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Magnolienschlaf

Roman

(1)
Ein kleines altes Haus am Rande der Großstadt und zwei Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten: Wilhelmine und Jelisaweta trennt so viel mehr als 68 Lebensjahre. Jelisaweta ist 23 und für ein paar Wochen aus Smolensk nach Deutschland gekommen, um Wilhelmine zu pflegen, die seit einem Unfall an ihr Bett gefesselt ist. Doch was als scheinbar ideales Arrangement beginnt, gerät bald außer Kontrolle und wird zu einem Kleinkrieg, in dessen Verlauf die beiden Frauen sich auf grausam-weibliche Weise attackieren. Am Ende wird jede auf die Frage zurückgeworfen, was man mit sich anfängt, nachdem man der Wahrheit ins Auge gesehen hat. Denn Schuld wartet nicht auf Kläger, Sühne braucht keinen Richter, und der Krieg ist nicht vorbei, nicht für die Greisin und nicht für das Mädchen. Der Krieg hat gerade erst angefangen.
Portrait
Eva Baronsky, 1968 geboren, lebt im Taunus. Für ihren überraschenden und sehr erfolgreichen Debütroman „Herr Mozart wacht auf“ (2009) erhielt sie den Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. Nach „Magnolienschlaf“ (2011) erschien 2015 ihr dritter Roman „Manchmal rot“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 192, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783841202406
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 41.437
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ergreifend“

Julia Brück, Thalia-Buchhandlung Gießen

In Lisa, der jungen russischen Pflegekraft, und Minchen, der über 90jährigen alten Dame mit tragischer Vergangenheit, prallen nicht nur zwei Generationen konfliktreich aufeinander. Vielmehr geht es um die Verarbeitung und das Verstehen der jeweils eigenen Vergangenheit. Das bedeutet in Minchens Fall das Eingeständnis einer unglaublichen In Lisa, der jungen russischen Pflegekraft, und Minchen, der über 90jährigen alten Dame mit tragischer Vergangenheit, prallen nicht nur zwei Generationen konfliktreich aufeinander. Vielmehr geht es um die Verarbeitung und das Verstehen der jeweils eigenen Vergangenheit. Das bedeutet in Minchens Fall das Eingeständnis einer unglaublichen Schuld und im Falle Lisas die Erkenntnis, dass auch ihre Wurzeln bis tief in die grausige Zeit des zweiten Weltkriegs zurückreichen. Ein beklemmendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite gefangen nimmt und verändert zurücklässt. Großartig.

„Alter und Pflege“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Während der erste Roman von E. Bronsky „Mozart wacht auf“ unbeschwert daherkommt, wendet sich die Autorin in „Magnolienschlaf“ der Thematik Alter und Pflege zu. Zugleich wird die in der Gegenwart spielende Handlung von den nachwirkenden Ereignissen des 2. Weltkrieges überschattet.
Eva Bronsky baut in dem Buch von Beginn an einen Spannungsbogen
Während der erste Roman von E. Bronsky „Mozart wacht auf“ unbeschwert daherkommt, wendet sich die Autorin in „Magnolienschlaf“ der Thematik Alter und Pflege zu. Zugleich wird die in der Gegenwart spielende Handlung von den nachwirkenden Ereignissen des 2. Weltkrieges überschattet.
Eva Bronsky baut in dem Buch von Beginn an einen Spannungsbogen auf und zieht den Leser mitten hinein in das von einem Desaster geprägte Leben der alten Frau Mia. Sie ist nunmehr mit 90 Jahren auf die Hilfe einer Pflegerin angewiesen. Die Familie kümmert sich nur halbherzig um die alte Frau, der selbst die einfachsten Dinge nicht mehr gelingen. Ohne Pathos beschreibt die Autorin überzeugend das Schwinden der Kraft und die auflebenden Erinnerungen an die schrecklichen Tage am Ende des 2. Weltkrieges. Mit der russischen Pflegerin gibt die Autorin zugleich einem durch die gleichen Umstände geprägten Gegenbild Raum.
„Magnolienschlaf“ ist ein lebenskluges Buch, das erschüttert und den Leser lange nicht los lässt.



„Zwei Wahrheiten“

Gitta Stiller, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Jelisaweta 23 soll Wilhelmine 68 pflegen. Alles beginnt positiv. Als die ältere Dame erfährt, dass die junge Frau aus Russland stammt, wendet sich das Blatt. Von Sekunde an begegnet sie der jungen Frau mit Abneigung, Wut fast schon mit Hass. Jelisaweta beginnt nun kleine Teilchen zu verbinden. Dieser Roman schildert sehr intensiv Jelisaweta 23 soll Wilhelmine 68 pflegen. Alles beginnt positiv. Als die ältere Dame erfährt, dass die junge Frau aus Russland stammt, wendet sich das Blatt. Von Sekunde an begegnet sie der jungen Frau mit Abneigung, Wut fast schon mit Hass. Jelisaweta beginnt nun kleine Teilchen zu verbinden. Dieser Roman schildert sehr intensiv und mit einer Wucht, wie ich sie bisher erst wenige gelesen habe, ein Stück deutscher Zeitgeschichte.

„Lesenswert“

Katrin Schönmüller, Thalia-Buchhandlung Dresden

Zwei Frauen in einem Haus, aufeinander angewiesen, einander bekämpfend.
Die alte pflegebedürftige Wilhelmine wird von der jungen Jelisaweta aus Smolensk gepflegt. Beide Frauen werden von Verletzungen und Geheimnissen aus der Vergangenheit eingeholt.
Ein schmaler Roman - aber wie eindrucksvoll wird dieses ungewöhnliche Thema beschrieben.
Zwei Frauen in einem Haus, aufeinander angewiesen, einander bekämpfend.
Die alte pflegebedürftige Wilhelmine wird von der jungen Jelisaweta aus Smolensk gepflegt. Beide Frauen werden von Verletzungen und Geheimnissen aus der Vergangenheit eingeholt.
Ein schmaler Roman - aber wie eindrucksvoll wird dieses ungewöhnliche Thema beschrieben. Lesen!

„Magnolienschlaf“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden, Dr.-Külz-Ring

Sehr berührende Geschichte über zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch die gleichen Verletzungen des Lebens zu ertragen haben. Sehr lesenswert. Sehr berührende Geschichte über zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch die gleichen Verletzungen des Lebens zu ertragen haben. Sehr lesenswert.

„zwei schicksalhafte Leben“

Sylvia Holtschke, Thalia-Buchhandlung Plauen

Dieses Buch ist emotional, spannend und mitfühlend.
Es zieht einen zum Weiterlesen an das Werk, das sprachlich hervorrangend geschrieben ist. Sehr zu empfehlen.
Dieses Buch ist emotional, spannend und mitfühlend.
Es zieht einen zum Weiterlesen an das Werk, das sprachlich hervorrangend geschrieben ist. Sehr zu empfehlen.

Kundenbewertungen


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Gegenwart und Vergangenheit
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 04.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Zwei Frauen, eine junge Russin und eine neunzigjährige Deutsche, sind aufeinander angewiesen: Jelisaweta braucht das Geld, Wilhelmine ist nach einem Sturz von der Leiter pflegebedürftig. Einfühlsam und umsichtig nimmt sich die Junge der dankbaren Alten an, doch plötzlich, nach einem Telefonat mit Rußland, beginnt die Katastrophe. Wilhelmine kann die... Zwei Frauen, eine junge Russin und eine neunzigjährige Deutsche, sind aufeinander angewiesen: Jelisaweta braucht das Geld, Wilhelmine ist nach einem Sturz von der Leiter pflegebedürftig. Einfühlsam und umsichtig nimmt sich die Junge der dankbaren Alten an, doch plötzlich, nach einem Telefonat mit Rußland, beginnt die Katastrophe. Wilhelmine kann die Russin nicht mehr ertragen. Hilflos sucht sie das Mädchen aus dem Haus zu treiben und kann doch ohne sie nicht sein. Längst verdrängte Erinnerungen drohen sie zu überwältigen. Krieg, Angst, Verlust ergreifen Besitz von ihren Gedanken und Gefühlen und lassen keinen Dialog zu. Jelisaweta ist ratlos, aber auch entschlossen, ihre Rechte zu verteidigen. Immer wieder versucht sie die alte Frau zum Einlenken zu bewegen oder zumindest eine Erklärung zu bekommen. Was wirft sie ihr vor? Sie hat doch nichts Unrechtes getan, sich wirklich nach Kräften um die alte Dame bemüht. Froh ist Jelisaweta gewesen, der gespannten Atmosphäre daheim in Smolensk zu entkommen, wo ihre Mutter nach dem Tod der Großmutter den Boden unter den Füßen noch weiter verloren hat. Daß ihre Tochter ausgerechnet bei den Deutschen ihr Leben bestreiten will, verdrießt sie sehr. Und nun machen sich auch hier Beklemmung und Ratlosigkeit breit, verdrängen alle Freude an der ersehnten Freiheit. Wie nur, wie soll es weitergehen? Vieles macht das Buch lesenswert - allen voran die beiden Hauptfiguren. Immer mehr alte Menschen in Deutschland werden zu Hause von einer Pflegekraft aus Osteuropa betreut. "Magnolienschlaf" schildert eindringlich das gegenseitige Ausgeliefertsein. Baronsky zeigt, welche komplexen und widersprüchlichen Gefühle im Spiel sind - wie viel Scham und Pragmatik, aber auch wie viel Qual und Selbstverleugnung. Als Leser meint man, die beiden Frauen am Ende des Buches sehr gut zu kennen, so sensibel ist die Autorin in ihr Innerstes geschlüpft, so genau hat sie sich auf die unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Generationen eingelassen.

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Macht der Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Wilhelmine ist nach einem Sturz ans Bett gefesselt. Ihr Neffe besorgt eine Pflegerin aus dem Osten, Jelisaweta, 23 Jahre. Anfangs können sich die beiden gut arrangieren, bis Wilhelmine mitbekommt, dass Jelisaweta aus Russland stammt. Wilhelmines traumatische Erlebnisse, die sie durch den Einmarsch der Russen erlebt hat, erwachen. Der weitere... Wilhelmine ist nach einem Sturz ans Bett gefesselt. Ihr Neffe besorgt eine Pflegerin aus dem Osten, Jelisaweta, 23 Jahre. Anfangs können sich die beiden gut arrangieren, bis Wilhelmine mitbekommt, dass Jelisaweta aus Russland stammt. Wilhelmines traumatische Erlebnisse, die sie durch den Einmarsch der Russen erlebt hat, erwachen. Der weitere Alltag ist geprägt von Hilflosigkeit und Wut. Viele neue Romane behandeln das Thema Versorgung im Alter. Dieser jedoch geht unter die Haut

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Altenbetreuung ein tiefgründiges Thema
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Wilhemine ist sehr alt und seit ihrem Sturz ist sie bettlägrig und braucht Betreuung. Ihrer Nichte ist die tägliche Pflege zuviel und sie engagiert eine junge Pflegerin aus Rußland, die bei Wilhemine im Haus wohnen wird. Das junge Mädchen kümmert sich sehr aufmerksam um Wilhemine und Wilhemine fühlt sich gut umsorgt... Wilhemine ist sehr alt und seit ihrem Sturz ist sie bettlägrig und braucht Betreuung. Ihrer Nichte ist die tägliche Pflege zuviel und sie engagiert eine junge Pflegerin aus Rußland, die bei Wilhemine im Haus wohnen wird. Das junge Mädchen kümmert sich sehr aufmerksam um Wilhemine und Wilhemine fühlt sich gut umsorgt und ist glücklich,bis zu dem Moment, wo sie hört wie das Mädchen mit ihrer Mutter telefoniert und rußisch spricht. In diesem Moment werden bei Wilhemine Erinnerungen wach, die lange Zeit in ihrem tiefsten Inneren verborgen waren.Erinnerungen an die Zeit der rußischen Besatzung. Dieses Buch beginnt als nette leichte Lektüre und entwickelt dann eine Tiefsinnigkeit die bewegt.

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Wenn die Vergangenheit einen einholt...
von Teresa Kopp aus Pforzheim am 30.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Jelisaweta kommt aus Smolensk und ist 23 Jahre alt, als sie nach Deutschland kommt, wo sie die 68-jährige Wilhelmine pflegen soll, die wegen eines Unfalls nicht das Bett verlassen kann und auf Hilfe und Pflege angewiesen ist. Die beiden verstehen sich gut und alles verläuft zunächst harmonisch, bis zu... Jelisaweta kommt aus Smolensk und ist 23 Jahre alt, als sie nach Deutschland kommt, wo sie die 68-jährige Wilhelmine pflegen soll, die wegen eines Unfalls nicht das Bett verlassen kann und auf Hilfe und Pflege angewiesen ist. Die beiden verstehen sich gut und alles verläuft zunächst harmonisch, bis zu dem Moment, als Wilhelmine Jelisaweta am Telefon russisch sprechen hört und so an ihre Vergangenheit und an den Krieg erinnert wird… Beeindruckende Geschichte!

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"Schlimme Erinnerungen"
von Andrea Baumgartner aus Krems am 22.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Wilhelmine die nach einem Sturz ans Bett gefesselt ist bekommt eine junge Pflegerin. Anfangs findet sie das Mädchen sehr sympathisch und fleissig. Doch dann bemerkt sie, dass Jelisaweta eine russische Staatsbürgerin ist. In der alten Frau werden schmerzhafte Erinnerungen wach. Der Hass den sie in der Kriegszeit gegen die... Wilhelmine die nach einem Sturz ans Bett gefesselt ist bekommt eine junge Pflegerin. Anfangs findet sie das Mädchen sehr sympathisch und fleissig. Doch dann bemerkt sie, dass Jelisaweta eine russische Staatsbürgerin ist. In der alten Frau werden schmerzhafte Erinnerungen wach. Der Hass den sie in der Kriegszeit gegen die Russen aufgebaut hat entflammt aufs Neue und zwischen den beiden Frauen entsteht ein erbitterter Machtkampf. Eine berührende Geschichte über das Alter und die schrecklichen Ereignisse während des 2.Weltkriegs.

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Alte Wunden
von Mirjana Mitteregger aus St.Johann am 01.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Wilhelmine, eine Frau mit 90 Jahren in Deutschland, die seit einem Unfall an ihr Bett gefesselt ist und Jelisaweta, 23 Jahre jung aus Russland, die sie für ein paar Wochen pflegen soll. Zwei Kulturen prallen aufeinander und reißen noch dazu alte Wunden auf, die nie verheilt sind. Ich verstehe... Wilhelmine, eine Frau mit 90 Jahren in Deutschland, die seit einem Unfall an ihr Bett gefesselt ist und Jelisaweta, 23 Jahre jung aus Russland, die sie für ein paar Wochen pflegen soll. Zwei Kulturen prallen aufeinander und reißen noch dazu alte Wunden auf, die nie verheilt sind. Ich verstehe Wilhelmines Wut aufgrund ihrer Vergangenheit, aber auch Jelisawetas Sicht, weil sie nicht dafür kann. Sehr schön geschrieben und sehr lesenswert! Es wurde mir auch der erste Roman von Eva Baronsky „Herr Mozart wacht auf“ empfohlen und ich hoffe, dass er gleich gut zu lesen ist.

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Wenn die Erinnerung erwacht...
von Beate Müller-Egberink aus Landau in der Pfalz am 16.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Wilhelmine, nach einem Sturz auf Betreuung angewiesen, bekommt eine Pflegerin. Jelisaweta aus Smolensk, Anfang 20, verspricht sich von ihrem Job Unabhängigkeit und einen Neuanfang, weit entfernt von ihrer Mutter! Erwartungsvoll tritt sie die Stelle an, doch die anfängliche Freundlichkeit und Wärme die ihr Wilhelmine entgegenbringt schlägt schon bald in pure Ablehnung,... Wilhelmine, nach einem Sturz auf Betreuung angewiesen, bekommt eine Pflegerin. Jelisaweta aus Smolensk, Anfang 20, verspricht sich von ihrem Job Unabhängigkeit und einen Neuanfang, weit entfernt von ihrer Mutter! Erwartungsvoll tritt sie die Stelle an, doch die anfängliche Freundlichkeit und Wärme die ihr Wilhelmine entgegenbringt schlägt schon bald in pure Ablehnung, gar Hass um als sie Jelisaweta auf russisch mit ihrer Mutter telefonieren hört. Die lange verdrängte Erinnerung an den Einmarsch der Russen, die schrecklichen Folgen an das Erlebte und Erlittene drängen in ihr Bewußtsein und martern und quälen sie auf's Neue. Zwischen beiden Frauen entbrennt ein aufreibender Kleinkrieg,-Doch die erzwungene Auseinandersetzung birgt auch eine Chance! Endlich Frieden zu schließen mit dem was war, am nahenden Ende ein Licht in die Seelennächte zu setzen. Dieser Roman berührt und wirft Fragen auf, die mich lange beschäftigt haben.- Doch lesen sie selbst, was alles man aus Liebe bereit ist zu tun...

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Weiberkrieg
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2011
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Zwei höchst unterschiedliche Frauen treffen in diesem Buch aufeinander, die 90jährige Wilhemine ist nach einem Unfall ans Bett gefesselt und die 23jährige Jelisaweta aus Russland, die sich um Wilhemine kümmern soll. Anfangs verstehen sich die beiden gut, den die Pflege, die Wilhemine bisher von Karin erhalten hat war alles... Zwei höchst unterschiedliche Frauen treffen in diesem Buch aufeinander, die 90jährige Wilhemine ist nach einem Unfall ans Bett gefesselt und die 23jährige Jelisaweta aus Russland, die sich um Wilhemine kümmern soll. Anfangs verstehen sich die beiden gut, den die Pflege, die Wilhemine bisher von Karin erhalten hat war alles andere als liebevoll, doch dann hört Wilhemine Jelisaweta mit ihrer Mutter telefonieren, auf russisch und da brechen bei Wilhemine alte Wunden auf und die beiden beginnen einen erbitterten Kleinkrieg, in dem sie sich nicht schenken. Eine Geschichte, die uns wieder zeigt, wie sehr die alten Wunden immer noch bluten....

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