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Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?

Mein Großvater, der Kunsthändler Paul Rosenberg

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Der jüdische Galerist Paul Rosenberg zählte zu den bedeutendsten Kunsthändlern des 20. Jahrhunderts. Zu den Künstlern unterhielt der leidenschaftliche Kenner, der »seine Bilder liebt wie lebendige Wesen«, enge persönliche Beziehungen: Picasso malte Porträts seiner Familie; Braque und Leger gingen in der Galerie Rue de la Boétie 21 ein und aus – bis die Nazis die bedeutende Sammlung moderner Kunst plünderten und den Ort zum Zentrum ihrer Hetzpropaganda machten. Anne Sinclair hat das Familienarchiv geöffnet und zeichnet aus akribischer Recherche und eigenen Erinnerungen das erste authentische, berührende Porträt des bedeutenden Kunsthändlers und leidenschaftlichen Förderers der Moderne.



Portrait
Die französische Starjournalistin Anne Sinclair ist die Enkelin des berühmten Kunsthändlers und Galeristen Paul Rosenberg. Fünfzehn Jahre lang moderierte sie die populäre und mehrfach preisgekrönte Fernseh-Interviewsendung Sept sur Sept. Anne Sinclair ist Autorin mehrerer Bücher und leitet die französische Ausgabe der Huffington Post. Sie ist mit dem Politiker Dominique Strauss-Kahn verheiratet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74888-4
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/118/22 mm
Gewicht 260
Originaltitel 21 rue la Boétie
Abbildungen 32 Seiten farbige r Bildteil
Verkaufsrang 32.275
Buch (Taschenbuch)
10,99
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„Ein lesenswertes Stück Zeitgeschichte“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Anne Sinclair macht sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie. Besonders interessant ist die Geschichte ihres Großvaters Paul Rosenberg, einer der bedeutendsten Kunsthändler des 20. Jahrhunderts. Picasso, Braque, Leger aber auch Degas und Matisse um nur einige zu nennen, gingen im Haus Rosenberg ein und aus. Picasso malte Anne Sinclair macht sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie. Besonders interessant ist die Geschichte ihres Großvaters Paul Rosenberg, einer der bedeutendsten Kunsthändler des 20. Jahrhunderts. Picasso, Braque, Leger aber auch Degas und Matisse um nur einige zu nennen, gingen im Haus Rosenberg ein und aus. Picasso malte Portraits aller Familienmitglieder. Doch dann kam der zweite Weltkrieg…
Anne Sinclair konnte auf Grund des Familienarchives ihre eigenen Erinnerungen ergänzen und hat so ein berührendes Portrait ihres Großvaters geschaffen. Paul Rosenberg war Zeit seines Lebens ein Förderer der Moderne und leidenschaftlicher Kunsthändler.

In Anne Sinclairs Buch gibt es vieles zu entdecken - ein Stück Zeitgeschichte. Das Buch macht Lust weiter in die Kunstwelt einzutauchen.

„Mein Lieblingsbuch im Frühjahr 2013“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Bei eiskalten Temperaturen, aber schönstem Sonnenschein machten meine Kollegin Jennifer Vignol und ich uns auf zur lit.Cologne. Wir wollten zu Anne Sinclair, die über ihren Großvater, den jüdischen Kunsthändler Paul Rosenberg, erzählen sollte.
Dieses Buch ist eigentlich zufällig entstanden, weil Anne Sinclair im Frühjahr 2011 einen
Bei eiskalten Temperaturen, aber schönstem Sonnenschein machten meine Kollegin Jennifer Vignol und ich uns auf zur lit.Cologne. Wir wollten zu Anne Sinclair, die über ihren Großvater, den jüdischen Kunsthändler Paul Rosenberg, erzählen sollte.
Dieses Buch ist eigentlich zufällig entstanden, weil Anne Sinclair im Frühjahr 2011 einen Zwangsaufenthalt in New York hatte und sie die Zeit zu einer kleinen Erzählung über den Großvater nutzen wollte. „Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine“ ist der Titel dieses Buches – und es ist eine hochinteressante Biografie geworden, über den Mann, der nicht nur der erste Galerist von Pablo Picasso wurde – sondern mit dem ihn dann letzten Endes auch eine persönliche Freundschaft verband. Es ist vor allen Dingen ein Buch über die moderne Malerei, an der das ganze Herz des Großvaters hing – und über den Schrecken der Vertreibung durch die Nazis, über Freundschaft und Verrat , Neuanfang und Rückkehr in ein verändertes Frankreich. Anne Sinclair, die ja eine hochkarätige Journalistin ist, beleuchtet auch die Aufarbeitung der dunklen Flecken der Kollaboration und Duldung des Naziterrors in Frankreich durch Franzosen. Ein eindrucksvolles Buch – eines meiner Lieblingsbücher im Frühjahr 2013, auch wenn die Veranstaltung dann leider ausfallen mußte, da die Autorin im Schneechaos am Pariser Flughafen stecken blieb.

„Leidenschaft und Eigensinn“

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Das Buch von Anne Sinclair, der Journalistin und Exgattin von Dominique Strauss-Kahn, ist eine Annäherung an ihren Großvater, den Galeristen und Kunsthändler Paul Rosenberg. Er war befreundet mit Picasso und stellte in seiner Galerie in der Rue La Boétie in Paris Werke von Matisse, Braque, Picasso und vielen anderen Künstlern der Moderne Das Buch von Anne Sinclair, der Journalistin und Exgattin von Dominique Strauss-Kahn, ist eine Annäherung an ihren Großvater, den Galeristen und Kunsthändler Paul Rosenberg. Er war befreundet mit Picasso und stellte in seiner Galerie in der Rue La Boétie in Paris Werke von Matisse, Braque, Picasso und vielen anderen Künstlern der Moderne aus. Seine Leidenschaft für die Kunst und sein Wagemut andere Wege zu gehen, waren Charaktereigenschaften, die ihn zum Erfolg führten.
Als die Nazis nach Paris kamen, floh er in die USA und war gezwungen, seine umfangreiche Sammlung an moderner Kunst in Paris zurück zu lassen.
Ein anrührendes Portrait über einen der ganz großen Kunsthändler des 20. Jahrhunderts. Lesenswert!

„Interessantes Zeitzeugnis“

Manuela Hagen, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Die Journalistin Anne Sinclair hat sich lange nicht für die künstlerische Seite ihrer Familile interessiert, bis sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und Identität machte. Im Famililenarchiv fand sie hochinteressantes Material über ihren Großvater Paul Rosenberg, der der erste Galerist Picassos war und überhaupt einer der ersten, Die Journalistin Anne Sinclair hat sich lange nicht für die künstlerische Seite ihrer Familile interessiert, bis sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und Identität machte. Im Famililenarchiv fand sie hochinteressantes Material über ihren Großvater Paul Rosenberg, der der erste Galerist Picassos war und überhaupt einer der ersten, der die moderne Malerei vertrat und sich unter Einsatz seines Lebens dafür stark machte. Der spätere Galerist Picassos, Henri Kahnweiler, war sein Rivale, nicht nur in der Kunst, auch privat, wie die Enkelin durch einen sehr bewegenden Brief ihres Großvaters erfährt. Picassos Porträts der Familie Rosenberg hängen heute im Picasso- Museum in Paris und nach der Lektüre dieses wunderbaren Buches will man gleich nochmal dorthin fahren.

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