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Lieber Mr. Salinger

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„Eine Liebeserklärung an die Zeit kurz vor der digitalen Revolution und an die immerwährende Kraft der Literatur.“ The Chicago Tribune


Von ihnen gibt es Hunderte: blitzgescheite junge Frauen, frisch von der Uni und mit dem festen Vorsatz, in der Welt der Bücher Fuß zu fassen. Joanna Rakoff war eine von ihnen. 1996 kommt sie nach New York, um die literarische Szene zu erobern. Doch zunächst landet sie in einer Agentur für Autoren und wird mit einem Büroalltag konfrontiert, der sie in eine längst vergangen geglaubte Zeit katapultiert. Joanna lernt erst das Staunen kennen, dann einen kauzigen Kultautor – und schließlich sich selber.


Rezension
Julia Gerd-Holling, Literatur-Expertin von Thalia sagt:
New York in den 1990ern: Joanna hat ihre Promotion gerade geschmissen und landet in einer Literaturagentur. Die Büroausstattung ist antiquiert, ihre Chefin raucht Kette, trägt Nerz und schärft ihr am ersten Tag ein, nie, unter keinen Umständen, die Telefonnummer oder Adresse von Jerry weiterzugeben. Dieser ominöse Jerry ist J. D. Salinger - eine Berühmtheit, die seit Jahrzehnten zurückgezogen lebt. Doch warum schreiben ihm immer noch so viele Leser Briefe? Briefe, in denen sie Salinger als Seelenverwandten sehen und ihm ihr Herz ausschütten? Joanna weiß es nicht, denn sie hat nichts von Salinger gelesen, denkt, er sei "von gestern". Doch irgendwann schnappt sie sich "Der Fänger im Roggen" und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Keine Spur dröge, sondern so elektrisierend und dicht, "als flüsterte einem Salinger höchstpersönlich seine Geschichten ins Ohr. [...] Er zeigt uns seine Figuren völlig unverhüllt, legt ihre geheimsten Gedanken offen. Es ist fast zu viel. Fast." Im besten Fall reicht die Kraft der Literatur auch ins wahre Leben hinein - und das tut sie bei Joanna. Salinger lesen verändert ihr Leben - und ihr egozentrischer Künstlerfreund Don wird das als Erster zu spüren bekommen ... Wundervoll, inspirierend und eine Hymne an die Literatur!
Portrait
Nach ihrem Studium an renommierten amerikanischen Universitäten stürzte sich Joanna Rakoff in die Welt der Literatur. Sie arbeitete als Kritikerin für die „New York Times“, die „Los Angeles Times“ und die „Vogue“ und veröffentlichte einen Roman („A Fortunate Age“), der zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Joanna Rakoff lebt in Cambridge, Massachusetts.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641091583
Verlag Albrecht Knaus Verlag
Verkaufsrang 42.640
eBook (ePUB)
15,99
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„Literatur und Leben im New York der Neunziger Jahre....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Joannea Rakoff ist voller Ambitionen, als sie in den Neunziger Jahren frisch von der Uni nach New York zieht um Schriftstellerin zu werden . Mit ihr teilen viele junge Frauen diesen großen Traum und der Beginn dieser Karierre gestaltet sich bescheiden : sie wohnt in einer regelrechten Bruchbude, das Liebesleben ist kompliziert und die Joannea Rakoff ist voller Ambitionen, als sie in den Neunziger Jahren frisch von der Uni nach New York zieht um Schriftstellerin zu werden . Mit ihr teilen viele junge Frauen diesen großen Traum und der Beginn dieser Karierre gestaltet sich bescheiden : sie wohnt in einer regelrechten Bruchbude, das Liebesleben ist kompliziert und die Aufgaben in der altmodischen Literaturagentur bestehen darin auf einer alten Schreibmaschine Fanpost mittels eines Vordrucks abzutippen. Computer und Smartphones sind noch Fremdwörter und werden von der strengen Chefin abgelehnt. So nach und nach findet Joanna jedoch
heraus, wer den der ominöse Jerry ist, den man niemals selbst anrufen darf, nämlich niemand anderes als
der berühmte Autor Salinger dessen Privatspäre und Werk es um jeden Preis zu schützen gilt, das ist die eigentliche Aufgabe der Literaturagentur ! Doch Joanna ist mehr als neugierig,sie liest die Fanbriefe und versucht Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden und kommt damit Salinger und seinem Werk immer näher... eine Tatsache , die ihr Leben verändert ! Ein zauberhafter Roman über Träume und das Leben und macht Lust selbst wieder Salinger zu lesen , auf meiner Leseliste steht jedenfalls Fanny und Zooey jetzt ganz oben...

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Salinger als Vorbild!!!! Schöner Schmöker!!! Salinger als Vorbild!!!! Schöner Schmöker!!!

„Wenn Jerry anruft stell ihn sofort zu mir durch “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Joanna hat ihr Literaturstudium erfolgreich abgeschlossen und möchte sich in New York ein neues Leben einrichten. Sie bekommt einen Job als Assistenz der Agenturleitung bei einer remontierten Literaturagentur in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Wir schreiben das Jahr 1996, hört man Joanna aus ihren Alltag berichten dann Joanna hat ihr Literaturstudium erfolgreich abgeschlossen und möchte sich in New York ein neues Leben einrichten. Sie bekommt einen Job als Assistenz der Agenturleitung bei einer remontierten Literaturagentur in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Wir schreiben das Jahr 1996, hört man Joanna aus ihren Alltag berichten dann wähnt man sich allerdings eher in den 60er Jahren. Die goldene Regel, um diesen Dinosaurier von Agentur zu überleben, lautet belästige niemals Jerry. Es dauert etwas bis sie begreift wer mit Jerry gemeint ist. Kein geringerer als Jerry Salinger, der mit seinen Bücher Generationen geprägt hat. Eine ihrer Aufgaben besteht darin die Post seiner Anhänger zu bearbeiten. Bearbeiten bedeutet in diesen Fall ihnen einen standardisierten Absagebrief auf ihre Bitten und Anfragen zu senden. Mehr Kontakt hat sie vorerst nicht zu Salinger. Dafür lernen wir durch Joanna die Menschen der Agentur von Tag zu Tag besser kennen, die mürrische Chefin die den ganzen nichts anderes zu machen scheint als telefonierend und diktierend im Büro zu sitzen. Die gute Seele des Büros Hugh, der immer im richtigen Moment zur Stelle ist und die jungen Agenten die sich mehr als einmal die Zähne an der Sturheit ihrer Führungskraft ausbeißen.
Weitere Dinge passieren, die sich schwer erzählen lassen. Das wunderbare an dieser Geschichte ist, das sie unglaublich viele kleine spannende und kuriose Geschichten beinhaltet und wir Joanna auf ihrem Weg begleiten dürfen, der oftmals steinig aber so wichtig ist für ihre Entwicklung.
Es ist ein wunderschöner, herzlicher, kitschfreier Roman, den man am liebsten sofort noch einmal von vorn lesen möchte wenn man auf der letzten Seite angelangt ist. Und ein wunderbare Spiegelung der Arbeitswelt. Ich glaube jeder von uns hat einen Salinger, eine schwierige Person wie die Chefin und einen Retter wie Hugh, das macht diese Geschichte sympathisch.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

So ein tolles Buch - nicht nur für Salingerfans So ein tolles Buch - nicht nur für Salingerfans

Dr. Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Ein wunderbarer Entwicklungsroman, angesiedelt im New Yorker Literaturbetrieb und ganz nebenbei eine Einführung in das Werk Salingers. Ein wunderbarer Entwicklungsroman, angesiedelt im New Yorker Literaturbetrieb und ganz nebenbei eine Einführung in das Werk Salingers.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Kurzweiliger Roman über eine junge Frau in New York, die in der Literatur Fuß fassen möchte. Kurzweilig, leicht oberflächlich, aber ein guter, solider und niedlicher Roman. Kurzweiliger Roman über eine junge Frau in New York, die in der Literatur Fuß fassen möchte. Kurzweilig, leicht oberflächlich, aber ein guter, solider und niedlicher Roman.

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Kundenbewertungen


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Ein Jahr voller Veränderungen und Erfahrungen
von vielleser18 aus Hessen am 18.03.2015

Ein Buch, das viel mehr ist als ein Roman. Ein Buch, dass - laut Aussage der Autorin - das widerspiegelt, was sie 1996/1997 erlebt hat. "" Die Verlagsbranche, die Bücher, das Leben", dachte ich.....Es schien durchaus möglich, eins davon gut hinzubekommen. Aber nicht alle drei." (S. 269) Joanna ist jung,... Ein Buch, das viel mehr ist als ein Roman. Ein Buch, dass - laut Aussage der Autorin - das widerspiegelt, was sie 1996/1997 erlebt hat. "" Die Verlagsbranche, die Bücher, das Leben", dachte ich.....Es schien durchaus möglich, eins davon gut hinzubekommen. Aber nicht alle drei." (S. 269) Joanna ist jung, 23 Jahre, als sie nach einem Aufenthalt in London wieder nach New York zurückkehrt. Sie hat Literatur studiert und sie hat Glück. Sie ergattert einen Job in einer Literaturagentur, obwohl sie keinen blassen Schimmer von dem hat, was sie dort erwartet. Hauptsache erst einmal einen Job. Sie wird die persönliche Assistentin einer Agenturchefin, die den berühmten Schriftsteller J.D. Salinger betreut. Joanna kennt zwar dessen Namen, hat aber noch nie ein Werk von ihm gelesen. Ihre Aufgabe ist es u.a. auch seine Fanpost zu benantworten. Genauso blauäuig wie sie anfangs ihren Job antritt, geht sie auch durch ihr privates Leben. Mit Don hat sie sich einen Freund zugelegt, der so gar nicht zu ihr passt. Doch sie ist noch sehr jung und naiv und ungefestigt. Doch dieses Jahr wird sie verändern. Sie wird sich wandeln, besonders als sie endlich die Werke Salingers liest..... Der Schreibstil von Joanna Rakoff ist angenehm flüssig. Man erlebt dieses Jahr mit und sehr authentisch kommt der Wandel herüber, den sie in diesem Jahr erlebt. Man schüttelt den Kopf über die naive, junge Joanna und möchte sie fast schütteln, sie aufrüttelten, ihr die Augen öffnen. Durch ihre Augen erlebt man mit, wie es in dieser kleinen Agentur Ende der 90er Jahr zuging. In einer Agentur, die an Altem festhing, sich nur widerwillig den moderen Kommunikationsmedien öffnete, in der die Briefe noch mit Schreibmaschine geschrieben wurden. "" Ich weiß nicht, was ein elektronisches Buch ist, aber die Rechte dafür werde ich nicht hergeben" schrie meine Chefin, als sie den Begriff zum ersten Mal las." S. 223 Besonders interessant sind die Passagen, bei denen J.D. Salinger anrief, vorbei kam, seine Fans zu Wort kamen oder hinterher die Autorin seine Bücher gelesen hat und sich fasziniert und intensiv mit ihnen beschäftigt hat, sich regelrecht in sie verliebt hat. Sie ist an ihnen gereift, diese Bücher haben ihr Leben verändert. " Salinger war nicht kitschig.....Salinger war nicht annährern so, wie ich gedacht hatte. Nicht annähernd. Salinger war knallhart. Knallhart, witzig und sehr genau. Ich war Feuer und Flamme für ihn und für alles, was er geschrieben hatte." (S. 234) Ich selber habe von Salinger noch kein Buch gelesen, doch dieses Buch hat mich neugierig gemacht, hat mein Interesse geweckt, es endlich nachzuholen. Ein Buch, das einen eintauchen lässt, das sich leicht lesen ist und das einen einfach fesselt!

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Der Literaturbetrieb der 1990er aus dem Blickwinkel einer "kleinen Angestellten"
von hasirasi2 aus Dresden am 02.04.2015
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„Lieber Mr. Salinger“ ist keine Autobiographie im herkömmlichen Sinne und doch verarbeitet Joanna Rakoff in dem Roman ihre eigene Entwicklung. Frisch von der Uni weg, stolpert sie gewissermaßen in ihren ersten Job bei einer renommierten Literaturagentur, die u.a. J. D. Salinger vertritt. Dass der Beginn des Buches sehr an... „Lieber Mr. Salinger“ ist keine Autobiographie im herkömmlichen Sinne und doch verarbeitet Joanna Rakoff in dem Roman ihre eigene Entwicklung. Frisch von der Uni weg, stolpert sie gewissermaßen in ihren ersten Job bei einer renommierten Literaturagentur, die u.a. J. D. Salinger vertritt. Dass der Beginn des Buches sehr an „Der Teufel trägt Prada“ erinnert, ist bestimmt kein Zufall, hat Joanna lt. Klappentext doch auch bei der Vogue gearbeitet – nur ihre Chefin war wohl deutlich netter als Anna Wintour. Es sind die Gegensätze, die das Buch für mich so spannend gemacht haben. Da ist auf der einen Seite Joannas kleine Welt. Sie kommt frisch von der Uni, ist noch unerfahren, jung und nicht gerade reich, da sie die Studiengebühren etc. abzahlen muss. Auf der, anderen Seite DER große Salinger, ein Gott, verehrt, geheimnisumwittert. Und genau wie ich, hat auch Joanna bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Buch von ihm gelesen. Sie geht also sehr unvoreingenommen an diese Sache heran. Joanna wird als Assistentin einer Literaturagentin eingestellt und muss vor allem Korrespondenz auf einer alten Schreibmaschine tippen (da ihre Chefin alle neue Technik ablehnt) und Salingers Fan-Briefe beantworten (nach einem Standartbrief von 1963!). Überhaupt steht Joanna für die neue, sich immer schneller verändernde Zeit und ihre Chefin für das Alte, Bewährte. Lange Zeit steckt Joanna in einem Leben fest, welches sie nicht selber gewählt hat, bei einem Freund, der nicht gut für sie ist und in einem Beruf, den sie eigentlich nicht will. Eigentlich ist sie selber Autorin, hat aber Angst, den ersten Schritt in diese Richtung zu tun. Sie schreibt Gedichte, traut sich aber nicht, sie veröffentlichen zu lassen. Erst durch den Kontakt zu Salinger und das Lesen seiner Bücher erkennt sie, was sie will und krempelt ihr Leben um. Sie wird erwachsen und entwickelt sich zu der Person, die sie eigentlich schon immer sein wollte. In „Lieber Mr. Salinger“ geht es um Joannas Leben und ihre Entwicklung, nicht um Salingers. Sie erzählt alles aus ihrer Perspektive, Salinger ist nur das Gerüst. Das Buch ist sehr schön geschrieben, an einigen Stellen fast schon poetisch, die Sprache ist flüssig und die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet. Es hat mich gleichermaßen begeistert und bewegt. Meine Lieblingsszene ist die Stelle, wo Joanna allein durch das schneebedeckte New York wandelt. Ich sehe darin den Vergleich zu ihrem Leben, es ist ihr erster Arbeitstag - ihr "neues Leben" fängt an. Ab jetzt muss sie allein klar kommen. PS: Der mehrfach erwähnte „andere Autor“ und sein Roman über die unerwiderte Liebe eines Jungen zu einer sehr viel älteren Frau könnte meines Erachtens John Irvings „Witwe für ein Jahr“ sein. Eins meiner Lieblingsbücher.

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Ein Muss für jeden Bücherwurm
von Nici´s Buchecke am 27.03.2015
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Das Buch muss man einfach lieben. Es ist ein wahrer Schatz für Literaturfreunde. Salingers "Fänger im Roggen" habe ich in der Schule nur in englischer Sprache gelesen und nur die Hälfte, wenn überhaupt, verstanden. Aber das Lesen dieses Werkes ist für dieses Buch nicht von Belang. Dieser Roman dreht... Das Buch muss man einfach lieben. Es ist ein wahrer Schatz für Literaturfreunde. Salingers "Fänger im Roggen" habe ich in der Schule nur in englischer Sprache gelesen und nur die Hälfte, wenn überhaupt, verstanden. Aber das Lesen dieses Werkes ist für dieses Buch nicht von Belang. Dieser Roman dreht sich um Joanna, die nach dem Studium endlich auf eigenen Beinen stehen möchte und dafür einen Job in einer Agentur erhält, deren Hauptklient J. D. Salinger ist. Diese Agentur scheut die neuen Technologien und setzt weiterhin auf Schreibmaschine und Karteikarten. Ziemlich schnell findet sich Joanna in ihre Arbeit ein und übernimmt immer mehr Aufgaben. Ihr Privatleben birgt allerdings auch so seine Tücken. Joanna ist eine äußerst sympathische Person und einmal in ihr Leben eingetaucht konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Ihr Lebensgefährte/Freund Don ist für mich eine unsympathische Person und ich verstand gar nicht, warum Joanna sich an ihn gebunden hat. Das Ende fand ich dann doch ein bißchen gedrungen und zu komprimiert, gegenüber dem Rest des Buches wirkte es etwas unpassend. Aber man erfährt soviel über die Verlagswelt und die Literatur, dass dieses Buch eine Bereicherung für jeden Bücherwurm ist. Der flüssige und leichte Schreibstil ziehen den Leser förmlich mit sich und man findet nur schwer wieder in das reale Leben. Joanna nimmt den Leser mit in ihre Welt und man taucht förmlich ab. Ich bin begeistert von diesem Buch und richtig traurig das ich es schon ausgelesen habe.

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Agenturmenschen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2015
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1996 beginnt Joanna Rakoff als Assistentin in einer Literaturagentur zu arbeiten. Wider ihren Erwartungen, stellt sie bereits am ersten Tag fest, dass dort die Zeit offenbar in den 50er Jahren stehen geblieben ist. Nicht einmal einen Computer gibt es, doch Joanna kämpft sich durch und trifft auf sehr interessante... 1996 beginnt Joanna Rakoff als Assistentin in einer Literaturagentur zu arbeiten. Wider ihren Erwartungen, stellt sie bereits am ersten Tag fest, dass dort die Zeit offenbar in den 50er Jahren stehen geblieben ist. Nicht einmal einen Computer gibt es, doch Joanna kämpft sich durch und trifft auf sehr interessante Menschen und Briefe. Ein Roman über Literatur, das Verlagswesen und den Fluss des Lebens. Ich finde ihn sehr toll, so viel hatte ich mir gar nicht erwartet. Mit einer unterschwelligen, aber dennoch spürbaren Portion Melancholie und einem entspannend nüchternen Schreibstil.

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Ein Zeitreise
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Joanna Rakoff bekommt einen Job in einer Literaturagentur in New York. Hier will sie Karriere machen. Vielleicht schafft sie es ja sogar, selbst Karriere zu machen. Schnell muss sie feststellen, dass sie als Assistentin der Chefin wirklich nur mehr oder weniger Sekretariatsaufgaben zu erledigen hat. Von moderner Technik keine... Joanna Rakoff bekommt einen Job in einer Literaturagentur in New York. Hier will sie Karriere machen. Vielleicht schafft sie es ja sogar, selbst Karriere zu machen. Schnell muss sie feststellen, dass sie als Assistentin der Chefin wirklich nur mehr oder weniger Sekretariatsaufgaben zu erledigen hat. Von moderner Technik keine Spur. Ihre Chefin besteht darauf, dass sie sämtliche Briefe auf einer alten Schreibmaschine tippt. Und bloß keinen persönlichen Kontakt zu Jerry, doch wer ist Jerry eigentlich? Nur langsam kommt Joanna dahinter, dass sich hinter Jerry der berühmte Autor J.D. Salinger verbirgt. Ein Autor, der nach seinen großen Roman-Erfolgen sehr zurückgezogen lebt und auch zu seinen größten Fans keinen Kontakt haben möchte. So ist es Joanna, die all seine Fanpost beantworten muss und die irgendwann nicht mehr den vorformulierten Standardbrief verwenden will. "Lieber Mr. Salinger" - das ist die Geschichte der Autorin Joanna Rakoff. Es ist die Geschichte des Jahres, das sie in der Literaturagentur verbringt, die auch den berühmten J.D. Salinger betreut. Mit Joanna Rakoff werden Erinnerungen wach. Erinnerungen an eine Zeit, in der in den Büros noch in die Schreibmaschinen klapperten. Einen Kopierer gab es schon, ein Fax wurde auch schon benutzt. Die ersten Computer halten Einzug in die Bürowelt und auch Joannas Chefin kann sich der Technik nicht ganz entziehen, so schwer sie sich damit auch tun mag. Was für uns heute völlig normal ist, waren damals große Erneuerungen. Joanna Rakoff beschreibt auf liebevolle Weise ihren Büroalltag in der Agentur. Es könnte auch jedes andere Büro sein. Ganz nebenbei und wie zufällig erfährt man von der eigentlichen Arbeit einer Literaturagentur. Unzählige Manuskripte, die eingereicht werden von Autoren, die hoffen, dass endlich eines ihrer Werke veröffentlicht wird. Und dann immer wieder Salinger, der etwas schwierig zu nehmende, eher knurrige Autor, zu dem es viele Anordnungen gibt, wie er zu behandeln ist. Schön fand ich zu lesen, wie sich die Autorin selbst entwickelt hat. Wie sich aus der Sekretärin, die nur Standardbriefe an die Salinger-Fans rausschickt, plötzliche eine Frau wird, die beginnt, auf die Briefe der Fans einzugehen, ihnen eine persönliche Note zu geben. "Lieber Mr. Salinger" - ein charmantes Lesevergnügen über eine Frau, die ein Jahr in einer Literaturagentur gearbeitet hat, bevor sie ihren eigenen Weg eingeschlagen hat.

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Erwachsen werden mit Salinger
von einer Kundin/einem Kunden am 02.03.2015
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Joanna Rakoff beginnt 1996 als Assistentin in einer New Yorker Literaturagentur. Sie landet in einer altmodischen Arbeitsumwelt, Briefe werden immer noch auf Schreibmaschinen verfasst, es wird gefaxt statt gemailt. Bedeutungsvollster Klient der Agentur ist J.D Salinger, der große amerikanische Romancier, der unzählige Jugendliche durch ihre Pubertät begleitet hat. Der... Joanna Rakoff beginnt 1996 als Assistentin in einer New Yorker Literaturagentur. Sie landet in einer altmodischen Arbeitsumwelt, Briefe werden immer noch auf Schreibmaschinen verfasst, es wird gefaxt statt gemailt. Bedeutungsvollster Klient der Agentur ist J.D Salinger, der große amerikanische Romancier, der unzählige Jugendliche durch ihre Pubertät begleitet hat. Der Roman handelt von der Liebe zu Literatur, vom Erwachsenwerden der jungen Uniabsolventin und der Bedeutung Salingers. Der Roman hat mir sowohl sprachlich als auch inhaltlich gut gefallen, er liest sich sehr flüssig und die Entwicklung von Joanna Rakoff ist gut nachvollziehbar. Das Einzige, was mich gestört hat, ist, dass Rakoffs Chefin immer nur als meine Chefin, Ihre Chefin etc tituliert wird, das nervt irgendwann. Auch weil die anderen Personen sehr wohl Namen haben! Hoffe, von der Autorin noch mehr zu lesen!

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Zu oberflächlich
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Am Ende dieses Buches war ich irgendwie frustriert, weil ich soooo viele unbeantwortete Fragen im Kopf hatte und irgendwie fehlte auch so etwas. Das Buch wirkte ein bisschen gekünstelt und die Protagonistin sehr naiv mit 24 und einem Auslandsjahr hinter sich. Im Buch wird viel von ihrer Umgebung preisgegeben, viel... Am Ende dieses Buches war ich irgendwie frustriert, weil ich soooo viele unbeantwortete Fragen im Kopf hatte und irgendwie fehlte auch so etwas. Das Buch wirkte ein bisschen gekünstelt und die Protagonistin sehr naiv mit 24 und einem Auslandsjahr hinter sich. Im Buch wird viel von ihrer Umgebung preisgegeben, viel zu intime Details ihrer Chefin mit denen man dann doch nichts anfangen kann. Alle Fehler, die ihr momentaner Freund hat, aber kein einziges Mal wieso sie mit ihm zusammen ist oder bleibt. Es gibt ziemlich viele lose Enden, die für mich geschlossen gehörten oder einfach weggelassen. Ich fühlte mich immer wieder angestachelt, aber dann verlor man vollkommen alle diese Fäden. Manche Sachen schienen auch einfach nicht realistisch, machten einen sauer oder traurig und waren einem im Endeffekt dann doch wieder egal, denn man bekam sicherlich keine Antwort. Ausführlicher und auch unterhaltsame, sogar zeitweise spannende Ausblicke bekommt man in ihr Leben in der Agentur. Sie hat dort einen eher schlecht bezahlten Job als Assisstentin einer Lektorin. Die ganze Szene erinnert zu Beginn an “Der Teufel trägt Prada”. Ende der 90er wird sich in diesem Büro sichtlich noch gegen den technischen Fortschritt geweigert. Sehr unterhaltsam werden die Umstellungen auf Kopierer und Computer beschrieben. Am wichtigsten ist wohl aber der Hauptkunde der Agentur: J.D.Salinger. Mit dem Joanna auf keinen Fall plaudern soll und strikt Anweisungen im Umgang mit ihm und seinen Fanbriefen hat. Obwohl Salinger unglaublich nett, zuvorkommend und eben als Eigenbrödler daher kommt. Man erfährt aber auch hier nicht wirklich viel…Es geht mehr um die Fanbriefe, die sie anfängt persönlich zu beantworten anstatt standadisiert. Was auch wirklich interessant war, vor allem für die Leute die Salinger gelesen haben. Denn die Briefe gehen einem ziemlich nahe. Dennoch braucht Joanna Ewigkeiten die Bücher Salinger´s zu lesen, sie lobt zwischenzeitlich lieber ganz viele andere Meisterwerke der Literatur. Als sie endlich durch alle Geschichten durchgeht, verändert sich etwas. Für mich fängt das Buch hier erst an und ist leider dann doch schon vorbei. Sie analysiert alles durch die Augen der Protagonisten aus Salinger´s Büchern. Hier kann man mitfühlen, wenn man sie gelesen hat, aber auch viel erfahren, wenn man es noch nicht getan hat. Und dann ist die Reise auch schon vorbei, mit Entscheidungen, die ich wie so viele andere nicht nachvollziehen kann. Fazit: Das Buch hat sehr schöne Ansätze und man erfährt viel über die Arbeit und das Leben in einer Buch-Agentur, dennoch bleibt es für mich einfach zu oberflächlich.

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