Thalia.de

Lost Gardens of Heligan

Die Wiederentdeckung eines Gartenparadieses in Cornwall

(2)
Undurchdringliche grüne Wildnis liegt vor uns, aber unter unseren Füßen ist eine Treppe zu erahnen. Brombeerranken verdecken die zerbrochenen Fenster des alten Gewächshauses. Welches Gartenparadies mag sich hinter dem grünen Schleier verstecken? Wo sind die Gärtner, die hier gewirkt und gelebt haben, bevor die Zeit des Krieges für Vernachlässigung sorgte? Die Geschichte der Lost Gardens of Heligan ist ein unglaubliches, romantisches und echtes Abenteuer, angetrieben durch eine unbändige Leidenschaft, einen prachtvollen Garten an der Küste Cornwalls erneut zum Blühen zu bringen.
Portrait
Tim Smit, Initiator des bekannten Eden Project, startete 1997 mit dem ehrgeizigen Vorhaben, die Lost Gardens of Heligan zu neuem Leben zu erwecken. Mittlerweile gehören sie zu den bekanntesten englischen Gärten und mit jährlich über 300.000 Besuchern zu den Anziehungspunkten an Cornwalls Küste.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 15.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8001-1282-1
Verlag Ulmer Eugen Verlag
Maße (L/B/H) 241/174/25 mm
Gewicht 825
Abbildungen mit 47 Farbfotos, 2 FotosFotos
Buch (gebundene Ausgabe)
34,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 45294990
    Feigen aus dem eigenen Garten
    von Christoph Seiler
    Buch (Taschenbuch)
    14,90
  • 46149462
    Bienen - Die Seele des Sommers
    von Marzellus Boos
    Buch (Taschenbuch)
    14,99
  • 32201872
    Landhaus- und Cottagegärten
    von Michael Breckwoldt
    Buch (gebundene Ausgabe)
    29,99
  • 41772513
    Wohllebens Waldführer
    von Peter Wohlleben
    (7)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    17,90
  • 45278607
    Inspiration Aquarell
    von Annika Klapper
    (1)
    Buch (Taschenbuch)
    14,99
  • 40981162
    Unnützes Wissen 4
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • 32017702
    Die geheimen Gärten von Cornwall
    von Heidi Howcroft
    Buch (gebundene Ausgabe)
    49,99
  • 37867491
    Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau
    von Maren Bustorf-Hirsch
    Buch (gebundene Ausgabe)
    9,99
  • 30816670
    Endlich schlank ohne Diät
    von Anna Cavelius
    (1)
    Buch (Taschenbuch)
    7,49
  • 38686028
    Igel sucht Unterschlupf
    von Claudia Rösen
    Buch (Taschenbuch)
    9,90
  • 40891557
    Gartenjahr für Einsteiger
    von Joachim Mayer
    (3)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    9,99
  • 29015453
    Englische Traumgärten
    von Marcus Harpur
    Buch (gebundene Ausgabe)
    39,90
  • 30584593
    Trail, G: Gärtnern geht überall!
    von Gayla Trail
    (1)
    SPECIAL (gebundene Ausgabe)
    6,99 bisher 16,99
  • 33992100
    Böswirth, D: Gestalten mit Naturstein im Garten
    von Daniel Böswirth
    SPECIAL (gebundene Ausgabe)
    7,99 bisher 39,95
  • 30643495
    Handbuch Bio-Balkongarten
    von Andrea Heistinger
    (1)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    29,90
  • 39188198
    Ein Garten nach der Natur
    von Bärbel Grothe
    (1)
    SPECIAL (gebundene Ausgabe)
    4,99 bisher 19,99
  • 47826790
    Der Selbstversorger: Mein Gartenwissen
    von Wolf-Dieter Storl
    Buch (gebundene Ausgabe)
    19,99
  • 38188330
    Englische Gartenikonen
    von Heidi Howcroft
    SPECIAL (gebundene Ausgabe)
    12,99 bisher 39,95
  • 25204376
    Das Schrebergarten-Buch
    von Angelika Feiner
    SPECIAL (Taschenbuch)
    2,99 bisher 4,99
  • 50201033
    Hochbeet, Teich, Palettentisch – Dein kreativer Garten
    von Die Stadtgärtner
    Buch (gebundene Ausgabe)
    14,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Wie die Lost Gardens of Heligan aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt wurden…
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 29.12.2016

Als Tom Smit im Jahre 1997 damit begann, die Lost Gardens of Heligan aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken, war dies ein äußerst ambitioniertes Vorhaben. Wo sich einst prachtvoll angelegte Paradiese erstreckten, hatte sich die Natur unter Anderem mit wuchernden Ranken und reichlich ungezähmten Pflanzen die Landschaft zurück erobert. Auf... Als Tom Smit im Jahre 1997 damit begann, die Lost Gardens of Heligan aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken, war dies ein äußerst ambitioniertes Vorhaben. Wo sich einst prachtvoll angelegte Paradiese erstreckten, hatte sich die Natur unter Anderem mit wuchernden Ranken und reichlich ungezähmten Pflanzen die Landschaft zurück erobert. Auf Streifzügen durch die Wildnis der Jahrzehnte lang vergessenen Gärten, wurde inmitten all der traurigen Atmosphäre immer wieder einzigartige Schönheit entdeckt, die es ans Licht zu ziehen galt. Brombeerranken galt es zu entfernen, Ruinen wieder aufzubauen, alte Gartenanlagen erneut zu errichten, die einst gesetzten Pflanzen aufzutreiben, sie zu hegen und zu pflegen, Heligan bekannter zu machen sowie etwas über die Vergangenheit dieses Ortes und der Menschen, die hier Zeit verbrachten, zu erfahren. Reichlich Arbeit, die also zu bewältigen war – es gleicht dem Abmühen von Sisyphos, den verwilderten Garten erneut zum Blühen zu bringen. Dennoch ist es Smit und seinen zahlreichen engagierten Helfer gelungen, diesen prachtvollen Ort mit seinem einzigartigen Charme herzurichten und der Allgemeinheit zu öffnen. So war das Jahr 2002 mit mehr als 450.000 Besuchern das geschäftigste Jahr in der Geschichte Heligans; jährlich werden über 300.000 von ihnen angelockt und fasziniert. Zum 25jährigen Jubiläum der Wiederentdeckung der Gärten wird in „Lost Gardens of Heligan – Die Wiederentdeckung eines Gartenparadieses in Cornwall“ gezeigt, mit welcher Mühe und welchen Rückschlägen das grüne Paradies so wurde, wie man es heute kennt. Die unterschiedlichen Gartensektionen werden beschrieben – vom ersten abenteuerlichen Erkundschaften bis hin zum Fertigstellen der Restaurationsarbeiten und Verschönerung der Anlagen. Für mich war bereits der Beginn des Buches sehr ansprechend, da hier von den ersten Eindrücken beim Durchforsten der undurchdringlichen Wildnis erzählt wird, was durchaus sehr persönliche Ausführungen sind. Aber auch im weiteren Verlaufe des Buches gab es immer wieder Anlass zum Staunen: Es ist bemerkenswert mit wie viel Leidenschaft, Arbeit, Engagement und Ausdauer die Lost Gardens of Heligan hergerichtet worden sind. In meinen Augen besonders spannend sind dabei die Vorher-Nachher-Vergleiche, da man auf entsprechenden Fotografien sowohl den verwilderten als auch den mit viel Mühe hergestellten Zustand erkennen kann. Es ist beeindruckend, was die vielen Helfer geleistet haben, wenn man bedenkt, dass aus grünem Dickicht eine bezaubernde Gartenanlage geworden ist. Sehr schön finde ich es zudem, dass auch Fotografien aus der Blütezeit der Gärten eingebunden worden sind, die zeigen, dass man sich bemüht hat, dem Vorbild des Zustandes vor dem Vergessen zu folgen. Dabei wurden wichtige Elemte übernommen und Details auch, jedoch wurde nicht jeder Aspekt der Gärten eins zu eins so wieder umgesetzt wie vor der Vernachlässigung. Schließlich sollte es niemals zum Stillstand kommen, weswegen nun, auch wenn vieles übernommen wurde, auch Neues sowie Aufregendes mit einfließen sollte. Beim Lesen spürt man die Begeisterung des Autors für Heligan – wenn beispielsweise davon berichtet wird, wie wunderbar und zauberhaft es doch ist, wenn im Dschungel der Nebel über dem Wasser hängt und die Konturen der Pflanzen nur schemenhaft zu erkennen sind; oder wenn sich einzelne Lichtstrahlen ihren Weg durch das dichte Blätterdach bahnen. Sehr schön sind meines Erachtens auch die Ansichten zur Geschichte Heligans, denn Smit war bemüht auch etwas über diese herauszufinden, um zum Beispiel zu erfahren, was aus den Gärtnern wurde, die dort gelebt und gearbeitet haben bevor der Krieg ausbrach und die Gartenarbeit unmöglich machte. „Es war die Kombination von den Charakteren dieser Männer, den Pflanzen und den Begleitumständen, die Heligan einmalig machen sollten.“ (S.108) Spannend waren für mich auch die vielen alten Fotografien, die im Verlauf einiger Jahre der Recherche aufgetrieben worden sind und von längst vergangenen Zeiten zu zeugen. So erfährt man auf diese Art beispielsweise, dass während des Zweiten Weltkrieges Londoner Kinder zur Erholung in das ländliche Heligan reisten. Aber auch, wenn es darum geht, welche Pflanzen- und Tierarten früher zu bestaunen waren, ist dies beeindruckend. „In Heligan gab es zur Jahrhundertwende Pfauen, zahme Emus und Affen, die die Besucher mit ihren Mätzchen unterhielten.“ (S. 158) Heutzutage leben hier im Sinne der nachhaltigen Bewirtschaftung hingegen unter anderem Tamworth-Schweine. Auch der Stolz ist dem Verfasser anzumerken, wenn er die Pflanzenvielfalt, die wieder aufgebauten Gartenbereiche und Besonderheiten bewundert und erklärt. „Heligan besitzt vermutlich die größte Sammlung an Baumfarnen in Großbritannien – urtürmliche, schöne Relikte aus einer Zeit, in der Dinosaurier die Erde bevölkerten.“ (S.119) Wirklich interessant ist es zudem zu lesen, auf welche Anlagen und Ideen man beim Erkunden des Gartens stößt. „Heute können wir stolz sein, den einzigen funktionierenden, mit Mist beheizten georgianischen Ananasgraben der Welt zu besitzen.“ (S.144) Am Ende des Buches wird im Nachwort dem örtlichen Baumeister John Nelson, der bei der Restauration der Gärten eine immense Hilfe war, gedacht, da dieser im Januar 2014 verstarb. Er hatte mit unfassbar viel Herzblut unzählige Tage wie auch Nächte durchgearbeitet und als der Alleskönner der er war, eine Eröffnung und das 25jährige Jubiläum überhaupt erst möglich gemacht. Kein Wunder also, dass man ihm beim Lesen andauernd begegnet. Sehr rührend waren daher die Ausführungen in diesem Nachwort – aber auch zum Schmunzeln. „“Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, aber da war ich ja auch nicht der Vorarbeiter!“, sagte er [John Nelson] häufig, mit seinem Piratengrinsen auf dem Gesicht.“ (S.262) In diesem Werk wird man in die märchenhaften vergessenen Gärten entführt und erforscht sie Stück für Stück. Dabei wird einem eine Vielzahl an Einblicken in die Geschichte Heligans gewährt und man erfährt, wie aus undurchdringbarer Wildnis die sehr gut besuchten und mehrfach ausgezeichneten Lost Gardens of Heligan wurden. Dabei spürt man am Schreibstil und somit an der ganzen Atmosphäre des Buches, wie besonders dieser Ort auf alle Beteiligten wirkte und wirkt, wie unglaublich viel Arbeit die Restaurierung erforderte, wie viel Recherchearbeiten unternommen wurden und und und. Auch dank der zahlreichen Fotografien kann man sich als Leser ein Bild von den prachtvollen Gärten machen und wird bestens durch die einzelnen Gärten geführt. Dank einer Karte zu Beginn und einer kleinen Zeitreise durch die Geschichte Heligans zum Schluss, erhält man schnell und einfach einen Überblick, wenn man gerade nicht noch einmal das Buch lesen möchte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Faszinierende Story
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 07.12.2016

In „Lost Gardens of Heligan” beschreibt Tim Smit zum 25-jährigen Jubiläum der Wiederentdeckung Heligans eindrucksvoll wie durch unerbittliche Willenskraft, Durchhaltevermögen und geteilte Passion für ein gemeinsames Ziel ein verloren geglaubter Ort wieder zum Leben erweckt wird. Unterstützt wird diese Reise der Restaurierung und Wiederherstellung der Heligan-Gärten durch umwerfende Fotos (teilweise... In „Lost Gardens of Heligan” beschreibt Tim Smit zum 25-jährigen Jubiläum der Wiederentdeckung Heligans eindrucksvoll wie durch unerbittliche Willenskraft, Durchhaltevermögen und geteilte Passion für ein gemeinsames Ziel ein verloren geglaubter Ort wieder zum Leben erweckt wird. Unterstützt wird diese Reise der Restaurierung und Wiederherstellung der Heligan-Gärten durch umwerfende Fotos (teilweise über beide Buchseiten), Luftaufnahmen der Gesamtanlage und – was ich persönlich immer am spannendsten finde – ausgewählte Gartenbereiche im Vorher-Nachher-Vergleich: Sowohl historische Bilder im Vergleich mit der vorgefundenen Situation in den 1990er Jahren, wie auch die vorgefundenen Situationen im Vergleich mit dem wiederhergestellten Zustand. Die verwendeten Fotos vermitteln einen wunderbaren Eindruck der restaurierten Gärten heute und der ehemaligen Anlagen um 1900. Tim Smit schreibt sehr persönlich, jedoch ohne übertrieben emotional zu werden wie sehr ihm die Arbeiten der Gärten am Herzen lagen. Der Ursprung der Wiederentdeckung scheint zuerst etwas arg weit ausgeholt – ich habe mich die ersten Seiten ständig gefragt: Wieso erzählt der das jetzt?! Aber es macht durchaus Sinn, da das scheinbar weit hergeholte nun einmal zur Wiederentdeckung Heligans geführt hat. Und wo fängt man auch am besten an zu erzählen, wenn man durch einen Zufall in das Projekt seines Lebens stolpert? Die Kapitel sind hauptsächlich nach den verschiedenen Gartenpartien unterteilt, was bei solch einer riesigen Anlage mehr Sinn macht, als eine rein chronologische Aufzählung. Dem Leser wird so auch ein gewisses Gefühl für die Bedeutung, Größe und den Arbeitsaufwand der einzelnen Bereiche deutlich vermittelt. Dabei schafft Smit es geschickt zwischen der Historie, den Baumaßnahmen und dem wiederhergestellten Zustand hin- und herzuspringen, ohne den Leser zu verwirren. Der Schreibstil ist angenehm fließend, Gedankengänge können gut nachvollzogen werden und die Anekdoten des Autors sorgen für einen persönlichen Bezug des Lesers zu der Anlage und den Menschen, die sich für sie eingesetzt haben. Smit zeigt neben vielen Erfolgserlebnissen und positiven Ergebnissen, dass ein Projekt dieser Größenordnung natürlich auch viele negative Seiten, Rückschläge und Enttäuschungen mit sich zieht. Es ist faszinierend zu lesen wie viele Menschen – seien es Experten, Familie, Freunde, Freiwillige, interessierte Laien – über die Jahre zusammengekommen sind, um die alten Strukturen der verschiedenen Gartenbereiche wieder erkennbar zu machen – dabei immer auf dem schmalen Grad zwischen Gartendenkmalpflege und persönlichem Geschmack – und dabei besonders in den ersten Jahren völlig selbstverständlich jede freie Minute investiert haben. Ebenso beeindruckend sind die Beschreibungen wie gezwungenermaßen ein völlig neuer Garten- und Tourismusbetrieb zur Verwaltung der Anlage entsteht, wie Kamera-Teams, Reporter und Journalisten die Restaurierungsarbeiten verfolgen und wie der permanente Druck von Öffentlichkeit und Politik mitschwingt. Das Buch zeigt wunderbar wie wichtig es ist, dass hinter solch einer riesigen, historischen Anlage Menschen stehen, deren Herz für diese Gärten schlägt. „Lost Gardens of Heligan“ ist eine sehr persönliche Geschichte – ein Bautagebuch, eine Chronik, ein Erfahrungsbericht – über die Wiederherstellung einer der bedeutendsten, historischen Gartenanlagen Cornwalls, die durchaus Lust macht sich Heligan in voller Größe live anzusehen. Ich bin extrem begeistert von dem Buch!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Lost Gardens of Heligan

Lost Gardens of Heligan

von Tim Smit

(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
34,90
+
=
Wildobst

Wildobst

von Ina Sperl

Buch (Taschenbuch)
24,90
+
=

für

59,80

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen