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Märchenwald / Paul Kalkbrenner Bd. 6

Thriller

(15)
Mitten in der Nacht werden Max und Ellie von ihrer Mutter geweckt. »Geht zu Opa …«, hören die Kinder sie noch flüstern, als sie sie in den Wandschrank sperrt, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Um Ellie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald.
Während die beiden auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes.
»Düster und intelligent, mit einer Sog- wirkung, der man sich nicht entziehen kann. Für mich ein Thriller-Highlight.«
Arno Strobel
Portrait

Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 12.08.2016
Serie Paul Kalkbrenner 6
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28764-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/121/30 mm
Gewicht 293
Verkaufsrang 55.857
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Richtig guter deutscher Thriller. Die Story ist spannend und klug konzipiert und lässt einen das Buch nicht einfach wieder weglegen. Für alle, die gern gute spannende Storys mögen. Richtig guter deutscher Thriller. Die Story ist spannend und klug konzipiert und lässt einen das Buch nicht einfach wieder weglegen. Für alle, die gern gute spannende Storys mögen.

Juliana Grassel, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Vorsichtige Andeutungen? Gibt es hier nicht. Wer mit knallharten, schonungslosen Beschreibungen umgehen kann, ist bei Krist an der richtigen Adresse. Vorsichtige Andeutungen? Gibt es hier nicht. Wer mit knallharten, schonungslosen Beschreibungen umgehen kann, ist bei Krist an der richtigen Adresse.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
9
4
2
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Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist zu Papier bringen kann
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 30.11.2016

Bereits die ersten Seiten des neuen Thrillers um Paul Kalkbrenner ließen mich durch die Seiten fliegen. Die Spannung baute sich sofort auf extremste auf. Schon zu Beginn lagen meine Nerven blank. Denn das was uns hier erwartet, ist an Grausamkeit und Perfidität nicht mehr zu überbieten und doch machte... Bereits die ersten Seiten des neuen Thrillers um Paul Kalkbrenner ließen mich durch die Seiten fliegen. Die Spannung baute sich sofort auf extremste auf. Schon zu Beginn lagen meine Nerven blank. Denn das was uns hier erwartet, ist an Grausamkeit und Perfidität nicht mehr zu überbieten und doch machte sich auch ein Gefühl von Wärme in mir breit. Was den beiden Kindern Max und Ellie zu verdanken ist. Vor allem Max ist eine so tolle Persönlichkeit. Die Unschuld eines reinen und unerschütterlichen kleinen Kindes steckt in ihm. Plötzlich muss er soviel Verantwortung tragen, was auf seine kleinen Schultern lastet, hat mir förmlich das Herz zerrissen und doch, er gibt nicht auf. Er stellt sich sener Aufgabe und wächst immer mehr daran. Er erlebt Dinge,, die er nicht erleben sollte. Es gab Szenen, die sind so alltäglich und doch, schnürt es einem immer wieder das Herz zu. man möchte so gern helfen und hat doch nicht die Macht einzugreifen. Das sind nur eine der Momente in diesem Buch, die mich wirklich sehr ergriffen und berührt haben. Wie man es von Martin Krist gewöhnt ist, baut er eine sehr komplexe Story auf, in der erstmal alles ziemlich wirr erscheint. Man bekommt es hier mit drei Handlungssträngen zutun, die zunächst erstmal nichts miteinander zutun zu haben scheinen. Eine Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und voller Verzweiflung und Qual auf der Flucht vor ihren Verfolgern ist. Wer ist sie und was hat sie erdulden und mitmachen müssen, das es soweit gekommen ist? Wer sind ihre Verfolger und was wollen sie? All der Schmerz, die Verzweiflung und der Wille mehr zu erfahren und einfach zu überleben, haben sie über ihre Grenzen hinauswachsen lassen. Sie ist am Boden und steht immer wieder auf und doch, die Verzweiflung treibt sie immer wieder vorwärts. Wird sie es tatsächlich schaffen oder ist alles umsonst? Im zweiten Handlungsstrang sind die zwei Kinder auf der Reise und im dritten ermittelt Paul Kalkbrenner in einem sehr interessanten und dellikaten Fall, der es wirklich in sich hat. Denn nichts ist wie es scheint und die Wendungen, die hier eingewoben sind überschlagen sich förmlich. Ein Grauen jagt das nächste und mein Adrenalienspiegel schellte immer wieder in die Höhe. Ich war fassungslos und entsetzt und doch, ich konnte nicht glauben, welche Richtung alles einschlug. Es hat an meinen Nerven gezerrt, mich wirklich berührt und mir gleichzeitig vor Augen geführt, in welcher Welt man sich bewegt. Es geht dabei um Macht, Kontrolle und Dinge, die man kaum benennen möchte und kann. Besonders die Ermittlungsmethoden haben mir wieder sehr gut gefallen. Ich konnte gut miträtseln und auch wenn es ansatzweise etwas vorhersehbar war, so konnte man doch nie richtig klar sehen. Dabei erfährt man auch wieder einiges über Kalbrenners Privatleben. Was mir sehr gut gefallen hat, denn es bringt ihn als Menschen noch näher und zeigt einfach auch, wie schwierig es gerade für ihn ist, Privat- und Berufsleben in Einklang zu bringen. Dabei hat er immernoch sein eigenes Päckchgen zu tragen. Es ist nicht leicht, man fühlt mit, man betet man hofft. Die Spannung ist die ganze Zeit auf hohem Level. dadurch das es wirklich sehr actionreich zugeht, bin ich förmlich durch die Seiten geflogen und konnte es einfach nicht zur Seite legen. Ich musste einfach wissen, was es mit dem ganzen auf sich hat. Dabei bringt er einem die Charaktere so nah, das man sie komplett ins Herz schließt. Man bekommt es hier mit Wahrheiten zutun, de alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. Vertrauen, Liebe - Fehlanzeige. Es gilt zu prüfen, wem man überhaupt vertrauen kann. Ein Thriller, der vor allem durch sein Facettenreichtum zu beeindrucken versteht und emotional berührt. Einige Charaktere wirkten für mich zwar mitunter etwas blass, das hat jedoch bei dem Gesamtpaket nichts ausgemacht. Man fiebert und zittert so unglaublich mit,das es der Wahnsinn ist und gleichzeitig spürt man all die Qual , die Verzweiflung und die Zerrisssenheit. es macht fertig und lässt uns an das Gute im Menschen zweifeln. Besonders das Ende hatte es nochmal in sich. Gewaltig, explosiv und absolut nervenzerrend. Für mich ein mehr als gelungener Band der Kalkbrenner Reihe. Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist zu Papier bringen kann. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Paul Kalkbrenner, der jungen Frau und Max, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig, facettenreich und authentisch. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind kurz bis normal gehalten. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Im Märchenwald wird alles immer wieder gut... oder doch nicht? Der 5.Band um Paul Kalkbrenner ist an Perfidität und Grauen nicht mehr zu überbieten. Eine gewaltige und komplexe Story die ziemlich unter die Haut geht, an den Nerven zerrt und mit Charakteren und Themen aufwartet, die einfach vollkommen mitreißen und in den Bann ziehen. Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist zu Papier bringen kann. Ich bin auf ganzer Ebene begeistert und liebe einfach seine Art zu schreiben. Eine Thriller-Reihe die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte. Eine klare Leseempfehlung, mein persönliches Highlight.

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Spannend und gut durchdacht
von Yvonne Hantschel am 03.10.2016

Wer schon mal ein Buch von Martin Krist gelesen hat, dem dürfte klar sein, dass er anspruchsvolle Lektüre erwarten kann. So war es dann auch hier der Fall beim neuen Thriller „Märchenwald“. Schon der Titel lässt den Leser, geht man mal vom Genre Thriller aus, hier weniger an... Wer schon mal ein Buch von Martin Krist gelesen hat, dem dürfte klar sein, dass er anspruchsvolle Lektüre erwarten kann. So war es dann auch hier der Fall beim neuen Thriller „Märchenwald“. Schon der Titel lässt den Leser, geht man mal vom Genre Thriller aus, hier weniger an ein romantisches Märchen mit Happy End denken. Gut gewählt ist der Titel jedenfalls und der Leser bekommt auch im Laufe der Handlung den Bezug dazu, was diesen betrifft. Ebenso schafft es Martin Krist wieder, ein brisantes aktuelles Thema in einen sehr guten Plot einzubauen. Es gibt wie auch in den anderen Büchern des Autors, die ich schon lesen durfte, wieder mehrere Handlungsstränge, die auf dem ersten Blick nicht wirklich etwas gemeinsam haben und den Leser ein wenig ratlos und mit Fragezeichen im Kopf Seite für Seite umschlagen lassen. Da wären die kleinen Kinder Max und Elli, die sich auf die Suche nach dem Opa begeben, weil ihre Mutter verschwunden ist. Ein Abenteuer, welches beide bestimmt nicht so schnell vergessen werden. Der nächste Handlungsstrang handelt von einer jungen Frau, die anscheinend ihr Gedächtnis verloren hat und nun auf der Suche nach sich selbst ist. Nur leider sind auch andere Personen hinter der Frau her und die wollen sie am liebsten tot sehen. Der dritte Handlungsstrang handelt von einem älteren Herrn, der tot in seiner Küche gefunden wurde. Nur blöd, wenn man außer ihm noch andere Dinge in dessen Wohnung findet, die ein grausames Geheimnis ans Licht bringen. Ja und dann ist da noch Kommissar Paul Kalkbrenner, der zusammen mit seiner Kollegin Sera Muth, in Berlin im Morddezernat arbeitet. Er hat gerade privat so seine Probleme mit Ex-Frau, Mutter und der schwangeren Tochter. Diese vielen Handlungsstränge haben mich zu Beginn ein wenig irritiert, weil ich die verschiedenen Protagonisten und Handlungssorte einfach nicht sofort zuordnen konnte. Im Laufe des Buches bekam ich aber auch hier mehr und mehr Aufklärung. Kapitelweise wechseln die Handlungsstränge, was zur Folge hat, dass man stets einen Cliffhanger vorgesetzt bekommt am Kapitelende. Das ist natürlich äußerst vorteilhaft für einen stetig wachsenden Spannungsbogen. Die Kapitel sind zum Glück relativ kurz gehalten, man muss also auf die Fortsetzung der einzelnen Handlungsstränge nicht allzu lange warten. Zumal Martin Krist diese dann wirklich zusammenlaufen lässt und man als Leser ein rundes Bild vor sich hat. Ein paar Fragen lässt Martin Krist leider offen, hier hoffe ich ja auf eine Fortsetzung der Bände um Paul Kalkbrenner. Es handelt sich bei „Märchenwald“ übrigens um den 5. Band des Ermittlers. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, bekommt dann aber die Privatgeschichten um Kalkbrenner nicht chronologisch mit. Also wäre das Einhalten der Reihenfolge durchaus angebracht. Die Charaktere der Protagonisten sind unterschiedlich dargestellt wie ich finde. Mit manchen bin ich gar nicht warm geworden, sie waren mir einfach zu blass. Andere wiederum, wie Kalkbrenner selbst und auch die Kinder Elli und Max fand ich sehr gelungen beschrieben. Das Buch endet in einem gekonnt inszenierten Showdown, der mir persönlich jedoch zu schnell von statten ging. Hier hätten es ruhig noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Insgesamt fesselt das Buch den Leser sehr und man kann sich auf einen rasanten Thriller freuen, in dem man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Ich vergebe daher 5 Sterne für diesen Thriller.

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Nicht alles wird gut im Märchenwald...
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 23.09.2016

Max, 9 Jahre und Ellie, 4 Jahre, werden von ihrer Mutter geweckt und in den Wandschrank gesteckt. „Geht zu Opa“, hört Max, und dann ist nur noch Krach und Schreien, und danach ist sie weg. Max bricht mit Ellie zur Reise durch Berlin auf, und weil Ellie Angst hat,... Max, 9 Jahre und Ellie, 4 Jahre, werden von ihrer Mutter geweckt und in den Wandschrank gesteckt. „Geht zu Opa“, hört Max, und dann ist nur noch Krach und Schreien, und danach ist sie weg. Max bricht mit Ellie zur Reise durch Berlin auf, und weil Ellie Angst hat, gestaltet er sie wie eine Wanderung durch den Märchenwald. Währenddessen stirbt ein junger Mann bei einem Einbruch. Eine junge Frau erwacht blutüberströmt und ohne Erinnerungen auf dem Alexanderplatz und wird danach von einem anderen jungen Mann verfolgt. Kommissar Kalkbrenner wird zu einem Toten gerufen, der an einem Herzinfarkt gestorben ist – doch seine letzte Mahlzeit bestand aus Menschenfleisch, seine Tiefkühltruhe ist voll von Leichenteilen, säuberlich verpackt in kleinen Portionen. Kanibalismus steht plötzlich im Fokus der Ermittlungen, und der Fall scheint immer neue Ausmaße zu bekommen und größere Wellen zu schlagen. Unterschiedliche Handlungsstränge, die man beim besten Willen nicht zusammenzukriegt, lässt der Autor in kurzen Kapiteln in einem bunten Reigen aufeinanderfolgen. Man ahnt manches im Verlauf der Lektüre, und doch gelingt es Martin Krist, sich manche Überraschung bis zum Schluss aufzubewahren. Und tatsächlich werden letztendlich alle Handlungsstränge zusammengeführt und aufgelöst, auch wenn leider einige kleine Fragen noch offen bleiben. „Märchenwald“ ist der bisher fünfte Fall für Paul Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth, doch das Buch ist auch gut zu lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Allerdings hat mich diese Lektüre neugierig gemacht auf die weiteren Bände um diese beiden Ermittler, denn „Märchenwald“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt, so dass ich das Buch schier nicht aus der Hand legen konnte. Deshalb trotz kleiner Mängel eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Es war einmal...
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 20.09.2016

Ein absolut fesselnder und teilweise ein wenig beängstigender Thriller um den charismatischen berliner Ermittler Paul Kalkbrenner. Von ihrer Mutter versteckt können sich die beiden Geschwister Max und Ellie aus ihrem Versteck befreien. Max erinnert sich, dass die Mutter gesagt hat, sie sollen sich auf den Weg zum Opa machen. Mit... Ein absolut fesselnder und teilweise ein wenig beängstigender Thriller um den charismatischen berliner Ermittler Paul Kalkbrenner. Von ihrer Mutter versteckt können sich die beiden Geschwister Max und Ellie aus ihrem Versteck befreien. Max erinnert sich, dass die Mutter gesagt hat, sie sollen sich auf den Weg zum Opa machen. Mit dem kleinen Rest der Haushaltskasse machen sich der elfjährige und seine vierjährige Schwester auf den Weg. Gleichzeitig erwacht eine junge Frau in einer Gosse und kann sich an nichts erinnern. Selbst ihren Namen erfährt sie von einem ihr fremden Mann, der sie kurz vorher aus einer bedrohlichen Situation gerettet hat. Völlig verwirrt ergreift sie die Flucht und versucht ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Scheinbar zusammenhangslos wird Kommissar Paul Kalkbrenner zu einem toten Rentner gerufen, der anscheinend beim Essen einem Herzanfall erlegen ist. In dessen Tiefkühltruhe werden aber einige vakuumierte Leichenteile gefunden und der Verdacht drängt sich auf, dass das zubereitete Essen durchaus aus der Truhe stammen könnte. Es entwickelt sich aus diesen drei Handlungssträngen eine sehr düstere Geschichte... Ich kannte den Hauptprotagonisten Paul Kalkbrenner aus einigen Kurzgeschichten und war nun sehr gespannt auf einen längeren Thriller mit dem charismatischen Ermittler in der Hauptrolle. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Martin Krist gelingt es mit seinem temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil den Leser schnell an das Buch zu fesseln. Die Geschichte wird über drei Handlungsstränge erzählt die sich anfangs nur kurz streifen und sich immer mehr ineinander verbinden. Allein das Zusammenspiel und das Rätseln um die Zusammenhänge geben dem Buch schon eine große Spannung. Dem Autor gelingt es die Spannung über die gesamte Länge hinweg aufrechtzuhalten, um dann in einem fulminanten und packenden Finale zu enden. Immer wieder bekommt der Leser die Möglichkeit eigen Spekulationen und Überlegungen anzustellen, um dann am Ende wahrscheinlich doch überrascht zu werden. Ich kann mich da nur dem geschätzten Thriller-Autor Arno Strobel anschließen, der bei "Märchenwald" von einem Thriller-Highlight spricht, allerdings sollte der Leser nicht zu zartbesaitet sein, da Martin Krist schon ein brisantes Thema aufgreift. Mich hat das Buch begeistert, so dass ich es Liebhabern guter Spannungsliteratur ans Herz legen möchte und es mit 5 von 5 Sternen bewerte!!!

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5. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 15.09.2016

"Im Märchenwald wird immer alles gut", das weiß der 10-jährige Max und dieses Spiel spielt er zu gerne mit seiner Mutter und seiner 4-jährigen Schwester Ellie. So ist es natürlich aufregend, als er nachts von Mama geweckt wird und ganz leise sein muss, denn Gefahr ist im Anmarsch. Er... "Im Märchenwald wird immer alles gut", das weiß der 10-jährige Max und dieses Spiel spielt er zu gerne mit seiner Mutter und seiner 4-jährigen Schwester Ellie. So ist es natürlich aufregend, als er nachts von Mama geweckt wird und ganz leise sein muss, denn Gefahr ist im Anmarsch. Er soll sich mit seiner Schwester in der kleinen Kammer der Wohnung verstecken - gesagt getan. Mama schließt zur Sicherheit sogar ab - und dann wird es erst laut, Mama schreit und dann ist Mama ganz still. Am nächsten Morgen sind Max und Ellie noch immer in der Kammer, doch Max ist schon ein großer Junge und schafft es, sich und seine Schwester zu befreien. Von Mama ist weit und breit keine Spur, doch sie hatte ihnen ja gesagt, sie sollen zu Opa fahren. Sicherlich wird Mama dort auf sie warten. So machen sich die beiden Kinder allein in der Berliner Großstadt auf den Weg zu ihrem Opa, um zu ihrer Mama zu kommen. Kriminalhauptkommissar Paul Kalkbrenner hat hingegen ganz andere Sorgen. Seine schwangere Tochter Jessy steht kurz vor ihrer Paris-Reise, die sie dazu nutzen will, um sich dort eine Wohnung zu suchen, denn nach der Geburt des Kindes wird sie dort ihr Kunststudium mittels Stipendium weiterführen. Paul ist nicht wohl bei dem Gedanken, seine Tochter und Enkel so weit weg zu wissen, doch die Pflicht ruft. Ein Einbruch in einen Friseursalon in Friedrichshain endete für einen der Einbrecher tödlich. Dass dieser einen Komplizen hatte steht schnell fest, doch von diesem fehlt jede Spur. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Silviu Kiculescu handelt, einen einschlägig vorbestraften Rumänen, doch warum wollte dieser in einen Friseursalon einbrechen? Fastt umgehend steht fest, dass Silviu nicht allein agiert hat, denn es werden Fingerabdrücke von Gregor Wopalka am Tatort gefunden und aus den Akten der jungen Männer können die Beamten ersehen, dass dies nicht die erste gemeine Tat der beiden ist - wohl aber die letzte. Derweil erwacht eine junge blonde Frau in einer Berliner Gasse. Ihr fehlt jegliche Erinnerung was geschehen ist, wie sie dort hingekommen ist und wer sie überhaupt ist. Tatsächlich weiß sie lediglich, dass sie sich in Berlin befindet - alles andere liegt in einem Nebel. Sie ist verletzt, doch anstelle ihr zu helfen, wird sie von einer Horde betrunkener Männer angegriffen, die sich an ihr vergehen wollen. In letzter Sekunde erfolgt die Rettung aus der Not durch einen jungen Mann, der sie zu kennen scheint. Er nennt sie Zoe und instinktiv weiß sie, dass dieser Name der ihre ist. Der junge Mann stellt sich ihr als Gee vor und bietet ihr seine Hilfe an. Tatsächlich ist Zoe versucht, diese anzunehmen, doch als sie Gees Kumpel erblickt, weiß sie, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist und ergreift die Flucht. Dass ihr Instinkt sie nicht getäuscht hat, ist schnell klar, denn Gee ist ihr dicht auf den Fersen und denkt gar nicht daran, sie ziehen zu lassen. Trotz der noch unklaren Situation im Friseursalon hat es Paul Kalkbrenner geschafft, sich etwas Luft zu verschaffen, um ein letztes Mal mit seiner Tochter zu frühstücken, bevor diese nach Paris fährt. Leider währt die Ruhe nicht lange, denn noch während er bei ihr ist, erhält er einen Anruf, der ihn zu einem weiteren Tatort beordert. Der pensionierte Lehrer Ernst-Hubert Dieppe wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Augenscheinlich verstarb er an einem Herzinfarkt - soweit so gut und an sich kein Fall für die Berliner Kriminalpolizei, wäre da nicht ein grausiger Fund, der gemacht wurde. In der Kühltruhe Dieppes wurden Teile eines menschlichen Körpers gefunden, dessen Identität nicht auf Anhieb geklärt werden kann, doch noch ein schlimmer Verdacht steht im Raum: könnte Dieppe die restlichen Teile verzehrt haben? Paul Kalkbrenner und sein Team ermitteln auf Hochtouren, um diesen mysteriösen Fund aufzuklären, doch sie haben es mit einem Gegner zu tun, mit dem sie niemals gerechnet hätten ... Der 5. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Ehrlich gesagt bin ich kaum dazu gekommen Luft zu holen, denn ich wusste gar nicht, mit wem ich zuerst mitfiebern sollte - mit den Kindern, der jungen Frau oder Kalkbrenner im Laufe seiner Ermittlungen? Das war auf jeden Fall wieder ein Buch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte - oder anders gesagt: Martin Krist hat es einfach drauf! Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Protagonist Paul Kalkbrenner hat in diesem Band an mehreren Fronten zu kämpfen, denn sowohl beruflich, wie auch privat, läuft es nicht optimal. So passiert es, dass dem sonst so gewissenhaften Mann ein folgenschwerer Fehler unterläuft. Der Leser taucht erneut in das Seelenleben des Kommissars ein, der im Job ein harter Bursche ist, privat jedoch mit einigen Verlusten zu kämpfen hat. Besonders entzückt hat mich die Figur des kleinen Max. Dieser Junge ist erstaunlich reif für sein Alter und dennoch so emphatisch, dass er voll und ganz auf seine kleine Schwester eingeht und ihr weitestgehend die Angst in dieser beängstigenden Situation so ganz ohne Mama nimmt. Hut ab vor diesem kleinen Kerl. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd zu lesen, ich bin nur so durch das Buch durchgerauscht, es gab einfach kein Halten für mich. Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass dieses Buch ein Highlight meines Lesejahres ist und ich mich bereits jetzt wahnsinnig auf die Fortsetzung der Reihe freue.

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Im Märchenwald wird alles gut?
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 01.09.2016

Eine Mutter, die gewaltsam aus ihrer Wohnung entführt wird. Ihre Kinder, die auf sich alleine gestellt durch Berlin auf der Suche nach ihrem Großvater irren. Ein Frühpensionär mit Herzinfarkt und ein grausiger Fund in dessen Wohnung. Eine junge Frau, die verletzt erwacht und sich an nichts mehr erinnern kann.... Eine Mutter, die gewaltsam aus ihrer Wohnung entführt wird. Ihre Kinder, die auf sich alleine gestellt durch Berlin auf der Suche nach ihrem Großvater irren. Ein Frühpensionär mit Herzinfarkt und ein grausiger Fund in dessen Wohnung. Eine junge Frau, die verletzt erwacht und sich an nichts mehr erinnern kann. Paul Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth ermitteln in einem ihrer rätselhaftesten Fälle. Im neuesten Fall für Paul Kalkbrenner und seine Kollegen geht es um ein Thema, das sprichwörtlich unappetitlich ist. Wie bei dem Autor gewohnt, werden anfangs mehrere spannende Handlungsstränge vorgestellt, die vermeintlich nichts miteinander zu tun haben, deren Verbindungen sich aber nach und nach herauskristallisieren. Wer die Bücher von Martin Krist kennt, weiß, dass die einzelnen Kapitel kurz und knackig sind und durch den permanenten Perspektivwechsel die Spannung und ein schnelles Erzähltempo aufrechterhalten wird. Ich bin jedes Mal wieder positiv überrascht, wie logisch der Autor die verschiedenen und komplexen Handlungsstränge einander annähert und regelrecht zu einem einzigen Handlungsmuster verstrickt. Bei manchen Punkten hatte ich zwar recht früh eine Ahnung, in welche Richtung die Auflösung gehen könnte, aber obwohl ich damit richtig lag, gab es noch einige Überraschungen. Die Einblick in die menschlichen Abgründe sind wieder gut gelungen. Mich konnte der Roman durchweg überzeugen, nur am Ende gibt es eine Situation, auf ich als Leser hätte verzichten können. Ein paar Fragen bleiben offen, was aber mich aber nicht störte, denn wenn niemand mehr da ist, um sie zu beantworten, wird es schwierig. In jedem Fall ein spannender Thriller, bei dem es schwer ist, ihn auf die Seite zu legen.

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Nicht alles gut im Märchenwald
von leseratte1310 am 29.08.2016

Mitten in der Nacht weckt die Mutter ihre Kinder und schließt sie in einen Wandschrank. Der 10jährige Max versteht noch was von „zum Opa gehen“. Dann ist Krach zu hören, ein Schrei der Mutter und danach herrscht Stille – bedrohliche Stille. Er tröstet seine 4jährige Schwester Ellie, indem er... Mitten in der Nacht weckt die Mutter ihre Kinder und schließt sie in einen Wandschrank. Der 10jährige Max versteht noch was von „zum Opa gehen“. Dann ist Krach zu hören, ein Schrei der Mutter und danach herrscht Stille – bedrohliche Stille. Er tröstet seine 4jährige Schwester Ellie, indem er ihr erzählt, dass im Märchenwald immer alles gut wird. Nach einer Weile macht er sich mit Ellie auf den Weg zu seinem Großvater. Unterdessen erwacht eine blutüberströmte Frau am Alexanderplatz und stellt fest, dass sie sich an nichts erinnern kann. Paul Kalkbrenner und Sera Muth werden zu einem Einbruch gerufen, bei dem es einen Toten gibt. Kurz darauf gibt es noch einen Fall für die beiden Kommissare. Der Rentner Dieppe ist beim Essen gestorben und der Rettungssanitäter ruft die Polizei, weil einiges sehr merkwürdig ist. Wer sich einigermaßen mit Märchen auskennt, der weiß genau, dass im Märchenwald nicht alles gut ist und diese Geschichte zeigt, wie eklig und gemein es sein kann. Kurze Kapitel sorgen aus wechselnden Perspektiven sorgen für Spannung und Tempo. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Handlungssträngen bleiben lange im Dunkeln. Auch die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben. Daher konnte ich die Ängste von Zoe gut nachvollziehen. Aber mein besonderes Mitgefühl hatten die Kinder, die auf ihrem Weg durch Berlin in schlimme Situationen geraten. Dies ist inzwischen der fünfte Band um das Ermittlerteam Kalkbrenner und Muth. Sera Muth macht sich Sorgen um den Kollegen, denn der hat privat auch einiges wegzustecken. Seine schwangere Tochter zieht nach Paris und Paul, der so lange ein gespanntes Verhältnis zu Jessy hatte, leidet schon jetzt unter der Trennung. Dazu kommt, dass es seiner Mutter plötzlich richtig schlecht geht und seine Ex Ellen immer noch nervt. Da sich so viel um Paul dreht, kommt Sera dieses Mal ein wenig zu kurz. Auch dieses Mal sorgt der Journalist Hardy Sackowitz mit seinen Artikeln für Aufregung bei der Polizei. Man sollte als Leser schon starke Nerven haben, denn wieder mutet einem Martin Krist einiges zu, und trauen sollte man sowieso niemandem. Am Ende passiert dann sehr viel in sehr kurzer Zeit. Und nun weiß man, wie alles zusammenhängt und doch bleiben einige Fragen unbeantwortet. Ein sehr spannender Thriller.

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Traust du dich in den Märchenwald?
von Kerstin Thieme aus Zittau am 23.08.2016

Der 9-jährige Max und seine kleine 4-jährige Schwester Ellie werden mitten in der Nacht von ihrer Mutter geweckt und in einem Wandschrank versteckt, bevor sie selbst entführt wird. Zuvor kann sie ihre Kinder noch auffordern, zum Opa zu fahren. Nach einiger Zeit fasst sich Max ein Herz und begibt... Der 9-jährige Max und seine kleine 4-jährige Schwester Ellie werden mitten in der Nacht von ihrer Mutter geweckt und in einem Wandschrank versteckt, bevor sie selbst entführt wird. Zuvor kann sie ihre Kinder noch auffordern, zum Opa zu fahren. Nach einiger Zeit fasst sich Max ein Herz und begibt sich mit Ellie auf den Weg. Eine Odyssee durch Berlin beginnt. Zu gleicher Zeit erwacht eine schwer verletzte Frau nahe des Alex und kann sich an nichts erinnern. Erste Kontaktaufnahmen verlaufen nicht positiv und sie wird zur Gejagten. Kommissar Paul Kalkbrenner bekommt es gleich mit zwei Fällen zu tun. Einem missglückten Einbruch und einem eigentlich normalen Todesfall, wären da nicht Leichenteile in der Gefriertruhe des Verstorbenen, die die Ermittler schließlich in einen Fall unglaublichen Ausmaßes verwickeln, der Rätsel über Rätsel offenbart. Meine Meinung: Schon länger habe ich mich auf den neuen Kalkbrenner-Thriller von Martin Krist gefreut. Und meine Erwartungen wurden keinesfalls enttäuscht, denn der „Märchenwald“ hat mich trotz Zeitmangel von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Wir haben es hier mit drei Perspektiven zu tun, die scheinbar nichts gemein haben, sich gegen Ende jedoch zu einem spektakulären Fall im Ganzen entwickeln. Hat sich die anfängliche Verwirrung der verschiedenen Schauplätze erst mal gelegt, ist jede Geschichte für sich so spannend, dass man einfach immer weiterlesen muss. Arno Strobel (Zitat auf Buchrücken) hat da ganz recht, es entsteht eine Sogwirkung, gegen die man quasi machtlos ist. In der Handlungsebene mit den Kindern versteht es der Autor meisterhaft, sich in die kindliche Gedankenwelt hineinzuversetzen und das wird auch in der Sprache deutlich. Sie erfahren während ihrer Odyssee sowohl Positives als auch Negatives, wobei auch einmal mehr klar wird, dass der schöne Schein oft trügt. Auch die Perspektive um die unter Amnesie leidende Frau vermag zu fesseln. Es muss ein schreckliches Gefühl sein, wenn man nicht mehr weiß, wem man trauen kann. Der Kriminalfall der Ermittler schließlich katapultiert den Leser in tiefste Abgründe menschlichen Abnormverhaltens. Einige Szenen, gerade den Kannibalismus betreffend, schrammen hier schon an der Ekelgrenze. Zartbesaiteten Lesern würde ich daher eher vom Buch abraten. Neben der spannenden Handlung bekommt man auch wieder einige Einblicke in Kalkbrenners Privatleben, speziell die Liebe zu seiner Tochter betreffend. Andere Nebenfiguren, vor allem seine Partnerin Sera Muth, bleiben dieses Mal eher blass. Dafür werden nicht nur Einheimische das Großstadtfeeling zu schätzen wissen. Man merkt Martin Krist an, wie gut er sich in seinem Berlin auskennt. Obwohl ich das hohe Tempo ohne viel Schnörkel drumrum bei Thrillern bevorzuge, kam mir das Ende dann doch ein wenig abrupt. Weder der plötzliche Ermittlungserfolg noch die Intention des Täters wurden mir so richtig klar. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt hat mich „Märchenwald“ ungemein gefesselt und somit für spannende Lesestunden gesorgt. Wieder ein wahres Thriller-Highlight, wie man es jedoch von Martin Krist nicht anders gewohnt ist.

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Im Märchenwald wird alles gut, oder? Spannender und fesselnder Thriller
von Nisnis aus Dortmund am 22.08.2016

Berlin: Der 9 jährige Max und seine 4 jährige Schwester Elli werden von ihrer Mutter mitten in der Nacht geweckt. Sie sollen sich in der Kammer verstecken und still sein. Um Ellie die Angst zu nehmen, erzählt Max seiner kleinen Schwester, dass sie von nun an ein Spiel im... Berlin: Der 9 jährige Max und seine 4 jährige Schwester Elli werden von ihrer Mutter mitten in der Nacht geweckt. Sie sollen sich in der Kammer verstecken und still sein. Um Ellie die Angst zu nehmen, erzählt Max seiner kleinen Schwester, dass sie von nun an ein Spiel im Märchenwald spielen, bevor sie sich auf den Weg zum Großvater machen. Zeitgleich erwacht eine junge Frau zwischen Müll und Unrat. Sie ist verletzt und kann sich nicht mehr erinnern was ihr geschehen ist. Plötzlich taucht jemand auf, der ihr nichts Gutes will und sie muss flüchten. Ein mysteriöser Fall für Kriminalhauptkommissar Paul Kalkbrenner und Kriminalkommissarin Sera Muth. Der Autor: Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. (Quelle: Ullstein Buchverlage) Reflektionen: Martin Krist traf mich an meiner empfindlichsten Stelle, als die Perspektive über die kleinen Kinder, Max und Ellie, ihren Lauf nimmt. Zwei kleine Kinder versuchen zu ihrem Opa zu gelangen, ohne den weiten Weg vorher jemals allein zurückgelegt zu haben. Natürlich verlaufen bzw. verfahren sie sich und sie erfahren auf ihrer verzweifelten Reise Gutes und Böses. Sie sind allein unterwegs, da ihre Mutter spurlos aus der Wohnung verschwunden ist. Nur einen großen Blutfleck hat sie dagelassen. Max, der ältere, kümmert sich rührend um die kleine Ellie, der er erzählt, dass im Märchenwald alles gut werden wird. Diese Perspektive berührt zutiefst, während sie sich mit zwei weiteren Erzählsträngen zunächst abwechselt, bevor diese später immer mehr ineinanderfließen. Die Geschichte der Zoe fesselt ähnlich stark. Sie erwacht inmitten von Müll und Unrat und sie kann sich an nichts erinnern. Plötzlich steht Gee vor ihr, der sie Zoe nennt. Zoe erkennt schnell, dass Gee ihr nicht wohlgesonnen ist und sie muss flüchten. Doch wohin? Einsam irrt sie durch die Stadt und versucht ihrem Gedächtnisverlust auf den Grund zu gehen. Sie empfindet zu Recht Angst und ist fast panisch. Diese Emotionen hat Martin Krist intelligent und realistisch beschrieben. Der dritte Handlungsstrang beginnt mit dem Auffinden des Toten Dieppe, der scheinbar unter normalen Umständen ums Leben kam. Zufällig schaut ein Sanitäter in die Kühltruhe des Rentners und muss eine gruselige Entdeckung machen. In der Truhe ist Menschenfleisch eingefroren. Als Paul Kalkbrenner und Sera Mut ihre Ermittlungen aufnehmen, ahnen sie nicht wohin sie dieser rätselhafte Fall führen wird. Der Erzählstrang um den Rentner Dieppe erreichte fast meine Grenze zum Ekel, denn Kannibalismus gehört thematisch nicht zu meinen Lieblingsthemen in einem Buch. Martin Krist beschreibt diese Szenen geschickt, sodass alles um dieses Thema auf noch erträgliche Weise zu lesen ist. Doch zukünftig werde ich mich wohl beim Öffnen meines Gefrierschranks an diesen Thriller erinnern. Das was Dieppe getrieben hat, ist entsetzlich. Das gesamte Umfeld von Dieppe wird durchleuchtet, doch bis dahin ist es ein weiter Weg für die Ermittler. Martin Krists Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er liest sich sehr flüssig bis maßvoll detailverliebt und er zuppelt damit immer wieder an meinen Emotionen. Von Berührtheit bis Ekel ist alles dabei. Seine Wortwahl ist ansprechend und hinterlässt ein harmonisches Bild der Geschichte, auch wenn die Story alles andere als harmonisch ist. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Schauplätze. Auch als Nichtberliner erkenne ich diverse Örtlichkeiten in Berlin wieder und ich kann mir ein sehr gutes Bild in den Kopf zaubern lassen. Die Spannung agierte auf einem recht hohen Niveau und trieb mich sehr an, bis ein paar Verschmelzungen von Perspektiven holperig und zu sehr geplant wirkten, als würden sie zu schnell auf den Punkt kommen müssen. So wird zum Beispiel Kalkbrenner Tochter entführt und Punkt. Es gibt keine Geschichte um diese Tatsache herum. Dies änderte nichts an meinem Lesefluss und nichts an meinem Interesse, doch ich nahm es wahr und fand es sehr schade. Die Figuren der Kinder sind besonders liebevoll kreiert. Ihre Charaktere produzieren empfindsames Lesen. Die kindliche Sprache und ihre Handlungen sind authentisch dargestellt. Ermittler Paul Kalkbrenner ist mir sehr sympathisch. Seine persönlichen Konflikte und seine Ermittlungsmethoden konnte ich jederzeit nachvollziehen. Um mich mit der Figur Kalkbrenner auseinandersetzen zu können, erhielt ich ausreichend Informationen. Doch nicht alle Figuren erschienen mir so offen. Einige Figuren blieben bis zuletzt total blass. Es gibt Nebenfiguren die stärker charakterisiert sind, als beispielsweise Kalkbrenners Kollegin Sera Muth. Sie hätte auch einfach nicht anwesend sein können, sie würde mir nicht fehlen. Dennoch kann ich hier schreiben, dass dies sicher nicht mein letzter Thriller von Martin Krist ist. Fazit und Bewertung: Ein spannender, fesselnder und gleichzeitig berührender Thriller, dem gegen Ende etwas mehr Input für eine abgerundete Handlung gut getan hätte. Auf Grund des Themas Kannibalismus, eignet sich dieser Thriller nur für „nicht“ zart besaitete Leser.

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grausamer Märchenwald...
von Juliane aus Jena am 03.12.2016

Martin Krist schreibt vom Märchenwald. Der Ermittler Paul Kalkbrenner und seine Kollegen ermitteln in einem Fall, bei dem ein Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Dies wäre allerdings kein Fall für die Mordkommision. Beim Auffinden der Leiche wurden noch einige andere grausame Sachen entdeckt, in der Gefriertruhe.... Zwei Kinder werden von... Martin Krist schreibt vom Märchenwald. Der Ermittler Paul Kalkbrenner und seine Kollegen ermitteln in einem Fall, bei dem ein Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Dies wäre allerdings kein Fall für die Mordkommision. Beim Auffinden der Leiche wurden noch einige andere grausame Sachen entdeckt, in der Gefriertruhe.... Zwei Kinder werden von ihrer Mutter nachts geweckt und in den Wandschrank gesperrt. Mamas letzte Worte waren: "Geht zu Opa...". Allein machen sich die beiden auf den Weg.... Gleichzeitig taucht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau auf, sie ist voller Blut, aber ohne Gedächtnis... Wie hängt das alles zusammen? Meine Meinung: Die Geschichte ist besonders grauenvoll und brutal. Mir wurde teilweise richtig schlecht. Trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen, da ich immer weiter wissen wollte, was passiert. Das Buch ist in unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Es gibt verschiedene Handlungsstränge die gleichzeitig in Berlin ablaufen. Ständig passieren neue Dinge, neue Personen tauchen auf, und neue grausame Dinge werden aufgedeckt. Teils waren es mir dann zu viele neue und zu viele Sachen gleichzeitig. Bei den Ermittlungen tauchen immer neue Hinweise aus. Unter anderen Videos. Hier hat mir leider ein bisschen die genaue Beschreibung gefehlt. Ich hätte wirklich gern gewusst, was alles dort zu sehen ist. Man konnte sich zwar vorstellen, wie grausam, oder eher merkwürdig die ganzen Videos sind, trotzdem hätte ich gern noch mehr erfahren. Die Aufklärung am Ende hat mir leider ganz gefehlt. Teils konnte man sich zwar denken, das höchstwahrscheinlich das oder das passiert ist. Allerdings wird es vom Autor nicht beschrieben. Das finde ich etwas schade. Da bei mir dann doch noch ein paar Fragen offen wären. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe es recht schnell durchgelesen. Fazit: Die Story ist mal etwas anderes. Zumin habe ich noch nicht viel davon geredet. Es ist zwar äußerst grauenhaft und wirklich eklig, trotzdem finde ich es für einen Thriller super. Ich habe ein paar Kritikpunkte bezüglich der Details. Wie oben beschrieben was das Ende so schnell und ohne wirkliche Erklärung da. (Daher einen Punkt Abzug.) Trotzdem war es ein super Thriller.

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Spannung pur – aber nur für starke Nerven!
von einer Kundin/einem Kunden aus kiel am 22.09.2016

„Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa ...«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit.... „Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa ...«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald. Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes“ Ich hatte das große Glück, den Thriller Märchenwald von Martin Krist im Rahmen einer Leserunde lesen zu dürfen. Vielen Dank dafür. Das Buch ist der fünfte Band der Paul Kalkbrenner/Sera Muth-Reihe, lässt sich aber ohne weiteres lesen, ohne die vorhergehenden Bände zu kennen. Ich habe schon einige Bücher mit den beiden Kommissaren Kalkbrenner und Muth gelesen und war daher sehr gespannt auf dieses Buch. Sehr sympathisch finde ich, dass Martin Krist auch das Privatleben von Paul Kalkbrenner – sofern er denn eines hat – beschreibt. Sera Muth kommt in diesem Buch ein wenig zu kurz, aber wahrscheinlich würde das auch den Rahmen sprengen. Märchenwald besteht aus verschiedenen Handlungssträngen und man fragt sich, was diese wohl miteinander zu tun haben, bzw. wie der Autor die jemals zusammenfügen will. Aber dann gibt es nach und nach ganz zufällige Begegnungen. Die Spuren kreuzen sich, ohne dass die Protagonisten eine Ahnung haben, dass sie irgendwie miteinander verbunden sind. Der Leser weiß es und fiebert mit ... Das macht das Lesen manchmal fast unerträglich. Der Schreibstil ist flüssig und sehr schnell. Durch die kurzen Kapitel und rasanten Wechsel entwickelt das Buch eine Eigendynamik, die mich immer weiterlesen lies. Ich konnte kaum mehr aufhören, war gespannt, wie es weitergeht und wollte unbedingt mehr erfahren. Und wie alle Bücher des Autors hallt auch dieses noch lange nach, nachdem ich es beendet habe. Das macht für mich einen guten Thriller aus. Nun ja, das Thema ist ja auch nicht gerade leicht zu verdauen, im wahrsten Sinne des Wortes! Die Bücher von Martin Krist sind gewiss alle nichts für zarte Gemüter und auch Märchenwald ist da keine Ausnahme, aber wer viel Action, unendliche Spannung und ein rasantes Tempo liebt, ist hier bestens bedient, denn der Autor versteht es meisterhaft, verschiedene Erzählstränge miteinander zu verbinden und die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. So erfährt man tatsächlich erst wenige Seiten vor dem Schluss, wer der Täter ist. Da für mich allerdings am Schluss doch noch einige Fragen offen blieben, gibt es von mir dieses Mal nur 4 Sterne!

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Der Meister der Erzählstränge ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 08.09.2016

Der zehnjährige Max wird mitten in der Nacht von seiner panischen Mutter geweckt und zusammen mit seiner kleinen Schwester in die Abstellkammer der Küche gesperrt. Um ihre Kinder zu beruhigen, erinnert sie diese an Geschichten aus dem Märchenwald, damit beide still sind, außerdem ruft sie noch etwas wegen ihren... Der zehnjährige Max wird mitten in der Nacht von seiner panischen Mutter geweckt und zusammen mit seiner kleinen Schwester in die Abstellkammer der Küche gesperrt. Um ihre Kinder zu beruhigen, erinnert sie diese an Geschichten aus dem Märchenwald, damit beide still sind, außerdem ruft sie noch etwas wegen ihren Opa hinterher und dann ist plötzlich Stille. Also machen sich Max und Ellie auf den Weg. Gleichzeitig erwacht eine Frau in einer dunklen Gasse und kann nur mit knapper Not, einer Gruppe Männer mit bösen Absichten entkommen, aber wohin jetzt, denn sie weiß nicht, wer sie ist. Zudem werden die Ermittler Kalkbrenner und Muth zu einem neuen Fall gerufen, der mit einem grausamen Rätsel aufwartet. Was werden sie vorfinden? Können sie diesen Schrecken auf den Grund gehen? Welche Rolle spielt die Frau ohne Gedächtnis? Und werden die Kinder aus dem Märchenwald herausfinden? Nach Engelsgleich nun ein neuer Fall für Paul Kalkbrenner und seiner Partnerin Sera Muth und was für ein Fall. Da mich der letzte Thriller nicht so packen konnte, bin ich natürlich vorsichtig ran gegangen, aber kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war dieses Buch wie ein Selbstläufer und ich flog nur so dahin, was doch ein richtig gutes Zeichen ist. Max und Ellie sind der erste Erzählstrang, und wir erleben mit, wie die Kinder hinter verschlossener Tür mithören, wie ihre Mutter verschleppt wird. Allein, verängstig und völlig durcheinander, treten sie die Reise durch Berlin an, um zu ihrem Opa zu gelangen. Diese Kinder mussten in ihren jungen Jahren schon einiges durchmachen, einen prügelnden Vater, eine schlechte Wohngegend und immer Angst. So ist die Verantwortung für Max eine schwere Bürde und nicht nur einmal scheint er daran zu scheitern. Hier leidet der Leser förmlich mit und man möchte so gern, den beiden die helfende Hand reichen, aber unser Autor hat was anderes vor und lässt die beiden durch den Großstadtdschungel gleiten und eine Schrecksekunde nach der anderen erleben. Außerdem haben wir eine Frau ohne Gedächtnis, deren Odyssee nicht weniger spannend ist. Sie entkommt nur knapp einer Vergewaltigung, um im nächsten Moment mit einem komischen Typen konfrontiert zu werden, der sie zu kennen scheint und sie Zoe nennt. Allerdings schreit alles in ihrem Inneren, das ihm nicht zu trauen ist. Also nimmt sie ihre Beine in die Hand und flüchtet, aber wohin und wem kann sie um Hilfe bitten. Wie ein Puzzlespiel verfolgen wir Zoes Suche und sind das eine oder andere Mal mit ihr mächtig angespannt. Tja und mittendrin Paul Kalkbrenner, zuerst ein kleiner Raubüberfall, der mehr der Dummheit des Täters zuschreiben ist, als ein Mord und dann ein Herzinfarkttoter. Kalkbrenner versteht überhaupt nicht, was er an dem Tatort soll und was die ganze Aufregung bedeutet, bis er den Fund in der Gefriertruhe sichtet und er seine Arbeit aufnimmt. Wie immer ist im ersten Moment nicht ersichtlich, wie diese drei Erzählstränge zusammenhängen und das ist eigentlich, das große Talent von Martin Krist. Dadurch hält er einen großen Spannungsbogen bereit und baut ihn immer mehr auf, bis er ihn Stück für Stück ineinanderfließen lässt und uns überrascht. Außerdem mag ich seine kurzen Kapitel, seine ständig abwechselnden Szenen, seine Dramaturgie und die kurzen Sätze die eine düstere und oft befremdliche Atmosphäre aufbauen. Seine Themenwahl ist auch wieder vom Feinsten und zimperlich sollte man hier nicht unbedingt sein. Außerdem widmet er sich düsterer Dunkelziffer Kriminalität und baut die menschlichen Abgründe so gut ein, dass man sich beim Lesen einfach schüttelt und ungläubig weiterliest. Ich war richtig im Lesesog drin und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Es hat einfach wieder richtig viel Spaß gemacht, Martin Krist zu lesen und einfach seine Art zu erzählen zu genießen. Allerdings finde ich manchmal Paul Kalkbrenners Privatleben ein bisschen zu viel, klar gehört das dazu, allein für seine Entwicklung, aber allein wenn seine Ex-Frau anruft, bin ich schon genervt, wie Paul. Es ist ein bisschen viel. Außerdem kam mir das Ende etwas zu schnell und ich finde, dass die letzten Geschehnisse der Geschichte nicht unbedingt gut taten. Für diesen starken Anfang und der tollen Entwicklung war mir das einfach zu schnell dahin geschrieben. Ein wirklich starker Thriller, der einfach wieder zeigte, dass Martin Krist ein hervorragender Erzähler ist und mir trotz kleiner Punkte richtig gut gefallen hat. Da warte ich doch sehnsüchtig auf was Neues aus seiner Feder.

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sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2016

Klappentext: Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa ...«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter... Klappentext: Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa ...«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald. Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis. Im Wedding stehen die Mordermittler Paul Kalkbrenner und Sera Muth vor dem rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes. Drei Handlungsstränge in einem Buch ... einmal dreht es sich um Max und Ellie, deren Mutter verschwindet und die beiden zum Großvater schickt! Max kümmert sich immer wieder rührend um die kleine Schwester und erzählt ihr die Geschichte vom Märchenwald, damit sie sich nicht fürchtet! Dann lernen wir Zoe kennen, diese irrt ohne genaue Erinnerung umher. Auf der Flucht vor der Vergangenheit und auf der Suche nach einer Aufklärung, bringt sie sich immer wieder in Gefahr! Dann gibt es noch den verstorbenen Dieppe, der nach seinem Tod ein unangenehmes Geheimnis ans Tageslicht bringt! Zu Beginn war mir als Leser vollkommen unklar, was die Personen und die Handlungen miteinander zu tun haben, nach und nach erkennt man aber Zusammenhänge... Schauplätze überschneiden sich plötzlich und Verbindungen werden enthüllt! Ein spannender Thriller, der mich sehr gefesselt hat. Die Spannung hätte nicht höher sein können. Wunderbar zu lesen, kaum aus der Hand legbar ... Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, war eine Situation am Ende und dass es dann irgendwann recht flott zur Sache ging... Stellenweise ein wenig zu flott! Ich hatte kurz das Gefühl etwas überlesen zu haben, da das eh schon flotte Tempo um einiges gesteigert wurde! Ich freu mich sehr auf einen weiteren Fall von Kalkbrenner! Ich bewerte mit zufriedenen (4/5 Sternen) und kann das Buch jedem Thrillerfan weiterempfehlen!

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Durchaus fesselnd, aber......
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 24.09.2016

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Ich mag die Kombination Thriller/ Märchen ganz gerne, weshalb mir beim Stöbern dieses Buch hier aufgefallen ist. Es ist zwar der 5. Band einer Reihe, mir wurde aber gesagt, dass man ihn auch unabhängig lesen könne...... Der Einstieg war schon mal geschickt gewählt mit "es war... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Ich mag die Kombination Thriller/ Märchen ganz gerne, weshalb mir beim Stöbern dieses Buch hier aufgefallen ist. Es ist zwar der 5. Band einer Reihe, mir wurde aber gesagt, dass man ihn auch unabhängig lesen könne...... Der Einstieg war schon mal geschickt gewählt mit "es war einmal...." und einem wirklich gruseligen Prolog, der wahnsinnig neugierig macht. Erzählt wird das Ganze aus drei verschiedenen Perspektiven im personalen Stil, diese werden nie deklariert, trotzdem habe ich komischerweise nie den Überblick verloren. Jedes Kapitel endet eigentlich meistens mit einem Cliffhänger, was zwar zum Pageturner- Effekt führt, mich manchmal aber doch etwas nervte.... Den Schreibstil empfand ich persönlich als sehr simpel und lapidar. Zwar bin ich kein Fan von ellenlangen Beschreibungen aber hier wird doch recht nüchtern erzählt, weshalb ich weder Atmosphäre noch Emotionen wahrgenommen habe. Ebenso wirken bis auf die beiden Kinder durchwegs alle Charaktere farblos und blass und hinterlassen bei mir keinen bleibenden Eindruck. Die ganze Ausarbeitung gerade bezüglich des Ermittlers sind doch höchst dürftig. Entsprechend konnte ich weder mitfühlen noch mitfiebern. Die Geschichte an sich mit der Vernetzung der verschiedenen Handlungsstränge ist durchaus fesselnd zu lesen.Obwohl einige Dinge auch etwas konstruiert erscheinen und gerade gegen Ende alles ein bisschen zu schnell und oberflächlich abgehandelt wird. Alle in allem ein sicher kurzweiliger, spannender Thriller, dem es aber für meinen Geschmack an der nötigen Tiefe und Ausarbeitung fehlt Ich vergebe hiermit 3,75 Sterne

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Der Märchenwald ist ganz weit weg
von Isaopera am 16.09.2016

"Märchenwald" ist zwar ein Teil einer Serie, aber man kann das Buch auch gut für sich alleine lesen. Ich hatte keine Probleme mit der Vorgeschichte des Kommissars, da alles nochmal kurz umrissen wird. Der Erzählstil des Buches hat mir gut gefallen, dem Autor gelingt es gut, die verschiedenen Handlungsstränge zu... "Märchenwald" ist zwar ein Teil einer Serie, aber man kann das Buch auch gut für sich alleine lesen. Ich hatte keine Probleme mit der Vorgeschichte des Kommissars, da alles nochmal kurz umrissen wird. Der Erzählstil des Buches hat mir gut gefallen, dem Autor gelingt es gut, die verschiedenen Handlungsstränge zu verweben. Für mich war der häufige Wechsel zwischen den Schauplätzen von Kapitel zu Kapitel etwas viel, aber es hat irgendwie ins Buch gepasst. Der Hauptaufhänger des Märchenwaldes spielt in dem Buch nur eine untergeordnete Rolle und auch die Geschichte wird nicht so ganz eingeführt. Die eine oder andere Nebenhandlung, besonders die Kinder betreffend, hätte man für mich persönlich weglassen können. Irgendwie wurde der Fokus nicht so ganz klar. Der Kriminalfall an sich ist verwoben und spannend geschrieben. Die Stränge fügen sich nach und nach zusammen und gipfeln in einem spannenden Finale. Schade, dass in der Auflösung einige Fragen ungeklärt bleiben. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, aber nicht mehr. Es hat mich nicht sehr stark gepackt oder berührt, gegen Ende stieg die Spannung aber an. Gut geschrieben, solide, aber für mich persönlich kein Knüller.

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