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Lieben lassen

Roman

(4)
Alex Mondo, 28, ist eine anerkannte Fotografin in der internationalen Kunstszene. In ihren Arbeiten dokumentiert sie ihre sexuellen Begegnungen mit wechselnden Männern – ein Umstand, der einer festen Bindung im Weg ist. In Rom sucht Alex verzweifelt nach starken Motiven für die Biennale, die schon in wenigen Wochen eröffnet wird. Tom Weiss, 31, ist kreativer Kopf bei einer Werbeagentur in Hamburg. Nach außen lebt er den Traum des Alpha-Mannes: Karriere, Geld, Frauen. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein Mensch, der unter der Profanität und Inhaltsleere seines Lebens leidet, der sich insgeheim nach Liebe und Verbindlichkeit sehnt. Bei einem Geschäftsessen in Rom begegnen sich die beiden. Sie verbringen die Nacht miteinander, und Tom verliebt sich. Als auch bei Alex unerwartet Gefühle ins Spiel kommen, ergreift sie die Flucht. Kurz darauf fotografiert sie den Kellner Giulio, der sie zu einer der besten Motivserien ihrer Laufbahn inspiriert und so die Biennale für sie retten kann. Doch genau diese Bilder, Alex’ existenzielle Art, ihre Kunst zu leben, führen zum Streit mit Tom. Bei der Biennale in Venedig schließlich kommt es zur Entscheidung: Lieben, sich lieben lassen – oder das Lieben lassen?
Ein Roman über Liebe, Lust und Einsamkeit, über Sehnsüchte, die Angst vor den eigenen Emotionen und echter Bindung. Geistreich und emotional, sexy und düster, schillernd und tief zugleich: das Debüt eines starken literarischen Duos.
Portrait
Ariane Sommer wurde in Bonn geboren und wuchs als Tochter eines deutschen Botschafters rund um den Globus auf. Stationen waren u. a. Freetown/Sierra Leone, Neu-Delhi, Madrid, Barcelona, Paris, Madagaskar, Miami, London und Berlin. Dort studierte sie an der Freien Universität Politische Wissenschaften. Gegenwärtig pendelt die Kosmopolitin zwischen Los Angeles und Berlin. Sie ist Autorin des Stilratgebers Die Benimm-Bibel
und der Kurzgeschichtensammlung Foreign Affairs und schreibt aktuell Kolumnen für Red Carpet und die taz sowie regelmäßige Beiträge für DIE WELT und WamS.


Roman Libbertz wuchs in München auf. Er begann ein Jurastudium an der Ludwig-Maximilians-Universität, 2000 gründete er die Eventagentur r&m. Inzwischen widmet er sich vor allem dem Schreiben und Malen. 2007 legte er mit Triebjagd oder 31 gute Nachtgeschichten sein erstes Kurzgeschichtenbuch vor, 2009 erschien sein Gedichtband Mit Liebe, 2010 folgte Mit mehr Liebe, 2012 63 x Liebe. 2008–2009 war er wöchentlich in einer Literatur-Talk-Fernsehsendung auf Sky zu sehen. Er schreibt Kritiken und produziert Interviewstrecken und Kolumnen für diverse Magazine.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 191
Erscheinungsdatum 24.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86913-575-5
Verlag Ars vivendi
Maße (L/B/H) 216/139/23 mm
Gewicht 370
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Eitelkeiten der Eitelkeiten, und alles ist Eitelkeit!
von Alfred Honegger aus Lamboing am 20.11.2015

Ein unterhaltsamer Disput um Sex und Leidenschaft geschrieben aus männlicher (Er, Tom beginnt) und weiblicher Sicht (Sie, Alex). Die beiden Protagonisten werden schön beschrieben und stark dargestellt. Das Buch wurde nicht auf einem weissen Laken, wie auf dem wunderschönen Einband abgebildet, sondern auf einem Schwarzen, in einer Nacht durchgelesen.

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“Lieben lassen” oder rasanter Lesespass
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 29.09.2015

Es ist ein Buch, dass so schnell und rasant daherkommt, dass man entgegen den sonstigen Lesegewohnheiten, zu Anfang gar nicht zum Überlegen kommt, ob das hier Geschriebene einem überhaupt zusagt oder nicht. So schiesst einen der höchst abwechslungsreiche Stil (Frau Sommer schreibt eine Seite lang aus ihrer Perspektive, dann... Es ist ein Buch, dass so schnell und rasant daherkommt, dass man entgegen den sonstigen Lesegewohnheiten, zu Anfang gar nicht zum Überlegen kommt, ob das hier Geschriebene einem überhaupt zusagt oder nicht. So schiesst einen der höchst abwechslungsreiche Stil (Frau Sommer schreibt eine Seite lang aus ihrer Perspektive, dann folgt Herr Libbertz aus der “Er”-Perspektive) dann in Windeseile in einen Hauptplot, in dem sich zwei Menschen unterschiedlicher Geschlechter ganz auf Augenhöhe begegnen und in dessen Liebenkampf wohl bald einer Unterliegen muss. Zwischen Exzess, Wahnsinn und Urängsten taumeln die Beiden derart, dass es einem großen Lesepass bereitet, und an dessen Ende es aber dann heißen muss: Lieben oder Lieben Lassen. (Jonas Seidelmann für critics+compliments)

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