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Lügenmauer. Irland-Krimi

Kriminalroman

(1)
Irland, die grüne Insel. Voller Mythen, Dichter und Musik. Doch Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste, kriegt von diesem Irland der Touristenbüros nicht viel mit. Als Protestantin und geschiedene, alleinerziehende Mutter weckt sie in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen. Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Portrait
Barbara Bierach ist eine bekannte Journalistin und Sachbuchautorin. Sie leitete jahrelang die Management-Berichterstattung der WirtschaftsWoche. Nach Jahren als Auslandskorrespondentin in New York und Sydney lebt sie heute im irischen Sligo, wo auch ihr erster Krimi Die Lügenmauer spielt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 256, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2016
Serie Ein Emma-Vaughan-Krimi 1
Sprache Deutsch
EAN 9783843713078
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 5.008
eBook (ePUB)
8,99
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Kundenbewertungen


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spannend geschrieben, ein Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Schlieren am 13.09.2016

Eine guter Krimi und man hat sofort das Gefühl man kennt die Hauptfiguren und lebt mit ihnen mit. Für Irland-Fans ist es ein besonders schönes Buch, weil man die Ortschaften vor sich sieht und wieder alles in Erinnerung rufen kann, aber auch für Irland-Jungfrauen ist es ein handwerklich... Eine guter Krimi und man hat sofort das Gefühl man kennt die Hauptfiguren und lebt mit ihnen mit. Für Irland-Fans ist es ein besonders schönes Buch, weil man die Ortschaften vor sich sieht und wieder alles in Erinnerung rufen kann, aber auch für Irland-Jungfrauen ist es ein handwerklich gut gemachter Krimi. Ich freue mich schon auf die nächste Folge.

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Spannender Krimi, sagenumworbene Landschaften
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 23.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Von diesem mystischen Cover und den geheimnisvollen Klappentext habe ich sehr viel erwartet als ich mir dieses Buch vor ein paar Wochen besorgt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die tollen typischen Landschaften Irlands, die sagenumworbene, oftmals erwas düstere Atmosphäre des Landes wird beeindruckend geschildert und man kann schon... Von diesem mystischen Cover und den geheimnisvollen Klappentext habe ich sehr viel erwartet als ich mir dieses Buch vor ein paar Wochen besorgt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die tollen typischen Landschaften Irlands, die sagenumworbene, oftmals erwas düstere Atmosphäre des Landes wird beeindruckend geschildert und man kann schon nach wenigen Seiten das Buch nicht aus den Händen lassen. Kommissarin Emma, bei der Mordkommission in Sligo, wird in einem zwielichtigen Fall verwickelt. Schon bei ihrem ersten Fall soll sie den Mord an einem Kirchlichen aufklären. Keine Verdächtigen in Sicht, alle Ermittlungen laufen ins Blaue. Doch ein altes Foto bringt so langsam Licht in das Geschehen. Obwohl Emma als alleinerziehende, in Amerika aufgewachsene Mutter in der irischen Polizei so ihre Schwierigkeiten hat, schafft sie es mithilfe ihres Kollegen den Fall zu lösen. Das Buch springt ausserdem in verschiedenen Zeitebenen und die Schriftstellerin schafft es excellent die Geschichten miteinander zu verbinden. Der Schreibstil war ausgesprochen angenehm und ich freue mich schon auf die Fortsetzubg dieses sympatischen Ermittlerteams.

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Guter Einstieg
von manu63 aus Oberhausen am 11.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Lügenmauer ist der erste Emma Vaugham Krimi der Autorin Barbara Bierach. In diesem Fall muss Emma den Mord an einen Geistlichen aufklären und stößt bei ihren Ermittlungen immer wieder an Mauern des Schweigens. Die Autorin führt die einzelnen Protagonisten gut ein und als Leserin habe ich schon auf den ersten... Lügenmauer ist der erste Emma Vaugham Krimi der Autorin Barbara Bierach. In diesem Fall muss Emma den Mord an einen Geistlichen aufklären und stößt bei ihren Ermittlungen immer wieder an Mauern des Schweigens. Die Autorin führt die einzelnen Protagonisten gut ein und als Leserin habe ich schon auf den ersten Seiten einen guten Einstieg ins Buch. Wobei die Geschichte in drei Zeitsträngen erzählt wird, einer aus dem Jahr 1965, der zweite aus dem Jahr 2004 und der dritte aus dem Jahr 2005. Wobei im Strang von 1965 die Protagonisten erst mal namenlos bleiben, es ist jedoch schnell ersichtlich wie das Jahr 1965 mit dem Mord zusammen hängen könnte. Obwohl schnell klar wird wer als Täter in Frage kommt bleibt der Krimi für mich spannend und die Auflösung ist für mich befriedigend. Barbara Bierach hat einen lebendigen und gut lesbaren Schreibstil, die Charaktere werden gut und stimmig ausgearbeitet und die Geschichte behält ihren Spannungsbogen. Die irische Mentalität spielt in diesem Krimi eine große Rolle und wird gut rüber gebracht.

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Spannender Krimi, sagenumworbene Landschaften
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 05.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Von diesem mystischen Cover und den geheimnisvollen Klappentext habe ich sehr viel erwartet als ich mir dieses Buch vor ein paar Wochen besorgt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die tollen typischen Landschaften Irlands, die sagenumworbene, oftmals erwas düstere Atmosphäre des Landes wird beeindruckend geschildert und man kann schon... Von diesem mystischen Cover und den geheimnisvollen Klappentext habe ich sehr viel erwartet als ich mir dieses Buch vor ein paar Wochen besorgt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die tollen typischen Landschaften Irlands, die sagenumworbene, oftmals erwas düstere Atmosphäre des Landes wird beeindruckend geschildert und man kann schon nach wenigen Seiten das Buch nicht aus den Händen lassen. Kommissarin Emma, bei der Mordkommission in Sligo, wird in einem zwielichtigen Fall verwickelt. Schon bei ihrem ersten Fall soll sie den Mord an einem Kirchlichen aufklären. Keine Verdächtigen in Sicht, alle Ermittlungen laufen ins Blaue. Doch ein altes Foto bringt so langsam Licht in das Geschehen. Obwohl Emma als alleinerziehende, in Amerika aufgewachsene Mutter in der irischen Polizei so ihre Schwierigkeiten hat, schafft sie es mithilfe ihres Kollegen den Fall zu lösen. Das Buch springt ausserdem in verschiedenen Zeitebenen und die Schriftstellerin schafft es excellent die Geschichten miteinander zu verbinden. Der Schreibstil war ausgesprochen angenehm und ich freue mich schon auf die Fortsetzubg dieses sympatischen Ermittlerteams.

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solide
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 01.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

nhalt :  Irland eigentlich ein wundervolles Land voller Mythen und alter sagenumwobene Historie, doch im Nordwesten des Landes ist von all dem Charme nichts zu finden.  Ein Mörder geht um und die alleinerziehende Polizistin Emma Vaughan steht vor einer ihrer größten Herausforderungen ihrer Karriere und nebenbei hat sie noch mit ihren... nhalt :  Irland eigentlich ein wundervolles Land voller Mythen und alter sagenumwobene Historie, doch im Nordwesten des Landes ist von all dem Charme nichts zu finden.  Ein Mörder geht um und die alleinerziehende Polizistin Emma Vaughan steht vor einer ihrer größten Herausforderungen ihrer Karriere und nebenbei hat sie noch mit ihren höchst skeptischen männlichen Kollegen bei der Polizei zu kämpfen. Ein Mörder dessen Wege in ein altes Kloster führen, das möglicherweise ein Geheimnis birgt. Emma Vaughan wird mit den gestern ihrer Vergangenheit konfrontiert und ist dabei dem Täter ganz nah.  Meinung:  Ein sehr stimmungsvoller Spannungsroman, der mit sehr atmosphärischen Szenerien zu begeistern weiß.  Auch unsere Protagonistin ist durchaus interessant und vielschichtig gezeichnet.  Alles in allein ein solider Spannungsroman, der aber noch etwas Luft nach oben hat, was den Thrill Faktor betrifft

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Der lange Arm der Kirche
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 29.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Protagonistin Emma Vaughn ist Protestantin, geschieden und Mutter eines halbwüchsigen Sohnes. Alleine durch diese Umstände hat sie keinen leichten Stand im katholischen Irland. Als Charles Fitzpatrick ,ein Mann der Kirche, ermordet wird ,überträgt man ihr die Aufklärung des Falls. Obwohl der Ermordete von keinem gemocht wurde ,stoßen Emma... Die Protagonistin Emma Vaughn ist Protestantin, geschieden und Mutter eines halbwüchsigen Sohnes. Alleine durch diese Umstände hat sie keinen leichten Stand im katholischen Irland. Als Charles Fitzpatrick ,ein Mann der Kirche, ermordet wird ,überträgt man ihr die Aufklärung des Falls. Obwohl der Ermordete von keinem gemocht wurde ,stoßen Emma und ihr sehr sympathischer Kollege James bei den Ermittlungen auf eine Mauer des Schweigens. Die Geschichte spielt in drei Zeitabschnitten , nämlich 1965,2004 und 2005 . Schnell wird klar , dass der Schlüssel zur Lösung bei einer Vergewaltigung in der Vergangenheit liegt. Der Autorin ist es gelungen , neben dem Kriminalfall , ein schonungsloses Bild des immer noch sehr bigotten Irland und der Macht der katholischen Kirche aufzuzeigen.Einen größeren Raum nahm auch die private Geschichte der Polizistin ein. Sie leidet immer noch unter den Spätfolgen eines Unfalls, der durch ihren gewalttätigen Exmann verursacht wurde.Die Probleme , den Spagat zwischen Beruf und Muttersein zu bewältigen, werden sehr realistisch geschildert. Was mir außerdem sehr gut gefiel waren die Frotzeleien zwischen Emma und ihrem Kollegen , sowie ihr trockener Humor. Auch wenn die Lösung des Falls sich schon früh abzeichnete , gab es zum Schluss noch eine Überraschung , die ich so nicht erwartet hätte. Fazit: In diesem Krimi standen eine weitverzweigte Familiengeschichte, sowie die Geschichte Irlands und die Machenschaften der Kirche im Mittelpunkt, was mir sehr gut gefallen hat. Wer jedoch einen rasanten Krimi erwartet hat , kommt hier nicht auf seine Kosten. Ich für meinenTeil spreche eine Leseempfehlung aus.

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Sehr spannend!
von Oma57 am 26.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Protestant wird im irischen Sligo ermordet in seinem Haus aufgefunden. Besondere Brisanz erhält die Geschichte, weil es sich hierbei um einen Pfarrer handelt. Wer brachte den Mann um und warum,immerhin war der protestantische Pfarrer sogar für die britische Armee tätig.Emma Vaughan leitet die Ermittlungen, die von seiner Sackgasse... Ein Protestant wird im irischen Sligo ermordet in seinem Haus aufgefunden. Besondere Brisanz erhält die Geschichte, weil es sich hierbei um einen Pfarrer handelt. Wer brachte den Mann um und warum,immerhin war der protestantische Pfarrer sogar für die britische Armee tätig.Emma Vaughan leitet die Ermittlungen, die von seiner Sackgasse in die nächste zu geraten scheinen. Die Leseprobe hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht.Ich wurde nicht enttäuscht, denn das Buch ist spannend geschrieben und der Schreibstil ist wirklich angenehm,besonders wenn man bedenkt , das dieser Krimi ein Erstlingswerk ist. Ich lese eigentlich nicht gerne Krimis, aber dieser ist echt gut geschrieben und macht Spass auf mehr.

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Falsche Moral
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch hat ein brisantes Thema zur Handlung. Eine Vergewaltigung im sehr konservativen Irland und die daraus resultierenden Konsequenzen für mehrere Personen. Die Handlung ist spannend. Die Sprache ist gut verständlich, schön und interessant geschrieben. Die Sätze sind nicht verschachtelt, so dass es Spass macht, das Buch zu lesen... Das Buch hat ein brisantes Thema zur Handlung. Eine Vergewaltigung im sehr konservativen Irland und die daraus resultierenden Konsequenzen für mehrere Personen. Die Handlung ist spannend. Die Sprache ist gut verständlich, schön und interessant geschrieben. Die Sätze sind nicht verschachtelt, so dass es Spass macht, das Buch zu lesen und die Handlungsstränge mühelos verfolgen zu können. Insgesamt ein spannendes Buch, vor allem auch durch die weibliche alleinerziehende Kriminalkommissarin, die sehr menschlich dargestellt wird. Es ist sehr gut, einen Einblick in das nicht so beschauliche Irland zu bekommen, das man meistens nur als Tourist kennt und von dem man oft naive und fehlgeleitete zu positive Eindrücke hat.

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gelungener Auftakt eines irischen Krimis
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 23.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Schon die Leseprobe beginnt in drei Erzählsträngen. 1964: In einer Scheune wird eine junge 25-jährige Frau von einem minimum 10 Jahre älteren Mann sexuell missbraucht und vergewaltigt. Gut möglich, dass es bei diesem jungen Mann um einen Geistlichen handelt. Als sie ihre Schwangerschaft nicht mehr verbergen kann, wird sie von... Schon die Leseprobe beginnt in drei Erzählsträngen. 1964: In einer Scheune wird eine junge 25-jährige Frau von einem minimum 10 Jahre älteren Mann sexuell missbraucht und vergewaltigt. Gut möglich, dass es bei diesem jungen Mann um einen Geistlichen handelt. Als sie ihre Schwangerschaft nicht mehr verbergen kann, wird sie von ihrer kaltherzigen Mutter umgehend aus dem Haus geworfen. Auch ihr älterer Bruder Charles ist masslos wütend und unterstützt ohne Wenn und Aber das Vorgehen seiner Eltern. Sie landet in einem Heim für unverheiratete Mütter und der Kinder. Von da an ist ihr Leben absolut auf dem Tiefpunkt angelangt. Ihr Kind, ein Mädchen, wird ihr weggenommen. Sie selbst flieht aus diesem Höllenhaus. 2005: Emma Vaughan, Inspector bei der kriminalpolizeilichen Einheit der irischen Polizei, der Garda Siochana in Sligo, hat vor drei Jahren endlich ihr berufliches Ziel erreicht. Leider haben ihre männlichen Kollegen sie immer noch nicht richtig anerkannt. Sie hat zwar irisches Blut in sich, doch aufgewachsen ist sie in New York. Dort hat sie seinerzeit ihren irischen Mann kennengelernt, von dem sie sich inzwischen getrennt hat. Als alleinerziehende Mutter eines halberwachsenen Sohnes hat sie es in der irischen Gesellschaft nicht einfach. Dazu ist sie noch reformiert und das in einer Gegend, wo die Mehrheit katholisch ist. An einem regnerischen Morgen (passt ebenfalls zu Irland) werden Emma und ihr Partner James zu einem Mordfall ins Fitzpatrick House gerufen. Ausgerechnet eine sehr angesehene Persönlichkeit, der Reverend of the Church of Ireland wurde erdrosselt. Die beiden nehmen die Ermittlungen auf. Da der Täter oder –in sehr vorsichtig war, gibt es am Tatort keine verwertbaren Spuren. Im Laufe ihrer Ermittlungen erfahren sie so einiges über den Verstorbenen. Nach einigen Tagen ist immer noch nicht klar, warum Charles Fitzpatrick Opfer einer Gewalttat wurde. 2004: Catherine, arbeitet im Altenheim Oak Gardens in Manchester, in dem vornehmlich demente Menschen leben. Doch ihr gefällt die Arbeit, auch wenn sie ab und an sehr nervenaufreibend ist. Speziell kümmert sie sich um die alte demente Dame namens Margaret, die laufend nach „Kaitlin“ ruft. Während des Lesens habe auch ich mich so richtig in die Ermittlungen eingelebt. Ab und zu wurde ich regelrecht wütend auf gewisse Leute, die von allem keine Ahnung hatten oder nichts wissen wollten. So war es Emma und James sehr schwierig, die richtige Spur zu finden. Erst in den letzten ca. 70 Seiten wird das Geheimnis gelüftet, jedoch welche Story. Solche Schicksale gab es in der Vergangenheit noch und noch. Ich bin überzeugt, dass es auch heute Schicksale über„gefallene Mädchen“ nicht besser haben. Barbara Bierach hat mit ihrem „Krimi-Debüt“ ein dunkles Thema zum Besten gegeben. Dieser Krimi hat einen anhaltenden Klang in meinem Innersten gefunden. Innerlich wühlte mich dieses Thema ziemlich auf. Auch der Schreibstil gefiel mit gut, ohne grosse Schnörkel. Das Cover passt zur Stimmung, zu Irland etc., die einsame Kirche mit Friedhof mit den vergessenen Seelen und darüber wolkenüberzogene Himmel. Von mir eine absolute Leseempfehlung. Ich hoffe, von Barbara Bierach bald wieder was zu lesen.

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Der erste Fall von Emma Vaughan
von Sanny aus Hamburg am 22.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch Cover ist sehr grün und dunkel gehalten. Ein Indiz das wir uns auf der grünen Insel Irland befinden. Die Dunkelheit ist auch ein sicheres Zeichen für mich, dass es sich um Vergangenheitsbewältigung geht. Über den Inhalt möchte ich nicht viel verraten, da das bereits im Klappentext genug behandelt... Das Buch Cover ist sehr grün und dunkel gehalten. Ein Indiz das wir uns auf der grünen Insel Irland befinden. Die Dunkelheit ist auch ein sicheres Zeichen für mich, dass es sich um Vergangenheitsbewältigung geht. Über den Inhalt möchte ich nicht viel verraten, da das bereits im Klappentext genug behandelt wird. Ich fand es sehr spannend, wie das Buch in Vergangenheit und Gegenwart unterteilt wird. Obwohl mir sehr schnell klar war, warum der protestantische Pastor gestorben ist, hat es mich interessiert, wie die Zusammenhänge waren. Die Autorin Barbara Bierach hat eine sehr unkonventionelle Protagonistin erschaffen, eine alleinerziehende Mutter mit Kind und geschieden! Ein Umstand,der selbst heute noch nicht in Irland akzeptiert wird. Mir hat die Art, der Ermittlungsarbeit sowie ihre Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen sehr gut gefallen. Mir hat der Debüt Roman von Barbara Bierach sehr gefallen. Der Krimi ist sehr spannend aufgebaut, so dass ich viele kurze Nächte hatte. Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall von Emma Vaughan.

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Gelungenes Debut der Ermittlerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 19.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mit der Ermittlerin Emma Vaughan hat die Autorin eine vielschichtige Kommissarin geschaf-fen, welche es sowohl aufgrund ihrer eigenen Biografie als auch aufgrund des in Irland immer noch herrschenden Konflikts nicht einfach hat, einen Mord aufzuklären. Der Einstieg mit dem Prolog aus der Vergangenheit schafft es, schnell in die Handlung... Mit der Ermittlerin Emma Vaughan hat die Autorin eine vielschichtige Kommissarin geschaf-fen, welche es sowohl aufgrund ihrer eigenen Biografie als auch aufgrund des in Irland immer noch herrschenden Konflikts nicht einfach hat, einen Mord aufzuklären. Der Einstieg mit dem Prolog aus der Vergangenheit schafft es, schnell in die Handlung ein-zuführen und die Atmosphäre selber zu spüren. Emma ist sympathisch dargestellt, und auch die Kollegen werden hinreichend charakterisiert, um sich ein Bild von Emma machen zu können. Frühzeitig ist zu ahnen, wer für den Mord in Frage kommt, allerdings ist das Ende dann doch anders, als man denkt, und gleichzeitig kann es gar kein anderes Ende geben, um Gerech-tigkeit zu spüren. Sehr treffend ist zudem der Titel gewählt, und das Cover paßt ebenfalls sehr gut zur Hand-lung. Ich hoffe, dass Emma noch oft ermitteln darf.

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Gelungenes Debut der Ermittlerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 19.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mit der Ermittlerin Emma Vaughan hat die Autorin eine vielschichtige Kommissarin geschaf-fen, welche es sowohl aufgrund ihrer eigenen Biografie als auch aufgrund des in Irland immer noch herrschenden Konflikts nicht einfach hat, einen Mord aufzuklären. Der Einstieg mit dem Prolog aus der Vergangenheit schafft es, schnell in die Handlung... Mit der Ermittlerin Emma Vaughan hat die Autorin eine vielschichtige Kommissarin geschaf-fen, welche es sowohl aufgrund ihrer eigenen Biografie als auch aufgrund des in Irland immer noch herrschenden Konflikts nicht einfach hat, einen Mord aufzuklären. Der Einstieg mit dem Prolog aus der Vergangenheit schafft es, schnell in die Handlung ein-zuführen und die Atmosphäre selber zu spüren. Emma ist sympathisch dargestellt, und auch die Kollegen werden hinreichend charakterisiert, um sich ein Bild von Emma machen zu können. Frühzeitig ist zu ahnen, wer für den Mord in Frage kommt, allerdings ist das Ende dann doch anders, als man denkt, und gleichzeitig kann es gar kein anderes Ende geben, um Gerech-tigkeit zu spüren. Sehr treffend ist zudem der Titel gewählt, und das Cover paßt ebenfalls sehr gut zur Hand-lung. Ich hoffe, dass Emma noch oft ermitteln darf.

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Spannender Krimi, sagenumworbene Landschaften
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 14.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Von diesem mystischen Cover und den geheimnisvollen Klappentext habe ich sehr viel erwartet als ich mir dieses Buch vor ein paar Wochen besorgt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die tollen typischen Landschaften Irlands, die sagenumworbene, oftmals erwas düstere Atmosphäre des Landes wird beeindruckend geschildert und man kann schon... Von diesem mystischen Cover und den geheimnisvollen Klappentext habe ich sehr viel erwartet als ich mir dieses Buch vor ein paar Wochen besorgt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die tollen typischen Landschaften Irlands, die sagenumworbene, oftmals erwas düstere Atmosphäre des Landes wird beeindruckend geschildert und man kann schon nach wenigen Seiten das Buch nicht aus den Händen lassen.  Kommissarin Emma, bei der Mordkommission in Sligo, wird in einem zwielichtigen Fall verwickelt. Schon bei ihrem ersten Fall soll sie den Mord an einem Kirchlichen aufklären. Keine Verdächtigen in Sicht, alle Ermittlungen laufen ins Blaue. Doch ein altes Foto bringt so langsam Licht in das Geschehen.  Obwohl Emma als alleinerziehende, in Amerika aufgewachsene Mutter in der irischen Polizei so ihre Schwierigkeiten hat, schafft sie es mithilfe ihres Kollegen den Fall zu lösen.  Das Buch springt ausserdem in verschiedenen Zeitebenen und die Schriftstellerin schafft es excellent die Geschichten miteinander zu verbinden. Der Schreibstil war ausgesprochen angenehm und ich freue mich schon auf die Fortsetzubg dieses sympatischen Ermittlerteams.

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Klasse Krimi mit wunderschönem Schauplatz
von Danion aus Jena am 14.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der wichtigste Punkt, warum ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, ist der Schauplatz, Irland. Ein Land, das bei mir wie bei vielen anderen Laien mit grünen Wiesen, Felsen am Meer, Wellen am Strand, geheimnisvollen Wesen und Ruhe assoziiert wird. Ich war sehr neugierig darauf, wie Irland in einem... Der wichtigste Punkt, warum ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, ist der Schauplatz, Irland. Ein Land, das bei mir wie bei vielen anderen Laien mit grünen Wiesen, Felsen am Meer, Wellen am Strand, geheimnisvollen Wesen und Ruhe assoziiert wird. Ich war sehr neugierig darauf, wie Irland in einem Krimi präsentiert werden kann. Und fand nicht nur das, was ich lesen wollte, sondern auch eine tolle spannende Geschichte. Der Anfang, das erste Kapitel, erinnerte mich an einen historischen Roman. Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Geschichte, die beschrieben wird, passiert nicht in den 1960-er Jahren, sondern im Mittelalter. Aber irgendwann hatte ich dann die Vorstellung, dass das Leben in abgelegenen Orten Irlands schon etwas Mittelalterliches an sich hat. Die nächsten Kapitel brachten mich zurück in die Gegenwart. Was ich schön fand, - im Laufe des Romans entwickeln sich parallel 3 Geschichten, die am Ende vereint werden. Wie die Autorin das geschafft hat, wie sie die Übergänge aufgebaut hat, fand ich sehr gut. Die Geschichte bleibt größtenteils spannend. Nur in der Mitte passierte irgendwie lange Zeit nichts – was ich allerdings nicht schlimm fand, denn da konnte man sich besser in die Stimmung der Ermittlerin hineinversetzen, die lange Zeit keine Theorien hatte und selbst wenn, kam sie keinen Schritt weiter. Die Sprache des Romans fand ich sehr gut, der Schreibstil sehr angenehm, fließend und leserfreundlich. Die zahlreichen Aufzeichnungen der irländischen Landschaften, der einfachen Leute und ihrer Lebensweise waren für mich besonders wertvoll. Einfach schön zu lesen! Insgesamt ein lesenswertes Buch, das ich in ein paar Wochen sicherlich noch einmal lesen werde, einfach um noch ein Mal die Stimmungen zu erleben, die im Buch herrschen, und um noch ein Mal die Beschreibungen Irlands zu genießen.

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Toller Debütkrimi mit Ermittlerin Emma Vaughan
von Alex am 11.08.2016
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Emma Vaughan ist Inspector bei der Mordkommission in Irland. Sie hat es schwer, sich als alleinerziehende Mutter und geschiedene Protestantin bei ihren männlichen Kollegen durchzusetzen. Nun soll sie die Ermittlungen beim Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche übernehmen. Ihre Ermittlungen führen sie in ein Kloster, in dem früher... Emma Vaughan ist Inspector bei der Mordkommission in Irland. Sie hat es schwer, sich als alleinerziehende Mutter und geschiedene Protestantin bei ihren männlichen Kollegen durchzusetzen. Nun soll sie die Ermittlungen beim Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche übernehmen. Ihre Ermittlungen führen sie in ein Kloster, in dem früher junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt gebracht haben. Emma versucht herauszufinden, was mit den dort geborenen Kindern geschehen ist, erhält aber keine hilfreiche Unterstützung. Sie muss nun alleine der dunklen Wahrheit auf die Spur kommen. Schon der Klappentext dieses Krimis von Barbara Bierach hat mich angesprochen und neugierig gemacht auf den Inhalt. Der Inhalt hat sich dann zwar in eine etwas andere Richtung entwickelt, als es der Klappentext vermuten ließ, aber mich hat das Buch trotz der anderen Erwartungen sehr gut unterhalten. Das Cover ist sehr schön gestaltet und man sieht einen Ausschnitt aus der irischen Landschaft. Der Schreibstil ist flüssig, locker und baut den Spannungsbogen kontinuierlich auf, dies geschieht auch durch die beiden Erzählstränge, die sich am Ende verbinden und zu einem überraschenden Schluss führen. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und vor allem die Handlungsorte konnte ich mir anhand der guten Beschreibung sehr gut vorstellen. Für mich ist das Buch ein sehr guter Auftakt zu einer neuen Krimireihe und ich freue mich schon auf die weiteren Ermittlungen von Emma Vaughan.

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Interessanter Krimi aus Irland
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Sligo an der NordWestküste Irlands: Hier lebt die protestantische, alleinerziehende Polizistin Emma Vaughn mit ihrem Sohn, in Reichweite ihren Exmann und soll nun zusammen mit ihrem Kollegen James Quinn den Mord an dem bekannten und angesehenen Mitglied der Gemeinde Charles Fitzpatrick klären. Die Ermittlungen treten lange auf der Stelle, bis... Sligo an der NordWestküste Irlands: Hier lebt die protestantische, alleinerziehende Polizistin Emma Vaughn mit ihrem Sohn, in Reichweite ihren Exmann und soll nun zusammen mit ihrem Kollegen James Quinn den Mord an dem bekannten und angesehenen Mitglied der Gemeinde Charles Fitzpatrick klären. Die Ermittlungen treten lange auf der Stelle, bis sie einem Fingerzeig in die Vergangenheit folgt. Emma Vaughn sind meine Sympathien nicht gleich zugeflogen. Doch mit ihrer burschikosen, ehrlichen Art hat sie mich dann doch überzeugen können. Sie kämpft mit Albträumen, Rückenschmerzen und einem Exmann, der ihr versucht das Leben schwer zu machen. In ihrer Dienststelle lassen sie einige Kollegen spüren, dass sie als alleinerziehende, geschiedene Frau in Irland aus der Reihe fällt. Beim Lesen ist mir erst mal wieder klar geworden, wie unterschiedlich doch auch heute noch die Rollenverteilung dort und hier bei uns ist. Der Kriminalfall zieht sich durch die vielen Verdächtigen und die intensive Recherchearbeit etwas hin. Aber die vielen Hintergrundinformationen, die ich aus der Lektüre bekomme, sind so interessant und spannend und haben mich absolut fesseln können. Zwischenzeitlich hatte ich für mich immer mal wieder einen Täter gefunden. Die letztendliche Auflösung ist gut nachvollziehbar, der Umgang damit hat mich aber etwas überrascht. Bin aber völlig damit einverstanden. Wer einen bluttriefenden Krimi sucht, der ist hier falsch. Wer sich aber auf die Suche nach einem Täter machen will, der diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient hat, die leisen Töne eines Krimis liebt und mehr über die Rolle der Frau in Irland lesen möchte, der ist hier genau richtig. Ich hoffe, ich werde von der neuen sympathischen Inspectorin und von ihrem genauso sympathischen Kollegen bald mehr lesen dürfen.

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Dunkles Kapitel Irlands
von AKRD am 09.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Barbara Bierach´s erster Fall um die toughe Ermittlerin Emma Vaughan hat mir recht gut gefallen. Emma ist geschieden und eine alleinerziehende Mutter. Zudem ist sie Protestantin, was in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen weckt... Sie hat es nicht leicht, setzt sich aber doch recht gut durch... Barbara Bierach´s erster Fall um die toughe Ermittlerin Emma Vaughan hat mir recht gut gefallen. Emma ist geschieden und eine alleinerziehende Mutter. Zudem ist sie Protestantin, was in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen weckt... Sie hat es nicht leicht, setzt sich aber doch recht gut durch gegen die „Männerwirtschaft“; das war schon beeindruckend. Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Ich fand den politischen Aspekt ein wenig zu vorrangig – aber das gehörte zur Geschichte dazu, von daher passte es schon, aber ich hätte mir an einigen Stellen diesen etwas weniger ausführlich gewünscht... Ansonsten war das Buch allerdings wirklich spannend, wenn auch nicht durchgängig und so, dass man immer weiterlesen musste unbedingt, aber es ist ja auch ein Krimi und kein Thriller...

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Emma Vaughn in ihrem ersten Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Emma Vaughn, Polizistin, protestantisch, geschieden, ermittelt im kleinen irischen Ort Sligo in einem Mordfall. Opfer ist der bekannte Reverend Charles Fitzpatrick. Fitzpatrick gilt als angesehenes Mitglied der Gemeinde. Umso grösser ist der Druck, den Fall möglichst schnell aufzuklären. Nicht gerade einfach mit einem pubertierenden Sohn, einer Kollegenschaft die ihr... Emma Vaughn, Polizistin, protestantisch, geschieden, ermittelt im kleinen irischen Ort Sligo in einem Mordfall. Opfer ist der bekannte Reverend Charles Fitzpatrick. Fitzpatrick gilt als angesehenes Mitglied der Gemeinde. Umso grösser ist der Druck, den Fall möglichst schnell aufzuklären. Nicht gerade einfach mit einem pubertierenden Sohn, einer Kollegenschaft die ihr nicht hundertprozentig wohlwollend gegenübersteht und einem Ex-Mann, mit dem noch einiges zu klären ist. Emma Vaughn ermittelt hier in ihrem ersten Fall und der hat es in sich. Sie hat unter anderem zu kämpfen mit Alpträumen, mehr oder weniger sympathischen Kollegen und elitären Verdächtigen. Das alles in einem Irland, dessen frauenfeindliche Vergangenheit noch gar nicht allzu lang her ist. Die geschichtlichen Hintergrundinformationen sind teilweise erschreckend. Protestanten, Katholiken, die IRA, all das bildet das Setting für den ersten Roman von Barbara Bierach. Die Autorin liefert hier so einiges. Der Klärung des Mordes und der geschichtliche Hintergrund Irlands halten sich hier die Waage. Alte Familientragödien, Eifersucht und Macht spielen in die Lösung des Falles hinein. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich bin beim Lesen des öfteren zwischen den möglichen Tätern bzw. Täterinnen hin- und hergesprungen. Die Lösung des Falles hat mich überrascht, war aber durchaus schlüssig. Man darf hier keinen bluttriefenden Thriller mit diversen Toten und wildem Finale unter Pistolenbeschuss erwarten. Man folgt Emma Vaughn bei ihren Ermittlungen und dringt langsam immer tiefer in die Abgründe der Protagonisten hinein. Ein ruhiger aber eindringlicher Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Ich hoffe sehr auf weitere Fälle von Emma.

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Lügenmauer
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 08.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der pensionierte evangelische Geistliche Charles Fitzpatrick wird erdrosselt in seinem Haus aufgefunden. Die Ermittlungen Emma Vaughans ergeben, dass Charles nicht sonderlich beliebt war, nicht mal bei seiner Ehefrau und den Kindern. Doch alle aber ein wasserdichtes Alibi. Hat doch die IRA etwas damit zu tun? Im katholischen Irland als... Der pensionierte evangelische Geistliche Charles Fitzpatrick wird erdrosselt in seinem Haus aufgefunden. Die Ermittlungen Emma Vaughans ergeben, dass Charles nicht sonderlich beliebt war, nicht mal bei seiner Ehefrau und den Kindern. Doch alle aber ein wasserdichtes Alibi. Hat doch die IRA etwas damit zu tun? Im katholischen Irland als evangelischer Geistlicher auch noch als Soldatenpfarrer gearbeitet zu haben, evt. sogar spioniert zu haben, könnte schon ein Motiv sein. Und warum hat Charles kurz vor seinem Tod eine Familienanwältin aufgesucht um nach dem Erbrecht von unehelichen Kindern zu fragen? Was hat es mit der schon längst verstorbenen Schwester Kaitlin auf sich? Nicht nur die Klärung des Falles beschäftigt Emma, ihre Probleme mit ihrem Exmann Paul und ihr pubertierten Sohn Steve nehmen sie genauso in Anspruch wie ihre körperlichen Beschwerden nach einem von Paul verursachten Autounfall und ihr Kampf um Anerkennung als geschiedene, alleinerziehende, evangelische Polizistin. Ein Kriminalroman der mehr eine Familiengeschichte ist, mit Religionsstreitigkeiten und dem selbstgerechten Bild der Männer und der Kirche. Sehr spannend und emotional berührend geschrieben.

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Mord auf der grünen Insel
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 03.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die ist der erste Fall für Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste. Emma fällt aus dem Schema. Nicht nur, dass sie eine Frau ist, die bei der Polizei arbeitet. Emma ist auch geschieden, alleinerziehende Mutter eines Teenager-Sohnes und auch noch Protestantin! Emma bekommt... Die ist der erste Fall für Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste. Emma fällt aus dem Schema. Nicht nur, dass sie eine Frau ist, die bei der Polizei arbeitet. Emma ist auch geschieden, alleinerziehende Mutter eines Teenager-Sohnes und auch noch Protestantin! Emma bekommt es gleich mit einem Mord an einem Mitglied der Kirche zu tun. Schon die ersten Ermittlungen zeigen, dass der Mann der Kirche nicht der war, den er gerne nach außen vorgibt zu sein. Immer mehr düstere Geschichten und Wahrheiten kommen über den Mann der Kirche ans Tageslicht. Die Spur führt Emma auch in ein Kloster, in welchem in den Sechzigerjahren junge Frauen ihre unehelichen Babys gebären konnten. Die Zustände in diesem Kloster waren grauenvoll. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Tageslicht und Emma wird feststellen, dass das Kloster eine viel größere Rolle spielt als man es am Anfang denkt. Mir hat der erste Fall von Emma sehr gut gefallen. Emma macht auf mich einen sehr sympathischen Eindruck und scheint ihr Leben und das ihres Sohnes mehr oder weniger im Griff zu haben. Aber Emma hat auch Schwächen, Schmerztabletten! Was diesen Charakterzug von Emma angeht, bin ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt (ich unterstelle einfach mal, dass es nicht bei diesem einen Buch bleiben wird). Die Story ist sehr gut und lenkt den Leser immer wieder geschickt zwischen Heute und Gestern hin und her. Dabei verliert man nie den Überblick. Das irische Landleben wird sehr gut beschrieben. Genauso stelle ich mir einen Krimi in Irland vor! Am meisten hat mich beeindruckt, dass Emma auch bei dem Fall ihre eigene Meinung bis zum Schluss vertreten wird. Das nenne ich mal einen Entschluss! Ich kann das Buch allen empfehlen, die mit taffen Frauen und viel Regen in Die ist der erste Fall für Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste. Emma fällt aus dem Schema. Nicht nur, dass sie eine Frau ist, die bei der Polizei arbeitet. Emma ist auch geschieden, alleinerziehende Mutter eines Teenager-Sohnes und auch noch Protestantin!

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