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Liebeskinder

Roman

(3)

Zadoc liebt alles an Ivory. Ihr Haar, das sämtliche Farben des Herbstes hat. Der ständig wechselnde Ausdruck aus ihren winterhimmelblauen Augen. Und vor allem ihren Geruch nach Wind und Widerstand. 

Kenzie liebt alles an Amos. Seine hellgrün schimmernden Augen, sein Lachen und Lächeln, seine Musik, seine Art, sich zu bewegen, seinen Gang. Und sie liebt es, dass er zu ihr gehört. Zu ihr ganz allein. 

Zwei Liebende. Zwei Schicksale. Und eine Geschichte, in der alles, aber auch alles miteinander verbunden ist.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 05.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-06787-2
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 211/141/48 mm
Gewicht 698
Auflage 31. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein Meisterwerk!
von Kitty am 28.03.2015

Meine Meinung: Inhalt Zadoc ist total in Ivory verliebt, doch er traut sich nicht, es ihr zu sagen. Ist er doch "anders" als die "normalen" Kinder, denkt er sich, er hätte eh keine Chance bei seinem Traummädchen zu landen. Doch er gibt sich auch schon mit der tiefen Freundschaft zufrieden, die... Meine Meinung: Inhalt Zadoc ist total in Ivory verliebt, doch er traut sich nicht, es ihr zu sagen. Ist er doch "anders" als die "normalen" Kinder, denkt er sich, er hätte eh keine Chance bei seinem Traummädchen zu landen. Doch er gibt sich auch schon mit der tiefen Freundschaft zufrieden, die ihn und seine Angebetet miteinander verbindet. Kenzie steht im Schatten ihrer Schwester. Jedenfalls denkt sie das. Sie ist sehr zurückhaltend und schüchtern, was sich ändert, als Amos in ihr Leben tritt. Kenzie blüht auf und kommt aus sich heraus. Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund verliebt und legt ihre Unsicherheit schon bald ab. Nichts kann sie mehr trennen. Sie ist glücklich. Alle Charaktere sind in irgendeiner Form miteinander verbunden - nur wie? Charaktere Zadoc hat es absolut nicht leicht. Er lebt alleine mit seiner Mom und das Schicksal hat es nicht gut mit ihm gemeint. Da er "anders" ist, wird er von den anderen Kindern sehr oft aufs Übelste geärgert. Ivory ist ein unglaublich süßes Mädchen und die Einzige, die Zadoc nicht ärgert, sondern gerne ihre Zeit mit ihm verbringt. Sie verstehen sich super, ganz egal, was die anderen dazu sagen. Kenzie denkt von selbst nichts Gutes. Sie fühlt sich hässlich und meint im Schatten ihrer jüngeren Schwester zu stehen. Amos holt Kenzie aus ihrem Mauseloch. Er liebt sie sehr und hilft ihr, sich so zu mögen, wie sie ist. Amos gibt ihr das Gefühl mehr wert zu sein, als sie selbst über sich denkt. Gesamt Wer glaubt mit "Liebeskinder" einen gewöhnlichen Liebesroman in den Händen zu halten, ist völlig schief gewickelt. Schon nach den ersten Seiten bemerkt man nämlich, dass man es mit einem außergewöhnlichen Roman zu tun hat. Die Autorin nimmt sich Zeit, die einzelnen Charaktere vorzustellen, bevor so viele Dinge fast gleichzeitig geschehen, dass ich persönlich überhaupt nicht mehr mitgekommen bin und mir vor Erstaunen der Mund offen stand. Besonders in mein Herz geschlossen habe ich Zadoc. Der Ärmste wird ständig von seinen Mitschülern terrorisiert, weil er nicht der Norm entspricht, denn Zadoc ist krank und auf Medikamente angewiesen. Dieses Thema hat mich sehr berührt und mich fassungslos über die Reaktionen ihm gegenüber gemacht. Im Grunde genommen ist diese Geschichte ja rein fiktiv, dennoch gibt es leider immer noch Menschen, auch in der realen Welt, die Menschen, die "anders" sind behandeln, als wären sie nichts wert. Allein dieser realistische Hintergrund hat mich traurig und zugleich wütend gemacht. Trotz der auktorialen Erzählweise konnte ich mich sehr gut mit Zadoc, wie auch den anderen Charakteren identifizieren. Dadurch, dass Jana Frey sich die Zeit nimmt, ihre Charaktere vorzustellen, kamen sie mir sehr echt und gleichzeitig sehr sympathisch vor. Im Grunde genommen bin ich kein Fan von vielen Worten, die die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten beschreiben, denn ich langweile mich da ziemlich schnell. Die Autorin hat es jedoch geschafft, mich völlig darauf einlassen zu können, ohne dass es mir zu viel wurde und ohne, dass ich das Gefühl hatte, die einzelnen Personen wären zu grell gezeichnet worden. Ihr flotter, mitreißender Schreibstil hatte mich schon sehr schnell an der Leine und ließ mich auch bis zum Ende hin nicht mehr los. Ich fand es äußerst spannend mehr über Zadoc zu erfahren, über seine Freundin, die mit ihm durch dick und dünn geht und über die gesamten anderen Charaktere ebenso. Es war mir nichts zuviel, sondern hat einfach total gut zueinander gepasst. Auch zu Kenzie hatte ich einen "besonderen Draht". Sie hat mir stellenweise ebenso Leid getan, wie Zadoc. Jana Freys Art, zwischen den Zeilen von Kenzies Gefühlen zu berichten, hat mich zutiefst beeindruckt. Ich hätte die Protagonistin gerne getröstet und ihr mehr als einmal gesagt, dass sie weit aus mehr wert ist, als sie selbst über sich denkt. Nachdem sie Amos kennen lernt, macht sie eine enorme Entwicklung durch, die für mich absolut nachvollziehbar gewesen ist, und die mir außerordentlich gut gefallen hat. "Liebeskinder" wird auktorial aus einer sich ständig veränderten Sicht erzählt. Hinzu wird sehr häufig in der Zeit gesprungen, was dazu geführt hat, dass ich mich am Anfang, zugegeben, ein Bisschen schwer getan habe, den ganzen Handlungen zu folgen und die Personen richtig einzuordnen. Da sich Jana Frey allerdings ihre Zeit gelassen hat, die einzelnen Darsteller richtig vorzustellen, rückte für mich der etwas holprige Start total in den Hintergrund und wurde von der beeindruckenden Geschichte abgelöst, die sich darüber hinaus entwickelte. Hier geht es um so vieles, was überhaupt gar nicht auf den Buchrücken passt. Liebe, Freundschaft, Hoffnung, Verzweiflung, Depressionen und noch so einiges Mehr, auf das ich jetzt nicht näher eingehen möchte. Die Geschichte lebt von ihrer Spannung. Auf jeder einzelnen Seite wird sie noch ein bisschen mehr auf die Spitze getrieben, die einzelnen Fäden weiter zusammen gesponnen, bis das fertige Netz entsteht mit der Auflösung, in wie weit die einzelnen Personen miteinander verbunden sind. Die Antworten haben mich wirklich sprachlos gemacht. Man sollte meinen, dass nach dieser Aufklärung die Spannung auf den Nullpunkt sinkt, doch das tat sie keineswegs, denn zu diesem Zeitpunkt wollte ich wissen, wie es dazu kam, was noch kommen sollte und natürlich, was für ein Ende dies alles nehmen wird. Von dem Ende, wie von dem gesamten Buch, bin ich wirklich maßlos beeindruckt. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten und mich mitfiebern lassen. Ich hätte mit so einer grandiosen Geschichte echt nicht gerechnet. In Kürze: Positiv Ich liebe die Art, wie die Autorin ihre Charaktere hat lebendig werden lassen. Der Schreibstil ist Weltklasse! Alle Charaktere haben einen Platz in meinem Herzen bekommen. Wichtige, aktuelle Themen werden angesprochen. Der Plot ist hervorragend und super umgesetzt. Verschiedene Sichten, in verschiedenen Zeiten, was sich am Ende alles zu einem Ganzen zusammenfügt. Unvorhersehbare Wendungen, die die Spannung auf die Spitze treiben. Sehr realitätsnah. Emotional, einfühlsam, erschreckend. Negativ Nichts Fazit: "Liebeskinder" ist anders, als man es sich vorher vorstellt. Es ist berührend, fesselnd und spricht alle Themen an, die immer relevant sein werden. Für mich ist dieses Buch ein Meisterstück, welches in keiner Büchersammlung fehlen sollte.

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bewegt und fesselt
von Manja Teichner am 07.03.2015

Kurzbeschreibung Zadoc liebt alles an Ivory. Ihr Haar, das sämtliche Farben des Herbstes hat. Der ständig wechselnde Ausdruck aus ihren winterhimmelblauen Augen. Und vor allem ihren Geruch nach Wind und Widerstand. Kenzie liebt alles an Amos. Seine hellgrün schimmernden Augen, sein Lachen und Lächeln, seine Musik, seine Art, sich zu bewegen,... Kurzbeschreibung Zadoc liebt alles an Ivory. Ihr Haar, das sämtliche Farben des Herbstes hat. Der ständig wechselnde Ausdruck aus ihren winterhimmelblauen Augen. Und vor allem ihren Geruch nach Wind und Widerstand. Kenzie liebt alles an Amos. Seine hellgrün schimmernden Augen, sein Lachen und Lächeln, seine Musik, seine Art, sich zu bewegen, seinen Gang. Und sie liebt es, dass er zu ihr gehört. Zu ihr ganz allein. Zwei Liebende. Zwei Schicksale. Und eine Geschichte, in der alles, aber auch alles miteinander verbunden ist. (Quelle: Arena) Meine Meinung Zadoc ist anders als andere Kinder. Er trägt ein düsteres Geheimnis mit sich herum und muss deshalb auch Tabletten einnehmen. Man hält ihn für verrückt. Nur Ivory steht zu ihm. Eigentlich liebt er sie ja, doch möchte sie wirklich mit einem Verrückten zusammensein? Ivory mag Zadoc, doch sie traut sich nicht in ihm mehr zu sehen als nur einen Freund. Immerhin ist er ein Looser. Sie kämpft gegen ihre Gefühle, bis zu dem Moment wo sie von Zadocs Geheimnis erfährt. Sie beginnt nachzuforschen und denkt ungeheuerliches auf … Kenzie und Janis sind Schwestern. Ihre „Eltern“ sind Insel und Leetha, ein lesbisches Paar. Doch Kenzie ist nicht glücklich, denn Janis ist hübscher und intelligenter als sie, wird viel mehr gemocht. Da trifft sie während ihres Studiums in London auf Amos und verliebt sich. Alles könnte so schön sein, doch dann trifft Amos auf Janis, und das Schicksal nimmt seinen Lauf … Der Roman „Liebeskinder“ stammt von der Autorin Jana Frey. Für mich war dies das erste Buch der Autorin. Nach Lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt was mich wohl erwarten würde und ich habe wirklich mit Allem gerechnet aber ganz bestimmt nicht damit. Die Protagonisten im Buch sind außergewöhnlich. Sie alle sind tiefgründig und sehr realistisch beschrieben. Mit Zadoc hatte ich Zu Beginn zugegeben ein paar Probleme. Er beschreibt sich nicht gerade vorteilhaft, eher als Ausgeschlossenen, eben als Looser. Auf andere wirkt Zadoc verrückt, wie ein Versager, der gemieden wird. Ivory liebt er, beobachtet sie und wäre ihr gerne nahe. Je weiter man im Buch vorankommt, desto mehr erkennt man als Leser welcher Mensch wirklich hinter Zadoc steckt. Ivory ist mit Zadoc befreundet, doch sie gibt diese Freundschaft nicht zu. Und dennoch immer wenn es sein muss hält Ivory zu Zadoc, ist für ihn da. Sie ist es auch die schreckliche Dinge aufdeckt. Mackenzie, die Kenzie genannt wird, und Janis sind Schwestern. Sie sind sehr unterschiedlich. Kenzie ist eher unzufrieden mit sich und ihrem Leben. Janis hingegen wird geliebt, ist beliebt und ihr fliegt alles nur so zu. Die Nebenfiguren im Buch, beispielsweise Hap, Kenzies und Janis‘ Vater, oder auch Insel und Leetha, oder Zadocs Mutter Claire Wanstall, sind Jana Frey ganz wunderbar gelungen. Sie sind ebenso außergewöhnlich wie die Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und flüssig zu lesen. Zu Beginn ist es zwar etwas verwirrend, mit den ganzen Zeitsprüngen aber es wird besser und dann wird man in eine Geschichte gezogen, die so nicht zu erwarten ist. Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Die Kapitel sind gekennzeichnet mit Name und Zeit, so dass man als Leser nicht durcheinanderkommt. Es gibt zwei Handlungsstränge, einmal in der Gegenwart und dann in der Vergangenheit. Diese werden zum Ende hin vereint. Die Handlung ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte. Sie geht viel tiefer, ist bewegend und berührend. Es geht dramatisch und vor allem tragisch zu, etwas was der Klappentext so nicht erwarten ließ. Stück für Stück kommt man als Leser hinter Dinge, Geheimnisse, die aufgedeckt werden, die schockierend sind. Die Atmosphäre im Buch ist bedrückend und ja ich gebe es zu des Öfteren musste ich auch ganz schön schlucken. Die Handlung ist realistisch geschildert, nachvollziehbar und sehr gut durchdacht. Zum Ende hin gibt es eine unvorhersehbare Wendung, die das Ende schockierend und erschreckend macht. Ich habe mit allem gerechnet, nur nicht damit. Fazit Kurz gesagt ist „Liebeskinder“ von Jana Frey ein fesselnder und bewegender Roman. Authentische Charaktere, ein flüssiger mitreißender Stil und eine Handlung, die emotional ist und mich sehr bewegt hat, da ich nicht damit gerechnet habe, haben mich hier überzeugt und zum Nachdenken angeregt. Ganz klar zu empfehlen!

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Eine sehr emotionale Geschichte über tiefe Gefühle
von Skyline Of Books am 27.02.2015

Klappentext „Zadoc liebt alles an Ivory. Ihr Haar, das sämtliche Farben des Herbstes hat. Der ständig wechselnde Ausdruck aus ihren winterhimmelblauen Augen. Und vor allem ihren Geruch nach Wind und Widerstand. Kenzie liebt alles an Amos. Seine hellgrün schimmernden Augen, sein Lachen und Lächeln, seine Musik, seine Art, sich zu... Klappentext „Zadoc liebt alles an Ivory. Ihr Haar, das sämtliche Farben des Herbstes hat. Der ständig wechselnde Ausdruck aus ihren winterhimmelblauen Augen. Und vor allem ihren Geruch nach Wind und Widerstand. Kenzie liebt alles an Amos. Seine hellgrün schimmernden Augen, sein Lachen und Lächeln, seine Musik, seine Art, sich zu bewegen, seinen Gang. Und sie liebt es, dass er zu ihr gehört. Zu ihr ganz allein. Zwei Liebende. Zwei Schicksale. Und eine Geschichte, in der alles, aber auch alles miteinander verbunden ist.“ Gestaltung Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Auf einem leicht pastellfarbenen, mit Punkten versehenen Hintergrund wirkt der sehr groß geschriebene Titel fast schon überladend. Durch die Blumen und die etwas krakelig wirkende Schrift wird dies allerdings wieder etwas relativiert, sodass das Cover in sich sehr stimmig wirkt. Durch diese Konzentration auf die Schrift, wird der besondere Titel sehr hervorgehoben. „Liebeskinder“ ist kein alltäglicher Titel, sondern er stellt auf dem Buchmarkt eine Besonderheit dar (gerade zu Zeiten des Trends von sehr langen Buchtiteln). Meine Meinung Von Jana Frey habe ich bisher noch kein einziges Werk gelesen, aber mit „Liebeskinder“ hat sie mich wirklich überrascht. Ich hatte nach dem Lesen des Klappentextes wirklich nicht eine einzige Vermutung, worum es genau in diesem Buch gehen könnte. Die einzige Vermutung, die man aufstellt ist die, dass es sich um zwei Liebespärchen dreht. Für den Zusammenhang zwischen diesen wollte sich aber in mir keine Idee regen. Was ich dann allerdings bekam, hat meine Erwartungen alt aussehen lassen! Keine Klischees, kein langweiliges „Liebes Hin und Her“, sondern die pure Liebe in all ihren Formen und Varianten ist das Hauptthema dieses Romans. Das, was ich zuvor von diesem Roman erwartet hatte, konnte ich mir nach dem ersten Viertel schon sofort abschminken, denn es geht um so vieles mehr. Erzählt werden zwei Handlungsstränge: Einmal der von Zadoc und zum anderen der von Kenzie. Für den Leser ist zunächst überhaupt nicht ersichtlich, wie diese beiden Stränge zusammengehören oder wie sie zusammengeführt werden können. Erst ab ungefähr der Hälfte des Buches beginnt man gewisse Dinge zu erahnen und wenn die Handlungen dann aufeinander treffen und man am Ende des Buches angelangt ist, so kann man einfach nur noch mit großen Augen dasitzen, denn am Ende gibt es wirklich einige unerwartete Überraschungen und Wendungen. Negativ an diesen beiden Handlungssträngen war allerdings, dass es mir immer wieder schwer fiel, mich zurechtzufinden. Da nicht nur zwischen den Strängen hin und her gewechselt wird (und somit auch zwischen den erzählenden Protagonisten), sondern durch diesen Handlungswechsel kam es auch zu einer Verschiebung in der Zeit. Das war gerade zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig und etwas anstrengend. „Liebeskinder“ ist zudem sehr atmosphärisch erzählt, wobei hier anzumerken ist, dass es eine sehr melancholische, traurige Grundstimmung ist, die hier vorherrscht. Wer also traurige Geschichten nicht mag, der sollte von „Liebeskinder“ die Finger lassen. Ich fand die Handlung jedoch sehr bewegend und war mehr als einmal tief berührt von den Figuren und ihren Erlebnissen. Die unterschiedlichen Figuren sind dabei so individuell und unterschiedlich, da sie alle sich voneinander abheben. In ihren Persönlichkeiten und Charaktereigenschaften war jeder für sich sehr vielschichtig und dabei auch zu tiefst realistisch. Man konnte sich jederzeit gut in sie hineinfühlen und ihre Gefühle oder Handlungen nachempfinden. Gerade dieser Aspekt sorgte noch zusätzlich für die hohe Emotionalität, die „Liebeskinder“ erzeugt hat. Fazit Mit „Liebeskinder“ liefert Jana Frey eine wundervolle Geschichte über die Liebe, welche hier in all ihren Variationen dargestellt wird. Dramatik, Tragik, tiefe Gefühle, Ängste und tief bewegende Schicksale. Das sind die Fäden, in die sich der Leser immer tiefer verfängt, bis sie ihn nicht mehr loslassen und er dem Sog der Geschichte verfallen ist. Einzig die beiden Handlungsstränge, die zu Beginn zu verschiedenen Zeiten stattfinden, sorgten manchmal für etwas Anstrengung beim Lesen, da man sich konzentrieren musste, um nicht die Übersicht über alle Ereignisse zu verlieren. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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