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Leonhardsviertel

Cold Case Stuttgart

(5)
Herbst 1995: Ein Bankierssohn wird im Stuttgarter Rotlichtviertel erschossen aufgefunden. Schon nach kurzer Zeit und ohne einen Verdächtigen werden die Ermittlungen eingestellt. Zwanzig Jahre später liegen die Akten beim neu gegründeten LKA-Dezernat für ungeklärte Mordfälle. Ehe sie sichs versehen, stecken Hauptkommissarin Marga Kronthaler und ihr neunmalkluger Assistent Sebastian Franck in einem Sumpf aus Kunstdiebstahl, Geldwäsche und Geheimdiensten. Als die Spuren in die höchsten Kreise der Politik führen, wird es für das ungleiche Duo gefährlich.
Portrait
Thilo Scheurer, Jahrgang 1964, veröffentlichte mehrere Kriminalromane sowie einen Abenteuerroman. Er lebt und schreibt in einer Kleinstadt am Rande des Schwarzwalds,
ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 21.04.2016
Serie <br /> Hauptkommissarin Marga Kronthaler und Assistent Sebastian Franck 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-812-8
Reihe Baden-Württemberg Krimi
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 207/136/27 mm
Gewicht 365
Verkaufsrang 80.893
Buch (Taschenbuch)
11,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Leonhardsviertel
von dorli am 13.06.2016

Stuttgart. Sebastian Franck soll das Team des Dezernats T.O.M. (Tote ohne Mörder) - ein neu gegründetes Ressort für ungeklärte Mordfälle des LKAs - ergänzen. Gleich an seinem ersten Arbeitstag bringt der junge Oberkommissar Schwung in einen der vor sich hin staubenden Fälle, als er in der Akte eines Mordfalls... Stuttgart. Sebastian Franck soll das Team des Dezernats T.O.M. (Tote ohne Mörder) - ein neu gegründetes Ressort für ungeklärte Mordfälle des LKAs - ergänzen. Gleich an seinem ersten Arbeitstag bringt der junge Oberkommissar Schwung in einen der vor sich hin staubenden Fälle, als er in der Akte eines Mordfalls aus dem Jahr 1995 dass Foto eines wahrscheinlich einzigartigen Porsches entdeckt. Der Wagen des vor 20 Jahren erschossenen Bankierssohn Anselm Friedmann galt bisher als verschwunden, doch der autobegeisterte Sebastian weiß, dass eben dieses seltene Modell vor kurzem im Internet versteigert wurde… In „Leonhardsviertel“ schickt Thilo Scheurer ein Team ins Rennen, das mich von Anfang an begeistert hat. Das Quartett des Dezernats T.O.M. gleicht einem bunt gemischten Haufen: Geleitet wird die Truppe von der 52-jährigen Marga Kronthaler. Marga wurde im Zuge eines Disziplinarverfahrens gegen sich in die Abteilung T.O.M. strafversetzt. Die Kettenraucherin hat neben familiären Schwierigkeiten mit einem großen Schuldenberg zu kämpfen. Doch die Hauptkommissarin gibt sich trotz ihrer Probleme überlegen und selbstsicher – es sind vor allen Dingen ihre brummige Art und ihr dreistes Mundwerk, die Marga echt und glaubwürdig wirken lassen und sie in meinen Augen sehr sympathisch machen. Sebastian Franck ist gebildet und kommt aus gutem Hause. Der Oberkommissar hat sich aus persönlichen Gründen in das Team beordern lassen und geht dementsprechend mit einer großen Portion Energie zu Werke. Sebastian hat mich mit seiner Fähigkeit, sich in vergangene Ereignisse hineinzuversetzen und sich diese bildlich vorstellen zu können, besonders fasziniert. Komplettiert wird das Team durch den leidenschaftlichen Elvis-Fan Cem Akay, der sich das Büro mit der flippigen Black-Metal-Liebhaberin Franziska Hegel teilt. Franzi befindet sich in ihrem letzten Praxisjahr und entpuppt sich im Verlauf der Handlung als hervorragendes Recherche-Talent. Trotz aller gegensätzlichen Eigenarten oder vielleicht auch gerade deswegen klappt die Zusammenarbeit der Akteure ausgesprochen gut. Das Stochern in den längst vergangenen Ereignissen bringt die Kommissare nicht nur auf die Spur des Mörders von Anselm Friedmann, sondern lässt sie auch geheime Machenschaften rund um Kunstdiebstähle und Geldwäsche aufdecken – ein interessanter Fall, der den Leser zum Mitfiebern und Miträtseln einlädt. Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht - „Leonhardsviertel“ ist ein spannender, sehr unterhaltsamer Krimi mit äußerst sympathischen Ermittlern – bitte mehr davon.

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Ein tolles Team kümmert sich um die Cold Cases
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 11.06.2016

Ein spannender und sehr lebendig geschriebener Regionalkrimi aus Stuttgart, bei dem es um die Lösung alter unaufgeklärter Fälle geht. Sebastian Franck mit ck taucht in seiner neuen Dienststelle auf und sein erster Eindruck seines neuen Teams könnte nicht schlimmer sein. Der penible, extrem auf Hygiene und Ordnung fixierte Kommissar trifft... Ein spannender und sehr lebendig geschriebener Regionalkrimi aus Stuttgart, bei dem es um die Lösung alter unaufgeklärter Fälle geht. Sebastian Franck mit ck taucht in seiner neuen Dienststelle auf und sein erster Eindruck seines neuen Teams könnte nicht schlimmer sein. Der penible, extrem auf Hygiene und Ordnung fixierte Kommissar trifft auf eine Chefin mit Drogen-, Finanz- und Beziehungsproblem, einer Assistentin, die vehementer Fan der Black-Metal-Musik ist und einem zurückgezogenen "Quotentürken", wie seine Chefin ihn nennt. Dieses offensichtlich unpassende Team hat die Aufgabe, lang zurückliegende und nicht aufgeklärte Fälle zu lösen. Sebastian Franck stößt gleich beim Blick in die erste Akte auf ein Detail, was ihn stutzig macht und beginnt die Recherche. Es handelt sich um den Mord an einen Bankierssohn, der mittlerweile bereits 20 Jahre zurückliegt. Gelingt es dem Team neue Spuren und Beweise aufzutreiben, um den Fall zu lösen? Thilo Scheurer erschafft in Leonhardsviertel ein tolles Team, bei dem es Spaß macht, ihm bei ihren Ermittlungsarbeiten über die Schulter zu schauen. Hervorragend herausgearbeitete Charaktere die unpassender eigentlich nicht sein können, aber jeweils mit hervorragenden Fähigkeiten ausgestattet sind und sich zu einem starken Team ergänzen. Der lebendige Schreibstil ist temporeich und flüssig zu lesen. Thilo Scheurer baut die Spannung nach und nach immer mehr auf, führt den Leser bei den Recherchen immer wieder in neue Richtungen, so dass er eigene Überlegungen anstellen kann und überrascht den Leser am Ende mit einem unerwartetem Finale. Meine Begeisterung ist groß und ich hoffe, dass sich noch viele Fälle anschließen werden, die Regale in den Büros waren jedenfalls noch voll mit Ordnern ungelöster Fälle. Die Auflösung sogenannter Cold Cases stellt aus meiner Sicht immer eine besondere Herausforderung dar, da es sich meist als sehr schwierig erweist neue Spuren und Beweise nach so langer Zeit hervorzubringen. Aber auch in der Realität führen neue Ermittlungs-techniken zu erstaunlichen Erfolgen. Thilo Scheurer beschreibt in seinem Kriminalroman glaubhaft und nachvollziehbar, dass mit einer Kombination aus guter Ermittlungsarbeit und neuen Techniken alte Fälle aufgelöst werden können. "Leonhardsviertel" ist ein ein toller und spannender Kriminalroman mit starken Protagonisten, den ich sehr gerne und mit voller Überzeugung weiterempfehle und mit 5 von 5 Sternen bewerte!!!

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Das neue Team von T.O.M. ermittelt in einem 20 Jahre altem Fall
von janaka aus Rendsburg am 02.06.2016

Kriminaloberkommissar Sebastian Franck entdeckt gleich an seinem ersten Tag auf der neuen Dienststelle T.O.M. (Tote ohne Mörder) ein entscheidendes Detail zu einem Cold Case. Er erkennt auf einem Foto das Auto eines Mordopfers, es wurde vor kurzem bei einer Online-Auktion für sehr viel Geld verkauft. Dieser gehörte Anselm Friedmann,... Kriminaloberkommissar Sebastian Franck entdeckt gleich an seinem ersten Tag auf der neuen Dienststelle T.O.M. (Tote ohne Mörder) ein entscheidendes Detail zu einem Cold Case. Er erkennt auf einem Foto das Auto eines Mordopfers, es wurde vor kurzem bei einer Online-Auktion für sehr viel Geld verkauft. Dieser gehörte Anselm Friedmann, einem Bankierssohn, der 1995 in Stuttgarter Rotlichtviertel ermordet aufgefunden wurde. Mit Hilfe seiner Chefin Marga Kronthaler und seinen beiden neuen Kollegen Franziska Hegel und Cem Akay stoßen sie bei ihren Recherchen auf Kunstdiebstähle, Geldwäsche und Geheimdiensten. "Leonhardsviertel" von Thilo Scheurer ist ein sehr spannender Krimi, indem es um die Aufklärung eines alten Falles geht. Der fesselnde Schreibstil, die interessante Geschichte und die mörderisch gute Spannung lassen mich nur so durchs Buch fliegen. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein, da ist die etwas chaotische Marga, die es als absolute Strafe empfindet, in dieser Abteilung zu arbeiten. Sie ist eine alleinerziehende Mutter eines fast erwachsenen Sohnes, der nicht immer leicht zu händeln ist, sie raucht extrem viel und hat gerade ein Disziplinarverfahren am Hals. Also nicht unbedingt ein Sympathieträger und trotz allem, arbeitet sie gut mit ihrem Team. Die Gothic-Lady Franziska habe ich gleich ins Herz geschlossen, sie ist sehr engagiert und voller Elan. Sebastian ist zwar ein kleiner Klugscheißer, aber auch er hat sein Herz am rechten Fleck und will einfach nur den Fall lösen. Einzig allein Cem hat fast nur im Hintergrund gearbeitet, er ist ziemlich blass geblieben. Das könnte sich vielleicht bei einem nächsten Fall ändern. Zusammen sind sie ein gutes Team, von dem es ruhig mehr Fälle geben kann. Die verschiedenen Handlungsstränge werden zum Ende hin gut zusammengeführt und fast alle Fragen werden beantwortet. Fazit: Diesen spannenden Krimi kann ich nur jeden Fan von Cold Cases empfehlen, ein ungewöhnliches Ermittlerteam wächst zusammen und bekommt hoffentlich noch mehr Fälle.

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Toller, spannender und komplexer Cold-Case-Fall
von Mercado am 30.05.2016

Herbst 1995: Ein Bankierssohn wird im Stuttgarter Rotlichtviertel erschossen aufgefunden. Schon nach kurzer Zeit und ohne einen Verdächtigen werden die Ermittlungen eingestellt. Zwanzig Jahre später liegen die Akten beim neu gegründeten LKA-Dezernat für ungeklärte Mordfälle. Ehe sie sich’s versehen, stecken Hauptkommissarin Marga Kronthaler und ihr neunmalkluger Assistent Sebastian Franck... Herbst 1995: Ein Bankierssohn wird im Stuttgarter Rotlichtviertel erschossen aufgefunden. Schon nach kurzer Zeit und ohne einen Verdächtigen werden die Ermittlungen eingestellt. Zwanzig Jahre später liegen die Akten beim neu gegründeten LKA-Dezernat für ungeklärte Mordfälle. Ehe sie sich’s versehen, stecken Hauptkommissarin Marga Kronthaler und ihr neunmalkluger Assistent Sebastian Franck in einem Sumpf aus Kunstdiebstahl, Geldwäsche und Geheimdiensten. Als die Spuren in die höchsten Kreise der Politik führen, wird es für das ungleiche Duo gefährlich. Sebastian Franck (mit ck) tritt seine neue Stelle beim LKA, der neu gegründeten Abteilung TOM (Tote ohne Mörder) an. Seine neue Chefin Marga ist anfangs eine genervte, kettenrauchende Frau, die mehr private Probleme hat, und sich nicht wirklich auf die neue Abteilung und ihre neuen Kollegen einlassen will. Außerdem sind noch Cem und Franziska im neuen Team dabei, Cem, der nur Rock’n Roll hört und Franziska, die in schrägen Klamotten rumläuft und sich dunkel schminkt und dabei sofort an Abby von Navy CIS erinnert. Sebastian erhascht sofort einen Fall, da ein seltenes Auto verkauft wurde und dieses mit dem Mord an einem Bankierssohn 1995 zusammenhängt. Sebastian und Franziska finden schnell Spuren und sie merken schnell, dass damals nicht richtig ermittelt wurde und vieles nicht in der Akte erscheint, wie z.B. wichtige Zeugenaussagen. Somit entwickelt sich in Kürze eine interessante Ermittlung, in der es nicht mehr nur um Mord, sondern auch um Kunstraub, Geldwäsche und Korruption geht. Alte DNA-Spuren werden dank neuester Technik neu untersucht und es wird auch ein Verdächtiger gefunden, der eine homosexuelle Beziehung zu einem wichtigen Politiker unterhält. Es wird immer brisanter und heikler in diesem Fall, so dass sogar Marga, die Chefin, von ihren Vorgesetzten unter Druck gesetzt wird. Die Ermittlungen nehmen rasante Fahrt auf. Die Charaktere der Protagonisten sind teilweise schrullig aber überaus sympathisch dargestellt. Jeder hat einen kleinen Spleen, doch genau damit kommen sie gut rüber. Sebastian, der Pedant, der es immer ganz genau nimmt und so pingelig ist, dass man sich teilweise kaputtlachen muss. Franziska die Havy- Metall liebende Vampirbraut, die verrückte Klamotten trägt und Sebastian mit nach Wacken schleppen möchte. Und die super Arbeit bei der Zusammenarbeit mit Sebastian macht. Und Marga, die Chefin, die anfangs mit ihren neuen Mitarbeitern hadert, meint dass sie alle verrückt sind und ihre privaten Probleme ihr über den Kopf wachsen. Aber sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte doch als kompetente Chefin mit Rückgrat. Der Schreibstil ist klar und flüssig und mit einer Prise Humor gespickt, so dass man zwischendurch immer mal wieder schmunzeln oder herzhaft lachen kann. Die privaten Probleme von Marga und ihre Nikotinsucht sind gut in die Geschichte eingearbeitet, so dass man auch diesen Part mit Spannung verfolgte, wie sie wohl ihre Probleme lösen wird. Die jeweils relativ kurz gehaltenen Kapitel fand ich sehr gut. Ein überaus spannender, komplexer und toll geschriebener Krimi, der mich gefesselt hat. Es wurden so viele falsche Fährten gelegt, dass man bis zum Schluss nicht wusste, wer der Täter war. Hinzu kam, dass es ein Cold-Case-Fall war, was für mich in einem Krimi auch neu war, und dies mich noch neugieriger auf diesen Krimi machte. Ein perfekter Krimi, in dem nichts gefehlt und der mich gefesselt und begeistert hat. Ich hoffe sehr, dass es bald weitere Fälle mit diesem tollen Team geben wird.

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Wann gibt es mehr von diesem originellen Ermittlerteam?
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 18.05.2016

Der Krimi beginnt mit einem spannenden Prolog in dem man Zeuge am Mord an einem Bankierssohn im Stuttgarter Rotlichtviertel wird. Zwanzig Jahre später tritt Sebastian Franck, mit ck, seine neue Stelle in der LKA Außenstelle B5, dem neu gegründeten Dezernat für ungeklärte Mordfälle, an. Scheinbar sind hier alle... Der Krimi beginnt mit einem spannenden Prolog in dem man Zeuge am Mord an einem Bankierssohn im Stuttgarter Rotlichtviertel wird. Zwanzig Jahre später tritt Sebastian Franck, mit ck, seine neue Stelle in der LKA Außenstelle B5, dem neu gegründeten Dezernat für ungeklärte Mordfälle, an. Scheinbar sind hier alle Posten von einem Schreckenskabinett besetzt und die dauerqualmende Marga Kronthaler hat dabei die Leitung inne, das kann ja heiter werden. Quotentürke Cem und Franziska, der Vampir mit den blassen Gesicht und den schrägen Klamotten, sind gerade dabei die alten Akten in Regale zu sortieren, als Sebastian durch Zufall eine in die Hände fällt. Genau dieser besondere, perlmuttfarbige Porsche wurde doch kürzlich für 250.000€ versteigert. Sein Interesse ist sofort geweckt, denn dieses Auto wurde seit dem Mord am Bankierssohn vermisst und taucht jetzt nach 20 Jahren wieder auf, das muss man genauer unter die Lupe nehmen. Und überhaupt, warum wurde der Fall damals bereits nach drei Wochen geschlossen, warum enthält die Ermittlungsakte nur ein paar Blätter? Da stinkt etwas gewaltig und zwar nicht nur der Zigarettenqualm von Marga, oder der Komposthaufen unter dem Bürofenster. Je mehr das Team nachforscht, desto tiefer gerät es in einen Sumpf aus Geldwäsche, Korruption und illegalem Kunsthandel. Auch die Familie des Opfers muss Dreck am Stecken haben und eine homosexuelle Liebesgeschichte kann auch nicht ganz ausgeschlossen werden. Der spannende Prolog macht sofort neugierig auf den alten Fall und das Interesse ist geweckt. Dann darf aber erst einmal ausgiebig geschmunzelt werden, wenn man die schrulligen, aber doch extrem liebenswürdigen Ermittler vorgestellt bekommt. Sebastian, muss wohl oder übel den Bus nehmen und mit seiner Angst vor Dreck und Bakterien, habe ich hier schon Tränen gelacht, ganz besonders als er sich dann auch noch die Brieftasche klauen lässt. An der neuen Arbeitsstelle geht es weiter. Franziska, das gepiercte Huhn mit dem Totenkopfshirt nimmt ihn in Empfang und seine neue Chefin Marga, die es ganz klar nicht mit Anzug und Krawatte hat, begrüßt ihn mit den Worten, sind sie mein neuer Assi, haben sie nichts Bequemes zum Anziehen, das kann ja heiter werden. Der Krimi lebt für mich durch diese herrlichen Charaktere und ihren Dialogen und ich hoffe auf noch ganz viele Fälle für dieses neue originelle Team. Der Kriminalfall an sich kommt dann eher gemächlich in Gang, wird dann aber sehr vielschichtig, sodass man viel rätseln und kombinieren kann. Das Finale ist rasant und birgt eine weitere Überraschung. Zusätzliche Spannung schaffen auch die Verwicklungen von Margas Sohn Lukas, hier wird es nämlich auch noch gefährlich. Die Charaktere sind einfach nur herrlich. Sebastian ist mein ganz klarer Favorit. Rationalität und Pedanterie sind eindeutig sein Steckenpferd. Ich konnte so oft schallend lachen, sei es wenn er im Bordjournal des Fliegers die Rechtschreibfehler korrigiert um sich die Flugangst zu vertreiben, oder wenn er Margas falsch gebrauchte Redewendungen verbessert. Er ist unheimlich belesen und hat richtig etwas auf dem Kasten. Nicht zu beneiden ist er um sein Päckchen, das er aus der Vergangenheit zu tragen hat und wegen dem er wohl überhaupt einer bzw. genau dieser Arbeit nach geht. Marga hat im Moment den Kopf voll mit einem Disziplinarverfahren, weswegen sie auch in diese Abteilung strafversetzt wurde. Schmiddingens von der Bank liegt ihr in den Ohren wegen nicht bezahlter Raten fürs Haus und Sohnemann Lukas droht auch auf die schiefe Bahn zu geraten. Da hat ihr ein solcher Pedant wie Sebastian gerade noch gefehlt, was zu grandiosen Schlagabtäuschen führt. Ich mochte die eher rustikale Chefin aber so richtig gern, denn ihr Herz hat sie auf jeden Fall am richtigen Fleck. Franzika, der Vamp, der von Wacken träumt, entpuppt sich als regelrechtes Recherchetalent und mir war sie sofort sympathisch. Cem muss man wohl noch bis zum nächten Fall geben, bis der etwas auftaut, er ist eher einer von den Langsamen. Der Krimi spielt in und um Stuttgart und das Regionalkolorit von Leonhardsviertel war ganz mein Ding, klar ich komme ja auch aus der Gegend. Wegen mir hätte es noch ein bisschen mehr Dialekt sein dürfen, aber klar man soll ja auch verstehen was man liest. Alles in allem bin ich wirklich begeistert von diesem ganz besonderen, neuen Team und hoffe auf noch ganz viele weitere Fälle.

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