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Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein

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Wo drückt der Schu - fragt Frau Ku!
Mira wundert sich: Während ihre Freunde alle liebesverwirrt sind, bewahrt sie mit indischem Weisheitspunkt auf der Stirn einen kühlen Kopf. Unter dem Namen Dr. Ku, der Kummerkastentante bei der Schülerzeitung, erteilt sie in komm-bläh-zierten Verliebungsfällen sogar weisen Rat. Trotzdem, die Liebe ist nichts für sie. Als jedoch die strenge Reck-Tor-in Miras Schülerzeitungs-Artikel zum Thema Regeln verbieten will, setzt sich einer ganz besonders mutig für Mira ein: M...aurice, der Maulaufreißer ...
Rezension
"Die Wortschöpfungen sind wirklich lustig und es macht Spaß, die kleinen Worträtsel zu knacken." lies-doch-einfach.de
Portrait
Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie das literarische Schreiben wieder aufgenommen. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern.

Stefanie Jeschke studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität in Weimar. Seit 2012 arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin in ihrem eigenen "Atelier für Illustratives" in der Kleinstadt Treuenbrietzen. Dort malt, zeichnet, spinnt und erfindet sie beste Freundinnen, klebrige Chili-Lollis, rote Haare, Zahnlücken und was sonst noch so für Kinder- und Jugendbücher gebraucht wird.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 9 - 99
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16340-5
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 213/125/32 mm
Gewicht 442
Abbildungen 36 schwarz-weiße Abbildungen
Illustratoren Stefanie Jeschke
Buch (gebundene Ausgabe)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Linkslesemut -oder die Sache mit dem Versiebtsein
von Kuhni77 am 30.03.2016

INHALT: Mira ist ein tolles Mädchen, das mittlerweile in die 3. Klasse geht. In der 2. Klasse hatte sie ein ziemliches Problem mit Mobbing, denn sie vertauscht immer wieder die Borten und Wuchstaben. Wenn es nach ihrer Mama gehen würde, dann hätte Mira wegen ihrer Rechtschreibschwäche , oder mit Miras Worten „ihrer Linkslesestärke“,... INHALT: Mira ist ein tolles Mädchen, das mittlerweile in die 3. Klasse geht. In der 2. Klasse hatte sie ein ziemliches Problem mit Mobbing, denn sie vertauscht immer wieder die Borten und Wuchstaben. Wenn es nach ihrer Mama gehen würde, dann hätte Mira wegen ihrer Rechtschreibschwäche , oder mit Miras Worten „ihrer Linkslesestärke“, nun einen Nachteilsausgleich bekommen. Aber Mira ist taff und lehnt es ab, weiß sie doch noch ganz genau wie schlimm es für sie war „Anders“ zu sein. Mit diesem Nachteilsausgleich hätte sie wieder einen Sonderstatus, den sie auf keinen Fall haben möchte. Der Psychologe, liebevoll von Mira Kummerkarsten genannt – denn Namen kann sie sich auch sehr schlecht merken-, hat eine geniale Idee. Mira soll bei der Schülerzeitung mithelfen. So kann sie das Schreiben üben und der P-Zeh verbessert automatisch ihre Fehler. Aber was schreibt man für so eine Schülerzeitung, welches Thema könnte sie sich aussuchen? Vielleicht über das Versiebtsein, das alle erwischt hat? Denn plötzlich verhalten sich ihre Freunde alle komisch, sie malen Herzchen und werden ständig rot. Mira ist davon ziemlich genervt – Versiebtsein möchte sie auf keinen Fall. Das gibt doch meistens nur Probleme. Und Mira hat ja schon genug davon. Damit Mira „Im-Muhen“ dagegen ist, malt sie sich einen roten Punkt auf die Stirn. Aber da ist ja dann immer noch das Problem mit der Schülerzeitung. Ihr fällt einfach nichts ein, bis sie sich eines Tages mit ihrer Mama und ihrem besten Freund so richtig heftig streitet. Mira hat eine Idee: Sie wird „Dr. Ku – Die Kummerkasten-Tante“. Hier hat sie immer ein offenes Ohr und hat sogar in komm-bläh-zierten Verliebungsfälleneinen weisen Rat. Alles könnte jetzt so einfach sein – wenn da nicht die tadellose Reck-Tor-in wäre. Es ist wirklich egal, was Mira macht – die Tadellose funkt ihr immer dazwischen. So gibt es z. B. immer wieder neue Regeln, die in den Augen der Kinder einfach nur doof und unnötig sind. Aber Mira wäre nicht Mira, wenn sie nicht dafür auch ihre eigenen Ideen und Regeln hätte. Als sie aber in der Schülerzeitung einen Art-Igel über Regeln schreiben möchte eskaliert das Ganze und Mira droht sogar von der Schule zu fliegen. FAZIT: Wir haben uns sehr auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Mira gefreut. Haben uns doch die Sportwiele so gut gefallen. Und auch in diesem Band haben wir wieder einige dieser tollen Wortspiele gefunden und wir durften sogar ein neues Spiel von Mira und Felix kennenlernen. „Linkslesemut“ hat es wieder geschafft uns toll zu unterhalten und wir haben oft mit Mira mitgelitten und uns über diese doofe Reck-Tor-in geärgert. Meine Kinder sind sich einige „SO eine Reck-Tor-in“ geht gar nicht! Auch in diesem Buch wird wieder sehr toll, die Thematik „Rechtschreibschwäche“ behandelt. So lernen die Kinder, dass nicht jedes Kind es einfach hat mit dem Schreiben oder Lesen, und das diese Probleme zu sehr großen Problemen führen können. Aber sehr gut hat uns auch gefallen, dass es diesmal nicht nur um die Linkslesestärke ging, sonder auch um das Versiebtsein – was ja in der 3. Klasse wirklich schon sehr oft anfängt. ;-) Bis jetzt sind folgende Bände von Mira erschienen: Band 1: „Linksleseschwäche – oder die Sache mit den Borsten und Wuchstaben“ Band 2: „Linkslesemut –oder Die Sache mit dem Versiebtsein“ Beide Bücher könne sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden! Von uns wieder eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne +!

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Ein besonderes Buch mit einer wichtigen Botschaft.
von drei Lockenköpfe am 24.03.2016

Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtsein" von Anja Janotta ist der zweite Teil der Kinderbuchreihe. Ich habe Band 1 noch nicht gelesen. Inhaltlich fehlte dieser mir auch nicht. Alle wichtigen Informationen werden kurz Wiederholt. Mira wurde in der vorherigen Klasse wegen ihrer Linksleseschwäche gemoppt. Wie sie ihr Selbstbewusstsein... Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtsein" von Anja Janotta ist der zweite Teil der Kinderbuchreihe. Ich habe Band 1 noch nicht gelesen. Inhaltlich fehlte dieser mir auch nicht. Alle wichtigen Informationen werden kurz Wiederholt. Mira wurde in der vorherigen Klasse wegen ihrer Linksleseschwäche gemoppt. Wie sie ihr Selbstbewusstsein wieder aufbauen konnte und wer ihr zur Seite stand wird in Band 1 "Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben" ausführlich beschrieben. Der Titel lässt uns schon erahnen worum es in dem Buch geht. Mira zeigt uns wie sie mit diesem heiklen Thema umgeht. Mira geht in die 3 Klasse, ich finde es schon sehr früh das über das verliebt sein gesprochen wird. Anja Janotta erzählt uns die Geschichte von Mira die Schwierigkeiten mit Borten und Wuchstaben hat. Jeder der eine Linkslesestärke hat weiss das lesen zur Qual werden kann und viel Mut erfordert. Mira möchte nicht anders behandelt werden und soll zur Stärkung bei der Schülerzeitung mitarbeiten. Alle um Mira herum spinnen auf einmal. Irgendwie hat Armor seine Pfeile ordentlich verschossen. Jeder ist verliebt. Zum Glück hat sie ein Mittel das ihr gegen das Verliebtsein hilft. Die Autorin Anja Janotta hat den Text mit vielen Wörtern versehen die mich ein wenig an die Schreibweise der Schulanfänger erinnert. Schreibe wie du hörst. So ist der PC ein P-Zeh oder die Emanzipation wird zur Ey-Mann-Ziep-Aktion. Nicht immer ist es leicht diese Worte beim Vorlesen so wieder zugeben das der Wortwitz nicht verloren geht. Auch ist es für den ein oder anderen Leseanfänger schwierig das richtige Wort hinter den hervorgehobenen Wörtern zu finden. Dennoch geht Anja Janotta mit viel Humor und Wortwitz an ein heikles Thema. Immer mehr Kinder bekommen LRS attestiert. Sehr geschickt zeigt die Autorin uns welche Probleme Mira in ihrem Alltag durch ihre Linkslesestärke hat. Ihre Eltern sind teilweise sehr genervt weil das Buchstabieren trotz des vielen übens nicht klappen will. Auch die Lehrer sind nicht die geduldigsten. Mira spielt mit ihrem besten Freund Felix tolle Wortspiele. Hier lohnt es sich mal diese nachzuspielen. Gar nicht so leicht dieses Wortverdrehen. Die "Linkslesemut oder die Sache mit dem Versiebtlein" wird aus Sicht von Mira erzählt. Die 18 Kapitel haben von der Autorin sowie der Illustratorin eine tolle Überschrift bekommen. In Bildern verfasste Wortspiele zieren jeden Kapitelkopf. Mira ist mir sehr sympathisch. Ein authentischer Charakter. Auch Mira hat stärken und schwächen. Sie macht Fehler und versucht sie wieder gut zu machen. Es fällt dem Leser nicht schwer sich in Mira hineinzuversetzen. Mir gefielen auch fast alle anderen Charaktere. Sie sind sehr bildhaft beschrieben. Nicht alle Personen muss man mögen, denn jede Geschichte benötigt auch eine Bösewicht. Das Ende ist toll ausgearbeitet. Für fast alle gibt es ein Happy End. Dennoch ist es sehr offen gehalten, so das die Vorfreude auf Band 3 gegeben ist. Ein besonderes Buch mit einer wichtigen Botschaft. Auf der Homepage der Autorin Anja Janotta findet ihr viele Informationen zur Linkslesestärke und auch die Wort-Spiele werden eingehender erklärt. Auch findet ihr zu beiden Bänden eine Leseprobe auf der Seite. === Kurze Kindermeinung === Die Rektorin ist wirklich gemein. Erst will sie das die Kinder kreativ sind und sich entfalten und dann gibt sie viele Regeln die das Kreativsein verbieten. Toll das Mira so viele Freunde hat die ihr helfen. Die "falschen" Wörter waren oft lustig, aber manchmal schwer zu lesen. === Bücher dieser Reihe === Band 1 - Linkslesestärke oder Die Sache mit dem Borten und Wuchstaben Band 2 - Linkslesemut oder die Sache mit dem Versiebtlein Band 3 - LinksAnjaarbeitet dran === Die Autorin === Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie das literarische Schreiben wieder aufgenommen. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern. === Die Illustratorin === Stefanie Jeschke studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität in Weimar. Seit 2012 arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin in ihrem eigenen "Atelier für Illustratives" in der Kleinstadt Treuenbrietzen. Dort malt, zeichnet, spinnt und erfindet sie beste Freundinnen, klebrige Chili-Lollis, rote Haare, Zahnlücken und was sonst noch so für Kinder- und Jugendbücher gebraucht wird.

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Über die Sache mit der Rechtschreibung
von Sandra Sassie aus Vaihingen am 22.03.2016

Was steht drin: Mira ist bereits in der dritten Klasse und hat dort inzwischen auch einige Freunde. Das war leider nicht immer so, denn Mira hat so ihre Schwierigkeiten mit den Borten und Wuchstaben. Um genauer zu sein, hat sie eine Linkslesestärke. Und wer eine Linkslesestärke hat, der braucht beim... Was steht drin: Mira ist bereits in der dritten Klasse und hat dort inzwischen auch einige Freunde. Das war leider nicht immer so, denn Mira hat so ihre Schwierigkeiten mit den Borten und Wuchstaben. Um genauer zu sein, hat sie eine Linkslesestärke. Und wer eine Linkslesestärke hat, der braucht beim Lesen ganz schön viel Mut - nämlich "Linkslesemut". Aber zurück zu ihren Freunden.... Diese verhalten sich in letzter Zeit äußerst seltsam, malen Herzchen und werden ständig rot. Mira ist ganz schön genervt von der Sache mit dem Versiebtlein, schließlich ist sie mit ganz anderen Dingen beschäftigt und versucht ihre Rechtscheibwäsche endlich in den Griff zu bekommen. Mama und der Psychologe haben sie dazu verdonnert, bei der Schülerzeitung mitzumachen, gähn, schnarch. Doch Mira wäre nicht Mira, wenn sie in dieser blöden Situation nicht eine gute Idee hätte. Sie wird zur Kummerkastentante Dr. Ku und wird auch dort mit dem Versiebtlein konfrontiert. Über die Autorin: Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie das literarische Schreiben wieder aufgenommen. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern. Über die Illustratorin: Stefanie Jeschke studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität in Weimar. Seit 2012 arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin in ihrem eigenen "Atelier für Illustratives" in der Kleinstadt Treuenbrietzen. Dort malt, zeichnet, spinnt und erfindet sie beste Freundinnen, klebrige Chili-Lollis, rote Haare, Zahnlücken und was sonst noch so für Kinder- und Jugendbücher gebraucht wird. Meine Gedanken zum Buch: Würde es die Leserechtschreibschwäche geplagte Mira nicht bereits geben, müsste man sie glatt erfinden. Aufgrund ihrer Linkslesestärke wurde Mira in der Schule gemobbt, diese Zeiten sind jedoch vorbei. Sie ist ein sehr toughes Mädchen, dass inzwischen mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein gesegnet ist. Wie das vor der dritten Klasse war, kann ich nicht sagen, da ich den ersten Band bisher nicht gelesen habe. Das ist aber das schöne an der Geschichte. Der zweite Band lässt sich nämlich auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen und ich habe mich sehr schnell in Miras Welt zurecht gefunden. Mit hochgekrempelten Ärmeln trotzt Mira ihrer Rechtschreibschwäche. Eines Tages hat sie einen Termin beim Psychologen. Dieser soll ihr die Rechtschreibschwäche attestieren, damit sie dann in der Schule einen Nachteilsausgleich erhält, so der Gedanke ihrer Mutter. Aber nicht mit Mira. Sie möchte keinen Attest und erst Recht keine Sonderstellung. Um dennoch an der Linkslesestärke arbeiten zu können, wird Mira für die Schülerzeitung eingeteilt. Plan an der Sache ist, dass sie durch das regelmäßige Schreiben diverser Zeitungsartikel ihren Umgang mit Worten und Buchstaben verbessern soll. Zusätzlich hat ihre Mutter pädagogisch wertvolle Ideen. So soll sie z.B. ausgesuchte Lernwörter bis zum geht nicht mehr abschreiben und abschreiben und abschreiben. Da vergeht einem doch die Lust aufs Schreiben. Nun kommt ihr auch noch die überaus strenge Schuldirektorin in die Quere. Jedes Mal wenn Mira eine wirklich grandiose Idee hat, wird diese von der Rektorin boykottiert. Aber nicht mit Mira. Sie ist eine Kämpferin und weiß sich zu helfen. Dummerweise sind ihre Ideen nicht so ganz legal und führen zu einigem Ärger. Bei all den Hürden, die Mira aufgrund ihrer Linkslesestärke zu überwinden hat, drehen nun auch noch ihre Freunde durch. Eine seltsame Krankheit scheint in Umlauf zu sein. Plötzlich malt ihre beste Freundin Herzchen aufs Fenster, wird ständig rot und spricht nur noch von Jungs. Mira ist völlig genervt von diesem Zustand, wo es doch viel wichtigere Dinge zu klären gibt... Das Buch ist in 18 Kapitel aufgeteilt. Die Kapitelbezeichnung ist dabei immer als Rebus dargestellt. Zur Erläuterung: Ein Rebus ist eine Reihe von Bildern und Zeichen, deren Wortlaut durch Aneinanderfügung und Abstraktion einen oder mehrere neue Begriffe ergeben, die mit den Bildern in keinem sachlichen Zusammenhang stehen. Dabei kann der Austausch, der Wegfall oder die Hinzufügung einzelner Buchstaben verfügt werden (Quelle: Wikipedia). Anja Janotta hat die Texte mit vielen Wortverdrehern versehen. So beschäftigen sich die Kinder z.B. im Matheunterricht mit der Die-Wiss-John (Division) und der Multi-Blick-Art-John (Multiplikation). Mit diesen Wortverdrehern ist selbst die Autokorrektur meines P-Zehs überfordert ;) Mit viel Humor erzählt Anja Janotta über ein doch ernst zu nehmendes Thema, dass immer mehr Kinder betrifft und die Kinder und deren Eltern vor Herausforderungen stellt. Die Geschichte bewegt trotz ihrer heiteren und humorvollen Darstellung zum Nachdenken. Oft gibt sie dem Leser einen Einblick in die Gefühlswelt eines betroffenen Kindes, lässt durchblicken, wie viel Wut und Hilflosigkeit mitunter an der Tagesordnung sind und das es keiner überstrengen Eltern und Lehrer bedarf die noch mehr Druck ausüben, sondern das es vor allem Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen erfordert, um mit einer Linkslesestärke umgehen zu können. Ich bin persönlich nicht betroffen, möchte dieses Buch aber gerne betroffenen Eltern und Kindern ans Herz legen. Anja Janotta erhält von mir für dieses wunderbare, humorvolle und lehrreiche Buch 5 von 5 Sternen.

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