gefunden die für mich perfektes... Das Wichtigste zuerst: Für mich der mit Abstand beste Walcher-Krimi !!! Das Buch fesselte mich schon nach den ersten Buchseiten und ich konnte es einfach nicht mehr zur Seite legen. Joachim Rangnick hat einfach die perfekte Mischung aus Spannung, leichter Ironie und Familiensinn gefunden gefunden die für mich perfektes Lesevergnügen bringen. Leider ist der Allgäu-Krimi nicht allzu dick, aber dennoch steckt er voller Handlung und Hintergrundwissen. Nachdem der geheime Informant Walchers auf der Lämmerwiese ermordet aufgefunden wird und Walcher diese grausame Tat ganz offensichtlich untergeschoben werden soll, beginnt er wieder einmal auf eigene Faust zu recherchieren. Die kräuterliebende Haushälterin Mathilde hat immer wieder mal eine ihrer merkwürdigen Visionen, Kater Bärendreck stinkt wie immer einfach fürchterlich und Rolli bekommt überglücklich eine Freundin. Frau Zehneder mit ihrem Kramerladen kommt wieder vor und Irma wird langsam erwachsen. Nur der Kommissar Brunner schlägt diesmal ganz und gar aus der Reihe. Er lässt nicht davon ab Walcher zu verdächtigen und Walcher muss diesmal auf seine Unterstützung verzichten. Während Walcher unermüdlich recherchiert, wird im Umfeld fleissig teils aufs Grausamste weitergemordet und Walcher erhält zum Glück Hilfe von unerwarteter Seite... Wie von Joachim Rangnick gewohnt gibt es wieder viele teils ultrakurze Kapitel die zwischen den verschiedenen Handlungen hin und her springen und mich immer wieder verleitet haben, "nur noch ein Kapitel" zu lesen. Den sporadisch eingefädelten Allgäuer Dialekt zu lesen finde ich als Bayerin einfach köstlich und lebensecht. Und für alle Nordlichter oder weniger sprachbegabten Lesern gibt es zum Glück hinten im Buch eine Übersetzung vieler verwendeter Wörter. Der ideale Begleiter zu diesem hervorragenden Krimi ist übrigends ein biologischer Kräutertee ...natürlich mit Zucker und ohne Aspartam

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David gegen Goliath
von einer Kundin/einem Kunden aus Aachen am 25.02.2013

Der Journalist Robert Walcher gerät unter Verdacht als einer seiner Informanten, der Pressesprecher einer Vereinigung internationaler Agrar- und Lebensmittelkonzerne, tot auf einer Schafwiese aufgefunden wird. Steht dieser Tod in Zusammenhang mit seinen aktuellen Recherchen? Als in Walchers Umfeld weitere Morde geschehen, wird die Situation für ihn höchst ungemütlich und... Der Journalist Robert Walcher gerät unter Verdacht als einer seiner Informanten, der Pressesprecher einer Vereinigung internationaler Agrar- und Lebensmittelkonzerne, tot auf einer Schafwiese aufgefunden wird. Steht dieser Tod in Zusammenhang mit seinen aktuellen Recherchen? Als in Walchers Umfeld weitere Morde geschehen, wird die Situation für ihn höchst ungemütlich und er beginnt selber zu ermitteln. Die Handlung basiert auf einem sehr aktuellen Thema, dem Kampf von Biobauern und ihren Sympathisanten gegen internationale Agrar- und Chemiekonzerne. Der Krimi erzählt eine komplexe Geschichte mit mehreren Nebenhandlungen, die sich aber harmonisch in die Erzählung einfügen. Rangnick beschreibt interessante, eigenwillige Charaktere, die der Geschichte Farbe und einen besonderen Charme verleihen, ohne dass die Handlung dadurch zähflüssig würde. Ein spannender Krimi mit Hintersinn. Dies ist das erste Buch von Rangnick, das ich gelesen habe. Es macht eindeutig Lust auf mehr. Die Figur des Journalisten Robert Walcher ist ein glaubhafter, sympathischer Typ, den man gespannt auf seinen Ermittlungen begleitet.

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Nah an der Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohenstein-Ernstthal am 07.09.2015

Auf einer Lämmerweid wird eine Leiche gefunden. Alles deutet darauf hin, dass er Opfer der Machenschaften großer Agrar- und Pharmakonzerne wurde. Er wusste zuviel. Und da er Informant von Robert Walcher war, gerät dieser natürlich erst einmal in Tatverdacht. Allein gelassen von allen - außer seiner lieben Familie - macht... Auf einer Lämmerweid wird eine Leiche gefunden. Alles deutet darauf hin, dass er Opfer der Machenschaften großer Agrar- und Pharmakonzerne wurde. Er wusste zuviel. Und da er Informant von Robert Walcher war, gerät dieser natürlich erst einmal in Tatverdacht. Allein gelassen von allen - außer seiner lieben Familie - macht er sich daran, die skrupellosen Machenschaften aufzudecken. Obwohl dieser Roman von Joachim Rangnick quasi gepflasert ist mit Leichen und Unfällen, ist die Tonart doch recht ruhig. Es braucht keine blutrünstigen und brutalen Morde, um die Spannung zu halten. Das schafft allein die Themantik, der sich der Autor hier widmet und die die eigentliche Handlung beinahe in den Hintergrund treten lässt. Denn zum Teil liest sich das Buch eher wie eine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema Agrarkonzerne, Chemie- und Pharmaindustrie, in der gezeigt wird wie mit verschiedenen Pestiziden, Antibiotika und anderen Chemikalien unsere Natur derart manipuliert wird, dass sie bald nicht mehr imstande sein wird, sich zu wehren. Eine düstere Zukunft für die Menschheit wird heraufbeschworen. Und alles nur wegen dem ewigen Kampf um Macht und der schier endlosen Gier nach Reichtum. Als Leser taucht man tief ein in ein Konstrukt aus Skrupellosigkeit. Und auch, wenn der Autor im Nachwort beteuert, dass die alles nur seiner Fiktion entsprungen ist, so führt er doch reihenweise Quellenangaben auf, die sich mit eben diesem Thema auseinander setzten. Je mehr Robert Walcher durch seine Arbeit aufdeckt, umso weniger konnte ich mich von dem Buch lösen und umso spannender wird es. Es ist tatsächlich mehr als erschreckend. Und hat man sich denn mit dem Allgäuer Dialekt arrangiert, lässt es sich auch durchaus flüssig lesen. Die Personen rund um den Jounalisten halte ich alle für sehr authentisch und durchweg sympathisch (zumindest die Guten ;) ). Rangnick schafft es auch mit nur wenigen Worten den Handelnden Leben einzuhauchen. Und die persönlichen Beziehungen, die zum Teil schon etwas skurril sind, runden die ganze Geschichte ab. Lachen darf der Leser auch ab und an, hat doch Walcher einen etwas trockenen Humor. Auch seine beiden Hunde lockern die doch sehr ersthafte Thematik auf und ich konnte besonders über die Beschreibungen über die beiden häufig Lachen. Einen Punkt Abzug gibt es aber trotzdem. Ich fand es mal wieder sehr an den Haaren herbeigezogen, dass jemand, der anfangs als Täter in Frage kommt, im völligen Alleingang und ohne die ermittelnden Beamten auch nur ein wenig auf dem Laufenden zu halten, hier alles im Alleingang erledigt und man ihm freie Hand gewehrt (Freund Hauptkommissar Brunner hin oder her). Dennoch vollste Leseempfehlung, auch wenn man die beiden Vorgänger mit Protagonist Robert Walcher noch nicht kennt.

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Spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2015

Zum Inhalt: Es wurde eine Leiche gefunden. Der Journalist Walcher, der sich einige Tage zuvor mit dem Toten treffen wollte, kommt unter Mordverdacht, da man seine Visitenkarte bei der Leiche gefunden hatte. Walcher wurde also befragt und es stellte sich zudem heraus, dass er für den Tatzeitraum kein Alibi hatte.... Zum Inhalt: Es wurde eine Leiche gefunden. Der Journalist Walcher, der sich einige Tage zuvor mit dem Toten treffen wollte, kommt unter Mordverdacht, da man seine Visitenkarte bei der Leiche gefunden hatte. Walcher wurde also befragt und es stellte sich zudem heraus, dass er für den Tatzeitraum kein Alibi hatte. Der Bauer, auf dem die Leiche gefunden wurde, glaubte, dass es kein Zufall war, sondern eine Art der Verschötung der großen Agragbetriebe, denen er nicht angehören wollte. Später, die dramatische Wende, Walchers Tochter wurde entführt, weil sie sich unerlaubt in die laufenden ermittlungen eingemischt hatte. Walcher selbst wird terrorisiert und belästigt. Das Buch liest sich flüssig. Die kurzen Kapitel sind sehr schön, da man so das Buch auch ohne schlechtes Gewissen, aus der Hand legen kann. Für mich verdient dieses Buch 4 Sterne - ein Sternabzug, da es teilweise recht verwirrend war und man nachdenken musste, welche Person wo hingehört.

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Lämmerweid
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2013

Ein sehr spannendes Buch, dass sie zwar sehr flüssig liest, teilweise aber auch ziemlich verwirrend daherkommt. Man muss schon ordentlich dabei sein und darf das Buch nicht allzulange aus der Hand legen, da der erneute Einstieg sonst schwer werden könnte. Der Fall selbst ist sehr gut durchdacht und am... Ein sehr spannendes Buch, dass sie zwar sehr flüssig liest, teilweise aber auch ziemlich verwirrend daherkommt. Man muss schon ordentlich dabei sein und darf das Buch nicht allzulange aus der Hand legen, da der erneute Einstieg sonst schwer werden könnte. Der Fall selbst ist sehr gut durchdacht und am Ende bleiben keine Fragen offen. Walcher (Journalist) gerät unter Tatverdacht und auch seine Tochter gerät in Not. Das Buch ist durch und durch spannend und eigentlich möchte man das Buch auch gar nicht lange weglegen. Angenehm ist, dass das Buch in viele kleine Kapitel eingeteilt ist. Man denkt immer: Ach, ein Kapitelchen schaffe ich ja noch. Und noch eins. Und noch eins. Bis die Augen zufallen...

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Lämmerweid
von raschke64 aus Dresden am 04.08.2014

Der Journalist Robert Walcher findet am Rande einer Wiese eine Leiche. Der Mann hat die Machenschaften der Agrarindustrie recherchiert und wollte mit Walcher darüber sprechen. Nach seinem Tod verfolgt Walcher die Spuren weiter und gerät selbst unter Mordverdacht. Noch dazu, als weitere Morde stattfinden – zuerst ein Almbiobauer, später... Der Journalist Robert Walcher findet am Rande einer Wiese eine Leiche. Der Mann hat die Machenschaften der Agrarindustrie recherchiert und wollte mit Walcher darüber sprechen. Nach seinem Tod verfolgt Walcher die Spuren weiter und gerät selbst unter Mordverdacht. Noch dazu, als weitere Morde stattfinden – zuerst ein Almbiobauer, später auch Bekannte in Walchers Umfeld. Und die Täter kommen näher und näher … Ich muss gestehen, dass ich mit dem Buch meine Schwierigkeiten hatte. Das Thema – Agrar- und Lebensmittelindustrie – ist unheimlich interessant und auch wenn man nicht alles in dem Buch glauben mag oder belegen kann, es ist sicher sehr viel Wahrheit dabei. Und genau das ist wohl auch das Problem. Im ersten Teil wird sehr viel theorisiert, um die Hintergründe zu beleuchten. Dadurch verliert der Krimi stark an Spannung. Im letzten Teil überschlagen sich dann quasi die Ereignisse und alles geht so schnell, dass man die Lösung auch nicht wirklich glauben mag. Während um Walcher herum einer nach dem anderen ermordet oder zumindest verletzt wird, kommt er nicht wirklich in Bedrängnis. Noch dazu seine Mitbewohnerin Mathilde, die Seherin ist und übersinnliche Kräfte hat. Das war mir dann doch einfach zu viel. Ich musste das Lesen mehrfach unterbrechen, habe zwischendurch ein komplett anderes Buch gelesen und kam trotzdem immer in Versuchung, „Lämmerweid“ ganz wegzulegen. Es traf einfach überhaupt nicht meinen Geschmack

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Lämmerweid
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 03.09.2013

Bei Joachim Ragnicks Büchern stellt sich bei mir unwillkürlich der Kampf des Don Quichote gegen die Windmühlen dar. Genauso agiert auch Walcher dieses Mal. Thematisch werden von Rangnick die üblen und geheimen Machenschaften der Lebensmittelindustrie, der Chemiekonzerne im Allgemeinen, die Politik im Besonderen und der dazugehörige Lobbyismus im speziellen... Bei Joachim Ragnicks Büchern stellt sich bei mir unwillkürlich der Kampf des Don Quichote gegen die Windmühlen dar. Genauso agiert auch Walcher dieses Mal. Thematisch werden von Rangnick die üblen und geheimen Machenschaften der Lebensmittelindustrie, der Chemiekonzerne im Allgemeinen, die Politik im Besonderen und der dazugehörige Lobbyismus im speziellen abgehandelt. Haben mir seine vorherigen Bücher von der Thematik her gut gefallen, ist es bei diesem nicht so ganz mein Fall , nach der Leseprobe hatte ich mir einfach mehr erwartet. Nicht das ich gewisse Ansichten mit dem Autor teile nicht teile, dieses Mal lag mir die Art der Umsetzung nicht. Ich fand gewisse Dinge schlecht recherchiert, dafür wurde umso mehr Wert auf die Polemik gelegt. Dieses polemisieren gefiel mir dann am Ende auch gar nicht ebenso die doch sehr sprunghafte Handlung, ein zu viel an Haupt- und Nebendarstellern und Schauplätzen. Irreführende Handlungen, Leichen die keine mehr sind usw. All dies verstärkt sich gerade auf den letzten 50 Seiten. Schade dieses Mal wurde ich von Rangnick nicht „abgeholt“.

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