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Licht über weitem Land

Nach einer wahren Geschichte

(3)

Die wahre Geschichte einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes in Amerika um 1850.
Die junge Hebamme Letitia ist stark, geschickt und lebensklug. Und eine freigelassene Sklavin. Davey, ein gutmütiger weißer Viehzüchter, gibt ihr Arbeit und bietet ihr damit Schutz. Mit Letitia kommen Licht, Schönheit und Behaglichkeit in sein Haus. Bald kann er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Aber Letitia ist sich nicht sicher, ob sie Davey liebt. Und die Gesetze verbieten ihnen eine Ehe. Beide hoffen auf eine gemeinsame Zukunft in Freiheit und brechen mit dem großen, gefährlichen Treck nach Westen auf. Ihr Glaube hilft Letitia wie schon so oft, nicht aufzugeben ...

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 02.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-2068-6
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 209/120/29 mm
Gewicht 384
Originaltitel A Light in the Wilderness
Auflage 1
Illustratoren Daniela Sprenger
Fotografen Www.arcangel.com und shutterstock
Buch (Paperback)
17,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Sklaverei und Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2016

Ein interessanter historischer Roman, dem eine wahre Begebenheit zugrunde liegt. Fand ich sehr interessant, wie zwei Menschen unterschiedlicher Herkunft und Farbe, die sich lieben, ihr Leben gestalten.

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Sehr authentisch
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 07.08.2016

Missouri, 1844: Letitia ist eine freigelassene Sklavin. Freiglassen – und doch immer noch auf der Suche nach Freiheit. Als Hebamme verdient sie sich ein wenig Geld. Nachdem sie ihren Herrn verlassen hat kommt sie bei Davey Carson unter, einem Farmer mittleren Alters. Die beiden gründen zunächst eine Zweckgemeinschaft: Letitia... Missouri, 1844: Letitia ist eine freigelassene Sklavin. Freiglassen – und doch immer noch auf der Suche nach Freiheit. Als Hebamme verdient sie sich ein wenig Geld. Nachdem sie ihren Herrn verlassen hat kommt sie bei Davey Carson unter, einem Farmer mittleren Alters. Die beiden gründen zunächst eine Zweckgemeinschaft: Letitia („Tish“) kümmert sich um seinen Haushalt und darf dafür kostenlos bei ihm leben. Doch mit der Zeit merken Davey und Letitia, dass sie etwas füreinander empfinden, doch ist das Liebe? Davey möchte sich unbedingt einem Treck nach Oregon anschließen und so kommt es, dass Letitia ihn begleitet. Ich musste mich erst einmal einlesen in dieses Buch, das muss ich gestehen. Der Slang, mit dem Davey und Tish reden, ist gewöhnungsbedürftig. Da werden Endungen verschluckt und oftmals in recht kurzen, wortkargen Sätzen geredet. Aber das zeugt auch von Authentizität, denn so hat man damals (und vor allem die Sklaven) geredet. Letitia wirkt dadurch zunächst ziemlich distanziert, ich konnte erst im Laufe der Zeit eine „Bindung“ zu ihr aufbauen. Nach ca. 1/3 des Buches war ich aber richtig drin und die beiden zusätzlichen Handlungsstränge um Nancy und eine Indianerin machten langsam Sinn. Jane Kirkpatrick hat eine sehr bildhafte Sprache, die es mir angetan hat. Außerdem schafft sie es das harte und entbehrungsreiche Leben auf einem Treck zu zeichnen. Besonders spannend ist natürlich Letitias Entwicklung. Dieser Kampf um Anerkennung und Freiheit (denn die weiße Bevölkerung sah damals in jedem Schwarzen einen Sklaven), gleichzeitig diese Bescheidenheit haben mich beeindruckt. Wie der Untertitel bereits verrät handelt es sich um eine wahre Begebenheit und die Autorin erzählt im Nachwort, wie es den Romanfiguren weiterhin erging. Alle Romanfiguren machen eine interessante, spannende und teils bewegende Entwicklung durch. Davey ließ mich ein wenig zwiegespalten zurück, aber er ist der Einzige, der Tish auf Augenhöhe begegnet. Auch das macht diesen Roman so authentisch. Jeder hat seine Kanten und Ecken. Der Glaube an Gott hat ebenfalls eine Rolle, streckenweise recht dezent und dann wiederum stark. Man ist eben gläubig, Tish erinnert sich immer mal an Dinge, die sie mit auf den Weg bekommen hat. Sie vertraut Gott in schweren Zeiten. Fazit: Ich habe zwar schon ein paar Romane über Siedlertrecks gelesen, aber dieser hebt sich durch seine hohe Authentizität und die Einbindung der freigelassenen Sklaven ab. Trotz der kleinen Startschwierigkeiten sehr lesenswert!

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DAS UNTERNEHMEN „WILDER WESTEN“
von LEXI am 13.08.2016

„Sie lief hinaus in die Prärie, der unerwarteten Verheißung neuer Möglichkeiten entgegen, das Herz neu erfüllt mit Gnade.“ Die schwarze Amerikanerin Letitia hat es als freigelassene ehemalige Sklavin trotz der Papiere, die diese Tatsache bestätigen, nicht leicht. Schwarze werden nach wie vor als Menschen dritter Klasse betrachtet und als billige... „Sie lief hinaus in die Prärie, der unerwarteten Verheißung neuer Möglichkeiten entgegen, das Herz neu erfüllt mit Gnade.“ Die schwarze Amerikanerin Letitia hat es als freigelassene ehemalige Sklavin trotz der Papiere, die diese Tatsache bestätigen, nicht leicht. Schwarze werden nach wie vor als Menschen dritter Klasse betrachtet und als billige Arbeitskräfte und Dienstboten missbraucht. Doch Letitia hegt den Traum von einem selbstbestimmten Leben in Freiheit, den sie sich um keine Macht der Welt verbieten lassen möchte. Im Kentucky des Jahres 1842 verlässt sie das Land in einem Planwagen als freie Frau und geht nach Missouri. In dem irischen Einwanderer und Viehzüchter David Carson begegnet ihr zum ersten Mal in ihrem Leben ein Mensch, der ihr Respekt und Wertschätzung entgegen bringt. Der gutmütige Mann mittleren Alters hat ein Herz für jene, die in Unfreiheit leben, er ist redselig, fröhlich, und freundlich zu Letitia. Als Familie Bowman, Letitias Arbeitgeber, sich auf den Weg in den Westen machen, nimmt David Carson Letitia in seine Dienste, und schon bald wird aus einer gegenseitigen Wertschätzung und Zuneigung Liebe. Doch eine Heirat zwischen Menschen zweier verschiedener Hautfarben ist in diesen Zeiten undenkbar, eine Ehe verboten. Und dennoch gehen die beiden unbeirrbar ihren Weg. Der Ruf des Westens ist stark, die Ferne lockt, und nach einiger Zeit brechen auch David und Letitia in eine neue, unbekannte Zukunft in Oregon auf… Ich habe eine Schwäche für Geschichten über die Besiedelung des amerikanischen Kontinents, und ich mag es auch, wenn Romane auf einer wahren Begebenheit beruhen. Die Tatsache, dass ich bereits ein Werk dieser Autorin gelesen habe, war der weiterer Aspekt, der aus meiner Sicht für die Lektüre dieses Buches sprach. Auch die tragische Geschichte der Sklaverei, vor allem in den Südstaaten, interessiert mich – all dies gemeinsam mit dem beeindruckenden Buchcover und der Leseprobe überzeugten mich bereits im Vorfeld. Leider hat „Licht über weitem Land“ im Nachhinein betrachtet meinen hohen Erwartungen nicht entsprochen. Zunächst empfand ich die handelnden Figuren als äußerst schwach ausgearbeitet, was bereits bei der Beschreibung der äußeren Erscheinung begann. Letitia ist eine amerikanische Schwarze, ihre Beschreibung beschränkt sich auf „Frau mit krausem, pechschwarzem Haar und dunklen braunen Augen“. Vom irischen Einwanderer David Carson erfährt man, dass er rotes Haar, buschige rötliche Augenbrauen und einen roten Bart hatte. Was Letitias Äußeres betrifft, eine logische Schlussfolgerung, die im Grunde keiner weiteren Erläuterung bedarf, beim irischen Einwanderer wurde schlichtweg ein Klischee bedient. Ansonsten erfährt man kaum etwas über die charakterlichen Eigenschaften, die Träume und Gedankenwelt der Protagonisten dieses Buches, auch die Ausarbeitung der Nebenfiguren war eher dürftig. Ein weiterer Aspekt, der meinen Lesefluss störte, war der hölzerne und trockene Schreibstil der Autorin, der stellenweise Langeweile in mir erzeugte. Die Fahrt in den Westen zog sich endlos in die Weite und ich hatte Mühe, bei der Sache zu bleiben. Jener Punkt, der mich am meisten irritierte, war auf alle Fälle die permanente Anwendung der Dialektsprache durch David und Letitia im Buch, wobei die mangelnde Bildung durch eine sehr einfache Sprache, verkürzte Sätze und fehlende Silben ausgedrückt wurde. Auch die Tatsache, dass das Wort „S’anzunehm’n“ in jedem Buchkapitel mehrfach anzutreffen war, weckte in mir nach einiger Zeit bereits großen Unmut. Positiv anführen möchte ich, dass die Autorin das einfache und teilweise harte Leben der Farmersfrauen realistisch darstellte, die mühselige und gefährliche Reise im Planwagen auf dem Treck in den Westen nicht beschönigte, und man als Leser zudem viel über das harte und menschenunwürdige Schicksal der Sklaven und der Standesdünkel der Weißen erfuhr. In einem zweiten Erzählstrang berichtet Jane Kirkpatrick zudem auch über das Leben der amerikanischen Ureinwohner, wo eine gewisse Betsy aus dem Volk der Kalapuya am Soap Creek mit ihrem Enkelsohn Little Shoot ihren Part innehatte. Fazit: ein interessantes Buch mit großem Potenzial, das meinen Erwartungen leider nicht wirklich entsprochen hat.

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