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Lügentanz

Roman

(19)
„Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um ihre eigene Tochter ging? Oder kehren die Aussetzer zurück, die sie schon vor zwölf Jahren im Griff hatten? Spielt ihr Mann ein falsches Spiel? Will er sie loswerden? In den Wahnsinn treiben?
"Mich fasziniert, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen.“ Ivonne Keller, Autorin von "Hirngespenster".
Portrait
Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 464, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426424964
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 42.006
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
10
5
2
1
1

Sehr gelungener Roman
von MissRichardParker am 17.08.2016

Michaela ist eine relativ unscheinbare, normale Hausfrau und Mutter. Doch sie steht ihrer Tochter Karla nicht wirklich nahe... Ihr Mann David kann viel besser mit Karla umgehen und Michaela steht oft etwas abseits. Sie ist sehr zerstreut und Ihr Umfeld bezeichnet Sie als labil. Doch warum? Immer wieder hat... Michaela ist eine relativ unscheinbare, normale Hausfrau und Mutter. Doch sie steht ihrer Tochter Karla nicht wirklich nahe... Ihr Mann David kann viel besser mit Karla umgehen und Michaela steht oft etwas abseits. Sie ist sehr zerstreut und Ihr Umfeld bezeichnet Sie als labil. Doch warum? Immer wieder hat Michaela Aussetzer. Kann sich an Telefonate nicht mehr erinnern. Sie hört David zu hause telefonieren, obwohl er behauptet nicht zu Hause gewesen zu sein. Und dann stellt Sie David eine ganz wichtige Frage: "Liebst du mich noch?" und er antwortet "Nein". Kurze Zeit später behauptet er, das nie gesagt zu haben. Was wird hier gespielt? Michaela beschliesst sich eine Auszeit zu nehmen um herauszufinden was mir Ihr nicht stimmt. Mich hat dieses Buch sehr gefesselt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Geschichte von Anfang an packend und mitreissend. Doch was mir am besten gefallen hat war, dass ich sehr lange im Dunkeln tappte. Was ist hier Lüge? Was ist Einbildung? Was ist Realität? Wer spielt hier ein falsches Spiel? Fragen über Fragen... Darum konnte ich das Buch nicht weglegen und hab sogar bis tief in die Nacht gelesen und gegrübelt. Genau so muss ein Buch sein! Die Auflösung war absolut gut durchdacht und die Geschichte hat mich rundum überzeugt! Da muss ich doch gleich mal schauen, was es sonst noch von dieser Autorin zu lesen gibt! TOP! Sehr lesenswert!

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Klasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Teutschenthal am 21.01.2015

Es ist mein erstes Buch von Ivonne Keller. Habe das Buch auch durchgelesen. Ich konnte es nicht weglegen. Das Ergebnis war eine schlaflose Nacht. Super Buch.

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Dieses Buch ist wirklich lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Idar-Oberstein am 01.01.2015

Ich habe dieses Buch im Zuge einer Leserunde bekommen und gelesen. Nach Anfänglichen Irritationen -die durch die schon angesprochenen verschiedenen Zeiträumen endstanden- war ich begeistert . Die Geschichte beschreibt anschaulich die Gefühle von MIchaela. Sie lernt Lena kennen und im Laufe des Geschehens schätzen. Das ganze Buch ist so... Ich habe dieses Buch im Zuge einer Leserunde bekommen und gelesen. Nach Anfänglichen Irritationen -die durch die schon angesprochenen verschiedenen Zeiträumen endstanden- war ich begeistert . Die Geschichte beschreibt anschaulich die Gefühle von MIchaela. Sie lernt Lena kennen und im Laufe des Geschehens schätzen. Das ganze Buch ist so geschrieben, daß der Leser während des Lesens " Hunger auf mehr " bekommt. Die Geschehnisse sind flüssig und authentisch beschrieben, so dass der Leser sich in die Geschichte hineinversetzen und die sich die beschriebenen Charaktere regelrecht vorstellen kann. Ich vergebe hierfür 5 Sterne und freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin.

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Psychologisch tiefgehender Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 30.12.2014

Ich habe "Lügentanz" von Ivonne Keller im Rahmen einer Leserunde gelesen. Einmal angefangen mit der Lektüre, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend ist dieser psychologisch wirklich tiefgehende Roman. Charaktere, die sich am Rande des Durchdrehens befinden. Und trotz mancher unwahrscheinlich wirkender Zufallsereignisse löst sich... Ich habe "Lügentanz" von Ivonne Keller im Rahmen einer Leserunde gelesen. Einmal angefangen mit der Lektüre, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend ist dieser psychologisch wirklich tiefgehende Roman. Charaktere, die sich am Rande des Durchdrehens befinden. Und trotz mancher unwahrscheinlich wirkender Zufallsereignisse löst sich am Ende alles logisch und nachvollziehbar auf. Inhaltlich wurde ja schon einiges geschrieben, daher will ich mich hier nicht wiederholen. Ein wenig haben mich am Anfang die verschiedenen Ebenen und Zeiträume irritiert, aber nach ein paar Seiten hatte ich mich eingelesen. Es gehört zu den Stilmitteln der Autorin, aus der Sicht der einzelnen Charaktere, hauptsächlich Michaela und Lena, zu schreiben und regelmäßig eMails der Freundin Bea an Michaela im Original einzustreuen. Diese eMails datieren aus der Zeit nach den Ereignissen der Haupthandlung und bringen durch kleine Andeutungen den Leser immer wieder ein wenig vor die Handlung. Das Buch lebt von der Gegensätzlichkeit von Michaelas und Lenas Lebensweise und Einstellungen, wobei im Laufe der Entwicklung der Charaktere jede etwas von der Denkweise und den Äußerlichkeiten der anderen übernimmt. Rückblenden auf frühere einschneidende Ereignisse im Leben von Michaela und Lena erklären dem Leser sukzessive, wie es zu den Blackouts von Michaela und ihren schweren Selbstzweifeln kommt, und wieso Lena alle Brücken hinter sich abgebrochen hat und von einem Tag auf den anderen lebt. Im Laufe des Romans fragt der Leser sich, wer der/die Böse und wer der/die Gute ist, wer lügt, oder sind es gleich mehrere Personen, die in bestimmten Situationen lügen? Jedenfalls führen die Ereignisse nicht nur einen der Charaktere bis an seine Grenzen. Manche Ereignisse erscheinen mir etwas konstruiert und "too much", aber sie sind immer logisch, gut erklärt und unerlässlich für den Spannungsbogen und schmälern daher das Lesevergnügen nicht. Ich vergebe gerne alle 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung für "Lügentanz". Der Roman "Hirngespenster" von Ivonne Keller steht auch bereits auf meiner Wunschliste.

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Wem kannst du trauen, wenn du dir selbst nicht mehr vertraust?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 29.12.2014

Der Roman „ Lügentanz“ von Yvonne Keller hat mich eine schlaflose Nacht gekostet, ich konnte ihn einfach nicht aus der Hand legen. Dabei fängt die Geschichte ganz harmlos an, Michaela freut sich auf das Geburtstagsfrühstück mit ihrem Mann, doch als er ihre Frage „ liebst du mich noch?“ mit... Der Roman „ Lügentanz“ von Yvonne Keller hat mich eine schlaflose Nacht gekostet, ich konnte ihn einfach nicht aus der Hand legen. Dabei fängt die Geschichte ganz harmlos an, Michaela freut sich auf das Geburtstagsfrühstück mit ihrem Mann, doch als er ihre Frage „ liebst du mich noch?“ mit „Nein“ beantwortet, diese Aussage kurz darauf allerdings bestreitet, beginnt eine Folge von Ereignissen, die Michaela mit Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit konfrontieren. Um Klarheit zu gewinnen verlässt sie sogar ihr Eigenheim und lässt ihre Tochter beim Vater zurück, eine Auszeit in Frankfurt als Haushüterin scheint ihr der einzige Ausweg zu sein. Dort trifft sie Lena, eine junge Frau, die ebenfalls auf diesen Job gehofft hatte und die Wege der beiden Frauen verknüpfen sich. Auch Lena hat in der Vergangenheit Schreckliches erlebt und als Leser verfolgt man gebannt, wie die Frauen damit umgehen. Wer hier ein falsches Spiel treibt und warum, was Realität und was Einbildung ist bleibt bis zum spannenden Schluss offen und hat mich beim Lesen sehr gefesselt. Dabei bezieht die Autorin die Spannung nicht aus blutrünstigen Schilderungen sondern schafft es mit subtilen psychologischen Mitteln, den Spannungsbogen bis zum Ende zu halten. Die Autorin schildert die handelnden Personen authentisch und hat einen sehr flüssigen Schreibstil, so dass man als Leser direkt in die Geschichte hineingezogen wird. Immer genauer erfährt man beim Lesen der Rückblenden, was in der Vergangenheit tatsächlich geschehen ist und die eingestreuten Emails weisen auf Zukünftiges hin. Wer einen wirklich guten Psychothriller lesen möchte sollte bei diesem Roman zugreifen.

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Lügentanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 21.12.2014

Als erstes fiel mir das andere Schriftbild auf. Sehr gelungen! Hebt sich schon mal von allen anderen Büchern ab. Sonntag, Michaelas Geburtstag: auf die Frage: "liebst Du mich noch?" eröffnet ihr Mann David ihr, daß er sie nicht mehr liebt und verlassen will. Als Michaelas Freundinnen ihm den Kopf waschen,... Als erstes fiel mir das andere Schriftbild auf. Sehr gelungen! Hebt sich schon mal von allen anderen Büchern ab. Sonntag, Michaelas Geburtstag: auf die Frage: "liebst Du mich noch?" eröffnet ihr Mann David ihr, daß er sie nicht mehr liebt und verlassen will. Als Michaelas Freundinnen ihm den Kopf waschen, weiß er von diesem Gespräch nichts und will seine Frau nicht verlassen. Die Klassenlehrerin der Tochter Klara hat in der Früh angerufen, um Bescheid zu geben, daß Klara einen Unfall hatte - aber Michaela kann sich an kein Gespräch in der Früh erinnern. Was ist hier los? Michaela hatte vor zwölf Jahren schon "Aussetzer" und möchte diese Erfahrung nicht wieder machen. Nach der Geburt ihrer Tochter Klara, konnte Michaela keine Beziehung aufbauen und hatte Aussetzer. Es wurde eine postnatale Depression festgestellt und Michaela wurde in der Klinik behandelt. Die "Aussetzer" hat Michaela im Griff, aber die Beziehung zu ihrer Tochter ist immer noch nicht die Beste. Michaela kann diese aufopfernde Mutterliebe nicht empfinden, was ihr sehr zu schaffen macht. Um im Kopf wieder klar zu werden, nimmt sie das Angebot eines Weltenbummlers an, in Frankfurt seine Wohnung uns seinen Hund Pim zu hüten. Dort lernt sie Lena kennen. Auch Lena hat Probleme und läuft vor ihrer Vergangenheit davon. Beide nehmen sich, so wie sie sind. In Rückblicken erfährt man von der Vergangenheit: Michaela: ihre Eltern hatten einen tödlichen Unfall mit ihr im Auto. Sie kam ins Heim und lernte dort Bea kennen. Bea ist vier Jahre älter und auch heute die "große Schwester - beste Freundin", die Michaela vor allem beschützt. Lena: Tochter aus reichem Elternhaus. Durch eine schwelende Kippe im Papierkorb hat sie unbeabsichtigt ihr Elternhaus in Brand gesteckt. Ihre Eltern sind am Rauch gestorben. Seitdem lebt sie von der Hand in den Mund um zu büßen. Zwischendurch gibt es immer wieder Emails von Bea zu lesen. Ein wunderbar spannend geschriebener Roman, der an die Anfangsromane von Joy Fielding erinnert. Ich hatte ziemlich zu Anfang schon mal einen Verdacht, was mit Michaela ist, der aber schnell wieder in den Hintergrund geriet. Man rät fast bis zum Schluß. Die Protagnisten sind sehr sympathisch, man fiebert mit, will helfen und warnen. Absolut gelungen. DANKE!

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Wahrheit oder Wahn?
von Hope am 20.12.2014

„Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um... „Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um ihre eigene Tochter ging? Oder kehren die Aussetzer zurück, die sie schon vor zwölf Jahren im Griff hatten? Spielt ihr Mann ein falsches Spiel? Will er sie loswerden? In den Wahnsinn treiben? Michaela glaubt, ihre Vergangenheit habe sie wieder eingeholt. Vor zwölf Jahren hatte sie alles schon einmal erlebt. Doch mit Hilfe von Psychologen, Therapie, ihrem Mann David und ihrer besten Freundin Bea gelang es ihr wieder ein einigermaßen normales Leben zu führen. Doch nun sagt ihr Mann er liebe sie nicht mehr und ein paar Stunden später behauptet er, dies nie gesagt zu haben. An ein Telefonat, in dem ihr von dem Unfall ihrer Tochter berichtet wurde, konnte sie sich nicht mehr erinnern. Vollkommen verwirrt und verängstigt will Michaela ihre Gedanken ordnen und nimmt sich darum eine Auszeit von ihrer Familie. Sie bewirbt sich auf eine Anzeige in der jemand eine Weltreise machen möchte und in der Zwischenzeit jemanden sucht der auf die Wohnung achtet und den Hund hütet. Michaela bekommt den Job, doch ein paar Tage später steht eine junge Frau vor ihrer Tür, die sich ebenfalls auf diese Stelle beworben hatte. Lena. Lena ist von Berlin nach Frankfurt gezogen um einen Neuanfang zu starten. Michaela hat Mitleid mit Lena und lässt sie hinein. Aus dieser Begegnung wird mehr und Michaela mag Lena. Die lebenslustige, etwas durchgeknallte Lena ist so ganz anders als sie selbst. Nicht wie sie, immer ängstlich, immer auf Anpassung bedacht, immer die beste Freundin Bea an ihrer Seite die bei Krisensituationen stets zur Stelle ist. Doch das wichtigste ist……Lena findet Michaela „normal“. Mir persönlich hat der Roman gut gefallen. Besonders die verschiedenen Zeitebenen in denen ich als Leser alles flüssig ableiten konnte. Dazwischen gab es immer wieder Mails von Bea, die ebenfalls ein wichtiger Teil des Ganzen waren. Wer aufmerksam liest, wird ungefähr nach der Hälfte des Romans die Zusammenhänge erkennen. Doch dies nimmt der Story nicht die Spannung. Für mich war es beindruckend zu verfolgen, wie ein traumatisches Ereignis in der Kindheit das gesamte spätere Leben beeinflussen kann und wie unterschiedlich diese Auswirkungen sein können. Ivonne Keller hat es verstanden sämtliche Charaktere wunderbar darzustellen, so dass ich ein Bild vor Augen hatte. Die Umgebung wurde passend geschildert und alles mit dieser feinen Nuance, als würde man direkt danebenstehen. Auch wenn sich der Roman hauptsächlich um Michaela dreht, so war meine Lieblingsfigur in dieser Story eindeutig Lena. Sie ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Mit ihr habe ich seltsamerweise mehr gelitten, mich mehr gefreut als mit der Protagonistin. Ein ganz toller Roman, der mir sehr gut gefallen hat.

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Beste Freundin - Beste Feindin !
von einer Kundin/einem Kunden aus Drolshagen am 19.12.2014

Inhalt/Klappentext: Beklemmende psychologische Spannung der Autorin von "Hirngespenster"! „Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David am Frühstückstisch diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung... Inhalt/Klappentext: Beklemmende psychologische Spannung der Autorin von "Hirngespenster"! „Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David am Frühstückstisch diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat vom Vormittag fehlt – und das, obwohl ihr darin mitgeteilt wurde, ihre Tochter sei in einen Unfall verwickelt? Als David wenig später das Gespräch vom Frühstück abstreitet, zweifelt Michaela endgültig an ihrem Verstand. Kehren die Aussetzer zurück, die sie vor 10 Jahren im Griff hatten? Oder spielt ihr Mann ein falsches Spiel? Will er sie loswerden? In den Wahnsinn treiben? Und wenn ja, warum? Meine Meinung: Nachdem ich bereits "Hirngespenster" gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie dieses Buch werden würde. Ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichten von Michaela und Lena werden geschickt miteinander verbunden und die Verwirrungen und Lügen sehr spannend dargelegt und aufgelöst. Ivonne Keller schreibt in einem sehr flüssigem Schreibstil, wodurch das Lesen einfach Spaß macht. Sie beschreibt die Orte und Personen sehr plastisch, sodass man sie sich gut vorstellen kann. Das Buch beginnt mit einer sehr verworrenen Begebenheit, ist aber so spannend, dass man unbedingt wissen will, was dahinter steckt. Mit einigen unerwarteten Wendungen bleibt die Spannung erhalten und nach der Auflösung am Ende bleibt der Leser mit einem guten Gefühl zurück, da die Geschichte absolut schlüssig und logisch ist. Mein Fazit: Ivonne Keller hat hier keinen klassischen Thriller geschrieben, aber durchaus einen sehr spannenden Roman, den ich gerne weiterempfehle. Danke, liebe Ivonne Keller, für diese spannende Geschichte. 5 Sterne

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Oh mein Gott, wahnsinn
von SANDRA am 15.12.2014

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Wahr oder nicht?
von Fredhel am 29.12.2014

Bei der Geburt ihrer Tochter Klara hatte Michaela Michalsen eine schwere Wochenbettdepression. Jetzt nach zwölf Jahren ist sie sich erneut ihrer psychischen Gesundheit plötzlich nicht mehr sicher, denn sie hat Gedächtnisausssetzer. Ihr Mann und ihre beste Freundin Bea reagieren mit Verständnis, dennoch zieht es Michaela vor als "Home-... Bei der Geburt ihrer Tochter Klara hatte Michaela Michalsen eine schwere Wochenbettdepression. Jetzt nach zwölf Jahren ist sie sich erneut ihrer psychischen Gesundheit plötzlich nicht mehr sicher, denn sie hat Gedächtnisausssetzer. Ihr Mann und ihre beste Freundin Bea reagieren mit Verständnis, dennoch zieht es Michaela vor als "Home- und Hundesitter" in der Stadt eine kleine Auszeit zu nehmen. Bald wird Lena ihre neue Mitbewohnerin. Sie ist das genaue Gegenteil von Michaela, nämlich chaotisch und unkonventionell, doch irgendwie passt es doch ganz gut mit den beiden. Und diese Lena ist es auch, die schließlich in Eigenregie die ganzen unerklärlichen Vorfälle in Michaelas Leben aufklären kann. Dieser Roman ist sehr spannend geschrieben und mir hat vor allem gefallen, daß im Verlauf der Geschichte die Fassade der beteiligten Personen bröckelt und das wahre Ich zum Vorschein kommt. Ich will nicht zu viel verraten, aber zum Beispiel diese ach so hilfsbereiten Nachbarinnen sind in Wahrheit auf ihren eigenen Vorteil bedachte Spießerinnen. Auch Lena hat ihre ganz eigene Geschichte, die sich nur stückweise dem Leser erschließt. Erst allmählich wird der Leser mit diesem unangepaßten Mädchen warm. Man muss Lenas Lebensweg kennen, um ihr Handeln zu verstehen und den Wandel zur verantwortungsvollen jungen Frau zu erkennen. Die Charaktere aller Personen und ihre Entwicklung sind authentisch, und sehr gut nachvollziehbar ist auch die Erklärung zu Michaelas Gedächtnislücken. Alles in allem ist "Lügentanz" eine hintergründige psychologische Studie, in der das Grauen schleichend Eingang findet. Absolut lesenswert für Liebhaber dieses Genres.

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Wahrheit oder Wahn?
von Hope am 20.12.2014

„Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um... „Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um ihre eigene Tochter ging? Oder kehren die Aussetzer zurück, die sie schon vor zwölf Jahren im Griff hatten? Spielt ihr Mann ein falsches Spiel? Will er sie loswerden? In den Wahnsinn treiben? Michaela glaubt, ihre Vergangenheit habe sie wieder eingeholt. Vor zwölf Jahren hatte sie alles schon einmal erlebt. Doch mit Hilfe von Psychologen, Therapie, ihrem Mann David und ihrer besten Freundin Bea gelang es ihr wieder ein einigermaßen normales Leben zu führen. Doch nun sagt ihr Mann er liebe sie nicht mehr und ein paar Stunden später behauptet er, dies nie gesagt zu haben. An ein Telefonat, in dem ihr von dem Unfall ihrer Tochter berichtet wurde, konnte sie sich nicht mehr erinnern. Vollkommen verwirrt und verängstigt will Michaela ihre Gedanken ordnen und nimmt sich darum eine Auszeit von ihrer Familie. Sie bewirbt sich auf eine Anzeige in der jemand eine Weltreise machen möchte und in der Zwischenzeit jemanden sucht der auf die Wohnung achtet und den Hund hütet. Michaela bekommt den Job, doch ein paar Tage später steht eine junge Frau vor ihrer Tür, die sich ebenfalls auf diese Stelle beworben hatte. Lena. Lena ist von Berlin nach Frankfurt gezogen um einen Neuanfang zu starten. Michaela hat Mitleid mit Lena und lässt sie hinein. Aus dieser Begegnung wird mehr und Michaela mag Lena. Die lebenslustige, etwas durchgeknallte Lena ist so ganz anders als sie selbst. Nicht wie sie, immer ängstlich, immer auf Anpassung bedacht, immer die beste Freundin Bea an ihrer Seite die bei Krisensituationen stets zur Stelle ist. Doch das wichtigste ist……Lena findet Michaela „normal“. Mir persönlich hat der Roman gut gefallen. Besonders die verschiedenen Zeitebenen in denen ich als Leser alles flüssig ableiten konnte. Dazwischen gab es immer wieder Mails von Bea, die ebenfalls ein wichtiger Teil des Ganzen waren. Wer aufmerksam liest, wird ungefähr nach der Hälfte des Romans die Zusammenhänge erkennen. Doch dies nimmt der Story nicht die Spannung. Für mich war es beindruckend zu verfolgen, wie ein traumatisches Ereignis in der Kindheit das gesamte spätere Leben beeinflussen kann und wie unterschiedlich diese Auswirkungen sein können. Ivonne Keller hat es verstanden sämtliche Charaktere wunderbar darzustellen, so dass ich ein Bild vor Augen hatte. Die Umgebung wurde passend geschildert und alles mit dieser feinen Nuance, als würde man direkt danebenstehen. Auch wenn sich der Roman hauptsächlich um Michaela dreht, so war meine Lieblingsfigur in dieser Story eindeutig Lena. Sie ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Mit ihr habe ich seltsamerweise mehr gelitten, mich mehr gefreut als mit der Protagonistin. Ein ganz toller Roman, der mir sehr gut gefallen hat.

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Fast Bessenheit....
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2015

Liebst du mich noch? Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem Nein. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um... Liebst du mich noch? Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem Nein. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um ihre eigene Tochter ging? Oder kehren die Aussetzer zurück, die sie schon vor zehn Jahren im Griff hatten? Spielt ihr Mann ein falsches Spiel? Will er sie loswerden? In den Wahnsinn treiben? **************************************************************** Das Buch ist gut erzählt und besticht mit einem flüssigen Schreibstil. Ich würde es jedoch nicht als Thriller, sondern als psychologisches Beziehungsdrama beschreiben, das einen sehr erschütternden Einblick ins menschliche Seelenleben zeigt. Der Roman entwickelt sich ganz anders, als man vielleicht vermuten könnte. Die ersten Kapitel sind wirklich sehr spannend und werfen gleich sehr viele Fragen auf, was eine gute Ausgangsbasis bieten würde. Leider hat sich für mich die Handlung dann im Mittelteil ein wenig verlaufen. Einerseits ist es natürlich notwendig über die Vergangenheit der Charaktere mehr zu erfahren, damit ihre Handlungen besser nachvollzogen werden können, andererseits blieben die immer wiederkehrenden Rückblenden doch immer ein wenig schwammig und kamen nie wirklich auf den Punkt. Grundsätzlich finde ich, dass die Charaktere gut dargestellt wurden. Michaela wirkt sehr naiv, was aber in ihrer Situation etwas Authentisches hat. Die größte Entwicklung machte wohl Lena durch, jedoch wurde mir diese etwas zu sprunghaft. Sie trägt ebenfalls ein gewaltiges Päckchen aus ihrer Vergangenheit mit, das zwar manche dieser Entwicklungsschritte verständlich, aber nicht nachvollziehbar machte. Zu Beginn des Buches fand ich sie sehr sympathisch, weil sie die Nicht – Allzu – Sehr – Angepasste war und somit der Handlung etwas Spezielles verpasste. Leider ging das im Fortlauf verloren. David war für mich bis zum Schluss absolut undurchschaubar, auch wenn sich im Laufe des Lesens einiges zu seinen Gunsten auflöste. In der Mitte des Buches angekommen, weiß man als aufmerksamer Leser dann schon in etwa, wie die Geschichte enden könnte. Die Auflösung fand ich gekonnt, jedoch muss ich zugeben, dass sie mir zu schnell ging. Sie wurde in den letzten vier Kapiteln abgehandelt und brachte so einen sehr immensen Informationsfluss mit sich, sodass ich mir gewünscht hätte, dass Ivonne Keller schon früher damit begonnen hätte und dem ganzen mehr Platz gegeben hätte. Kurzum: An einigen Stellen hätten dem Buch mehr Tiefgang und Spitzfindigkeit gutgetan. Trotzdem werde ich mir die Autorin merken….

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Spannend, aber unglaubwürdige Figuren
von Anna Maria Otti aus Klagenfurt am 18.01.2015

Eine spannende Geschichte, die ich innerhalb weniger Stunden gelesen habe. Auch den Schreibstil fand ich insgesamt sehr angenehm und füssig zu lesen. Jetzt das große aber: Ich kann die Beweggründe keiner der Figuren wirklich nachvollziehen. Keine der Protagonistinnen war meiner Meinung nach wirklich sympathisch gezeichnet. Schade auch, dass durch Beas... Eine spannende Geschichte, die ich innerhalb weniger Stunden gelesen habe. Auch den Schreibstil fand ich insgesamt sehr angenehm und füssig zu lesen. Jetzt das große aber: Ich kann die Beweggründe keiner der Figuren wirklich nachvollziehen. Keine der Protagonistinnen war meiner Meinung nach wirklich sympathisch gezeichnet. Schade auch, dass durch Beas (stilistisch unglaubwürdige) Emails schon einiges von der Geschichte vorweggenommen wurde. Und wieso tut David was er tut? Er wechselt so extrem zwischen Bad Guy und "eigentlich eh lieb und nett" hin und her. Am Ende soll ein Geständnis (das zu geben ihm anscheinend nicht besonders schwer fällt) seine Beweggründe näher bringen, aber bei mir blieb nur ein großes WTF!? Too little, too late... Und dann die Namen! Michaela Michalsen und Bea Bern. Und so eine unschöne Überraschung schon auf der ersten Seite... Zum Schluß hatte ich auch ein großes Problem damit, wie sich diverse Pärchen neu gemischt und aufgestellt haben. Das wirkte dann doch sehr erzwungen.

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Lügentanz von Ivonne Keller
von Birgit Laile am 26.11.2014

Michaela wird heute 36 und hat liebevoll den Frühstückstisch für sich und David gedeckt. Bei Tisch möchte er wissen wer angerufen hat, doch Michaela weiß nichts von einem Telefonat und auch nicht von dem Krach den er vorhin von der Straße gehört haben will. Sie plaudern ungezwungen, als sie... Michaela wird heute 36 und hat liebevoll den Frühstückstisch für sich und David gedeckt. Bei Tisch möchte er wissen wer angerufen hat, doch Michaela weiß nichts von einem Telefonat und auch nicht von dem Krach den er vorhin von der Straße gehört haben will. Sie plaudern ungezwungen, als sie ihn auf einmal fragt ob er sie noch liebt. Er sieht sie eigenartig an, als er mit einem Nein antwortet. Michaela räumt mechanisch den Tisch ab, während sie David mit dem Rad davonfahren sieht. Katharina und Regina sind sprachlos als Michaela am Nachmittag beim Kaffee erzählt das David sie verlassen will. Michaela wünschte so sehr Bea wäre jetzt bei ihr. Ohne Bea wäre sie damals im Heim verloren gewesen. Sie war ihre beste Freundin, als ihr wertvolles Kästchen mit den einzig verbliebenen Fotos der Eltern und anderen Heiligtümern darin gestohlen wurde, als ihr Stofftier verloren ging und schließlich das geliebte Schmusekissen weg war. Als sie Bea telefonisch nicht erreichen kann schreibt sie eine SMS. Bestimmt ist Bea mit der Ausstellung im Ludwig Museum beschäftigt. Sie liebt Kunst und ihre Unabhängikeit über alles. Michaela beginnt Staub zu wischen bis sie sieht das David zurückgeradelt kommt. Vor dem Haus wird er von Katherina und Regina in die Mangel genommen und steht wie ein Idiot fassungslos vor ihnen. Kurz darauf setzt er sich liebevoll besorgt zu ihr auf´s Sofa und will wissen ob es ihr gut geht. Er möchte wissen wie Katherina und Regina darauf kommen das er sie verlassen will, während er zärtlich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht streicht. Er lächelt und streitet es ab, als sie ihn auf das Gespräch beim Frühstück anspricht. Als das Telefon klingelt erfahren sie, das Ihre Tochter Karla einen Unfall hatte. Die Klassenlehrerin hat bereits heute morgen angerufen, mit Michaela gesprochen und war erstaunt, das sie immer noch nicht vor Ort waren. Was ist denn nur mit ihr los? Michaela weiß nichts von einem Telefonat - das hätte sie doch nicht vergessen? Und das Gespräch mit David, dessen Wortlaut sie noch ganz genau wusste hat es gar nicht gegeben? Solche Aussetzer hatte sie vor zehn Jahren das letzte Mal - ging nun alles von vorne los? --- Lena steht am Fenster einer Wohnung in Berlin Lichtenberg. Der elfte Stock - das müsste reichen denkt sie als sie das Fenster schließt. Insgesamt haben sich nur zehn Ínteressenten in der Wohnung eingefunden. Sie wohnt bei Tom, aber dort muss sie raus. Sie fragt die Frau von der Wohnungsbaugesellschaft nach einer höher gelegenen Wohnung, am besten im 20. Stock. Darauf entgegnet diese unerschrocken, sie soll doch einfach in der Heimannstrasse klingeln, nix wie hoch und springen falls sie das will und sie können sich weitere Gespräche sparen. Am besten geht sie ganz woanders hin und krempelt ihr Leben komplett um. Tom hat sie verraten und alle wissen Bescheid... Die wirre Geschichte um eine junge Frau, deren Verlust der Eltern während der Kindheit und Schwangerschaftsdepressionen Jahre später emotionale Aussetzer verursachen oder doch ein Intrigen spinnender Ehemann, der seine psychisch angeknackste Frau in den Wahn treiben will lassen nichts Neues erwarten. Die paralell dazu verlaufende Geschichte um die junge Lena, die um des tollen Ausblicks wegen eine höher gelegene Wohnung sucht oder doch Selbstmord begehen will, andererseits aber eine Wohnung und Job in Frankfurt in Erwägung zieht wirk etwas frecher aber auch nicht überraschend.

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Lügentanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 18.01.2015

Dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Es ist mir nicht leichtgefallen, die Geschichte zu Ende zu lesen. Für einen Thriller fehlt ganz entscheidend die Spannung. Und es geschieht ja auch nichts Unvorhersehbares. Michaela ist seit ihrer Kindheit, nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, in einem... Dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Es ist mir nicht leichtgefallen, die Geschichte zu Ende zu lesen. Für einen Thriller fehlt ganz entscheidend die Spannung. Und es geschieht ja auch nichts Unvorhersehbares. Michaela ist seit ihrer Kindheit, nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, in einem Heim untergebracht. Dort trifft sie auf die 4 Jahre ältere Bea, die sich ihrer annimmt und fortan ihr Leben bestimmen will. Dies ändert sich auch nicht, als Michaela David heiratet und Karla auf die Welt kommt. Bea ist immer zur Stelle und mischt sich ein unter dem Vorwand helfen zu wollen. Michaela ist labil und hat durch ihre schwere Kindheit ganz offensichtlich auch psychische Probleme, die sie veranlassen, eines Tages Mann und Tochter zu verlassen. Sie lernt Lena kennen, die ebenfalls vor ihren Kindheitserlebnissen davonläuft. Durch Lena lernt Michaela ihre Probleme zu benennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Daß die drei Protagonistinnen in ihrer Kindheit traumatische Erlebnisse hatten, die sie nicht verarbeitet haben, machen keinen Thriller aus. Der Leser ahnt von Anfang an, daß Bea Michaela mit ihrer angeblichen Fürsorge nur schaden will. Insofern ist das Ende vorhersehbar und nicht besondes spannend.

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Lügentanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 29.09.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Charaktere sind sehr gut gewählt. Michaela Michalsen, die Hauptfigur, ist verheiratet mit einem Kind und lebt in der Nähe von Frankfurt. Sie hat eine traumatische Kindheit hinter sich, an... Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Charaktere sind sehr gut gewählt. Michaela Michalsen, die Hauptfigur, ist verheiratet mit einem Kind und lebt in der Nähe von Frankfurt. Sie hat eine traumatische Kindheit hinter sich, an der sie immer wieder noch zu arbeiten hat. Immer wieder treten Lücken in ihrem Leben auf. Sie bneschließt das Angebot eines Weltenbummlers, auf sein Haus und seinen Hund aufzupassen, anzunehmen. Sie nutzt diese Auszeit von Mann um Kind, um zu sich selbst zu finden. Doch während dieser Zeit, lernt sie Lena und Jan kennen. Durch zahlreiche Geschehnisse zweifelt sie an ihren Wahrnehmungen. Es verstrickt sich alles immer mehr und sie weiß schließlich nicht mehr, was Wahrheit, Lüge oder Einbildung ist. Auch hat sie keine Ahnung mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht, Doch am Ende löst sich alles auf, ganz anderst, als ich es erwartet hatte. Ein sehr schönes, packendes, spannendes Buch, das ich nur enpfehlen kann.

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