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Lob der Disziplin

Eine Streitschrift

(4)
Dreißig Jahre lang hat Bernhard Bueb die Eliteschule Schloss Salem geleitet. Der  renommierte Pädagoge gilt als einer der bekanntesten Kritiker des deutschen  Erziehungswesens. In Lob der Disziplin hat er seine provokanten Thesen erstmals zusammengestellt. Ein richtungsweisendes und engagiertes Plädoyer für eine Erziehung zu mehr Selbstdisziplin und Verantwortung.
Lernen Sie auch da Hörbuch zu diesem Titel kennen!
Portrait
Bernhard Bueb, 1938 in Tansania geboren, studierte Philosophie und katholische Theologie. Von 1974 bis 2005 war er Schulleiter der Eliteschule Schloss Salem am Bodensee. Seine Buchveröffentlichungen, Lob der Disziplin (2006) und Von der Pflicht zu führen (2008), waren wochenlang auf der Bestsellerliste. Bueb ist verheiratet und hat zwei Töchter.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 13.03.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-36930-3
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 189/119/15 mm
Gewicht 170
Auflage 6. Auflage
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Ohne Disziplin verschwendet man sein Talent
von einer Kundin/einem Kunden aus Brühl am 20.06.2011

In dem Buch wird geschildert wie wichtig Disziplin und auch Ihre Anerkennung verdient man sollte den Schülern helfen diese Disziplin auf zu zeigen und deren Nutzen in Vordergrund zu bringen. Das Buch erklärt die Hintergründe und gibt auch Anregungen dies auch in Tat umzusetzen.

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1 0
Keine Angst vor Tabubruch
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 29.01.2009

Bueb: Lob der Disziplin Bueb hat Mut. Nicht nur die Pisa- Ergebnisse weisen nach, dass bei uns heute irgendetwas bei Erziehung und schulischer Ausbildung nicht stimmt. Hier klagen nicht ewig Gestrige über mangelndes Wissen Schulentlassener, über zunehmende Gewaltbereitschaft, abnehmende Achtung vor fremdem Eigentum, um nur einige Missstände zu nennen. Die... Bueb: Lob der Disziplin Bueb hat Mut. Nicht nur die Pisa- Ergebnisse weisen nach, dass bei uns heute irgendetwas bei Erziehung und schulischer Ausbildung nicht stimmt. Hier klagen nicht ewig Gestrige über mangelndes Wissen Schulentlassener, über zunehmende Gewaltbereitschaft, abnehmende Achtung vor fremdem Eigentum, um nur einige Missstände zu nennen. Die breite Öffentlichkeit erkennt Missstände, sie aber öffentlich auszusprechen, als Ursache z.B. Disziplinlosigkeit zu nennen, das wagt kaum einer. Wer es tut, bezieht öffentliche Schelte, wird diffamiert, lächerlich gemacht. Bueb aber zu widerlegen, dürfte schwer fallen, es sei denn, man sei, verblendet durch Ideologie, nicht mehr in der Lage, die Realität wahrzunehmen. Buebs Buch ist mit Recht ein Bestseller und letztlich ein vernünftiger Ratgeber.

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1 0
Bueb trifft den Nagel auf den Kopf
von einer Kundin/einem Kunden aus Stühlingen am 09.12.2008

Herr Bueb legt auf gut verständliche Weise das Problem des deutschen Erziehungssystems dar. Man merkt, daß er studierter Philosoph ist an seinem Umgang mit den Begriffen und deren klaren Definitionen. Auch dem Nicht-Philosphen werden Begriffe wie Erziehung oder Freiheit erklärt und somit seine Sichtweise nachvollziehbar.

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1 0
Bueb erorbert die deutschen Stammtische
von Karl-Heinz List am 23.11.2008

Der Autor tingelt durch die Talkshows, die längst zu Stammtischen mutiert sind und verkündet seine Thesen über "moderne" Erziehung: Unterordnung und totaler Gehorsam. Er zitiert gerne Nietzsche, aber nur die Stellen, die in sein reaktionäres Weltbild passen. Für Bueb ist "Disziplin" eine Tugend. Und Nietzsche meint dazu: "Jede Tugend neigt... Der Autor tingelt durch die Talkshows, die längst zu Stammtischen mutiert sind und verkündet seine Thesen über "moderne" Erziehung: Unterordnung und totaler Gehorsam. Er zitiert gerne Nietzsche, aber nur die Stellen, die in sein reaktionäres Weltbild passen. Für Bueb ist "Disziplin" eine Tugend. Und Nietzsche meint dazu: "Jede Tugend neigt zur Dummheit, jede Dummheit zur Tugend. >Dumm bis zur Heiligkeit<, sagt man in Russland" (Jenseits von Gut und Böse). Dass Bueb die 68er hasst, kann man verstehen. Sie ließen ihn wohl nicht mitmachen. Als Bueb noch ein Buebchen war, besuchte er ein katholisches Internat und begeisterte sich für Enthaltsamkeit und gute Taten, was er auch noch heute macht. "Wir sollten unseren Kindern Liebe und Sicherheit bieten und keine Prinzipien", schreibt Paul Feyerabend in seiner Biografie.

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0 3
interessante ansätze.
von einer Kundin/einem Kunden aus schwedeneck am 16.03.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

er hat in vielen punkten recht.nur was machen wir zu hause?die kinder in die mülltonne werfen? ich konnte nichts für zu hause übernehmen.

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0 1
Gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Moormerland am 01.03.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dieses Buch spiegelt einige Fehler, die wir aus den Augen verloren haben, es sind die Tugenden, Werte, Verzicht und Autoritätsanerkennung. Dieses Buch regt angenehm an, über die Erziehung von Kindern nachzudenken. Ein "Nein" ist manchmal heilsamer als eine ewige Diskussion die sich verläuft.

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2 4
Interessante Ansätze
von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Man bekommt direkt mit, dass Bueb Anhänger der Autoritären Erziehung ist - d.h. die Kinder sollen durch die Eltern, Kirche und den Staat erzogen werden. Bueb liefert einige interessante Ansätze, doch finde ich seine Begründungen manchmal weltfremd: Wie kann er von Erziehung sprechen, wenn er Kinder, die sich nicht... Man bekommt direkt mit, dass Bueb Anhänger der Autoritären Erziehung ist - d.h. die Kinder sollen durch die Eltern, Kirche und den Staat erzogen werden. Bueb liefert einige interessante Ansätze, doch finde ich seine Begründungen manchmal weltfremd: Wie kann er von Erziehung sprechen, wenn er Kinder, die sich nicht an seine Regeln halten, vom Internat wirft, anstatt sich mit ihnen auseinander zu setzen? Ich denke einige Ansätze sind brauchbar, um über die Erziehung von Kindern nachzudenken, andere wiederrum werden nur strenge Anhänger der autoritären Erziehung gut finden.

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1 3
Der Geist des Regiments
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 22.12.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Inhalte dieses Buches erscheinen mir zum Teil sehr anachronistisch.Ich selbst bedarf keiner Autorität,keinen Imperativ oder irgendeiner "höheren Instanz" um gut zu sein,um sich ethisch im Sinne der Menschlichkeit zu verhalten.Jiddu Krishnamurti hat mal trefflich formuliert,daß "Unterdrückung die grobe Form der subtileren Selbstdisziplin sei.".Ich frage mich,warum man sich überhaupt... Die Inhalte dieses Buches erscheinen mir zum Teil sehr anachronistisch.Ich selbst bedarf keiner Autorität,keinen Imperativ oder irgendeiner "höheren Instanz" um gut zu sein,um sich ethisch im Sinne der Menschlichkeit zu verhalten.Jiddu Krishnamurti hat mal trefflich formuliert,daß "Unterdrückung die grobe Form der subtileren Selbstdisziplin sei.".Ich frage mich,warum man sich überhaupt disziplinieren muß,sich zwingen?Warum laßen sich so viele Menschen in ein bestimmtes Schema pressen?Warum verschereiben sich so viele Menschen,vielfgältigen Lehren der Disziplin,die sie angeblich sogar zu "Gott" führen.Ich für mich habe festgestellt,und hierbei gehe ich mit dem Verfasser nicht konform,daß je mehr jemand seinen Geist diszipliniert,dem Geist trainiert,um so mehr engt er ihm ein.Disziplin läßt auf einen Geist schließen,der durch Bedingungen gebunden ist.In der Beweglichkeit aber gibt es keine Disziplin,wie Krishnamurti sagte.Der Autor plediert für die alten "Werte",aber wohin haben uns diese "Werte" in den letzten 2000 Jahren hingeführt?In der Tat ist die Willkür der 60/70-Jahre nicht die Antwort auf unsere Probleme,aber ebenso ist die "Disziplinierte Generation" der Vorkriegszeit" es auch nicht! Wenn die Liebe fehlt,verlernt der Mensch kreativ zu sein und wird destruktiv; dann in der Tat benötigt er Disziplin um sich selbst und andere nicht zu zerstören aber letztendlich,macht ihm die Disziplin nicht zu einen besseren Menschen.Sie macht ihm nur zu einem sich anders verhaltenden Menschen.Aus der Disziplin kann nichts Kreatives entstehen,denn das Gute entsteht stetts aus der Freiheit und die Disziplin ist alles andere als Freiheit.

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3 5
Dieses Buch sollten vorallem alle Eltern lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 09.11.2006
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Endlich begründet ein Mann, der aus dem reichen Schatz seiner Erfahrung schöpft, das oftmals kritisierte Verhalten der heutigen Jugend- ohne belehrend aufzutreten. Eine Streitschrift ist es nicht sondern ein Leitfaden für Erzieher, dh. Eltern und Lehrer und ein lesenswertes Buch für alle, die "erzogen" werden sollen.

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