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Lenin kam nur bis Lüdenscheid

Meine kleine deutsche Revolution

Als Kind westdeutscher Linker im provinziellen Solingen lernt Richard David Precht schon früh zwischen Gut und Böse zu unterscheiden: Sozialismus und Kapitalismus. Er wächst mit einem klaren Feindbild, den USA, auf, und natürlich ist Coca-Cola ebenso verpönt wie Ketchup, „Flipper“ oder „Raumschiff Enterprise“. Dafür gibt es das GRIPS-Theater und Lieder von Degenhardt und Süverküp ... Prechts Kindheits- und Jugenderinnerungen sind eine liebevolle Rückschau auf ein politisches Elternhaus – amüsant, nachdenklich und mit großem Gespür für die prägenden Details.



Portrait
Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher wie "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", "Liebe. Ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" sind internationale Bestseller und wurden in insgesamt mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 21.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15872-0
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 188/126/30 mm
Gewicht 309
Verkaufsrang 38.092
Buch (Klappenbroschur)
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„Ein sehr persönlicher Zeitrückblick auf die Bundesrepublik Deutschland“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vielen von Ihnen ist Richard David Precht wahrscheinlich durch seine Sachbücher „Wer bin ich, und wenn ja wie viele“ „Liebe, ein unordentliches Gefühl“ und „Die Kunst keine Egoist zu sein“ bekannt. Er hat aber auch zwei Romane „Die Instrumente des Herrn Jörgensen“ (zusammen mit seinem Bruder Georg Jonathan Precht) und „Die Kosmonauten“ Vielen von Ihnen ist Richard David Precht wahrscheinlich durch seine Sachbücher „Wer bin ich, und wenn ja wie viele“ „Liebe, ein unordentliches Gefühl“ und „Die Kunst keine Egoist zu sein“ bekannt. Er hat aber auch zwei Romane „Die Instrumente des Herrn Jörgensen“ (zusammen mit seinem Bruder Georg Jonathan Precht) und „Die Kosmonauten“ sowie ein autobiographisch gefärbtes Buch „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“, welches auch bereits verfilmt wurde, geschrieben. Dieses autobiographische Buch, das der Autor gerade dieses Jahr mit einem neuen Nachwort versehen hat, möchte ich Ihnen diesmal vorstellen.

Richard David Precht wurde 1964 als zweitältestes Kind in Solingen geboren. Sein Vater war ein Industriedesigner, seine Mutter Hausfrau. Er hatte eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder, sowie zwei vietnamesische Stiefgeschwister. Seine Eltern standen beide dem Kommunismus nahe und haben versucht, ihn zu leben. Sie haben sich allerdings nie wirklich von einer dieser vielen Gruppierungen Ende des 60ger Anfang der 70ger Jahre vereinnahmen lassen. Allerdings stammen seine Eltern beide nicht von der Arbeiterklasse ab und erwarten dementsprechend auch sehr viel von ihren Kindern. Abitur sollte es schon sein. Richard David Precht beschreibt in seinem Buch nun sowohl kurz die Herkunft und den Werdegang seiner Eltern als auch seine eigene Kindheit und Jugend. Es war für die Kinder der Familie mit Sicherheit in der damaligen Zeit nicht einfach so aufzuwachsen. Immer wieder gab es Ärger mit den Lehrern, die natürlich eine andere politische Einstellung verfolgten und den Eltern der Freunde. Besonders gut hat mir hier seine Erinnerung an die Zeit gefallen, wo in den Schulen die Taschenrechner eingeführt wurden. Diese Autobiographie ist aber nicht nur eine sehr private Kindheits- und Jugenderinnerung, sondern der Autor schafft es auch immer, die Geschichte der BRD und die gesellschaftliche Entwicklung mit einzubeziehen. Er schreibt aus der Sicht des Kindes Richard David Prechts. Dementsprechend kommen viele Gedanken so daher, wie er den Kommunismus seiner Eltern verstanden hat. Dies ist sehr erfrischend, obwohl ich nicht sicher bin, dass es sich tatsächlich so zugetragen hat oder aber ein geschickter Kniff des Autoren ist. Es vermittelt die damalige Zeit sehr gut, stellt aber auch gerade durch diese Sicht vieles in Frage. Dieses Buch hat mir viele Hintergründe aufgedeckt auch aus meiner Kindheit und Jugend, die mir bisher nicht so geläufig waren. Er beschreibt wunderbar den Wandel, den die Linken durchlaufen haben, so erfährt man viel über die unterschiedlichen Gruppierungen und ihre Ziele, sowie wie sich diese Ziele im Laufe der Zeit gewandelt haben. Ein großartiger Rückblick auf fast 50 Jahre BRD.

Da auch dieses Buch sich wieder hauptsächlich an die Zeit des Erwachsenwerdens der Generation, die Anfang bis Mitte der sechziger Jahre geboren wurde, erinnert, ist es eine gute Ergänzung für die Leser, die Gernot Grickschs „Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande“ oder Gerhard Henschels „Kinderheitsroman“, „Jugendroman“ und „Liebesroman“ gerne gelesen haben. Allerdings ist dieses Buch durchaus etwas intellektueller angesetzt, denn man merkt dem Autor schon an, dass er aus einer ganz anderen beruflichen Richtung kommt als die beiden anderen Autoren.

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